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Geschäftskonto für Kleinunternehmer

Geschäftskonto Kleinunternehmer: Die besten Geschäftskonten im Überblick!

Bei der Gründung deines eigenen Unternehmens stellen sich dir wahrscheinlich viele Fragen. Eine ist sicherlich die, ob du als Kleinunternehmer ein Business-Konto benötigst.

Vorab solltest du wissen, dass ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer keine Pflicht ist. Für betriebliche Transaktionen kann zum Beispiel auch ein Privatkonto verwendet werden.

Trotzdem empfiehlt es sich, geschäftliche und private Transaktionen immer voneinander zu trennen. Benötigst du einen Kredit für dein Kleinunternehmen, dann ist es besser, wenn du über ein separates Konto für dein Business verfügst.

Bei der Wahl des Geschäftskontos für dein Unternehmen gibt es einiges zu beachten. Welches Geschäftskonto Kleinunternehmer nutzen sollten, erfährst du hier. Zudem erklären wir dir, wann es sich lohnt, ein Business-Konto zu eröffnen und welche Vorteile dir ein Firmenkonto bietet.

Was ist ein Geschäftskonto?

Ein Geschäftskonto ist eine Sonderform des Girokontos. Dieses Konto ist für Gewerbetreibende, Selbstständige und andere Unternehmer gedacht und wird für alle beruflichen Transaktionen verwendet.

Mit einem Firmenkonto haben Unternehmer die Möglichkeit, ihre privaten und geschäftlichen Transaktionen voneinander zu trennen. Diese Trennung ermöglicht dir einen besseren Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben und macht deine Buchhaltung übersichtlicher.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Geschäftskonten. Als Freiberufler oder Selbstständiger kannst du selbst entscheiden, ob du ein solches eröffnen möchtest oder nicht.

Gesetzlich vorgeschrieben ist dies nicht. Wie bereits erwähnt, kannst du deshalb auch dein Privatkonto für die geschäftlichen Transaktionen nutzen.

Bei anderen Arten von Unternehmen ist dies anders: Andere Gewerbetreibende, juristische Personen, Aktiengesellschaften und GmbHs sind dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen.

Was sind Kleinunternehmer?

Die Kleinunternehmerregelungen nach § 19 UStG ist eine bürokratische und steuerliche Erleichterung für Einzelunternehmer mit kleinen Gewerben oder Freiberufler. Ein Kleinunternehmer hat so die Möglichkeit, als Privatperson zu wirtschaften.

Kleinunternehmer sind Selbstständige und Freiberufler, die mit Ihren Umsätzen unter einem bestimmten Jahreswert bleiben. In diese Kategorie fällst du, wenn dein Umsatz im vorangegangenen Jahr weniger als 22.000 Euro betrug. Zudem muss der voraussichtliche Umsatz des laufenden Jahres bei unter 55.000 Euro liegen.

Als Kleinunternehmer bist du von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Du musst also keine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung vornehmen und deine Rechnungen müssen keine Umsatzsteuer ausweisen. Auch für Kunden sind solche Regelungen ein großer Vorteil, denn sie können dadurch die Umsatzsteuer sparen.

Wichtig zu wissen ist jedoch, dass Kleinunternehmer nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind. Sie dürfen für eigene Einkäufe die Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt nicht geltend machen.

Auch was die Buchhaltung angeht, hat die Kleinunternehmerregelung Vorteile. Als Kleinunternehmer bist du nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet.

Für die Verwendung der Kleinunternehmerregelung spielt die Anwendung der Rechtsform übrigens keine Rolle. Sowohl Freiberufler als auch Gewerbetreibende können Kleinunternehmer sein.

Warum ist ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer sinnvoll?

Mit einem separaten Konto für dein Business hast du den Vorteil, dass du jederzeit einen Überblick über deine Finanzen erhältst. Ebenfalls kann die Buchführung dadurch vereinfacht werden.

