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Das Privatkonto als Geschäftskonto nutzen: Warum Selbstständige es vermeiden sollten!

Das Girokonto ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Doch solltest du als Selbstständiger und / oder Einzelunternehmer wissen, dass es unbedingt notwendig ist ein Geschäftskonto für deine Firma zu nutzen, anstatt betriebliche Umsätze über dein Privatkonto abzuwickeln.

Welche Hintergründe dafür sprechen und wieso dein Privatkonto “privat” bleiben sollte, erläutere ich dir in nachfolgendem Artikel.

Privatkonto als Geschäftskonto nutzen: Geht das überhaupt?

Jeder, der nicht als Kapitalgesellschaft tätig ist, also beispielsweise nicht als GmbH oder AG firmiert, kann sein Privatkonto als Geschäftskonto nutzen.

Es bleibt dir als Unternehmer also selbst überlassen, ob du deine Privatentnahmen und Privateinlagen über das Privatkonto laufen lassen möchtest oder nicht.

Es kann allerdings passieren, dass sich deine Bank irgendwann „quer“ stellt und im schlimmsten Fall eine Kündigung ausspricht, da du zu viele geschäftliche Transaktionen über dein Privatkonto gelaufen sind.

Überlege also gut, ob es nicht gleich Sinn für dich macht, ein Geschäftskonto zu eröffnen!

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Wer muss überhaupt ein Geschäftskonto führen?

Laut deutscher Gesetzgebung sind nur Unternehmer, die eine Unternehmensform wie eine GmbH, UG, AG, eG und KGaA haben, verpflichtet ein Geschäftskonto zu führen!

Einzelunternehmen, Selbstständige, Kleinunternehmer, Freiberufler und auch die GbR-Unternehmensformen sind demnach nicht dazu verpflichtet und können ihre geschäftlichen Umsätze ihrem privaten Girokonto durchführen.

Was sind die Vorgaben der Banken?

Solltest du dich dazu entschieden haben, dein privates Konto für geschäftliche Zwecke zu nutzen, gibt es einiges zu beachten.

Denn die geschäftliche Nutzung deines Privatkontos bringt eine Menge zusätzliche Arbeit mit sich, wenn es darum geht, deine Finanzen zu sortieren.

Leider lassen die Banken die Doppelnutzung oftmals nicht zu und bitten dich, einfach direkt ein Geschäftskonto zu eröffnen. Auch ist dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Banken geregelt und wird dort in den allermeisten Fällen untersagt.

Je nach Bank kann es einige Monate dauern, bis die Doppelnutzung des Privatkontos auffällt. Mal kann sich eine Bank früher melden, mal dauert es länger.

Welche Folgen könnte das für dich haben?

  1. Es kann passieren, dass dir deine Bank einen Brief oder eine E-Mail schreibt und dich auffordert, die geschäftliche Nutzung des Privatkontos sofort zu unterlassen.
  1. Dein Girokonto könnte einfach automatisch auf ein Geschäftskonto umgestellt werden. Zudem kann die Bank für die Monate, in denen du das Konto geschäftlich genutzt hast, eine Nachzahlung für die doppelte Kontoführung fordern!
  1. Wenn du von deiner Bank aufgefordert wirst, ein separates Geschäftskonto zu eröffnen, dieses aber ignorierst und weiterhin dein Privatkonto zu geschäftlichen Zwecken nutzt, könnte dir die Bank mit einer generellen Kündigung drohen.

  2. Deine Bank kündigt dein privates Girokonto mit sofortiger Wirkung. In vielen Fällen hast du keine Möglichkeit, bei deiner bisherigen Bank ein neues Konto, egal ob geschäftlich oder privat, zu eröffnen!

Unterschied Privatkonto & Geschäftskonto

Der größte Unterschied zwischen Privatkonto und Geschäftskonto ist der Bank-Aspekt! Auf einem Geschäftskonto kannst du genauso Überweisungen tätigen, Geld abbuchen und Geldeinträge überwachen wie auf einem Privatkonto!

