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# Vom Side-Hustle zum Business: Die beste Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmer 2026
Source: https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-kleinunternehmen-2026/
Du liebst deine Selbstständigkeit, ob Freelancing, einen Onlineshop oder deine Nischenseite – aber beim Gedanken an Steuererklärung und EÜR bekommst du weiche Knie? Keine Sorge: Ich zeige dir, wie deine Buchhaltung zur Nebensache wird.
Endlich ist es soweit: Die ersten Einnahmen trudeln ein, ein Sponsored Post ist verkauft oder dein Shopify-Store macht die ersten Sales. Herzlichen Glückwunsch! Damit aus deinem Side-Hustle kein bürokratischer Albtraum wird, ist eine **gute Buchhaltung** gefragt.
Als [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) darfst du die [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/) ([§ 19 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html)) nutzen. Das spart dir die Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Umsatzsteuerzahlung, entbindet dich aber nicht von der Pflicht, deine Belege GoBD-konform (also revisionssicher) zu archivieren. Excel-Listen sind hier leider ein No-Go.
Gerade am Anfang unterschätzen viele, wie schnell sich Belege stapeln. Eine PayPal-Zahlung hier, eine Amazon-Rechnung da, dazu das Hosting-Abo und die Druckkosten für Visitenkarten. Spätestens wenn das Finanzamt die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) sehen will, wird es ohne System richtig ungemütlich. Das Gute: Du musst dafür kein Buchhaltungsprofi sein. **Cloudbasierte Tools** sind dafür gemacht, dass auch Nicht-Steuerberater ihre Finanzen im Griff behalten.
Ich habe drei der beliebtesten **Buchhaltungsprogramme für Kleinunternehmer** unter die Lupe genommen. Dafür habe ich Belege hochgeladen, Bankkonten verknüpft und geprüft, wie viel die Tools **wirklich **von alleine erledigen.****
**Die wichtigsten Fakten im Überblick**
- Das richtige Buchhaltungstool erleichtert dir die Steuererklärung und hilft dir im Idealfall dabei, Zeit und Nerven zu sparen.
- Wichtige Kriterien sind unter anderem der Automatisierungsgrad, eine intuitive Handhabung, mobile Nutzbarkeit und der Preis.
- Mein Testsieger: BuchhaltungsButler. Zudem gehören Lexware Office und sevDesk zu meinen Favoriten.
## Worauf Side-Hustler & Kreative wirklich achten sollten
Für Kreative zählen andere Werte als für einen Konzern. Damit die Software zu deinem Business passt, habe ich mir folgende Kriterien angesehen:
1.
**Schnittstellen-Check**
Werden Verkäufe von Etsy, Shopify oder Amazon automatisch importiert?
2.
**Der „Angst-Faktor“**
Wie intuitiv ist das Tool? Verstehst du es auch ohne BWL-Studium?
3.
**Mobile-Ready**
Kannst du die Quittung vom Materialeinkauf oder dem Café-Besuch beim Networking direkt per App scannen?
4.
**Zukunftssicher**
Wenn aus deinem Side-Hustle ein Fulltime-Business wird, wächst die Software mit?
**Das Ergebnis**: Jedes der Tools hat seine eigenen Stärken, aber nicht jedes passt zu jedem.
## Die besten Tools im Vergleich
| **Software** | **Bestens geeignet für...** | **Highlight** | **Preis-Check** | **Abschließendes Urteil** | **Zum Anbieter** |
| ------------ | ---------------------------- | ------------- | --------------- | -------------------------- | ---------------- |
| BuchhaltungsButler | Wachstums-Helden & Automatisierer | KI, die alles für dich erledigt | ab 12,48 € | Testsieger: Die beste Wahl für maximale Zeitersparnis und Fokus auf dein Business. | [Testen →](https://outlink.space/qo/buchhaltungsbutler) |
| Lexware Office | Einsteiger mit kleinem Budget | Sehr einfache Bedienung | ab 7,90 € | Feature-reich, mit Lernkurve: Viele Funktionen für Profis, aber der Einstieg braucht etwas Einarbeitung. | [Testen →](https://outlink.space/go/lexoffice) |
| sevDesk | Visuelle Typen & Ästheten | Schönes Interface | ab 6,45 € | Design-Favorit: Überzeugt durch intuitive Bedienung und eine moderne Optik. | [Testen →](https://outlink.space/go/sevdesk) |
## Meine Favoriten im Detail
Welches Tool am besten zu dir passt, kommt auf deine Prioritäten an: Automatisierungs-Features, intuitives Design, mobile Verfügbarkeit, kleines Budget? Hier findest du eine detaillierte Übersicht der **drei besten Buchhaltungssoftwares für Kleinunternehmer.**
### BuchhaltungsButler: Dein virtueller Buchhaltungs-Assistent
BuchhaltungsButler hat mich im Test am meisten überrascht, und zwar in Sachen **Automatisierung**. Das Tool nimmt dir einen Großteil der manuellen Arbeit ab, und das merkt man schon nach den ersten hochgeladenen Belegen.
#### Das Besondere
Dank **lernfähiger KI **erkennt das Tool deine Amazon-Rechnungen, Shopify-Auszahlungen oder die Auszahlungen von Affiliate-Netzwerken und ordnet sie automatisch zu. Falls die KI eine Buchung einmal nicht erkennt, kannst du individuelle Automatisierungsregeln definieren, die den Vorgang beim nächsten Mal automatisch zuordnen.
Laut Anbieter soll die Zuordnungsrate bei rund 95 Prozent liegen, und das kam meiner Erfahrung nach hin. Damit liegt sie deutlich über der von Lexware Office und sevDesk. Praktisch sind auch die **wöchentlichen Zoom-Sprechstunden**, in denen du als Einsteiger kostenlos Fragen stellen kannst (bei einem Buchhaltungstool ist das alles andere als selbstverständlich).
#### Für wen?
Wenn du bei deiner** Buchhaltung Zeit sparen **möchtest, ist das dein Tool. Die KI sortiert im Hintergrund, während du an deinem nächsten Blogbeitrag schreibst oder neue Produkte für deinen Shop entwirfst.
Was du allerdings wissen solltest: Mit einem Startpreis von 12,48 Euro monatlich ist BuchhaltungsButler **fast doppelt so teuer wie die günstigsten Alternativen.** Zudem fehlt bislang eine vollwertige Mobile-App.
Es gibt zwar seit Kurzem eine Scan-App für Belege, aber wer viel unterwegs vom Handy erledigen will, muss hier Abstriche machen.
Quelle: buchhaltungsbutler.de
### Lexware Office: Der solide Allrounder
Wenn du gerade erst startest und das** Budget knapp ist, ist Lexware Office** (vielen noch als Lexoffice bekannt) eine solide Option. Es ist super stabil, millionenfach im Einsatz, und die App funktioniert tadellos, um unterwegs schnell mal einen Beleg zu fotografieren.
#### Das Besondere
Lexware Office bietet ein** breites Feature-Set**: Von Rechnungserstellung über Angebote bis hin zur kompletten Finanzverwaltung ist alles am Start.
Die **mobile App** hat mir richtig gut gefallen: Beleg fotografieren, hochladen, fertig. Auch die ELSTER-Anbindung läuft sauber, und bei Fragen erreichst du einen telefonischen Support. Die Preisstruktur ist übersichtlich gestaffelt: Der Einstiegstarif S startet bei 7,90 Euro, kommt allerdings ohne Rechnungsversand. Für die meisten Kleinunternehmer dürfte daher mindestens der M-Tarif (12,90 Euro) sinnvoll sein.
#### Für wen?
Ambitionierte, die die volle Kontrolle über ihre Finanzen wollen und bereit sind, sich einzuarbeiten. Der **Funktionsumfang ist groß **– das ist Stärke und Schwäche zugleich, denn der Einstieg braucht mehr Zeit als bei schlankeren Tools. Mein Tipp: Plane dir ein ruhiges Wochenende ein, um die Grundfunktionen kennenzulernen, danach läuft es.
Quelle: lexoffice.de
### sevDesk: Design trifft Buchhaltung
Für alle, die Wert auf eine schöne Oberfläche legen. **sevDesk ist sehr übersichtlich **und führt dich sanft durch die Rechnungserstellung.
#### Das Besondere
Das Interface ist modern und aufgeräumt: Hier merkt man, dass das Design-Team mitgedacht hat. Besonders die Rechnungserstellung für Sponsored Posts oder Kooperationen in wenigen Klicks ist ein praktisches Feature. Dazu kommt eine solide Belegerfassung per App.
Der größte Trumpf von sevDesk: Es gibt eine **dauerhaft kostenlose Basisversion**, mit der du nicht nur reinschnuppern, sondern tatsächlich arbeiten kannst. Für absolute Einsteiger mit wenigen Belegen im Monat ist das kaum zu schlagen. Wer mehr braucht, steigt ab 6,45 Euro monatlich ein – der günstigste Einstiegspreis im Vergleich.
Im Test war sevDesk außerdem** am schnellsten eingerichtet**: Account anlegen und schon kann es losgehen. Bei höherem Belegvolumen oder komplexeren Anforderungen stößt das Tool allerdings eher an seine Grenzen. Außerdem reicht die Automatisierung nicht an BuchhaltungsButler heran.
#### Für wen?
Visuelle Typen, die ein gut designtes Tool mögen und Wert auf eine** intuitive Bedienung legen**. Ideal, wenn dir bei Software auch die Optik wichtig ist und du erst mal ohne Risiko starten willst.
Quelle: sevdesk.de
## Fazit: Welcher Buchhaltungs-Typ bist du?
Alle drei Tools haben im Test solide abgeliefert, keines davon ist eine schlechte Wahl. Trotzdem hat sich ein klarer Favorit herauskristallisiert: **BuchhaltungsButler**.
In dem Tool musste ich am wenigsten selbst machen und konnte die getesteten Punkte am effizientesten erledigen. Wer als Kleinunternehmer ohnehin schon genug Baustellen hat, **spart mit der KI-gestützten Automatisierung spürbar Zeit**. Der höhere Preis relativiert sich schnell, wenn du die gesparten Stunden gegenrechnest.
Doch auch die Alternativen können sich sehen lassen: **Lexware Office ist ein umfassendes Gesamtpaket **mit der besten mobilen App. Wer die Einarbeitung nicht scheut, bekommt hier extrem viel für sein Geld. Und **sevDesk macht den Einstieg so niedrigschwellig **wie kein anderes Tool: kostenlose Version, schöne Oberfläche, in Minuten startklar.
Mein ehrlicher Rat:** Teste alle drei,** die kostenlosen Probephasen machen es dir leicht. Die Hauptsache ist: Fang an, deine Finanzen ernst zu nehmen – dein zukünftiges Ich wird es dir bei der nächsten [Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) danken!**
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## FAQ
**Reicht es nicht, wenn ich meine Belege in einem Ordner auf dem Desktop sammele?**
Leider nein. Das Finanzamt möchte, dass Belege „unveränderbar“ archiviert werden. Ein einfaches PDF in einem Ordner reicht da nicht aus. Software-Lösungen wie BuchhaltungsButler speichern deine Daten GoBD-konform, sodass du bei einer Prüfung entspannt bleiben kannst.
**Kann ich meine Einnahmen von der VG Wort oder Affiliate-Links einfach verbuchen?**
Klar! Du erfasst diese einfach als Einnahme. Mit einem Profi-Tool kannst du diese Beträge den richtigen Kategorien zuordnen, damit deine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) am Ende des Jahres stimmt.
**Lohnt sich eine kostenpflichtige Buchhaltungssoftware?**
Oft ja. Kostenlose Tools decken die Basics ab, aber bei Automatisierung, Bankanbindung und sauberer Belegzuordnung stoßen sie schnell an Grenzen. Kostenpflichtige Lösungen wie BuchhaltungsButler oder Lexware Office sparen dir durch KI-gestützte Zuordnung und Schnittstellen locker ein paar Stunden im Monat. Zeit, die du in dein Business stecken kannst.
**Was mache ich mit meinen Etsy- oder Shopify-Umsätzen?**
Am besten nutzt du ein Tool mit Schnittstelle. So werden deine Verkäufe automatisch importiert und du musst nicht jede Bestellung einzeln abtippen. Das spart massiv Fehler und Nerven.
**Kann ich die Software von der Steuer absetzen?**
Absolut! Auch als Kleinunternehmer sind die Kosten für deine Buchhaltungssoftware Betriebsausgaben, die deinen Gewinn mindern.
**Wie hilft mir eine Buchhaltungssoftware bei der EÜR?**
Gute Tools ordnen deine Einnahmen und Ausgaben automatisch den richtigen Kategorien zu und bereiten alles so vor, dass du am Jahresende nur noch auf „Export“ klicken musst. Die Daten lassen sich dann per ELSTER ans Finanzamt senden oder direkt mit deinem Steuerberater teilen. Tools wie BuchhaltungsButler und Lexware Office bieten dafür eigene Steuerberater-Zugänge.
**Muss ich Papierbelege trotzdem aufheben?**
Moderne Buchhaltungstools archivieren deine Belege revisionssicher und GoBD-konform. Allerdings gilt grundsätzlich: Belege müssen in der Form aufbewahrt werden, in der sie bei dir eingegangen sind. E-Mail-Rechnungen und Downloads musst du nicht ausdrucken, aber Papierbelege sollten auch nach dem Scan im Original abgeheftet werden. Kläre im Zweifel mit deinem Finanzamt oder Steuerberater, was für dich gilt.
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# 12 häufige Buchhaltungsfehler zum Jahreswechsel für Selbstständige & Unternehmer
Source: https://bloggiraffe.de/buchhaltungsfehler-jahreswechsel-selbststaendige-unternehmer/
Der Jahreswechsel ist ein wichtiger Zeitraum für Unternehmer: Das Steuerjahr geht zu Ende und genau an diesem Punkt geschehen die häufigsten Buchhaltungsfehler.
Das solltest du natürlich unbedingt vermeiden. Wie du deine Buchhaltung (nicht nur) zum Jahreswechsel auf Vordermann bringst, erfährst du hier.
**Die wichtigsten Fakten im Überblick**
- Bereits kleine Buchführungsfehler können zu Geldeinbußen oder sogar Strafzahlungen führen.
- Fehlende oder inkorrekte Belege und falsche Buchungen gehen besonders häufig ins Geld.
- Jahresend-Checklisten helfen, den Überblick zu behalten.
- Die Unterstützung durch einen Steuerberater kann sinnvoll sein.
## 12 typische Buchhaltungsfehler für Selbstständige und wie du sie vermeidest
Bereits kleine Fehler können große Nachwirkungen haben. Buchhaltungsfehler gibt es viele – im Folgenden findest du die typischsten Fehler und wie du sie vermeidest.
| **Fehler** | **Konsequenz** | **So vermeidest du es** |
| ---------- | -------------- | ----------------------- |
| Lücken in der Dokumentation | Zeitverlust oder fehlerhafte Angaben in der Steuererklärung | Ganzjährig sämtliche Belege sofort ablegen, am besten digital |
| Einnahmen/Ausgaben falsch zuordnen | Buchführung nicht nachvollziehbar | Einnahmen und Ausgaben sorgfältig laut Zahlungseingang verbuchen |
| Wiederkehrende Zahlungen/Einnahmen im neuen Jahr buchen | Falsche Steuererklärung, zu hohe Steuerlast im alten Jahr oder Steuernachzahlung | Buchungen zwischen 22.12. und 10.01. im alten Jahr verbuchen |
| Kleinunternehmer-Umsatz verpassen | Keine Berechnung der Umsatzsteuer → Steuerlast bleibt beim Unternehmer | Frühzeitig prüfen, ob der Jahresumsatz noch im Kleinunternehmer-Rahmen ist |
| Abschreibungen falsch erfassen | Höhere Steuerlast durch Abschreibung im falschen Jahr | GWG bis 800 € sofort abschreiben, alles Weitere nach AfA |
| Private und geschäftliche Ausgaben vermischt | Unklarheiten in der Buchführung | Klare Abgrenzung (evtl. mithilfe eines Geschäftskontos) |
| Beleg-Chaos für Betriebsausgaben | Betriebsausgaben nicht absetzbar | Alle Belege aufbewahren & bestenfalls sofort digitalisieren |
| Offene Rechnungen ignorieren | Gefahr falscher Buchung | Liste mit offenen Aus- und Eingangsrechnungen führen |
| Kassensturz verschieben | Risiko eines falschen Kassenbestands, Finanzamt darf Umsätze schätzen | Kassenbuch am 31.12. (oder am letzten Geschäftstag des Jahres) zählen |
| Anschaffungen aufs neue Jahr schieben | Höhere Steuerlast | Anschaffungen strategisch planen und evtl. vorziehen |
| Fristen verpassen – UStVA & mehr | Bußgelder | Fristen in Kalender eintragen |
| Steuerberater last minute kontaktieren | Mehrkosten & erhöhter Stress, z. B. wenn Dokumente fehlen | Steuerbüro frühzeitig kontaktieren |
### 1. Lücken in der Dokumentation
Eine lückenhafte Dokumentation ist das ganze Jahr über problematisch – das volle Ausmaß wird aber oft erst beim Jahresabschluss erkennbar.
Wenn du **Rechnungen oder Belege **viele Monate danach mühselig suchen musst, kostet dich das viel Zeit. Im schlimmsten Fall sind die Belege gar nicht mehr auffindbar – im Falle einer Steuerprüfung wäre das fatal.
Falls dadurch fehlerhafte Angaben in [deiner Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) entstehen und das Finanzamt dies überprüft, kann dies als Steuerhinterziehung gewertet werden. Dann drohen dir Geldstrafen oder bei höheren Summen sogar Freiheitsstrafen.
### 2. Einnahmen oder Ausgaben falsch zuordnen
Bei Anwendung der Einnahmen-Überschuss-Rechnung zählt grundsätzlich, was auf dem Konto geschieht. Das nennt sich auch Zufluss-/Abfluss-Prinzip.
Einnahmen **verbuchst du, wenn die Zahlung auf deinem Konto eingeht**, nicht zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung. Wenn du also eine Ausgangsrechnung Ende Dezember verschickst, dein Kunde diese aber erst im Januar bezahlt, gehört dieser Umsatz bereits zum neuen Jahr.
Nur bei korrekter Buchung bleibt deine Buchführung logisch und nachvollziehbar. Achte deshalb zwischen den Jahren ganz besonders darauf, in welches Steuerjahr Einnahmen und Ausgaben gehören.
### 3. Wiederkehrende Zahlungen im neuen Jahr buchen
Mit der **10-Tage-Regelung** gibt es eine Ausnahme vom Zufluss-/Abfluss-Prinzip: Wenn du wiederkehrende Zahlungen bis zum 10. Januar leistest, gehören diese steuerlich zum alten Jahr. Dazu gehören zum Beispiel:
Mietzahlungen
Handy- und Internetverträge
Versicherungen
Umsatzsteuer-Vorauszahlung
Dasselbe gilt für Einnahmen, etwa wenn du Abos oder Mitgliedschaften verkaufst und deine Kunden monatlich dafür zahlen.
Wichtig ist dabei nicht der monatlich wiederkehrende Aspekt: Auch quartalsweise oder sogar jährliche Buchungen können in diese Kategorie gehören.
Essenziell ist, dass die Zahlung bis spätestens 10. Januar auf deinem Konto eingeht oder von diesem abgeht.
Diese Regelung ist gesetzlich in [§ 11 EStG, Satz 2](https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__11.html) festgehalten. Verbummelst du dies und verbuchst die Posten im falschen Jahr, stimmt deine Steuererklärung nicht mehr. Das kann etwa dazu führen, dass die Steuerlast im alten Jahr zu hoch ist.
### 4. Kleinunternehmer-Umsatz verpassen
[Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) sollten am Jahresende ihre Umsätze prüfen. So findest du heraus, ob du auch im nächsten Jahr noch die [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/) nutzen kannst.
Im Jahr 2026 darfst du als Kleinunternehmer die Umsatzgrenzen von 25.000 Euro im laufenden Jahr und 100.000 Euro im Folgejahr nicht überschreiten.
Liegst du mit deinem Verdienst darüber, musst du bereits in deinen ersten Ausgangsrechnungen im neuen Jahr **Umsatzsteuer ausweisen**. Verpasst du dies, bleibst du am Ende möglicherweise darauf sitzen und musst die Steuern aus deiner eigenen Tasche bezahlen.
### 5. Abschreibungen falsch erfassen
Abschreibungen können Unternehmern dabei helfen, ihre Steuerlast zu senken. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) im Wert von bis zu 800 Euro Nettowert sind im Anschaffungsjahr per **Sofortabschreibung** vollständig absetzbar.
Teurere Anschaffungen müssen über mehrere Jahre hinweg abgesetzt werden (Absetzung für Abnutzung, kurz AfA). Auf wie viele Jahre verteilt du Güter abschreiben musst, findest du in der [AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums (BMF)](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Weitere_Steuerthemen/Betriebspruefung/AfA-Tabellen/Ergaenzende-AfA-Tabellen/AfA-Tabelle_AV.pdf?__blob=publicationFile&v=5). Die Abschreibung erfolgt monatsgenau.
Hast du dir beispielsweise im Oktober eine Kamera (Nutzungsdauer 7 Jahre oder 84 Monate) für 3.000 Euro gekauft, sähe die Rechnung so aus:
**Monatliche Abschreibung:** 3.000 € / 84 Monate = 35,71 €
**Abschreibung im 1. Jahr:** 35,71 € × 3 Monate (Okt.–Dez.) = 107,13 €
**Abschreibung in den Folgejahren:** 35,71 € × 12 Monate = 428,52 €
Was digitale Wirtschaftsgüter angeht, wurden die Regelungen schon teilweise überholt – etwa mit einem [offiziellen Schreiben vom Ministerium für Finanzen](https://usth.bundesfinanzministerium.de/esth/2022/C-Anhaenge/Anhang-01/V/anhang-1-V.html) aus dem Jahr 2022.
Während in der oben verlinkten Tabelle zum Beispiel bei Laptops noch eine Nutzungsdauer von 3 Jahren vorhergesehen ist, liegt diese jetzt bei einem Jahr. Du kannst also deinen Laptop bereits im Jahr der Anschaffung abschreiben, auch wenn er über 800 Euro gekostet hat.
Achtung: Das ist nicht gleichbedeutend mit einer Sofortabschreibung! Die Absetzung erfolgt hier wie bei der normalen AfA monatsgenau. Kaufst du den Laptop also im Oktober, kannst du 3/12 des Betrags bereits im laufenden Jahr absetzen, die restlichen 9/12 kommen im Folgejahr in die Steuererklärung.
### 6. Private und geschäftliche Ausgaben vermischen
Dieser Punkt ist für Selbstständige und Freiberufler das ganze Jahr über ein wichtiges Thema.
Gewöhne dir am besten gleich zu Beginn an, **private und betriebliche Transaktionen strikt voneinander zu trennen**. Am besten funktioniert das mit separaten Konten: Eröffne [ein Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/), das du ausschließlich für die Einnahmen und Ausgaben deines Unternehmens nutzt.
Das kann dir auch im Falle einer Betriebsprüfung helfen, schnell auf die notwendigen Informationen zuzugreifen. Zudem behältst du so dein Betriebsvermögen im Blick.
Die Trennung von Geschäftlichem und Privatem ist aber auch in anderen Bereichen deiner Selbstständigkeit wichtig, etwa wenn du dein Fahrzeug für beide Lebensbereiche nutzt. Durch ein Fahrtenbuch oder durch Anwendung der 1-%-Regelung schaffst du es, klare Abgrenzungen zu schaffen, und hast schriftliche Belege für die Nutzung.
Auch **Geschäftsreisen** gehören für viele zum Arbeitsalltag. Wenn du im Anschluss noch einige private Tage dranhängst, musst du auch hier auf eine klare Abgrenzung der geschäftlichen und privaten Kosten achten – und für alle Ausgaben korrekte Belege vorweisen.
### 7. Chaos bei den Belegen für Betriebsausgaben
Das Finanzamt akzeptiert keine Buchung ohne Beleg, egal wie klein der Betrag ist. Achte unter anderem auf:
Verblasste Kassenbons
Rechnungen ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer
Bewirtungsbeleg ohne Details wie Anlass
Kleine Bar-Ausgaben ohne Beleg (z. B. Parktickets, Trinkgeld)
Stelle sicher, dass du **für jede Betriebsausgabe einen korrekten Beleg** hast. Dieser muss Informationen wie Datum, Beschreibung, Name und Anschrift, Gesamtbetrag und Einzelauflistung und Angaben zum Steuersatz enthalten.
Hast du einen Beleg verloren oder handelt es sich um eine Ausgabe ohne Beleg (z. B. ein Parkticket), darfst du ausnahmsweise einen Eigenbeleg ausstellen. Das ist eine absolute Notlösung und wird im Zweifelsfall genau vom Finanzamt kontrolliert – sei damit also besonders vorsichtig.
Tools wie [Buchhaltungssoftwares](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) helfen dir dabei, Ordnung ins Beleg-Chaos zu bringen. Indem du deine **Belege digitalisierst**, beugst du Verlust und Unordnung vor. Am einfachsten geht das mit einer passenden [Online Buchhaltung](https://www.buchhaltungsbutler.de/).
Damit du am Ende des Jahres keine wichtigen Ausgaben und Belege vergisst, nutzt du am besten eine Checkliste für Jahreswechsel-Ausgaben. Darin finden sich unter anderem Posten wie Hosting-Kosten, Versicherungen und (Software-)Abos.
Prüfe außerdem, ob du zur Ausnahme gehörst: Einige Selbstständige dürfen ihre Betriebsausgaben pauschal abrechnen. Dazu gehören zum Beispiel Journalisten, Schriftsteller und Hebammen.
### 8. Offene Rechnungen ignorieren
Offene Rechnungen sind immer ein leidiges Thema – zum Jahreswechsel solltest du aber noch genauer darauf achten.
Das bedeutet nicht, dass offene Rechnungen am Jahresende ein No-Go sind. Allerdings ist es wichtig, den Überblick darüber zu behalten. Nur so kannst du ein **System in dein Mahnwesen bringen** und sicherstellen, dass die Rechnungen am Ende sowohl bezahlt als auch richtig gebucht werden.
Nicht vergessen: In der EÜR werden Ausgaben und Einnahmen erst dann verbucht, wenn die Zahlung effektiv auf dem Konto ein- oder ausgegangen ist.
Pflege eine **Liste mit allen offenen Aus- und Eingangsrechnungen**. So behältst du alle Zahlungsziele an Lieferanten im Blick, beugst Mahngebühren vor und kannst selbst rechtzeitig Mahnungen an Gläubiger verschicken.
### 9. Kassensturz verschieben
Viele Unternehmen haben mit Barumsätzen zu tun, nehmen es damit aber nicht ganz so genau. Dabei gilt: [Ein Kassenbuch](https://bloggiraffe.de/kassenbuch/) muss **jederzeit kassensturzfähig** sein.
Da am 31.12. aber eben Jahresabschluss ist, geht es an dem Tag besonders genau. Das bedeutet:
Der Kassensturz muss am 31.12. vorgenommen werden – nicht am 1.1. oder an irgendeinem anderen Datum im Januar.
Das Bargeld in der Kasse muss gezählt werden und muss mit den Umsätzen übereinstimmen.
Der Kassenbestand darf nicht negativ sein.
Jeder Umsatz muss einzeln aufgezeichnet sein.
### 10. Anschaffungen aufs neue Jahr schieben
Indem du deine **Betriebsausgaben clever planst**, kannst du am Ende Steuern sparen. Überlege dir gegen Ende des Jahres, welche Ausgaben bald auf dich zukommen, und versuche, diese noch im alten Jahr zu tätigen. Klassiker sind:
Fortbildungen
Marketingkosten
Anschaffungen fürs Büro
Reparaturen
Wareneinkäufe
Tätigst du diese Ausgabe noch im laufenden Jahr, können sie noch in diesem Jahr steuerlich geltend gemacht werden. Das kann deine Steuerlast senken und dir somit Geld sparen.
### 11. Fristen verpassen – Umsatzsteuervoranmeldung & mehr
Eine wichtige solche Frist ist die Umsatzsteuervoranmeldung (UStVA). Ob und wie oft du diese abgeben musst, kommt auf die Umstände an:
**Gründer **müssen die UStVA in den ersten zwei Jahren monatlich abgeben.
**Kleine Unternehmen** mit Umsatzsteuerlast bis 2.000 Euro können auf Antrag beim Finanzamt von der UStVA befreit werden.
**Kleinunternehmer** nach § 19 UStG müssen keine Umsatzsteuer ausweisen oder zahlen und sind damit auch von der UStVA befreit.
**Unternehmen **mit Umsatzsteuer über 9.000 Euro müssen die UStVA monatlich abgeben.
Wenn du die UStVA quartalsweise einreichen musst, sind die Fristen jeweils der 10. Januar, April, Juli und Oktober. Bei monatlicher Abgabe ist es immer der 10. jedes Monats.
Beantragst du eine Dauerfristverlängerung, darfst du immer einen Monat später abgeben.
Eine weitere wichtige Frist ist die Steuererklärung. Die musst du in der Regel bis 31.07. abgeben. Hilft dir ein Steuerberater dabei, hast du noch länger Zeit, nämlich bis Ende Februar des darauffolgenden Jahres.
Wenn du Fristen verpasst, können **Bußgelder **auf dich zukommen.
### 12. Steuerberater last minute kontaktieren
Kontaktiere deinen Steuerberater früh genug, bevor die Steuererklärung fällig ist. So vermeidest du, dass mit deiner Steuererklärung Fristen verpasst werden.
Wenn du dich auf den letzten Drücker meldest, bedeutet das auch für dich **mehr Stress**. Du hast so nur wenig Zeit, fehlende Unterlagen zusammenzusammeln – und das zusätzlich zu deinem ganz normalen Arbeitsalltag.
Zudem kann eine Steuerberatung dir auch das ganze Jahr über bei der Optimierung deiner Finanzen helfen – zum Beispiel mit Tipps zu Betriebsausgaben und Abschreibungen.
## 3 Tipps, um häufige Fehler in der Buchhaltung zu vermeiden
Mit diesen drei Tipps wird deine Buchhaltung übersichtlicher:
1.
**Lerne die Basics über Buchhaltung**
Selbst wenn dein Steuerberater den Jahresabschluss für dich erledigt, solltest du dich in den Buchhaltungsgrundlagen auskennen.
2.
**Entwickle ein System, das für dich & dein Business funktioniert**
Checklisten, Reminder und Software-Tools können dir Buchhaltungsaufgaben erleichtern. Trage wichtige Fristen in deinen Kalender ein und setze einen Reminder. Lege dir eine Buchhaltungssoftware oder andere Tools zu, die deine Buchführung übersichtlich halten.
3.
**Schieb nicht alles bis zum Jahresabschluss auf**
Je ordentlicher du deine Buchführung während des gesamten Jahres führst, desto einfacher wird das Jahresende für dich. Führe klare Routinen ein, mit denen du ganzjährig Ordnung halten kannst. Wenn du etwa Belege nicht sofort abheften und digitalisieren möchtest, nimm dir dafür einen Tag am Monatsende Zeit. So bleibt deine Buchhaltungssoftware auf dem neuesten Stand. Halte die Routinen konsequent ein, damit dein Jahresende entspannt wird.
## Wann solltest du zum Steuerberater?
Ob du dich selbst um deine Steuern kümmern willst oder dir Hilfe holst, entscheidest du selbst. Je umfangreicher deine Buchhaltung, desto sinnvoller ist eine professionelle [Steuerberatung](https://bloggiraffe.de/steuerberater-fuer-einzelunternehmen/).
Ein Steuerberater hilft dir aber nicht nur bei der Anfertigung deiner Steuererklärung. Er kann dir zudem sagen, welche Kosten absetzbar sind – als Laie hat man oft nicht alle absetzbaren Betriebsausgaben im Blick. Dies hat natürlich **steuerliche Vorteile**, denn so senkst du effektiv deine Steuerlast und kannst potenziell Geld sparen.
Ob du eine Steuerberatung brauchst oder dir das überhaupt leisten kannst, entscheidest du am Ende selbst. In jedem Fall bekommst du damit eine fundierte Unterstützung, die sich auszahlen kann.
## Jahreswechsel-Checkliste für Selbstständige
Um dir den Jahreswechsel zu erleichtern, findest du hier meine Buchhaltungs-Checkliste für Selbstständige:
Kontakt mit Steuerberater suchen
Belege überprüfen
Einnahmen & Ausgaben korrekt buchen (Kontobewegungen prüfen)
Fixkosten & wiederkehrende Zahlungen genau ansehen
Abschreibungen richtig handhaben (GWG bis 800 € vs. AfA bei teureren Anschaffungen)
Liste mit offenen Rechnungen aktualisieren & richtig buchen
Anschaffungen planen & evtl. noch im alten Jahr vornehmen
Kassensturz am 31.12. (oder letztem Geschäftstag) einplanen
Wichtige Fristen im Kalender notieren (u. a. UStVA, Steuererklärung)
Für Kleinunternehmer: Jahresumsatz errechnen & prüfen, ob Grenze eingehalten wird
## Fazit: Die häufigsten Buchhaltungsfehler vermeiden & Geld sparen
Die Buchhaltung ist für die meisten ein unangenehmes Thema. Selbst kleine Fehler können dich im schlimmsten Fall tausende Euro kosten:
Wer unsauber arbeitet, riskiert ein Bußgeld sowie den Verdacht auf Steuerhinterziehung.
**Behalte deine Buchhaltung am besten immer im Blick** – zum Jahreswechsel allerdings ganz besonders. So startest du entspannt ins neue Jahr und kannst dich auf deinen Unternehmenserfolg konzentrieren.
## FAQ
**Warum ist es wichtig, Buchhaltungsfehler zum Jahreswechsel zu vermeiden?**
Der Jahreswechsel fällt mit dem Abschluss des Steuerjahres zusammen. Indem du hier alles richtig machst, legst du das Fundament für eine unkomplizierte und korrekte Steuererklärung.
**Was sind typische Fehler bei der Buchhaltung von Selbstständigen?**
Verwirrungen bei (Sofort-)Abschreibungen, ein Chaos bei den Belegen und das Vermischen privater und betrieblicher Transaktionen sind typische Buchhaltungsfehler.
**Wie kann man beim Jahreswechsel Geld sparen?**
Indem Anschaffungen clever geplant werden (entweder durch Vorziehen oder nach hinten Verschieben), kannst du deine Steuerlast in einem bestimmten Jahr senken. In umsatzstärkeren Jahren etwa ist es sinnvoll, mehr Abschreibungen zu haben.
**Wie schlimm ist es, Fristen zu verpassen?**
Verpasste Fristen können zu Strafzahlungen führen. Außerdem bedeutet das für dich persönlich am Ende mehr Stress: Im Zweifelsfall musst du innerhalb kurzer Zeit Fehler berichtigen oder fehlende Dokumente nachreichen.
**Brauche ich als Selbstständiger einen Steuerberater?**
Grundsätzlich können sich viele Selbstständige selbst um ihre Steuern kümmern. Ein Steuerberater kann dich allerdings bei der Finanzoptimierung unterstützen und dir die Arbeit abnehmen. Ob sich das für dich lohnt, musst du selbst entscheiden.
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# Black Friday Deals 2026: KI, Hosting, WordPress, Business, Amazon & mehr!
Source: https://bloggiraffe.de/black-friday/
Der **Black Friday steht vor der Tür** – und damit die perfekte Gelegenheit, in dein Business zu investieren und von tollen Rabatten zu profitieren!
Als Selbstständiger weiß ich genau, wie wichtig es ist, die richtigen Tools zu nutzen, ohne dabei das Budget zu sprengen. Deshalb habe ich für dich einige tolle Black Friday Deals für 2025 zusammengestellt.
In diesem Artikel findest du **regelmäßig aktualisierte Angebote** für alles, was du für dein Online-Business brauchst: von WordPress über praktische Business-Tools bis hin zu innovativen KI-Lösungen.
**Notiz**
**Wichtig:** Die Deals werden laufend ergänzt! Schau also regelmäßig vorbei, um keine Angebote zu verpassen und speichere dir diesen Artikel als Lesezeichen ab.
Vermisst du ein Black Friday Deal? Dann schreib mir gerne direkt über das [Kontaktformular](https://bloggiraffe.de/kontakt/) und ich nehme ihn gerne mit auf 👍.
## Die besten Black Friday Deals in 2025
In der nachfolgenden Übersicht habe ich dir die alle wichtigen Black Friday Deals nach Kategorieren aufgelistet, sodass du einfach in der Liste nach Deals schauen kannst, welche dich aktuell interessiert.
**Viel Spaß dabei!**
### 🤖 KI Tools
KI-Tools entwickeln sich mittlerweile zu unverzichtbaren Helfern im Business-Alltag. Egal ob Content-Erstellung, Grafikerstellung oder auch Video-Schnitt – mit den richtigen KI-Lösungen sparst du nicht nur wertvolle Zeit, sondern kannst die Qualität deiner Arbeit verbessern.
🎉** Mein Tipp: **NeuronWriter (- 87 % bei AppSumo)
### 💻 WordPress Plugins
WordPress Plugins erweitern die Funktionen deiner Website und vereinfachen viele Arbeitsabläufe. Mit den richtigen Plugins verbesserst du das Design, die Performance und die Sicherheit deiner WordPress-Seite.
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Weiterbildung hilft dir, dein Business kontinuierlich zu verbessern. Online-Kurse, (Hör-) Bücher und Workshops vermitteln dir neue Strategien und praktisches Wissen für deinen Business-Alltag.
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### 🛍️ Amazon Black Friday Woche
Amazon bietet zum Black Friday regelmäßig große Rabatte auf Business-Equipment und Technik. Von Büroausstattung über Laptops bis zu Smartphones findest du hier häufig genutzte Hardware für dein Business.
Quelle: amazon.de
Die Amazon Black Friday Woche findet in diesem Jahr vom **20. November bis zum 01. Dezember **statt.
## FAQ
**Wann findet der Black Friday 2025 statt?**
Der Black Friday 2025 fällt auf den 28. November. Viele Anbieter starten ihre Aktionen aber bereits früher und verlängern sie über mehrere Tage. Einige Deals laufen sogar bis zum Cyber Monday am 1. Dezember.
**Wie lange sind die Black Friday Angebote gültig?**
Die Laufzeiten unterscheiden sich je nach Anbieter. Manche Deals gelten nur am Black Friday selbst, andere laufen über die gesamte Black Week oder sogar länger.
**Muss ich die Tools direkt nutzen oder kann ich sie auch später aktivieren?**
Die meisten Anbieter erlauben es dir, die Software oder Lizenzen auch später zu aktivieren. Achte aber auf die jeweiligen Nutzungsbedingungen – diese findest du in der Produktbeschreibung des Anbieters.
**Werden noch weitere Deals hinzukommen?**
Ja, ich aktualisiere diesen Artikel regelmäßig mit neuen Angeboten. Viele Anbieter kündigen ihre Deals erst kurz vor dem Black Friday an. Es lohnt sich also, öfter vorbeizuschauen oder unseren [Newsletter](https://bloggiraffe.de/newsletter-erstellen-kostenlos/) zu abonnieren.
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# Nebenberuflich selbstständig machen: Schritt für Schritt erklärt
Source: https://bloggiraffe.de/nebenberuflich-selbstandig-machen/
Der Gründungsprozess kann für Selbstständige stressig sein – das gilt für nebenberufliche und hauptberufliche Entrepreneure gleichermaßen.
Mit der richtigen Herangehensweise und sorgfältiger Planung kann der Prozess jedoch reibungslos ablaufen, von der Geschäftsidee über die Anmeldung bis hin zu Steuerangelegenheiten.
Mit meinem Guide kannst du dich **nebenberuflich selbstständig machen **und behältst dabei den Überblick!
**Die wichtigsten Fakten im Überblick**
- Genau wie eine hauptberufliche Selbstständigkeit musst du auch einen selbstständigen Nebenerwerb korrekt anmelden.
- Je nach Rechtsform und Berufsgruppe sieht der Prozess etwas unterschiedlich aus.
- Gesetzlich besteht keine Informationspflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Diese kann allerdings im Arbeitsvertrag geregelt sein.
- Halte dich unbedingt an rechtliche Vorgaben wie das Konkurrenzverbot und das Arbeitszeitgesetz.
## Schritt-für-Schritt-Anleitung: Geschäftsidee, Anmeldung & mehr
Im Grunde unterscheidet sich die Existenzgründung als nebenberuflich Selbstständiger nur wenig von der [Gründung eines Einzelunternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/). Je nach gewählter [Rechtsform](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) und individuellen Voraussetzungen variieren die Schritte etwas.
### Geschäftsidee entwickeln
Mit der richtigen Geschäftsidee bereitet dir deine Nebentätigkeit nicht nur Freude, sondern ist gleichzeitig auch lukrativ. Überlege, was dir Spaß macht oder worin du besonders gut bist. Vielleicht hast du Skills, die du anderen in Online-Kursen bereitstellen kannst, oder bist handwerklich begabt?
Die Möglichkeiten sind fast endlos. Ob sich ein Offline- oder Online-Job besser für dich eignet, kommt auf deine Vorlieben und die Gegebenheiten der Tätigkeit an.
Online-Jobs sind oft flexibler und weniger kostenintensiv: Du kannst oft von zu Hause aus arbeiten und für viele Jobs benötigst du lediglich einen Laptop und eine Internetverbindung.
### Arbeitgeber informieren
Theoretisch bist du **nicht gesetzlich dazu verpflichtet,** deinen Arbeitgeber über deine Nebentätigkeit zu informieren – außer es steht in deinem **Arbeitsvertrag**.
Viele Verträge enthalten eine Nebentätigkeitsklausel. Darin steht meist, dass du deinen Arbeitgeber informieren musst oder dieser deine Tätigkeit sogar genehmigen muss.
Letzteres ist oft eher Formsache. Aufgrund der in Deutschland geltenden Berufsfreiheit darfst du grundsätzlich auch ohne Zustimmung deines Chefs eine Nebentätigkeit aufnehmen. Es gibt aber Ausnahmen.
Etwa darfst du mit deinem Nebenjob **keine Konkurrenz für deinen Arbeitgeber** darstellen. Zudem sollte deine Haupttätigkeit nach wie vor im Mittelpunkt stehen: Deine Arbeitsleistung darf nicht abfallen und du musst das Arbeitszeitgesetz einhalten. Auch bei Beamten läuft es etwas anders – alles zu diesem Thema erfährst du in meinem Artikel „Arbeitgeber informieren“.
Ob Nebentätigkeitsklausel im Arbeitsvertrag oder nicht: Sei transparent und kommuniziere offen mit deinem Arbeitgeber. Lass dir die Zustimmung am besten schriftlich bestätigen – so bist du in jedem Fall abgesichert.
### Wahl der Rechtsform
Für deine selbstständige Tätigkeit sind verschiedene [Rechtsformen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) möglich. Wenn du allein gründest, bietet sich eine Existenzgründung als Einzelunternehmen an.
Dann ist lediglich die Frage zu klären, ob deine **Nebentätigkeit gewerblich oder freiberuflich** ist. [Nach § 18 EStG gehören zu den freien Berufen](https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__18.html) unter anderem Lehrer, Steuerberater, Anwälte und Journalisten.
Natürlich kannst du auch mit anderen Unternehmern nebenberuflich gründen. In dem Fall bietet sich die [GbR als Rechtsform](https://bloggiraffe.de/gbr/) an.
Kapitalgesellschaften wie die GmbH oder UG kannst du als Einzelperson oder gemeinsam gründen. Ob das sinnvoll ist, kommt auf den Individualfall an. Der Vorteil ist die beschränkte [Haftung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/) – dafür können Aspekte wie der Gründungsprozess sowie die Buchhaltung jedoch aufwendiger sein, als bei Einzelunternehmen.
### Nebenberufliche Selbstständigkeit anmelden
Wie genau die **Anmeldung deiner [nebenberuflichen Selbstständigkeit](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-nebenberuflich/)** abläuft, kommt auf deine Rechtsform an:
1.
**Freiberufler**
... können ihre Tätigkeit direkt beim zuständigen Finanzamt anmelden. Dazu füllst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung aus. An dieser Stelle entscheidest du auch, ob du die [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/) nutzen möchtest.
2.
**Gewerbetreibende**
...müssen eine [Gewerbeanmeldung](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/) ausfüllen. Das Formular bekommst du online oder beim Gewerbeamt vor Ort. In der Anmeldung kreuzt du an, dass du das Gewerbe im Nebenerwerb ausüben wirst. Je nach Beruf musst du außerdem Qualifikationen oder Genehmigungen vorzeigen. Wenn alles passt, bekommst du deinen Gewerbeschein.
Danach kannst du dich beim Finanzamt anmelden. Je nach Beruf musst du dich zudem bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK) eintragen. Weiter solltest du prüfen, ob eine Eintragung im Handelsregister erforderlich ist – [Kleingewerbetreibende](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer-nebenberuflich/) sind davon ausgeschlossen.
Des Weiteren musst du eventuell die Agentur für Arbeit über deine Selbstständigkeit informieren. Dies gilt für Arbeitslose und wenn du Mitarbeiter beschäftigen möchtest (in letzterem Fall benötigst du eine Betriebsnummer).
### Sozialversicherungen: Was ändert sich bei Krankenversicherung und Co.?
In der Regel ändert sich nichts, wenn du neben deinem Hauptberuf nebenberuflich selbstständig tätig wirst. Sozialversicherungen wie [Krankenversicherung](https://bloggiraffe.de/krankenversicherung-selbststaendige/) und [Rentenversicherung](https://bloggiraffe.de/nebenberuflich-selbststaendig-rentenversicherung/) sind ***meist *bereits über die Vollzeitstelle abgedeckt.**
Trotzdem solltest du die Nebentätigkeit bei deiner Krankenkasse melden. Je nach Einkommen kann es sein, dass dein Beitrag erhöht wird.
Außerdem besteht für manche Berufsgruppen sogar bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit eine separate **Rentenversicherungspflicht **(z. B. für Lehrer und Handwerker).
### Weitere Versicherungen abschließen
Je nach Tätigkeit können weitere Versicherungen Sinn ergeben. Eine Betriebshaftpflichtversicherung etwa kann dich vor Schadensersatzforderungen schützen. Dies ist vor allem für Einzelunternehmer wichtig, da diese mit ihrem gesamten Privatvermögen haftbar sind.
Die meisten Selbstständigen müssen sich bei der entsprechenden **Berufsgenossenschaft**, also der gesetzlichen Unfallversicherung, melden. Freiberufler haben die Wahl, ob sie dies tun oder sich lieber privat versichern.
### Geschäftskonto eröffnen
Ein [Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) ist kein Muss (Ausnahme: Kapitalgesellschaften), kann aber deinen unternehmerischen Alltag erleichtern. So werden deine Einkünfte aus der selbstständigen Tätigkeit klar von deinem Arbeitseinkommen abgegrenzt.
Das gestaltet den Jahresabschluss unkomplizierter und erlaubt es dir auch unter dem Jahr, den **Überblick über deine Finanzen **zu behalten.
**Notiz**
Ich nutze seit vielen Jahren das Geschäftskonto von [Finom*](https://bloggiraffe.de/link/finom/). Mit Finom kannst du kostenlos ein Geschäftskonto eröffnen und sogar [Rechnungen schreiben](https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/).
### Steuern: Das ändert sich
Wenn du [neben deinem Hauptberuf selbstständig](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-und-angestellt/) bist, ändern sich deine [Steuern](https://bloggiraffe.de/nebenberuflich-selbststaendig-steuern/). Du musst dann auch auf deine selbstständigen Einkünfte Abgaben bezahlen. Dazu fertigst du am Ende des Jahres eine [Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) mit den entsprechenden Anlagen (Anlage S für Freiberufler, Anlage G für Gewerbetreibende) an.
Freiberufler und Kleingewerbetreibende dürfen für ihren Jahresabschluss die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) verwenden. Alle anderen müssen eine Bilanz anfertigen.
Als nebenberuflich Selbstständiger kannst du **Betriebsausgaben absetzen** – so minderst du deine Steuerlast.
Die Gewerbesteuer wird für dich relevant, wenn deine Nebentätigkeit gewerblich ist, Freiberufler sind davon befreit. Ebenso wenig musst du die Steuer entrichten, wenn du mit deinem selbstständigen Verdienst nicht über den Freibetrag von 24.500 Euro im Jahr kommst.
Wenn du die Regelung für Kleinunternehmer nutzt, brauchst du dir keine Gedanken um die Umsatzsteuer zu machen. Ansonsten musst du diese unbedingt auf deinen Rechnungen ausweisen und beim Jahresabschluss abführen.
## Checkliste: Nebenberuflich gründen
Auch wenn der Prozess variieren kann, sind die grundlegenden **Gründungsschritte für Selbstständige im Nebenerwerb** immer gleich:
Entscheide dich für eine Geschäftsidee.
Checke deinen Arbeitsvertrag und sprich mit deinem Arbeitgeber.
Wähle die passende Rechtsform.
Melde deine Selbstständigkeit an.
Kümmere dich um deine Sozialversicherungen.
Prüfe, ob du weitere Versicherungen benötigst (z. B. Betriebshaftpflicht).
Für Arbeitslose: Melde der Arbeitsagentur deine Selbstständigkeit.
Eröffne ein Geschäftskonto.
Befasse dich mit deinen Steuerangelegenheiten.
## Rechtliches rund um deine Nebentätigkeit
Damit keine Probleme entstehen, solltest du über die rechtlichen Rahmenbedingungen Bescheid wissen – hier sind einige der wichtigsten Aspekte, die du beachten musst.
### Arbeitszeit
Grundsätzlich darf die **nebenberufliche Tätigkeit nicht überwiegen**, was die Arbeitszeit und das Einkommen angeht.
Es gibt weder eine gesetzlich festgelegte, allgemeingültige Verdienstgrenze, noch eine Maximalarbeitszeit für Nebentätigkeiten. Viele Quellen geben als Anhaltspunkt nicht mehr als 20 Stunden, andere nicht mehr als 18 Stunden pro Woche an.
Wichtig ist, dass du das [Arbeitszeitgesetz](https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/BJNR117100994.html) einhältst. Demnach darf deine Arbeitszeit 8 Stunden pro Tag oder 48 Stunden pro Woche nicht überschreiten – zumindest nicht dauerhaft. Die Arbeitszeit darf kurzfristig überschritten werden, muss allerdings auf lange Sicht ausgeglichen werden.
### Konkurrenzverbot
Es ist eigentlich Formsache, den Arbeitgeber zu informieren, wenn du dich nebenbei selbstständig machen willst. Grundsätzlich kann dir deine Hauptbeschäftigung eine zusätzliche nebenberufliche Tätigkeit nicht verbieten.
Anders ist es, wenn du mit der Tätigkeit gegen das Konkurrenzverbot verstößt: Dein Nebenjob darf nicht mit deiner Haupttätigkeit konkurrieren. Hältst du dich nicht daran, riskierst du eine Kündigung.
Um Probleme zu vermeiden, solltest du deshalb in jedem Fall mit deinem Hauptarbeitgeber sprechen. Mit einer schriftlichen Bestätigung bist du auf der sicheren Seite.
### Mitarbeiter einstellen
Damit deine Tätigkeit als nebenberuflich gilt, darfst du **höchstens einen Minijobber **beschäftigen. Bei mehreren Angestellten oder etwa einer Vollzeitkraft wird deine Selbstständigkeit nicht mehr nebenberuflicher Natur eingeschätzt.
### Nebenberuflich selbstständig in der Arbeitslosigkeit
Du kannst dich nicht nur neben einer festen Beschäftigung, sondern auch in der Arbeitslosigkeit nebenberuflich selbstständig machen.
Um deine Ansprüche auf Unterstützung nicht zu verlieren, darfst du **nicht mehr als 15 Stunden pro Woche** arbeiten. Alles, was du über den Freibetrag von 165 Euro monatlich verdienst, wird auf dein Arbeitslosengeld angerechnet.
Wenn du aus der Arbeitslosigkeit gründen möchtest, kannst du verschiedene Fördermittel in Anspruch nehmen. Du kannst zum Beispiel einen **[Gründungszuschuss beantragen](https://bloggiraffe.de/gruendungszuschuss-5-wichtige-fragen-fuer-arbeitnehmer/).**
## Häufige Fehler
Eine Stolperfalle für Selbstständige ist die **[Scheinselbstständigkeit](https://bloggiraffe.de/scheinselbststaendigkeit/)**. Besonders wenn du dich zunächst nebenberuflich selbstständig machst, hast du vielleicht nicht sofort übermäßig viele Kunden. Achte aber unbedingt darauf, dass du zumindest zwei Auftraggeber hast.
Als Scheinselbstständiger müsstest du wie ein Arbeitnehmer behandelt werden: Dein Auftraggeber müsste dich dann anmelden und es würde unabhängig von deinem Hauptjob eine Sozialversicherungspflicht entstehen.
### Nebenberuflich oder hauptberuflich selbstständig?
Ebenso kann es unklar sein, ob deine Selbstständigkeit wirklich nebenberuflicher Natur ist. Besonders gefährlich wird es, wenn du nur Teilzeit arbeitest: Einkommen und Arbeitszeit des Nebenberufs dürfen nicht überwiegen.
Die Unterscheidung, ob du haupt- oder nebenberuflich selbstständig bist, ist vorrangig für deine Sozialversicherungen relevant. Wenn du dir unsicher bist, kannst du kostenfrei ein **Statusfeststellungsverfahren** bei der Krankenkasse oder der Deutschen Rentenversicherung beantragen.
### Komplett ohne Plan starten? Besser nicht!
Auch wenn du deine Selbstständigkeit dauerhaft „nur“ nebenbei ausführen möchtest: Ein **gut durchdachter Plan** ist unerlässlich, damit alles reibungslos verläuft.
Entscheide dich für eine Tätigkeit, die dir langfristig Spaß macht. Wenn du deine nebenberufliche Selbstständigkeit mit der Zeit ausbauen möchtest, solltest du zudem eingehende Analysen durchführen: Wie groß ist die Nachfrage und wie könntest du dein Angebot langfristig ausbauen?
### Hol dir Unterstützung!
Es kann schwierig sein, alle rechtlichen und organisatorischen Aspekte einer nebenberuflichen Gründung im Blick zu behalten.
Scheue dich deshalb nicht davor, dir Unterstützung zu holen. Eine Rechtsberatung oder Hilfe in der Buchhaltung entlasten dich und helfen dir, alles richtig zu machen.