Des Weiteren kannst du mit einem Firmenkonto zusätzliche Funktionen nutzen, welche dir bei einem herkömmlichen Girokonto nicht zur Verfügung stehen. Steuerlich sind die Kosten eines Geschäftsgirokontos voll absetzbar, bei einem privaten Konto funktioniert dies nicht.

Hier findest du die Vorteile von Geschäftskonten im Überblick:

  • Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen
  • Besseren Überblick über geschäftliche Einnahmen und Ausgaben
  • Vereinfachte Buchhaltung
  • Zusätzliche Funktionen
  • Kosten steuerlich absetzbar
  • Kostenlose Alternativen vorhanden

Generell empfiehlt es sich für Kleinunternehmer, gleich am Anfang ihrer Selbstständigkeit ein Geschäftskonto zu eröffnen. Das Angebot an Konten ist dabei sehr vielseitig. Viele, vor allem Direktbanken, bieten mittlerweile sogar kostenlose Geschäftskonten an.

Die Kosten von Firmenkonten

Die Kosten eines Firmenkontos setzen sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Dazu gehört zum Beispiel eine monatliche Kontoführungsgebühr. Zudem können Gebühren für Überweisungen anfallen.

Wie viel ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer im Monat kostet, hängt ebenfalls vom Nutzungsumfang ab. Wenn du monatlich zum Beispiel viele Überweisungen tätigst, dann steigen dadurch automatisch die Gebühren.

Verschiedene Zusatzfunktionen können bei Business-Konten zusätzlich hinzugebucht werden. Auch diese können sich in ihren Kosten unterscheiden.

Du solltest dir vor der Eröffnung eines Geschäftskontos ausreichend Gedanken darüber machen, welche Funktionen du wirklich benötigst. Vergleiche dafür am besten das Angebot der Geschäftskonten für Kleinunternehmer und erkundige dich bei den unterschiedlichen Banken, wie hoch die Gebühren sind.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer und Gewerbetreibende pro Jahr durchschnittlich zwischen 50 und 150 Euro kostet.

Weil das Angebot an Konten und Banken groß ist, haben wir für dich einige der besten Optionen zusammengestellt. Bei den Banken in unserem Geschäftskonto-Vergleich hast du die Möglichkeit, ein kostenloses Geschäftskonto für dein Kleingewerbe zu sehr guten Konditionen zu eröffnen.

Kostenlose Geschäftskonten im Überblick

Es gibt viele unterschiedliche Geschäftskonten, die kostenlos sind. Die meisten dieser Optionen werden von Direktbanken angeboten. Auch mit diesen Geschäftskonten können Belege und Zahlungen ausgeführt werden. Zudem kannst du deine Buchhaltung mithilfe der Konten viel einfacher verwalten.

Hier eine Übersicht einiger der besten kostenlosen Geschäftskonten:

Im Folgenden sehen wir uns für dich vier der Business-Konten genauer an.


N26 für Freiberufler, Einzelunternehmer und Selbstständige

Ein beliebtes Firmenkonto für Kleinunternehmer ist N26. Es bietet sich sehr gut für Kleingewerbe, Selbstständige, Einzelunternehmer und Freiberufler an. Die Kontoführungsgebühr liegt bei diesem Konto bei 0 Euro im Monat.

Mit diesem Konto kannst du beleglose SEPA-Buchungen unbegrenzt gratis durchführen. Nicht möglich sind jedoch beleghafte Buchungen.

Du kannst Kartenzahlungen weltweit in allen Währungen unbegrenzt durchführen. Eine virtuelle Karte ist inklusive, eine physische Karte ist optional und kostet einmalig 10 Euro.

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Das intelligente Geschäftskonto für Freelancer & Selbstständige. 

🏦 Kreditkarte (virtuell & physisch)

🏦 Google & Apple Pay

🏦 Spaces (Unterkonten)

🏦 Deutsche IBAN

🏦 Unbegrenzte Anzahl von SEPA-Überweisungen

🏦 Push-Nachrichten in Echtzeit

🏦 Cash-Back

🏦 Dispokredit


Finom Solo für Solo-Selbstständige, Kleinunternehmer und mehr

Finom Solo ist ebenfalls ein kostenloses Geschäftskonto, das sich sehr gut für Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Freiberufler eignet. Du hast mit Finom Solo 50 beleglose Buchungen pro Monat kostenfrei inkludiert, anschließend kostet eine Buchung 20 Cent.