Außerdem bieten mittlerweile die meisten Banken auch eine Smartphone App und dazugehörige TAN-App zum Geschäftskonto Banking an. Ein Geschäftskonto wird  sowohl von Filialbanken, Direktbanken und natürlich auch  Fintechs angeboten.

Die Unterschiede der zwei Konten liegen vor allem in der Verbraucherschutzbestimmung. Diese erfordert für ein Privatkonto mehr Transparenz als bei Geschäftskonten.

Zudem muss die gesetzliche Aufbewahrungspflicht von Belegen mit einer Frist von zehn Jahren eingehalten werden! Allerdings gibt es einfach Dinge, die auf dem Privatkonto nicht ausführbar sind und für die daher ein Geschäftskonto oder Firmenkonto genutzt werden muss!

Das sind beispielsweise Gehalts- oder Lohnzahlungen an eigene Mitarbeitende sowie Gutschriften an Kunden aus Verkäufen, die ein Unternehmer tätigt.

Warum von Anfang an ein Geschäftskonto nutzen?

Private und geschäftliche Ein- und Ausgaben zu trennen, ist für jeden Unternehmer empfehlenswert! Denn du hast von Anfang an einen besseren Überblick und eine bessere Struktur in deiner Buchhaltung oder Kontoübersicht.

Gerade in der Anfangszeit einer Selbstständigkeit entscheiden sich viele, ihr Privatkonto weiterhin zu nutzen, was aber irgendwann schwierig werden kann! Warum? Weil Banken zu viele geschäftliche Transaktionen auf Privatkonten nicht gerne sehen und somit von Anfang an ein Geschäftskonto empfehlen.

Zusätzlich musst du wissen, dass auch dein Steuerberater oder das Finanzamt deine privaten Umsätze einsehen kann, solltest du dein Privatkonto für deine geschäftlichen Zwecke nutzen.

Es gibt also viele Vorteile, die schon von Anfang an für ein Geschäftskonto sprechen!

 Vorteile & Funktionen:

  • Besserer Überblick und klare Trennung deiner Konten
  • Vereinfachte Buchhaltung durch getrennte Ein- und Ausgaben
  • Steuererklärungen lassen sich einfacher und günstiger anfertigen
  • Du kannst die Kosten für dein Geschäftskonto steuerlich absetzen
  • Mehr Funktionen als ein privates Girokonto
  • Zugang für deinen Buchhalter
  • Zugang für deinen Steuerberater
  • Flexibilität durch eine Mobile App
  • Verschiedene Karten für Mitarbeiter
  • Teils integrierte Buchhaltungssoftware
  • Sofort Benachrichtigungen über eine Kontoaktivitäten in Echtzeit

Kostet ein Geschäftskonto mehr als ein Privatkonto?

Im Allgemeinen fallen die Gebühren oder der Beitrag für Geschäftskonten höher aus als für private Konten. Das betrifft vor allem Kontoführungsgebühren, Dispozinsen und Gebühren für Überweisungen.

Aber dennoch gibt es viele Banken, die eine gewisse Anzahl an kostenlosen SEPA-Überweisungen und -Lastschriften sowie eine oder mehrere Karten für Zahlungen anbieten.

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Natürlich unterscheiden sich die Kosten bei den einzelnen Banken, daher empfiehlt sich ein Geschäftskonto-Vergleich, um das beste Ergebnis für dich zu finden.

TIPP: Ein Geschäftskonto mit integrierter Buchhaltung bietet dir deutlich mehr Kontrolle über deine geschäftlichen Finanzen, beschleunigt deine Finanzverwaltung und erleichtert dir das Anfertigen einer fehlerfreien Steuererklärung! Auch kannst du hier direkt deine Rechnungen schreiben!

Privateinlage & Privatentnahme

Wie zuvor im Artikel schon mehrfach angesprochen, sollte kein Privatkonto als Geschäftskonto genutzt werden. Das hat auch den Grund der sogenannten “Privateinlagen” und “Entnahmen”.