## Ideen & Beispiele für deine nebenberufliche Selbstständigkeit
Für eine nebenberufliche Selbstständigkeit eignen sich Tätigkeiten mit **geringen Investitionen und wenig laufenden Kosten** am besten: So kannst du ohne großes Risiko als Solopreneur starten.
Was genau dir Freude bereitet und sich gleichzeitig mit deinen Skills deckt, hängt natürlich von deinen individuellen Umständen ab – hier findest du Inspiration:
Nachhilfe- oder Sprachenlehrer
Fitnesstrainer
Coach
Webdesign, Grafikdesign
Texter, Übersetzer, Lektor
Coding oder Apps programmieren
Online-Shop oder Dropshipping
Social Media Management, Content Creator
Virtuelle Assistenz (z. B. in den Bereichen Sales, Marketing, Buchhaltung, Recherche oder Immobilienverwaltung)
Affiliate-Marketing über deine eigene Website
Handwerkliches: Sachen auf Etsy oder anderen Online-Marktplätzen verkaufen
Fotografie
Foodtruck
## Fazit: Erfolgreich nebenberuflich selbstständig machen, aber richtig!
Selbst, wenn du dich **„nur“ nebenberuflich selbstständig machst**, solltest du Aspekte wie die Businessplanung und Anmeldung genauso ernst nehmen, wie bei einer Vollzeit-Selbstständigkeit.
So sorgst du für einen erfolgreichen Start als Solopreneur und vermeidest Probleme.
Der Anfang kann schwierig sein – mit meiner Checkliste zur nebenberuflichen Selbstständigkeit behältst du den Überblick.
Darüber hinaus kann eine Community mit Gleichgesinnten dir Unterstützung bieten. Schau in der [Gründerecke](https://bloggiraffe.de/grunderecke-community/) vorbei und hol dir Inspiration und tausche dich mit anderen Selbstständigen aus!
## FAQ
**Muss ich mein Business anmelden, wenn ich nur nebenberuflich selbstständig arbeiten möchte?**
Du musst dein Business auch bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit ganz normal anmelden. Prinzipiell durchläufst du dabei die gleichen Schritte, wie bei der Anmeldung einer hauptberuflichen Selbstständigkeit.
**Hat meine nebenberufliche Selbstständigkeit Auswirkungen auf die Sozialversicherung?**
In den meisten Fällen hat eine nebenberufliche Selbstständigkeit keine Auswirkungen auf deine Sozialversicherungen. In der Regel bist du bereits über deinen Hauptjob ausreichend abgesichert. Trotzdem solltest du dies bei deiner Krankenkasse melden, um sicherzugehen, dass die Beiträge gleichbleiben. In einigen Berufen kann außerdem eine zusätzliche Rentenversicherung notwendig werden.
**Muss ich für meinen Nebenerwerb einen Gewerbeschein beantragen?**
Du brauchst für deinen Nebenerwerb nur einen Gewerbeschein, wenn es sich um eine gewerbliche Tätigkeit handelt. Freiberufler können sich den Gang zum Gewerbeamt sparen und sich direkt beim Finanzamt anmelden.
**Wie viel darf ich mit meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit verdienen?**
Du darfst mit deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit nicht mehr verdienen als in deinem Hauptjob – ansonsten wirst du möglicherweise als hauptberuflich selbstständig eingestuft.
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# Nebenberuflich selbstständig: Rentenversicherung & andere Sozialversicherungen
Source: https://bloggiraffe.de/nebenberuflich-selbststaendig-rentenversicherung/
Neben der Krankenversicherung gehört die Rentenversicherung zu den wichtigsten Sozialversicherungen in Deutschland.
Personen mit einer nebenberuflich selbstständigen Tätigkeit müssen sich in der Regel nicht groß mit dem Thema beschäftigen. Schließlich sind sie bereits über ihren Hauptberuf versichert – oder?
Das stimmt teilweise: Viele [nebenberuflich Selbstständige](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-nebenberuflich/) unterliegen nicht der Rentenversicherungspflicht. Allerdings gibt es auch eine Vielzahl an Ausnahmen. Ob du dazugehörst und Rentenversicherungsbeiträge zahlen musst, erfährst du hier.
**Die wichtigsten Fakten im Überblick**
- Nebenberuflich Selbstständige zahlen in der Regel über ihren Hauptjob in die Sozialversicherungen ein.
- Manche Berufsgruppen unterliegen allerdings auch mit ihrer Selbstständigkeit der Rentenversicherungspflicht – dazu gehören etwa Lehrer, Publizisten und Selbstständige mit nur einem Auftraggeber.
- Achtung bei Scheinselbstständigkeit: Dann besteht eigentlich ein Angestelltenverhältnis, das mit dementsprechenden Sozialversicherungsabgaben einhergeht.
## Rentenversicherung in Deutschland: Grundlagen
Die Rentenversicherung in Deutschland ist auf drei Säulen aufgebaut:
Gesetzliche Rentenversicherung: Klassische Altersvorsorge für Arbeitnehmer und viele andere Personengruppen.
Betriebliche Rentenversicherung: Zusatzversicherung für Angestellte, die über den Arbeitgeber läuft.
Private Rentenversicherung: Freiwillige Vorsorge – zusätzlich zur Pflichtversicherung oder als alleinige Versicherung.
Bei der privaten Versicherung bestimmst du selbst über die Höhe deiner monatlichen Beiträge. Die gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge richten sich nach der Höhe des Einkommens (18,6 % vom Brutto) oder orientieren sich am Regelbeitrag.
Je länger und je mehr du in eine Versicherung einzahlst, desto besser bist du im Alter abgesichert.
## Rentenversicherungspflicht für bestimmte Berufsgruppen
Viele Personen in Deutschland unterliegen der **Rentenversicherungspflicht**. Arbeitnehmer etwa sind automatisch pflichtversichert. Die Beiträge werden direkt vom Bruttolohn abgezogen.
Bestimmte Personengruppen können sich von der Versicherungspflicht befreien lassen, etwa [Minijobber](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-und-minijob/) (geringfügig Beschäftigte). So erhältst du am Ende des Monats deinen gesamten Verdienst, ohne Abgaben.
Empfehlenswert ist dies nur, wenn du bereits Beiträge von einem weiteren Arbeitseinkommen abführst oder anderweitig in eine Altersvorsorge einzahlst.
Wie und ob du dich **als Selbstständiger versichern **musst, kommt auf Kriterien wie die Art deiner Erwerbstätigkeit und die Arbeitszeit an.
### Rentenversicherung: Das gilt für selbstständige Tätigkeiten
Diese Kategorien von Selbstständigen sind laut [§ 2 SGB (Sozialgesetzbuch)](https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__2.html) in der **gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig:**
- Künstler und Publizisten
- Lehrer und Erzieher
- Pfleger (u. a. in der Kranken- und Kinderpflege)
- Hebammen
- Handwerker, die in der Handwerksrolle eingetragen sind (zulassungspflichtiges Handwerk)
- Selbstständige mit nur einem Auftraggeber
- Küstenschiffer, Küstenfischer, Seelotsen
- Hausgewerbetreibende
Zu diesen Grundregelungen gibt es zahlreiche **Sonderregelungen und Ausnahmen**. So sind etwa zulassungsfreie Handwerker (also solche, ohne Eintragung in der Handwerkskammer) oder handwerksähnliche Betriebe generell von der Versicherungspflicht befreit. Gesellschafter in Handwerksbetrieben dagegen sind meist rentenversicherungspflichtig.
Auch die Berufsbezeichnungen können unterschiedlich interpretiert werden. Zu den Lehrern können beispielsweise auch Coaches oder Trainer zählen.
Eine Sonderstellung nehmen künstlerische Berufe ein: Die müssen sich in vielen Fällen über die **Künstlersozialkasse **versichern. Diese übernimmt die Hälfte der Beiträge von Mitgliedern – nicht nur bei der Rentenversicherung, sondern auch bei [Krankenkasse](https://bloggiraffe.de/krankenversicherung-selbststaendige/) und Co.
### Selbstständiges Nebengewerbe und pflichtversichert?
Wenn du mit deiner nebenberuflichen Tätigkeit in eine der oben genannten Berufskategorien fällst, bist du automatisch rentenversicherungspflichtig. Dabei ist es egal, ob du mit deinem Nebenerwerb gewerbetreibend oder freiberuflich tätig bist.
Bist du mit deiner [Selbstständigkeit nebenberuflich tätig und hast eine hauptberufliche Festanstellung](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-und-angestellt/), kann eine **Mehrfachversicherungspflicht **entstehen. Die Beiträge richten sich nach deinen Gesamteinkünften, gehen aber höchstens bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
Auch wenn du mit deiner selbstständigen Tätigkeit [scheinselbstständig](https://bloggiraffe.de/scheinselbststaendigkeit/) bist, musst du dich in der Regel rentenversichern.
Am sichersten ist es in jedem Fall, deinen Versicherungsstatus direkt bei einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung (DRV) klären zu lassen. Diese gibt dir Auskunft darüber, wie du dich versichern musst, und berät dich unabhängig.
## Achtung Scheinselbstständigkeit
Nicht jeder Selbstständige ist auch wirklich selbstständig. Wenn du:
nur für einen Auftraggeber tätig bist (oder mindestens 5/6 deiner Einnahmen von einem Auftraggeber kommen)
keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigst
deinem Auftraggeber gegenüber weisungsgebunden bist
deine Arbeitszeit und -ort nicht selbst bestimmen kannst
wirst du wahrscheinlich als scheinselbstständig eingestuft.
Anstatt als unabhängigen Selbstständigen sehen die Behörden dich als versicherungspflichtigen Arbeitnehmer. Du unterliegst dann nicht nur der **Rentenversicherungspflicht**, sondern unter anderem auch der **Krankenversicherungspflicht**.
Die Anmeldung muss aber wie bei einem festangestellten Arbeitsverhältnis über den Arbeitgeber erfolgen. Das bedeutet auch, dass dieser seinen Anteil für deine Rentenversicherung zahlen muss.
Abgesehen davon, dass eine Scheinselbstständigkeit Schwierigkeiten bringen kann (z. B. Nachzahlungen von Beiträgen), ist es allgemein besser, für mehr als einen Auftraggeber zu arbeiten. Je mehr Einkommensquellen, desto geringer ist dein finanzielles Risiko.
Wenn du nur für einen Auftraggeber arbeitest, aber trotzdem Arbeitszeit und -ort selbst bestimmen kannst, wird deine Tätigkeit wahrscheinlich als **arbeitnehmerähnliche Selbstständigkeit** eingestuft.
Du bist dann zwar tatsächlich selbstständig tätig (also nicht scheinselbstständig), aber trotzdem dazu verpflichtet, dich in der Rentenversicherung zu versichern.
## Pflichtversichert: Und jetzt?
Wenn du mit deinem **selbstständigen Nebenberuf rentenversicherungspflichtig **bist, musst du bestimmte Fristen einhalten.
Innerhalb von drei Monaten nach der Anmeldung deiner Selbstständigkeit beim Finanzamt oder Gewerbeamt musst du dich bei der DRV melden. Tust du dies nicht, können Nachzahlungen oder sogar Bußgelder auf dich zukommen.
Als Selbstständiger bist du flexibel, was die Beiträge angeht. Entweder bezahlst du den [Regelbeitrag](https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Glossareintraege/DE/R/regelbeitrag.html) (aktuell monatlich 696,57 Euro). Alternativ kannst du **einkommensgerechte Beiträge **bezahlen: Je nach deinen Einkünften können das niedrigere (mindestens 103,42 Euro) oder höhere Beiträge (maximal 1.497,30 Euro) sein.
**Existenzgründer **können in den ersten drei Jahren weniger einzahlen, nämlich die Hälfte des Regelbeitrags. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich ganz befreien zu lassen oder andere Hilfen in Anspruch zu nehmen – z. B. kannst du einen **Gründungszuschuss bei der Rentenversicherung** beantragen.
## Befreiung von der Rentenversicherungspflicht
Wenn deine Selbstständigkeit nur geringfügig ist (also bis 556 Euro monatlich), bist du nicht pflichtversichert.
Auch Rentner müssen nach Erreichen der Regelaltersgrenze auf ihre Einkünfte aus einer nebenberuflichen Selbstständigkeit nicht mehr in die Rentenversicherung einzahlen.
Weiter können sich diese Personengruppen **von der Versicherungspflicht befreien** lassen:
Gründer, die das 58. Lebensjahr vollendet haben, in der Vergangenheit schon einmal selbstständig waren und jetzt erstmals versicherungspflichtig werden würden
Handwerker, die bereits mindestens 18 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben
Manche Freiberufler, wenn sie anderweitig in eine Altersvorsorge einzahlen (z. B. ein berufsständisches Versorgungswerk)
Existenzgründer in den ersten drei Jahren
Um dich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen, stellst du einen Antrag bei der DRV.
## Private Altersvorsorge: Alternativen zur gesetzlichen Rentenversicherung
Auch wenn du nicht pflichtversichert bist, kannst du dich bei der gesetzlichen Rentenversicherung versichern lassen.
Du kannst entweder eine **Versicherungspflicht beantragen** oder dich** freiwillig versichern **lassen. Mit der freiwilligen Versicherung bist du etwas flexibler, unter anderem was die Beiträge angeht.
Alternativ gibt es noch andere Möglichkeiten, wie du für das Alter vorsorgen kannst:
1.
**Basisrente**
Die Basis- oder Rürup-Rente ist genau genommen eine private Versicherung, wird aber staatlich bezuschusst. Die Auszahlung erfolgt frühestens ab dem 60. Lebensjahr und ausschließlich in monatlichen Raten. Ähnlich funktioniert die Riester-Rente – die ist aber für Pflichtversicherte gedacht.
2.
**Private Versicherungen**
Neben privaten Rentenversicherungen gibt es unter anderem auch Berufsunfähigkeits- oder Lebensversicherungen. Hier stehen dir zahlreiche Modelle und Möglichkeiten zur Verfügung – lass dich am besten individuell beraten.
3.
**Anlagen**
Du kannst dein Geld in Aktien, Fonds, Wertpapiere oder Bausparverträge anlegen.
4.
**Immobilien**
Mit einem Eigenheim kannst du deine Lebenshaltungskosten senken (keine Ausgaben für die Miete, sobald die Immobilie abbezahlt ist). Mit Mietobjekten erreichst du ein zusätzliches Einkommen oder kannst diese in Zukunft verkaufen.
## Fazit: Sozialversicherungen sind in der nebenberuflichen Selbstständigkeit wichtig – das gilt auch für die Rentenversicherung
Egal ob du hauptberuflich selbstständig bist oder deinen selbstständigen Gewerbebetrieb nur nebenberuflich führst: Das Thema **Sozialversicherungen **ist nicht zu vernachlässigen.
Wenn du deine selbstständige Tätigkeit hauptberuflich ausübst, bist du ohnehin selbst für deine Sozialversicherungen verantwortlich.
Indem du auch als **nebenberuflich Selbstständiger in die Rentenversicherung einzahlst**, sorgst du für das Alter vor. Ziehe dabei auch andere Versicherungen und Möglichkeiten in Erwägung – etwa eine Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung oder alternative Anlagemöglichkeiten für dein Erspartes.
## FAQ
**Bin ich als nebenberuflich Selbstständiger rentenversicherungspflichtig?**
Meist bist du mit einer nebenberuflichen Selbstständigkeit nicht rentenversicherungspflichtig. Bestimmte Tätigkeiten unterliegen allerdings der Versicherungspflicht – egal, ob die Selbstständigkeit hauptberuflich oder nebenberuflich ist. Dazu gehören u. a. zulassungspflichtige Handwerker, Publizisten, Lehrer oder Selbstständige mit nur einem Auftraggeber.
**Was ändert sich an meinen Sozialversicherungen, wenn eine Scheinselbstständigkeit vorliegt?**
Wenn du scheinselbstständig bist, müssen du und dein Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge abführen. Selbst wenn du als Selbstständiger *eigentlich *nicht pflichtversichert wärst, rutschst du so in die Pflicht hinein und musst Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichten.
**Wie viel darf ich mit einer nebenberuflichen Selbstständigkeit verdienen?**
Grundsätzlich darfst du mit einer nebenberuflichen Selbstständigkeit so viel hinzuverdienen, wie du möchtest – solange du deine Einkünfte korrekt versteuerst. Sobald du mehr als geringfügig arbeitest, können Sozialversicherungspflichten entstehen.
**Wie hoch sind die Rentenversicherungsbeiträge für Selbstständige?**
Die Höhe der Rentenversicherungsbeiträge für Selbstständige variiert. In der gesetzlichen Rentenversicherung liegt der Regelbeitrag 2025 bei 696,57 Euro pro Monat. Alternativ kannst du Beiträge bezahlen, die sich nach deinem Einkommen richten (einkommensgerechter Beitrag).
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# WordPress Hosting Vergleich 2026: Die 7 besten Anbieter im Test
Source: https://bloggiraffe.de/wordpress-hosting-vergleich/
Früher Blogging-Tool, heute das beliebteste Content Management System (kurz: CMS) der Welt: Über 43 % aller Websites laufen über [WordPress](https://wordpress.com/blog/2025/04/17/wordpress-market-share/). Damit du eine Website mit WordPress online stellen kannst, benötigst du ein Hosting. Hier kommen **WordPress Hosting-Anbieter** ins Spiel.
Neben bekannten Optionen wie dem WordPress Hosting von Strato oder IONOS gibt es heute unzählige weitere Anbieter. In meinem WordPress Webhosting Vergleich habe ich mir die Top 7 angesehen.
**Die wichtigsten Fakten im Überblick**
- WordPress Hosting ist eine spezielle Art des Webhostings. Anbieter in diesem Bereich fokussieren sich auf Webseiten, die mit dem CMS WordPress erstellt wurden.
- Es gibt unterschiedliche Arten von WordPress Hosting. Welche sich für dich am besten eignet, kommt auf deine Bedürfnisse und die Größe deines Online-Business bzw. den Umfang deiner Webseite an.
- WordPress.com ist der einzige Hoster mit einem kostenlosen Abo. Aufgrund der extrem eingeschränkten Funktionen eignet sich diese Option höchstens zum Testen.
- Webhosting für WordPress Websites gibt es bei vielen Anbietern bereits unter 10 Euro pro Monat.
## Was ist WordPress-Hosting?
**WordPress-Hosting** ist ein Dienst, der deine mit WordPress erstellte Webseite ins Internet stellt. Hoster sind Anbieter, die den Service des Webhostings professionell übernehmen und sich dabei auf Webseiten mit dem Content Management System WordPress spezialisieren.
Die Anbieter haben ihre Dienste auf die besonderen Anforderungen von **Websites mit WordPress** zugeschnitten. Sie bieten für WordPress optimierte Umgebungen und maßgeschneiderte Funktionen, die eine hervorragende Leistung, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit gewährleisten.
## Warum ist gutes WordPress Hosting wichtig?
Ein nicht spezialisierter Hosting-Dienst konfiguriert seine Server für die allgemeine Nutzung und ist nicht speziell auf WordPress ausgerichtet. Im Kern bietet WordPress-Hosting die Grundlage für das reibungslose Funktionieren deiner WordPress Projekte. Es geht über einfaches Webhosting hinaus, indem es zusätzliche Vorteile und Optimierungen speziell für die WordPress-Plattform bietet.
Die meisten Unternehmen inkludieren in ihrem Angebot für das WordPress Hosting **vorinstallierte Software, speziellen Support, Leistungsoptimierungen und erweiterte Sicherheitsmaßnahmen.**
Da es sehr viele WordPress-Hosting Anbieter gibt, kann die Entscheidung schwerfallen. Ein Vergleich der Hoster ist sinnvoll, damit du dir einen Überblick über deren Vor- und Nachteile verschaffen kannst. Mein WordPress-Hosting Vergleich kann dir dabei eine immense Hilfe sein.
## WordPress-Hosting Vergleich [year] - Überblick
## Die unterschiedlichen Arten von WordPress Webhosting
Im Zusammenhang mit Webhosting stehen Sicherheit, Skalierbarkeit und Performance von WordPress Websites im Mittelpunkt. Dabei gibt es verschiedene **Arten von WordPress Hosting-Lösungen:**
- Shared WordPress Hosting
- WordPress VPS Hosting
- Dedicated WordPress Hosting
- Managed WordPress-Hosting
- Cloud Hosting
Hier erfährst du mehr über die wichtigsten Arten des Hostings für WordPress Seiten:
### Shared WordPress Hosting
Shared Hosting für WordPress ist eine beliebte Wahl für alle, die ihre digitale Reise erst beginnen. Hier **teilen sich mehrere Websites die Ressourcen eines Servers **– deshalb bekommst du diese Lösung meist zu einem günstigen Preis. Shared Hosting ist die ideale Wahl für kleine Unternehmen, Blogger und persönliche Websites.
Shared Hosting Anbieter übernehmen die Serverwartung, Sicherheitsupdates und technische Aspekte, sodass du dich auf die Erstellung und Verwaltung der Website konzentrieren kannst.
Obwohl die Ressourcen gemeinsam genutzt werden, stellen seriöse Anbieter für WordPress Hosting sicher, dass deine Website schnell lädt und von einer hohen Sicherheit profitiert.
**Meine Empfehlung:** [Hostinger*](https://bloggiraffe.de/link/hostinger/) (spare 10 % mit dem Code: *bloggiraffe10*)
### WordPress VPS Hosting
WordPress VPS Hosting ist die richtige Wahl, wenn deine Website mehr Ressourcen, Zuverlässigkeit und Kontrolle benötigt. VPS steht für **Virtual Private Server** und stellt einen dedizierten Teil eines physischen Servers mit zugewiesenen Ressourcen ausschließlich für deine Website bereit.
Das gibt dir mehr Kontrolle über die Serverkonfigurationen sowie mehr Speicherplatz und Bandbreite. Diese Lösung eignet sich für wachsende Unternehmen, umfangreiche Websites und für alle, die sich erhöhte Performance und Sicherheit wünschen.
**Meine Empfehlung:** [Hostinger*](https://bloggiraffe.de/link/hostinger/) (spare 10 % mit dem Code: *bloggiraffe10*)
### Dediziertes WordPress Hosting
Wenn es um unübertroffene Leistung und die ultimative Kontrolle geht, ist Dedicated WordPress Hosting die beste Lösung. Bei dieser Option steht **ein ganzer Server exklusiv für deine Website zur Verfügung**.
Dies bietet dir eine überdurchschnittlich hohe Leistung, Sicherheit und flexible Anpassungsmöglichkeiten. Dediziertes WordPress Hosting bietet genügend Ressourcen, um hohe Besucherzahlen und komplexe Websites zu bewältigen.
Es ist die bevorzugte Wahl für große Unternehmen und ressourcenintensive Anwendungen. Zu den größten Vorteilen gehören blitzschnelle Ladezeiten, robuste Sicherheitsmaßnahmen und die Möglichkeit, die Serverumgebung für spezifische Anforderungen zu optimieren.
**Meine Empfehlung:** [WPspace*](https://bloggiraffe.de/link/wpspace/) (spare 20 % mit dem Code: *bloggiraffe20*)
### Managed WordPress-Hosting
Von Managed WordPress Hosting spricht man, wenn die Verantwortlichkeit für das richtige Funktionieren **der Webseite weitestgehend beim Hoster liegt**. Dieser kümmert sich darum, dass WordPress Webseiten zuverlässig funktionieren.
Je nach Anbieter umfasst diese Art von Webhosting unterschiedliche Services. Typischerweise gehören dazu die Durchführung von Backups und Updates, sowie Hilfe bei Fragen zu Plugins und WordPress Themes.
Meist bekommst du eine Rundum-Unterstützung, die eine Beratung und ausgezeichneten Support einschließt.
**Meine Empfehlung:** [WPspace*](https://bloggiraffe.de/link/wpspace/) (spare 20 % mit dem Code: *bloggiraffe20*)
## Den richtigen WordPress Hosting-Anbieter finden: Darauf solltest du achten
Um aus den vielen WordPress Hostern den richtigen auszuwählen, solltest du insbesondere auf diese Kriterien achten:
1.
**Serverstandorte/Sicherheit**
Webseiten müssen Datenschutzrichtlinien einhalten. Am sichersten fährst du mit einem Hosting-Anbieter aus Deutschland bzw. mit Servern in Deutschland.
So wird garantiert die [DSGVO](https://bloggiraffe.de/wordpress-dsgvo-konform-einrichten/) eingehalten. Auch automatische Backups sowie Updates von WordPress Seiten, SSL-Zertifikate und 2-Faktor-Authentifizierung sind wichtige Features.
2.
**Support**
Ein hilfreicher Kundensupport ist unerlässlich für den reibungslosen Betrieb von WordPress Websites. Bei Problemen oder Fragen sollten dir Mitarbeiter zur Seite stehen, im Idealfall rund um die Uhr.
Dabei ist es besser, wenn eine persönliche Betreuung (z. B. per Telefon) verfügbar ist, als nur ein KI-Chatbot. Bei internationalen Anbietern solltest du außerdem prüfen, ob deutschsprachiger Support angeboten wird.
3.
**Preis-Leistungs-Verhältnis**
Bei den meisten Hosting-Anbietern gibt es unterschiedliche Abos. Vergleiche die einzelnen Pakete und wähle das, bei dem das Verhältnis zwischen inkludierten Leistungen und Preis stimmt.
4.
**Individuelle Anforderungen**
Natürlich sind auch deine individuellen Anforderungen wichtig, um den richtigen Anbieter aus dem WordPress Hosting Test auszuwählen.
Einsteiger wünschen sich vielleicht mehr Unterstützung, sowie eine einfache Installation von WordPress. Fortgeschrittene dagegen legen eher Wert auf Features wie Staging oder Multisites.
Neben der Entscheidung für den richtigen Anbieter musst du zudem das passende Paket wählen. In der Regel stehen mindestens drei Abos zur Wahl. Diese unterscheiden sich in inkludierten Leistungen und Preis. Was am besten zu dir passt, kommt auf deine Ansprüche und die Art sowie den Umfang deiner Website an.
## Die besten WordPress Hoster: WordPress Hosting Vergleich [year]
Wie bereits erwähnt, gibt es viele verschiedene WordPress Webhosting Anbieter. Hier findest du einen Vergleich der besten Hoster:
### 1. WPSpace
Quelle: wp-space.de
Der [Managed Hosting Service von WPSpace*](https://bloggiraffe.de/link/wpspace/) überzeugt rundum. Der komplett auf WordPress Hosting ausgerichtete Anbieter kommt aus Deutschland und hostet auf deutschen Servern – so kannst du dir sicher sein, DSGVO-Richtlinien einzuhalten.
Besonders hervorzuheben ist der ausgezeichnete und nette Kundenservice.
- Umzugsservice von WP Webseiten kostenlos
- Herausragender Support (Mo.–Fr. 9–17 Uhr, telefonisch & Live-Chat)
- Notfallsupport 24/7 verfügbar, kostet aber extra
- Eine Ladezeit-Optimierung kostenlos
- Staging, Multisites, WooCommerce
- Automatische Backups (bis 14 Tage)
- Apache & NGINX (Proxy) Webserver
Das günstigste WPSpace-Paket gibt es ab 20 Euro monatlich, dafür bekommst du 5 GB SSD-Speicherplatz, 2 vCPUs und 2 GB RAM. Damit bietet WPSpaces zwar nicht das günstigste WordPress Hosting im Vergleich, hat meiner Meinung nach aber ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.
-
### 2. Raidboxes
Quelle: raidboxes.de
[Raidboxes*](https://bloggiraffe.de/raidboxes/) war einer der ersten deutschen Anbieter in diesem Bereich und ist bis heute eine Spitzenoption beim Managed WordPress Hosting. Der Hoster überzeugt mit einem sehr schnellen sowie kompetenten Support und bringt viel Erfahrung in der Branche mit.
Dieser Managed Hosting Anbieter bietet sich vor allem für Anfänger an, die sich mit der Technik von WordPress noch nicht gut auskennen. Du bezahlst hier zwar ein paar Euro pro Monat mehr als bei anderen Anbietern, doch das lohnt sich:
Vorinstalliertes WordPress für einfaches Herunterladen
- Verwaltungsoberfläche übersichtlich und einfach zu bedienen
- Kundenservice von WP-Experten im Live Chat (8 bis 22 Uhr)
- Server in Deutschland
- Automatische Updates und Backups
- AI Site Assistant für KI-Websiteerstellung
- WooCommerce Optimierung verfügbar
Die Hosting-Tarife starten bei 15,30 Euro pro Monat für 5 GB SSD-Speicher – E-Mail-Hosting und Domains sind leider nicht enthalten. Im Tarif Fully Managed Hosting mit 10 GB SSD bezahlst du 31,50 Euro monatlich.
Bei den Hosting-Vergleichen im Internet schneidet Raidboxes immer gut ab und gehört seit vielen Jahren zu den besten Anbietern.
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### 3. Hostpress
Quelle: hostpress.de
[Hostpress*](https://bloggiraffe.de/link/hostpress/) ist ein Unternehmen aus Deutschland. Was das WordPress Hosting betrifft, macht der Anbieter seine Arbeit ausgezeichnet.
Der Hoster bietet Webhosting für verschiedene Webseiten an: von kleinen Blogs bis zu großen Unternehmensseiten. Vor allem bei umfangreichen Shops leistet dieser Hosting-Anbieter hervorragende Arbeit. Ebenfalls hast du hier die Möglichkeit, einen Managed Cloud Server zu mieten.
Dies sind einige der größten Vorteile von Hostpress:
User Interface einfach in der Handhabung
- Caching inklusive
- Extrem viele Funktionen
- Ausgezeichnete Performance und Geschwindigkeit (Performance-Optimierung inklusive)
- Kostenloses SSL-Zertifikat
- Automatische Aktualisierungen und WordPress Updates
- Managed Cloud Server im Angebot
Grundsätzlich ist Hostpress etwas teurer als die anderen Anbieter im Vergleich, hat aber auch günstigere Tarife für kleine Webseiten im Angebot. Die Preise starten bei 22 Euro im Monat für 5 GB.
Bei Hostpress sind insbesondere anspruchsvolle Seiten und komplexe Onlineshops gut aufgehoben.
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### 4. SiteGround
Quelle: de.siteground.com
Der heute international tätige [Hosting-Anbieter SiteGround*](https://bloggiraffe.de/link/siteground/) hat seinen ursprünglichen Sitz in Bulgarien. Neben WordPress Hosting bietet der Hoster auch dediziertes Webhosting und Cloud Hosting an.
SiteGround bietet ein solides Rundumpaket. Dazu gehören eine intuitive Benutzeroberfläche, schnelle Ladezeiten und Pakete mit sinnvollen Leistungen zu guten Preisen.
24/7 Support
- Kostenlose WordPress Installation und Umzugsservice
- SSL-Zertifikat kostenlos
- Staging und Multisites verfügbar
- Website-Builder & KI-Features
- Tägliche Backups bis 30 Tage
- Domain im ersten Jahr kostenfrei
- Kostenlose WooCommerce Installation
Das günstigste Paket von SiteGround gibt es zum Normalpreis von 15,99 Euro. Dafür bekommst du 10 GB Webspace, E-Mailadressen und eine Domain (für ein Jahr kostenlos).
Der Hoster bietet immer wieder Rabattaktionen mit extrem günstigen Preisen – dann bekommst du etwa das StartUp-Abo für 2,99 Euro monatlich im ersten Jahr.
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### 5. Hostinger
Quelle: hostinger.com
Der [Anbieter Hostinger*](https://bloggiraffe.de/link/hostinger/) aus Litauen hat ein breites Leistungsspektrum. Neben Managed WordPress Hosting und Webhosting bietet das Unternehmen außerdem Cloud Hosting, Managed Hosting für WooCommerce, VPS-Hosting, Website-Baukästen, E-Mail-Marketing und mehr.
Für sein Web- und WordPress-Hosting ist Hostinger unter anderem so bekannt, weil es zu den günstigeren Optionen zählt, dabei aber trotzdem eine solide Leistung bringt – für mich der klare Preis-Leistungs-Sieger.
Kostenloser Umzugsservice
- One-Click-Installation
- Bereits im günstigsten Tarif sind bis zu 25 Websites inkludiert
- Hilfe bei der Websiteerstellung mit KI und Baukasten
- SSL-Zertifikate kostenlos
- 24/7 Kundensupport im Live-Chat
Bei Hostinger hast du die Wahl zwischen monatlich kündbaren Abos und längeren Laufzeiten. Je länger die Laufzeit, desto günstiger der Monatspreis. Die günstigste Option sind 48 Monate im Premium-Abo für 2,99 Euro pro Monat. Dafür bekommst du 25 GB SSD-Speicher sowie eine Domain und E-Mail kostenlos im ersten Jahr.
Sieh hier ganz genau hin: Nach der gebuchten Vertragslaufzeit gehen die Preise teils drastisch nach oben. Beim erwähnten Premium-Abo beträgt der Verlängerungspreis 9,99 Euro pro Monat. Das ist um einiges mehr als zuvor – allerdings bleibt Hostinger damit trotzdem noch günstiger als viele andere Anbieter.
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### 6. ALL-INKL
Quelle: all-inkl.com
Ein weiterer beliebter Hosting-Anbieter ist [ALL-INKL.com*](https://bloggiraffe.de/all-inkl/). Der Hoster mit Sitz in Deutschland kann mit vielen Funktionen und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Ein reiner WordPress Hoster ist der Anbieter aber nicht – du kannst hier also auch mit einem anderen CMS arbeiten.
ALL-INKL bietet unterschiedliche Pakete an und bei allen Tarifen sind mehrere Domains enthalten. Darüber hinaus stehen dir in jedem Tarif mehrere E-Mail-Postfächer zur Verfügung.
Hier einige der wichtigsten Vorteile:
Tägliche Backups
- Starker Support (24/7 per E-Mail, sowie täglich per Telefon bis 24 bzw. 22 Uhr)
- Eignet sich für kleine sowie größere Projekte
- Schnelle Ladezeiten
- Domains inklusive
- Monatlich kündbar
ALL-INKL überzeugt mit einem exzellenten Kundenservice zu einem sehr guten Preis. Nur bei den wenigsten Anbietern gibt es Komplettpakete, die neben dem Hosting auch dauerhaft kostenlose Domains und E-Mail enthalten. Achtung: SSL-Zertifikate sind in den günstigen Paketen nur gegen Aufpreis erhältlich.
Bist du neu in deinem Online-Business und möchtest unterschiedliche WordPress Hosting Anbieter ausprobieren, ist ALL-INKL optimal: Du kannst den Service einen Monat lang kostenlos nutzen.
Anschließend wählst du deinen Ansprüchen entsprechend aus verschiedenen Paketen das passende. Die Tarife kosten zwischen 4,95 und 24,95 Euro im Monat.
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### 7. IONOS
Quelle: ionos.de
Schon seit vielen Jahren bietet [IONOS*](https://bloggiraffe.de/link/ionos/) WordPress Hosting an und gehört für viele bis heute zu den Favoriten. Am besten eignet sich der Service für kleinere Projekte – für größere oder komplexe Webseiten ist ein Hosting mit mehr Einstellungsmöglichkeiten eventuell besser.
IONOS hebt sich durch seinen umfangreichen Support ab: Den erreichst du rund um die Uhr per Telefon, Chat oder E-Mail, unabhängig vom Tarif.
KI-Website Builder
- Automatische Updates von WordPress und Plugins
- Kostenlose Domain & E-Mail in allen Tarifen inklusive
- Tägliche Backups bis 7 Tage
- Gut erreichbarer Kundensupport 24/7
- SSL inklusive
Das WordPress Hosting von Ionos gibt es ab 5 Euro pro Monat (25 GB Speicher). Einen Umzugsservice bietet IONOS leider nicht an – und ist damit einer der wenigen Anbieter ohne diese Leistung.
## Hosting einer WordPress Website: So funktioniert es
Wenn du deine WordPress Webseite selbst erstellst, musst du dich als Erstes um einen Webhosting Anbieter kümmern. Je nach Anbieter stehen dir verschiedene Pakete zur Verfügung – wähle den Tarif aus, der am besten zu deinen Anforderungen passt.
Im Anschluss folgt die Wahl deiner [Domain](https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/) und schon kannst du WordPress installieren (meist per One-Click). Viele Hoster helfen dir auf Wunsch auch dabei.
Danach folgt die Einrichtung deiner Webseite mit der Entscheidung für ein WordPress Theme, dem Download von Plugins und dem Befüllen deiner Seite mit Inhalten.
## WordPress Hosting Test 2025: Mein Fazit
**WordPress Hosting bei spezialisierten Anbietern **bringt einige Vorteile mit sich: Die Hoster wissen genau, worauf es bei WP Websites ankommt. Ihr Leistungsangebot ist speziell auf die Anforderungen dieses CMS zugeschnitten.
Der passende WordPress Hosting Anbieter unterstützt dich also optimal beim Hosting deiner Seite. Die **besten WordPress-Hoster in meinem Vergleich **bieten ein hohes Maß an Sicherheit (u. a. durch SSL-Zertifikate). Leistungen wie automatische Updates erleichtern dir nicht nur den Alltag: So ist außerdem sicher, dass deine Seite die neueste Version von WordPress verwendet.
Nur so können Sicherheitslücken geschlossen werden und deine Website kann reibungslos funktionieren. Überlege dir im Voraus, welche Ansprüche du an deinen Hoster für WordPress hast, welche Funktionen du benötigst und welche nicht so wichtig sind. Ebenfalls solltest du immer auf **versteckte Kosten achten** (z. B. für SSL-Zertifikate, Domains oder E-Mail).
Manche Unternehmen bieten einige Probemonate günstig oder sogar kostenlos an – so kannst du den Service testen, bevor du dich langfristig festlegst.
Suchst du ein umfangreiches Managed WordPress-Hosting zum fairen Preis, empfehle ich dir ganz klar [WPspace*](https://bloggiraffe.de/link/wpspace/). Bist du eher auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, empfehle ich dir das Angebot von [Hostinger*](https://bloggiraffe.de/link/hostinger/).
## FAQ
**Welche Vorteile hat WordPress Hosting aus Deutschland?**
Ein großer Vorteil von WordPress Hosting aus Deutschland ist die Sicherheit. Anbieter aus Deutschland müssen sich an die DSGVO halten – genau wie du als Website-Betreiber mit Nutzern aus Deutschland. Du kannst dir also sicher sein, dass der Datenschutz gegeben ist. Weitere mögliche Vorzüge sind bessere Performance (kurze Latenzzeiten) und deutschsprachiger Support.
**Warum ist ein spezialisiertes WordPress Hosting wichtig?**
Spezialisiertes WordPress Hosting ist wichtig, weil die Anbieter auf die speziellen Anforderungen von WordPress Websites einzugehen wissen. Du bekommst so den bestmöglichen Support, damit deine WP Website einwandfrei läuft.
**Was kostet WordPress Webhosting?**
WordPress Webhosting gibt es bei einigen Anbietern bereits unter 10 Euro pro Monat. Je nach Tarif und Komplexität deiner Website kann es auch um einiges teurer werden. WordPress-Hosting bei IONOS gibt es etwa bereits ab 5 Euro monatlich.
**Welcher ist der beste WordPress Hoster?**
WPspace ist der beste WordPress Hoster in meinem Vergleich – schnelle Ladezeiten, ein guter Kundenservice und deutsche Serverstandorte überzeugen. Ein super Preis-Leistungs-Verhältnis findest du außerdem bei Hostinger und ALL-INKL.
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# Wie Startups mit cleverer Verpackung Kunden begeistern
Source: https://bloggiraffe.de/wie-startups-mit-cleverer-verpackung-kunden-begeistern/
Wenn ein Start up seine Marke aufbaut dann entscheidet oft der erste Eindruck darüber, wie Kunden eine Marke wahrnehmen.
Die **Verpackung ist der erste greifbare Kontakt **mit dem Kunden, ein visuelles und haptisches Aushängeschild der Marke und mehr als Schutz und Transportmittel. Sie ist Bühne für **Markenidentität, Werte und Kreativität**.
Eine wohlüberlegte Verpackung wird Teil des Markenerlebnisses. Unboxing Erlebnisse schaffen Begeisterung, Erinnerung und Vertrauen. Das Auspacken wird zum Teil des Produkts und in vielen Fällen zum emotionalen Höhepunkt der gesamten Customer Journey.
**Die wichtigsten Fakten im Überblick**
- Verpackung ist Markenkommunikation: Sie vermittelt Werte, Qualität und Stil – noch bevor das Produkt ausgepackt wird.
- Ein gelungenes Unboxing-Erlebnis steigert die Kundenbindung: Positive Emotionen beim Auspacken erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Wiederkäufe und Empfehlungen.
- Nachhaltigkeit wirkt verkaufsfördernd: Umweltfreundliche Verpackungen schaffen Vertrauen und stärken das Image der Marke.
- Jedes Detail zählt: Von Seidenpapier bis Grußkarte – kleine Gesten und durchdachte Materialien machen den Unterschied im Markenerlebnis.
## Unboxing wirkt stärker als Werbung
In Zeiten digitaler Märkte, in denen viele Produkte ohne persönlichen Kontakt verkauft werden, gewinnt das **physische Auspackerlebnis** an Bedeutung. Kunden nehmen die Verpackung als Teil des Produkts wahr.
Sie bewerten Qualität, Sorgfalt und Markenversprechen auf Grundlage dessen, was sie in der Hand halten.

Eine kreative, stimmige Gestaltung kann deshalb den Unterschied machen. Sie erzeugt Spannung, Begeisterung und oft auch **eine sofortige Weiterempfehlung**. Denn ein ausgefallenes oder besonders ästhetisches [Unboxing-Erlebnis](https://onlineshop-strategie.de/einzigartiges-unboxing-erlebnis-wie-branded-packaging-den-online-shop-versand-revolutioniert/) landet schnell in Storys, Feeds oder Reels.
**Vorteile eines starken Unboxing-Moments:**
erzeugt emotionale Bindung
erhöht die Wahrscheinlichkeit von Weiterempfehlungen
wirkt als indirekte Werbung ohne Zusatzkosten
stärkt das Markenbild im Alltag des Kunden
Kunden teilen Fotos und Videos von schönen Verpackungen gern, egal ob von Tickets, Schuhen, Seifen oder Teesorten. Für Startups bedeutet das: **Sichtbarkeit, Vertrauen und neue Zielgruppen** ohne zusätzliche Werbekosten.
Eine Verpackung, die zum Teilen anregt, funktioniert wie ein Multiplikator. Sie verlängert das Kundenerlebnis über den Moment des Auspackens hinaus und bringt neue Nutzer in Kontakt mit der Marke.
Die Verpackung bietet zudem Raum für gezielte Empfehlungen. Ob durch beigelegte Gutscheine oder Hinweise auf weitere Produktlinien. Wer diesen Moment nutzt, kann gezielt auf ergänzende Angebote hinweisen. So entsteht ohne großen Aufwand **ein wirkungsvoller Kanal für Upselling und Cross-Selling**. Der Kunde ist ohnehin aufmerksam. Genau in diesem Moment lohnt es sich, weitere Anreize zu setzen.
| **Verpackungselement** | **Funktionalität** | **Emotionale Wirkung** |
| ---------------------- | ------------------- | ---------------------- |
| Seidenpapier | Schutz des Produkts | Eleganz, Wertschätzung |
| Aufkleber im Markendesign | Fixierung, Branding | Wiedererkennung, Identifikation |
| Handgeschriebene Grußkarte | Kommunikation, Hinweis auf Absender | Nähe, Individualität |
| QR-Code mit Video | Zusatzinformation | Überraschung, Kundenbindung |
| Duft im Verpackungsmaterial | sensorische Verstärkung | Erinnerung, Markenverknüpfung |
## Verpackung als Träger der Markenidentität
Eine gut durchdachte Verpackung zeigt, wofür ein Unternehmen steht. Sie erfüllt längst nicht mehr nur einen logistischen Zweck.
Sie spricht, und das ohne Worte. Form, Farbe, Material und Aufbau senden klare Signale darüber, [wofür ein Unternehmen steht](https://bernhard-assekuranz.com/firmenkunden/blog/artikel/unternehmenswerte/). Der beste Eindruck entsteht durch das Zusammenspiel aller Details.
Check
Wer minimalistische Naturkosmetik verkauft, unterstreicht dies mit recycelten Kartons, dezenten Farben und nachhaltigen Füllstoffen in geringen Mengen. Wer technische Gadgets verschickt, kann mit einem präzisen Innenaufbau und hochwertigen Schäumen punkten.
## Nachhaltigkeit erhöht den Markenwert
Kunden achten zunehmend auf **Umweltverträglichkeit**. Verpackungen, die ohne Plastik auskommen, aus recyceltem Papier bestehen oder kompostierbar sind, wirken verantwortungsbewusst und qualitätsorientiert.

Viele [junge Marken oder Online-Shops](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/) greifen diesen Trend auf, weil er dem ökologischen Anspruch gerecht wird und Vertrauen schafft. Wichtig ist dabei eine klare Kommunikation: Hinweise auf **Materialien oder Recyclingmöglichkeiten** auf der Innenseite der Verpackung oder auf beigelegten Karten, oder Ideen, wie die Verpackung weiterverwendet werden kann.
**Der positive Effekt:** Wer auf Umweltverträglichkeit achtet, wird nicht nur als verantwortungsbewusst, sondern auch als hochwertig wahrgenommen.
## Emotionen durch kleine Details erzeugen
Der Produktversand wird zum Erlebnis. Kunden freuen sich über **Details, die überraschen**.
Eine kleine Grußkarte mit persönlichem Text, ein Sticker im Markendesign oder Seidenpapier, das das Produkt sanft umhüllt, solche Elemente erzeugen Wertschätzung.
Auch Proben oder Beilagen mit Pflegehinweisen zeigen **Aufmerksamkeit gegenüber dem Kunden**. Gleichzeitig lassen sie sich mit überschaubarem Aufwand realisieren.
Check
Wer es schafft, durch ein durchdachtes Unboxing einen positiven Moment zu schaffen, erhöht die emotionale Bindung zum Produkt. Und auch die Zufriedenheit steigt. Und **zufriedene Kunden** bestellen häufiger, empfehlen weiter und bleiben länger loyal.
## Verpackung darf nie Selbstzweck sein
Natürlich muss **Verpackung auch praktisch** sein. Sie soll Produkte schützen, beim Versand stabil bleiben und möglichst effizient stapelbar sein und darf die Gesamtkosten nicht unverhältnismäßig erhöhen. Gerade für Startups zählt ein gutes Verhältnis zwischen gestalterischem Anspruch und praktischer Umsetzbarkeit. Die besten Lösungen sind meist einfach, aber klar durchdacht.
Viele Lösungen verbinden Funktion und Ästhetik. [Modular aufgebaute Verpackungen](https://www.rajapack.de/), intelligente Innenaufteilungen oder einfache Öffnungslaschen machen den Unterschied, für **Kundenerlebnis und Logistik zugleich**.
## Unboxing als Teil der Markenstrategie
Startups, die Verpackung als strategischen Bestandteil ihres Markenauftritts verstehen, **gewinnen Sichtbarkeit und Vertrauen**. Dabei geht es nicht um übermäßige Inszenierung, sondern um Authentizität und Qualität.
Ein stimmiges Unboxing-Erlebnis bringt Struktur in die Markenwahrnehmung, bleibt im Gedächtnis und kann zur **langfristigen Kundenbindung beitragen**.
## Fazit
Für Startups ist die Verpackung weit mehr als ein Schutz für das Produkt – sie ist ein zentrales **Marketinginstrument und emotionales Bindeglied** zwischen Marke und Kunde.
Eine durchdachte Verpackung kommuniziert Markenwerte, schafft Vertrauen und kann durch ein positives Unboxing-Erlebnis Begeisterung und Loyalität fördern.
Wer die Verpackung gezielt als Teil seiner Markenstrategie einsetzt, steigert nicht nur Wiedererkennungswert und Weiterempfehlungen, sondern kann gleichzeitig Nachhaltigkeit, Qualität und Kreativität erlebbar machen.
**Kurz gesagt:** Eine clevere Verpackung verkauft mit – und bleibt im Gedächtnis.
## FAQ
**Warum ist Verpackung für Startups so wichtig?**
Die Verpackung ist meist der erste physische Kontakt mit dem Kunden. Sie prägt den ersten Eindruck, vermittelt Markenwerte und entscheidet oft darüber, ob ein Kunde Vertrauen aufbaut oder das Produkt als hochwertig wahrnimmt.
**Was versteht man unter einem „Unboxing-Erlebnis“?**
Das Unboxing-Erlebnis beschreibt den Moment, in dem Kunden ihr Produkt auspacken. Eine kreative, liebevoll gestaltete Verpackung macht diesen Moment besonders und kann Emotionen wie Freude, Spannung und Wertschätzung auslösen – und damit die Kundenbindung stärken.
**Welche Elemente machen eine gute Verpackung aus?**
Wichtige Elemente sind Design, Funktionalität und Emotion. Beispiele sind Seidenpapier für Eleganz, handgeschriebene Grußkarten für Nähe oder QR-Codes für Zusatzinformationen. Jedes Detail trägt dazu bei, das Markenerlebnis zu verstärken.
**Wie kann Verpackung zur Markenkommunikation beitragen?**
Verpackung kommuniziert Werte durch Farbe, Form, Material und Haptik – ganz ohne Worte. Eine nachhaltige, minimalistische Verpackung signalisiert Umweltbewusstsein, während eine technisch präzise Gestaltung Innovation und Qualität vermittelt.
**Wie profitieren Startups von nachhaltigen Verpackungen?**
Nachhaltige Verpackungen steigern den Markenwert und schaffen Vertrauen. Kunden achten zunehmend auf Umweltverträglichkeit. Wer auf recycelte oder kompostierbare Materialien setzt und dies klar kommuniziert, positioniert sich als verantwortungsbewusst und modern.
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# Nebenberuflich selbstständig als Kleinunternehmer: Kleingewerbe nebenberuflich gründen
Source: https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer-nebenberuflich/
Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, nebenberuflich in die Selbstständigkeit zu starten. [Laut einer Untersuchung der KfW](https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_842496.html) gab es im** Jahr 2024 etwa 382.000 Nebenerwerbsgründungen** (von 585.000 Gründungen insgesamt).
Die Zahl der Sidepreneure überwiegt also – und das aus verschiedenen Gründen. Wer angestellt ist, noch studiert oder arbeitssuchend ist, kann sich nebenberuflich selbstständig machen und einen ersten Einblick in die Geschäftswelt als Solopreneur bekommen.
Für den Einstieg eignet sich der Start als Kleinunternehmer – warum das so ist, erfährst du hier.
**Die wichtigsten Fakten im Überblick**
- Nebenberuflich [selbstständige Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) profitieren von vereinfachten Steuerregelungen.
- Die [Kleinunternehmerregelung](/kleinunternehmerregelung) können Selbstständige nutzen, wenn ihr Jahresumsatz bei maximal 25.000 Euro (100.000 Euro im Folgejahr) liegt.
- Grundsätzlich kann die Kleinunternehmerregelung von allen Selbstständigen genutzt werden – egal ob Freiberufler, Gewerbetreibender oder Einzelkapitalgesellschaft.
## Warum mit einem Kleinunternehmen nebenberuflich selbstständig machen?
Eine [selbstständige Nebentätigkeit](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-nebenberuflich/) kann die perfekte Ergänzung für hauptberuflich Angestellte sein – unter anderem aus den folgenden Gründen:
Mit einem selbstständigen Nebenerwerb besserst du dein Einkommen auf.
Mit dem nebenberuflichen Einstieg in die Selbstständigkeit kannst du mit einem geringen Risiko testen, ob deine Geschäftsidee funktioniert und dir die Tätigkeit Spaß macht.
Ein Nebenberuf bietet dir Abwechslung von deiner hauptberuflichen Tätigkeit und kann dich beruflich fordern.
Die Kleinunternehmerregelung erlaubt dir einen unkomplizierten Einstieg in die Selbstständigkeit.
Je nach deinen Zielen kann es also ideal sein, **als Kleinunternehmer nebenberuflich in die Selbstständigkeit zu starten**.
## Selbstständige Nebentätigkeit und Kleinunternehmerregelung: das perfekte Match
Die Kleinunternehmerregelung kannst du nutzen, wenn deine selbstständigen Einkünfte unter einem bestimmten **Grenzwert **liegen:
Maximal 25.000 Euro Umsatz im laufenden Jahr
Maximal 100.000 Euro im Folgejahr
Wenn du hauptberuflich selbstständig bist, ist das wahrscheinlich zu wenig. Als zusätzliches Einkommen, etwa neben einer angestellten Erwerbstätigkeit, ist dies jedoch ein schöner Nebenverdienst.
### Vorteile der Kleinunternehmerregelung für nebenberuflich Selbstständige
Der größte Vorteil der [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/) ist der einfachere Umgang mit Steueraspekten. Allen voran die fehlende Umsatzsteuer.
Als Kleinunternehmer bist du laut [UStG § 19 Umsatzsteuergesetz](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html) von der Umsatzsteuer befreit. Du musst diese also nicht abführen, darfst sie aber auch nicht von deinen Kunden verlangen.
Für deinen Alltag bedeutet das eine **vereinfachte Rechnungsstellung und Buchhaltung**. Du musst weder eine (monatliche) Umsatzsteuervoranmeldung einreichen, noch eine Umsatzsteuerjahreserklärung im Rahmen deiner [Steuererklärung abgeben](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/).
Zudem darfst du als Kleinunternehmer die Einnahmenüberschussrechnung nutzen. Verglichen mit Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung ist dies weniger aufwendig.
### Für wen eignet sich die nebenberufliche Selbstständigkeit als Kleinunternehmer?
Eine nebenberufliche Selbstständigkeit eignet sich grundsätzlich für jeden. Und zwar nicht nur für Personen in einem festen Angestelltenverhältnis, sondern auch wenn du **in Rente, Ausbildung bzw. Studium oder arbeitslos **bist.
Arbeitssuchende dürfen [laut Agentur für Arbeit](https://www.arbeitsagentur.de/datei/merkblatt-nebeneinkommen_ba035670.pdf) maximal 15 Stunden pro Woche im Nebenjob selbstständig arbeiten – ansonsten verlieren sie ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld. Von den Einkünften werden pauschal 30 % als Betriebsausgaben geltend gemacht, weiter gilt ein monatlicher Freibetrag von 165 Euro. Das restliche Einkommen wird auf das Arbeitslosengeld angerechnet.