Auch hier erhältst du eine virtuelle Karte zu deinem Konto und kannst im Monat 500 Euro kostenlos am Automaten Geld abheben. Zudem hast du die Möglichkeit der integrierten Buchhaltung, was dir viel Zeit und Nerven bei der Steuererklärung ersparen kann.

TOP Preis-Leistung
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Das Finom Geschäftskonto ist ein echter Geheimtipp! Denn hier kannst du mit fast jeder Unternehmensform ein hochmodernes Konto mit zahlreichen Funktionen eröffnen.

So verfügt Finom nicht nur über ein Rechnungstool, welches du bereits im kostenlosen Tarif nutzen kannst, sondern über weitere zahlreiche Features wie ein Cashback-System, Wallets (Unterkonten) sowie auch Multibanking. 

Außerdem bietet Finom zahlreiche Schnittstellen zu unter anderem lexoffice, Debitoor, Fastbill, Billomat und auch sevDesk. 


FYRST BASE für Freiberufler, Gewerbetreibende und Selbstständige

Ein weiteres kostenloses Geschäftskonto ist das FYRST BASE. Es bietet sich für Kleingewerbe, Solo-Selbstständige und Freiberufler an.

Die Kontoeröffnung ist kostenlos und auch die Kontoführungsgebühr beträgt 0 Euro. Du hast im Monat 50 beleglose Buchungen kostenfrei, danach kostet eine Buchung 0,19 Cent. Dazu erhältst du eine Visa Business Card.

Mit dem FYRST BASE sind Geldauszahlungen kostenfrei möglich. Die Eröffnung dieses Kontos ist in der Regel in wenigen Minuten vollzogen – dazu gibst du einfach deine persönlichen Informationen in ein Formular ein und identifizierst dich per Video-Ident.

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Das Fyrst Geschäftskonto ist bereits in einem umfangreichen kostenlosen Tarif erhältlich. Dabei eignet sich dieses Konto vor allem für Freiberufler, Kleinunternehmer und Selbstständige. 

Fyrst bietet dabei direkte Integrationen zu Buchhaltungslösungen wie lexoffice, Sage oder auch sevDesk an. Eine DATEV-Schnittstelle ist ebenfalls vorhanden. 

Ein großer Vorteil des Fyrst Geschäftskontos ist die Möglichkeit, kostenlos Geld abheben sowie einzahlen zu können (Cash-Group). 


Qonto für Kleinunternehmer

Qonto bietet Geschäftskonten für Kleinunternehmer, die du die ersten 30 Tage unverbindlich und kostenlos testen kannst. Anschließend fallen monatliche Gebühren von 9 Euro oder mehr an, je nach Kontotyp.

Das Qonto-Konto bietet sich für registrierte Einzelunternehmer, Freiberufler und Selbstständige an.

Pro Monat stehen dir 30 kostenlose SEPA-Lastschriften und SEPA-Überweisungen zur Verfügung. Ebenfalls hast du hier Zugriff auf mehrere unterschiedliche Tools, wie Buchhaltungsintegrationen und Schnittstellen zu verschiedenen Programmen.

8.5

Das All-in-One Geschäftskonto für Freelancer, kleine- und mittlere Unternehmen. 

🏦 Kreditkarte (virtuell & physisch)

🏦 Google & Apple Pay

🏦 Transaktionen in Echtzeit

🏦 Deutsche IBAN

🏦 Unbegrenzte Anzahl von SEPA-Überweisungen

🏦 DATEV-Schnittstelle

🏦 Schnittstelle zu Buchhaltungs-Tools: lexoffice, fastbill


Geschäftskonto auswählen – das sind die Kriterien

Die Auswahl an unterschiedlichen Konten ist vielseitig. Um das für dich und dein Unternehmen passende Konto zu finden, solltest du einige Dinge beachten.