Mit einem Geschäftskonto lassen sich diese Einlagen oder Entnahmen einfach viel besser nachvollziehen. Das macht deine Buchhaltung für denjenigen, der deine Buchführung macht, deutlich einfacher.

Vor allem auch dann, wenn du mehrere Firmenkonten hast. Geldtransite (Umbuchungen) müssen eindeutig nachvollziehbar sein, was bei geschäftlichen Umsätzen auf einem Privatkonto zu extremen Mehraufwand führen würde.

Auch wenn ein Firmenkonto als Einzelunternehmer keine Pflicht ist, merkst du vielleicht gerade selbst, wie viel übersichtlicher solch ein Konto deine Buchführung bzw. Buchhaltung machen kann.

Welche Unterlagen brauche ich zur Eröffnung eines Geschäftskontos?

Gewöhnlich verlangen Banken für die Geschäftskontoeröffnung häufig weitere Unterlagen, die sich nach der Rechtsform deines Unternehmens richten!

Hierzu können folgende Unterlagen zählen:

  • Personalausweis
  • Steuernummer
  • Schufa-Auskunft
  • Einkommensnachweise der letzten Monate
  • Kontoverträge
  • Kontoauszüge des Privatkontos
  • Bei Kapitalgesellschaften der Handelsregistereintrag, Bürgschaften der Gesellschafter und bei Neugründung auch beglaubigte Kopien der Gründungsurkunde
  • Für Personengesellschaften der Gesellschaftsvertrag

Mehr zu Thema “Unterlagen bei der Geschäftskontoeröffnung” kannst du hier nachlesen.

Bei welcher Bank soll ich ein Geschäftskonto eröffnen? – Zwei gute Optionen im Vergleich

Zuerst solltest du dir überlegen, welche Art von Transaktionen du mit deinem Geschäftskonto abwickeln möchtest. Wenn du hauptsächlich bargeldlose Zahlungen empfängst und tätigst, solltest du nach einem Konto suchen, das eine gute Online-Plattform bietet.

Wenn du jedoch häufiger Bargeldgeschäfte machst, solltest du ein Konto wählen, das eine Filiale in deiner Nähe hat. Darüber hinaus solltest du auf die Kosten achten.

Viele Banken bieten kostenlose Geschäftskonten an oder haben zumindest niedrige Gebühren. Vergleiche die Angebote sorgfältig und achte auch auf versteckte Kosten wie Kontoführungsgebühren oder hohe Überweisungsgebühren.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Kundenservice. Du möchtest sicherstellen, dass du bei Fragen oder Problemen schnell Hilfe bekommen kannst. Schau dir Bewertungen anderer Kunden an und informiere dich über die Erreichbarkeit des Kundenservice.

Insgesamt solltest du bei der Auswahl deines Geschäftskontos sorgfältig vorgehen und verschiedene Angebote vergleichen. Denke daran, dass das richtige Konto dazu beitragen kann, dein Unternehmen effizienter zu führen und Zeit und Geld zu sparen.

Kontist

#1 Digitales Konto
Kontist
9.9

Das Geschäftskonto für Freiberufler, Freelancer und alle Selbstständige, die ihre Finanzen ausschließlich digital abwickeln wollen. 

🏦 Kostenlos nutzbar

🏦 Kreditkarte (virtuell & physisch)

🏦 Google & Apple Pay

🏦 Steuereinschätzung in Echtzeit (ESt & USt)

🏦 Buchhaltung

🏦 Deutsche IBAN

🏦 Unbegrenzte Anzahl von SEPA-Überweisungen

🏦 Dispokredit zwischen 500 – 5.000 Euro

🏦 Schnittstelle zu Buchhaltungs-Tools: lexoffice, fastbill

 

Das digitale Geschäftskonto Kontist für Selbstständige* bietet dir neben einer Steuereinschätzung in Echtzeit, eine vereinfachte Buchhaltung, eine Auto-Kategorisierung, Google & Apple Pay, eine Deutsche IBAN sowie eine 100.000 Euro Einlagensicherung.