**Studierende und Auszubildende** dürfen bestimmte Grenzen nicht überschreiten, wenn sie weiterhin familienversichert bleiben oder BaföG in Anspruch nehmen möchten. Ab einem monatlichen Verdienst von 535 Euro musst du dich selbst über die gesetzliche Pflichtversicherung für Studierende versichern. Wirst du von der Kasse als hauptberuflich selbstständig eingeschätzt, kannst du diese Pflichtversicherung nicht nutzen und musst dich freiwillig versichern.
### Begriffserklärung: Kleinunternehmen vs. Kleingewerbe
Weil die Begriffe oft verwechselt werden, erkläre ich dir kurz die Unterschiede.
**Kleinunternehmen **ist ein steuerrechtlicher Begriff. Der einzige Anhaltspunkt ist hier der Umsatz, die Rechtsform oder Art der Tätigkeit sind unerheblich. Ein Freiberufler kann genauso als Kleinunternehmer agieren, wie eine GmbH – solange die erwirtschafteten Einkünfte unter der Umsatzgrenze bleiben.
Beim **Kleingewerbe **dagegen geht es um die Art und den Umfang der Tätigkeit. Neben dem Umsatz (maximal 800.000 € Umsatz bzw. 80.000 € Gewinn) zählen hier auch Kriterien wie die Anzahl der Kunden und der Verwaltungsaufwand sowie die Art der Tätigkeit. Ein Freiberufler etwa ist niemals als Kleingewerbetreibender tätig.
## Welche Rechtsform eignet sich für nebenberufliche Kleinunternehmer?
Die meisten Selbstständigen agieren als Einzelunternehmer, führen ihr Unternehmen also allein. Wer sich nebenberuflich selbstständig machen möchte, hat für sein Kleinunternehmen diese Möglichkeiten:
Freiberufler
Gewerbetreibender als eingetragene(r) Kaufmann/Kauffrau oder Kleingewerbetreibender
Kapitalgesellschaft, z. B. (Einpersonen-) GmbH oder UG
Welche [Rechtsform](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) sich für dein Kleinunternehmen eignet, kommt immer auch darauf an, welche nebenberufliche Tätigkeit du ausüben möchtest. Bei manchen Tätigkeiten (z. B. journalistischen Berufen) fällst du automatisch in die Gruppe der Freiberufler.
## Nebenberufliche Existenzgründung als Kleinunternehmer: Geschäftsidee, Anmeldung, Krankenversicherung
Vor der Gründung deines Kleinunternehmens musst du ein Geschäftsmodell finden. Im Idealfall findest du eine Tätigkeit, die dir Spaß macht und gleichzeitig rentabel ist.
Bevor du mit deiner Tätigkeit starten kannst, musst du dein Unternehmen oder deine **Selbstständigkeit anmelden**. So gehst du dabei vor:
1.
**Freiberufler**
Müssen sich beim Finanzamt anmelden. Dafür musst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und unter anderem angeben, welchen Beruf du ausführen möchtest und wie hoch die erwarteten Umsätze sind.
2.
**(Klein-) Gewerbetreibende **
müssen ihr Unternehmen außerdem beim [Gewerbeamt anmelden](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/). Ist-Kaufleute müssen sich zudem ins Handelsregister eintragen lassen. Kleingewerbetreibende sind nicht dazu verpflichtet, können dies aber freiwillig tun.
Wenn du die Kleinunternehmerregelung nutzen möchtest, musst du dies beim Finanzamt beantragen. Dazu kreuzt du im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung an, dass du die Regelung in Anspruch nehmen willst.
### Krankenversicherung
Deine [Krankenversicherung](https://bloggiraffe.de/krankenversicherung-selbststaendige/) läuft als nebenberuflicher Kleinunternehmer in der Regel über deinen Hauptberuf. Dort bist du normalerweise bei einer Krankenkasse gemeldet und die Beiträge werden von deinem Monatslohn abgezogen.
Eine nebenberufliche Selbstständigkeit ändert daran nichts – trotzdem musst du deinen Versicherer darüber informieren. Die Krankenkasse prüft meist,** ob du auch wirklich nebenberuflich selbstständig bist **(z. B. anhand davon, wie viele Stunden in der Woche du mit welcher Tätigkeit verbringst).
Stuft die Krankenkasse dich als hauptberuflich selbstständig ein, musst du dich selbst versichern.
### Steuern: Bye-bye Umsatzsteuer!
Die Besonderheit von Kleinunternehmen ist, dass sie von der **Umsatzsteuer befreit **sind.
(Klein-)Gewerbetreibende müssen außerdem in den meisten Fällen keine Gewerbesteuer bezahlen – der Freibetrag liegt bei 24.500 Euro (Achtung: gilt nicht für Kapitalgesellschaften).
Auf deine erwirtschafteten Einkünfte als Kleinunternehmer fällt Einkommensteuer an. Wie hoch diese ist, hängt von deinem Verdienst ab.
Als [nebenberuflich Selbstständiger musst du eine Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/nebenberuflich-selbststaendig-steuern/) abgeben. Als Kleinunternehmer darfst du für deinen** Jahresabschluss die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)** anwenden (Kapitalgesellschaften ausgenommen).
## Wann du deinen Einstieg in die Selbstständigkeit besser nicht als Kleinunternehmer machst
Wenn du langfristig nur nebenberuflich selbstständig sein möchtest, kannst du auch jahrelang als Kleinunternehmer agieren. Solange dein Einkommen aus der Selbstständigkeit im Kleinunternehmerrahmen liegt, gibt es **keine zeitlichen Einschränkungen** für die Nutzung der Regelung.
Falls dein Unternehmen schnell wachsen soll, startest du vielleicht besser gleich als „normaler“ Unternehmer und verzichtest auf die Kleinunternehmerregelung. Was du hier aber beachten musst: An diese Entscheidung bist du fünf Jahre lang gebunden. Erst danach kannst du zur Kleinunternehmerregelung wechseln.
Die **Regelbesteuerung **bringt dir einen großen Vorteil, wenn du von Anfang an hohe Investitionen planst. Mithilfe des Vorsteuerabzugs kannst du die auf Betriebsausgaben bezahlte Umsatzsteuer später von deiner fälligen Steuer abziehen. So senkst du deine Steuerlast und sorgst dafür, dass dein Unternehmen liquide bleibt.
## Fazit
Wenn du dich **nebenberuflich selbstständig **machen möchtest, bietet sich die** Nutzung der Kleinunternehmerregelung** an. Die wenigen Gründungsformalitäten, geringen Einstiegshürden und ein vereinfachter Umgang mit Steuerangelegenheiten erleichtern Kleinunternehmern den Geschäftsalltag.
Damit du hauptberuflich angestellt und nebenberuflich selbstständig bleibst, musst du auf Kriterien wie deine Arbeitszeit und deinen Verdienst achten.
Um reibungslos in deine nebenberufliche Selbstständigkeit als Kleinunternehmer zu starten, solltest du dich eingehend über Themen wie Krankenversicherung, Steuern und rechtliche Angelegenheiten informieren. In meinem [Kleinunternehmer-Guide](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) bekommst du einen Überblick.
## FAQ
**Darf ich als Angestellter einfach so eine nebenberufliche Tätigkeit anfangen?**
Als Angestellter steht es dir frei, neben deinem Job selbstständig zu arbeiten. In Deutschland besteht das Recht der freien Berufswahl, dein Arbeitgeber kann dir eine nebenberufliche Tätigkeit nicht verbieten – prinzipiell bist du nicht einmal dazu verpflichtet, ihn darüber zu informieren. Wichtig ist, dass deine Selbstständigkeit nicht in Konkurrenz mit deinem Hauptjob steht und deine Arbeitsleistung nicht beeinträchtigt. Außerdem dürfen Verdienst und Arbeitszeit nicht zu hoch sein (nicht mehr als 20 Stunden pro Woche).
**Muss ich mich als nebenberuflicher Kleinunternehmer selbst krankenversichern?**
Wenn du nur nebenberuflich selbstständig bist, bist du in der Regel über deinen Hauptjob krankenversichert. In jedem Fall ist es wichtig, deinen Status mit der Krankenversicherung zu klären. Falls diese deine Selbstständigkeit später als hauptberuflich einstuft, können hohe Nachzahlungen drohen.
**Was sind die Vor- und Nachteile, wenn ich keine Umsatzsteuer abführen muss?**
Die Vorteile der Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht sind eine einfachere Rechnungsstellung sowie eine unkompliziertere Buchführung und Jahresabschluss. Zudem kannst du deinen Kunden aufgrund der fehlenden Umsatzsteuer günstigere Preise anbieten. Die fehlende Umsatzsteuer kann aber auch ein Nachteil sein, etwa, wenn du hohe Investitionen planst.
**Muss ich ein Gewerbe anmelden, wenn ich nebenberuflich ein Kleinunternehmen gründen möchte?**
Ein Gewerbe musst du als Kleinunternehmer nur anmelden, wenn du in die jeweilige Berufsgruppe fällst. Bist du freiberuflich tätig, reicht die Anmeldung beim zuständigen Finanzamt.
**Wie viel dürfen Kleinunternehmer mit ihrer Nebentätigkeit verdienen?**
Um den Kleinunternehmerstatus nicht zu verlieren, dürfen die Umsätze aus deiner selbstständigen Tätigkeit im laufenden Jahr 25.000 Euro und im darauffolgenden Jahr 100.000 Euro nicht überschreiten. Die Grenzen ändern sich regelmäßig (früher 22.000 Euro und 50.000 Euro) und werden nach oben angepasst.
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# Die Gründerecke: die Community für Selbstständige und alle, die es werden wollen
Source: https://bloggiraffe.de/grunderecke-community/
Der **Schritt in die Selbstständigkeit** ist nicht nur spannend, sondern auch beängstigend und überwältigend. Damals hätte ich mir einen Ansprechpartner gewünscht – eine Gemeinschaft, die mir den Rücken stärkt und erste Fragen beantwortet.
[Mit der Gründerecke](https://bloggiraffe.de/link/gruenderecke/) habe ich diese Community jetzt selbst ins Leben gerufen. Eine **Gemeinschaft für Existenzgründer, Selbstständige** oder Menschen, die mit ihren Business-Überlegungen noch ganz am Anfang stehen.
Du triffst hier auf Gleichgesinnte, kannst dich mit ihnen austauschen und über die Erfahrungen anderer lesen. So bleibt deine Selbstständigkeit nicht nur ein Wunschtraum, sondern wird zu einem realen Projekt mit Plan und Ziel!
## Die Gründerecke – was dich erwartet
Die Gründerecke ist eine Community für digital Selbstständige. Du kannst der Plattform vollkommen **kostenlos beitreten** – egal, ob du bereits selbstständig tätig bist, konkrete Gründungspläne hast oder dich unverbindlich informieren möchtest.

Im Mittelpunkt steht der Austausch mit anderen Mitgliedern. Von interessanten Diskussionen rund um Business-Tools über **Tipps zur Selbstständigkeit** bis zu persönlichen Erfahrungen: Hier ist Platz für alles, was Einzelunternehmer bewegt.
Zusätzlich bekommst du in der Gründerecke Zugang zu hilfreichen Ressourcen: ob Checklisten, Vorstellungen der besten digitalen Tools oder praktische Videos mit Informationen zur Selbstständigkeit.

Zuletzt sind bei der Gründerecke meine Kurse erhältlich, etwa der Kurs „[**Digitales Einzelunternehmen gründen**](https://bloggiraffe.de/lp-digitales-einzelunternehmen-grunden/)“.

## Deine Vorteile und Chancen
Die Gründerecke unterstützt dich auf vielfältige Art und Weise:
- Kostenlose Ressourcen für Existenzgründer und Selbstständige
- Austausch mit anderen Selbstständigen für Erfahrungen aus erster Hand
- Netzwerken mit anderen Unternehmern und Aufbau wertvoller Beziehungen
- Exklusiver Zugriff zu Kursen mit echtem Mehrwert
- Aktive Mitglieder werden mit Amazon-Gutscheinen belohnt

Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Du kannst dich **unverbindlich anmelden** – wie viel du einbringen möchtest oder wie oft du die Gründerecke besuchst, bleibt dir überlassen.
## Deine ersten Schritte in der Gründerecke
Wenn du zum ersten Mal die Gründerecke betrittst, machst du dich am besten mit den grundlegenden Punkten vertraut. Klicke einfach auf den Button „**Hier starten**“.
Du gelangst direkt zum Reiter „**Herzlich willkommen**“. Dort findest du ein Einführungsvideo von mir, in dem ich dir die Plattform kurz erkläre.

Eine deiner ersten Aktionen ist die **Vorstellungsrunde**.
Verfasse dort einen kurzen Post und erzähle etwas über dich: Wer bist du, warum bist du bei der Gründerecke, was sind deine Ziele? Hier erfährst du auch mehr über die anderen Mitglieder.
Weiter findest du bei der Gründerecke unterschiedliche Reiter:
- **Aktuelles** ist so etwas wie eine Pinnwand. Dort werden die neuesten Posts aus unterschiedlichen Räumen angezeigt.
- **Räume** sind thematisch sortierte Spaces – bei manchen bist du automatisch Mitglied, bei anderen muss dich ein Admin verifizieren.
- Unter **Kurse** werden dir meine angebotenen Kurse angezeigt, z. B. „Digitales Einzelunternehmen gründen“.
- Bei der **Rangliste** erfährst du, welche Mitglieder besonders aktiv waren und siehst natürlich auch deinen eigenen Status.
## Aktiv sein lohnt sich
Wie aktiv du an der Gründerecke teilnehmen möchtest, entscheidest du selbst. Du kannst selbst Posts erstellen, auf Kommentare antworten oder einfach nur mitlesen.
Auch deine **Benachrichtigungen** kannst du ein- oder ausstellen, wie du magst. Du wählst selbst, ob du über neue Posts und Kommentare informiert werden, Wochenzusammenfassungen oder gar keine Notifications erhalten möchtest.
Besonders aktive Nutzer werden allerdings belohnt. Jeden Monat gibt es **Geschenke** (z. B. Amazon-Gutscheine) für die Mitglieder, die sich am meisten einbringen.
## Fazit: die Gründerecke als wertvolle Community für Selbstständige
Mit der Gründerecke habe ich einen **digitalen Raum für Selbstständige** geschaffen. Ob Gewerbetreibende, Freiberufler, Einzelunternehmer oder Unentschlossene: Dort können sich Leute wie du und ich über alle möglichen Themen austauschen, die mit Business und Existenzgründung zu tun haben.
Dabei ist es ganz gleich, ob du an meinem **Kurs „Digitales Einzelunternehmen gründen“** teilnehmen, zahlreiche Fragen stellen oder einfach nur still mitlesen möchtest.
[**Werde jetzt Teil der Gründerecke-Community**](https://bloggiraffe.de/link/gruenderecke/) und hol dir das nötige Selbstvertrauen, um mit deiner Selbstständigkeit durchzustarten!
## FAQ
**Was ist die Gründerecke?**
Die Gründerecke ist eine digitale Community für Selbstständige und alle, die es werden wollen. Du kannst dich auf der Plattform mit anderen Existenzgründern austauschen und findest hilfreiche Ressourcen zum Thema Selbstständigkeit.
**Für wen eignet sich die Anmeldung bei der Gründerecke?**
Die Anmeldung bei der Gründerecke eignet sich für alle, die mehr rund um das Thema Selbstständigkeit erfahren möchten. Dabei ist es egal, ob du bereits dein eigenes Unternehmen gegründet hast oder erst mit der Planung anfängst.
**Was bietet die Gründerecke? **
Die Gründerecke bietet dir einen virtuellen Raum, in dem du Gleichgesinnte triffst. Du kannst selbst Beiträge verfassen, kommentieren, dich mit anderen Mitgliedern verknüpfen oder einfach nur mitlesen. Verschiedene Räume bieten unterschiedliche Informationen. Zusätzlich gibt es exklusive Kurse und eine Rangliste.
**Muss ich für die Registrierung bei der Gründerecke etwas zahlen?**
Nein, die Registrierung bei der Gründerecke ist kostenlos.
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# Nebenberuflich selbstständig und hauptberuflich angestellt – oder umgekehrt: Krankenversicherung, Steuern & mehr
Source: https://bloggiraffe.de/selbststaendig-und-angestellt/
Der **Mix aus Arbeitnehmerverhältnis und Selbstständigkeit** ist nicht grundlos so beliebt: Du profitierst dabei von einer größeren finanziellen Sicherheit. Beispielsweise bietet die nebenberufliche Selbstständigkeit die Möglichkeit, eine Geschäftsidee mit einem minimierten Risiko auszuprobieren – es bleibt in jedem Fall das Einkommen aus der hauptberuflichen Tätigkeit als Arbeitnehmer.
In diesem Beitrag erfährst du, worauf du achten musst, wenn du **selbstständig und angestellt **sein möchtest – von der Krankenversicherung über die Steuern bis zum Thema Scheinselbstständigkeit.
**Selbstständig und angestellt – die wichtigsten Fakten: **
- Die Kombination aus selbstständiger und abhängiger Tätigkeit ist in unterschiedlichen Abwandlungen möglich – etwa als hauptberufliche Selbstständigkeit und Teilzeitjob/Vollzeitstelle und selbstständigem Nebenerwerb.
- Vorteilhaft ist der finanzielle Aspekt: Die zwei Einkommensquellen senken das finanzielle Risiko.
- Wichtig ist, zu klären, welche der Tätigkeiten der Hauptjob und welche der Nebenberuf ist. Daran orientieren sich Punkte wie die Sozialversicherungen und Steuern.
## Hauptberuflich angestellt und nebenberuflich selbstständig – oder?
Die Kombination aus angestellter und selbstständiger Tätigkeit gibt es in unterschiedlichen Variationen:
- Du übst eine hauptberuflich selbstständige Tätigkeit und einen Job in Teilzeit oder auf geringfügiger Basis (Minijob) aus.
- Du bist in deinem Hauptberuf in einem Unternehmen (in Voll- oder Teilzeit) und nebenberuflich selbstständig tätig.
Ganz besondere Vorteile bringt die Kombination aus [Selbstständigkeit und Minijob](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-und-minijob/), da letzterer in der Regel **steuer- und abgabenfrei** ist. Damit kannst du als Einzelunternehmer deine Finanzen aufbessern, ohne deine Steuerlast zu erhöhen: Bis zu 556 pro Monat darfst du in diesem Rahmen dazuverdienen.
Bei deiner selbstständigen Arbeit kannst du je nach Art deiner Tätigkeit** freiberuflich oder gewerbetreibend** tätig sein. Ist deine Geschäftsidee etwa im Handel oder Handwerk angesiedelt, musst du ein [Gewerbe anmelden](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/). Berufsgruppen wie Autoren, Journalisten, Steuerberater und Coaches sind dagegen oft Freiberufler. Hast du Zweifel über deinen Status, kannst du direkt bei deinem Finanzamt nachfragen.
## Vorteile und Nachteile der Kombination aus Selbstständigkeit und Angestelltenjob
Die Kombination aus einer Selbstständigkeit und einer abhängigen Beschäftigung wird für viele Menschen immer attraktiver. Hier findest du einen kurzen Überblick über mögliche Vor- und Nachteile:
| **Vorteile** | **Nachteile** |
| ------------ | ------------- |
| Finanzielle Sicherheit durch Einkommen aus dem Angestelltenjob | Steuerthemen können kompliziert werden, Hilfe ist empfehlenswert |
| Evtl. steuerliche Vorteile (z. B. müssen die Einnahmen aus einem Minijob nicht versteuert werden und es entfallen die Sozialabgaben) | Gefahr der Scheinselbstständigkeit |
| Zwei verschiedene Tätigkeiten bringen Abwechslung | Überforderung bzw. Schleifenlassen einer der Tätigkeiten |
Vor allem die **Sicherheit eines festen Einkommens** ist für viele ein überzeugendes Argument. Dies kann dich beim Schritt in die Selbstständigkeit unterstützen und dein finanzielles Risiko mindern: Wenn deine Existenzgründung am Anfang noch nicht so gut läuft, hast du schließlich immer noch das feste Einkommen aus deinem Beruf als Angestellter.
## Neben- oder hauptberufliche Selbstständigkeit?
Wenn du gleichzeitig abhängiger Arbeitnehmer und selbstständiger Freiberufler oder Gewerbetreibender bist, ist es wichtig zu wissen, **welches dein Haupt- und welches der Nebenerwerb ist**. Nur so kannst du deiner Krankenversicherungspflicht richtig nachkommen sowie gegebenenfalls in die Rentenversicherung einzahlen – und stellst sicher, dass du am Ende keine Beiträge nachzahlen musst.
Bei der Einordnung ist ausschlaggebend, welche Tätigkeit den **Mittelpunkt deines Arbeitsalltag**s einnimmt. Dabei geht es um den **Zeitaufwand **(wie viele Stunden pro Woche du für die Tätigkeit aufwendest), aber auch um die **Höhe des Einkommens. **Folgende Kriterien spielen eine Rolle, wenn die Selbstständigkeit als Hauptberuf eingeordnet wird:
- Deine Arbeitszeit beträgt mindestens 30 Stunden pro Woche
- Oder: 20–30 Stunden wöchentliche Arbeitszeit, ist dabei aber die hauptsächliche Einnahmequelle
- Du hast Einkünfte von mehr als 1.872,50 Euro monatlich
- Du beschäftigst mindestens einen Mitarbeiter auf mehr als geringfügiger Basis
Die Kriterien müssen nicht alle erfüllt sein – eins reicht in der Regel schon aus.
Ganz genau hinsehen musst du bei einem **Angestelltenverhältnis in Teilzeit und einer selbstständigen Nebentätigkeit.** Wenn du in deinem abhängigen Beruf nicht genügend verdienst, wirst du in dem Fall trotzdem als hauptberuflich Selbstständiger eingestuft.
Andersherum gilt: Wenn du in deiner Angestelltentätigkeit mehr als 20 Wochenstunden arbeitest, geht man davon aus, dass du keine Zeit für eine hauptberufliche Selbstständigkeit hast – das schreibt etwa die [AOK auf ihrer Webseite](https://www.aok.de/fk/sozialversicherung/sozialversicherungspflicht-und-freiheit/hauptberuflich-selbststaendige/). Hier spricht man auch von der sogenannten **„Vermutungsregelung“**: Es wird automatisch davon ausgegangen, dass eine nebenberufliche Selbstständigkeit vorliegt – außer du kannst dies widerlegen.
Deine **Krankenkasse entscheidet**, wie du eingestuft wirst. Wenn du dir unsicher bist, kannst du ein **Statusfeststellungsverfahren **bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung (DRV) beantragen.
## Nebenberufliche Selbstständigkeit: Zustimmung des Arbeitgebers notwendig?
Wenn du zusätzlich zu deiner abhängigen Beschäftigung eine nebenberufliche Tätigkeit auf selbstständiger Basis beginnen möchtest, solltest du deinem Arbeitgeber Bescheid geben. Eine **Zustimmung benötigst du in der Regel nicht** (Ausnahme sind z. B. Beamte) – daran ändert auch eine entsprechende Vereinbarung in deinem Arbeitsvertrag nichts.
Nur wenn triftige Gründe dagegen sprechen, kann dein Chef es dir verbieten, nebenher selbstständig zu arbeiten. Du darfst mit deiner Selbstständigkeit keine Konkurrenz zu deinem Hauptjob darstellen. Weiter darf deine Hauptbeschäftigung nicht unter der Nebentätigkeit leiden, z. B. weil du dauernd müde bist.
## Krankenversicherung und Sozialversicherungen
Um Nachzahlungen zu vermeiden, solltest du unbedingt abklären, wie du dich krankenversichern musst. Denn egal ob Angestellter oder Selbstständiger: In Deutschland unterliegst du der Versicherungspflicht, musst also krankenversichert sein.
- **Nebenberuflich Selbstständige **sind über ihre Haupttätigkeit [krankenversichert](https://bloggiraffe.de/krankenversicherung-selbststaendige/), oft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Krankenkassenbeiträge gehen automatisch vom Bruttolohn ab.
- **Hauptberuflich Selbstständige** müssen sich selbst um ihre Krankenversicherung kümmern. Sie sind versicherungsfrei, dürfen also selbst entscheiden, ob sie sich freiwillig gesetzlich versichern oder eine private Krankenversicherung abschließen möchten.
Wenn du selbst die Wahl zwischen einer **gesetzlichen oder privaten Versicherung **treffen kannst, solltest du beide Optionen gut abwägen – mein [Guide zur Krankenversicherung für Selbstständige](https://bloggiraffe.de/krankenversicherung-selbststaendige/) dient dir als Orientierungshilfe.
Am Ende trifft jede Kasse ihre Einschätzung selbst, weil die Kriterien unterschiedlich interpretiert werden können. Die Aufnahme einer neuen Tätigkeit solltest du deiner aktuellen Krankenkasse in jedem Fall melden. So stellst du sicher, dass du alles richtig machst.
Neben der Krankenversicherung sind außerdem** Renten- und Pflegeversicherung** sowie **Arbeitslosenversicherung **wichtige Themen. In der Kombination aus [selbstständiger und angestellter](../../selbststaendig-oder-angestellt/) Tätigkeit unterliegst du oft der Rentenversicherungspflicht – Minijobber können sich befreien lassen. Manchmal musst du zudem eine **Unfallversicherung **haben.
**Sozialabgaben **sind zwar irgendwie ein leidiges Thema – allerdings solltest du immer bedenken, dass du davon später auch etwas hast. Zahlst du etwa in die Arbeitslosenversicherung ein, bekommst du Arbeitslosengeld ausbezahlt, falls du einmal arbeitslos werden solltest. Mit einer Rentenversicherung sorgst du für die Zukunft vor.
## Steuern und Steuererklärung
Auch für deine **Buchführung bzw. den Jahresabschluss** ist es wichtig zu wissen, welche der Tätigkeiten für dich der Hauptberuf ist. Als Selbstständiger ist die [Abgabe einer Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) Pflicht – egal, ob du hauptberuflich oder nebenberuflich selbstständig bist.
In deiner Steuererklärung füllst du die entsprechenden Anlagen für deine selbstständige Tätigkeit aus: [Anlage S](../../steuerformulare-online-fuer-selbststaendige-zum-kostenlosen-download/) für Freiberufler, Anlage G für Gewerbetreibende und Anlage EÜR für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Für deine Tätigkeit als Arbeitnehmer füllst du zusätzlich die **Anlage N (Einnahmen aus nichtselbstständiger Arbeit)** aus. Auch hier gibt es eine Ausnahme: die Kombo aus Selbstständigkeit und Minijob.
Minijobber sind mit dem Einkommen aus dieser Tätigkeit in der Regel **steuerbefreit**, müssen also nur Einkommensteuer auf ihre selbstständige Hauptbeschäftigung zahlen. Ob der Minijob in der Steuererklärung auftauchen muss, kommt auf die Art der Besteuerung an. In den meisten Fällen entscheiden sich Arbeitgeber für eine Pauschalbesteuerung, die individuelle Steuer kommt seltener vor:
- **Pauschsteuer:** Minijob muss nicht in die Steuererklärung
- **Individuelle Besteuerung:** Anlage N im Rahmen der Einkommensteuererklärung einreichen
Neben der Einkommensteuer können weitere [Steuerarten](https://bloggiraffe.de/steuern-fur-selbststandige/) relevant für dich werden, etwa die **Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer.** Vor allem bei nebenberuflich selbstständigen Tätigkeiten musst du oft keine Umsatzsteuer zahlen – nämlich dann, wenn du die [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/) nutzt.
Hört sich kompliziert an? In meinem [Steuer-Guide für Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/) findest du detaillierte Erklärungen und bekommst eine Übersicht über das Thema. Zudem erfährst du in meinem Blog, worauf du bei den [Steuern für nebenberuflich Selbstständige](https://bloggiraffe.de/nebenberuflich-selbststaendig-steuern/) achten musst.
## Achtung Scheinselbstständigkeit
Bei der **Kombination aus selbstständig und angestellt **solltest du ganz genau darauf achten, dass du nicht in die [Scheinselbstständigkeit](https://bloggiraffe.de/scheinselbststaendigkeit/) rutschst. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn du als Selbstständiger nur für einen Auftraggeber arbeitest und diesem weisungsgebunden bist.
Ein besonders hohes Risiko für die Scheinselbstständigkeit gibt es, wenn deine beiden Tätigkeiten **beim gleichen Arbeitgeber sind.** Hier müssen die beiden Jobs klar voneinander abgegrenzt sein.
## Fazit: Kombination aus selbstständiger und angestellter Tätigkeit bringt Vorteile
**Selbstständig und angestellt zu sein**, kann unterschiedliche Vorteile bringen: Vor allem bringt ein zweites Standbein eine zusätzliche** finanzielle Sicherheit**.
Mit der Kombination aus einer hauptberuflichen Beschäftigung als Arbeitnehmer und einer selbstständigen Nebentätigkeit kannst du ausprobieren, ob eine Selbstständigkeit das Richtige für dich ist – gehst dabei aber nicht gleich das volle Risiko ein.
Achte darauf, dass du rechtlich alles richtig machst, also deine **Steuern und Sozialabgaben korrekt abführst und richtig krankenversichert bist.** So vermeidest du Nachzahlungen oder Strafen. In manchen Fällen lohnt es sich, Hilfe von einem Experten in Anspruch zu nehmen, etwa von einem [Steuerberater](https://bloggiraffe.de/steuerberater-fuer-einzelunternehmen/).
Zudem kannst du dich jederzeit an öffentliche Stellen wie dein zuständiges Finanzamt oder die Deutsche Rentenversicherung wenden und dich individuell beraten lassen.
## FAQ
Wenn deine angestellte Beschäftigung dein Hauptjob ist (in Voll- oder Teilzeit), bist du in der Regel automatisch über deinen Arbeitgeber versichert. Die Beiträge werden dann von deinem Lohn einbehalten. Ist dagegen deine Selbstständigkeit deine Haupttätigkeit, musst du dich selbst um deine Versicherung kümmern. Du kannst dich entweder freiwillig gesetzlich krankenversichern oder privat versichern.
Ja – da in Deutschland Berufsfreiheit gilt, darfst du auch als Arbeitnehmer eine Nebentätigkeit annehmen. Du benötigst dafür zwar nicht die Zustimmung deines Arbeitgebers, solltest diesen aber informieren. Wichtig ist, dass deine Nebentätigkeit nicht in Konkurrenz zu deiner Hauptbeschäftigung steht oder diese negativ beeinflusst.
Wie hoch die Steuerlast ist, kommt auf deine Einkünfte an. Grundsätzlich gibst du beide Einkommen in deiner Steuererklärung an und diese werden entsprechend besteuert. Eine Ausnahme ist der Minijob: Hier darfst du zu einer selbstständigen Tätigkeit 556 pro Monat hinzuverdienen, die in der Regel steuerfrei sind.
Prinzipiell darfst du mit deiner Selbstständigkeit beliebig viel Einkommen erwirtschaften. Dann kann es allerdings geschehen, dass du nicht mehr selbstständig im Nebenerwerb bist, sondern dies zu deiner Haupttätigkeit wird. Das ist nicht negativ, allerdings können sich Dinge ändern, die deine Krankenversicherung und Sozialversicherungen betreffen. Ein Statusfeststellungsverfahren durch die Deutsche Rentenversicherung kann Klarheit verschaffen.
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# Selbstständig und Minijob: Krankenversicherung, Abgaben und hilfreiche Tipps
Source: https://bloggiraffe.de/selbststaendig-und-minijob/
Eine Kombination aus Selbstständigkeit und Minijob ist für viele interessant. So hast du die Möglichkeit, deine Finanzen etwas aufzubessern. Einer der größten Vorteile dabei ist, dass der Minijob grundsätzlich steuer- und abgabenfrei ist.
In diesem Artikel erfährst du alles zum Thema selbstständig und Minijob. Ich verrate dir die Vor- und Nachteile sowie wichtige Regelungen rund um Versicherungen und Abgaben.
**Selbstständig und Minijob – die wichtigsten Fakten: **
- Die Grenze für Minijobs liegt 2025 bei 556 Euro monatlich und wird regelmäßig (meist jährlich) angehoben.
- Besonders die Steuerfreiheit im Rahmen des Minijobs ist ein Vorteil – außerdem müssen selbstständige Minijobber auf die Minijob-Einkünfte keine Abgaben zahlen.
- Ein Minijob neben der Selbstständigkeit bietet eine zusätzliche finanzielle Sicherheit – als Stütze bei der Existenzgründung, aber auch später.
## Was ist ein Minijob?
Ein Minijob ist eine geringfügige Beschäftigung, bei der du **bis zu 556 Euro pro Monat **verdienen darfst – das sind 6.672 Euro pro Jahr. Diese Grenze wird in der Regel jährlich angehoben: 2023 lag sie bei 520 Euro monatlich, 2024 bei 538 Euro.
Dabei handelt es sich um eine abhängige Beschäftigung – du bist also bei einem Arbeitgeber angestellt und bekommst einen Stundenlohn.
Manchmal ist mit der Bezeichnung Minijob auch ein **kurzfristiger Minijob **gemeint. Dabei darfst du die jeweilige Tätigkeit 70 Arbeitstage im Kalenderjahr ausüben. Der monatliche Verdienst ist hier egal, es zählt nur die Jahresgrenze.
Viele führen einen Minijob als Nebenjob neben einem Angestelltenjob oder eben einer selbstständigen Tätigkeit aus. Ein riesiger Vorteil: Das Einkommen aus einem Minijob ist **größtenteils steuer- und abgabenfrei.**
### Sind mehrere Minijobs erlaubt?
Als Selbstständiger darfst du **mehrere Minijobs **ausüben (bei unterschiedlichen Arbeitgebern). Wichtig ist nur, dass du die monatliche Grenze nicht überschreitest. Als Angestellter ist nur ein Minijob erlaubt.
Bei mehreren Minijobs beim gleichen Unternehmen ist Vorsicht geboten. Und auch wenn du bei demselben Arbeitgeber gleichzeitig als Selbstständiger und Minijobber angestellt bist, könnte es zu Problemen kommen:
Hier könnte der Verdacht der [Scheinselbstständigkeit](https://bloggiraffe.de/scheinselbststaendigkeit/) aufkommen. Dann musst du beweisen können, dass deine beiden Tätigkeiten nichts miteinander zu tun haben. Im Zweifelsfall solltest du direkt bei Stellen wir der Deutschen Rentenversicherung oder deinem zuständigen Finanzamt nachfragen.
### Stundenlohn bei Minijobs
Bei Minijobs gilt der **allgemeine Mindestlohn in Höhe von 12,82 Euro pro Stunde** (Stand 2025). Daran orientiert sich gleichzeitig die maximale Stundenzahl, die du in einem Minijob arbeiten darfst. 2025 sind das demnach knapp über 43 Stunden.
Die Entwicklung des Mindestlohns ist dynamisch an die Erhöhung der Verdienstgrenze geknüpft – immer wenn der Mindestlohn erhöht wird, wird auch die Grenze nach oben gesetzt.
### Über der Verdienstgrenze: Midijob
Wer mehr als 556 Euro im Monat, aber weniger als 2.000 Euro verdient, hat einen sogenannten **Midijob**.
Dieser Übergangsbereich zwischen geringem und „normalem“ Verdienst soll Menschen mit geringerem Einkommen steuerlich entlasten. Ein Midijob ist zwar nicht abgabenfrei, aber es fallen verringerte Sätze an (zwischen 11 und 21 %) – es werden also immer noch weniger Sozialabgaben fällig als bei einer normalen Vollzeitbeschäftigung.
## Selbstständigkeit und Minijob – was ist erlaubt?
Sowohl als haupt- als auch [nebenberuflich Selbstständiger](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-nebenberuflich/) darfst du jederzeit einen Minijob annehmen. Das kann insbesondere am Anfang deiner Existenzgründung sinnvoll sein. Die Einnahmen können dich finanziell unterstützen, bis dein selbstständiges Unternehmen so richtig angelaufen ist.
Doch auch langfristig bietet ein Nebenjob eine zusätzliche Stütze und kann dabei helfen, dein finanzielles Risiko zu senken. Hier eine Übersicht über die Vor- und Nachteile:
| **Vorteile und Chancen** | **Nachteile und Risiken** |
| ------------------------ | ------------------------- |
| Einnahmen aus Minijob sind einkommensteuerfrei | Selbstständigkeit leidet evtl., weil du weniger Energie hast |
| Abwechslung von deiner selbstständigen Tätigkeit | Du zahlst nicht in die Sozialversicherungen ein, z. B. Arbeitslosenversicherung |
| Gleiche Privilegien wie Arbeitnehmer in Vollzeit: Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bei Mutterschaft | Krankenversicherung bleibt trotzdem an dir hängen |
## Abgaben und Steuern für selbstständige Minijobber
Als Arbeitnehmer bist du in deinem **Minijob von Sozialversicherungsabgaben befreit. **Die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge, z. B. zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, führt größtenteils der Arbeitgeber ab. Es ist auch seine Pflicht, den Minijob bei der Minijob-Zentrale und Krankenkasse zu melden.
Die Lohnsteuer für deinen geringfügigen Minijob bezahlt der Arbeitgeber (in der Regel pauschal 2 %). Eine kurzfristige Beschäftigung kann je nach Steuerklasse individuell besteuert werden oder pauschal mit 25 %. Als Arbeitnehmer musst du für deinen Minijob selbst keine Steuern zahlen.
Der Minijob steht damit isoliert von deinem Einkommen als Selbstständiger. Rechnet dein Arbeitgeber die Minijob-Steuer pauschal ab (wie es oft der Fall ist), musst du die Tätigkeit nicht in deine [Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) aufnehmen – die [Einkommensteuer](https://bloggiraffe.de/einkommensteuer-einzelunternehmen/) wird nur auf deine selbstständigen Einkünfte fällig.
## Krankenversicherung und Rentenversicherungspflicht
Die **Rentenversicherung **ist eine der wenigen Abgaben, die du als Minijobber selbst bezahlen musst – oder darfst, denn du kannst dich auch davon befreien lassen.
Dann musst du deinen Eigenanteil nicht abführen. Unabhängig davon zahlt der Arbeitgeber immer seinen Anteil ein.
Doch was ist die smartere Alternative? Es gibt Argumente dafür und dagegen:
- Zahlst du mehr in die gesetzliche Rentenversicherung ein, erhöht sich der Betrag, der dir später als Rente ausbezahlt wird.
- Ebenso wird die Zeit im Minijob auf deine Wartezeit angerechnet.
- Allerdings erhöht sich deine Rente nicht um genau den Betrag, den du einzahlst – du „verlierst“ also theoretisch Geld.
Alternativ kannst du das Geld in eine **private Vorsorge** stecken. Was sich für dich persönlich mehr lohnt, musst du selbst entscheiden.
Im Rahmen eines Minijobs bist du nicht automatisch durch deinen Arbeitgeber krankenversichert. Du musst dich also [selbst krankenversichern](https://bloggiraffe.de/krankenversicherung-selbststaendige/), denn in Deutschland gilt seit 2009 eine allgemeine Krankenversicherungspflicht.
Als Selbstständiger musst du dich ebenfalls selbst versichern – je nach deinem Status kannst du als Selbstständiger bei der gesetzlichen Krankenkasse oder privat versichert sein.
Weil du im Rahmen deines Minijobs keine Abgaben zahlen musst, ändert sich für dich hier wenig. In der Regel **addiert die Krankenkasse das Einkommen aus dem Minijob z**u deinem Gesamteinkommen und die Beiträge können sich etwas erhöhen. Einen gesonderten Beitrag musst du aber nicht zahlen.
Bist du freiwillig gesetzlich versichert, muss dein Minijob-Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung von 13 % abführen. Für Privatversicherte entfällt dies. Mit einer Familienversicherung über Familienmitglieder (Eltern oder Ehepartner) bist du auch im Minijob abgedeckt.
## Selbstständig und Minijob – was du noch beachten solltest
Hier sind drei Punkte, über die du als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) beim Minijob-Start Bescheid wissen solltest:
### Anmeldung
Die **Anmeldung einer geringfügigen Beschäftigung** läuft über die Minijob-Zentrale. Du musst hier jedoch nichts machen, denn das ist Aufgabe des Arbeitgebers. Wenn du als Selbstständiger einen Minijobber einstellen möchtest, musst du dies also erledigen.
### Arbeitsvertrag
Ein **Arbeitsvertrag ist nicht verpflichten**d, es gilt auch eine mündliche Absprache. Dennoch ist es **empfehlenswert**, einen Vertrag zu unterzeichnen. So werden die Vereinbarungen sowie die Rechte und Pflichten beider Seiten schriftlich und bindend festgehalten.
### Individuelle Beratung
Auch wenn du als Minijobber grundsätzlich keine Sozialversicherungsbeiträge und Steuerabgaben zahlen musst: Stelle sicher, dass du alles richtig machst – sowohl, was das Finanzamt angeht, als auch hinsichtlich Versicherungen.
Lass dich am besten zumindest von einem [Steuerexperten](../../steuerberater-fuer-einzelunternehmen/) beraten, um auf der sicheren Seite zu sein.
## Fazit: Minijob als unkomplizierter Nebenverdienst für Selbstständige
Egal ob du hauptberuflich oder [nebenberuflich selbstständig](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-nebenberuflich/) bist: Bei einem Minijob handelt es sich um eine einfache Möglichkeit, eine **zusätzliche finanzielle Sicherheit** zu erlangen.
Die bürokratischen Hürden sind gering und auch die **Steuer- und Abgabenfreiheit** ist ein großer Vorteil.
Ein Minijob bietet eine feste Basis neben einem oft schwankenden Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit. So hast du weniger Druck und kannst dich immer darauf verlassen, dass du zumindest etwas Geld verdienst.
Außerdem ist eine geringfügige Beschäftigung eine gute Möglichkeit, etwas Abwechslung in deinen unternehmerischen Alltag zu bringen.
## FAQ
Selbstständige können neben ihrer Selbstständigkeit einen Minijob annehmen – oder mehrere. Wichtig ist, dass du dabei die Verdienstgrenze von 556 Euro pro Monat nicht überschreitest.
Nein, als Minijobber bist du nicht automatisch über deinen Arbeitgeber versichert (wie bei einem Beschäftigungsverhältnis in Vollzeit). Es ist demnach deine Aufgabe, dich selbst um deine Krankenversicherung zu kümmern – denn in Deutschland gilt die allgemeine Versicherungspflicht. Je nach deinem Einkommen oder Status als Selbstständiger musst du dich bei der gesetzlichen Krankenversicherung anmelden oder privat versichern.
Bei einem geringfügigen Minijob darfst du 556 Euro pro Monat (6.672 Euro im Jahr) steuerfrei dazuverdienen – das Einkommen aus deiner selbstständigen Tätigkeit ist hier irrelevant. Beim kurzfristigen Minijob (maximal 70 Tage im Jahr) gilt nur die Jahresverdienstgrenze.
Sobald du mehr als 556 Euro verdienst, fällt dein Nebenjob in die Kategorie Midijob. Dein Einkommen ist dann nicht mehr abgabenfrei, du profitierst aber dennoch von niedrigeren Sätzen als ein Vollverdiener.
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# Kredit für Selbstständige: Vergleich der 6 besten Anbieter (2026)
Source: https://bloggiraffe.de/kredit-fuer-selbststaendige/
Kredite bekommt man heute ganz einfach: online einen Antrag stellen, Dokumente einreichen, fertig! Das gilt zumindest für Angestellte mit einem festen Einkommen – Selbstständige dagegen kommen nicht so leicht an ein Darlehen … oder?
Früher war es für Selbstständige noch praktisch ausgeschlossen, eine Kreditzusage zu bekommen – heute ist das jedoch nicht mehr so. Vor allem immer mehr **Online-Kreditgeber gewähren Kredite für Selbstständige und Freiberufler**.
Und auch bei einigen klassischen Banken hast du als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) eine Chance, ein Darlehen zu erhalten. Alles was du über das Thema wissen musst und wie du als Selbstständiger einen günstigen Kredit bekommst, erfährst du hier.
**Kredit für Selbstständige und Freiberufler – die wichtigsten Facts:**
- Selbstständige und Freiberufler haben heute eine reelle Chance, einen Kredit zu bekommen – sowohl bei Banken als auch bei Online-Kreditgebern.
- Bei klassischen Banken gelten oft strengere Anforderungen, die selbstständige Kreditnehmer erfüllen müssen – so soll das Ausfallrisiko verringert werden.
- Je nach gewünschter Kredithöhe und Verwendungszweck kann sich ein Privatkredit oder Unternehmenskredit eignen.
## Kredit für Selbstständige: Wie stehen die Chancen?
In der Vergangenheit war es für Selbstständige noch praktisch unmöglich, einen Kredit zu erhalten. Banken sahen sie als weniger kreditwürdig als Arbeitnehmer mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag – schließlich bekommen Angestellte nicht nur ein festes monatliches Gehalt, sondern es gelten zudem Kündigungsfristen.
Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das geliehene Geld zurückgezahlt werden kann.
Im Gegensatz dazu wird die finanzielle Lage von Selbstständigen als etwas ungewisser wahrgenommen. Denn selbst wenn du zum Zeitpunkt der Kreditanfrage ein regelmäßiges Einkommen hast, gehören **Schwankungen oft zum Berufsalltag**.
Das verunsichert Kreditgeber zwar teilweise – kann jedoch durch eine eingehende Prüfung der finanziellen Lage und zusätzliche Sicherheiten gelöst werden. Deshalb ist es heute immer öfter möglich, bei einem Online-Kreditgeber und auch Banken einen **Kredit für Selbstständige** zu bekommen.
### Aktuelle Übersicht: Die 6 besten Kreditgeber für Selbstständige
## Welche Kreditvermittler vergeben Kredite an Selbstständige?
Vor allem bei **Online-Kreditgebern und Direktbanken** erhalten Selbstständige einen passenden Kredit. Aber auch einige **klassische Banken und private Kreditgeber **ermöglichen Einzelunternehmern die Aufnahme eines Darlehens.
Bessere Konditionen und günstigere Kreditangebote gibt es meist bei Direktbanken oder privaten Kreditgebern. Klassische Kreditinstitute stehen Selbstständigen und Freiberuflern oft nach wie vor skeptisch gegenüber.
Das bedeutet nicht, dass du dort keinen Kredit bekommst: Unter Umständen musst du dafür aber mehr Sicherheiten vorweisen oder bezahlst höhere Zinsen.
## Arten von Darlehen für Selbstständige
Als Selbstständiger oder Freiberufler hast du die Wahl aus unterschiedlichen Darlehensarten in diesen beiden Kategorien:
- Privatkredit für dich als Privatperson
- Unternehmenskredit für gewerbliche oder unternehmerische Zwecke
Für welche Kreditart du dich entscheiden solltest, kommt auf deine Pläne mit dem Geld an.
### Privatkredit
Hierbei handelt es sich meist um einen klassischen Ratenkredit. In der Regel hast du bei einem Kredit für private Zwecke die Wahl, diesen mit oder ohne Verwendungszweck abzuschließen.
**Privatkredite mit Zweckbindung **bieten oft günstigere Konditionen, weil ein materieller Wert dahintersteckt, was mit mehr Sicherheit verbunden wird: Willst du mit dem Kredit zum Beispiel ein neues Auto finanzieren und schaffst es später nicht, den Kredit zurückzuzahlen, bleibt dem Kreditgeber das Auto als Sicherheit.
Ein privater Online-Kredit wird oft bis zu Beträgen von maximal 100.000 Euro ausgegeben – dies kann sich aber je nach Kreditgeber unterscheiden.
### Gewerbekredite
Ein gewerblicher Kredit dient der Finanzierung deines Geschäfts, etwa wenn Investitionen anstehen oder du anderweitig mehr finanzielle Mittel benötigst, um dein Business zu führen.
In dieser Kategorie sind oft **höhere Beträge möglich als bei privaten Krediten**. Innerhalb dieser Art von Darlehen gibt es wiederum unterschiedliche Arten – hier einige der häufigsten:
#### Betriebsmittel- oder Kontokorrentkredit
Ein Betriebsmittelkredit ist in den meisten Fällen wie ein [Dispokredit](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-dispo/), aber für dein [Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/): Du kannst damit dein Konto bis zu einem gewissen Betrag überziehen und hast mehr finanziellen Spielraum.
Diese Art von Darlehen eignet sich besonders gut für saisonale Schwankungen oder in umsatzschwachen Monaten, um **kurzfristig Engpässe zu überbrücken und liquide zu bleiben**. Damit kannst du beispielsweise Personalkosten, Lieferantenrechnungen und Marketingkosten abdecken.
Das Gute dabei ist, dass der Kredit dich nur etwas kostet, wenn du ihn auch wirklich nutzt. Du bist damit extrem flexibel und verhinderst, in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten. Andererseits gehörten Kontokorrentkredite zu den teuersten Optionen und haben in der Regel einen hohen Zinssatz.
#### Investitionskredit
Wenn du eine **größere Anschaffung planst**, benötigst du etwas mehr finanzielle Mittel – etwa wenn du ein Büro einrichten musst, ein Firmenauto kaufst oder für eine anderweitige Anlage für dein Unternehmen.
Ein Investitionskredit hat in vielen Fällen einen höheren Betrag als ein Betriebsmittelkredit und ist langfristiger Natur. Viele Selbstständige nutzen diese Art von Darlehen, um ihr Unternehmen beim Wachsen zu unterstützen.
#### Gründungskredite
Diese Kreditart soll Existenzgründer beim [Start in ihre selbstständige Tätigkeit](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/) unterstützen. Einerseits gibt es in dieser Kategorie** klassische Gründungskredite von Banken**, aber auch **Förderkredite von öffentlichen Stellen**, etwa der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau).
Neben diesen Kreditarten gibt es noch viele weitere Typen und Bezeichnungen, etwa:
- Umschuldungskredit
- Mikrokredit
- Lieferantenkredit
- Leasingfinanzierungen
- Peer-to-Peer-Kredit (auch Privatkredit, also von privaten Kreditgebern)
## Voraussetzungen
Welche Voraussetzungen du als Selbstständiger erfüllen musst, um ein Darlehen zu erhalten, kann stark variieren – je nach Kreditgeber, Art des Kredits und der gewünschten Summe. Grundsätzlich solltest du dich aber darauf einstellen, dass diese Kriterien immer erfüllt sein müssen:
- Volljährigkeit
- Wohnsitz in Deutschland
- Gute Bonität
- Seit einer bestimmten Zeit selbstständig (oft drei Jahre)
Für Kreditgeber ist es wichtig, dass sie am Ende ihr verliehenes Geld wieder zurückbekommen. Deshalb werden sie in jedem Fall deine **Kreditwürdigkeit überprüfen**.
Oft läuft es auf eine Schufa-Auskunft hinaus: Viele Kreditanbieter wenden sich an die Finanzstelle, um Informationen über die finanzielle Lage eines Kreditstellers zu bekommen. Mit einer schlechten Schufa sinken deine Chancen auf einen Kredit in der Regel drastisch.
Weiter können folgende Faktoren zu den Voraussetzungen für die Kreditvergabe für Selbstständige gehören:
- Ein **sorgfältig ausgearbeiteter Businessplan** ist besonders für Gründer unerlässlich, um eine Kreditzusage zu bekommen. Inkludiere Prognosen und finanzielle Kennzahlen, um dem potenziellen Kreditgeber einen Überblick über die Risiken zu geben.
- **Einkommensnachweise, Steuerbescheide und Kontoauszüge **zeigen deine finanzielle Lage – so kannst du Kreditgeber davon überzeugen, dass dein Geschäft erfolgreich ist und du dir den Kredit leisten kannst. Wie hoch deine Einkünfte sein sollten, kann stark variieren.
- Die **Einnahmen-Überschuss-Rechnungen oder Bilanzen **geben einen zusätzlichen Einblick.
- Eine vollständige **betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)** ist für manche Kreditgeber ein wichtiges Kriterium, um deine Finanzen und die Lage deines Unternehmens zu überprüfen.
- **Zusätzliche Sicherheiten**, wie Immobilien, Wertpapiere oder Geschäftsausstattung, können die Kreditentscheidung positiv beeinflussen.
Am Ende bestimmt jeder Anbieter selbst, welche Voraussetzungen ausschlaggebend für die Kreditentscheidung sind. Tendenziell musst du bei klassischen Banken mehr Kriterien erfüllen als bei Online-Anbietern.
Wichtig ist in jedem Fall, dass du einen Plan hast. Es hilft nicht nur, wenn dein Geschäft aktuell gut läuft: Der Kreditgeber sollte außerdem sehen, dass dein Unternehmen auch** auf lange Sicht rentabel** ist und du zukünftige Entwicklungen in deine Planung einbeziehst.
## Kredit beantragen und Kreditvergabe – so verläuft der Prozess
Bei den meisten Kreditgebern kannst du heute **als Selbstständiger online einen Kredit beantragen**. Meist ist dies ein einfacher Prozess, der in etwa so aussieht:
- **Anbieter auswählen:** Sieh dir unterschiedliche Anbieter an und wähle aus, welcher für dich infrage kommt. Für deine Recherche kannst du auch ein Vergleichsportal nutzen – dort gibst du einfach deine Voraussetzungen und Ansprüche ein und bekommst die Optionen angezeigt, die sich für dich eignen könnten.
- **Kreditantrag stellen: **Hast du einen potenziellen Kreditgeber ausgewählt, kannst du deinen Antrag stellen. Viele Kredite kannst du schnell und unkompliziert online beantragen. Bei klassischen Banken kann es sinnvoll sein, persönlich mit einem Berater zu sprechen. In diesem Schritt reichst du alle erforderlichen Unterlagen ein – je nach Anbieter und Kreditsumme können sich die Anforderungen unterscheiden.
- **Bonitätsprüfung: **In manchen Fällen wird deine Kreditwürdigkeit nicht nur anhand deiner Unterlagen eingeschätzt, sondern auch mithilfe anderer Stellen geprüft – etwa durch eine Schufa-Auskunft.
- **Zusage: **Wer die Voraussetzungen erfüllt, bekommt im Idealfall direkt eine vorläufige Kreditentscheidung. Sobald du dich bindend für ein Angebot entschieden und den Kreditvertrag unterschrieben hast, musst du nur noch auf dein Geld warten.
Je nach Anbieter kann der Prozess variieren – meistens musst du jedoch nur den Vorgaben folgen. Lies dir in jedem Fall alles genau durch, um die richtigen Unterlagen einzusenden und deine Kreditanfrage erfolgreich zu stellen.
## Die 6 besten Kreditangebote für Selbstständige und Freiberufler
Um einen **günstigen Kredit zu bekommen**, solltest du verschiedene Anbieter miteinander vergleichen. Damit du eine erste Übersicht bekommst, habe ich mir 3 Online-Kreditanbieter und 3 Banken genauer angesehen.