Die Kosten spielen für Selbstständige und Gründer in der Regel eine bedeutende Rolle, wenn es um Geschäftskonten geht. Allerdings gibt es auch noch einige andere Aspekte, die deine Entscheidung beeinflussen können.

Bevor du ein passendes Konto auswählst, solltest du dir die Leistungen und Funktionen der jeweiligen Konten genau ansehen. Wir haben einige wichtige Faktoren für dich zusammengefasst, die dir bei der Auswahl eines Geschäftskontos für dein Kleinunternehmen helfen:

Gebühren und Zahlungsverkehr

Achte auf die Kosten und Gebühren, die bei der Nutzung des Kontos anfallen. Kostenlose Kontoführungsgebühren sind gut, allerdings fallen dafür oft höhere Kosten für Zahlungen und andere Transaktionen an.

So entstehen bei manchen Konten Kosten für SEPA-Transaktionen, beleghafte und beleglose Buchungen. Hier gilt es darauf zu achten, wie hoch diese Kosten sind.

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Des Weiteren empfiehlt es sich, Konten mit Echtzeit-Überweisungen zu vergleichen. Schau dir in jedem Fall die Kosten für die einzelnen Belege genau an.

Digitales Bezahlen und Karten

Hier solltest du darauf achten, ob unterschiedliche Kartentypen wie Kreditkarten, Debit Cards oder Girocards angeboten werden. Vielleicht kannst du auch Google Pay und Apple Pay verwenden.

Wenn dir eine physische Girocard wichtig ist, solltest du darauf achten, ob dein gewähltes kostenloses Geschäftskonto die Karte kostenlos inkludiert – oft fallen dafür zusätzliche Kosten an.

Bargeldtransaktionen

Bei der Eröffnung eines Geschäftskontos sollten Gewerbetreibende auch darauf achten, ob Bargeldeinzahlungen und Bargeldauszahlungen möglich sind.

Viele der kostenlos angebotenen Geschäftskonten werden von sogenannten Direktbanken oder Online-Banken angeboten. Diese Banken haben in der Regel weder Filialen noch eigene Geldautomaten.

Mit einer physischen Karte ist es trotzdem auch mit Konten dieser Banken möglich, Bargeld abzuheben – nämlich an den Automaten anderer Banken. Auch die Einzahlung von Geld wird auf diese Weise manchmal ermöglicht. Allerdings fallen dafür in den meisten Fällen Gebühren an.

Features

Sind für dich mehrere Unterkonten und eine Rechnungssoftware wichtig? Oder möchtest du das Programm für deine Buchhaltung mit deinem Business-Konto verknüpfen?

Manche Banken bieten diese Features mit ihren Geschäftskonten an. So gibt es auch Banken, die dir zum Beispiel einen Datev-Export oder Multibanking anbieten. Oft fallen dafür zusätzliche Gebühren an.

Seriosität und Sicherheit

Bei der Auswahl von Geschäftskonten spielt die Vertrauenswürdigkeit der Anbieter eine wichtige Rolle. Schau dir am besten die Bewertungen anderer Kunden an und finde heraus, welche Erfahrungen sie mit dem jeweiligen Unternehmen gemacht haben.

Die Sicherheit ist ein weiteres entscheidendes Kriterium. Wie sicher und vertrauensvoll ein Anbieter ist, kannst du an den Awards und am Gütesiegel erkennen. Besonders empfehlenswert sind Unternehmen, die eine 2-Faktor-Authentifizierung für das Bankkonto anbieten.

Benutzerfreundlichkeit und Online-Banking

Das Business-Konto sollte einfach in der Handhabung sein. Vor allem junge Gewerbetreibende und Freiberufler bevorzugen in der heutigen Zeit einen digitalen Zugang zum Geschäftskonto. Viele der kostenlosen Geschäftskontos werden heute von Direktbanken angeboten, die ihre Geschäfte ausschließlich online abwickeln.