Das Kontist Geschäftskonto eignet sich hervorragend für Einzelunternehmer (Freelancer), Freiberufler und Kleinunternehmer.

Qonto

Qonto
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Das Geschäftskonto von Qonto ist speziell für Start-ups, KMUs und Freelancer konzipiert, die eine schnelle, einfache und effiziente Finanzverwaltung schätzen. Mit seinem intuitiven Online-Banking und der mobilen App ermöglicht Qonto eine reibungslose Verwaltung der Geschäftsfinanzen, wobei Transparenz und Kontrolle im Vordergrund stehen.

Die wichtigsten Funktionen:

🏆 Service: Personalisierte Unterstützung und Beratung für jedes Geschäft

🏆 Banking: Echtzeit-Benachrichtigungen über Kontobewegungen

🏆 Karten: Mastercards für Mitarbeiter, individuell anpassbar

🏆 Features: Direkte Integration in Buchhaltungssoftware für einfache Verwaltung

🏆 Transaktionen: Echtzeit-Benachrichtigungen über Kontobewegungen

Das Geschäftskonto Qonto* bietet dir zahlreiche Funktionen zu einem fairen Preis und bietet ebenso alle Standards, wie z. B. die Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro.

Zusätzlich profitierst du als Selbstständiger bzw. Kleinunternehmer von Funktionen wie dem Echtzeit-Tracking von Transaktionen, Unterkonten mit eigener IBAN, einer DATEV-Schnittstelle sowie Schnittstellen zu Buchhaltungstools.

Das Qonto Geschäftskonto eignet sich hervorragend für Selbstständige und Kleinunternehmer.

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Fazit

Wenn du dich gerade mit der Selbstständigkeit beschäftigst oder vielleicht bereits selbstständig bist – egal ob als Freelancer, Freiberufler, empfehle ich dir ab sofort, deine betrieblichen Umsätze über ein Geschäftskonto abzuwickeln.

In der Regel ist es immer besser, eine klare Trennung von Privatvermögen und Betriebsvermögen zu haben. Nicht nur deine Buchhaltung freut sich, wenn keine Privatbuchungen auf dem geschäftlichen Konto zu finden sind, sondern auch dein Steuerberater.

Außerdem stehen dir mein der Nutzung eine geschäftlichen Firmenkonto zahlreiche Funktionen zur Verfügung. So kannst du nicht nur diverse Buchhaltungstools direkt integrieren, sondern auch externe Zugriffe für deinen Buchhalter und / oder Steuerberater erteilen.

FAQ

{“@context”:”https://schema.org”,”@type”:”FAQPage”,”@id”:”https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/”,”mainEntity”:[{“@type”:”Question”,”name”:”<strong>Müssen Kapitalgesellschaften zwingend ein Geschäftskonto eröffnen?</strong>”,”acceptedAnswer”:{“@type”:”Answer”,”text”:”Ja, sie sind verpflichtet, ein eigenes Geschäftskonto zu führen. (gemäß § 7 Abs. 2 S. 2 GmbHG)”}},{“@type”:”Question”,”name”:”<strong>Was ist ein Geldtransit?</strong>”,”acceptedAnswer”:{“@type”:”Answer”,”text”:”In der Buchführung bezeichnet der Geldtransit in der Regel eine Umbuchung von einem Konto auf das andere.”}},{“@type”:”Question”,”name”:”<strong>Gehören private Umsätze auf ein Geschäftskonto?</strong>”,”acceptedAnswer”:{“@type”:”Answer”,”text”:”Private Umsätze sollten auf keinen Fall auf ein Geschäftskonto gehören. Es ist wichtig, dass man als Unternehmer klare Trennungen zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen zieht, um einen Überblick über die finanzielle Lage des Unternehmens zu behalten und eventuelle Steuerprobleme zu vermeiden.”}},{“@type”:”Question”,”name”:”<strong>Sind Kontoführungsgebühren Betriebsausgaben?</strong>”,”acceptedAnswer”:{“@type”:”Answer”,”text”:”Ja, Kontoführungsgebühren können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.”}}]}

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