Den Jahreszins habe ich an dieser Stelle absichtlich aus dem Vergleich herausgelassen, da dieser je nach deinen Voraussetzungen und Ansprüchen an den Kredit stark variieren kann.
### 1. Iwoca
[Iwoca*](https://bloggiraffe.de/link/iwoca/) ist ein Online-Kreditgeber mit Sitz in London, der sich auf **Kredite für KMU spezialisiert.** Im Angebot finden sich auch Darlehen für Selbstständige und Freiberufler. Bei [Trustpilot hat Iwoca](https://de.trustpilot.com/review/www.iwoca.de) aktuell eine hervorragende 4,9-Sterne-Bewertung.
- Besonders niedrige Anforderungen: 2 Monate operative Tätigkeit, mindestens 22.000 Euro Jahresumsatz, Wohnsitz in Deutschland
- Für kleinere Kredite (bis 50.000 Euro) reichen Kontoauszüge als Finanznachweis
- Kostenlose vorzeitige Rückzahlungen
- Schneller Online-Antrag
### 2. ING Kredit
Bei der [ING Diba*](https://bloggiraffe.de/link/ingdiba/) bekommst du als **Selbstständiger oder Freiberufler** einen Gewerbekredit oder Privatkredit. Mit einem Betrag von bis zu 750.000 Euro beim Gewerbekredit hast du hier einen besonders großen Spielraum.
- Privatkredit besonders einfach: Nur die letzten beiden Steuerbescheide sind notwendig, ohne zusätzliche Sicherheiten
- Achtung: Der private Kredit richtet sich ausschließlich an Freiberufler
- Flexible Rückzahlungsmöglichkeiten (z. B. kostenlose Sondertilgungen und vorzeitige Rückzahlung)
- Online-Antrag, sofortige Entscheidung bei privaten Krediten
- Feste monatliche Raten für Gewerbekredit (Annuitätendarlehen)
- Unternehmen muss seit 2 Jahren bestehen (viele Kreditgeber verlangen 3 Jahre), Mindesteinkommen 50.000 Euro Jahresumsatz
### 3. Auxmoney
[Auxmoney*](https://bloggiraffe.de/link/auxmoney/) gehört zu den **bekanntesten Kreditvermittlern** in der Online-Welt. Auch Selbstständige und Freiberufler können hier ein Darlehen bekommen – laut Anbieter sogar mit einer nicht-einwandfreien Schufa.
- Bonitätsprüfung statt Einreichen von Nachweisen zur finanziellen Lage
- Schneller Online-Antrag
- In 24 Stunden zur Auszahlung bereit
- Keine Sicherheiten notwendig – gute Bonität ist laut Auxmoney ausreichend
### 4. Smava
Der [Online-Kreditvermittler Smava*](https://bloggiraffe.de/link/smava/) arbeitet mit** zahlreichen Banken und privaten Kreditgebern** zusammen. Die Privat- und Gewerbekredite werden auch an Selbstständige und Freiberufler vergeben.
Neben einem deutschen Wohnsitz musst du hier auch deinen Geschäftssitz in Deutschland haben.
- Kreditwürdigkeit wird geprüft (Einkommensteuerbescheide, BWA)
- Mit Sicherheiten kannst du deine Chance auf eine Kreditzusage erhöhen (z. B. Immobilien, zweiter Kreditnehmer)
- Für Geschäftskredite müssen weitere Nachweise eingereicht werden, z. B. Auftragslage, Kreditverpflichtungen, Investitionsplan
- Das Portfolio aus verschiedenen Kreditgebern erhöht die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Kredit zu finden
### 5. Targobank
[Die Targobank*](https://bloggiraffe.de/link/targobank/) gehört zu den Top-Anbietern unter den Finanzdienstleistern, wenn es um einen Kredit für Selbstständige geht. Von der [Börse-Online wurde sie im Jahr 2024](https://www.boerse-online.de/nachrichten/geldundvorsorge/schwung-fur-das-business-hier-finden-sie-den-besten-kmu-kredit-20365807.html) sogar zum** besten KMU-Kredit **gekürt. Du hast hier die Wahl aus Privat- oder Business-Krediten.
- Wirbt mit wenigen Voraussetzungen (Einkünfte mindestens 14.000 Euro, kein Mahn- oder Inkassoverfahren sowie 3 Jahre Selbstständigkeit und Wohnsitz in Deutschland)
- Eignet sich für Freiberufler, Gewerbetreibende und andere [Einzelunternehmer-Rechtsformen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/)
- Du kannst alle 12 Monate eine Rate aussetzen
- Unkomplizierte Online-Abwicklung (du erhältst direkt eine vorläufige Entscheidung)
- Es ist übersichtlich auf der Website angegeben, welche Dokumente je nach Rechtsform eingereicht werden müssen
### 6. DKB
Eine Finanzierung bei der [DKB*](https://bloggiraffe.de/link/dkb-grund/) lohnt sich vor allem für ganz bestimmte Gruppen von Selbstständigen bzw. Freiberuflern.
Die Direktbank wirbt mit** individuellen Lösungen**, die optimal zu deinen Bedürfnissen passen – aber eben nur, wenn du in die passende Berufsgruppe fällst.
- Privatkredite werden nicht für Selbstständige und Freiberufler angeboten
- Finanzierungslösungen sind bestimmten Branchen und Berufen vorbehalten (u. a. Heilberufe, Bildung, Soziales, Tourismus, freie Berufe)
- Laufzeit bis zu 20 Jahre
- Flexible und maßgeschneiderte Lösungen
- Antrag nicht so einfach wie bei anderen Anbietern
## Tipps zur günstigen Finanzierung
Um als Selbstständiger an ein günstiges Darlehen zu kommen, solltest du auf einige Dinge achten.
### Zusätzliche Sicherheiten steigern deine Chancen
Sicherheiten wie eine Immobilie, Wertpapiere, Spareinlagen oder eine Lebensversicherung können deine Chancen auf eine Kreditzusage steigern. Manchmal hast du auch die Möglichkeit, einen Bürgen oder einen zweiten Kreditnehmer einzutragen. Das minimiert das Risiko eines Kreditausfalls.
### Mach beim Kreditantrag alles richtig
Wenn du direkt beim ersten Versuch alle Dokumente richtig einreichst, kann dies deine Chancen auf eine Zusage erhöhen. Zudem beschleunigst du somit den Prozess und kommst (im Falle einer Zusage) schneller an dein Geld.
### Überprüfe, ob es Alternativen gibt
Vielleicht muss es gar kein Kredit sein: Checke, ob es nicht vielleicht eine passende staatliche Förderung oder eine andere Möglichkeit für dich gibt, an finanzielle Mittel zu kommen.
## Alternativen zum Kredit
Neben klassischen Krediten gibt es viele **weitere Arten der Finanzierung**, die vielleicht besser zu deinem Individualfall passen. Benötigst du beispielsweise eine Sicherheit für einen Geschäftspartner, kann sich ein **Avalkredit **(Bürgschaft der Bank) eignen.
Wenn du Geschäftsräume mieten möchtest, kann ein **Mietaval **hilfreich sein: Dabei übernimmt die Bank eine Mietkautionsbürgschaft und dein Unternehmen kann liquide bleiben.
Weiter gibt es eine Vielzahl **staatlicher Förderungen**, insbesondere für Gründer. Arbeitslose können für ihre Existenzgründung einen Gründungszuschuss bekommen. [Je nach Bundesland und Tätigkeit können unterschiedliche Fördermittel](https://www.deutschland-startet.de/foerdermittel/) für dich infrage kommen. Auch bei der [KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)](https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gr%C3%BCndung-und-Nachfolge/Gr%C3%BCndung/) finden sich einige Optionen, unter anderem der ERP-Gründerkredit.
Eine weitere interessante Möglichkeit ist das **Crowdlending**. Dabei kannst du deine Geschäftsidee auf einer Online-Plattform präsentieren und Anleger überzeugen, in dein Business zu investieren.
Am Ende bleibt auch die Option, dir **Geld von Verwandten zu leihen.** Der Vorteil sind die niedrigen oder nicht-vorhandenen Zinsen und die unkomplizierte Abwicklung – so hast du gleich Geld gespart.
Denk auch in dem Fall daran, den Deal vertraglich festzuhalten. Damit sind beide Seiten abgesichert und Streitigkeiten können vermieden werden.
## Fazit: Kredit für Selbstständige – schnell und unkompliziert möglich
Heute haben zum Glück auch **Selbstständige und Freiberufler die Chance, einen Kredit aufzunehmen.** Vergleiche die Angebote von klassischen Banken und Online-Kreditgebern – so findest du das Angebot, das am besten zu deinen Ansprüchen passt und dir die optimalen Konditionen bietet.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Zinsen bei den 3 genannten Online-Banken meist Höher sind - dafür aber die Chancen auf einen Kredit um einiges besser sind. **Für kurzfristige Kredite somit perfekt geeignet **- schnell und einfach**. **
[Iwoca*](https://bloggiraffe.de/link/iwoca/) ist hier mein Favorit, da ich mit diesem Anbieter selbst bereits gut Erfahrungen gemacht habe. Außerdem bist du hier extrem flexibel mit deiner Kreditsumme, welcher du auch im Nachgang nochmal erhöhen kannst, falls notwendig.
Für langfristige Kredite würde ich persönlich eine klassische Bank bevorzugen. Vorausgesetzt natürlich, man erfüllt die Anforderungen, die hier immer etwas höher sind.
## FAQ
Sowohl Selbstständige als auch Freiberufler haben eine Chance auf einen Kredit. Wichtig ist in der Regel der Nachweis einer guten finanziellen Lage und eines regelmäßigen Einkommens.
Je nach Verwendungszweck kann sich ein Privat- oder Unternehmenskredit eignen. Hier gibt es unterschiedliche Arten, etwa Kontokorrentkredite, Investitionskredite und Gründungskredite.
Online-Kreditgeber erleichtern es Selbstständigen in der Regel etwas, an einen Kredit zu kommen. Portale wie Smava haben viele unterschiedliche Kreditgeber in ihrem Portfolio und vergleichen diese – dies steigert die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein passendes Angebot findet.
Wie viel ein Kredit kostet, kommt stark auf die Laufzeit, die Kreditsumme und andere Faktoren (z. B. Bonität) an. Generell sind die Zinsen für Selbstständigen-Kredite oft etwas höher.
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# Steuern für nebenberuflich Selbstständige & Freiberufler
Source: https://bloggiraffe.de/nebenberuflich-selbststaendig-steuern/
Ein selbstständiges Nebengewerbe ist für viele Existenzgründer die ideale Möglichkeit, sich auf eine hauptberufliche Selbstständigkeit vorzubereiten. Sie können nicht nur mit dem Nebenjob ihr Gehalt aufbessern, sondern so außerdem die Selbstständigkeit auf risikoarme Weise testen.
Wenn du dich **[nebenberuflich selbstständig machen](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-nebenberuflich/) **willst, musst du dich – genau wie auch bei einer Vollzeit-Selbstständigkeit – **mit dem Thema Steuern** auseinandersetzen. Worauf du hier achten musst, erfährst du in diesem Beitrag.
**Steuern für nebenberuflich Selbstständige – die wichtigsten Fakten:**
- Auch für eine nebenberuflich selbstständige Tätigkeit fallen in der Regel Steuern an.
- Ausnahmen gibt es, wenn der Verdienst unter dem Freibetrag von 410 Euro pro Jahr liegt.
- Nebenberuflich Selbstständige zahlen meist Einkommensteuer und – je nach Rechtsform und Höhe des Gewinns – Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und Körperschaftsteuer.
## Anmeldung Nebenjob
Die Anmeldung für eine Selbstständigkeit im Nebenerwerb unterscheidet sich grundsätzlich nicht von der [Existenzgründung als hauptberuflich Selbstständiger](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/).
Hast du dich einmal für eine Tätigkeit entschieden und einen [Businessplan erstellt](https://bloggiraffe.de/businessplan/), folgt die **Anmeldung beim Finanzamt.** Dafür musst du online den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und – neben vielen anderen Informationen – angeben, welche selbstständige Tätigkeit du ausüben möchtest.
Dass du dich nebenberuflich selbstständig machst, interessiert das Finanzamt nicht und du musst dies auch im Formular zur steuerlichen Erfassung nicht angeben.
Sobald das Finanzamt deinen Antrag bearbeitet hat, bekommst du eine **Steuernummer **und kannst starten. Als Gewerbetreibender musst du dich davor allerdings noch [beim Gewerbeamt anmelden](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/).
Gehst du einem sozialversicherungspflichtigen Hauptberuf nach, bist du in der Regel bei einer **Krankenkasse gemeldet**. In der Regel ist eine nebenberufliche Selbstständigkeit mit abgedeckt – melde dies deiner Kasse trotzdem, um sicherzugehen.
**Übrigens: **In Deutschland ist es Arbeitgebern grundsätzlich nicht erlaubt, dir einen Nebenjob zu verbieten bzw. die Nebentätigkeit zu unterbinden. Deshalb kannst du dich nebenberuflich selbstständig machen, ohne die vorherige Genehmigung deines Chefs einzuholen – eine reine Information genügt.
Ausnahmen gibt es, wenn du mit deinem Nebengewerbe gegen das Konkurrenzverbot verstößt, deine Leistung in deinem Hauptberuf abfällt oder du verbeamtet bist.
**Wie viel du nebenberuflich arbeiten darfst,** kommt auf die Stunden in deinem Hauptjob an – für Beamte ist beispielsweise ein Fünftel erlaubt. Arbeitest du 40 Stunden, darfst du also zusätzlich 8 Stunden pro Woche selbstständig tätig sein. Für alle anderen Berufe liegt ein guter Anhaltspunkt zwischen maximal 15 und 20 Stunden pro Woche.
## Steuerarten für nebenberufliche Gewerbe und Freiberufler
**Welche Steuerarten **für dich als nebenberuflich Selbstständiger wichtig sind, kommt auf die Art deines Berufes und die gewählte [Rechtsform](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) an. Hier eine Übersicht über die häufigsten:
- **[Einkommensteuer](https://bloggiraffe.de/einkommensteuer-einzelunternehmen/): **Sowohl Freiberufler als auch Gewerbetreibende müssen ihre Einkünfte aus der nebenberuflichen Tätigkeit versteuern. Der Gewinn aus deiner Selbstständigkeit wird dabei zu den Einkünften aus deinem Hauptjob hinzugerechnet und im Anschluss wird alles gemeinsam versteuert.
- **Umsatzsteuer: **Die Umsatzsteuer fällt für alle Selbstständigen an, die nicht [die Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/) nutzen. Du darfst die Steuer auf deinen Rechnungen ausweisen, von deinen Kunden einsammeln und führst sie am Ende des Jahres ans Finanzamt ab. Dabei kannst du auch die sogenannte Vorsteuer geltend machen – dabei wird die von dir auf Waren und Dienstleistungen bezahlte Mehrwertsteuer mit deiner eingenommenen Umsatzsteuer verrechnet. Du schuldest dem Finanzamt dann lediglich die Differenz.
- **Gewerbesteuer: **Außer Freiberufler sind alle Selbstständigen ab einem gewissen Gewinn gewerbesteuerpflichtig. Bleibst du mit deinem Nebengewerbe unter dem Freibetrag von 24.500 Euro pro Jahr, musst du keine Gewerbesteuer zahlen.
- **Körperschaftsteuer: **Anstatt der Einkommensteuer zahlen Einzelunternehmer mit einer GmbH oder UG diese Steuer auf ihre Einkünfte.
## Kleinunternehmerregelung: steuerliche Vorteile?
Als [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) bist du **von der Umsatzsteuer befreit:** Du musst diese weder von deinen Kunden verlangen (bzw. darfst du dies gar nicht), noch ans Finanzamt abführen. Dies ist hauptsächlich ein Vorteil, weil es deinen **Geschäftsalltag vereinfacht**. Du musst keine Umsatzsteuervoranmeldung oder Umsatzsteuererklärung abgeben, was deine Steuerangelegenheiten vereinfacht.
Im Gegenzug darfst du aber auch **keinen Vorsteuerabzug **vornehmen. Wenn du bei deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit hohe Ausgaben hast, kann dies ein Nachteil sein, weil dies dann deine Steuerlast erhöht.
Die [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/) kannst du nutzen, wenn du mit deiner Nebentätigkeit im laufenden Jahr maximal 25.000 Euro (vorher: weniger als 22.000 Euro) und im Folgejahr höchstens 100.000 Euro (vorher: weniger als 50.000 Euro) verdienst.
## Steuererklärung – so geht es
Wenn du Arbeitnehmer bist und nebenbei ein Kleingewerbe hast oder freiberuflich tätig bist, musst du eine [Steuerklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) abgeben.
Als Angestellter hast du bis jetzt vielleicht noch nie eine Steuererklärung gemacht: Das ist auch in Ordnung so, denn als Arbeitnehmer bist du grundsätzlich davon befreit. Wenn du nebenberuflich selbstständig tätig wirst, musst du allerdings damit beginnen. Gibst du bereits eine Steuererklärung ab – etwa, weil du Nebeneinkünfte anderer Art hast – ändert sich nur der **Umfang der Steuererklärung.**
Dafür gibst du in deiner **Einkommensteuererklärung in der Anlage S für Freiberufler **oder in der **Anlage G für Gewerbetreibende** deine Einkünfte (bzw. Gewinne) an. Zudem musst du das Formular zur Einnahmenüberschussrechnung (Anlage EÜR) ausfüllen.
Weiter musst du gegebenenfalls eine **Gewerbesteuererklärung **sowie **Umsatzsteuererklärung **anfertigen. Freiberufler haben es hier am leichtesten, denn für sie reicht die Einkommensteuererklärung aus.
Eine Ausnahme ergibt sich, wenn du mit deinem Nebenverdienst** unter der Verdienstgrenze von 410 Euro im Jahr** liegst. Dann bist du nicht dazu verpflichtet, eine Steuererklärung zu machen.
## Sonderfälle und Freibeträge
In einigen Fällen bist du als **nebenberuflich Selbstständiger **entweder ganz oder teilweise** von der Steuer befreit:**
- **Nebeneinkünfte bis 410 Euro** pro Jahr darfst du komplett steuerfrei verdienen.
- **Auf Nebeneinkünfte von 410 bis 820 Euro** bezahlst du einen verringerten Steuersatz – hier musst du auch eine Steuererklärung abgeben.
- **Der Grundfreibetrag für alle Einkünfte** (also Haupteinkommen und Nebentätigkeit) liegt bei **12.096 Euro**. Dies ist für dich beispielsweise relevant, wenn du neben deinem Studium eine selbstständige Tätigkeit ausführst.
Bist du Student und führst eine nebenberufliche Selbstständigkeit aus, musst du nur dann Steuern zahlen, wenn dein **Gewinn über der Steuerfreigrenze** liegt. Eine Steuererklärung musst du in jedem Fall trotzdem abgeben.
**Achtung bei BAföG! **Um deine Ansprüche nicht zu verlieren oder eine Kürzung zu riskieren, musst du die [Freibeträge](https://www.xn--bafg-7qa.de/bafoeg/de/das-bafoeg-alle-infos-auf-einen-blick/foerderungsarten-und-foerderungshoehe/welche-freibetraege-werden-gewaehrt/welche-freibetraege-werden-gewaehrt_node.html?utm_source=chatgpt.com) beachten. Grundsätzlich darfst du 556 Euro monatlich verdienen. Lass dich im Zweifelsfall individuell beraten, weil hier auch andere Kriterien eine Rolle spielen können.
Eine spezielle Regelung gibt es für **Ehrenämter und ähnliche Tätigkeiten**: die [Übungsleiterpaus](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/heimat/ehrenamt/ehrenamt-und-steuern/wofuer-gilt-die-uebungsleiterpauschale.html)[c](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/heimat/ehrenamt/ehrenamt-und-steuern/wofuer-gilt-die-uebungsleiterpauschale.html)[hale](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/heimat/ehrenamt/ehrenamt-und-steuern/wofuer-gilt-die-uebungsleiterpauschale.html). Hier gilt eine Pauschale von 3.000 Euro jährlich, die du steuerfrei verdienen darfst. Dazu gehören zum Beispiel auch lehrende Tätigkeiten an Fachhochschulen.
## Wie hoch sind die Steuern?
Wie viele Steuern für dich anfallen, kommt vor allem auf deine Einkünfte an. Am Ende des Steuerjahres werden dein Einkommen aus dem Hauptjob und deine Gewinne aus der nebenberuflichen Tätigkeit zusammengezählt – auf Basis dieses Betrags wird dann deine **Steuerlast berechnet. **
Stark vereinfacht kannst du dir dies so vorstellen:
Nebenberufliche Einkünfte minus Betriebsausgaben
+ Einkünfte aus Hauptberuf
- Freibeträge
= zu versteuerndes Einkommen
Da der** Einkommensteuersatz in Deutschland progressiv** ist, hängt dieser vom Einkommen ab. Der Eingangssteuersatz liegt bei 14 %, der Spitzensteuersatz bei 42 %. Sehr hohe Einkünfte werden mit dem Höchststeuersatz von 45 % besteuert.
Wenn du wissen möchtest, **wie hoch deine Steuerlast sein wird, **kannst du dein Einkommen in einen Rechner eingeben. Dafür kannst du zum Beispiel den [Steuerrechner vom Bundesministerium für Finanzen](https://www.bmf-steuerrechner.de/) verwenden.
## Was können Selbstständige bei einer Nebentätigkeit von der Steuer absetzen?
Ausgaben abzusetzen, ist eine gute Möglichkeit, deine **Steuerlast zu verringern**. Unter anderem kannst du als Selbstständiger die folgenden Dinge geltend machen:
- Arbeitsplatz, z. B. Büroräume für dein Nebengewerbe. Auch, wenn du im Homeoffice arbeitest, kannst du dies in manchen Fällen absetzen – allerdings nur, wenn du einen separaten Raum für deine Tätigkeit hast.
- Arbeitsmittel, z. B. Laptop oder Büroausstattung.
- Werbekosten, z. B. für das Marketing deiner Nebentätigkeit oder das Website-Hosting.
- Fahrtkosten, z. B. wenn du in dein Büro fährst oder Außentermine wahrnimmst.
- Bewirtungskosten, z. B. Geschäftsessen.
- Fortbildungen
Bewahre unbedingt** alle Rechnungen und Nachweise **auf – so hast du bei Nachfrage des Finanzamts einen Beweis für deine Ausgaben.
## Steuer-Tipps für deine nebenberufliche Selbstständigkeit
Damit du übersichtlich und problemlos in deine Selbstständigkeit starten kannst, habe ich einige Tipps für dich gesammelt:
- **Dokumentiere deine Finanzen von Anfang an übersichtlich** – auch wenn du am Anfang noch sehr wenig verdienst. Das erleichtert die Steuererklärung und sorgt dafür, dass alles in Ordnung ist, falls du deine Selbstständigkeit später ausbauen möchtest.
- **Setze von der Steuer ab, was geht **– so kannst du deine Steuerlast immens verringern. Lass dich am besten von einem Experten beraten, um so viel wie möglich zu sparen.
- **Besonders im ersten Jahr solltest du dich auf eine Nachzahlung einstellen.** Es empfiehlt sich deshalb, einen Puffer zur Seite zu legen – so bist du auf die Ausgabe vorbereitet.
## Exkurs: Krankenversicherung für Selbstständige im Nebengewerbe
Grundsätzlich gilt für alle in Deutschland eine **Krankenversicherungspflicht**. Wenn du bei deinem Hauptberuf sozialversicherungspflichtig angestellt bist, bist du in der Regel bereits über deinen Hauptjob versichert.
Du solltest der Krankenkasse aber dennoch Bescheid geben und dein **selbstständiges Nebengewerbe melden.** Aufgrund deiner Arbeitszeit und deines Einkommens nimmt die Krankenkasse die Einstufung vor und entscheidet, ob du tatsächlich [nebenberuflich selbstständig](https://bloggiraffe.de/selbststaendig-nebenberuflich/) bist.
Sollten sich Einkommen oder Arbeitszeit aus deinem Nebengewerbe oder deiner freiberuflichen Nebentätigkeit erhöhen, wirst du von der Krankenkasse unter Umständen als hauptberuflich selbstständig eingestuft. Dann können die Beiträge steigen oder du musst dich sogar freiwillig gesetzlich oder privat versichern.
## Fazit
Egal, ob du dein Nebengewerbe als **ersten Schritt in die hauptberufliche Selbstständigkeit **nutzen oder dir mit deiner Freiberuflichkeit einfach auf lange Sicht etwas zu einem Haupteinkommen dazuverdienen möchtest: **Deine Steuern solltest du dabei immer im Blick behalten**.
Mit etwas Grundwissen schaffst auch du es, deine **Steuern als nebenberuflich Selbstständiger **in den Griff zu bekommen. Ein Steuerberater und eine gute Steuer-Software unterstützen dich dabei.
**Mehr zum Thema Steuern** erfährst du in meinem [ultimativen Steuer-Guide für Selbstständige und Freiberufler](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/).
Du möchtest dich mit anderen nebenberuflich selbstständigen Austauschen? Dann komm jetzt gerne in meine **[kostenlose Community - die Gründerecke](https://gruenderecke.com/)**.
## FAQ
Ja, auch nebenberuflich Selbstständige unterliegen der Steuerpflicht – außer sie liegen unter dem Freibetrag. Dabei fasst das Finanzamt alle ihre Arbeitseinkünfte zusammen, also aus der Haupt- und der Nebentätigkeit. Je nach Einkünften und Rechtsform fallen Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und Körperschaftsteuer an.
Die deutsche Einkommensteuer zeichnet sich durch eine sogenannte Steuerprogression aus – der angewandte Steuersatz hängt demnach vom zu versteuernden Einkommen ab. Er liegt zwischen 14 % und 45 %.
In Deutschland darfst du mit selbstständigen Arbeiten zusätzlich zu deiner Haupttätigkeit 410 Euro im Jahr steuerfrei verdienen. Überschreitest du diese Grenze, wird auf deinen kompletten Gewinn Einkommensteuer fällig – bis zu einem Nebenverdienst von 820 Euro allerdings ein ermäßigter Satz. Es gibt auch Ausnahmen – etwa, wenn du Student bist oder die Übungsleiterpauschale nutzen kannst.
Die Nutzung der Kleinunternehmerregelung kann Vor- und Nachteile bringen. Die Steuern sind dadurch einfacher abzuwickeln, weil du dich weder mit der Umsatzsteuererklärung noch Vorsteuern auseinandersetzen musst. Wenn du bei deiner selbstständigen Nebentätigkeit hohe Ausgaben hast, kann es allerdings ein Nachteil sein.
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# Selbstständigkeit im Nebenerwerb: Worauf du bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit achten musst
Source: https://bloggiraffe.de/selbststaendig-nebenberuflich/
Du spielst mit der Idee, dich selbstständig zu machen, möchtest aber die Sicherheit deines Hauptjobs (noch) nicht aufgeben?
Dann solltest du dir überlegen, dich **nebenberuflich selbstständig zu machen**. So kannst du die Selbstständigkeit testen und dich gleichzeitig auf die finanzielle Stabilität deines Hauptberufs verlassen.
Übrigens entscheiden sich immer mehr Menschen in Deutschland für eine **Selbstständigkeit im Nebenerwerb**: [Laut KfW-Gründungsmonitor](https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gr%C3%BCndungsmonitor/KfW-Gr%C3%BCndungsmonitor-2024.pdf) gründeten 2023 etwa 363.000 Gründerinnen und Gründer im Nebenberuf – das ist ein Plus von 11 % im Vergleich zum Vorjahr.
Damit du erfolgreich in deine nebenberufliche Selbstständigkeit starten kannst, habe ich für dich die wichtigsten Informationen zum Thema gesammelt.
**Nebenberuflich selbstständig – die wichtigsten Fakten:**
- Eine nebenberufliche Selbstständigkeit ist eine gute Gelegenheit, ein eigenes Unternehmen mit geringerem Risiko zu gründen.
- Wenn keine triftigen Gründe vorliegen (z. B. Konkurrenzverbot), muss jeder Arbeitgeber es seinen Angestellten erlauben, sich nebenberuflich selbstständig zu machen (Ausnahme: Beamte – diese benötigen meistens eine Genehmigung).
- Der Gründungsprozess ist dem einer hauptberuflichen Selbstständigkeit sehr ähnlich.
## Selbstständig im Nebenerwerb – Definition
Wer sich nebenberuflich selbstständig machen möchte, tut dies in der Regel neben einer **hauptberuflich ausgeführten angestellten Tätigkeit**.
Doch auch andere Personengruppen, etwa **Arbeitslosengeldempfänger **oder **Studierende**, können eine selbstständige Nebentätigkeit aufnehmen. Dieses Recht ist in [Artikel 12 des Grundgesetzes](https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12.html) als Berufsfreiheit für alle deutschen Staatsbürger gesetzlich gewährleistet.
Damit deine Selbstständigkeit als nebenberuflich eingeschätzt wird, solltest du drei Kriterien bedenken:
- Die **maximale Arbeitszeit** ist zwar gesetzlich nicht beschränkt, sollte jedoch wesentlich geringer sein als die im Hauptberuf – 18 Stunden pro Woche sollten grundsätzlich nicht überschritten werden.
- Das **Einkommen deiner nebenberuflichen Tätigkeit **sollte nicht höher als der Verdienst aus deinem Hauptberuf sein.
- Beschäftigst du mehr als einen **geringfügigen Angestellten**, wird in der Regel davon ausgegangen, dass deine Selbstständigkeit eher hauptberuflichen Charakter hat.
### Arbeitszeit und Urlaub
Wichtig ist, dass du dich auch im Rahmen deines Nebenerwerbs an das **Arbeitszeitgesetz (ArbZG)** hältst. [Laut § 3 ArbZG](https://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__3.html) etwa darfst du eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden nur kurzfristig überschreiten – über einen längeren Zeitraum muss die durchschnittliche Maximalarbeitszeit darunter liegen.
Weiter musst du das [Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)](https://www.gesetze-im-internet.de/burlg/index.html#BJNR000020963BJNE000900314) beachten: An Urlaubstagen aus deinem Hauptjob darfst du demnach nicht Arbeit für deinen Nebenberuf erledigen.
## Vor- und Nachteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit
Eine selbstständige Tätigkeit im Nebenerwerb auszuüben, hat seine Vor- und Nachteile. Hier eine Übersicht über die positiven und negativen Aspekte:
| **Vorteile** | **Nachteile** |
| ------------ | ------------- |
| Finanzielle Sicherheit durch Haupterwerb | Arbeitszeit steigt – weniger Freizeit |
| Weniger Erfolgsdruck – kann als Testphase dienen | Weniger Augenmerk auf das selbstständige Unternehmen – du bist nur „halb bei der Sache“ |
| Mehr Einkommen | Je nach Tätigkeit kann die Koordination schwierig werden – digitale Selbstständigkeit ist beispielsweise wesentlich einfacher als ein Ladengeschäft |
| Verwirklichung der eigenen Ideen/Träume mit geringerem finanziellem Risiko | Umfangreichere Buchhaltung |
| Ideal zur Vorbereitung auf eine spätere hauptberufliche Selbstständigkeit | |
Eine nebenberufliche Tätigkeit kann ein **guter Startpunkt in die Selbstständigkeit** sein. Du kannst deine Geschäftsidee testen, gehst dabei aber nicht so ein großes finanzielles Risiko ein, ohne Einkommen dazustehen.
Diese Zeit kann dir dazu dienen, einen ersten Stamm von Kunden und Lieferanten sowie wertvolle Kontakte aufzubauen. Die gesammelte Erfahrung kann dir in der Zukunft behilflich sein, falls du dich dazu entscheiden solltest, deine Selbstständigkeit hauptberuflich auszuführen.
## Die beste Rechtsform für Nebenerwerbsgründungen
**[Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) **sind ideal für die Gründung einer nebenberuflichen Selbstständigkeit. Je nach Berufsfeld gehört deine Arbeit dabei zu den gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten.
Egal, ob als Gewerbetreibender oder Freiberufler: Diese [Unternehmensform bringt einige Vorteile](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-vorteile-nachteile/) mit sich. Insbesondere die** niedrigen Hürden bei der Existenzgründung** sind für viele ein überzeugendes Argument, denn ein Einzelunternehmen kannst du innerhalb kürzester Zeit und mit minimalem bürokratischem Aufwand gründen.
In manchen Fällen kann es sich für Einzelpersonen auch lohnen, eine Ein-Personen-GmbH oder UG zu starten – so kannst du die [Haftung beschränken](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/) und setzt nicht dein Privatvermögen aufs Spiel.
Möchtest du nicht alleine nebenberuflich tätig werden, sondern dich mit weiteren Existenzgründern gemeinsam selbstständig machen, kann sich die [Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)](https://bloggiraffe.de/gbr/) eignen. Vergiss dabei nicht, einen Gesellschaftsvertrag zu unterzeichnen!
Du weißt nicht, welcher **Unternehmenstyp **am besten zu dir passt? In meinem Blog findest du einen ganzen Artikel darüber, welche [Rechtsform sich für dein Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) am besten eignet.
### Kleinunternehmerregelung
Wenn dein Umsatz im vorangegangenen Jahr 25.000 Euro (vorher: 22.000 Euro) und im laufenden Jahr 100.000 Euro (vorher: 50.000 Euro) nicht überschreitet, kannst du die [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/) nach [§ 19 Umsatzsteuergesetz (UStG)](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html) nutzen.
Dies kann deinen Geschäftsalltag erleichtern, denn du bist damit **von der Umsatzsteuer befreit**. Du musst diese nicht ans Finanzamt abführen, darfst sie aber natürlich auch nicht von deinen Kunden verlangen.
## Genehmigung vom Arbeitgeber: Muss das sein?
Grundsätzlich solltest du als Arbeitnehmer eine geplante nebenberufliche Tätigkeit** bei deinem Arbeitgeber anzeigen** – eine Genehmigung musst du allerdings nicht einholen.
Das bedeutet: Dein Chef darf es dir nicht verbieten, dich neben dem Hauptberuf selbstständig zu machen – auch nicht, wenn dies in deinem Arbeitsvertrag steht. Derartige Klauseln sind in den meisten Fällen ungültig – außer es gibt triftige Gründe, die dagegen sprechen:
- Die nebenberufliche Tätigkeit darf nicht in Konkurrenz zu deinem arbeitgebenden Unternehmen stehen.
- Deine hauptberufliche Arbeit leidet nicht unter deinem Nebenberuf (Beispiel: Deine Leistungen sollten nicht abfallen, weil du überarbeitet bist).
- Du darfst keine Arbeitsmittel oder Informationen aus deinem Hauptjob für deine Nebentätigkeit verwenden.
### Ausnahme: Beamte
Wenn du verbeamtet bist, gelten etwas andere Regeln. Genau gesehen befindest du dich dann nicht in einem Arbeitsverhältnis, sondern einem sogenannten Dienst- und Treueverhältnis.
In dem Fall besteht nicht nur eine Anzeigepflicht, sondern du benötigst eine **Genehmigung von deinem Arbeitgeber**. Die Details hierzu sind gesetzlich in [§ 97 ff. Bundesbeamtengesetz (BBG)](https://www.gesetze-im-internet.de/bbg_2009/__97.html) geregelt. Dort steht unter anderem:
- Arbeitsaufwand der Nebentätigkeit darf maximal ein Fünftel der hauptberuflichen Arbeitszeit ausmachen
- Einnahmen dürfen maximal 40 % des jährlichen Endgrundgehalts betragen
- Nebenberuf muss auf höchstens fünf Jahre befristet sein
Auch hier gibt es wieder einige Ausnahmen. So sind laut § 100 BBG einige Tätigkeiten nicht genehmigungspflichtig, darunter auch schriftstellerische, künstlerische und Vortragstätigkeiten.
Ob Pflicht oder nicht: Es ist in jedem Fall eine gute Idee, **offen mit deinem Arbeitgeber über deine Pläne zu sprechen**. So kannst du das Vertrauensverhältnis aufrechterhalten und deine Reise in die Selbstständigkeit mit gutem Gewissen starten.
## Schritte zur nebenberuflichen Gründung
Auch wenn du deine selbstständige Tätigkeit nicht hauptberuflich ausüben möchtest, musst du sie trotzdem **offiziell anmelden**.
Je nach gewählter Rechtsform kann der Prozess etwas variieren, grundsätzlich sind aber immer die folgenden Schritte notwendig:
**Die wichtigsten Schritte umfassen:**
- Idee und Businessplan erarbeiten.
- Arbeitgeber informieren.
- Etwaige Genehmigungen einholen oder Mitgliedschaften beantragen (z. B. IHK).
- Versicherungen informieren oder neu abschließen.
- Tätigkeit anmelden – Freiberufler beim Finanzamt, Gewerbetreibende beim Gewerbeamt.
Der Gründungsprozess ist fast identisch, wenn du dich hauptberuflich selbstständig machst. Eine **Schritt-für-Schritt-Anleitung **zur [Gründung von Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/) findest du in meinem Blog.
## Steuern
Für das Finanzamt ist Einkommen gleich Einkommen – egal, wie du es verdienst. Deshalb musst du auch auf den Verdienst aus deiner **selbstständigen Arbeit [Einkommensteuer](https://bloggiraffe.de/einkommensteuer-einzelunternehmen/) zahlen.** Im Rahmen der Einkommensteuererklärung füllst du einfach die Anlage S (Freiberufler) oder Anlage G (Gewerbetreibende) aus.
Weiter können die **Umsatzsteuer **und die **Gewerbesteuer **für dich als Selbstständiger relevant werden. Ob du eine [doppelte Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) machen musst, kommt auf deine selbstständige Tätigkeit an: Freiberufler etwa dürfen langfristig und unabhängig von ihrem Umsatz die Einnahmen-Überschuss-Rechnung verwenden.
Denk auch daran, dass du als Selbstständiger einen Teil deiner Ausgaben steuerlich geltend machen kannst. So hast du unter anderem die Möglichkeit, Arbeitsmittel und Arbeitsplatz abzusetzen und sparst Steuern.
Mehr zum Thema Steuern findest du in meinem großen [Steuer-Guide für Selbstständige](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/).
## Sozialversicherungen und Krankenversicherung
In den meisten Fällen bist du beim Start in deine nebenberufliche [Selbstständigkeit bereits **krankenversichert**](https://bloggiraffe.de/krankenversicherung-selbststaendige/), nämlich über deine Haupttätigkeit.** Informiere deine Krankenkasse rechtzeitig** und teile dein erwartetes Einkommen aus der Selbstständigkeit mit.
Die Kasse passt dann gegebenenfalls deinen monatlichen Beitrag an. So kannst du verhindern, dass du **Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nachzahlen **musst. Und deshalb ist es auch wichtig, die Krankenkasse zu informieren, wenn dein Einkommen aus der selbstständigen Tätigkeit sich ändert. Dasselbe gilt für die Pflege- und Arbeitslosenversicherung.
Machst du dich beispielsweise als Student nebenberuflich selbstständig, kannst du in der Regel weiter in der **Familienversicherung **bleiben. Die Einkommensgrenze liegt hier bei 535 Euro im Monat (oder 6.420 Euro im Jahr).
In jedem Fall solltest du immer offen mit deinen Versicherern kommunizieren, insbesondere im Falle von Änderungen deines Status oder deines Verdienstes.
Denn am Ende ist es so: Die Krankenkasse entscheidet darüber, ob du tatsächlich nebenberuflich selbstständig bist oder ob sie dich als hauptberuflich selbstständig einstuft.
Bist du dir über deine Einstufung unsicher, kannst du ein [Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung](https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/DE/Formularpakete/01_versicherte/01_vor_der_rente/_DRV_Paket_Versicherung_Statusfeststellung.html) beantragen. So kannst du auch sicherstellen, dass du nicht **versehentlich in eine Scheinselbstständigkeit **gerutscht bist.
Je nach deiner Tätigkeit können außerdem einige [betriebliche Versicherungen](https://bloggiraffe.de/betriebliche-versicherungen-selbststaendig-gruender) für dich relevant sein, etwa eine Betriebshaftpflichtversicherung oder eine Berufshaftpflicht.
## Arbeitslos und Selbstständigkeit im Nebenerwerb
Auch wenn du Arbeitslosengeld beziehst, kannst du dich nebenberuflich selbstständig machen – dies gilt sowohl für das „normale“ Arbeitslosengeld 1 als auch für Hartz IV.
Generell dürfen erwerbslos Gemeldete **maximal 15 Stunden pro Woche selbstständig tätig** werden – sonst gelten sie nicht mehr als arbeitslos. Es gilt ein Freibetrag von 165 Euro monatlich – weitere Einkünfte werden auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Erkundige dich im Zweifelsfall bei deiner zuständigen Agentur für Arbeit.
Wenn du dich am Ende doch für eine hauptberufliche Selbstständigkeit entscheidest, kannst du oft einen **Gründungszuschuss **erhalten.
Bist du als Erwerbsloser nebenberuflich selbstständig, musst du weiterhin dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und die Vorgaben des Jobcenters erfüllen. Das langfristige Ziel ist es, entweder die Selbstständigkeit hauptberuflich auszuführen oder eine feste Stelle als Angestellter zu finden.
## Hauptberuflich vs. nebenberuflich gründen – was ist besser?
Ob es besser ist, **haupt- oder nebenberuflich selbstständig** zu arbeiten, kommt auf deine individuellen Umstände an. Für viele ist eine Selbstständigkeit im Nebenerwerb eine gute Gelegenheit, das Leben als Solopreneur risikoarm zu testen.
Ein Nachteil ist, dass du so weniger Möglichkeiten hast, Fördermittel in Anspruch zu nehmen.
Das Beste ist, dass deine Entscheidung nicht in Stein gemeißelt ist. So kannst du nebenberuflich starten, langsam deine Stunden in deinem Hauptjob abbauen und diesen irgendwann schließlich ganz aufgeben.
## Tipps zum erfolgreichen Start
Damit dein **Start in die nebenberufliche Selbstständigkeit** reibungslos verläuft, verrate ich dir meine 3 Top-Tipps:
- **Entscheide dich für eine Tätigkeit mit geringen laufenden Kosten und Gründungskosten. **So kannst du risikoarm ausprobieren, ob du dich als Selbstständiger wohlfühlst.
- **Sei bei der Buchhaltung von Anfang an pedantisch. **Halte deine Einnahmen und Ausgaben detailliert fest und dokumentiere sämtliche Geschäftsvorgänge. Ein separates [Geschäftskonto für Gründer](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gruender/) hilft dir dabei, einen Überblick zu bewahren.
- **Tausch dich mit anderen aus. **Hol dir praxisnahe Ratschläge von anderen Existenzgründern, die bereits erfolgreich nebenberuflich selbstständig tätig sind – zum Beispiel auf Plattformen wie der [Gründerecke](https://gruenderecke.com). Dort kannst du dich kostenlos anmelden und Erfahrungen mit anderen Selbstständigen austauschen.
## Fazit: die nebenberufliche Selbstständigkeit als Chance
Eine **nebenberufliche Tätigkeit ist der perfekte Weg in die Selbstständigkeit**, wenn du dein Risiko minimieren und nicht von Anfang an All-in gehen möchtest. So kannst du testen, ob eine Selbstständigkeit das Richtige für dich ist und wie gut deine Geschäftsidee ankommt.
Wenn alles gut läuft, kannst du mit der Zeit Stunden bei deinem Vollzeitjob abbauen und diesen am Ende schließlich ganz kündigen – wenn du das möchtest. Andererseits ist es natürlich eine legitime Möglichkeit, **auf Dauer nebenberuflich selbstständig **zu bleiben.
Wofür du dich auch entscheidest: In meinem Blog findest du nützliche Tipps zum Thema Selbstständigkeit, Gründung und mehr!
## FAQ
Grundsätzlich gibt es keine festgelegte Grenze, wie viel du bei einer selbstständigen Tätigkeit neben dem Hauptberuf verdienen darfst. Allerdings sollte es nicht mehr sein als in deinem Hauptjob.
Startest du deine Selbstständigkeit vorerst nebenbei, kannst du deinen Hauptjob behalten und genießt somit auch eine gewisse finanzielle Sicherheit. Du kannst auf risikoarme Weise testen, ob deine Geschäftsidee funktioniert und ob du gern selbstständig arbeitest.
Ja, auch wenn du Arbeitslosengeld beziehst, kannst du dich nebenberuflich selbstständig machen. Dabei darf die wöchentliche Arbeitszeit 15 Stunden nicht überschreiten. Bitte beachten: Melde die Aufnahme der Tätigkeit unbedingt deiner zuständigen Arbeitsagentur. Gegebenenfalls wird dein Verdienst auf das Arbeitslosengeld angerechnet und dies in Folge gekürzt.
Ja, auch nebenberuflich Selbstständige müssen ihre Gewinne gegenüber dem Finanzamt angeben und gegebenenfalls versteuern. Wie viel Steuern sie zahlen müssen, kommt auf die Art der Tätigkeit (z. B. ob Gewerbesteuer fällig wird) sowie die Einkommenshöhe an.
Nein, wenn du bereits auf andere Weise krankenversichert bist, etwa durch deinen Hauptberuf, musst du in der Regel keine neue Versicherung abschließen. Melde dein Nebengewerbe allerdings unbedingt an die Krankenkasse.
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# Guide zur Krankenversicherung für Selbstständige: Vor- und Nachteile von privaten und gesetzlichen Krankenkassen
Source: https://bloggiraffe.de/krankenversicherung-selbststaendige/
Die Krankenversicherung ist eine der wichtigsten Sozialversicherungen – auch für Sologründer. Beim Start in deine Existenzgründung solltest du das Thema Krankenversicherung deshalb ernst nehmen.
Generell hast du fast immer die Wahl, ob du in deiner Selbstständigkeit gesetzlich oder privat versichert sein möchtest – je nach den Rahmenbedingungen können beide Optionen ihre Vor- und Nachteile haben.
Hier erfährst du mehr zur **Krankenversicherung für Selbstständige,** warum sie so wichtig ist und wie du die richtige auswählst.
**Krankenversicherung für Selbstständige – die wichtigsten Fakten**
- In Deutschland besteht eine generelle Krankenversicherungspflicht – grundsätzlich muss jeder Mensch irgendwie krankenversichert sein.
- Für die meisten Selbstständigen gilt die Versicherungsfreiheit: Sie dürfen selbst entscheiden, ob sie sich freiwillig gesetzlich versichern oder Mitglied bei einer privaten Krankenversicherung werden möchten.
- Bei der gesetzlichen Krankenkasse wird die Beitragshöhe anhand des Einkommens berechnet – bei privaten Versicherungen spielen dagegen Faktoren wie der gewählte Tarif, das Alter und der Gesundheitszustand eine Rolle.
- Die Beitragsbemessungsgrenze für die Berechnung des gesetzlichen Krankenkassenbeitrags liegt bei 66.150 Euro jährlich (5.512,50 Euro monatlich).
## Versicherungspflicht
Selbstständige sind in Deutschland **krankenversicherungspflichtig **– du musst also zwingend Mitglied bei einer Krankenkasse sein.
Dabei entscheidest du grundsätzlich selbst, ob du als freiwilliges Mitglied bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sein möchtest oder dich privat versicherst, bist also **versicherungsfrei**.
Eine Krankenversicherung ist generell wichtig, um finanziellen Schwierigkeiten vorzubeugen. Medizinische Behandlungen sind teuer – wenn etwas passiert und du nicht versichert bist, stürzt dich das schnell in Schulden.
Eine **Versicherung deckt dich in Schadensfällen ab **und übernimmt die Kosten für die Behandlungen. Welche Leistungen dabei inklusive sind, ist bei den gesetzlichen Krankenkassen ziemlich streng vorgeschrieben. Bei den privaten dagegen kann dies je nach Anbieter und Tarif stark variieren.
### Ausnahme Freiberufler
Für einige Freiberufler gilt eine besondere Regelung, was die Krankenversicherung angeht: Sie sind dazu **verpflichtet, Mitglied bei der Künstlersozialkasse (KSK) **zu werden.
Dies gilt laut dem [Künstlersozialversicherungsgesetz](https://www.gesetze-im-internet.de/ksvg/BJNR007050981.html#BJNR007050981BJNG000201308) für selbstständige Künstler und Publizisten; unter anderem gehören dazu auch Webdesigner, Grafikdesigner, Texter, Redakteure, Journalisten und Übersetzer. Eine [Auflistung der Berufe gibt es bei der KSK](https://www.kuenstlersozialkasse.de/fileadmin/Dokumente/Mediencenter_Unternehmer_Verwerter/Informationsschriften/Info_06_-_Kuenstlerische_publizistische_Taetigkeiten_und_Abgabesaetze.pdf).
Die KSK soll selbstständige Kreative bei ihren Sozialversicherungen unterstützen, nämlich den Kranken-, Renten- und Pflegeversicherungen. Mitglieder bezahlen nicht den vollen Beitrag, sondern bekommen von der KSK eine 50-prozentige Unterstützung – ähnlich also wie bei einem Angestelltenverhältnis.
Dabei bist du in der Regel** bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert** – Ausnahmen gibt es nur in zwei Fällen:
- Besserverdienende (über drei Jahre lang ein Verdienst von mindestens 73.800 Euro jährlich)
- Berufsanfänger in den ersten sechs Jahren – danach ist ein Wechsel in die GKV verpflichtend (außer du fällst dann in die Kategorie der Besserverdienenden)
Ob du als Freiberufler der KSK beitreten musst, erfährst du auf deren [Webseite der KSK](https://www.kuenstlersozialkasse.de/kuenstler-und-publizisten/voraussetzungen).
## Was deckt eine Krankenversicherung ab?
Eine Krankenversicherung springt ein, wenn du **Probleme mit deiner Gesundheit hast** und etwa eine Behandlung von einem Arzt oder einen Aufenthalt im Krankenhaus benötigst.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) müssen sich dabei nach dem [Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V)](https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/) richten, in dem die Rahmenbedingungen für die zu erbringenden Leistungen festgelegt sind. Unter anderem gehören dazu:
- Früherkennung und Verhütung von Krankheiten, etwa durch Vorsorgeuntersuchungen
- Behandlung von Krankheiten
- Schwangerschaft und Mutterschaft
Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten müssen laut dem Gesetzestext ausdrücklich nicht versichert werden.
[Anbieter privater Krankenversicherungen (PKV)](https://bloggiraffe.de/link/pkv-angebot/) entscheiden im Gegensatz dazu selbst, welche Leistungen in ihren Tarifen enthalten sind.
Hier ist es deshalb wichtig, Angebote zu vergleichen und die Konditionen im Detail durchzulesen. Viele PKV-Tarife bieten allerdings umfangreichere Optionen im Vergleich zu den gesetzlichen Kassen.
## Gesetzliche vs. private Krankenversicherung – Unterschiede, Vor- und Nachteile
Da du als Selbstständiger unabhängig von deinem Einkommen die **Wahl zwischen einer privaten und gesetzlichen Krankenversicherung** hast, solltest du die Unterschiede sowie Vorteile und Nachteile beider Optionen kennen.
- **Gesetzliche Krankenversicherungen** enthalten in der Regel auch eine Pflegeversicherung und in manchen Fällen Krankengeld. Die Höhe der Beiträge ist dabei von deinem Einkommen abhängig und nach oben hin gedeckelt.
- **[Privatkrankenversicherungen](https://bloggiraffe.de/link/pkv-angebot/)** hingegen sind um ein Vielfaches individueller und flexibler. Der Krankenkassenbeitrag richtet sich hier nicht nach dem Verdienst, sondern nach Faktoren wie dem Alter des Versicherten. Eine Pflegeversicherung ist in der Regel nicht inklusive, sondern muss separat hinzugebucht werden.
In der folgenden Tabelle findest du eine **Übersicht über die Vor- und Nachteile **der beiden Versicherungsoptionen:
| | **Gesetzliche Krankenkasse** | **Private Krankenversicherung** |
| ------ | ---------------------------- | ------------------------------- |
| **Vorteile** | Ehepartner und Kinder können kostenlos mitversichert werden
Keine Vorleistung, i. d. R. muss nur die Karte vorgezeigt werden
Beitragshöhe hängt ausschließlich vom Einkommen ab
Maximalbeitrag besonders vorteilhaft für Besserverdienende | Mehr Leistungen verfügbar
Teils bessere Behandlung, z. B. Einbett- statt Mehrbettzimmer
Für jüngere Versicherte oft günstiger als gesetzliche Versicherungen
Individuelle Wahlmöglichkeit dank verschiedener Tarife |
| **Nachteile** | Oft weniger angebotene Leistungen als bei Privatversicherungen
In manchen Fällen teurer | Vorerkrankungen und ein hohes Alter können Beiträge in die Höhe treiben
Familienmitglieder sind nicht automatisch mitversichert
Behandlungskosten müssen oft vorerst selbst bezahlt werden und werden erst im Nachhinein erstattet |
## Wie viel kostet die Krankenversicherung für Selbstständige?
Die **Beiträge für gesetzliche Krankenversicherungen** liegen bei 14,6 Prozent (oder dem ermäßigten Satz ohne Krankengeldanspruch 14 Prozent), plus **Zusatzbeitrag**, der von Krankenkasse zu Krankenkasse variiert (etwa 2,5 Prozent).
Hinzu kommt außerdem der Beitragssatz zur **Pflegeversicherung **von 4,2 Prozent (mit Kindern weniger). In der Summe wären dies demnach rund 21,3 Prozent, die Selbstständige zahlen müssen, wenn sie gesetzlich krankenversichert sind.
Wie viel eine private Krankenversicherung kostet, lässt sich schwer allgemein sagen, weil so viele Faktoren hineinspielen. Vor allem für junge Versicherte fallen die Beiträge allerdings oft niedriger aus als bei gesetzlichen Versicherungen.
## Beitrag berechnen – so geht es!
Der **Preis für eine PKV **richtet sich nach dem Alter und Gesundheitszustand des Versicherten, dem gewählten Tarif und eventuell weiteren Kriterien. Viele Versicherer bieten einen Rechner an, in den du deine Informationen eingeben, und so deinen zu erwartenden Beitrag berechnen lassen kannst.
Die endgültige Höhe deines Krankenkassenbeitrags erfährst du aber erst, nachdem du einen Antrag stellst und ein **persönliches Angebot **bekommst.
**Wie viel eine gesetzliche Krankenversicherung kostet,** kommt auf dein Einkommen an. Dabei zählt nicht dein Umsatz, sondern dein Gewinn. Zusätzlich zu den Einkünften aus deiner selbstständigen Tätigkeit werden außerdem Kapitalerträge sowie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung hinzugerechnet – nicht aber Personalkosten und Abschreibungen.