Achte bei der Wahl deines Business-Kontos auf die Qualität der Benutzeroberfläche. Die mobile App sollte übersichtlich und einfach zu bedienen sein.

So eröffnest du als Kleinunternehmer ein Geschäftskonto

Egal, für welche Bank du dich entscheidest: Die Beantragung eines Kontos läuft in der Regel ähnlich wie die Kontoeröffnung eines normalen Bankkontos für private Zwecke.

Entscheidest du dich für ein Konto bei einer der Direktbanken, kannst du die Kontoeröffnung ganz bequem online von zu Hause erledigen. Deine Identität wird durch ein Video-Ident-Verfahren geprüft.

Hier haben wir für dich die einzelnen Schritte der Beantragung zusammengefasst:

  • Fülle den Antrag für das Geschäftskonto online beim gewählten Anbieter aus.
  • Legitimiere deine Identität per Video-Ident-Verfahren.
  • Im nächsten Schritt kann eine Bonitätsprüfung anfallen – dies ist jedoch nicht bei allen Banken der Fall.
  • Die Bank nimmt den Antrag an.
  • Warte, bis dir die Unterlagen für das Online-Banking sowie die Debit- oder Kreditkarte zugesendet werden.
  • Hast du die Unterlagen und Zugangsdaten erhalten, kannst du dich in der App oder im Onlineportal der Bank anmelden.

Den Antrag hast du in der Regel in wenigen Minuten ausgefüllt. Bis der komplette Prozess abgeschlossen ist, dauert es in den meisten Fällen fünf bis acht Werktage.

Welche Unterlagen sind für die Kontoeröffnung notwendig?

Für die Eröffnung eines Geschäftskontos benötigen Banken unterschiedliche Unterlagen von dir. Welche Unterlagen dies im Detail sind, hängt von der jeweiligen Bank ab.

Im Normalfall solltest du Folgendes bereithalten:

  • Identitätsnachweis (Reisepass oder Personalausweis)
  • Steuer-Identifikationsnummer
  • Deine persönlichen Angaben (u.a. Namen, Adresse, Telefonnummer)

Da Direktbanken keine physischen Filialen anbieten, ist oft der Identifikationsnachweis per Video möglich.

Vorteile eines Geschäftskonto für Kleinunternehmer

Auch wenn du als Kleinunternehmer nicht rechtlich zur Führung eines separaten Geschäftskontos verpflichtet bist, bietet sich dies im Gegensatz zum privaten Girokonto an.

Hier sind einige Vorteile, die mit Geschäftskonten einhergehen:

Du hast eine bessere Übersicht über deine Finanzen

Werden geschäftliche und private Transaktionen getrennt, hast du eine bessere Übersicht über deine finanzielle Lage. Du hast sofort einen Überblick über die Ausgaben und Einnahmen deines Unternehmens. So weißt du immer, wie gut dein Unternehmen läuft.

Die Buchhaltung wird erleichtert

Durch die Eröffnung eines Geschäftskontos wird deine Buchführung erleichtert. Dies ist vor allem für Kleinunternehmer mit begrenzten Ressourcen ein großer Vorteil. So können alle Rechnungen und Belege genau zugeordnet werden.

Ein professionelleres Auftreten als Unternehmer

Wenn du dein privates Girokonto für geschäftliche Zwecke nutzt, kann dies ein wenig unprofessionell wirken. Werden Zahlungen auf ein Geschäftskonto überwiesen, wirkt dies für Kunden gleich viel professioneller.

Ebenfalls können SEPA-Transaktionen mit einem Geschäftskonto einfacher ausgeführt werden.

Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass ein Business-Konto für Gewerbetreibende und Selbstständige immer sinnvoll ist. Die Vorteile überwiegen deutlich im Vergleich zur Nutzung eines privaten Girokontos.

Privates Girokonto für geschäftliche Zwecke nutzen

Wie bereits erwähnt, ist es problemlos möglich, ein privates Konto für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Jedoch solltest du wissen, dass dies nicht jede Bank erlaubt. Halte dich in jedem Fall an die allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bank.