Die Höchstgrenze, die sogenannte ***Beitragsbemessungsgrenze***, liegt bei 5.512,50 Euro monatlich. Ist dein Einkommen höher, fließt dies nicht in die Berechnung ein. Die Mindestgrenze entspricht 1.248,33 Euro (Mindesteinnahme) – verdienst du weniger, wird dein KV-Beitrag trotzdem anhand dieses Betrags berechnet.
Die gesetzlichen Krankenkassenbeiträge für freiwillig Versicherte werden für 12 Monate festgelegt. Grundlage für die Beitragsberechnung ist der letzte [Einkommensteuerbescheid](https://bloggiraffe.de/einkommensteuer-einzelunternehmen/). Steigt dein Einkommen unerwarteterweise an, können Nachforderungen fällig werden.
Andersherum kannst du eine Erstattung bekommen, wenn deine Einkünfte geringer ausfallen als erwartet. Zudem hast du die Möglichkeit, einen **Gewinneinbruch von mindestens 25 Prozent **an die Krankenkasse zu melden – dann können Beiträge sofort gesenkt werden, damit du nicht in finanzielle Schwierigkeiten gerätst.
Bei Gründern werden die Beiträge vorläufig festgelegt, indem das Einkommen geschätzt wird. Sobald du deinen Einkommensteuerbescheid vorliegen hast, kannst du diesen als Nachweis nachreichen.
Dies muss** innerhalb von drei Jahren **geschehen – ansonsten wird der Höchstsatz zur Beitragsbemessung angewendet und du zahlst automatisch den Höchstbeitrag. Selbstständige, deren Einnahmen unter der Höchstgrenze liegen, sollten deshalb unbedingt ihren Bescheid einreichen, sobald sie diesen vom Finanzamt erhalten.
## Angebot für die PKV berechnen lassen
## 3 Tipps, um als Selbstständiger die beste Krankenversicherung zu finden
Damit du als **Selbstständiger die beste Krankenversicherung** findest, egal ob gesetzlich oder privat, habe ich einige Tipps für dich parat:
- **Vergleiche verschiedene Anbieter im Detail. **Hole mehrere Angebote ein und vergleiche verschiedene Versicherer und Tarife. Lies dir die Konditionen unbedingt genau durch, um nichts Kleingedrucktes zu übersehen.
- **Denke langfristig.** Auch wenn eine private Versicherung aktuell ein verlockendes Angebot für dich sein kann: Oft steigen die Beiträge drastisch, je älter du wirst. Wäge deshalb ab, was langfristig die bessere Option für dich ist.
- **Lass dich von einem unabhängigen Experten beraten.** Finanzberater oder unabhängige Versicherungsmakler mit vielen verschiedenen Krankenversicherungen im Portfolio können dir professionelle Ratschläge geben, die auf deine individuelle Situation abgestimmt sind. Dies kann deine Entscheidung unterstützen.
Übrigens: In den meisten Fällen kannst du einen Teil deiner **Krankenversicherungsbeiträge von der [Steuer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/) absetzen **– frag am besten deinen [Steuerberater](https://bloggiraffe.de/steuerberater-fuer-einzelunternehmen/), um den größten Mehrwert daraus zu ziehen!
## Fazit: Krankenversicherung essenziell für Selbstständige
Wenn [Selbstständige in die Existenzgründung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/) starten, stehen sie vor der Wahl:** freiwillig gesetzlich oder privat versichern?**
Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile – welche sich für dich persönlich besser eignet, kommt auf deine individuellen Ansprüche und Voraussetzungen an.
Während private Versicherungen mit hervorragenden Leistungen punkten und für junge Versicherte oft günstiger sind, können sie im Alter mit viel höheren Beiträgen einhergehen als GKV.
Überleg dir deine Entscheidung gut: Die Rückkehr von der privaten zur gesetzlichen Krankenversicherung kann schwierig sein. **Vergleiche verschiedene Angebote und denke dabei vor allem auch an deine Zukunft. **Besonders im höheren Alter ist es extrem schwer, von der privaten zur gesetzlichen Krankenkasse zu wechseln.
Du möchtest verschiedene private Krankenversicherung verlgeichen und das beste Angebot für dich erhalten? Dann lasse dir [hier ganz einfach ein unverbindliches Angebot erstellen](https://bloggiraffe.de/link/pkv-angebot/).
## FAQ
Ja, in Deutschland gilt eine allgemeine Versicherungspflicht – du benötigst also auch als Selbstständiger eine Krankenversicherung. Dabei hast du jedoch, unabhängig von deinem Einkommen, die Wahl zwischen einer gesetzlichen und privaten Krankenversicherung.
Was sich für dich besser eignet, kommt auf deine individuellen Voraussetzungen an. Für junge, gesunde und alleinstehende Versicherte sind PKV manchmal vorteilhaft, da sie bessere Leistungen bei niedrigeren Beiträgen bieten. GKV bieten dagegen mehr Sicherheit und beispielsweise die Möglichkeit, bei einem Gewinneinbruch die Beiträge zu senken.
Bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird der Krankenkassenbeitrag prozentual von deinem Verdienst errechnet. Je mehr du verdienst, desto mehr zahlst du deshalb grundsätzlich auch. Bei der GKV gibt es jedoch einen Deckel: Die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze liegt bei 66.150 Euro jährlich (5.512,50 Euro monatlich). Bei einer PKV spielt dein Verdienst in der Regel keine Rolle.
Wie viel Geld du als Selbstständiger für eine Krankenversicherung einplanen solltest, kommt auf Faktoren wie dein Einkommen, den gewählten Anbieter und Tarif sowie eventuell weitere Punkte wie deine Anzahl an Kindern und die gewünschten Leistungen an. Die Beiträge in gesetzlichen KV liegen in der Regel bei über 21 Prozent deines Einkommens – die Pflegeversicherung ist hier inklusive.
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# Einzelunternehmen in eine GmbH umwandeln: steuerliche Vorteile und mehr
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gmbh/
Wenn du planst, ein Einzelunternehmen zu gründen, stehst du vor der Frage nach der passenden Rechtsform. Denn du kannst ein [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) nicht nur als Freiberufler oder Kaufmann führen, sondern außerdem als Einpersonengesellschaft, etwa als Solo-GmbH.
Hier erfährst du, wann dies sinnvoll ist und auf welchen Wegen du als Einzelperson eine GmbH gründen kannst.
**Einzelunternehmen als GmbH – die wichtigsten Fakten**
- Für Einzelunternehmer ist sowohl die Neugründung als auch die Umwandlung ihres Unternehmens in eine GmbH möglich.
- Viele starten ihr Einzelbusiness in einer anderen Rechtsform (z. B. als Kaufmann oder Kleingewerbetreibender) und wandeln ihr Einzelunternehmen später in eine GmbH um. Das liegt vorwiegend an den niedrigeren Einstiegshürden bei der Tätigkeit als Freiberufler oder Kaufmann.
- Ein Vorteil der GmbH ist die beschränkte Haftung: So besteht für den Einzel-Gründer kein Risiko, sein persönliches Vermögen zu verlieren.
- Insbesondere, wenn das Unternehmen schnell wachsen soll, kann sich die Gründung einer Einzel-GmbH lohnen.
## GmbH gründen als Einzelunternehmer: Was steckt dahinter?
Als Einzelunternehmer hast du die Wahl aus [unterschiedlichen Rechtsformen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/). So kannst du nicht nur als Kaufmann oder Freiberufler selbstständig tätig sein, sondern auch eine **Kapitalgesellschaft als Einzelperson führen**.
Man spricht dabei auch von Einmanngesellschaft oder Einpersonengesellschaft – im speziellen Fall der GmbH wird dies als Ein-Mann-GmbH, Ein-Personen-GmbH oder Solo-GmbH bezeichnet.
Eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ist – im Gegensatz zu Einzelunternehmern – eine juristische Person. Bei einer Solo-GmbH bist du **einziger Gesellschafter und gleichzeitig Geschäftsführer** (Gesellschafter-Geschäftsführer).
In einigen Fällen bietet eine Einzel-GmbH Vorteile gegenüber anderen Arten der Selbstständigkeit – in anderen dagegen ist es besser, wenn du bei einer anderen Form des Einzelunternehmens bleibst.
Dabei musst du dich auch nicht direkt bei der [Gründung deines Einzelunternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/) für immer festlegen: Es ist möglich, zu einem späteren Zeitpunkt dein** Solo-Business in eine GmbH umwandeln **zu lassen. Und auch eine Einbringung des Einzelunternehmens in eine bereits bestehende GmbH ist eine Option.
## Nachteile und Vorteile einer GmbH
Hier findest du eine Übersicht über die **Vor- und Nachteile der GmbH** als Rechtsform für Einzelunternehmen:
| **Vorteile** | **Nachteile** |
| ------------ | ------------- |
| Weniger persönliches Risiko durch beschränkte Haftung | Mehr Aufwand (auch finanziell) bei der Gründung im Vergleich zum Start der Tätigkeit als Freiberufler oder Kaufmann |
| Eventuell steuerliche Vorteile | 25.000 Euro Mindestkapital bei Gründung |
| Gesteigerte Seriosität und Ansehen, v. a. im internationalen Geschäftsverkehr | Aufwendigere Buchhaltung (Pflicht zu doppelter Buchführung und GuV) |
| Input von anderen Gesellschaftern und Möglichkeit, Verantwortung zu teilen | Entscheidungen müssen eventuell mit weiteren Gesellschaftern abgestimmt werden |
| Planung der Nachfolge möglich | Geschäftskonto-Pflicht |
Einer der größten Vorteile einer GmbH im Vergleich zu Einzelunternehmen ist die **beschränkte Haftung**. Als Einzelunternehmen (Freiberufler, Kaufmann, Gewerbetreibender) haftest du grundsätzlich unbeschränkt und mit deinem persönlichen Vermögen.
Im Falle einer Solo-GmbH wird dagegen die Haftung auf die GmbH übertragen. Im Gegensatz zur persönlichen Haftung mit deinem Privatvermögen haftest du hier nur mit dem Vermögen der GmbH und hast somit ein geringeres Risiko.
Mehr über die [Insolvenz bei Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/insolvenz-einzelunternehmen/) findest du in meinem Blog.
Weiter erhoffen sich viele von einer GmbH-Gründung **steuerliche Vorteile**. Oft ist die Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer geringer, als wenn du auf alle Gewinne [Einkommensteuer](https://bloggiraffe.de/einkommensteuer-einzelunternehmen/) zahlen musst.
Dies gilt allerdings nur dann, wenn dein Unternehmen einen bestimmten Gewinn erwirtschaftet. Bei niedrigen Umsätzen ist es meist günstiger, die Einkommensteuer als Einzelunternehmer zu bezahlen.
Ein großer Nachteil bei der Gründung einer GmbH ist das **hohe Startkapita**l: 25.000 Euro können besonders für Solo-Gründer ein Argument gegen diese Rechtsform sein.
## Gründung einer GmbH – Ablauf und Kosten
**Die Gründung einer Einzel-GmbH **läuft grundsätzlich genauso ab wie bei GmbHs mit mehreren Gesellschaftern. Dabei durchläufst du die folgenden Schritte:
- Gesellschaftsvertrag erstellen lassen
- [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gruender/) und Stammkapital einzahlen
- GmbH ins Handelsregister eintragen (durch Notar)
- Eintragung der GmbH ins Transparenzregister
- [Gewerbe anmelden](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/)
- Beim Finanzamt anmelden
- Bei der IHK oder HWK, Berufsgenossenschaft und gegebenenfalls anderen Ämtern anmelden
### Kosten
Bei der GmbH-Gründung musst du unter anderem mit diesen Kosten rechnen:
- Notargebühren
- Gebühren für den Handelsregistereintrag der GmbH
- Gewerbeanmeldung
- Gebühren für den Gesellschaftsvertrag
- Gebühren für Geschäftskonto
Die Gebühren summieren sich in der Regel auf einen **Betrag im höheren dreistelligen Bereich**. Im Gegensatz dazu ist der Start in eine freiberufliche Tätigkeit oder als Kleingewerbetreibender um einiges günstiger und unkomplizierter.
Zusätzlich solltest du das notwendige **Stammkapital der GmbH **in deine Kostenrechnung einbeziehen. Die Hälfte davon (12.500 Euro) muss bereits bei Gründung vorhanden sein, entweder als Bargeld auf dem Geschäftskonto oder als Sacheinlagen (z. B. Immobilien, Maschinen).
## Umwandlung bzw. Einbringung in eine GmbH
Wenn du bereits dein Einzelunternehmen gegründet hast und es umfirmieren möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Folgendermaßen kann die **Umwandlung in eine GmbH **erfolgen:
- **Ausgliederung:** Die gesetzliche Grundlage ist hier das [Umwandlungsgesetz](https://www.gesetze-im-internet.de/umwg_1995/) (UmwG). Aufgrund der partiellen Gesamtrechtsnachfolge wird automatisch das Vermögen, die Verträge und Verbindlichkeiten des Einzelunternehmens auf die GmbH überführt.
- **Einbringung: **Hier wird die GmbH nach GmbHG ([Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/)) umgewandelt – man spricht auch von einer zivilrechtlichen Umwandlung. Man unterscheidet hier zwischen einer Sachgründung (Einzelunternehmen wird in eine neue GmbH eingebracht) und einer Sachkapitalerhöhung (Einzelunternehmen wird in eine bereits bestehende GmbH eingegliedert). In letzterem Fall müssen die Gesellschafter der GmbH zustimmen.
Der größte Unterschied ist, dass bei einer **Ausgliederung alles automatisch von der GmbH** übernommen wird.
Bei einer Einbringung müssen die Verträge und Verbindlichkeiten auf die GmbH übertragen werden, weil sie nicht automatisch auf die GmbH übergehen - dies geschieht mithilfe eines Einbringungsvertrags.
In beiden Fällen wird das Einzelunternehmen als Sacheinlage in bereits bestehende oder neu zu gründende GmbHs eingebracht. Eine Einbringung ist oft mit weniger Formalitäten verbunden und deshalb unkomplizierter durchzuführen.
Ein Vorteil der Umwandlung bzw. Einbringung in eine bestehende GmbH im Gegensatz zu einer Neugründung: Es gibt in der Regel weniger Dinge zu erledigen, da keine neue GmbH geschaffen werden muss.
Aufgrund der **Kosten der Umwandlung **sollte dies jedoch eine wohlüberlegte Entscheidung sein – lass dich auf jeden Fall von einem Anwalt oder deinem Steuerexperten dahin gehend beraten. So findest du heraus, ob die **Umwandlung oder Gründung der GmbH** in deiner individuellen Situation sinnvoll ist.
Die Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Umwandlung eines Einzelunternehmens in eine GmbH findest du in meinem Blog.
## Einzelunternehmen in GmbH umwandeln oder neu gründen – wann ist es sinnvoll?
Wann eine **Umwandlung bzw. die Neugründung einer Solo-GmbH** sinnvoll ist, kommt immer auf den individuellen Fall an.
Fest steht, dass die Rechtsform der GmbH sich vor allem für größere Unternehmen eignet. Wenn dein Unternehmen stark wächst bzw. du dies für die nahe Zukunft planst, könnte es sinnvoll sein, dein Einzelunternehmen als GmbH zu führen.
Eine Gesellschaft bringt den Vorteil, dass du Arbeit und Verantwortung an eine [Geschäftsführung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-geschaeftsfuehrung/) abgeben kannst – bei Einzelunternehmen ist dies nicht möglich. Du kannst bei Letzteren zwar ebenso Mitarbeiter beschäftigen, aber keinen Geschäftsführer einsetzen.
Auch wenn du planst, dein Unternehmen zu verkaufen, ist eine GmbH sinnvoller: denn im Gegensatz zu einem Einzelunternehmen **kann eine GmbH verkauft werden. **
## Fazit: Einzelunternehmen als GmbH führen
Wenn du planst, dass dein Unternehmen schnell wachsen soll, kann die **Neugründung einer GmbH** sinnvoll sein. Und auch zu einem späteren Zeitpunkt kannst du dein **[Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) in eine GmbH transformieren** – durch eine Einbringung in eine bereits bestehende GmbH oder als neu gegründete GmbH.
Dies ist für Einzelunternehmer oft vorteilhaft: So kann das für eine GmbH notwendige Mindestkapital im Laufe der Selbstständigkeit erwirtschaftet werden.
Insbesondere die** Frage der Haftung spricht für eine GmbH**. Die persönliche [Haftung bei Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/) birgt immer auch das Risiko, dein gesamtes Vermögen zu verlieren.
Mit einer Kapitalgesellschaft kannst du dein persönliches Erspartes schützen, weil die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt ist.
Lass dich vor einer Umwandlung in jedem Fall gut beraten – am besten von deinem Steuerberater oder einem anderen Experten. So kannst du dich für die Option entscheiden, die am besten für dein Business ist.
## FAQ
Einer der wichtigsten Vorteile gegenüber einem Einzelunternehmen ist die Haftung: Während du mit einem Einzelunternehmen vollständig mit deinem Privatvermögen haftest, beschränkt sich diese bei der GmbH auf das Gesellschaftsvermögen. Weitere positive Punkte sind eine erhöhte Seriosität im Geschäftsverkehr und eine einfachere Planung der Unternehmensnachfolge.
Das kommt auf den Gewinn der GmbH an. Unternehmen mit höheren Umsätzen können davon profitieren, dass sie auf ihre Gewinne lediglich Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer, nicht aber Einkommensteuer zahlen müssen.
Bei einer Einbringung wird ein Einzelunternehmen in eine neue oder zuvor gegründete GmbH eingegliedert. Das Unternehmen kann entweder durch eine Sachkapitalerhöhung in die GmbH eingebracht oder auf dem Wege der Sachgründung zur GmbH umgewandelt werden. Die Voraussetzung dafür ist die Eintragung ins Handelsregister.
Die Umwandlung in eine GmbH bietet den Vorteil, dass beim Zeitpunkt der Gründung als Einzelunternehmen kein Startkapital notwendig ist. Für Solo-Gründer ist es deshalb oft sinnvoll, als Kaufmann oder Gewerbetreibender zu starten und später das Unternehmen in eine GmbH zu integrieren oder eine neue zu gründen.
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# Die häufigsten Fragen zu Einzelunternehmen im Jahr 2026
Source: https://bloggiraffe.de/faq-einzelunternehmen/
Das [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) ist die beliebteste Rechtsform in Deutschland: [Laut Statistischem Bundesamt](https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Unternehmen/Unternehmensregister/Tabellen/unternehmen-rechtsformen-wz08.html) gab es im Jahr 2023 über 2 Millionen Einzelunternehmer. Dies liegt mitunter auch daran, dass diese Art von Unternehmen einfacher zu gründen ist als klassische Personen- oder Kapitalgesellschaften.
Du möchtest dein eigenes Einzelunternehmen gründen und hast Fragen? Auf dieser Seite findest du alle wichtigen Antworten – so kannst du selbstbewusst und gut informiert den Schritt in die Existenzgründung wagen!
**Einzelunternehmen FAQ – die wichtigsten Fakten:**
- Einzelunternehmer sind Selbstständige, die als Freiberufler, Kleingewerbetreibende oder eingetragene Kaufleute tätig sind.
- Weiter können Einmanngesellschaften (Ein-Personen-GmbH, Ein-Personen-UG) von einer Einzelperson gegründet und geführt werden – sie werden deshalb oft ebenso zu den Einzelunternehmen gezählt.
- Die klassischen Einzelunternehmen (Einmanngesellschaften ausgeschlossen) zeichnen sich durch eine unbeschränkte Haftung aus.
### Wie melde ich ein Einzelunternehmen an?
Um ein Einzelunternehmen anzumelden, musst du dich beim Finanzamt melden. Kleingewerbetreibende und eingetragene Kaufleute müssen ihr Einzelunternehmen zudem beim [Gewerbeamt anmelden](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/) und ihre Tätigkeit eventuell ins Handelsregister eintragen lassen.
Je nach Rechtsform sind weitere Schritte für die [Gründung eines Einzelunternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/) notwendig, etwa die [Eröffnung eines Geschäftskontos](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gruender/).
### Wer gehört zu Einzelunternehmen?
Einzelunternehmen sind Unternehmen, die eine Person allein gründet und als einziger Inhaber führt. Zu den möglichen [Rechtsformen für Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) gehören Freiberufler, eingetragene Kaufleute und Kleingewerbetreibende.
In manchen Fällen umschließt die Definition auch Kapitalgesellschaften, die von einer Einzelperson gegründet werden können, sogenannte Einmanngesellschaften – das sind die Ein-Personen-GmbH, Ein-Personen-UG und die nur selten vorkommende Ein-Personen-AG.
### Wann ist ein Einzelunternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten?
Wenn über längere Zeit ein Liquiditätsengpass besteht, ist ein Einzelunternehmen in wirtschaftlichen bzw. finanziellen Schwierigkeiten. Der Einzelunternehmer verfügt dann nicht über genügend finanzielle Mittel, um seine Fixkosten zu decken: Etwaige offene Rechnungen bleiben unbezahlt und er schuldet seinen Gläubigern immer mehr Geld, während kein oder zu wenig Einkommen erwirtschaftet wird.
Ein [Insolvenzverfahren kann für Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/insolvenz-einzelunternehmen/) dann eine vorteilhafte Option sein.
### Ist ein Solo Selbständiger ein Einzelunternehmen?
Ja, Solo Selbständige und Sologründer sind Einzelunternehmen. Dabei gründest du dein Unternehmen als Einzelperson, führst dieses als alleiniger Inhaber und agierst als natürliche Person.
Neben einer freiberuflichen Tätigkeit kannst du dich als Kaufmann/Kauffrau oder mit einem Kleingewerbe selbständig machen. Alternativ kannst du mit der Gründung einer Einpersonengesellschaft in deine Soloselbständigkeit starten – dann gilt dein Einzelunternehmen aber als juristische Person.
### Ist ein Einzelunternehmen auch ein Kleingewerbe?
Ein Einzelunternehmen kann auch ein Kleingewerbe sein. Wenn ein Sologründer sein Einzelunternehmen mit der Rechtsform eines Gewerbes betreibt und sein Jahresumsatz dabei unter 800.000 Euro sowie sein Gewinn unter 80.000 Euro pro Jahr liegt, kann er ein Kleingewerbe führen.
Alternativ kann ein Kleingewerbe als [Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)](https://bloggiraffe.de/gbr/) geführt werden. Ein Kleingewerbe ist übrigens nicht gleichzusetzen mit einem Kleinunternehmen – mehr dazu findest du in meinem [Guide für Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/).
### Wie sie ein Einzelunternehmen in eine GmbH einbringen?
Mithilfe einer sogenannten Einbringung kannst du dein Einzelunternehmen in eine GmbH umwandeln. Man spricht dabei von der zivilrechtlichen Umwandlungsmethode nach GmbHG, der die Ausgliederung nach dem Umwandlungsgesetz gegenübersteht.
Bei einer Einbringung wird das Einzelunternehmen mit einer Sachgründung oder Sachkapitalerhöhung in eine bestehende oder neue GmbH integriert.
### Wie kann man ein Einzelunternehmen auflösen?
Möchtest du dein [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) auflösen, musst du entweder alle Betriebsgrundlagen veräußern oder in dein Privatvermögen überführen. Bei einer Betriebsaufgabe ist an zahlreiche Dinge zu denken – unter anderem musst du Kunden, Gläubiger und Lieferanten informieren, Mitarbeiter kündigen bzw. Aufhebungsverträge formulieren sowie Verträge kündigen.
Neben einer Betriebsaufgabeerklärung ans Finanzamt musst du dich beim Gewerbeamt abmelden und die Löschung deines Handelsregistereintrags veranlassen (davon ausgenommen sind Freiberufler). Weiter musst du eine Schlussbilanz bzw. -steuererklärung erstellen. Je nach Rechtsform des Einzelunternehmens und Tätigkeit können die einzelnen Schritte variieren – lass dich im Zweifelsfall individuell beraten.
### Ist ein Online-Shop ein Einzelunternehmen?
Ja, ein [Online-Shop](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/) kann ein Einzelunternehmen sein. Je nach den Rahmenbedingungen und persönlichen Vorlieben kommen unterschiedliche Rechtsformen für deinen Online-Shop infrage.
So kannst du den Shop bis zu einer bestimmten Umsatz- bzw. Gewinnhöhe als Kleingewerbe führen. Weiter kannst du als eingetragener Kaufmann/eingetragene Kauffrau einen Online-Shop führen oder dafür eine GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) gründen. Letztere bringen den Vorteil, dass du hier nicht mit deinem persönlichen Vermögen haftest.
### Wer vertritt das Einzelunternehmen?
Einzelunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass die Führung und Vertretung allein durch den Inhaber erfolgen. Du darfst keine Personen einstellen, die Geschäftsführungsverantwortung übernehmen – Mitarbeiter darfst du allerdings beschäftigen.
Als Gründer bist du der alleinige Vertreter deines Einzelunternehmens und trittst auch als solcher auf, was sämtlichen Rechtsverkehr betrifft. Achtung: Die Bezeichnung als [Geschäftsführer ist für Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-geschaeftsfuehrung/) nicht erlaubt. Meist findet der Begriff „Inhaber“ Anwendung.
### Wie ist ein Einzelunternehmen aufgebaut?
Ein Einzelunternehmen besteht oft nur aus dem Gründer, der gleichzeitig Inhaber des Unternehmens ist und dieses nach außen hin vertritt. Während in Einzelunternehmen zwar keine Geschäftsführung eingesetzt werden kann, können Sologründer bei Bedarf Mitarbeiter einstellen.
### Ist ein Einzelunternehmen eine Organisation?
Ein Einzelunternehmen ist ein voll funktionsfähiges wirtschaftliches Unternehmen, das von einer einzelnen Person gegründet und betrieben wird. Der Einzelunternehmer bleibt dabei eine natürliche Person, führt sein Unternehmen selbstständig und wird auch als „Einzelorgan“ bezeichnet.
### Bis wann Jahresabschluss Einzelunternehmen?
Der Jahresabschluss bestehend aus Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung muss von Einzelunternehmern [laut Handelsgesetzbuch](https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__243.html) „innerhalb der einem ordnungsmäßigen Geschäftsgang entsprechenden Zeit“ aufgestellt werden. Einzelkaufleute dürfen sich dafür bis zu 12 Monate Zeit lassen. Kleine Kapitalgesellschaften nach [§ 267 Abs. 1 HGB](https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__267.html) haben dafür maximal 6 Monate Zeit.
Übrigens: Einzelunternehmer müssen nur einen Jahresabschluss erstellen, wenn sie im Handelsregister eingetragen sind (Ausnahme: Jahresumsatz unter 800.000 Euro/Jahresgewinn unter 80.000 Euro). Kleingewerbetreibende und Freiberufler sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet.
### Wann ist ein Einzelunternehmen in Schwierigkeiten?
Ein Einzelunternehmen ist in Schwierigkeiten, wenn Rechnungen oder Ausgaben nicht mehr bezahlt werden können. Dann können sich Schulden anhäufen – Gläubiger wie Lieferanten oder andere Vertragspartner warten auf ihr Geld und leiten im schlimmsten Fall sogar rechtliche Schritte ein, damit die offenen Forderungen erfüllt werden.
Im [Artikel zum Pfändungsschutzkonto](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-p-konto/) erfährst du, wie dir ein P-Konto helfen kann, wenn du mit deinem Einzelunternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerätst.
### Warum Einzelunternehmen in GmbH umwandeln?
Ob sich ein Einzelunternehmen oder eine GmbH besser eignet, kommt auf den Einzelfall an. Mit diesen Vorteilen kann eine GmbH punkten:
- Beschränkte Haftung im Gegensatz zur [Haftung mit dem Privatvermögen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/)
- Mehr Autorität/Seriosität, v.a. im internationalen Geschäftsverkehr
- Eventuelle steuerliche Vorteile
- Möglichkeit, Führungsverantwortung an weitere Gesellschafter oder Geschäftsführung abzugeben
Besonders, wenn ein Einzelunternehmen immer weiter wachsen soll, kann die Umwandlung in eine GmbH sinnvoll sein.
### Ist ein Freiberufler ein Einzelunternehmen?
Ja, ein Freiberufler ist grundsätzlich ein Einzelunternehmer, weil er seine Geschäfte allein führt. In manchen strengen Definitionen werden freiberufliche Tätigkeiten jedoch nicht zu den Einzelunternehmen gezählt, sondern als eigene Kategorie geführt.
Bleibt anzumerken, dass Freiberufler nicht die Wahl haben, welche Rechtsform sie für ihr Einzelunternehmen nutzen möchten: Bei diesen Tätigkeiten handelt es sich um Katalogberufe, die vom Finanzamt bestimmt werden.
### Sind Friseure Einzelunternehmen?
Viele Friseurbetriebe sind Einzelunternehmen, da sie von einer Einzelperson, dem Friseurmeister, gegründet wurden. Schließen sich mehrere Friseure zur Gründung zusammen, kann dies etwa in Form einer [GbR](https://bloggiraffe.de/gbr/) oder GmbH geschehen.
Für die Eröffnung eines Friseursalons benötigst du einen Meisterbrief (Alternativen: Ausnahmebewilligung, Ausübungsberechtigung nach § 7 HwO).
### Wann Wechsel von Einzelunternehmen zu GmbH?
Wann der Wechsel von einem Einzelunternehmen zur GmbH sinnvoll ist, kommt auf den individuellen Fall an. Vor allem in den folgenden drei Fällen erfolgt oft eine Umwandlung:
- Wenn dein Verdienst so hoch ist, dass du als Einzelunternehmer den Spitzensteuersatz zahlen müsstest.
- Wenn du nicht mehr unbeschränkt haften möchtest, um dein Privatvermögen zu schützen.
- Wenn du Verantwortung abgeben möchtest (z. B. an einen externen Geschäftsführer) oder planst, dein Unternehmen zu verkaufen.
### Wie verkaufe ich ein Einzelunternehmen?
Die klassischen Einzelunternehmen sind grundsätzlich an dich als Inhaber gebunden und können so nicht verkauft werden. Eine Möglichkeit ist ein sogenannter Asset-Deal, bei dem du die Vermögenswerte des Unternehmens verkaufst.
Zu diesen können materielle und immaterielle Güter gehören, etwa Maschinen, Inventar, Lieferantenverträge, eine Website-Domain oder auch die Marke sowie geistiges Eigentum.
Etwas anders ist es bei den Einmanngesellschaften, die generell den Regelungen der klassischen Kapitalgesellschaften folgen. Weil es sich bei dem Unternehmen in diesem Fall um eine eigene juristische Person handelt, ist ein Verkauf möglich.
### Ist ein Gewerbetreibender ein Einzelunternehmen?
Ja, ein allein tätiger Gewerbetreibender ist ein Einzelunternehmer. Unter einem Jahresumsatz von 800.000 Euro bzw. Gewinn von 80.000 Euro kannst du dein Einzelunternehmen als Kleingewerbe führen.
### Wie viel Steuern zählt ein Einzelunternehmen?
Wie hoch die Steuerlast eines Einzelunternehmens ist, hängt von der gewählten Rechtsform und dem Umsatz des Unternehmens ab. Die relevanten Steuerarten für Einzelunternehmer sind [Einkommensteuer](https://bloggiraffe.de/einkommensteuer-einzelunternehmen/), Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und eventuell auch die Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer.
Eine ausführliche Erklärung findest du im [Steuer-Guide für Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/).
### Was kostet eine Betriebshaftpflicht für Einzelunternehmen?
Wie viel eine Betriebshaftpflichtversicherung für [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) kostet, kommt auf den Umsatz und die Größe des Unternehmens sowie Faktoren wie die Versicherungssumme und den Selbstbehalt an.
Einige Anbieter werben mit Tarifen für unter 10 Euro monatlich. Die Betriebshaftpflicht ist eine der wichtigsten [gewerblichen Versicherungen für Selbstständige](https://bloggiraffe.de/betriebliche-versicherungen-selbststaendig-gruender/) und für manche Berufsgruppen sogar verpflichtend. Für Freiberufler eignet sich oft eine Berufshaftpflichtversicherung oder Vermögensschadenhaftpflicht besser.
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# Die 6 besten Tools zum KI-Texte schreiben: die besten KI-Textgeneratoren im Fokus
Source: https://bloggiraffe.de/ki-texte-schreiben/
Content ganz einfach erstellen und somit Zeit sowie Geld sparen: das versprechen KI-Tools ihren Nutzern. **KI-Textgeneratoren wie ChatGPT **sind heute in aller Munde – doch der OpenAI Generator ist schon lange nicht mehr das Nonplusultra.
Mittlerweile gibt es viele Tools, mit denen du bessere Ergebnisse bekommst.
In diesem Vergleich findest du wichtige Informationen, **wie du effizient mit KI Texte schreiben **kannst, welche die besten Tools 2025 sind und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
**KI-Texte schreiben – die wichtigsten Fakten:**
- KI-Textgeneratoren können mithilfe von Sprachmodellen automatisiert Texte erstellen.
- Manche Anwendungen sind dabei auf bestimmte Inhalte spezialisiert, etwa eher auf Marketing-Texte oder SEO-Inhalte.
- KI-Texte sollten niemals ohne Überarbeitung übernommen werden. Es besteht die Gefahr von Falschinformationen und anderen Fehlern.
- Richtig eingesetzt, kann die KI den Prozess der Contenterstellung optimieren.
## Texte schreiben mit KI – kurzweiliger Trend oder Pflicht?
Texte mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) schreiben zu lassen, hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten Hype erfahren.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Tools, die dabei helfen, Texte zu erstellen oder zu optimieren. **ChatGPT ist wohl das bekannteste **– aber schon lange nicht mehr das beste.
Die schnelle Entwicklung der letzten Jahre lässt darauf schließen, dass das Thema **KI für die Texterstellung **ein Trend ist, der gekommen ist, um zu bleiben.
Die Technologie entwickelt sich stetig weiter und lernt dazu, was dafür sorgt, dass immer bessere Ergebnisse herauskommen.
## Vergleich der 6 besten KI-Schreibtools
Welches Tool sich für dich am besten eignet, kommt auf deine Bedürfnisse an. Hier findest du eine **Übersicht über die Top-Tools **aus meinem Vergleich:
## Funktionsweise von KI-Tools
Mithilfe von [Deep Learning](https://www.th-koeln.de/hochschule/kurz-erklaert-ueber-ki-maschinelles-lernen-und-deep-learning_95656.php) schreiben Tools Texte, die (zumindest für Außenstehende) Menschen geschriebenen Texten täuschend ähnlich sind.
Dabei greifen KI-Anwendungen wie ChatGPT auf Large Language Models (LLM), also** Sprachmodelle mit großen Textmengen**, zu.
Die Analyse dieser Daten ermöglicht es der KI, eine logische Abfolge von Wörtern zu wählen, wodurch sinnvoller Content entstehen kann. Das bekannteste Sprachmodell ist GPT (neueste Version GPT-4), auf dem neben ChatGPT auch viele andere Tools basieren.
Damit **KI-Tools Texte erstellen können**, musst du zuerst eine Anfrage oder einen Befehl eingeben – dies bezeichnet man auch als Prompt.
Dabei kann es sich um eine Frage handeln oder die Aufforderung, mehr über ein bestimmtes Thema zu erzählen. Du kannst auch einfach einen Satzbeginn tippen und die KI bitten, für dich weiterzuschreiben.
**Gut formulierte Prompts** sind dabei ein wichtiges Kriterium, um einen ansprechenden Text zu generieren. Doch es gibt auch einige weitere Dinge, auf die du bei der Nutzung von KI-Textgeneratoren achten solltest – dazu später mehr.
## Was ist mit AI möglich? Textarten und mehr
Mithilfe von KI-Schreibtools lassen sich die verschiedensten Textarbeiten erledigen. So kann die **KI Texte schreiben**, aber auch **umformulieren **oder sogar andere Arbeiten übernehmen. Hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten Funktionen:
- **Erstellung sämtlicher Textarten: **Blogartikel, Produktbeschreibungen, Social-Media-Posts, technische Texte, SEO-Texte, Lebensläufe, Meta-Beschreibungen – alles kein Problem. Weiter können die Tools Briefings, Überschriften oder eine Struktur für Artikel erstellen. Dabei ist es egal, ob du einen ersten Entwurf, Hilfe bei einigen Absätzen oder einen ganzen Artikel benötigst.
- **Keyword-Recherche:** Manche Tools bieten Funktionen zur Recherche relevanter Keywords für SEO. Ist eine Integration mit SEO-Tools wie SurferSEO, Frase oder NeuronWriter vorhanden, kann das Tool auf noch mehr SEO-Funktionen zugreifen und für Suchmaschinen optimierte Texte erstellen.
- **Anpassung der Tonalität: **Fast alle Anwendungen erlauben es dir, Tonalität und Stil der generierten Texte anzupassen. So kannst du meist problemlos bestimmen, ob du eine formelle oder informelle Ansprache möchtest (Sie oder du), und wie der Tone of Voice des Textes sein soll.
- **Korrekturlesen und Optimierung: **KI-Tools können Grammatik- und Rechtschreibfehler erkennen. Weiter gibt es oft Features, um vorhandene Texte zu optimieren oder umzuschreiben. So können Inhalte von Fehlern befreit und besser lesbar gemacht werden.
Neben der Erstellung von Texten bieten viele Anwendungen zusätzliche Features.
Von manchen kannst du dir zum Beispiel KI-Bilder generieren lassen. Die inkludierten Funktionen variieren je nach App und gewähltem Abo teilweise stark.
## Vor- und Nachteile beim Schreiben von KI-Texten
Der **Einsatz von KI-Schreibtools bringt seine Vor- und Nachteile**. Hier sind die wichtigsten positiven Aspekte bei der Nutzung künstlicher Intelligenz für die Schreibarbeit:
- **Vielseitige Einsatzmöglichkeiten. **Unter anderem gehören dazu die Recherche, Optimierung bestehender Texte, Ideenfindung, SEO-Optimierung, Grammatik- und Rechtschreibprüfung, Schreiben ganzer Artikel, Erstellung von Überschriften oder einer Struktur.
- **Dient als Inspiration. **Die KI kann neue Perspektiven aufzeigen und bietet auch die Möglichkeit, unterschiedliche Ansätze für Themen zu erkennen.
- **Hilfe bei Schreibblockaden. **Bei Schreibproblemen kannst du einzelne Passagen von der KI schreiben lassen. Das kann dabei helfen, über eine Schreibblockade hinwegzukommen.
- **Beschleunigt die Texterstellung. **Mithilfe von KI kannst du Texte schneller erstellen. Wiederkehrende Themen, z. B. Antworten in FAQ-Sektionen, können automatisch erstellt werden, was Zeit spart und dafür sorgt, dass der Schreiber sich auf den restlichen Text konzentrieren kann.
- **Optimierung der Qualität von Texten. **KI-Tools können auch für die Rechtschreib- und Grammatikprüfung von Texten eingesetzt werden. So entstehen fehlerfreie Texte in ausgezeichneter Qualität.
Vor allem die** Zeit- und Kostenersparnis** steht für viele Menschen im Fokus. Allerdings gibt es auch einige negative Punkte, die du beachten solltest, wenn es um KI-Texte geht:
- **Für hochwertige Texte sind gute Prompts notwendig.** Um diese zu erstellen, benötigst du Zeit und Wissen.
- **Überarbeitung trotzdem notwendig. **Automatisch von der KI generierte Texte sollten niemals eins zu eins übernommen, sondern zuvor bearbeitet und überprüft werden.
- **Gefahr von Plagiaten. **Da es sich bei KI-Texten nicht um originale Ideen handelt, steigt die Gefahr, dass dein Text anderen Inhalten so stark ähnelt, dass Suchmaschinen dies als Plagiat einschätzen.
- **Falsche Informationen und unpassender Kontext. **Da hinter der KI-Technologie ein Algorithmus steckt und die menschliche Komponente fehlt, können unpassende Kontexte entstehen. Texte können dann verwirrend oder unseriös wirken.
- **Drohende Abwertung durch Google. **Google ist dazu in der Lage, von KI-Schreibtools generierte Texte zu erkennen – nicht immer, aber oft, und dann droht eine Abwertung oder Abstrafung. Der Grund: Texte sollen für Menschen geschrieben sein und nicht für Suchmaschinen – und KI-Texte erfüllen meist nur letzteres Kriterium.
Auch wenn sich dies nach vielen negativen Aspekten anhört: Der **Einsatz von KI-Schreibtools kann sehr vorteilhaft** für dich und dein Business sein. Allerdings solltest du darauf vorbereitet sein, dich in die Materie einzuarbeiten.
Gehe nicht davon aus, dass du einfach einen Textgenerator herunterladen kannst und im nächsten Moment bereits perfekte Texte erhältst.
## Die 6 besten KI-Textgeneratoren und Tools
Mittlerweile gibt es eine **Vielzahl von Anwendungen für die Erstellung von KI-Texten.** Einige sind explizit auf dieses Thema spezialisiert, andere Male ist die KI-Texterstellung als Feature in Apps integriert, die eigentlich für andere Dinge zuständig sind.
So bieten beispielsweise Canva (Grafikdesign-Tool), DeepL (Übersetzer), Wortliga (Textanalyse-Tool) und Wix (Website-Baukasten) die Möglichkeit, KI zu nutzen. Und natürlich gibt es auch eine Lösung von Google, genannt Gemini (ehemals Google Bard).
Im Folgenden konzentriere ich mich jedoch auf Apps, die sich auf die **KI-Texterstellung spezialisiert** haben.
Ich stelle dir die besten Optionen vor und am Ende findest du einen **Vergleich der KI-Textgeneratoren.**
### 1. ChatGPT

[ChatGPT](https://chatgpt.com/) ist gewissermaßen das Urgestein unter den KI-Schreibtools: Bereits im Jahr 2018 entwickelte die Firma ihr erstes Sprachmodell, GPT-1.
Die Version GPT-3.5 des Unternehmens OpenAI gibt es seit Ende 2022. Sie war somit eine der ersten Anwendungen, die in dem Bereich für die breite Öffentlichkeit verfügbar waren – und zwar kostenlos.
- Dauerhaft kostenlos in der GPT-3.5 Version bzw. der neuen GPT-4o mini Version, unbegrenzte Wortanzahl und Anfragen
- Generierung von einfachem Code möglich
- Sehr einfache Benutzeroberfläche und Bedienung dank Chat
- Ideal für Recherche, Ideenfindung und Briefing-Erstellung – weniger gut geeignet für längere Artikel und Social-Media-Posts
Das Tolle an ChatGPT ist, dass du die App dauerhaft ohne Kosten verwenden kannst. Dabei kannst du sogar unbegrenzt viele Anfragen pro Monat kostenlos stellen.
Wenn du Zugriff auf GPT-4 und mehr Funktionen (u. a. Internetanbindung) haben möchtest, hast du die Wahl aus zwei kostenpflichtigen Abos: ChatGPT Plus gibt es ab knapp 20 Euro (20 US-Dollar) monatlich.
### 2. NeuronWriter

[NeuronWriter* ](https://bloggiraffe.de/link/neuronwriter/)gilt auf dem deutschen Markt als eine der besten Alternativen zu Frase und SurferSEO. In meinem Blog findest du eine ausführliche [NeuronWriter Review](https://bloggiraffe.de/neuronwriter/), weil ich selbst das Tool zur SEO-Optimierung nutze.
Daneben bietet es zahlreiche tolle Funktionen zur KI-Texterstellung.
- SEO-Optimierung integriert
- Templates verfügbar und Erstellung von Custom Templates möglich
- Viele Funktionen, u. a. umformulieren, weiterschreiben, FAQs erstellen, Struktur generieren, Themen finden
- Einfache Bedienung
- Etwas unübersichtliches Bezahlsystem mit AI Credits
In einer kostenlosen Testversion kannst du NeuronWriter 7 Tage lang testen. Das günstigste Abo gibt es für 19 US-Dollar pro Monat. Hier sind die Standard-AI-Templates und 15.000 AI Credits pro Monat inklusive.
### 3. Neuroflash
Quelle: neuroflash.de
[Neuroflash*](https://bloggiraffe.de/link/neuroflash/) ist eines der wenigen echt guten deutschen KI-Tools. Das deutsche Unternehmen aus Hamburg bietet seine Software seit 2022 an und bezeichnet sich laut eigener Website heute als „europaweit bester, ausgezeichneter Textgenerator für deutsche Texte“.
- Eine der wenigen Apps, die die Texte direkt auf Deutsch erstellt
- Über 100 Templates
- DSGVO-konform
- Deutscher Support
- Vorgefertigte Workflows, mit denen Blogbeiträge und Social Media Posts besonders einfach erstellt werden können
- Zahlreiche kostenlose Guides, Templates und Fallstudien verfügbar
- Mit 7 Sprachen weniger als andere Tools, dafür aber Deutsch als Ausgangssprache
In der kostenlosen Probeversion kannst du 7 Tage lang bis zu 2.000 Wörter unverbindlich testen. Das Starter-Paket gibt es ab 30 Euro pro Monat (bei jährlicher Zahlung).
### 4. Jasper
Quelle: jasper.com
Mit seinem Startpunkt im Jahr 2021 gehört [Jasper AI ](https://bloggiraffe.de/link/jasper/)zu den ältesten auf dem Markt. Es ist heute eine der beliebtesten Optionen und punktet mit zahlreichen Features und Vorteilen.
- Gleiche einfache Nutzeroberfläche wie ChatGPT, intuitiv
- Besonders gut geeignet für SEO, weil Integration mit SurferSEO möglich
- Verbindung mit Google sorgt für aktuelle Informationen
- Quellenangaben erleichtern die Überprüfung von Fakten
- Templates für Prompts verschiedener Textarten
- Jasper Academy mit Webinaren, Tutorials und großer FAQ-Sektion
- Wie bei vielen anderen Apps werden die Texte nicht auf Deutsch erstellt, sondern aus dem Englischen übersetzt
Eine kostenfreie Version ist leider nicht verfügbar – allerdings kannst du die Anwendung 7 Tage lang umsonst testen. Das günstigste Paket schlägt mit 39 US-Dollar monatlich zu Buche.
### 5. Writesonic
Quelle: writesonic.com
[Das US-Unternehmen Writesonic*](https://writesonic.com/) startete ursprünglich als Magicflow. Es bietet eine Anwendung, mit der du KI-Texte mithilfe einer SEO-Integrierung sogar SEO-optimieren kannst.
- Selbst auswählen, welche GPT-Version für die Erstellung der Texte verwendet werden soll
- Kann mit SurferSEO verbunden werden
- ChatBot Chatsonic kann aktuelle Informationen abrufen
- Templates für verschiedene Inhalte (auch längere Texte)
- Umstellung zwischen formeller und informeller Sprache nicht ohne Weiteres möglich
- Qualität deutscher Texte nicht so gut wie bei anderen Anbietern
Die Preisgestaltung funktioniert bei Writesonic, ähnlich wie bei NeuronWriter, mit Credits. In der kostenlosen Probeversion bekommst du einmalig 25 Credits, womit du einen Artikel erstellen lassen kannst.
Das günstigste Bezahlpaket kostet 16 US-Dollar monatlich und beinhaltet 100 Credits für etwa 5 Artikel.
### 6. Writer
Quelle: writer.com
[Writer](https://writer.com/) gehört zu den wenigen Anwendungen, die nicht auf dem weitverbreiteten GPT-Modell basieren, sondern ein eigenes Sprachmodell verwenden. Die Software eignet sich besonders gut für die Erstellung von Texten für den Markenaufbau und die Markenbindung.
- Nutzt sein eigenes LLM Palmyra
- Direkter Zugriff auf das Internet
- Definition eigener Stile vorhanden, ideal für Markenstärkung
- Contenterstellung auf Deutsch manchmal nicht ganz einfach
Das günstigste Paket für 13,50 US-Dollar im Monat (bei jährlicher Zahlung) ist auf 15.000 Wörter monatlich pro User beschränkt (bei 5 Usern). Die Testversion kannst du 14 Tage lang nutzen.
## KI-Textgeneratoren effizient nutzen: Tipps
Um die **bestmöglichen Ergebnisse aus der Arbeit mit KI-Schreibtools** herauszuholen, solltest du einige Dinge beachten. Hier meine 3 Top-Tipps:
- **Lerne, gute Prompts zu schreiben.** Eine der wichtigsten Voraussetzungen, um gute KI-Texte zu erstellen, ist die Bereitstellung der richtigen Informationen. Wenn du das Tool mit guten Prompts fütterst, bekommst du auch bessere Ergebnisse. Lerne entweder selbst, die Anweisungen korrekt zu schreiben oder lass dies von einem Profi übernehmen.
- **Vernachlässige die Überarbeitung nicht.** Um mit der Nutzung von KI gute und einzigartige Texte zu bekommen, ist eine gründliche Nachbearbeitung essenziell. Überprüfe den Text auf Fehler jeglicher Art – vergiss dabei auch nicht die inhaltlichen. Formuliere komplizierte Sätze oder Passagen um und achte besonders darauf, dass keine Wiederholungen vorhanden sind.
- **Erwarte keine Magie.** Auch, wenn es ziemlich magisch erscheinen mag, dass KI-Textgeneratoren von selbst Inhalte generieren können: Erwarte kein Wunderwerkzeug, das dir sämtliche Arbeit erspart. Sieh die Apps eher als praktische Hilfsmittel, die dir – richtig eingesetzt – viel Zeit sparen können.
## Wie erkennt Google KI Content?
Google erkennt mit KI erstellten Content zwar nicht immer, aber das Risiko besteht eben trotzdem.
So entwickeln sich zwar die Fähigkeiten der KI und somit auch die Qualität der entstehenden Texte weiter – doch auch die Suchmaschine lernt dazu und kann durch immer neue Methoden erkennen, ob es sich um menschen- oder maschinengeschriebene Inhalte handelt.
Die Analyse der Inhalte erfolgt meist nach **Kriterien wie der Wortwahl und der Struktur des Contents**. Unter anderem überprüft Google, ob es typische Muster erkennt, etwa viele Wiederholungen oder das Fehlen von Umgangssprache.
Wird dein Content als KI-generiert eingeschätzt, kann dies unter Umständen eine **Abstrafung durch Google** nach sich ziehen. Das bedeutet, dass deine veröffentlichten Inhalte schlechter eingestuft werden und somit weniger Reichweite bekommen.
## Fazit: bessere Texte und mehr Effizienz mithilfe von KI
KI-Schreibtools sind **kein Ersatz für die professionelle Texterstellung**, können diese aber um ein Vielfaches erleichtern. Wichtig ist, dass du lernst, mit den Tools umzugehen, um so den größten Mehrwert daraus zu schöpfen.
Die** nachträgliche Überarbeitung **ist dabei ein wichtiger Faktor. Denn obwohl es sich bei KI-Artikeln um menschenähnliche Texte handelt, fehlt doch die menschliche Komponente. Auch inhaltliche Fehler, unvollständige Angaben und ein unpassender Schreibstil sind typische Herausforderungen bei der Arbeit mit KI.
Besonders in der ersten Phase der Texterstellung kannst du jedoch stark von einem KI-Tool profitieren. Du kannst damit** Ideen finden, Recherchen durchführen und erste Textentwürfe **sowie ganze Passagen schreiben lassen. Auch für sich wiederholende und kürzere Texte eignet sich die KI hervorragend, denn diese sind so schnell erstellt.
Welches Tool sich für dich am besten eignet, um **KI-Texte schreiben **zu lassen, kommt auf deine Ansprüche an. Wenn es um deutsche Texte geht, ist für mich Neuroflash eine der besten Optionen.
Ich selbst nutze für meine Blogartikel darüber hinaus NeuronWriter, welches du übrigens [aktuell noch als Life-Time-Deal*](https://bloggiraffe.de/link/neuronwriter-lifetime-deal/) erwerben kannst. Für mich ist [NeuronWriter](https://bloggiraffe.de/neuronwriter/) die beste Option, wenn es um das Schreiben von Blogposts geht.
Möchtest du dagegen hauptsächlich Inspiration bekommen und benötigst keine weiteren Funktionen, kann das dauerhaft kostenlose ChatGPT für dich ideal sein.
## FAQ
Ja, KI-Textgeneratoren können für dich automatisiert SEO-Texte schreiben. Je nach Software gibst du die Keywords selbst an oder lässt auch diese von der Anwendung generieren. Wähle am besten einen Anbieter mit SEO-Integration oder nutze Softwares wie NeuronWriter, die beide Funktionen vereinen.
KI-Schreibtools können dir Zeit sparen: bei der Recherche, der Erstellung der Struktur oder sogar dem Ausformulieren deines Textes. Voraussetzung ist, dass du der KI den notwendigen Input gibst – das funktioniert mit gut formulierten Prompts.
In manchen Fällen erkennt Google, ob es sich um KI-generierte Inhalte handelt. Lese den Content deshalb immer Korrektur und formuliere Passagen um, wenn sich diese maschinell geschrieben lesen, Wiederholungen enthalten oder unpassend sind.
Du solltest KI-Inhalte immer überarbeiten, bevor du diese veröffentlichst. Prüfe den Content sowohl auf seine inhaltliche Richtigkeit als auch auf Formulierungen und die allgemeine Lesbarkeit. So stellst du sicher, dass die Texte korrekt, zum Stil passend und angenehm zu lesen sind.
Welche Anwendung sich für dich am besten eignet, kommt auf deine Bedürfnisse an. Für die Erstellung von Marketing- und Werbetexten eignen sich Software wie Jasper. Benötigst du Tools zur Keyword-Recherche, solltest du eine Anwendung mit SEO-Integration wählen, wie NeuronWriter oder Writesonic.
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# E-Rechnungsgesetz: Das müssen Selbstständige jetzt wissen
Source: https://bloggiraffe.de/e-rechnungsgesetz/
Seit der Einführung des E-Rechnungsgesetzes bist du als Selbstständiger möglicherweise verpflichtet, Rechnungen elektronisch zu erstellen und zu übermitteln.
Was das genau bedeutet, welche Formate gängig sind und was du sonst beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel.
**E-Rechnungsgesetz - Die wichtigsten Fakten auf einen Blick**
- Verpflichtung für Unternehmen und Selbstständige, Rechnungen bei öffentlichen Aufträgen digital zu übermitteln.
- Vorgeschriebenes Format zur automatisierten Verarbeitung erforderlich
- Ziel: Reduzierter Verwaltungsaufwand, automatisierte Prozesse, mehr Transparenz
- Betrifft aktuell vor allem den öffentlichen Sektor und den B2B-Bereich
- Grundlage: EU-Richtlinie 2014/55/EU, umgesetzt durch das deutsche E-Rechnungsgesetz und die E-Rechnungsverordnung
## Was sind E-Rechnungen?
E-Rechnungen sind digitale Rechnungen, die bestimmte formale und technische Anforderungen erfüllen. Dabei handelt es sich nicht einfach um ein PDF, das per E-Mail verschickt wird. Vielmehr müssen E-Rechnungen strukturierte Datenformate nutzen, die eine automatische Verarbeitung ermöglichen.
**Die wichtigsten Merkmale:**
- Die Rechnung wird in einem elektronischen Format erstellt und übermittelt.
- Sie enthält alle Pflichtangaben einer Rechnung [gemäß § 14 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html).
- Die Verarbeitung erfolgt meist automatisiert, ohne dass eine manuelle Eingabe erforderlich ist.
**Pflichtangaben einer Rechnung gemäß § 14 UstG**
- Vollständiger Name und Anschrift von Rechnungsaussteller und -empfänger
- Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Ausstellers
- Rechnungsdatum (Ausstellungsdatum)
- Fortlaufende Rechnungsnummer zur eindeutigen Identifizierung
- Menge und Art der gelieferten Waren oder Umfang und Art der erbrachten Dienstleistungen
- Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung (falls nicht identisch mit dem Rechnungsdatum)
- Entgelt (Nettobetrag) sowie anzuwendender Steuersatz
- Betrag der Umsatzsteuer, der auf das Entgelt entfällt
- Bei Steuerbefreiungen: Hinweis auf die entsprechende Rechtsgrundlage
- Bei Rechnungen über 250 Euro (Kleinbetragsrechnungen): zusätzliche Angaben wie Gesamtbetrag und Steuerangabe (brutto).
## Wen betrifft die E-Rechnungspflicht?
Die E-Rechnungspflicht gilt bereits seit einigen Jahren für Unternehmen und Selbstständige, die mit öffentlichen Auftraggebern zusammenarbeiten. Seit dem 27. November 2020 müssen Rechnungen an Behörden des Bundes in elektronischer Form gestellt werden.
In vielen Bundesländern wurde diese Pflicht ebenfalls 2020 eingeführt wie zum Beispiel in Bremen, während andere wie Mecklenburg-Vorpommern (2023) und Hessen (2024) zu einem späteren Zeitpunkt nachgezogen sind. Öffentliche Auftraggeber akzeptieren in der Regel nur noch [strukturierte Formate wie die XRechnung](https://www.lexware.de/wissen/faktura-warenwirtschaft/xrechnung/).
Seit dem 1. Januar 2025 ist die E-Rechnungspflicht auf den B2B-Bereich ausgeweitet. Unternehmen jeder Größe, einschließlich Kleinunternehmer, müssen also nun für steuerpflichtige Umsätze innerhalb Deutschlands elektronische Rechnungen ausstellen und empfangen.
Unstrukturierte Formate wie PDF oder Papierrechnungen werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zulässig sein.
## Gängige Formate bei E-Rechnungen
Für die Erstellung und Übermittlung von E-Rechnungen stehen dir [verschiedene Formate](https://www.e-rechnung-bund.de/e-rechnung/unterschied-zwischen-papier-pdf-und-erechnung/) zur Verfügung. Die wichtigsten und am häufigsten genutzten Formate sind:
| **Format** | **Merkmale** | **Einsatzbereich** |
| ---------- | ------------ | ------------------ |
| **XRechnung** | Standard für öffentliche Auftraggeber, strukturierte Daten, vollständig maschinenlesbar | Öffentlicher Sektor |
| **ZUGFeRD** | Kombination aus PDF und strukturierten Daten, maschinen- und menschenlesbar | Privatwirtschaft und Behörden |
| **Hybrid** | Mischung aus PDF und XML-Daten, flexibel einsetzbar | Mischanwendungen in verschiedenen Branchen |

## Vorteile der E-Rechnung
Einer der größten Pluspunkte ist die **deutliche Zeitersparnis**. Da E-Rechnungen in einem strukturierten Format vorliegen, können sie von [Buchhaltungsprogrammen](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) und ERP-Systemen automatisch verarbeitet werden.
Das bedeutet, dass keine manuelle Dateneingabe erforderlich ist, wodurch Fehlerquellen erheblich reduziert werden. Besonders bei größeren Rechnungsvolumina senkt das den Arbeitsaufwand erheblich.
Ein weiterer Vorteil liegt in den **geringeren Kosten**. Der Verzicht auf Papier, Druck und Versand spart Material und reduziert die damit verbundenen Logistik- und Lagerkosten. Gleichzeitig beschleunigt die elektronische Übermittlung den gesamten Rechnungsprozess, was wiederum die Zahlungsabwicklung optimiert.
**Schnellere Zahlungseingänge** bedeuten für dich als Selbstständiger eine höhere Liquidität und verbesserte Planbarkeit.
Die E-Rechnung sorgt zudem für mehr Transparenz und **Nachverfolgbarkeit**. Durch die digitale Dokumentation lässt sich jede Rechnung problemlos archivieren, durchsuchen und im Bedarfsfall schnell abrufen. Das erleichtert interne Abläufe sowie die Zusammenarbeit mit Steuerberatern oder Finanzbehörden.
Darüber hinaus unterstützt die E-Rechnung Unternehmen dabei, die **gesetzlichen Vorgaben** zu erfüllen. Gerade bei Geschäften mit öffentlichen Auftraggebern oder seit 2025 auch im B2B-Bereich ist das essenziell, da die Einhaltung der vorgeschriebenen Formate verpflichtend ist.
Die automatisierte Prüfung der Rechnungsdaten durch die Systeme der Empfänger gewährleistet zudem, dass die Angaben vollständig und korrekt sind, bevor die Rechnung verarbeitet wird.
Nicht zuletzt ist der Einsatz von E-Rechnungen ein Schritt in Richtung **Nachhaltigkeit**. Weniger Papierverbrauch und eine effizientere Ressourcennutzung tragen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens zu verkleinern.
In Zeiten, in denen Umweltbewusstsein zunehmend an Bedeutung gewinnt, kann das ein positives Signal an Kunden und Geschäftspartner senden.
## So stellst du auf E-Rechnungen um
Die Umstellung auf E-Rechnungen erfordert einige Anpassungen in deinem Geschäftsalltag.
**Die wichtigsten Schritte umfassen:**
- **Software auswählen:** Nutze eine Software, die E-Rechnungen im gewünschten Format erstellen und versenden kann.
- **Daten prüfen:** Stelle sicher, dass deine Kundendaten korrekt sind, insbesondere die Rechnungsadresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers.
- **Formate beachten:** Informiere dich, welches Format dein Kunde oder Auftraggeber bevorzugt. Für öffentliche Auftraggeber ist in der Regel die XRechnung erforderlich.
- **Rechtliche Anforderungen einhalten:** Achte darauf, dass alle Pflichtangaben enthalten sind, wie beispielsweise Steuernummer, Rechnungsnummer und Leistungsbeschreibung.
## Gibt es Ausnahmen oder Übergangsfristen?
Bis zum 31. Dezember 2026 dürfen Unternehmen weiterhin PDF-Rechnungen versenden, sofern der Empfänger dem zustimmt. Diese Übergangsregelung ermöglicht es Unternehmen, ihre Prozesse schrittweise auf die E-Rechnung umzustellen.
Ab dem 1. Januar 2027 gilt die Verpflichtung zur E-Rechnung für Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von über 800.000 Euro. Unternehmen mit einem geringeren Umsatz können PDF-Rechnungen weiterhin nutzen, wenn der Empfänger einverstanden ist.
Ab dem 1. Januar 2028 entfällt diese Ausnahme, und die E-Rechnung wird für alle Unternehmen verpflichtend. Der Versand von PDF-Rechnungen ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zulässig.
## FAQ
- Vertragspartner analysieren: Sind deine Kunden öffentliche Auftraggeber oder Unternehmen?
- Regionale Unterschiede beachten: In welchem Bundesland agierst du, und welche Vorgaben gelten dort für Geschäfte mit Behörden?
- Technische Vorbereitung: Stelle sicher, dass du ab 2025 E-Rechnungen erstellen und empfangen kannst, falls du im B2B-Bereich tätig bist.
Ja, um E-Rechnungen zu erstellen und zu versenden, benötigst du eine geeignete Software. Achte darauf, dass sie die relevanten Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD unterstützt.
Die Kosten für die Umstellung auf E-Rechnungen können je nach Unternehmensgröße, Anforderungen und der gewählten Software stark variieren. Eine grobe Schätzung gibt dir jedoch einen ersten Eindruck:
- Einfache Lösungen für Selbstständige und kleine Unternehmen:
Monatliche Abonnements für Cloud-basierte E-Rechnungstools starten bei etwa 10 bis 30 € pro Monat.
- Einmalige Kosten für die Einrichtung oder Schulung bewegen sich meist zwischen 100 und 500 €.
- Mittelständische Unternehmen mit komplexeren Anforderungen:
Für Softwarelösungen, die in bestehende Systeme integriert werden müssen (z. B. ERP-Systeme), fallen oft Lizenzgebühren zwischen 500 und 3.000 € an.
- Hinzu kommen mögliche Anpassungs- und Schulungskosten, die ebenfalls im Bereich von 1.000 bis 5.000 € liegen können.
- Großunternehmen mit umfassender IT-Infrastruktur:
Kosten für maßgeschneiderte Lösungen und umfassende Integration können 10.000 € oder mehr betragen.
Im B2C-Bereich, also bei Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatkunden, sind PDF-Rechnungen weiterhin zulässig. Hier gelten keine gesetzlichen Vorgaben zur verpflichtenden Nutzung von E-Rechnungen. Unternehmen können weiterhin PDF-Rechnungen oder Papierrechnungen ausstellen, da die Verpflichtung zur E-Rechnung ausschließlich für den B2B-Bereich und den öffentlichen Sektor gilt.
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# Insolvenz bei Einzelunternehmen: Insolvenzverfahren anmelden & die Chance auf Restschuldbefreiung
Source: https://bloggiraffe.de/insolvenz-einzelunternehmen/
Gerät [ein Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) in eine bedrohliche finanzielle Situation, kann eine Insolvenz nicht nur unabdingbar, sondern sogar vorteilhaft sein. Neben der Betriebsinsolvenz ist die Privatinsolvenz für Selbstständige eine Option, wenn sie ihre Tätigkeit bereit aufgegeben haben.
Der große Vorteil einer Insolvenz für dich als Solo-Unternehmer liegt in der Restschuldbefreiung. So hast du die Chance, bereits nach drei Jahren wieder schuldenfrei zu sein.
Lies weiter und erfahre alles über das **Insolvenzverfahren für Einzelunternehmer!**
**Einzelunternehmen Insolvenz – die wichtigsten Fakten:**
- Anders als bei Kapitalgesellschaften besteht für Einzelunternehmer keine Insolvenzantragspflicht.
- Wenn ein Einzelunternehmer überschuldet oder zahlungsunfähig ist, steht es ihm jedoch frei, Insolvenz zu beantragen.
- Je nach Rahmenbedingungen kann sich eine Regelinsolvenz oder eine Privatinsolvenz eignen.
- Für Selbstständige ist vor allem die Restschuldbefreiung von Vorteil: Nach drei Jahren besteht die Möglichkeit, dass restliche Schulden erlassen werden. Schuldner haben so die Chance, innerhalb einer kurzen Zeit schuldenfrei zu werden.
## Warum ein Einzelunternehmen Insolvenz anmeldet
Grundsätzlich **meldet ein Einzelunternehmen Insolvenz an,** wenn es in eine schwierige finanzielle Lage gerät. Wenn deine Einzelfirma zahlungsunfähig wird und du kein Geld dafür hast, offene Schulden zu begleichen, solltest du handeln.
Je schneller, desto besser – so kannst du verhindern, dass sich ein immer größerer Schuldenberg anhäuft.
Das **Ziel des Insolvenzverfahrens:** Es sollen möglichst viele Schulden bei den Gläubigern abbezahlt werden. Handelt es sich um mehrere Gläubiger, soll die Abzahlung möglichst fair verlaufen.
Das große Problem für dich als Einzelunternehmer ist, dass dabei auch deine privaten Ersparnisse in Gefahr sein können. Das liegt daran, dass du nicht nur mit dem Vermögen des Unternehmens, sondern auch [mit ](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/)[d](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/)[einem gesamten Privatvermögen haftest](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/).
Deshalb wird dieses zur **Insolvenzmasse **dazugezählt und kann verwertet werden, um die Forderungen von Gläubigern zu befriedigen.
Indem du rechtzeitig eingreifst und dich insolvent meldest, kannst du zumindest versuchen, einen Teil der Schulden abzubezahlen und, bei Erteilung der Restschuldbefreiung, **nach drei Jahren schuldenfrei sein. **
## Rechtliches zum Insolvenzverfahren bei Einzelunternehmen
Für viele Unternehmen gilt die **Insolvenzantragspflicht**: Sie müssen rechtzeitig einen Antrag auf Insolvenz stellen. Diese Pflicht haben zum Beispiel Kapitalgesellschaften wie die GmbH, nicht aber Einzelunternehmer.
Für dich als Selbstständiger besteht demnach auch **kein Risiko der Insolvenzverschleppung. **Davon spricht man, wenn sich ein Unternehmen damit Zeit lässt, einen notwendigen Insolvenzantrag zu stellen.
Details und Rahmenbedingungen zum Thema Insolvenz sind in der [Insolvenzordnung (InsO)](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/index.html#BJNR286600994BJNE002109125) festgelegt. Dazu gehören unter anderem die Gründe, aufgrund derer ein** Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens **gestellt werden darf.
Wenn ein Unternehmen Insolvenz beantragen möchte, sind die allgemeinen Gründe dafür eine (drohende) Zahlungsunfähigkeit oder eine Überschuldung.

## Arten von Insolvenz für Einzelunternehmer: Regelinsolvenz, Verbraucherinsolvenz, Privatinsolvenz oder Firmeninsolvenz?
Grundsätzlich wird zwischen **zwei verschiedenen Insolvenzverfahren **unterschieden: der Insolvenz für Firmen und der Insolvenz für Privatpersonen:
- **Die Regelinsolvenz **(auch Firmeninsolvenz, Betriebsinsolvenz oder Unternehmensinsolvenz) wird in den meisten Fällen angewendet und entspricht dem Prozess, wenn Kapitalgesellschaften Insolvenz anmelden müssen.
- **Die Verbraucherinsolvenz** (auch Privatinsolvenz) ist für Selbstständige erst nach der Beendigung ihrer Selbstständigkeit möglich. Voraussetzungen sind, dass weniger als 20 Gläubiger und keine offenen Forderungen aus Arbeitsverhältnissen bzw. Verbindlichkeiten an ehemalige Angestellte vorhanden sind. Zudem musst du beweisen können, dass du bereits versucht hast, dich außergerichtlich mit deinen Gläubigern zu einigen, und dies gescheitert ist. Es handelt sich dabei um ein etwas vereinfachtes Verfahren, das sich ausschließlich an Privatpersonen wendet.
Wenn du versuchen möchtest, dein [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) weiterzuführen, ist die Regelinsolvenz besser geeignet. Im Gegensatz dazu eignet sich eine Privatinsolvenz für ehemals Selbstständige, die ihre Tätigkeit bereits beendet haben.
## Ablauf des Insolvenzverfahrens
Egal, ob Privat- oder Firmeninsolvenz: Der Ablauf der Beantragung und des Verfahrens ist in der Regel gleich oder zumindest sehr ähnlich.
Diese Schritte durchläufst du, um ein **Insolvenzverfahren zu beantragen:**
- **Drohende Zahlungsunfähigkeit:** Wenn du merkst, dass du Forderungen nicht bezahlen kannst und sich immer mehr Schulden ansammeln, solltest du handeln. Ein Insolvenzverfahren gibt dir jetzt die Möglichkeit, dein Unternehmen zu sanieren, Schulden abzubauen und eine Restschuldbefreiung zu erlangen.
- **Insolvenzantrag beim Insolvenzgericht stellen:** Auch wenn eventuell einer deiner Gläubiger (z. B. ein Lieferant oder das Finanzamt) bereits einen Fremdantrag eingereicht hat, solltest du zusätzlich selbst einen Insolvenzantrag bei Gericht stellen. Das für dich zuständige Insolvenzgericht findest du auf der [Website des Justizportals des Bundes](https://www.justizadressen.nrw.de/de/justiz/suche).
- **Antrag auf Restschuldbefreiung stellen:** Dieser Antrag sollte zusammen mit dem Insolvenzantrag gestellt werden. Wenn du dies vergisst, muss dich das Gericht zwar auf die Möglichkeit der Restschuldbefreiung hinweisen – trotzdem ist es besser, den Antrag gleich bei der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen.
- **Vorläufiges Verfahren: **Sobald alle Unterlagen eingegangen sind, wird dein Antrag geprüft. Diese Prüfungsphase bis zur eigentlichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens nennt sich vorläufiges Insolvenzverfahren. Dabei wird geprüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt werden (Insolvenzgrund vorhanden, Antrag korrekt, genügend Geld vorhanden, um zumindest die Verfahrenskosten zu decken).
- **Eröffnung des Verfahrens:** Das Gericht ernennt nun einen endgültigen Insolvenzverwalter (oft nimmt der vorläufige Verwalter diese Position ein) und eröffnet das Insolvenzverfahren. Der Verwalter ist dafür zuständig, die sogenannte Insolvenzmasse zu bestimmen – dazu gehört im Fall von Einzelunternehmen auch das Privatvermögen. Das Ziel ist es, Schulden bei den Gläubigern abzubezahlen, etwa indem Wertgegenstände veräußert werden.
- **Alternative – Sanierung: **Hat der Verwalter Hoffnung, dass deine Zahlungsunfähigkeit nur von kurzer Dauer ist, wird stattdessen ein Sanierungsplan oder Insolvenzplan erstellt. Die Gläubiger müssen diesem aber zustimmen, denn in vielen Fällen bedeutet das einen Nachteil für sie.
- **Beendigung des Insolvenzverfahrens: **Steht keine Sanierung zur Debatte, wird das Unternehmen liquidiert und alle Vermögenswerte veräußert, um die offenen Forderungen zu bezahlen. Dann folgt die dreijährige Wohlverhaltensphase. Während dieser Zeit musst du ein regelmäßiges Einkommen anstreben, um die Restschulden langsam zu begleichen. Hast du dich vorbildlich verhalten, wird die Restschuldbefreiung erteilt und damit deine restlichen Schulden nach Ablauf der drei Jahre erlassen.
### Trotz Insolvenz selbstständig tätig bleiben – geht das?
[Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) dürfen auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens **weiter selbstständig tätig bleiben.** Sogar die Gründung eines neuen Unternehmens ist grundsätzlich erlaubt.
Voraussetzung für beide Szenarien ist jedoch, dass der Insolvenzverwalter dem zustimmt. Das kann etwa dann der Fall sein, wenn der Businessplan angepasst oder die Insolvenz von einem einzelnen ungünstigen Vorfall ausgelöst wurde (z. B. weil ein Großkunde seine Rechnung nicht beglichen hat).
In jedem Fall steht während der Wohlverhaltensphase im Fokus, dass du ein** regelmäßiges Einkommen erwirtschaftest**, um deine Schulden abzubezahlen. Dabei musst du selbstverständlich nicht dein gesamtes Einkommen abgeben, sondern lediglich den pfändbaren Teil.
Die [Pfändungsfreigrenze](https://www.gesetze-im-internet.de/pf_ndfreigrbek_2024/anhang.html) richtet sich dabei nach deinem monatlichen Nettolohn und einer etwaigen Unterhaltspflicht. Wer weniger als 1.500 Euro verdient, muss nichts abgeben. Verdienst du beispielsweise 2.000 Euro monatlich (keine Unterhaltspflicht), werden 355,78 Euro fällig.
Im Hinblick auf ein Insolvenzverfahren ist es sinnvoll, ein [Pfändungsschutzkonto zu eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-p-konto/). So kannst du sicherstellen, dass dein Geld bis zur Pfändungsgrenze auch sicher nicht gepfändet werden kann.
## Insolvenzverfahren als Chance für Selbstständige
Weil im Normalfall redlichen Schuldnern die Restschuldbefreiung erteilt wird, kann ein **Insolvenzverfahren für Selbstständige** die Chance auf eine Schuldenregulierung sein. Dies ist dabei natürlichen Personen vorbehalten – eine GmbH bekommt keine Restschuldbefreiung.
So vermeidest du es, nach dem Insolvenzverfahren auf einem Schuldenberg sitzen zu bleiben, den du jahrelang abbezahlen müsstest. Du hast die Chance, nach drei Jahren schuldenfrei zu sein und kannst meist sogar deine **selbstständige Tätigkeit weiterführen** oder ein neues Unternehmen gründen.
Allerdings hat eine Insolvenz natürlich auch seine Nachteile:
- Kosten für das Gerichtsverfahren, den Insolvenzverwalter und etwaige Beratungen
- Schufa-Eintrag (wird nach 6 Monaten gelöscht)
- Insolvenz ist öffentlich für alle im Insolvenzregister einsehbar (kann zu Vertrauensproblemen führen)
Beachte außerdem unbedingt, dass der** Erlass deiner Restschulden nicht immer **gewährt wird. Verhältst du dich in der Wohlverhaltensphase nicht nach den Vorgaben, kann dir die Restschuldbefreiung versagt werden. Gläubiger können ihre Forderungen dann immer noch einfordern und beispielsweise Zwangsvollstreckung anordnen lassen.
## Insolvenz als Einzelunternehmer: Tipps
Hier findest du **hilfreiche Tipps, wie du die Insolvenz als Einzelunternehmer** erfolgreich navigierst:
- **Reagiere rechtzeitig. **Wenn du merkst, dass dein Unternehmen in eine finanzielle Schieflage gerät und sich die Schulden anhäufen, solltest du unbedingt einen Insolvenzantrag stellen oder dich von einem Experten beraten lassen.
- **Versuche, dein Unternehmen zu sanieren. **Der Plan zur Restrukturierung deines Unternehmens muss vom Unternehmer, also dir selbst, erstellt und vorgestellt werden.
- **Vergiss nicht, gleichzeitig mit deinem Insolvenzantrag einen Antrag auf Restschuldbefreiung zu stellen. **Für dich als Privatperson ist dies eine riesige Chance, deine Schulden schnell abzubauen.
- **Fülle den Antrag mit Bedacht aus.** Bedenke, dass dein Insolvenzverfahren nur eröffnet wird, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind (Grund vorhanden, Antrag korrekt gestellt, genügend Vermögen für Verfahrenskosten vorhanden).
## Fazit: Insolvenz als Chance für Einzelunternehmen
Wer als Unternehmer in eine finanzielle Schieflage gerät, bekommt mit einer** Insolvenz die Chance auf einen Neustart **ohne Schulden. Besonders vorteilhaft für dich als Einzelunternehmer ist die Möglichkeit der **Restschuldbefreiung**, die Kapitalgesellschaften nicht genießen.
Um gar nicht erst in eine ungünstige Lage zu kommen, solltest du stets deine Finanzen sowie deinen Geschäftsplan im Blick behalten. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, dich von Experten wie Steuer- und Finanzberatern unterstützen zu lassen. So schaffst du es, ein langfristig erfolgreiches Business aufzubauen!
In meinem Blog findest du zahlreiche Informationen und Praxis-Tipps rund um das Thema Selbstständigkeit und Existenzgründung. Dort liest du beispielsweise, warum sich ein [Steuerberater für Einzelunternehmen lohnen](https://bloggiraffe.de/steuerberater-fuer-einzelunternehmen/) kann und [welche Rechtsform sich für dein Business](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) am besten eignet.
## FAQ
Als Einzelunternehmer unterliegst du nicht der Insolvenzantragspflicht, wie es etwa bei einer GmbH der Fall ist. Es steht dir allerdings frei und ist zu empfehlen, wenn dein Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät.
Mit der Zustimmung des Insolvenzverwalters darfst du weiter trotz Insolvenz selbstständig tätig sein. Wenn du glaubhaft machen kannst, dass du auf diese Weise etwas verdienen kannst, wird dies meistens erlaubt. Ansonsten bist du während der Wohlverhaltensphase dazu verpflichtet, dich um ein Angestelltenverhältnis zu bemühen.
Der Insolvenzverwalter ermittelt deine Insolvenzmasse - das ist das gesamte Geld, das dir zur Verfügung steht. Dazu gehört für dich als Einzelunternehmer nicht nur das Geschäftsvermögen, sondern außerdem dein privates Vermögen.
Wenn das Vermögen des Schuldners nicht ausreicht, um zumindest die Kosten für den Prozess zu decken (u. a. Gerichtskosten) kann es sein, dass dein Insolvenzverfahren nicht eröffnet wird.
Nein, du musst nicht dein gesamtes Einkommen abgeben, sondern lediglich das, was über die Pfändungsfreigrenze geht. Diese richtet sich nach deinem Nettoverdienst und etwaigen Unterhaltsabgaben, die du leisten musst.
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# Online-Shop Buchhaltungssoftware: Die 4 besten für die Automatisierung!
Source: https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-online-shop/
Der Online-Handel unterscheidet sich in einiger Hinsicht vom stationären Handel. Vor allem sind die Vorgänge dabei komplexer und oft zahlreicher – es gibt im Idealfall mehr Bestellungen, aber auch mehr Rücksendungen.
Das bedeutet, dass ein** Tool für die Buchführung umfangreiche Funktionen **mit sich bringen muss. Im E-Commerce muss die Buchhaltung aufgrund der Anzahl von entstehenden Belegen möglichst automatisiert ablaufen.
Damit du dich für die **richtige Buchhaltungssoftware für deinen [Online-Shop](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/)** entscheidest, habe ich mir einige der besten Anbieter auf dem Markt genauer angesehen.
Zudem gebe ich dir einige Tipps, die dich bei der Auswahl unterstützen können.
**Buchhaltungssoftware für Online-Shops – die wichtigsten Fakten:**
- Eine Buchhaltungssoftware zur Automatisierung erleichtert dir die Buchführung deines Unternehmens im E-Commerce.
- Für die Buchhaltung im E-Commerce sind besonders Funktionen rund um das Belegmanagement, Warenwirtschaft und Schnittstellen zu wichtigen Diensten wie Shopify wichtig.
- Neben den essenziellen Features sind eine einfache Bedienbarkeit und ein guter Kundensupport unabdingbare Kriterien bei der Wahl einer geeigneten Software.
## Warum die richtige Buchhaltungssoftware so wichtig ist
Die **Buchhaltung eines Online-Shops** ist nicht ohne. Schnell kommen viele Vorgänge zusammen, die sorgfältig dokumentiert werden müssen.
Dies geht nicht nur mit einem hohen Aufwand einher, der dich Stress und Zeit kostet, sondern steigert außerdem das Risiko für Fehler, welche später beim Finanzamt zu Problemen führen können.
Mit [einer Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/), die dich hierbei bestmögichst unterstützt, wird der Papierkram deines E-Commerce Shops nicht nur digitalisiert – das richtige Tool hilft dir auch dabei, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und deine **Buchführung korrekt abzuwickeln.**
Ein besonders wichtiger Punkt sind **Automatisierungen**. So bieten viele Softwares heute Funktionen, mit denen sich Standardprozesse automatisieren lassen.
Auf diese Weise sparst du Zeit bei deiner Buchhaltung und kannst diese für wichtigere Angelegenheiten in deinem E-Commerce Business aufwenden.
## Die beste Buchhaltungssoftware für deinen Online-Shop
Damit du bereits vorweg einen Überblick erhältst, findest du nachfolgend die besten Buchhaltungsprogramme für dein E-Commerce / Online-Shop.
[BuchhaltungsButler*](https://bloggiraffe.de/buchhaltungsbutler/) ist dank seines hohen Automatisierungsgrades und der umfassenden Integrationen besonders für E-Commerce-Unternehmen geeignet, die viele Buchhaltungsprozesse automatisieren möchten.
## Funktionen und Charakteristiken von Buchhaltungsprogrammen für E-Commerce / Online-Shops
Tools für die Buchhaltung kommen mit unterschiedlichen Funktionen daher. Oft hast du dabei die Wahl aus verschiedenen Paketen und kannst diese sogar **individuell an deine Ansprüche anpassen**, indem du Module oder Add-ons hinzubuchst.
Im Folgenden findest du einige der wichtigsten Dinge, auf die du bei einer **guten Buchhaltungssoftware für den E-Commerce / Online-Shops** achten solltest.
### Übersichtliches Dashboard
Ein **übersichtlich gestaltetes Dashboard** hilft dir dabei, innerhalb weniger Augenblicke einen Überblick über deine Finanzsituation sowie deine Einnahmen und Ausgaben zu bekommen.
So erkennst du sofort Probleme, etwa nicht zuordenbare Belege, und bekommst zudem eine Übersicht über deine Finanzen sowie die Liquidität deines Unternehmens.
### Schnittstellen und Integrationen
Schnittstellen erlauben es der Buchführungssoftware, Informationen automatisch aus anderen Anwendungen zu ziehen oder zu übertragen.
Welche Schnittstellen und Integrationen für dich notwendig sind, kommt auf deinen [Online-Shop](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/) an. Unter anderem können diese wichtig sein:
- Achte darauf, dass die **Anbindung zu den gängigen Shop-Systemen** möglich ist. Eines der beliebtesten Tools für den E-Commerce ist dabei Shopify. Vor allem sollte das Buchhaltungstool eine Integration des von dir verwendeten Shop-Systems bieten.
- Um mit dem Steuerberater und Finanzamt kommunizieren zu können, sind **Schnittstellen zu DATEV und ELSTER **nötig. Das erleichtert unter anderem den Jahresabschluss und die Umsatzsteuervoranmeldung.
- Die **Anbindung zu Banken und Kreditkarteninstituten** spart wertvolle Zeit. Das Tool sollte dazu in der Lage sein, dein Geschäftskonto zu verknüpfen.
- Achte auf die Unterstützung von Zahlungsdiensleitern wie z. b. Paypal, Klarna oder auch Stripe
### Automatisierungen
Wenn das Programm in der Lage ist, wiederkehrende Abläufe zu automatisieren, sparst du Zeit. Statt sämtliche Geschäftsvorfälle händisch eingeben zu müssen, kann ein gutes [Buchhaltungsprogramm](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/)** vieles automatisch für dich übernehmen.**
Ein Beispiel dafür ist der **automatische Zahlungsabgleich**. Dabei ordnet das Tool Transaktionen automatisch den passenden Rechnungen zu und markiert diese im Anschluss als bezahlt oder erledigt.
### Belegmanagement
Eine gute Buchhaltungssoftware übernimmt wichtige** Aufgaben des Managements von Belegen.** So kannst du Belege nicht nur einscannen und archivieren, sondern automatisch richtig verbuchen lassen.
Viele Tools können die Rechnungen automatisch von verschiedenen Plattformen importieren, z. B. von Amazon, Telekom etc.
Buchführungsprogramme arbeiten dabei meist mit einem [Tool wie GetMyInvoices*](https://bloggiraffe.de/link/getmyinvoices/) zusammen oder bieten selbst ein spezielles Tool für diese Aufgabe an.
### Automatisierte Rechnungsstellung
Bei einem guten Tool sollte die [Erstellung von Rechnungen](https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/) im Programm integriert sein. Du kannst dort in der Regel nicht nur **Angebote, Rechnungen und Lieferscheine erstellen**, sondern diese auch direkt aus dem Tool heraus an den Empfänger übermitteln.
Auch ein integriertes Mahnwesen ist praktisch – so verschickst du mit wenigen Klicks Mahnungen an deine Gläubiger.
### Warenwirtschaft
Ein **effizientes Warenwirtschaftssystem **ist ein entscheidender Punkt beim Betrieb eines Online-Shops. Viele Lösungen für die Buchhaltung bieten die Möglichkeit, die Warenwirtschaft modular als Extra zum Tool hinzuzubuchen.
Bei anderen kannst du mithilfe von Integrationen und Schnittstellen ein anderes **Warenwirtschafts-Tool** mit der Buchführungssoftware verbinden.
### Jahresabschluss und Umsatzsteuer
Am Ende des Geschäftsjahres kann dein Steuerberater alle wichtigen Informationen für den **Jahresabschluss **schnell und einfach aus deiner Buchhaltungssoftware ziehen.
Welche Art der Gewinnermittlung (Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder Bilanz) die Software unterstützen sollte, kommt auf dein Business an – im Idealfall bietet das Tool beide Optionen.
Weiter unterstützt dich ein Buchhaltungstool bei deinen **monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungen. **Die Software errechnet diese aufgrund deiner Einnahmen und Ausgaben automatisch.
Mit einem Klick kannst du die Unterlagen direkt ans Finanzamt übermitteln – sofern das Programm die passende Schnittstelle anbietet - das gilt natürlich auch für Kleinunternehmer.
## Online-Shop Buchhaltungsprogramme: die 4 besten Anbieter im Überblick
Damit dir die Entscheidung leichter fällt, habe ich dir hier die **besten Buchhaltungsprogramme für Online-Shops **einmal zusammengestellt.
Alle Tools unterstützen oder beinhalten die folgenden Funktionen:
- E-Rechnung, die ab 1.1.2025 Pflicht ist
- EÜR und Bilanz
- ELSTER- und DATEV-Schnittstellen
### 1. BuchhaltungsButler
[BuchhaltungsButler*](https://bloggiraffe.de/buchhaltungsbutler/) bietet **sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen** ein umfrangreiches Tool.
Laut eigenen Angaben hat die Software die höchste Quote, Belege mit Zahlungen zu matchen: Über 80 % kann die Belegzuordnung so automatisiert werden.
In der Belegbuchung ist BuchhaltungsButler deshalb die klare Nummer Eins im Vergleich. Das Gleiche gilt für die Automatisierung in Bezug auf Online-Shops.
- Automatische Vorkontierung von Belegen
- Sammelbuchungen sparen Zeit
- To-do-Listen sorgen für Überblick
- Plausibilitätsprüfungen vermeiden das Risiko von Fehlern in der Buchhaltung
- Smartes Belegmanagement inkl. KI-gestützter Belegerkennung
[BuchhaltungsButler](https://www.buchhaltungsbutler.de/) kostet **24,95 Euro monatlich für Vorbucher **und 29,95 Euro für Selbstbucher. Das Unternehmen hat zudem ein spezielles Paket für Online-Händler im Angebot: Das E-Commerce-Paket schlägt mit 79,90 Euro zu Buche.
Dafür bietet es vielfältige nützliche Features für den Online-Handel, etwa einen API-Client, 1.000 Belege und 5.000 Datensätze pro Monat und alle Schnittstellen inklusive.
### 2. sevDesk Buchhaltung
[sevDesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) ist eine** ideale Lösung für unerfahrene Anwender:** Eine intuitive Nutzeroberfläche, einfache Bedienbarkeit und ein gutes Onboarding sorgen dafür, dass du dich schnell in dem Programm zurechtfindest.
- sevDesk App zum Abfotografieren und Übertragen von Belegen
- Verknüpfung des Geschäftskontos und Onlinebanking (über 4.000 Banken)
- Hoher Automatisierungsgrad dank KI (u. a. automatische Belegerkennung und -zuordnung)
- Mahnstufen
- Sehr guter Kundensupport, u. a. FAQ-Sektion, Videos, persönlicher Support
sevDesk Buchhaltung bietet umfassende Funktionen, die insbesondere zum Start deiner Selbstständigkeit oder Online-Shops aus dem Mittelstand ausreichen.
Der Normalpreis liegt bei **19,90 Euro monatlich **– es gibt aber immer mal wieder Angebote: Momentan bekommst du sevDesk zum halben Preis, also für 9,90 pro Monat.
Mit dem nächsthöheren Paket, Buchhaltung Pro (27,90 Euro monatlich), bekommst du umfangreichere Features und kannst unter anderem von Analyse-Funktionen profitieren.
### 3. Lexware Office XL
[Lexware Office – ehemals lexoffice*](https://bloggiraffe.de/lexoffice/) – bietet **ausgezeichnete Features für die Buchhaltung von Online-Shops**.
Besonders positiv ist, dass du hier von einer 30-tägigen Testphase profitierst, in der du sämtliche Funktionen des Tools ausprobieren kannst.
- Buchhaltungsabläufe automatisiert
- Buchungsvorschläge sparen Zeit bei der Zuordnung von Belegen
- Modular erweiterbar
- Public API im Paket XL enthalten
Das Paket XL ist das teuerste und bietet die meisten Funktionen – dabei ist es mit einem **Preis von 29,90 Euro pro Monat** aber nicht einmal viel teurer als andere Softwares in meinem Vergleich.
### 4. WISO MeinBüro Rechnungen M
Das [WISO MeinBüro Rechnungen*](https://bloggiraffe.de/link/wiso-mein-buero/) ist eine Online-Version des Buchhaltungsprogramms. Weiter bietet das Unternehmen eine Desktop-Version.
Das **Tool ist für Einsteiger geeignet** und hilft dir, in wenigen Schritten Aufgaben wie die Erstellung von Rechnungen, die Umsatzsteuervoranmeldung und mehr zu erledigen.
- Auftrags- und Rechnungserstellung, inkl. Sammelrechnungen
- Mahnwesen und Zahlungserinnerungen
- Integrierte Lagerverwaltung und automatische Bestellungen
- Online-Konten können verbunden werden
- Für Vorbucher geeignet
WISO MeinBüro Rechnungen gibt es im **Paket M ab 39 Euro monatlich **– dabei sind zwei Nutzer enthalten. Für Gründer im ersten Jahr gibt es einen Rabatt von bis zu 50 %.
## Das richtige Tool wählen
Bei der Fülle an** Buchhaltungssoftwares für Online-Shops** kann es schwierig sein, sich für ein Tool zu entscheiden. Indem du die folgenden Punkte beachtest, fällt dir die Auswahl leichter:
- **Alle für dich relevanten Funktionen enthalten: **Werde dir darüber klar, welche Features du für die Buchhaltung für deinen Online-Shop benötigst. Soll die Warenwirtschaft im System integriert sein? Verwendest du Dienste wie Shopify? Wähle im Idealfall eine Software, die es dir erlaubt, sie im Nachhinein modular zu erweitern – so kannst du selbst auswählen, welche Funktionen du benötigst.
- **Übersichtlich und benutzerfreundlich: **Damit du mit einem Buchhaltungstool auch wirklich Zeit sparst, sollte es einfach in der Handhabung sein. Eine intuitive und übersichtliche Benutzeroberfläche sorgt dafür, dass du das Tool auch als Anfänger problemlos verwenden kannst.
- **EÜR oder GuV: **Welche der beiden Methoden zur Gewinnermittlung eine Software unterstützen sollte, kommt vor allem darauf an, ob du zur [doppelten Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) verpflichtet bist. Unter einem Umsatz von 600.000 Euro pro Jahr darfst du bei der EÜR bleiben. Es kann allerdings sinnvoller sein, freiwillig zu bilanzieren – nicht nur für große Unternehmen. So hast du einen besseren Überblick über deine Finanzen und musst nicht später die [Buchhaltungssoftware wechseln](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-wechseln-5-faktoren-die-du-beachten-solltest/), wenn dein Business wächst.
- **Cloud oder lokal: **Cloud-Lösungen haben den Vorteil, dass die Daten dabei online auf externen Servern gespeichert und von überall aus abrufbar sind. Du bist somit flexibler und kannst auch von anderen Geräten auf deine Buchhaltung zugreifen. Wichtig ist dabei, dass du auf die Datensicherheit achtest – bei seriösen Anbietern ist diese jedoch in der Regel gegeben.
- **Bewertungen und Support: **Die Erfahrungen von echten Kunden können dir verraten, wie zufrieden diese mit der Software sind. Lies dir Bewertungen im Internet durch, um herauszufinden, welcher Anbieter besonders viele Nutzer überzeugen konnte. Achtung vor gefälschten Reviews!
## Fazit: E-Commerce Buchhaltung einfach und übersichtlich mit dem richtigen Tool
Wenn du online deinen eigenen Shop betreibst, ist es wichtig, dass du einen** Überblick über deine Buchhaltung** behältst.
Vor allem am Anfang deiner Selbstständigkeit und wenn es sich um ein kleineres Business handelt (z. B. Kleinunternnehmer), wirst du wahrscheinlich den Großteil deiner betrieblichen Buchführung selbst übernehmen.
Wähle unbedingt eine Software, die den hohen Anforderungen des Online-Handels gerecht wird. Du hast es hier oft mit mehr Geschäftsvorgängen zu tun als Selbstständige in anderen Bereichen. Viele Buchungen und Retouren sorgen dafür, dass das Tool **genügend Kapazitäten **haben muss.
Von einem guten Buchführungstool profitieren sowohl große als auch kleine Unternehmen im E-Commerce.
Vergleiche die Optionen für** Buchhaltungssoftware für Online-Shops **und wähle die, die am besten zu deinen individuellen Ansprüchen passt.
[Ich empfehle dir hier ganz klar BuchhaltungsButler*](https://bloggiraffe.de/buchhaltungsbutler/).
Wenn es um die automatisierte Buchhaltung bzw. Buchung von Belegen von [Online-Shops](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/) geht, ist diese Buchhaltungssoftware der ganz klare Vergleichssieger.
## FAQ
Mit einer cloudbasierten Buchhaltungslösung bist du flexibler, denn du kannst von unterschiedlichen Geräten auf deine Daten zugreifen. Wichtig ist dabei lediglich, dass der Anbieter die Datensicherheit ernst nimmt.
Kleinunternehmer mit wenigen Geschäftsvorfällen können ihre Buchhaltung sowie den Jahresabschluss oft selbst erledigen. Vielen ist jedoch vor allem die Steuererklärung zu umständlich und sie lagern lediglich den Jahresabschluss an einen Experten aus – so bist du auch auf der sicheren Seite, was rechtliche Vorschriften angeht.
Ob dir eine [kostenlose Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-kostenlos/) ausreicht, kommt auf deine Ansprüche an. Meist sind die Features jedoch nur auf Kleinstunternehmen ausgelegt und die Tools bieten sehr beschränkte Funktionen. Besonders wenn du planst, dass dein Unternehmen in Zukunft wachsen soll, kann es sich lohnen, von Anfang an auf eine gute kostenpflichtige Software zu setzen.
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# Einzelunternehmen Geschäftsführung: Unterschiede & Rechtsformen?
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-geschaeftsfuehrung/
Als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) startest du dein Business allein – es gibt weder andere Gesellschafter noch Geschäftsführer.
Doch wer ist eigentlich für die Geschäftsführung in Einzelunternehmen zuständig? In diesem Beitrag erfährst du alles zum Thema und lernst die Vorschriften sowie die Ausnahmen kennen.
**Einzelunternehmen Geschäftsführung – die wichtigsten Fakten:**
- Ein Einzelunternehmen wird von einer natürlichen Person gegründet und geleitet. Die Haftung liegt unbeschränkt bei dieser Person (Ausnahme: Einpersonengesellschaften).
- Die meisten Einzelunternehmen haben keinen Geschäftsführer per se – der Inhaber ist für die Führung und Vertretung des Unternehmens zuständig, darf sich dabei aber nicht Geschäftsführer nennen.
- Bezeichnet sich ein Einzelunternehmer doch fälschlicherweise als Geschäftsführer, kann dies juristische Schritte nach sich ziehen.
## Was macht ein Geschäftsführer? Definition und Erklärung
Ein **Geschäftsführer leitet ein Unternehmen **und vertritt dieses in rechtlichen und anderen Angelegenheiten. Dabei ist er nicht immer gleichzeitig Inhaber oder Gesellschafter, sondern kann auch einfach eine natürliche Person sein, die vom Unternehmen als Geschäftsführung eingesetzt wird.
Es kann auch mehrere Geschäftsführer geben – dies ist beispielsweise in Unternehmen mit der [Rechtsform GbR](https://bloggiraffe.de/gbr/) üblich.
Umgangssprachlich wird der Begriff Geschäftsführer oft einfach für eine leitende Position in einem Unternehmen verwendet.
## Geschäftsführer im Einzelunternehmen
Die [Gründung eines Einzelunternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/) wird von einer **Einzelperson **vorgenommen – anders als in den meisten Personen- oder Kapitalgesellschaften gibt es hier keine Gesellschafter, nach denen du dich richten musst.
Als Gründer bist du also der **alleinige Inhaber **– mit der Bezeichnung Geschäftsführer kann es allerdings problematisch werden.
Denn der **Begriff Geschäftsführer** ist für den rechtlichen Vertreter einer juristischen Person reserviert. Da es sich bei einem Einzelunternehmen allerdings rechtlich gesehen nicht um eine juristische, sondern um eine natürliche Person handelt, passt der Begriff Geschäftsführer nicht.
Als Einzelunternehmer führst du nicht nur die Geschäfte oder leitest bzw. vertrittst das Unternehmen. Vielmehr bist du **alleinig für dessen Tun verantwortlich** und [haftest sogar mit deinem Privatvermögen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/).
Du kannst diese Verantwortung auch nicht abgeben, indem du einen Geschäftsführer einstellst. Streng genommen hat ein Einzelunternehmen also **gar keinen Geschäftsführer.**
Für die rechtliche Vertretung und sämtliche andere Verantwortlichkeiten ist derjenige zuständig, der das Einzelunternehmen gegründet hat.
### Grauzone für Einzelunternehmen in Deutschland: Warum der Inhaber nicht Geschäftsführer ist
Der Inhaber bzw. Gründer eines Einzelunternehmens ist also **nicht gleichzeitig der Geschäftsführer** – genauer gesagt, hat ein **Einzelunternehmen keine Geschäftsführung. **
Bezeichnest du dich trotzdem als solcher, kann dies zu Problemen führen. Zwar handelt es sich dabei um eine rechtliche Grauzone: Es gibt kein Gesetz, das ausdrücklich verbietet, dass sich der Inhaber eines Einzelunternehmens als Geschäftsführer bezeichnet.
Allerdings hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Rechtsprechung die Verwendung des Begriffs als nicht rechtens einschätzt.
So haben Gerichtsurteile argumentiert, dass eine **Täuschung oder Irreführung** von Kunden und Geschäftspartnern vorliegen könnte. Es könnte der Eindruck entstehen, dass es sich um eine haftungsbeschränkte Gesellschaft handelt.
Außenstehende könnten also denken, dass sie Geschäfte mit einem haftungsbeschränkten Unternehmen machen, obwohl es sich um ein Einzelunternehmen handelt, das durch eine persönliche Haftung des Inhabers charakterisiert ist. Die Gerichte beriefen sich dabei unter anderem auf [§ 5a Abs. 3 UWG](https://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__5.html) (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) sowie [§ 5 DDG](https://www.gesetze-im-internet.de/ddg/__5.html) (Digitale-Dienste-Gesetz).
## Geschäftsführung und Vertretung abgeben: Prokura
Möchtest du als Einzelunternehmer dennoch geschäftliche Pflichten und Verantwortung mit einer anderen Person teilen, kann sich die [Prokura](https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/prokura-45796) eignen. Dabei handelt es sich um **Vollmachten**, die dem Prokuristen erlauben, die Geschäftstätigkeit zu unterstützen und bestimmte Handlungen zu übernehmen.
Er tritt zwar nicht als Geschäftsführer auf, kann dir als Gründer und Unternehmer jedoch auf ähnliche Art und Weise unterstützend zur Seite stehen.
Prokura können nur gewerbliche Einzelunternehmer erteilen – du musst im Handelsregister eingetragen sein, um diese Handlung vorzunehmen.
## Ausnahmen: Rechtsform UG (haftungsbeschränkt) und GmbH
Neben Freiberuflern, Kleingewerbetreibenden und Kaufleuten können auch **Einpersonengesellschaften **in die Kategorie Einzelunternehmen fallen.
Eine GmbH oder UG gehört dabei zu den haftungsbeschränkten Unternehmen – du haftest also nicht mit deinem gesamten privaten Vermögen, sondern nur mit dem Gesellschaftsvermögen und gründest dabei trotzdem als Einzelperson.
Als Gründer einer Einpersonengesellschaft bist du** automatisch alleiniger Geschäftsführer.** Du bist dann sogenannter Gesellschafter-Geschäftsführer, wenn du die beiden Positionen gleichzeitig einnimmst – was etwa bei einer Ein-Personen-GmbH automatisch der Fall ist (Alleingesellschafter-Geschäftsführer).
Du kannst aber auch einen zusätzlichen **Geschäftsführer einstellen** oder einen Angestellten dazu ernennen. Der Nachteil daran ist, sich hinsichtlich geschäftlicher Entscheidungen mit einer weiteren Person abstimmen zu müssen. Andererseits kann dir diese Person Arbeit abnehmen.
## Geschäftsführung im Impressum eines Einzelunternehmens
Das Impressum dient gewissermaßen als deine digitale Visitenkarte. Es ist besonders wichtig, dass du darin **transparente und korrekte Angaben **machst.
Dazu gehört unter anderem, von wem das Unternehmen nach außen vertreten wird und wer im Haftungsfall herangezogen werden kann.
Freiberufler und Selbstständige ohne Handelsregistereintrag müssen etwa ihre Vor- und Nachnamen ins Impressum schreiben. Einen Fantasienamen darfst du nur angeben, wenn du im Handelsregister eingetragen bist.
Auf die **Bezeichnung Geschäftsführer **solltest du im Impressum beim Einzelunternehmen **verzichten **– außer die Sache ist rechtlich klar, wie bei den Einpersonengesellschaften.
Welche Informationen reingehören und wie du ganz einfach ein [Impressum für dein Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/impressum-einzelunternehmen/) erstellst, findest du in meinem Blogbeitrag.
## Fazit: Einzelunternehmer in der Regel kein Geschäftsführer
Ob **Einzelunternehmen Geschäftsführer haben** können, hängt von der [Rechtsform des Unternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) ab. Für die meisten Einzel-Businesses gilt allerdings, dass du dich als Gründer nicht einfach als Geschäftsführer bezeichnen darfst.
Dass du auf eigene Rechnung arbeitest und persönlich haftest, muss für Außenstehende klar ersichtlich sein.
Auch wenn es sich theoretisch um eine rechtliche Grauzone handelt: Verzichte besser darauf, dich als Geschäftsführer deines Einzelunternehmens zu bezeichnen. Stattdessen kannst du den Begriff **Inhaber **verwenden.
Wenn du dir als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) eine zweite Meinung wünschst – etwa bezüglich einer neuen Geschäftsidee oder zu deinem Businessplan – kannst du einen Steuerberater hinzuziehen.
Für ins Handelsregister eingetragene Kaufleute kann außerdem eine Prokura eine Lösung sein, um etwas Verantwortung abzugeben.
## FAQ
Nein, insbesondere im Impressum solltest du dich nicht als Geschäftsführer bezeichnen, denn die Angaben müssen korrekt und wahrheitsgetreu sein. Ansonsten machst du dich unter Umständen des unlauteren Wettbewerbs schuldig. Verwende stattdessen besser die Bezeichnung Inhaber des Unternehmens.
Als Inhaber gehört dir das Unternehmen oder zumindest ein Teil davon. Ein Geschäftsführer dagegen ist oft ein Mitarbeiter, dem diese Position übertragen wurde. Oft können beide Positionen von ein und derselben Person eingenommen werden – außer bei Einzelunternehmen mit unbeschränkter Haftung.
In den meisten Fällen ist es nicht möglich, einen Geschäftsführer für ein Einzelunternehmen einzustellen. Ausnahmen sind die Einpersonengesellschaften. Kaufleute können Verantwortung abgeben, indem sie eine Prokura vergeben.
Prokura ähnelt einer Vollmacht, bei der die Verantwortung des Einzelunternehmers zumindest teilweise auf eine andere Person übertragen wird, die das Unternehmen nach innen und außen vertritt. Die Prokura kann nur von einem im Handelsregister eingetragenen Einzelunternehmer vergeben werden und ist deshalb für freiberuflich Tätige nicht geeignet.
Du hast als alleiniger Gründer und Inhaber eines Einzelunternehmens zwar die komplette Verantwortung für das Unternehmen – als Geschäftsführer solltest du dich aber nicht bezeichnen. Zwar handelt es sich hier um eine rechtliche Grauzone – um kein Risiko einzugehen, verzichtest du allerdings besser auf die Bezeichnung und wählst stattdessen „Inhaber“.
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# Einzelunternehmen Abkürzung: je nach Rechtsform unterschiedlich
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-abkuerzung/
[Ein Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) ist die einfachste Art, ein Unternehmen zu gründen. Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Einzel-Businesses:
Nicht immer musst du dich beim Gewerbeamt vorstellen – manchmal reicht auch eine Anmeldung deiner Tätigkeit beim Finanzamt.
Trotz der **einfachen Gründung** gibt es einige Dinge, die du beachten musst. Neben dem Firmennamen solltest du dir außerdem darüber klar werden, ob eine **Abkürzung** nötig ist, die auf die Rechtsform deines Einzelunternehmens schließen lässt.
In diesem Artikel findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen.
**Einzelunternehmen Abkürzung – die wichtigsten Fakten:**
- Ein eigenes Kürzel, wie das in Österreich genutzte e. U. (eingetragener Unternehmer), gibt es für Einzelunternehmen in Deutschland nicht.
- Ob und welche Abkürzung Einzelunternehmen nutzen, kommt auf die Unternehmensform an.
- Während Freiberufler und Kleingewerbe keine besondere Unternehmensabkürzung im Namen aufnehmen müssen, ist dies bei eingetragenen Kaufleuten und Einmanngesellschaften verpflichtend.
## Einzelunternehmen Abkürzung: Wann ist sie nötig?
Ob du für dein Einzelunternehmen eine bestimmte **Abkürzung im Namen** mitführen musst, kommt auf die gewählte [Rechtsform deines Unternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) an.
Gehst du einer freiberuflichen Tätigkeit nach oder bist Kleingewerbetreibender ohne Handelsregistereintrag, musst du kein bestimmtes Kürzel verwenden. Anders ist es bei Kaufleuten, die ein Handelsgewerbe betreiben, und Einpersonengesellschaften (GmbH und UG).
**Übrigens:** Es gibt nicht nur genau Vorschriften zu den** Einzelunternehmens-Abkürzungen, **sondern auch zu der Namenswahl.
In meinem Blogartikel über die [Namen von Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-name/) findest du alle wichtigen Informationen, die dich in Sachen Namensgebung bei der Gründung eines Unternehmens unterstützen.