Führst du in diesem Fall geschäftliche Transaktionen durch, ohne deine Bank darüber zu informieren, droht dir die Kündigung deines Kontos.

Sollte deine Bank Geschäftstransaktionen nicht erlauben, bleibt dir immer noch die Möglichkeit, deine Bank zu wechseln und ein neues Girokonto zu eröffnen.

Für das Finanzamt spielt es keine Rolle, ob du als Kleinunternehmer dein Konto für geschäftliche oder private Zwecke nutzt.

Dennoch empfehlen wir dir in jedem Fall, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Schon allein die bessere Übersicht über deine Finanzen ist hier ein großer Vorteil.

Welche Nachteile bringt ein kostenloses Firmenkonto?

Kostenlose Geschäftskonten bieten leider nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile. So haben sie im Vergleich zu kostenpflichtigen Konten meist weniger Funktionen. Sollte dein Unternehmen zum Beispiel in eine andere Rechtsform wechseln oder sich vergrößern, dann reicht ein kostenloses Geschäftskonto meistens nicht mehr aus.

Bei einem kostenlosen Konto für dein Business ist es des Weiteren solltest du zudem unbedingt darauf achten, welchen Anbieter du wählst. Vergleiche dabei vor allem zusätzlich entstehende Kosten und sieh dir die Bewertungen anderer Kunden an.

Geschäftskonto eröffnen: Darauf solltest du achten

Ein Geschäftskonto kann bei jeder Bank oder bei jedem Kreditinstitut eröffnet werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass du bei einem Institut sowohl ein Geschäfts- als auch ein Privatkonto führst.

In den meisten Fällen werden für Geschäftskonten andere Konditionen angeboten als für ein Konto, das du lediglich privat nutzen möchtest. Zudem gibt es oft unterschiedliche Tarife, aus denen du wählen kannst.

Überlege dir im Voraus genau, wo deine Prioritäten liegen. Möchtest du langfristig als Kleinunternehmer agieren oder dein Unternehmen als Gewerbetreibender in Zukunft wachsen lassen? Prüfe die verschiedenen Business-Konten genau und werde dir darüber klar, auf welche Leistungen und Funktionen du nicht verzichten möchtest.

Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, lohnt sich auf jeden Fall ein eingehender Geschäftskonto-Vergleich. Achte dabei auch auf etwaige Zusatzkosten – bei vielen Anbietern sind diese versteckt angegeben.

Wir empfehlen dir auf jeden Fall ein Geschäftskonto zu eröffnen. Möchtest du später dein Unternehmen ausweiten, kann ein separates Konto für dein Business sogar zur Pflicht werden.

Ab wann ist ein Geschäftskonto Pflicht?

Für Selbstständige und Freiberufler ist es keine Pflicht, ein Geschäftskonto zu führen. Ist deine Firma dagegen eine Kapitalgesellschaft, ist ein Geschäftskonto gesetzlich vorgeschrieben. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn dein Unternehmen eine GmbH ist.

Geschäftskonto für Kleinunternehmer – Fazit

Du bist als Kleinunternehmer nicht dazu verpflichtet ein Geschäftskonto zu eröffnen. Empfehlenswert ist es trotzdem.

Du profitierst so von einigen entscheidenden Vorteilen: Einer einfacheren Buchhaltung, der Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen und einem allgemein besseren Überblick über deine Bankgeschäfte. Du kannst auf einen Blick erkennen, wie viel Einnahmen du mit deinem Kleinunternehmen jeden Monat erzielt hast.

Am Ende kannst du mit einem Geschäftskonto Zeit und Geld sparen – etwa, wenn es am Ende des Jahres an die Steuererklärung geht.

Zudem wirkst du als Kleinunternehmer mit eigenem Geschäftskonto viel professioneller auf deine Kunden. Starte also am besten direkt mit einem Business-Konto in deine Selbstständigkeit. Unser Vergleich der besten kostenlosen Konten hilft dir dabei, das für dich richtige zu finden!

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