## Einzelunternehmen ohne Eintrag im Handelsregister
Als Einzelunternehmer ohne Eintragung im Handelsregister ist** keine Abkürzung notwendig. **
Du musst lediglich die allgemeinen Vorgaben für die Namensgebung deines Unternehmens beachten. In diese Kategorie fällst du, wenn du dich für eine dieser beiden Rechtsformen entscheidest:
- Freiberufler
- Kleingewerbetreibende ohne Eintragung im Handelsregister
Bei diesen Einzelunternehmergruppen handelt es sich um **nicht gewerbliche Tätigkeiten**. Sie unterliegen dem BGB (Bürgerlichen Gesetzbuch).
## Einzelunternehmer mit Kaufmannseigenschaft
Hierbei handelt es sich um Einzelkaufleute, die ein Gewerbe angemeldet und ins Handelsregister eingetragen haben. Man spricht auch von** Ist-Kaufleuten** – dazu aber im nächsten Abschnitt mehr.
Im Gegensatz zu den Freiberuflern und Kleingewerbetreibenden unterliegen sie dem Handelsgesetzbuch (HGB).
Fällst du als Einzelunternehmer in diese Kategorie, muss die Bezeichnung deines Unternehmens **zwingend eine Abkürzung enthalten,** die darauf hinweist, dass du eingetragener Kaufmann bist. Dabei hast du die Wahl zwischen:
- e. K. (geschlechtsneutrale Form, eingetragener Kaufmann oder eingetragene Kauffrau)
- e. Kfm. (eingetragener Kaufmann)
- e. Kfr. (eingetragene Kauffrau)
Diese **Kürzel sind ausschließlich für Einzelkaufleute **mit Eintragung in das Handelsregister reserviert. Sie müssen immer als Zusatz im Firmennamen erscheinen.
### Unterschied Ist- und Kann-Kaufleute
Bei den [Einzelunternehmern](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) mit Gewerbeschein unterscheidet man zwischen Ist- und Kann-Kaufleuten.
- **Ist-Kaufmann: **Eintrag im Handelsregister verpflichtend. Charakterisiert durch Kriterien wie eine bestimmte Umsatzhöhe (über 800.000 Euro pro Jahr bzw. Gewinn 80.000 Euro pro Jahr), Mitarbeiteranzahl und mehr. Der Zusatz e. K. muss verwendet werden.
- **Kann-Kaufmann: **Eintrag im Handelsregister freiwillig möglich, laut [§ 2 des Handelsgesetzbuches](https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__2.html). In [§ 1 Abs 2 HGB](https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__1.html) ist festgelegt, dass ein Handelsgewerbe nur dann besteht, wenn dies nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert.
Besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist die Einordnung nicht immer ganz klar, weil es keine gesetzlich vorgegebenen Kriterien oder Kennzahlen gibt.
Punkte wie der Jahresüberschuss und -umsatz, die Anzahl der Mitarbeiter, die Größe des Produktsortiments oder die Anzahl der angebotenen Dienstleistungen spielen bei der Entscheidung eine Rolle. Die IHK kann oft bei der Einschätzung helfen.
Ob es besser ist, sich **freiwillig eintragen zu lassen **oder als Kleingewerbe ohne Handelsregistereintrag zu agieren, kann nicht pauschal gesagt werden – beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. So gibt es unter anderem steuerliche Unterschiede (Ist-Kaufleute sind nach §§ 238 ff.
HGB zur Buchführung und Bilanzierung verpflichtet – Kann-Kaufleute unterliegen der Buchführungspflicht erst ab einem Jahresumsatz von 800.000 Euro bzw. Jahresgewinn von 80.000 Euro in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren).
Viele entscheiden sich** freiwillig für die Eintragung und Verwendung des Kürzels e. K.,** weil sie sich davon mehr Seriosität im Geschäftsverkehr erhoffen.
Du bist bereit, als Kaufmann in deine Selbstständigkeit zu starten?
In meinem Blog findest du alles rund um die [Gewerbeanmeldung für Selbstständige](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/).
Du willst stattdessen eine Personengesellschaft gründen? Dann könnte sich eine [GbR](https://bloggiraffe.de/gbr/) für dich eignen – vor allem, wenn du freiberuflich tätig bist.
## Einmanngesellschaften
Von Einmanngesellschaften spricht man bei Kapitalgesellschaften, die von einer Einzelperson gegründet werden.
Dabei sind meist Inhaber und Geschäftsführung in einer Person vereint und du trittst rechtlich gesehen als juristische Person auf. Diese Möglichkeiten gibt es dabei für Einzelunternehmer:
- Ein-Personen-GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Mindestkapital 25.000 Euro)
- Ein-Personen-UG (Unternehmergesellschaft, haftungsbeschränkt)
- Ein-Personen-AG (sehr selten)
Entscheidest du dich für dein Einzelunternehmen für eine dieser Rechtsformen, musst du **zwingend immer den Zusatz im Firmennamen **angeben (GmbH, UG oder AG).
## Fazit: Abkürzung je nach Einzelunternehmen Rechtsform unterschiedlich
Ob du für dein **Einzelunternehmen eine Abkürzung **im Unternehmensnamen führen musst, kommt auf deine gewählte Rechtsform an.
Halte dich unbedingt an die Vorgaben rund um die Namenswahl und vergiss nicht, den Zusatz hinzuzufügen – sei es in deinen geschäftlichen E-Mails oder anderer Geschäftskorrespondenz in deinem Business-Alltag.
Damit du perfekt vorbereitet in deine Existenzgründung startest, findest du in meinem Blog alles Wissenswerte rund um [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) – von der Gründung über die Haftung bis hin zu den Steuern.
## FAQ
Bei der Gründung deines Einzelunternehmens entscheidest du dich indirekt für ein Kürzel, indem du eine Rechtsform für dein Unternehmen wählst. Zur Rechtsform Einzelunternehmen zählen Freiberufler, Gewerbetreibende und Einmann-Kapitalgesellschaften.
Ist-Kaufleute und Einmanngesellschaften müssen die vorgegebenen Kennzeichnungen in ihren Unternehmensnamen aufnehmen. Die Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit bedingt die Verwendung der Zusätze e.Kfm., e.Kfr. oder e.K. (für Kaufleute) bzw. GmbH, UG oder AG (Einmanngesellschaften).
Jein – nicht jedes Einzelunternehmen muss sich ins Handelsregister eintragen lassen. Freiberuflern etwa steht diese Möglichkeit nicht offen. Führst du ein Kleingewerbe, dessen Art oder Umfang nicht auf eine Kaufmannseigenschaft hinweist, ist ein Handelsregistereintrag nicht zwingend nötig, aber es steht dir frei, dies trotzdem zu tun. Ist-Kaufleute dagegen müssen sich immer eintragen lassen.
Die meisten Einzelunternehmer haften persönlich und unbeschränkt mit ihrem gesamten Vermögen. Eine Ausnahme stellen die Einmanngesellschaften dar: Diese haften mit dem Gesellschaftsvermögen, wodurch du dein privates Vermögen absichern kannst.
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# Einkommensteuer für Einzelunternehmen: Höhe für Selbstständige & Rechner
Source: https://bloggiraffe.de/einkommensteuer-einzelunternehmen/
Steuern gehören zum Arbeitsalltag als Selbstständiger dazu: Die Einkommensteuer ist dabei eine Steuerart, die für fast jeden Einzelunternehmer anfällt.
In diesem Beitrag erfährst du mehr über die **Einkommensteuer bei Einzelunternehmen**, ihre Berechnung und mit welchen Tipps du deine Steuerlast eventuell senken kannst.
**Einkommensteuer bei Einzelunternehmen – die wichtigsten Fakten**
- Einzelunternehmer müssen für ihre Tätigkeit Einkommensteuer abführen. Sie ist das Äquivalent zur Lohnsteuer für Angestellte.
- Die Höhe der Einkommensteuer hängt von der Höhe der Einkünfte ab. Um die Einkommensteuer zu berechnen, wird der Gewinn minus Sonderausgaben herangezogen.
- Der Steuersatz ist dabei progressiv. Das bedeutet: Je mehr Einkommen, desto höher auch der Einkommensteuersatz – zwischen 14 und 45 % liegt er in Deutschland.
- Selbstständige zahlen ihre Einkommensteuer in Form von vierteljährlichen Vorauszahlungen an das Finanzamt.
- Bis zum Existenzminimum von 11.604 Euro (Stand 2024) bist du von der Einkommensteuer befreit.
## Was ist die Einkommensteuer?
Die Einkommensteuer ist eine Abgabe, die alle natürlichen Personen auf ihre Einkünfte an das Finanzamt zahlen müssen.
Die **Höhe der Einkommensteuer** hängt von deinem Einkommen ab. Dabei ist der Steuersatz progressiv. Das bedeutet: je höher dein Einkommen bzw. Gewinn, desto höher der Steuersatz, nämlich **zwischen 14 und 42 % **(Höchststeuersatz, sogenannte Reichensteuer: 45 %).
Zusätzlich können Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer hinzukommen.
Einzelheiten zu dieser Steuer sind im [Einkommensteuergesetz (EStG)](https://www.gesetze-im-internet.de/estg/index.html) und in der [Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV)](https://www.gesetze-im-internet.de/estdv_1955/) festgehalten.
### Lohnsteuer vs. Einkommensteuer: Wo liegt der Unterschied?
Die Lohnsteuer ist gewissermaßen eine **Unterform der Einkommensteuer**. Arbeitgeber ziehen diese ihren Angestellten direkt vom monatlichen Lohn ab und führen sie ans Finanzamt weiter. Dort dient sie als Vorauszahlung für die am Ende des Jahres zu berechnende Einkommensteuer.
Als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) bist du allein tätig und der gesamte Gewinn deines Unternehmens gehört dir. Deshalb fällt für dich auch keine Lohnsteuer an, sondern ausschließlich die Einkommensteuer.
Die **Steuersätze für die beiden Steuern sind identisch**. Am Ende läuft es in beiden Szenarien also auf dasselbe Ergebnis hinaus.
## Einzelunternehmen vs. Kapitalgesellschaft
Zur [Kategorie Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) gehören laut einiger Definitionen nicht nur selbstständige Gewerbetreibende und Freiberufler, sondern auch bestimmte Kapitalgesellschaften, nämlich die Einmanngesellschaften (v. a. Ein-Mann-GmbH und Ein-Mann-UG).
Da es sich bei diesen Unternehmensformen um juristische Personen handelt, sind sie von der Einkommensteuer befreit. Stattdessen bezahlen sie eine **Körperschaftsteuer **in Höhe von 15 % des zu versteuernden Einkommens der Gesellschaft.
Zusätzlich musst du als Inhaber einer Einzel-GmbH oder -UG deine **Einkommensteuer in deiner privaten Steuererklärung **abführen.
## Höhe der Einkommensteuer
Der **Einkommensteuersatz** ist nicht für jeden Einzelunternehmer gleich, sondern hängt vom Gewinn des Unternehmens ab. Auf jegliche Einnahmen über dem Grundfreibetrag fällt dabei ein variierender Steuersatz an.
Der **Einstiegssteuersatz liegt bei 14 % **und kann bis zum **Spitzensteuersatz von 42 %** ansteigen. Ab einem bestimmten Einkommen beträgt der Steuersatz gleichbleibend 45 %.
Der Steuersatz ist dabei in sogenannte Progressionszonen eingeteilt, siehe Tabelle:
| **Tarifzone bzw. Progressionszone** | **Steuersatz** |
| ----------------------------------- | -------------- |
| 0–11.604 € | 0 % |
| 11.605–17.005 € | 14–24 % |
| 17.006–66.760 € | 24–42 % |
| 66.761–277.825 € | 42 % |
| ab 277.826 € | 45 % |
Innerhalb der Zonen ist der Übergang fließend und steigt mit steigendem Unternehmensgewinn stetig an.
Die Bemessungsgrundlage ist dein **zu versteuerndes Einkommen** – dazu aber später mehr.
Zusätzlich können zu deiner Einkommensteuer zwei weitere Zahlungen hinzukommen:
- Solidaritätszuschlag: 5,5 % (nur bei Jahres-Einkommensteuer über 18.130 Euro)
- Kirchensteuer: je nach Konfession und Bundesland zwischen 8 und 9 %
### Freibeträge
Um Menschen mit einem geringeren Einkommen steuerlich zu entlasten, bist du in Deutschland von der Zahlung der Einkommensteuer befreit, wenn dein Verdienst unter einer gewissen Grenze liegt (Existenzminimum).
Dieser sogenannte **Grundfreibetrag **wird in der Regel jedes Jahr etwas angehoben: 2023 lag er bei 10.908 Euro und wurde für das Folgejahr **2024 auf 11.604 Euro** festgelegt. 2025 wird die Steuerlast vieler Steuerpflichtiger durch eine bereits erfolgte Anpassung verringert. Der [Grundfreibetrag](https://www.lexware.de/wissen/mitarbeiter-gehalt/grundfreibetrag-erhoehung/) wurde auf **12.096 Euro** angehoben.
Das [Bundesministerium für Finanzen](https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1024772) (BMF) hat nun eine **nachträgliche Erhöhung auf 11.784 Euro angekündigt**. Die Neuerungen wurden allerdings noch nicht im EStG aufgenommen.
Zusätzlich zum Grundfreibetrag gibt es einige **weitere Freibeträge**, die für dich als Einzelunternehmer relevant sein könnten – hier einige der wichtigsten:
- Kinderfreibetrag
- Ausbildungsfreibetrag (wenn das Kind sich in der Ausbildung befindet)
- Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
- Altersentlastungsbetrag (ab Vollendung des 64. Lebensjahres)
- Sparerpauschbetrag auf Kapitalerträge
Ob und welche Freibeträge auf deine Einkommensteuer angerechnet werden können, kommt auf deine individuelle Situation an. Indem du sie geltend machst, kannst du Steuern sparen – lass dich im Zweifelsfall von einem Experten beraten.
## Einkommensteuer berechnen – Rechner [year]
Die Ermittlung der Einkommensteuer erfolgt mithilfe deines zu versteuernden Einkommens (zvE). Dies wird – vereinfacht beschrieben – so berechnet:
Einkünfte, also Gewinn deines Einzelunternehmens
**+ **andere Einkünfte, z. B. aus nicht-selbstständiger Arbeit, Mieteinnahmen, Kapitalvermögen
**- **Ausgaben, z. B. Sonderausgaben, abzugsfähige Betriebsausgaben, Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen
**- **Freibeträge
**= zu versteuerndes Einkommen**
Zugegeben, das sieht auf den ersten Blick etwas kompliziert aus. Die gute Nachricht ist, dass du dein zvE nicht selbst ausrechnen musst: Es wird ermittelt, wenn du deine Steuererklärung beim Finanzamt abgibst.
Wenn du dein zvE kennst, kannst du **mithilfe von Tools errechnen lassen, **wie viel Einkommensteuer du entrichten musst. Das funktioniert zum Beispiel mit dem [Steuerrechner des BMF](https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml).
### Sonderfall: negative Einkünfte
Besonders im ersten Jahr, in dem du dein [Einzelunternehmen gründest](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/), kann es passieren, dass du größere Investitionen in dein Unternehmen tätigen musst, aber noch nicht viel verdienst. Dann kann es sogar sein, dass dein **zvE am Ende unter Null liegt**, du also Verluste einfährst.
Um Steuern zu sparen, kannst du diese Verluste oft ausgleichen, etwa mit anderen Einkünften verrechnen (Verlustausgleich) oder mit vergangenen bzw. folgenden Jahren verrechnen (Verlustvortrag/Verlustrücktrag).
## Einkommensteuervorauszahlungen und Einkommensteuererklärung für Selbstständige
Als Einzelunternehmer leistest du fast in allen Fällen **vierteljährlich Vorauszahlungen an das Finanzamt**: jeweils am 10. März, Juni, September und Dezember.
Wie hoch diese ausfallen, wird auf Grundlage deines Einkommens des letzten Jahres oder deiner Angaben im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung entschieden (bei Neugründung).
Die Steuervorauszahlungen bringen einen Vorteil: Du musst so nicht eine einzige große Nachzahlung leisten, sondern kannst deine **Steuerlast aufs ganze Jahr verteilen.**
Wenn du fest davon ausgehst, dass dein Unternehmen im nächsten Jahr wachsen wird, kannst du beantragen, dass das Finanzamt die Vorauszahlungen nach oben setzt. So vermeidest du, im Nachhinein eine große Nachzahlung leisten zu müssen.
Die Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlungen ist nur in Ausnahmefällen möglich. Dann musst du in der Regel beweisen können, dass du im Folgejahr von einem verringerten Einkommen ausgehst, das niedrigere Vorauszahlungen rechtfertigen würde.
Im Rahmen ihrer [Steuererklärung reichen Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) **einmal im Jahr ihre Einkommensteuererklärung** ein. Dabei nutzt du die für dich gültige Gewinnermittlung, um deine Einkünfte offenzulegen (Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung).
Das Finanzamt vergleicht dies im Anschluss mit den bereits von dir geleisteten Vorauszahlungen. Je nach Situation musst du **Steuern nachzahlen oder bekommst eine Rückerstattung.**
## Einkommensteuer-Tipps
Um die Einkommensteuer kommst du als Selbstständiger kaum herum. Mit den folgenden Tipps machst du das Beste daraus:
- **Lege jeden Monat etwas deines Einkommens beiseite – **das geht ganz unkompliziert mit einem Unterkonto. So hast du immer Geld für deine Einkommensteuerzahlungen parat und bleibst auch flüssig, wenn einmal eine Nachzahlung fällig wird.
- **Um Steuern zu sparen,** solltest du unbedingt alle Ausgaben und Freibeträge richtig angeben und geltend machen. Als Selbstständiger kannst du unter anderem deine Krankenkassenzahlungen und Büromiete teilweise oder ganz absetzen und so deine Einkommensteuerlast senken.
- **Überlege, ob eine Anhebung der Vorauszahlung sinnvoll ist.** Vor allem, wenn dein Unternehmen in den nächsten Jahren wachsen soll, vermeidest du auf diese Weise übermäßig große Nachzahlungen und bist vorbereitet.
- **Nutze ein [Buchhaltungsprogramm für Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/). **So wird deine Einkommensteuererklärung zu einer entspannten Angelegenheit. Ein Steuerberater kann dir zusätzlich helfen.
## Die wichtigsten Steuern für Einzelunternehmen: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und mehr
Neben der Einkommensteuer werden für Einzelunternehmer **weitere Steuerarten** fällig. Hier eine kleine Übersicht:
- **Umsatzsteuer: **Die meisten Einzelunternehmer müssen die Umsatzsteuer auf ihren Rechnungen ausweisen und ans Finanzamt abführen. Wenn du die Kleinunternehmerregelung nutzt (unter 22.000 bzw. 50.000 Euro Umsatz jährlich), bist du von der Umsatzsteuer befreit.
- **Gewerbesteuer:** Hast du ein Gewerbe angemeldet, musst du Gewerbesteuer zahlen. Deren Höhe hängt unter anderem von der Steuermesszahl deiner Gemeinde sowie deinem Gewerbeertrag ab. Bis zu einem Freibetrag von 24.500 Euro bist du von der Zahlung befreit.
- **Lohnsteuer: **Diese Steuerart ist nur für dich relevant, wenn du in deinem [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) Angestellte beschäftigst.
- **Körperschaftsteuer: **Nur relevant für Kapitalgesellschaften/Einmanngesellschaften.
**Welche Steuern Einzelunternehmen** **zahlen **müssen, kommt unter anderem auf die Unternehmensform und den Gewinn ihres Unternehmens an.
In meinem [Steuer-Guide für Selbstständige](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/) bekommst du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Besteuerung von Einzelunternehmen.
## Fazit: Einkommensteuer eine der wichtigsten Steuern für Selbstständige
Wenn du nicht gerade weniger als den Grundfreibetrag verdienst, musst du mit deinem **Einzelunternehmen Einkommensteuer zahlen**.
Indem du alle relevanten Freibeträge nutzt und so viele Kosten wie möglich von der Steuer absetzt, kannst du am Ende deine Steuerlast oft etwas senken.
Als kleines Unternehmen mit weniger Umsatz kannst du dich durchaus selbst um deine Einkommensteuer und die Steuererklärung kümmern, etwa mithilfe einer [kostenlosen Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-kostenlos/).
Ist die Buchhaltung deines Einzelunternehmens dagegen komplizierter oder umfangreich, kann sich ein [Steuerberater lohnen](https://bloggiraffe.de/steuerberater-fuer-einzelunternehmen/).
Von diesem kannst du außerdem** hilfreiche Tipps bekommen, um Steuern zu sparen **und deine Einkommensteuerlast so niedrig wie möglich zu halten.
## FAQ
Grundsätzlich ja, alle Einzelunternehmen müssen Einkommensteuer zahlen. Liegen deine Einkünfte unter dem Grundfreibetrag von 11.604 Euro (Stand 2024), bist du von der Einkommensteuer befreit.
Wie du als Einzelunternehmer besteuert wirst, hängt unter anderem von der Rechtsform und dem Umsatz deines Unternehmens ab. Die meisten Einzelunternehmen zahlen neben der Einkommensteuer außerdem Umsatzsteuer (ausgeschlossen sind Kleinunternehmer nach § 19 UStG) und Gewerbesteuer (bei Gewerbeertrag über 24.500 Euro). Weiter können unter anderem Lohnsteuer und Körperschaftsteuer relevant sein.
Das zu versteuernde Einkommen ist, vereinfacht gesagt, all deine Einkünfte minus Abzüge (also alles, was du von der Steuer absetzen kannst) und Freibeträge. Auf Grundlage des zvE wird deine Einkommensteuer errechnet.
Wie viel Einkommensteuer du als Einzelunternehmer zahlen musst, hängt davon ab, wie viel Gewinn du erwirtschaftest. Grundsätzlich gilt: Wer mehr verdient, bezahlt mehr Einkommensteuer. Für Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegen die Steuersätze zwischen 14 und 42 % (bzw. 45 % als Höchststeuersatz).
Deine Einkommensteuer wird aufgrund deines zvE ermittelt. Der Steuersatz ist dabei progressiv, für deine Einkünfte zwischen 11.605 und 17.005 Euro zahlst du beispielsweise einen Steuersatz zwischen 14 und 24 %. Die von dir zu bezahlenden Steuern werden vom Finanzamt auf Grundlage deiner Angaben in der Einkommensteuererklärung ausgerechnet.
Die Lohnsteuer ist gewissermaßen das Äquivalent zur Einkommensteuer für Angestellte. Der Steuersatz ist derselbe und auch die Berechnung erfolgt gleichermaßen.
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# Kleinunternehmerregelung ab 2026: Vor- & Nachteile sowie die neuen Umsatzgrenzen
Source: https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung/
Die Kleinunternehmerregelung erleichtert Unternehmern, deren Umsatz die im Umsatzsteuergesetz festgelegten Grenzen nicht überschreitet, den Geschäftsalltag. § 19 UStG ist dabei der Schlüsselpunkt, der dich von der Umsatzsteuer befreit und dich unkompliziert in die Business-Welt starten lässt.
Doch wer darf eigentlich die Kleinunternehmerregelung nutzen? Und solltest du den Kleinunternehmer-Status wählen oder doch besser gleich mit der Regelbesteuerung deine Geschäfte starten?
**Kleinunternehmerregelung – die wichtigsten Fakten**
- Die Kleinunternehmerregelung kann von Unternehmen verschiedenster Rechtsformen genutzt werden, ob Freiberufler, Gewerbetreibende oder Kapitalgesellschaften..
- Die Anwendung der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG ist keine Pflicht – Unternehmer können freiwillig auf die Kleinunternehmerregelung verzichten..
- Um die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen zu können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden – essenziell ist die Einhaltung der maximalen Umsatzgrenzen (2025: 25.000 Euro im laufenden, 100.000 Euro im Folgejahr).
- Einfach gesagt: Die Kleinunternehmerregelung befreit Unternehmer mit niedrigen Umsätzen von der Zahlung von Umsatzsteuer.
## Was steckt hinter der Kleinunternehmerregelung?
Die Kleinunternehmerregelung ist eine** Regelung im Umsatzsteuergesetz (UStG), **die sich an Unternehmen mit geringen Umsätzen richtet. Diese sind damit **von der Umsatzsteuer befreit:**
Sie müssen keine Umsatzsteuer zahlen und dürfen diese weder in Rechnungen ausweisen noch als Vorsteuer geltend machen.
Ein klarer **Vorteil für dich als Solo-Gründer**: Mit der Anwendung der Kleinunternehmerregelung sparst du dir Arbeit. Die Nichterhebung der Umsatzsteuer erspart besonders Selbstständigen, kleinen Kapitalgesellschaften und Gewerben einiges an Bürokratie und Steuerstress. Davon profitiert am Ende auch das Finanzamt.
Hier eine kurze Zusammenfassung zur Kleinunternehmerregelung:
- Auf Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen
- Kein Vorsteuerabzug
- Weder Umsatzsteuervoranmeldung noch Umsatzsteuer-Jahreserklärung abgeben
- Freiwilliger Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung möglich
Die Kleinunternehmerregelung nutzt du **nicht automatisch**, sondern musst dies beim Finanzamt beantragen. Wie das geht, erfährst du weiter unten.
## Rechtliche Grundlage: § 19 UStG (Umsatzsteuergesetz)
Die rechtliche Grundlage für die Kleinunternehmerregelung ist das Umsatzsteuergesetz (UStG). [§ 19 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html) enthält alle Rahmenbedingungen rund um Kleinunternehmer, unter anderem die Voraussetzungen, die Umsatzgrenzen und das Recht auf den Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung.
### § 19 Abs. 1 UStG muss in der Rechnung erwähnt werden
[Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) müssen in ihren Rechnungen an Kunden darauf hinweisen, dass sie die **Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG **in Anspruch nehmen. Eine spezifische Formulierung ist dabei nicht vorgegeben – auch das Wort Kleinunternehmer oder Kleinunternehmerregelung muss nicht zwingend vorkommen.
Wichtig sind diese beiden Dinge:
- Du musst auf das Gesetz verweisen, also spezifisch § 19 UStG erwähnen.
- Du musst darauf hinweisen, dass die Rechnung von der Umsatzsteuer befreit ist.
**Hier sind einige Beispiele für Formulierungen für deine Kleinunternehmer-Rechnung:**
*Gemäß § 19 UStG wird in dieser Rechnung keine Umsatzsteuer berechnet.*
*Diese Rechnung ist laut § 19 UStG vom Ausweis von Umsatzsteuer befreit.*
*Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.*
Kleinunternehmer, die ihre steuerlichen Verpflichtungen effizient verwalten möchten, sollten neben der Kleinunternehmerregelung auch die [Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoBD)](https://www.lexware.de/tools/gobd-fuer-kleinunternehmer/) beachten, um rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden.
## Umsatzgrenzen für Kleinunternehmer [year]
Die **Umsatzgrenzen **für die Nutzung der Kleinunternehmerregelung werden alle paar Jahre angepasst. Seit dem Jahr 2025 sind dies die aktuellen Grenzen:
- Laufendes Kalenderjahr: 25.000 Euro
- Folgendes Jahr: voraussichtlich nicht mehr als 100.000 Euro
Diese Werte gelten dabei für 12 Monate. Hast du dein Business also im Laufe des Jahres gegründet, musst du den anteiligen Umsatz ausrechnen.
**Hier ein Beispiel:**
Du hast dein Unternehmen im Juli 2025 gegründet. Das heißt, dass du im Steuerjahr 2025 sechs Monate lang geschäftlich tätig bist (also von Juli bis Dezember). Deine Umsatzgrenze berechnet sich für dein erstes Geschäftsjahr dann folgendermaßen:
(25.000 € / 12 Monate) x 6 Monate = 12.500 €
Dein Umsatz darf in deinem Gründungsjahr nicht mehr als 12.500 Euro betragen, damit du weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen darfst.
### Umsatzgrenze ändert sich regelmäßig – seit [year] höherer Umsatz möglich
Bis Januar 2020 lag die Grenze, bis zu der du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen konntest, bei 17.500 Euro für das laufende Jahr. Danach waren es 22.000 bzw. 50.000 Euro.
Am 1.1.2025 wurde die Kleinunternehmer-Umsatzgrenze im [Rahmen des Jahressteuergesetzes 2024](https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw39-de-jahressteuergesetz-1017648) angehoben, und zwar auf 25.000 Euro und 100.000 Euro. Die Grenze kann sich also immer mal wieder ändern – bleibe deshalb auf dem Laufenden und informiere dich über die aktuellen Gesetze.
## Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen: So geht’s
Am einfachsten funktioniert die Anwendung der Kleinunternehmerregelung gem. § 19 UStG, wenn du dies direkt bei der [Gründung deiner Selbstständigkeit](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/) oder deines Unternehmens angibst.
Erfüllst du alle Voraussetzungen für die Kleinunternehmerregelung, kannst du dies einfach im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung deines Finanzamts ankreuzen. Dort gibst du deine geschätzten Umsätze an – beachte, dass diese unterhalb der Umsatzgrenzen liegen müssen – und setzt ein **Kreuzchen bei der Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung.**
Befindest du dich in der Neugründung, gibt es wahrscheinlich wenig bis keine Anhaltspunkte, wie hoch dein Umsatz in den ersten Jahren ausfallen wird. Du musst diesen deshalb schätzen und deine Prognose im steuerlichen Fragebogen des Finanzamts angeben.
Wichtig ist, dass du dabei eine** ehrliche Einschätzung** vornimmst. Natürlich kann es trotzdem passieren, dass dein Umsatz aus unvorhersehbaren Gründen den geschätzten Umsatz und auch die Grenzen übersteigt – ist diese Unvorhersehbarkeit jedoch plausibel, passiert rückwirkend nichts und du wechselst einfach im darauffolgenden Jahr zur Regelbesteuerung. Nur wenn das Finanzamt Grund zur Annahme hat, dass du es absichtlich täuschen wolltest, kann es Probleme geben.
### Alternative: Wechsel von der Regelbesteuerung zur Kleinunternehmerregelung
Den **Wechsel von der Normalbesteuerung zur Kleinunternehmerregelung **kannst du mit einem formlosen Antrag vornehmen, etwa in Form einer E-Mail. So kannst du ganz unkompliziert beim Finanzamt die Einstufung als [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) beantragen.
Damit dies funktioniert, musst du die Voraussetzungen des § 19 UStG erfüllen. Bist du in der Regelbesteuerung und willst den **Wechsel zur Kleinunternehmerregelung** beantragen, ist dein Brutto-Gesamtumsatz ausschlaggebend, also dein Umsatz inklusive Umsatzsteuer.
Dabei werden all deine Einnahmen zusammengerechnet, auf die Umsatzsteuer erhoben wird –umsatzsteuerbefreite Einnahmen musst du nicht einrechnen (z. B. manche Miet- oder Pachteinnahmen). Liegen diese unter 25.000 Euro, darfst du wieder die Kleinunternehmerregelung nutzen.
**Beachte die Sperrfrist:** Hast du dich anfangs freiwillig gegen die Kleinunternehmerregelung entschieden, ist diese Entscheidung für fünf Jahre bindend. In dem Fall darfst du erst im sechsten Jahr wieder als Kleinunternehmer agieren. Gesetzlich ist dies in § 19 Abs. 2 UStG festgehalten.
## Grenze überschritten – automatischer Wechsel zur Regelbesteuerung
Hast du eine der beiden Umsatzgrenzen überschritten, darfst du im darauffolgenden Jahr nicht mehr als Kleinunternehmer nach § 19 UStG agieren.
**Hier ein Beispiel, um dir die Situation zu veranschaulichen:**
*Dein Umsatz im Jahr 2025 betrug 28.000 Euro und lag damit über der Umsatzgrenze. Deine Steuererklärung für 2025 reichst du im Juni 2026 ein. Allerdings rutschst du bereits ab 1.1.2026 automatisch in die Normalbesteuerung und musst ab diesem Zeitpunkt Umsatzsteuer ans Finanzamt bezahlen. *
**Wichtig zu wissen:** Du stehst selbst in der Verantwortung, einen Überblick über deine Finanzen zu haben und dies zu bemerken. Das Finanzamt informiert dich **nicht **darüber, dass du die Grenze überschritten hast und die Kleinunternehmerregelung nicht mehr nutzen darfst. Davon abgesehen, erfährt das Finanzamt selbst erst dann davon, wenn du deine Steuererklärung abgibst – die Umsatzsteuer wird dennoch rückwirkend für das angefangene Jahr fällig.
Damit du keine Verluste einfährst, musst du aktiv werden:
- **Hab deine Finanzen im Blick**: Berechne am Jahresende deinen Gesamtumsatz, damit du weißt, ob du noch als [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) agieren darfst.
- Wenn du **zur Regelbesteuerung wechseln **musst, solltest du deine Kunden darüber informieren, dass du ab jetzt auf deinen Rechnungen die Umsatzsteuer ausweisen wirst. Möchtest du kein Geld verlieren, geht dies für deine Kunden unweigerlich mit einer Preiserhöhung einher.
- **Erstelle ein Unterkonto**, auf dem du die auf deinen Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer sammelst. So bist du sicher liquide, wenn du später die Umsatzsteuerforderung an das Finanzamt überweisen musst.
## Fazit – Was ist besser für Unternehmer: Kleinunternehmer oder Normalbesteuerung?
Ob es sich für dich lohnt, die Kleinunternehmerregelung zu nutzen, kommt auf deine individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen an.
Die Kleinunternehmerregelung ermöglicht es beispielsweise, die **Buchhaltung so einfach wie möglich **zu gestalten – besonders, wenn du dein Kleinunternehmen im Nebenverdienst führen möchtest, kann dies vorteilhaft sein. Hier findest du alle **Vor- und Nachteile im Überblick:**
| **Vorteile** | **Nachteile** |
| ------------ | ------------- |
| Weniger Bürokratie und Verwaltungsaufwand | Kein Vorsteuerabzug |
| Keine Umsatzsteuervoranmeldungen und Umsatzsteuererklärung notwendig | Kann weniger seriös wirken |
| Buchhaltung einfacher | Eventuell höhere Betriebsausgaben, weil die Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer normal bezahlt werden muss |
| Günstigere Preise (nur, wenn es sich bei den Kunden um Privatpersonen handelt) | |
| Wechsel zur Normalbesteuerung jährlich und ohne viel Aufwand möglich | |
Planst du hohe Anfangsinvestitionen oder gehst sowieso davon aus, dass dein Business schnell wachsen und die Umsatzgrenze von 25.000 Euro überschreiten wird, kann es sinnvoll sein, als Unternehmer auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten.
Handelt es sich bei deinem Business um ein kleines Unternehmen oder du arbeitest überwiegend mit Privatpersonen, profitierst du von einigen Vorteilen: Dank der Kleinunternehmerregelung kannst du **günstigere Preise anbieten**, weil deine Geschäfte nicht der Umsatzsteuer unterliegen.
Egal, wofür du dich entscheidest: Behalte deine Finanzen stets im Blick und organisiere deine Buchhaltung von Anfang an übersichtlich und ordentlich. Dabei helfen dir eine gute [Buchhaltungssoftware ](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) und im Zweifelsfall ein [Steuerberater](https://bloggiraffe.de/steuerberater-fuer-einzelunternehmen/).
## FAQ
Bei Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung müssen Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer ans Finanzamt zahlen. Die Kleinunternehmerregelung bietet so für viele Unternehmer nicht nur steuerliche Vorteile, sondern dient vor allem als bürokratische und buchhalterische Erleichterung.
Als Kleinunternehmer gelten Unternehmen mit geringen Umsätzen. Grundsätzlich darf die Kleinunternehmerregelung angewendet werden, wenn du mit deinem Umsatz im laufenden Jahr unter der Grenze von 25.000 Euro bleibst und voraussichtlich im folgenden Jahr die Umsatzgrenze von 100.000 Euro nicht überschreiten wirst.
Das kommt darauf an. Kommst du als Kleinunternehmer über die Umsatzgrenze, rutschst du automatisch in die Regelbesteuerung. Liegt im Jahr danach dein Jahresumsatz wieder unter der Grenze, kannst du auf Wunsch wieder zurück zum Kleinunternehmer-Status. Hast du dich dagegen freiwillig gegen die Kleinunternehmerreglung entschieden, bist du fünf Jahre an diese Wahl gebunden und kannst erst danach wieder von der Normalbesteuerung weg.
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# Guide für Kleinunternehmer: Rechnungen ohne Umsatzsteuer, Vorteile & Kleinunternehmerregelung 2026
Source: https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/
Wenn du am Anfang deiner Selbstständigkeit stehst oder allgemein planst, ein kleines Unternehmen zu führen, bist du vielleicht ein Kleinunternehmen.
Dabei handelt es sich nicht um eine eigene Rechtsform, sondern vielmehr um eine **steuerliche Kategorie**, in die ein Betrieb eingeordnet werden kann.
In diesem Artikel erfährst du alles über Kleinunternehmer, liest mehr über die Vor- und Nachteile und bekommst eine Antwort auf die Frage, warum Kleinunternehmer und Kleingewerbe nicht dasselbe sind.
**Kleinunternehmer – die wichtigsten Fakten:**
- Beim Kleinunternehmen handelt es sich nicht um eine Rechtsform, sondern um eine steuerrechtliche Einstufung.
- Die Kleinunternehmerregelung dürfen Unternehmen nutzen, die im laufenden Jahr weniger als 25.000 Euro Umsatz erwirtschaftet haben und deren Umsatz im folgenden Jahr voraussichtlich unter 100.000 Euro Umsatz liegen wird.
- Kleinunternehmer wirst du nicht automatisch, sondern musst dafür beim Finanzamt die entsprechenden Felder im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ankreuzen bzw. einen formlosen Antrag stellen (bei Wechsel von der Regelbesteuerung).
- Ein Kleinunternehmer darf seinen Kunden keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen, muss aber auch keine Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen.
## Was ist ein Kleinunternehmer? Definition und Erklärung
Ein Kleinunternehmer ist ein Unternehmer, der mit seinen **Einnahmen unter einer bestimmten Umsatzgrenze liegt **und sich für die [Anwendung der Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) entscheidet.
Diese Grenze ändert sich immer mal wieder und liegt seit dem Jahr 2025 bei 25.000 Euro (100.000 Euro im Folgejahr). Kleinunternehmer sind **von der Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) befreit **und dürfen diese auch nicht von ihren Kunden verlangen.
Beim Kleinunternehmen handelt es sich nicht um eine eigene Rechtsform. Du kannst unter anderem als **Freiberufler, Gewerbetreibender oder Kapitalgesellschaft **die Kleinunternehmerregelung anwenden. So kann also auch ein Kleingewerbetreibender ein Kleinunternehmer sein, ist dies aber nicht automatisch.
Gesetzlich sind die Regelungen rund um Kleinunternehmer im Umsatzsteuergesetz unter [§ 19 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html) festgelegt.
### Umsatzgrenzen für Unternehmer [year]
Der Anhaltspunkt für die Einschätzung, ob du als Kleinunternehmer agieren kannst, ist dein **Umsatz im laufenden Jahr und dein voraussichtlicher Umsatz im folgenden Kalenderjahr**. Dabei geht es um den Umsatz, nicht den Gewinn!
**Umsatzgrenzen Gesamtumsatz Jahr 2025:**
- Grenze von 25.000 Euro Umsatz im laufenden Kalenderjahr
- Grenze von 100.000 Euro im folgenden Kalenderjahr
Sobald du eine dieser beiden Grenzen überschreitest, giltst du nicht mehr als Kleinunternehmer und musst zur Regelbesteuerung wechseln.
***Bitte beachte: **Die Umsatzgrenze von 25.000 bzw. 100.000 Euro ist an den Unternehmer gebunden. Diese gilt also nicht pro Business, sondern für den Umsatz all deiner Unternehmen gesammelt. *
### Alternative Definition Kleinunternehmen
Sieht man ganz genau hin, gibt es einen Unterschied zwischen den Begriffen „Kleinunternehmer“ und „Kleinunternehmen“.
Denn die [Europäische Union definiert „kleine Unternehmen“](https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-content/glossary/small-and-medium-sized-enterprises.html) als Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und einem Umsatz bis zu 10 Millionen Euro. Weiter gibt es den Begriff Kleinstunternehmen (maximal 10 Mitarbeiter) und mittlere Unternehmen (maximal 250 Mitarbeiter). Diese drei Unternehmenstypen werden in der Gruppe der KMU (kleine und mittlere Unternehmen) zusammengefasst.
Da im alltäglichen Sprachgebrauch meist die **Anwender der Kleinunternehmerregelung** gemeint sind, wenn es um dieses Thema geht, konzentriert sich dieser Artikel auch auf dieses Szenario.
## Buchhaltung für Kleinunternehmer
Kleinunternehmer sind leider nicht von der Buchhaltung befreit, haben aber einige Vorteile gegenüber anderen Unternehmern. So ist eigentlich die Kleinunternehmerregelung dazu gedacht, den** bürokratischen Aufwand zu verringern**.
Welche Art der Buchführung du anwenden musst, kommt auf die Rechtsform an:
- Freiberufler, Kleingewerbe, Kaufleute und GbRs dürfen als Kleinunternehmer die Einnahmen-Überschuss-Rechnung und eine einfache Buchführung anwenden.
- Kapitalgesellschaften bzw. Einmanngesellschaften und OHGs müssen bilanzieren und sind zur [doppelten Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) verpflichtet.
Was das Steuerliche betrifft, unterscheiden sich Kleinunternehmer nicht groß von allen anderen Unternehmern: Sie müssen außer der Umsatzsteuer alle Steuern zahlen, die auch für andere Selbstständige und Unternehmer gelten.
Mehr zum Thema Steuern findest du in meinem [Steuer-Guide für Selbstständige](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/).
Neu ist seit dem Steuerjahr 2024, dass Kleinunternehmer **keine Umsatzsteuer-Jahreserklärung** mehr abgeben müssen. Vorher war dies beim Jahresabschluss Pflicht.
### Besonderheiten: Rechnung ohne Umsatzsteuer
Kleinunternehmer sind grundsätzlich **umsatzsteuerbefreit**. Sie müssen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen und dürfen auf ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen.
Aus deiner Rechnung muss hervorgehen, dass du die Regelung nutzt und deshalb keine Umsatzsteuer aufrechnest. Eine vorgeschriebene Formulierung gibt es dabei nicht – wichtig ist, dass du auf § 19 UStG hinweist. Das könnte zum Beispiel so aussehen:
*Nach § 19 Abs. 1 UStG besteht keine Umsatzsteuerpflicht.*
Auch hinsichtlich deiner Eingangsrechnungen als Kleinunternehmer gibt es eine Besonderheit: Du darfst für die dort anfallende Umsatzsteuer **keinen Vorsteuerabzug nutzen.** Du musst also als Kleinunternehmer die Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer ganz normal wie ein Endverbraucher bezahlen.
## Kleinunternehmen beim Finanzamt anmelden
Wenn du dein Business gerade frisch startest, kannst du direkt **ab Gründung die Kleinunternehmerregelung nutzen**.
Dafür setzt du im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung einfach ein Kreuz an der entsprechenden Stelle und beantragst beim Finanzamt die Einstufung als Kleinunternehmer.
Die Voraussetzung dafür ist, dass dein voraussichtlicher Umsatz des laufenden Kalenderjahres und der erwartete Umsatz für das darauffolgende Jahr innerhalb der Umsatzgrenzen liegen.
Doch auch wenn du in der Regelbesteuerung bist, ist der Wechsel zur Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG möglich. Dafür kannst du einfach einen formlosen Antrag an das Finanzamt stellen, musst aber diese Voraussetzungen erfüllen:
- Umsatz zuzüglich Umsatzsteuer befindet sich unter den oben genannten Grenzen.
- Bei Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung bei Gründung: fünfjährige Sperrfrist.
Hast du also dein Unternehmen vor vier Jahren gegründet und dich dagegen entschieden, von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch zu machen, musst du ein weiteres Jahr warten, bevor du wechseln kannst.
## Umsatzgrenze von 25.000 Euro überschritten – und jetzt?
Wird nur eine der beiden **Grenzen überschritten**, darf die Kleinunternehmerregelung nicht mehr angewandt werden. Dann gehst du einfach im kommenden Jahr zur Regelbesteuerung über und schuldest dem Finanzamt Umsatzsteuer auf deine Einnahmen.
In diesem Fall bist du auch nicht fünf Jahre an deine Entscheidung gebunden. Sinkt dein Gesamtumsatz danach wieder auf unter 25.000 Euro kannst du in einem formlosen Schreiben beantragen, dass du wieder den Kleinunternehmer-Status haben möchtest.
Ausschlaggebend ist hierbei dein tatsächlicher Umsatz in brutto, also inklusive Umsatzsteuer.
Hierbei ist es wichtig, dass du selbst deine **Finanzen immer im Blick behältst **– denn das Finanzamt gibt dir nicht Bescheid, wenn du deinen Kleinunternehmer-Status verlierst.
## Vorteile und Nachteile als Kleinunternehmer
Die Kleinunternehmerregelung bietet einige Vorteile, von denen du profitieren kannst:
- Dient vor allem dazu, Unternehmern mit einem geringen Umsatz das Geschäftsleben zu erleichtern und übermäßig viel Bürokratie zu ersparen.
- Die Buchhaltung ist einfacher, weil Umsatzsteuererklärung und Umsatzsteuervoranmeldung wegfallen.
- Du kannst günstigere Preise für Kunden anbieten – das ist vorteilhaft, wenn du hauptsächlich mit Privatkunden arbeitest, da diese die Umsatzsteuer nicht absetzen können, wie es Geschäftskunden tun.
Doch auch das deutsche Finanzsystem und die Finanzämter profitieren davon. Wenn Unternehmer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, **spart dies einiges an bürokratischem Aufwand **ein und senkt somit gleichzeitig die Kosten für die Verwaltung.
Andererseits hat es auch seine Nachteile, sein Business als Kleinunternehmer zu führen:
- Es kann kein Vorsteuerabzug genutzt werden, um die Betriebsausgaben zu senken bzw. zu verteilen. Besonders bei hohen Investitionskosten musst du dann mehr Geld auf der hohen Kante haben, um die Rechnungen vollständig und inklusive Umsatzsteuer zu bezahlen.
- Der Status kann in der Geschäftswelt weniger seriös wirken.
- Musst du doch zur Regelbesteuerung wechseln, musst du deine Preise erhöhen, um das Gleiche zu verdienen.
## Fazit: Lohnt es sich, Kleinunternehmer zu sein?
Ob es sich für dich lohnt, dein** Business als Kleinunternehmen zu führen,** kommt auf deine individuellen Voraussetzungen an. Vor allem, wenn wenig Wareneinsatz und Geschäftsausgaben erwartet werden, kann es sich lohnen, wenn du als Kleinunternehmer auftrittst.
Rechnest du mit hohen Anfangsinvestitionen, kann dies aber auch Nachteile haben. Das liegt überwiegend daran, dass du den **Vorsteuerabzug nicht nutzen darfst**, also nicht die von dir bezahlte Umsatzsteuer mit der auf deinen Rechnungen ausgewiesenen Umsatzsteuer verrechnen darfst.
Ein Kleinunternehmer bezahlt also ganz normal Umsatzsteuer auf Eingangsrechnungen, wie ein Nicht-Unternehmer oder Endverbraucher.
Überleg dir vor deiner Existenzgründung genau, welche Ziele du verfolgst. Der **Start als Kleinunternehmer** kann ideal sein, wenn dein Business klein bleiben soll oder du dir einen risikoarmen Start in die Geschäftswelt wünschst.
Gehst du allerdings davon aus, dass [dein Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) bereits im zweiten Geschäftsjahr wachsen wird, kann es unter Umständen besser sein, von vornherein auf [die Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) zu verzichten.
## FAQ
Laut der Kleinunternehmerregelung dürfen Kleinunternehmer nicht mehr als 25.000 Euro Umsatz im laufenden und voraussichtlich nicht mehr als 100.000 Euro Umsatz im kommenden Geschäftsjahr erwirtschaften. In der Definition der EU werden kleine Unternehmen als Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern und unter 10 Millionen Euro Umsatz bezeichnet. Im Alltag gebräuchlicher ist allerdings die steuerrechtliche Einordnung.
Du bist dann zwar automatisch ein kleines Unternehmen, kannst aber freiwillig auf die Kleinunternehmerregelung verzichten. Dann wirst du als ganz normales Unternehmen behandelt, inklusive Ausweis von Umsatzsteuer und Geltendmachen der Vorsteuer.
Kleinunternehmer wirst du, indem du beim Finanzamt die Wahl der Kleinunternehmerregelung vornimmst, entweder bei deiner Existenzgründung oder im Laufe deiner Tätigkeit. Als Kleinunternehmer kannst du unter anderem als Kleingewerbetreibender, freiberuflich oder als Einmanngesellschaft tätig sein.
Kleinunternehmer müssen auf Eingangsrechnungen Umsatzsteuer zahlen wie normale Endverbraucher. Das ist nachteilig, wenn du viele Ausgaben und damit Eingangsrechnungen hast, die du bezahlen musst.
Andererseits kann es vorteilhaft sein, wenn du keine Umsatzsteuer abführen und berechnen musst. Das bedeutet weniger Bürokratieaufwand und günstigere Preise für deine Kunden.
Haben sie sich bei der Existenzgründung gegen die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung und für die Regelbesteuerung entschieden, müssen Kleinunternehmer fünf Jahre warten, bevor ein Wechsel möglich ist.
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# Verwaltung digital: effizient mit passender Software
Source: https://bloggiraffe.de/verwaltung-digital-buchhaltungssoftware/
Große Unternehmen unterhalten für ihre Finanzverwaltung eine eigene Abteilung oder nutzen die Expertise externer Steuerberater und Juristen.
Bei kleinen Unternehmen und Start-ups sieht die Sache meist anders aus – dennoch kommen sie um das **Thema Buchhaltung **nicht herum.
Da ist es eine gute Idee, auf Softwarelösungen zu setzen, um [Prozesse zu vereinfachen](https://www.tha.de/Binaries/Binary70663/Prozessoptimierung-hsa-ops.pdf), zu beschleunigen und sich auf andere Aufgaben konzentrieren zu können.
Das ist jedoch nicht der einzige Vorteil, den eine passende Buchhaltungssoftware Unternehmen verspricht. In diesem Artikel werfe ich einen Blick auf weitere Vorzüge und erkläre dir, worauf du bei der **Auswahl eines passenden Softwaresystems** achten musst.
**Buchhaltungssoftware für die digitale Verwaltung – die wichtigsten Fakten:**
- Eine Buchhaltungssoftware kann kleine Unternehmer bei der Buchhaltung unterstützen. Routineaufgaben können automatisiert und das Risiko von Fehlern gesenkt werden.
- Besonders im Hinblick auf gesetzliche Anforderungen kann ein Buchhaltungstool hilfreich sein: Die ab 2025 verpflichtenden E-Rechnungen etwa können damit problemlos erstellt und verwaltet werden.
- Bei der Wahl einer Software sollten Unternehmer auf die Sicherheit, die Benutzerfreundlichkeit und die angebotenen Features achten.
- Im Idealfall sind die Funktionen des Tools auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt und können im Laufe der Zeit angepasst werden, etwa wenn das Business wächst.
## Vorteile von Buchhaltungssoftware im Überblick
[Eine Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) ist eine Plattform, die dir hilft, deine Buchhaltung eigenständig zu verwalten und zu automatisieren.
Das Ziel der Software ist es, deinen Zeitaufwand für Buchhaltungsangelegenheiten zu reduzieren, die **Buchhaltung zu vereinfachen** und zu optimieren. Einträge, die früher manuell vorgenommen wurden, erstellt die Software automatisch. Doch du profitierst noch von einigen weiteren Vorteilen.

### Weniger Fehler
Werden Daten manuell erfasst, ist die Fehleranfälligkeit groß. Eine Buchhaltungssoftware übernimmt die Datenerfassung für dich und kann so das **Risiko von Fehlern senken**.
Wenn du doch einmal etwas manuell eingibst, macht dich die Software darauf aufmerksam, wenn Buchungen nicht ausgeglichen sind. So kannst du mögliche Ungereimtheiten beheben, bevor sie zum Problem werden.
### Ständige Datenverfügbarkeit
Mit einer Buchhaltungssoftware hast du deine **Buchhaltung immer parat**, denn die meisten Buchhaltungsprogramme funktionieren nicht nur auf deinem PC, sondern auch auf Laptops, Tablets oder Smartphones.
Zudem gibt es die Option, Daten online zu speichern und so von überall auf sie zuzugreifen. Du hast also gewissermaßen einen ganzen Aktenschrank in der Tasche, was sich bei Geschäftstreffen oder für die Vor- sowie Nachbereitung der täglichen Aufgaben als nützlich erweisen kann.
### Einfache Rechnungsstellung
Eine Sache, die in den allermeisten Unternehmen zum Tagesgeschäft gehört, ist die [**Rechnungsstellung**](https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/).
Eine [Buchhaltungssoftware mit integrierter Rechnungssoftware](https://office.lexware.de/buchhaltungssoftware/) verwaltet deine Rechnungseingänge und -ausgänge – so behältst du den Überblick über sämtliche Zahlungen.
Zudem hast du alle **Rechnungen in digitalisierter Form **vorliegen und keine Schwierigkeiten mehr mit dem Verlust von Papierrechnungen oder damit, eine bestimmte Rechnung auf Anfrage zu finden.
Das Thema Rechnungsstellung bekommt spätestens im **Januar 2025 mit der E-Rechnungspflicht** für alle Unternehmen eine neue Bedeutung: Im Rahmen des [neuen Wachstumschancengesetzes](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/wachstumschancengesetz-2216866) muss jeder Unternehmer ab 2025, egal ob Selbstständiger, Kleingewerbe oder Kleinunternehmer, mit E-Rechnungen arbeiten.
Es gibt zwar Übergangsfristen, allerdings ist es sinnvoll, dass du die Umstellung so schnell wie möglich vornimmst.
Mit einer umfassenden Buchhaltungssoftware ist dies problemlos möglich, denn damit lassen sich **E-Rechnungen effizient erstellen und versenden**.
Außerdem ermöglicht die Software eine einfache Integration von XRechnung und ZUGFeRD, was im Hinblick auf die gesetzlichen Anforderungen ein wichtiger Faktor ist.
### Mehr Sicherheit
Datensicherheit ist wichtig, vor allem, wenn es um so sensible Daten wie die in der Buchhaltung geht. Unbefugte können sich leicht Zugang zu physischen Dokumenten verschaffen – zudem können diese verloren gehen oder gar zerstört werden. Auch Tabellenkalkulationen versprechen nicht die notwendige Sicherheit.
Eine [gute ](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/)**[Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) verschlüsselt Daten **hingegen mit hoch entwickelten Algorithmen, sodass ein unerlaubter Zugriff extrem schwierig ist. In der Cloud gespeichert, sind die Daten zudem **vor Löschung, Zerstörung oder Beschädigung geschützt.**
### Immer auf dem neuesten Stand
Wenn du dich eigenständig um deine Buchhaltung kümmerst, musst du dich regelmäßig auf den neuesten Stand bezüglich aktueller Vorschriften und Regelungen bringen.
Eine Buchhaltungssoftware übernimmt das für dich und mit **automatisierten Updates **bleibt die Plattform stets auf dem Laufenden.
## Die passende Software finden
Die genannten Vorteile klingen bislang gut und schön – in der Praxis ist es jedoch entscheidend, dass du eine Software auswählst, die zu den** individuellen Anforderungen deines Unternehmens** passt, um bestmöglich von der digitalen Lösung zu profitieren. In diesem Sinne musst du auf einige weitere Faktoren achten.
Besonders wichtig ist die **Benutzerfreundlichkeit der Software**, denn gerade in einem kleinen Unternehmen wird das Tool eher von Verwaltungsmitarbeitern oder gar vom Chef persönlich verwendet und nicht von versierten Buchhaltern.
Daher ist es wichtig, dass die Softwarelösung einfach zu handhaben und intuitiv nutzbar ist. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang auch ein guter und idealerweise jederzeit erreichbarer** Kundensupport**. Erfahrungsberichte und Kundenrezensionen sind sehr aufschlussreich, wenn es um die Benutzerfreundlichkeit einer Software geht.

Überdies kann nicht oft genug betont werden, wie wichtig die Faktoren **Sicherheit und Datenschutz **sind. Eine Buchhaltungssoftware verwaltet mit den Finanzdaten einige der sensibelsten Daten eines Unternehmens. Zudem werden persönliche Daten von Kunden in der Software festgehalten.
Bei der Wahl der Software sollten die **Sicherheitsmaßnahmen der Lösung** daher genau geprüft werden. In diesem Kontext zu prüfende Anhaltspunkte sind die Art der Datenverschlüsselung, die Möglichkeit für einen rollenbasierten Zugriff und Features wie eine Multi-Faktor-Authentifizierung.
Die Kernfunktionen von Buchhaltungssoftwares sind in der Regel sehr ähnlich. Zu den wichtigsten gehören:
- Verfolgung von Einnahmen und Ausgaben
- Unterstützung bei der Rechnungsstellung
- [Berechnung der Steuer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/)
- Verwaltung von Abrechnungen und Abzügen
- Finanzberichterstattung
- Analysen und Finanzprognosen
- Führung eines Hauptbuchs
Je mehr Routineaufgaben in der Software **automatisiert **sind, desto mehr Zeit kann sie dir sparen. Dies ist primär mit Blick auf die Rechnungsstellung entscheidend.
Abhängig von der Art deines Unternehmens können weitere Features praktisch sein. So gibt es moderne Buchhaltungssoftwarelösungen, welche die **Integration unterschiedlicher Arten von Zahlungsgateways **erlauben.
Das ist großartig, wenn du deinen Kunden einen umfassenden Zahlungsservice mit vielen Zahlungsmöglichkeiten bieten und gleichzeitig den Überblick behalten willst.
Damit du langfristig etwas von deiner Buchhaltungssoftware hast, musst du nicht zuletzt darauf achten, dass deine Softwarelösung mit deinem Unternehmen und den sich erweiternden Anforderungen wachsen und entsprechend erweitert werden kann.
## Fazit: Profitiere von den Vorteilen einer guten Buchhaltungssoftware!
Eine **gute Buchhaltungssoftware **erleichtert dir deinen Geschäftsalltag. Sie greift dir beim nervigen und für viele Unternehmer komplizierten Thema Buchhaltung unter die Arme, unterstützt dich bei der Rechnungsstellung, in Steuerangelegenheiten und kann dir mit **Automatisierungen Zeit sparen.**
Weiter solltest du bedenken, dass die Digitalisierung deiner buchhalterischen Vorgänge in Zukunft immer wichtiger wird. Die **Einführung der E-Rechnungspflicht **im Jahr 2025 ist nur ein Hinweis darauf – ein Buchhaltungsprogramm kann dich dabei unterstützen, immer up to date zu bleiben, was gesetzliche Anforderungen angeht und diese problemlos zu erfüllen.
Achte bei der Wahl einer Buchhaltungssoftware vor allem auf die **Bedürfnisse deines Unternehmens**. Entscheide dich für ein Tool, das alle wichtigen Features mitbringt und mit deinem Business mitwachsen kann, um dich auch langfristig optimal zu unterstützen.
## FAQ
Eine Buchhaltungssoftware kann dir Zeit und Stress ersparen. Besonders für kleine Unternehmer, die keine eigene Finanz- oder Buchführungsabteilung haben, kann dies sinnvoll sein. Deine Unterlagen sind so sicher verwahrt und du vermeidest ein Dokumentenchaos.
Unter anderem sollte ein gutes Buchhaltungsprogramm diese Funktionen mitbringen:
- Rechnungsstellung
- Verfolgen von Einnahmen und Ausgaben
- Steuerfunktionen
- Verwaltung von Abrechnungen und Abzügen
- Berichte, Analysen und Prognosen
- Führen eines Hauptbuchs
- Automatische Updates
Je mehr Aufgaben die Software automatisieren kann, desto besser. So kannst du bei der digitalen Verwaltung noch mehr Zeit sparen.
Ein essenzieller Punkt bei der Wahl einer Buchhaltungssoftware ist die Sicherheit. Achte darauf, dass es sich um ein Tool von einem seriösen Anbieter handelt, der Wert auf Datenschutz legt. Entscheide dich außerdem für eine Software, die alle für dich wichtigen Features mitbringt und im Idealfall individualisierbar ist. So kannst du das Programm langfristig nutzen, auch wenn dein Business in Zukunft wächst.
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# Haftung bei Einzelunternehmen: So kannst du das Haftungsrisiko senken
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-haftung/
Du bist bereit für deinen Start in die Selbstständigkeit? Dann ist es jetzt wichtig, zu wissen, wie es um die **Haftung beim [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) **steht.
Denn während Gesellschafter von Unternehmen nicht persönlich haften, müssen die meisten Einzelunternehmer auch mit ihrem privaten Vermögen für betriebliche Schulden aufkommen.
Was genau damit eigentlich gemeint ist und wie du dein **Haftungsrisiko als Solo-Gründer minimieren **kannst, erfährst du hier.
**Haftung Einzelunternehmen – die wichtigsten Fakten:**
- Freiberufler, Kleingewerbetreibende und eingetragene Kaufleute haften unmittelbar und unbeschränkt, also auch mit ihrem Privatvermögen.
- Durch die Gründung einer Gesellschaft können Einzelunternehmer ihre Haftung beschränken. Zur Wahl stehen die Ein-Mann-GmbH, UG (haftungsbeschränkt) oder AG.
- [Betriebliche Versicherungen spielen eine wichtige](https://bloggiraffe.de/betriebliche-versicherungen-selbststaendig-gruender/) Rolle und können Solo-Gründer dabei unterstützen, ihr Privatvermögen zu schützen.
## Persönliche Haftung für Einzelunternehmer
Einzelunternehmer, die keine Kapitalgesellschaft führen, **haften unmittelbar und unbeschränkt**. Das bedeutet, dass sie nicht nur mit ihrem Geschäftsvermögen, sondern auch mit ihrem **gesamten Privatvermögen **haften.
Zum privaten Vermögen zählt dabei nicht nur Geld, sondern auch Besitztümer wie Immobilien, Autos und mehr.
Die unbeschränkte Haftung mit dem Privatvermögen geht bis zu den** gesetzlichen Pfändungsgrenzen**.
So soll sichergestellt werden, dass zwar die Rückzahlung deiner Schulden im Vordergrund steht, du aber gleichzeitig genügend Geld für den Lebensunterhalt zur Verfügung hast.
Neben Freiberuflern und gewerblichen Einzelunternehmen unterliegen auch die GbR ([Gesellschaft bürgerlichen Rechts](https://bloggiraffe.de/gbr/)) und die PartG (Partnergesellschaft) einer unbeschränkten Haftung.
### Rechtsform Einzelunternehmen: Haften alle Solo-Gründer mit ihrem Privatvermögen?
Bei der Gründung eines Einzelunternehmens hast du die Wahl aus verschiedenen Rechtsformen. Typischerweise starten Einzelpersonen in die Selbstständigkeit, indem sie sich als Kaufmann bzw. Kauffrau ins Handelsregister eintragen lassen, ein Kleingewerbe führen oder eine freiberufliche Tätigkeit ausüben.
**In diesen Fällen haftet der Einzelunternehmer mit seinem Privatvermögen.**
Allerdings kannst du als Solo-Gründer deine Haftung auf das Gesellschaftsvermögen deines Business beschränken – nämlich indem du eine **Kapitalgesellschaft **gründest.
Eine **GmbH **(Gesellschaft mit beschränkter Haftung), **UG **(Unternehmergesellschaft) oder **AG **(Aktiengesellschaft) darfst du auch als Einzelperson gründen und kannst so die Haftung mit deinem kompletten Privatvermögen umgehen.
| **Rechtsformen mit unbegrenzter Haftung** | Freiberufler, Kleingewerbetreibende, eingetragener Kaufmann oder Kauffrau e.K. |
| ----------------------------------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------- |
| **Rechtsformen mit begrenzter Haftung** | GmbH oder UG (selten: AG) |
Du bist nicht sicher, ob du ein **[Einzelunternehmen gründen](/einzelunternehmen-gruenden) solltest** oder sich eine andere Rechtsform besser eignet?
In meinem Blog erfährst du mehr über die [Vor- und Nachteile von Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-vorteile-nachteile/).
## Haftung bei der Gründung einer GmbH oder UG
Mit einer Kapitalgesellschaft kannst du also auch als Solo-Unternehmer haftungsbeschränkt agieren.
Da die Ein-Mann-AG in der Realität nur selten vorkommt, gehe ich an dieser Stelle darauf nicht näher ein, sondern beschränke mich auf die [Rechtsform](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/) der UG bzw. GmbH.
Grundsätzlich haftest du bei einer GmbH oder UG lediglich mit dem **Gesellschaftsvermögen**, mindestens aber mit dem Stammkapital. Da eine GmbH ein Mindestkapital von 25.000 Euro erfordert, ist dies der Mindestbetrag, mit dem du haften musst. Bei UGs reicht ein Startkapital von 1 Euro aus.
Dies kann nur klappen, wenn du deine** geschäftlichen Finanzen von Anfang an strikt von deinen privaten trennst.**
Am einfachsten funktioniert dies, indem du ein [Geschäftskonto für dein Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-einzelunternehmer/) eröffnest und dieses ausschließlich für Betriebszwecke nutzt.
## Haftungsrisiko – was steckt dahinter?
Als Inhaber und Geschäftsführung deines Einzelunternehmens musst du für entstehende Kosten aufkommen. Du trägst also die Verantwortung, dass Verbindlichkeiten bezahlt werden. Dabei kann es sich beispielsweise um Rechnungen handeln, die du begleichen musst.
Die Haftung von Einzelunternehmen umfasst aber auch noch andere Dinge, als nur das Bezahlen von Rechnungen.
So bist du auch verpflichtet, für** Schadenersatzansprüche** geradezustehen, etwa weil dein Produkt einen Schaden verursacht hat oder du – wenn auch unwissentlich – gegen Gesetze verstoßen hast. Manche Berufsgruppen haben in der Hinsicht ein höheres Risiko, etwa Architekten oder Ärzte.
Weiter haftest du selbst und allein für Schäden, die an deinem Equipment oder deinen Geschäftsräumen entstehen, zum Beispiel bei einem Einbruch oder einem Feuer.
In jedem Fall gilt: **[Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) müssen für alle ihre Schulden aufkommen**, egal ob das Geld aus dem Geschäfts- oder Privatvermögen stammt – ausgenommen sind wieder die Kapitalgesellschaften.
## Haftung mit Privatvermögen: Was bedeutet das eigentlich?
Probleme entstehen dann, wenn du aus irgendeinem Grund einmal **nicht mehr zahlungsfähig **bist und deshalb offenstehende Verbindlichkeiten nicht begleichen kannst.
Dabei kann es sich um Mahnungen von Gläubigern, etwa Lieferanten, Krankenkassen oder anderen Versicherungen, aber auch um rechtliche Ansprüche handeln.
Folgt keine Zahlung, kann das zu einer **Pfändung **führen. Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens musst du als Einzelunternehmer nicht nur deine geschäftlichen Finanzen offenlegen, sondern auch deine privaten.
Zuerst wird meist Barvermögen gepfändet, dann können wertvolle Besitztümer, wie Immobilien, Autos und Ähnliches drankommen.
Damit du auch im** Pfändungsfall deine Lebenshaltungskosten bezahlen **kannst, solltest du ein Pfändungsschutzkonto eröffnen oder dein [Geschäftskonto in ein solches P-Konto umwandeln](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-p-konto/).
So hast du trotzdem Zugriff auf den gewährten Freibetrag – diese [Pfändungsfreigrenze](https://www.bmj.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschueren/Pfaendungsfreigrenzen_Arbeitseinkommen.pdf?__blob=publicationFile&v=12) liegt im Jahr 2024 bei 1.491,75 Euro, kann aber je nach Unterhaltspflicht variieren.
Im äußersten Fall kannst du als **Einzelunternehmer Privatinsolvenz **beantragen – führst du dein Business als Kapitalgesellschaft, bist du dazu sogar verpflichtet, um keine Insolvenzverschleppung zu riskieren. Das Verfahren kann für Einzelunternehmer Vorteile haben – hier die wichtigsten** Fakten zur Insolvenz als Einzelunternehmer:**
- Das Verfahren dauert mindestens drei Jahre lang.
- Du kannst währenddessen weiter arbeiten.
- Im Fokus steht, dass du deine Schulden abarbeitest. All deine Verdienste, die über den Freibetrag hinausgehen, müssen für das Begleichen von Schulden verwendet werden.
- Hast du nach den ersten drei Jahren einen bestimmten Anteil deiner Schulden abbezahlt, kann der Rest erlassen werden [(Restschuldbefreiung)](https://www.bmj.de/DE/themen/wirtschaft_finanzen/schulden_insolvenz/restschuldbefreiung/restschuldbefreiung_node.html).
Eine Insolvenz beantragen zu müssen, ist nie eine leichte Entscheidung. Wäge allerdings auch die Vorteile ab – sind Aufträge in Sicht, kann sie **in manchen Fällen eine sinnvolle Option **sein.
## Haftungsrisiken im Einzelunternehmen beschränken – so geht’s
Als Einzelunternehmer kannst du deine Haftung beispielsweise so beschränken:
- **Versicherungen abschließen: **Mit den richtigen Versicherungen kannst du dich dagegen absichern, im Schadensfall alles aus eigener Tasche bezahlen zu müssen. Je nach Tätigkeit können unterschiedliche Absicherungen Sinn ergeben, z. B. eine Betriebshaftpflichtversicherung, Vermögensschadenshaftpflichtversicherung oder eine Rechtsschutzversicherung. Diese solltest du gegebenenfalls zusätzlich zu deinen Pflichtversicherungen abschließen (u. a. der Krankenversicherung für Selbstständige). Für Berufsgruppen wie Rechtsanwälte ist eine Berufshaftpflichtversicherung sogar verpflichtend.
- **Teile des Vermögens übergeben: **Indem du Vermögenswerte aus deinem Privatvermögen entnimmst, kannst du diese schützen. So kann es für Einzelunternehmer etwa sinnvoll sein, ein Haus auf einen Verwandten überschreiben zu lassen, um dies im Pfändungsfall nicht zu verlieren.
- **Rechtsform mit Haftungsbeschränkung wählen: **Führst du dein Einzelunternehmen als GmbH oder UG, musst du nicht mit deinem Privatvermögen für Schulden aufkommen. Achte unbedingt darauf, Geschäfts- und Privatfinanzen von Anfang an separat zu halten.
- **Steuerberater oder Finanzberatung hinzuziehen: **Damit kannst du nicht direkt dein Haftungsrisiko senken, allerdings sinkt so die Wahrscheinlichkeit, dass du in eine unvorteilhafte finanzielle Situation gelangst. Ein Steuerberater kann dir bei deinem Businessplan helfen und eine Schuldnerberatung gibt dir hilfreiche Tipps rund ums Sparen.
## Fazit: Einzelunternehmen gründen – Haftungsrisiko nicht vergessen!
Das Thema Haftung wird bei der Gründung eines Einzelunternehmens oft vernachlässigt – dabei ist es wichtig, sich über das Ausmaß klarzuwerden. Versicherungen sind hier essenziell, um dein Privatvermögen bestmöglich zu schützen.
Überleg dir auch, ob es nicht vielleicht sinnvoll ist, eine Kapitalgesellschaft als Rechtsform für deine Solo-Existenzgründung zu wählen.
**Du willst ein Unternehmen gründen und weißt nicht, wo du anfangen sollst? **
Lies dir meine Artikel zur [Gründung eines Einzelunternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/), zur [Gewerbeanmeldung](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/) beim Gewerbeamt, zum [Firmennamen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-name/) und meinen [Steuer-Guide](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/) durch.
Dort bekommst du einen Überblick über die ersten Schritte, erfährst Wichtiges rund um die Anmeldung beim Finanzamt, die Eintragung ins Handelsregister und mehr. **So startest du gut informiert und sicher in die Selbstständigkeit!**
Schau dir gerne alternativ auch [meinen Kurs zum Einzelunternehmen gründen](https://bloggiraffe.de/lp-einzelunternehmen-gruenden/) an.
## FAQ
Dies bedeutet, dass du betriebliche Schulden nicht nur mit dem Geschäftsvermögen bezahlen musst, sondern gegebenenfalls auch dein privates Geld dafür aufwenden musst.
Eine Ein-Mann-GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) kann sich für manche Solo-Gründer als Alternative eignen, um die Haftung zu beschränken. Bei diesen Unternehmen haftest du nur mit dem Betriebsvermögen, mindestens aber mit dem Startkapital. Eine GmbH eignet sich nicht für jeden, da ein hohes Mindestkapital erforderlich ist (25.000 Euro). Achte darauf, private und geschäftliche Finanzen strikt voneinander zu trennen. Zudem darfst du bei der UG nicht vergessen, immer den Zusatz (haftungsbeschränkt) hinzuzufügen.
Versicherungen sind ein wichtiger Punkt, um als Einzelunternehmer nicht sein gesamtes Privatvermögen aufs Spiel zu setzen. Mit einer Berufs- und Betriebshaftpflicht, einer Firmenrechtsschutzversicherung oder einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung kannst du dich vor vielen Risiken schützen.
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# Einzelunternehmen: Mögliche Rechtsformen und deren Vor- und Nachteile
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-rechtsform/
Bei der Gründung eines Einzelunternehmens hast du die **Wahl aus verschiedenen Rechtsformen.** Sie unterscheiden sich im Gründungsprozess, aber auch was die steuerliche Komponente und die Frage der Haftung angeht.
Nicht alle Unternehmenstypen kommen für jede Existenzgründung infrage – deshalb erkläre ich dir in diesem Beitrag die **Unterschiede und Details zu den einzelnen Rechtsformen für Einzelunternehmen**.
So kannst du ganz einfach entscheiden, was sich für dein Solo-Business am besten eignet.
**Rechtsform Einzelunternehmen – die wichtigsten Fakten:**
- Ein Einzelunternehmen ist an sich keine eigene Rechtsform – vielmehr steht Solo-Gründern eine Reihe von Rechtsformen zur Verfügung.
- Am einfachsten ist die Existenzgründung als Freiberufler, Kleingewerbetreibender oder Kaufmann.
- Weitere Rechtsformen sind die Einmanngesellschaften (GmbH und UG).
- Welcher Unternehmenstyp sich am besten für einen Solopreneur eignet, muss individuell entschieden werden.
## Einzelunternehmen gründen: diese Unternehmensformen gibt es
[Ein Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) ist an sich **keine eigenständige Rechtsform**. Man könnte es eher als übergeordnete Kategorie für verschiedene Unternehmensformen bezeichnen, die ein **einzelner Gründer alleine starten** und führen kann. Dazu zählen mehrere Rechtsformen:
- Freiberufler
- Kleingewerbetreibende
- Eingetragener Kaufmann bzw. Kauffrau
Bist du **als Freiberufler tätig,** handelt es sich um ein nicht-gewerbliches Einzelunternehmen – alle anderen sind gewerbliche Unternehmen.
In die Freiberufskategorie kannst du nur dann fallen, wenn du in einem der sogenannten **Katalogberufe **tätig bist.
Weiter gibt es einige **Arten von Kapitalgesellschaften**, die von einer einzelnen Person gegründet werden können (auch Einmanngesellschaften):
- Ein-Personen-GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung
- Ein-Personen-UG (haftungsbeschränkt) – Unternehmergesellschaft
- Kleine AG – Aktiengesellschaft
Die kleine AG kommt nur für sehr wenige Solo-Gründer infrage und tritt deshalb kaum auf. Wahrscheinlich liegt dies am hohen Grundkapital: Bei der Gründung einer AG ist ein Kapital von 50.000 Euro vorgeschrieben.
Die Gründung einer GmbH oder einer UG ist deshalb für die meisten Einzelunternehmer sinnvoller. In diesem Artikel beschränke ich mich deshalb auf diese beiden Gesellschaftsformen.
In manchen Quellen ist man sich nicht sicher, ob die **Einmanngesellschaften auch wirklich zu den [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) zählen **bzw. als solche bezeichnet werden können.
Da die Gründung allerdings durch einen einzelnen Unternehmer möglich ist, finde ich die Einstufung dieser Unternehmenstypen in die Kategorie Einzelunternehmen gerechtfertigt.
## Rechtsformen für Einzelunternehmen – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Unabhängig von der Rechtsform gibt es einige Gemeinsamkeiten, die alle Solo-Businesses auszeichnen:
- Keine anderen Gesellschafter – Gründer ist alleiniger Inhaber des Einzelunternehmens
- Gesamter Umsatz gehört dem Inhaber alleine, er trägt aber auch das unternehmerische Risiko
- Gründung schnell und einfach
Der wichtigste gemeinsame Nenner ist also die **Existenzgründung als Einzelperson.**
### Voraussetzungen: Wie einfach ist die Gründung je nach Rechtsform?
Besonders einfach ist es, ein „echtes“ Einzelunternehmen zu gründen, also keine Einmanngesellschaft.
Doch auch diese sind letztlich relativ einfach zu starten.
- Am unkompliziertesten ist die Anmeldung einer freiberuflichen Tätigkeit: Dafür meldest du dich einfach beim Finanzamt an. Nach dem Erhalt deiner Steuernummer kann es losgehen.
- Gewerbliche Einzelunternehmen (also Kleingewerbe und Kaufleute) müssen sich beim Gewerbeamt vorstellen und eine Gewerbeanmeldung vornehmen.
- Kaufleute müssen sich zusätzlich dazu ins Handelsregister eintragen lassen. Kleingewerbetreibende können dies tun, sind aber nicht dazu verpflichtet.
- Bei keiner dieser Rechtsformen des Einzelunternehmens ist ein Mindestkapital notwendig. Anders ist es bei der GmbH: Von den vorgeschriebenen 25.000 Euro Stammkapital muss bis zur Existenzgründung mindestens die Hälfte auf ein Geschäftskonto eingezahlt werden. Die UG hat ein Mindest-Grundkapital von einem Euro.
Am **schnellsten und einfachsten **ist der Start als Freiberufler oder Kleingewerbetreibender. Doch auch eingetragene Kaufleute können innerhalb von wenigen Wochen loslegen.
Die Gründung eines Unternehmens (also GmbH oder UG) kann dagegen einen Monat oder länger dauern.
### Buchführung und Steuern
Je nach Rechtsform unterscheidet sich die Buchhaltung deines Unternehmens. Freiberufler und Kleingewerbe dürfen unabhängig von ihrem Umsatz eine **einfache Buchführung** **mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) **nutzen.
Diese dürfen auch im Handelsregister eingetragene Gewerbetreibende verwenden, wenn ihr Umsatz bzw. Gewinn unter 800.000 bzw. 80.000 Euro pro Jahr liegt.
Gesellschaften sind dagegen grundsätzlich immer zur **[doppelten Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) und Bilanzierung** verpflichtet.
Auch die Steuern können je nach Unternehmenstyp variieren. So wird etwa die Gewerbesteuer nur fällig, wenn du ein Gewerbe führst, die Lohnsteuer ist nur ein Thema, wenn du Mitarbeiter beschäftigst.
Mein [Steuer-Guide für Selbstständige](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/) führt dich mit verständlichen Erklärungen durch den Steuer-Dschungel.
### Haftung mit Privatvermögen vs. beschränkt
Beim Einzelunternehmen haftet grundsätzlich der Inhaber unbeschränkt. Dies bedeutet nicht nur, dass das **gesamte unternehmerische Risiko **bei dir liegt, sondern auch, dass du mit deinem **Privatvermögen **für Schulden aufkommen musst.
Dieses Haftungsrisiko kannst du als [Solo-Gründer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) umgehen, indem du ein Unternehmen mit beschränkter Haftung startest, also eine GmbH oder eine UG (haftungsbeschränkt). Dann haftest du nur mit dem Gesellschaftsvermögen.
### Firmenname
Auch beim [**Firmennamen von Einzelunternehmen**](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-name/) in Deutschland gibt es Unterschiede je nach Unternehmensform. Bei Freiberuflern und Kleingewerbetreibenden etwa muss klar aus dem Namen hervorgehen, wer der Inhaber ist.
Eine Fantasiebezeichnung ist nur für Einmanngesellschaften und Kaufleute zugelassen. Letztere müssen übrigens auch zwingend die Abkürzung e. K. oder e. Kfr. im Unternehmensnamen führen.
## Überblick: Einzelunternehmen Rechtsformen im Vergleich
Hier findest du noch einmal die wichtigsten Unterschiede zwischen den verschiedenen Einzelunternehmenstypen auf einen Blick:
| | **Freiberufler** | **Kleingewerbetreibender** | **Eingetragener Kaufmann/Kauffrau** | **GmbH** | **UG** |
| ------ | ---------------- | -------------------------- | ----------------------------------- | -------- | ------ |
| **Startkapital** | 0 Euro | 0 Euro | 0 Euro | 25.000 Euro | 1 Euro |
| **Meldung beim Finanzamt** | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| **Gewerbeanmeldung** | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja |
| **Eintragung ins Handelsregister** | Nein | Optional | Ja | Ja | Ja |
| **Buchhaltung** | EÜR | EÜR | EÜR oder Bilanz | Bilanzpflicht | Bilanzpflicht |
| **Haftung** | Unbeschränkt | Unbeschränkt | Unbeschränkt | Beschränkt auf Geschäftsvermögen | Beschränkt auf Geschäftsvermögen |
## Freiberufler, Kaufmann oder GmbH – welcher Unternehmenstyp eignet sich für wen?
Ob sich die Gründung eines Kleingewerbes, der Start in einen Freiberuf oder eine Einmanngesellschaft besser für dich eignet, kommt auf deine **individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse **an.
Freiberuflich kannst du deine Arbeit beispielsweise nur dann ausüben, wenn du einer bestimmten Berufsgruppe angehörst, den sogenannten Katalogberufen.
Dazu gehören laut [§ 18 EStG](https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__18.html) (Einkommensteuergesetz) unter anderem Heilberufe, schriftstellerische und künstlerische Tätigkeiten sowie Rechts- und Wirtschaftsberatung. Die IHK kann dir weiterhelfen, wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Arbeit in diese Kategorie fällt.
Kapitalgesellschaften – vor allem die GmbH – bringen den Vorteil, dass sie vielerorts **mit einem höheren Ansehen verknüpft** werden. Besonders, wer mit seinem Solo-Business international tätig sein oder Investoren ins Boot holen möchte, kann davon profitieren.
## Kapitalgesellschaft vs. „echter“ Einzelunternehmer – was ist besser?
Es gibt an sich keine bessere oder schlechtere Lösung – die ideale ist die, die am besten zu dir und deinem Vorhaben passt.
Möchtest du ein [**Einzelunternehmen gründen**](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/), dabei aber keine Kapitalgesellschaft gründen, darfst du nicht außer Acht lassen, dass du mit deinem gesamten Vermögen haftest. Dieses Risiko kannst du mit einer Einmanngesellschaft mindern.
Natürlich kannst du auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einen **Wechsel der Rechtsform** vornehmen.
So gründen viele beispielsweise zuerst eine UG und wandeln diese später in eine GmbH um – auf diese Weise musst du nicht gleich zu Anfang ein hohes Grundkapital in dein Unternehmen stecken.
Egal, für welche Rechtsform du dich entscheidest: Wäge die Vor- und Nachteile ab und stelle sicher, dass du eine zündende Idee sowie einen durchdachten [Businessplan](https://bloggiraffe.de/businessplan/) vorweisen kannst – **dann gelingt es sicher mit deinem Start in die Selbstständigkeit!**
Schau dir jetzt auch gerne meine [Schritt für Schritt Video-Kurs zur Gründung deines Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/lp-einzelunternehmen-gruenden/) an. Hier zeige ich dir, wie du schnell und einfach dein eigenes Business starten kannst.
## FAQ
Die [Gründung eines Einzelunternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/) ist einfach, schnell und mit wenig bürokratischen Hürden verbunden. Freiberufler können in der Regel bereits nach einem Tag starten, bei den anderen Unternehmenstypen sind es wenige Wochen. Ähnlich ist es übrigens bei der GbR.
Die „echten“ Solo-Businesses (Freiberufler, Kaufleute, Kleingewerbe) sind mit einer persönlichen Haftung verbunden. Hast du Schulden, musst du also auch dein Privatvermögen aufwenden, um diese zu begleichen. Dass das gesamte Risiko bei dir liegt, hat aber auch seine Vorteile: Schließlich geht damit einher, dass auch die ganzen Gewinne dir gehören.
Das kommt ganz darauf an: Eine freiberufliche Tätigkeit musst du nicht eintragen lassen, als Kleingewerbetreibender darfst du selbst entscheiden. Alle anderen vorgestellten Business-Arten benötigen zwingend einen Handelsregistereintrag.
Als Freiberufler kannst du nur tätig sein, wenn du einen der sogenannten Katalogberufe ausübst. Dazu gehören unter anderem Ärzte, Architekten, Notare, Steuerberater, Journalisten, Übersetzer, Wirtschaftsprüfer und ähnliche Berufe.
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# Einzelunternehmen erfolgreich gründen: Rechtsform, Anleitung & Checkliste
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-gruenden/
Wer alleine ein Unternehmen gründen möchte, entscheidet sich meistens für die **Gründung eines Einzelunternehmens.**
Diese funktioniert schnell und einfach – und auch die Kosten für den Einstieg sind sehr niedrig. Gleichzeitig hat der Start eines Unternehmens dieser Art nur wenige Nachteile.
Da ist es nur wenig überraschend, dass es sich beim Einzelunternehmen um die am häufigsten angemeldete Rechtsform handelt. Alleine in Deutschland sind fast zwei Drittel der Unternehmen Einzelunternehmen.
Was ein Einzelunternehmen genau ist und was du für die Gründung benötigst, erfährst du hier.
**Einzelunternehmen gründen – die wichtigsten Fakten:**
- Existenzgründer, die alleine (also ohne Partner oder Mitarbeiter) ein Unternehmen gründen möchten, entscheiden sich meist für die Gründung eines Einzelunternehmens.
- Zu den Einzelunternehmen zählen Freiberufler, Kleingewerbetreibende und eingetragene Kaufleute. Weiter können GmbH, UG und AG als Einzelperson gegründet werden.
- Unabhängig von der Rechtsform gilt, dass der Gründungsprozess von Einzelunternehmen unkompliziert, schnell und günstig ist.
## Was ist ein Einzelunternehmen?
[Einzelunternehmen sind Unternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/), welche **von einer Einzelperson gegründet** werden. Der Solo-Gründer bzw. Selbstständige eröffnet hier seinen Betrieb in der Regel zunächst alleine, also ohne Angestellte oder Partner.
Das schließt jedoch nicht aus, dass zu einem späteren Zeitpunkt Mitarbeiter eingestellt werden können.
Ein Einzelunternehmen** gehört zu 100 % dem Solo-Gründer** selbst. Dieser trifft sämtliche Entscheidungen selbstständig als Geschäftsführer, ohne sich mit anderen absprechen zu müssen.
Im Gesetz ist der Begriff Einzelunternehmen nicht als eigene Rechtsform definiert. Wer ein Einzelunternehmen gründet, hat demnach die Wahl zwischen mehreren unterschiedlichen Geschäftsformen.
## Mögliche Rechtsformen für Einzelunternehmen
Die Rechtsformen für Einzelunternehmen lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Welche sich am besten für dein Business eignet, hängt mit Faktoren wie der Art der Tätigkeit und dem erwirtschafteten Umsatz zusammen.
### Typen von Einzelunternehmen mit unbegrenzter Haftung
Bei diesen Einzelunternehmen haftest du als Gründer bzw. Inhaber persönlich und trägst selbst das komplette unternehmerische Risiko:
- Freiberufler
- Eingetragener Kaufmann / Kauffrau
- [Kleingewerbetreibende](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/)
Einzelkaufleute und Kleingewerbetreibende gehören den gewerblichen Einzelunternehmen (Gewerbetreibenden) an.
Freiberufler dagegen betreiben ein nicht-gewerbliches Einzelunternehmen und gehören somit nicht direkt zu dieser Gruppe.
Hierbei handelt es sich allerdings um eine Unternehmensform, die nicht frei gewählt werden kann. In diese Kategorie fällst du, wenn du eine **freiberufliche Tätigkeit** ausführst, die auf der Liste der freien Berufe steht (z. B. künstlerische und schriftstellerische Arbeit, Heilberufe, manche Beratungstätigkeiten).
### Einzelunternehmen mit begrenzter Haftung
Möchtest du eine volle Haftung vermeiden, kannst du dich für eine **Kapitalgesellschaft **entscheiden. Diese Unternehmensformen können von nur einer Person gegründet werden:
- Ein-Personen GmbH
- Ein-Personen UG (Unternehmergesellschaft)
- Kleine AG (Aktiengesellschaft) – sehr selten
Die meisten Solo-Gründer entscheiden sich jedoch gegen die haftungsbeschränkte Rechtsform und stattdessen für ein Einzelunternehmen mit persönlicher Haftung.
Dies liegt unter anderem auch daran, dass der **Gründungsprozess **von Letzteren schnell und kostengünstig ist – ganz im Gegensatz zur GmbH und UG.
## Voraussetzungen für die Solo-Existenzgründung
Grundsätzlich hat jeder deutsche Bürger die Möglichkeit, ein Unternehmen zu gründen. Einer der Vorteile ist, dass bei der Gründung als Einzelperson nur **wenig bürokratische Schritte** anfallen.
Welche Voraussetzungen genau du erfüllen musst, kommt auf die Rechtsform des Einzelunternehmens an. So benötigen manche Unternehmen **Gewerbeschein** und **Handelsregistereintrag**, andere müssen sich lediglich beim **Finanzamt **melden.
Grundsätzlich sind für alle jedoch diese Voraussetzungen notwendig:
- Gute Geschäftsidee, die mithilfe eines Businessplans durchdacht wurde
- Entscheidung für eine Rechtsform
- Notwendige Anmeldungen oder Eintragungen vornehmen
Anders als bei vielen anderen Unternehmensformen benötigst du für den **Start in deine Selbstständigkeit keinerlei Eigenkapital **(eine Ausnahme ist die Ein-Personen-GmbH). Die Gründungskosten halten sich demnach in Grenzen, was dir den Einstieg enorm erleichtert.
## Gründung eines Einzelunternehmens – die einzelnen Schritte im Überblick
Du hast dich dafür entschieden, ein Einzelunternehmen zu gründen? Um das Risiko für Fehler zu minimieren und dir den Start zu erleichtern, erläutern wir dir nachfolgend die einzelnen Schritte:
### 1. Businessplan, Finanzplanung und Kapitaleinsatz
Mit der **Einzelunternehmensgründung **übernimmst du als Inhaber wahrscheinlich die Haftung mit deinem privaten Vermögen und trägst so das komplette finanzielle Risiko. Dafür ist die Gewinnverteilung einfach: Du musst deine Gewinne mit keinem anderen Gesellschafter teilen.
Eine **gute Geschäftsidee**, ein Businessplan und eine eingehende Finanzplanung sind essenziell für den Erfolg deiner Unternehmung. So kannst du sicherstellen, dass dein Business funktionieren und gewinnbringend agieren kann.
Außer bei einer Ein-Personen-GmbH (Mindest-Stammkapital 25.000 Euro) benötigst du als **Einzelunternehmer kein Startkapital.** Das heißt jedoch nicht, dass bei deiner Existenzgründung gar keine Kosten entstehen. Unter anderem musst du mit den folgenden Ausgaben rechnen:
- [Gewerbeanmeldung](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/)
- Notar- und Anwaltskosten
- Einrichtung und Pflege der Website
- Softwarelizenzen
- Büromiete
- Später eventuell Mitarbeiter
- Buchhaltung/Steuerberatung
Auch die anfallenden **Steuern **sind laufende Kosten, die du in deine Finanzplanung einberechnen solltest. Lege vor allem anfangs genügend Geld für Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Co. zurück, damit du von diesen Zahlungen nicht unerwartet getroffen wirst.
Mein [Steuer-Guide für Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/) hilft dir, den Durchblick zu behalten.
### 2. Standort und Firmenname
Nicht alle Unternehmer können oder wollen gleich von Anfang an ein Büro oder einen Laden anmieten. Oft ist es problemlos möglich, dein **Einzelunternehmen zu Hause** in den eigenen vier Wänden zu betreiben.
Viele Menschen nutzen dies als den ersten Schritt in ihre Selbstständigkeit. Achte dabei auf folgende Punkte:
- Nicht an jeder Adresse ist es erlaubt, ein Gewerbe zu betreiben – informiere dich bei deiner Gemeinde.
- Erkundige dich bei deinem Vermieter, ob du in deiner Mietwohnung ein Gewerbe führen darfst.
- Lass dir die Genehmigungen schriftlich bestätigen.
Stell dir vor deiner Unternehmensgründung außerdem die Frage, welcher **Name **zu deinem neuen Business passt.
Dieser muss die gültigen Bestimmungen erfüllen und sollte zudem einprägsam sowie passend sein. Je nach Unternehmensform können die Vorschriften variieren, hier eine Kurzfassung:
- **Freiberufler:** Inhaber (Nachname ausreichend) und Beschreibung der Tätigkeit
- **Kleingewerbe: **muss Vor- und Nachname des Inhabers enthalten, zusätzlich ist die Beschreibung der Geschäftstätigkeit erlaubt
- **Eingetragene Kaufleute mit Kaufmannseigenschaft: **Firmenname muss eingetragen werden (Name des Inhabers nicht zwingend notwendig), muss Geschäftsbezeichnung enthalten (e. K.)
Brauchst du Hilfe bei der Namenswahl für dein Business? [Hier erkläre ich dir alles zum Firmennamen für Einzelunternehmen.](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-name/)
### 3. Anmeldung und Bürokratisches
Für Gewerbetreibende startet die Anmeldung ihrer Tätigkeit mit der [Gewerbeanmeldung – hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/) dafür.
Diese kannst du beim zuständigen Gewerbeamt **vor Ort oder oft auch digital **vornehmen. Zudem solltest du prüfen, ob du für deine Tätigkeit eine Gewerbeerlaubnis benötigst.
Dies ist für einige Berufsgruppen vorgeschrieben, zum Beispiel Makler, Versicherungsberater oder Reisegewerbetreibende.
Nachdem der Gewerbeschein durch das Gewerbe- und Ordnungsamt ausgestellt wurde, wird das neue Einzelunternehmen in das Gewerberegister aufgenommen. Das Amt informiert im Anschluss weitere Kammern und Behörden, unter anderem:
- Finanzamt
- Industrie- und Handelskammer (IHK) / Handwerkskammer (HWK)
- Berufsgenossenschaft (BGH)
Weiter musst du dein gewerbliches Einzelunternehmen laut den Vorschriften im Handelsgesetzbuch (HGB) ins **Handelsregister eintragen lassen**. Führst du dein Einzelunternehmen als Kleingewerbe, musst du dies nicht zwingend tun.
Freiberufler dürfen diese Schritte vorerst überspringen: Melde dich in dem Fall direkt beim zuständigen Finanzamt und fülle den** Fragebogen zur steuerlichen Erfassung** aus.
Je nach Berufsgruppe kann außerdem eine Meldung bei der Berufsgenossenschaft und der jeweiligen Standeskammer auf dich zukommen.
Im Anschluss bekommst du deine Steuernummer und kannst mit deinem Einzelunternehmen in die Businesswelt starten.
### 4. Nach der Gründung – Buchführung, Versicherungen und mehr
Hast du die Schritte 1 bis 3 erfolgreich abgearbeitet, kann es eigentlich mit deinem Solo-Business losgehen.
Einige Punkte gibt es allerdings noch, die zwar nicht praktisch zum Gründungsprozess gehören, aber trotzdem wichtig für ein gut laufendes und sicheres Einzelunternehmen sind.
- **Buchhaltung: **Überleg dir, wie du mit diesem Thema umgehen möchtest. Schaff dir [eine gute Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) an oder hol dir Unterstützung von einem Steuerberater.
- **Versicherungen: **Persönliche und betriebliche Versicherungen schützen dich in unerwarteten Situationen. Eine Krankenversicherung ist etwa sogar gesetzlich vorgeschrieben, doch auch der Abschluss von Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung und weiteren kann sinnvoll sein.
- **Geschäftskonto: **Für die meisten Einzelunternehmer (außer Kapitalgesellschaften) ist ein geschäftliches Konto keine Pflicht. Allerdings behältst du damit den Überblick über deine Finanzen, was ein [Geschäftskonto auch für Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-einzelunternehmer/) empfehlenswert macht.
## Checkliste für angehende Einzelunternehmer
Damit du beim Gründungsprozess nichts übersiehst und dieser sich für dich so einfach wie möglich gestaltet, findest du hier eine **Checkliste mit allen wichtigen Schritten:**
- Business- und Finanzplan erstellen (Wie viel Kapital sollte vorhanden sein?)
- Entscheidung für eine Unternehmensrechtsform
- Wahl eines Firmennamen
- Meldung bei Standeskammer (Freiberufler) bzw. Handwerkskammer/IHK (Gewerbetreibende)
- Beim Gewerbeamt anmelden
- Anmeldung beim Finanzamt (Entscheidung, ob die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen wird)
- Eintragung ins Handelsregister
- [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/)
- Abschluss von Versicherungen (persönlich und betrieblich)
- Evtl. Steuerberater einstellen und Buchhaltungsprogramm anschaffen
## Wie lange dauert es, ein Einzelunternehmen zu gründen?
Wie lange die Existenzgründung für Solo-Gründer dauert, kann je nach gewählter Geschäftsform variieren. Was jedoch auf alle Einzelunternehmen zutrifft:
Der Prozess ist um einiges **schneller, einfacher und günstiger** als etwa die Gründung einer Kapitalgesellschaft.
- Am einfachsten geht es als Freiberufler: Eine freiberufliche Tätigkeit kannst du innerhalb eines Tages und ohne Kosten anmelden.
- Auch Kleingewerbetreibende benötigen dafür in der Regel nur einen Tag, müssen aber mit Gebühren für die Gewerbeanmeldung rechnen (ca. 50 Euro).
- Bei einem eingetragenen Kaufmann kommen zusätzlich Notargebühren sowie die Gebühren für den Eintrag ins Handelsregister dazu. Dies ist meist innerhalb von zwei Wochen erledigt und sollte etwa 300 Euro kosten.
- Die Gründung einer GmbH oder UG dauert am längsten: Bis zu einem Monat und Ausgaben von über 500 Euro solltest du dafür einplanen.
## Alleine Unternehmen gründen: Vor- und Nachteile
Wer ein **[Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) gründen **möchte, sollte sich über die [Vor- und Nachteile](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-vorteile-nachteile/) dieser Unternehmensform erkundigen. Besonders für Solo-Gründer ist dies oft vorteilhaft, doch in manchen Fällen können sich andere Rechtsformen besser eignen.
### Vorteile eines Einzelunternehmens:
- Alle erwirtschafteten Gewinne gehören dem Einzelunternehmen.
- Du brauchst für die Gründung eines Einzelunternehmens kein Startkapital (außer GmbH).
- Du hast die komplette Entscheidungsfreiheit.
- Die Kosten für die Gründung sind minimal.
- Einfache Buchführung für Freiberufler, [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) bzw. Kleingewerbe bis 80.000 Euro Gewinn bzw. 800.000 Euro Umsatz (Einnahmen-Überschuss-Rechnung, EÜR).
### Nachteile eines Einzelunternehmens:
- Die Haftung und das finanzielle Risiko liegen voll beim Einzelunternehmer.
- Eingetragene Kaufleute sind unabhängig von den Einnahmen zur doppelten Buchführung verpflichtet.
- Der Unternehmer ist ganz allein verantwortlich.
## Einzelunternehmen gründen – unser Fazit
Bist du bereit, dein eigener Chef zu werden? Dann werfe auch gerne einen Blick auf meinen Kurs „[Einzelunternehmen gründen - Schnell, einfach & unkompliziert](https://bloggiraffe.de/lp-einzelunternehmen-gruenden/)".
Die **Gründung eines Einzelunternehmens** ist schnell und unkompliziert. Nicht ohne Grund handelt es sich dabei also um die [am häufigsten gewählte Unternehmensform in Deutschland](https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Unternehmen/Unternehmensregister/Tabellen/unternehmen-rechtsformen-wz08.html).
Informiere dich vor dem Start deiner Unternehmung eingehend. Recherchiere, welche Rechtsform sich für deine Tätigkeit am besten eignet, ob du als Freiberufler starten kannst oder ob du für deine Arbeit einen Handelsregistereintrag benötigst.
In jedem Fall sind sowohl die **Gründungskosten als auch der Aufwand minimal** – melde dich einfach beim Gewerbeamt bzw. dem Finanzamt an und schon kann es losgehen. Meist hast du sogar die Möglichkeit, dein Unternehmen von zu Hause aus zu betreiben.
**Starte noch heute in die Selbstständigkeit und gründe dein eigenes Einzelunternehmen!**
## FAQ
Um deine Steuernummer zu erhalten, musst du dich beim Finanzamt deines Wohnsitzes anmelden. Dazu benötigst du das Formular „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“. Dieses kannst du entweder online herunterladen oder direkt im Amt abholen. In der Regel nimmt das Finanzamt nach der Gewerbeanmeldung mit dir Kontakt auf.
Du bist als Einzelunternehmer die Geschäftsführung und Vertretung. Als solche trägst du die Verantwortung für alle Aktivitäten, die dein Unternehmen betreffen.
Das kommt darauf an! Freiberufler werden nicht ins Handelsregister eingetragen, als Kleingewerbetreibender hast du die Möglichkeit, dies freiwillig zu tun. Dies kann für dich viele Vorteile mit sich bringen, wie zum Beispiel eine höhere Glaubwürdigkeit und Seriosität gegenüber Kunden und Geschäftspartnern – allerdings kommen dabei auch zusätzliche Gebühren auf dich zu. Kaufleute dagegen kommen nicht drum herum, sich ins Handelsregister eintragen zu lassen.
Das Privatvermögen spielt eine entscheidende Rolle bei Einzelunternehmen. Als Inhaber bist du persönlich für alle Verbindlichkeiten deines Unternehmens verantwortlich. Das bedeutet, dass dein Privatvermögen im schlimmsten Fall für die Begleichung von Schulden herangezogen werden kann.
Ja, definitiv! Wenn du als Einzelunternehmer mit der Existenzgründung startest, hast du die volle Kontrolle über dein Unternehmen und kannst deine Vision und Ideen ohne Einschränkungen umsetzen. Dabei ist es egal, ob du deine Beschäftigung als Gewerbetreibender, Freiberufler oder in einer anderen Rechtsform ausübst.
Gesellschafter sind Personen oder auch andere Unternehmen, die Anteile an einem Unternehmen besitzen. Diese Anteile werden auch als Aktien bezeichnet und geben dem Besitzer ein Mitspracherecht bei Entscheidungen des Unternehmens sowie einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung.
Gesellschafter können also eine wichtige Rolle in einem Unternehmen spielen, da sie mit ihrem Kapital und ihrer Beteiligung am Unternehmenserfolg beteiligt sind. Sie können auch als Investoren fungieren und das Unternehmen durch ihre finanzielle Unterstützung voranbringen.
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# Steuerberater für Einzelunternehmen: Lohnt es sich? Kosten, Vor- und Nachteile!
Source: https://bloggiraffe.de/steuerberater-fuer-einzelunternehmen/
Steuern sind so gar nicht dein Ding – am liebsten würdest du dir Hilfe von einem Steuerberater holen. Doch lohnt sich das als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) überhaupt? Und wobei kann dich eine Steuerberatung eigentlich unterstützen?
Ein Steuerexperte ist nicht allein für den Jahresabschluss zuständig, sondern kann dir in vielerlei Hinsicht helfen: Von der Unterstützung in der Gründungsphase zur Überprüfung der Finanzen im Geschäftsbetrieb bieten Kanzleien viele Leistungen, die Unternehmern das Leben erleichtern.
In diesem Artikel erfährst du, wie viel die Dienste von Steuerberatern kosten und ob sich dies für dich lohnt.
**Steuerberater für [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) – die wichtigsten Fakten**
- Einzelunternehmer haben keine rechtliche Verpflichtung, die Dienste eines Steuerberaters zu nutzen.
- Ihre Buchführung sowie den Jahresabschluss und Steuererklärung können Selbstständige theoretisch selbst übernehmen – vorausgesetzt, sie haben ein gewisses steuerliches Grundwissen und Verständnis.
- Ist das Unternehmen größer oder sind die Geschäftsvorgänge kompliziert, lohnt sich eine Steuerberatung. So können Fehler vermieden, Zeit und Geld gespart werden.
- In jedem Fall helfen Buchhaltungssoftwares und Tools bei Steuerangelegenheiten – egal ob mit oder ohne Steuerberater.
## Die beste Steuersoftware für Einzelunternehmen & Selbstständige im Überblick
## Ist ein Steuerberater für Einzelunternehmen Pflicht?
Rein rechtlich gesehen stehen **Einzelunternehmer nicht in der Pflicht,** die Dienste eines Steuerberaters zu nutzen. Du kannst die Buchhaltung sowie den Jahresabschluss mit [Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) für dein Business also theoretisch auch selbst übernehmen, ein Familienmitglied oder einen Bekannten damit betreuen.
Die andere Frage ist, ob sich ein **Steuerberater für dein Einzelunternehmen **lohnen kann. Denn mit einem Steuerberater hast du nicht nur jemanden, der die lästige Aufgabe der Buchführung für dich übernimmt, sondern auch einen Steuerexperten, der dir gegebenenfalls **steuerliche Tipps** geben kann.
Natürlich hat dies auch Nachteile: allen voran den Fakt, dass Berater ihre Dienste oft teuer verkaufen.
## Leistungen von Steuerberatern
Welche **Leistungen ein Steuerberater **für ihr Einzelunternehmen übernehmen soll, entscheiden Unternehmer selbst. Unter anderem bieten Kanzleien und Online-Anbieter diese Services an:
- [Erstellung eines Businessplans](https://bloggiraffe.de/businessplan/), sowohl vor der Existenzgründung des Einzelunternehmens als auch in den ersten Geschäftsjahren oder sogar später
- Finanzbuchhaltung
- Lohnbuchhaltung
- Jahresabschluss und [Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) (u. a. Einkommensteuererklärung, Umsatzsteuererklärung, Gewerbesteuererklärung)
- Monatliche oder vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung
- Hilfe bei Betriebsprüfungen
- Kommunikation mit dem Finanzamt
- Controlling
Dies ist nur eine kleine Auswahl der Leistungen, die Steuerberatungen Einzelunternehmen anbieten.
## Kosten für Steuerberatung
Welche **Kosten für einen Steuerberater **anfallen, ist schwierig pauschal zu beantworten. Dabei kommt es darauf an, welche Art und welchen Umfang von Beratung durch einen Steuerberater du dir wünschst.
Dies sind die wichtigsten Kriterien, die sich auf die **Steuerberatergebühren **auswirken:
- Gegenstandswert (meist Nettoumsatz)
- Art bzw. Charakteristik deiner Tätigkeit (z. B. Gewerbe, Freiberufler, Kleinunternehmer)
- Anzahl der Konten, Belege und Buchungen
- Art der Gewinnermittlung bzw. des Jahresabschlusses (Einnahmen-Überschuss-Rechnung [EÜR] oder Gewinn- und Verlustrechnung [GuV] mit Bilanz)
- Angestellte
Die Gebühr wird aufgrund der benötigten Services und der Einkünfte berechnet. Die Steuerberaterkosten richten sich dabei nach der [gesetzlichen Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV)](https://www.gesetze-im-internet.de/stbgebv/BJNR014420981.html). Dabei wird unterschieden zwischen **Wertgebühr **(nach dem Gegenstandswert), **Rahmengebühr **(individueller Ermessensspielraum innerhalb Mindest- und Höchstgebühr) und **Zeitgebühr **(nach Zeitaufwand).
Die StBVV enthält Tabellen, welche die Gebühren nach Services aufteilen. Die Kosten für die Leistungen staffeln sich darin nach Einkünften. Dabei sind jedoch keine festen Beträge angegeben, sondern ein Ermessensspielraum, beschrieben in Zehnteln.
### Steuerberaterkosten Rechenbeispiel
Für eine Einkommensteuererklärung mit Einkünften über 8.000 Euro liegt der Spielraum bei 1/10 bis 6/10 der vollen Vergütung (10/10). In den meisten Fällen wird der sogenannte Mittelwert berechnet:
**(1+6) / 2 = 3,5**
Es ist also zu erwarten, dass dein Berater dir 3,5/10 für seine Dienste berechnet, es wird also mit dem Faktor 0,35 gerechnet. Will er mehr verlangen, hast du ein Anrecht auf eine Erklärung warum – dies kann etwa in besonders komplizierten Situationen der Fall sein.
Gehen wir davon aus, dass der Gegenstandswert, also deine Einkünfte ohne Verluste, bei 23.000 Euro liegen. Dann liegt die volle Gebühr laut Tabelle A bei 806 Euro. Die Rechnung würde dann so aussehen:
**806 Euro x 0,35 = 282,10 Euro **
Du kannst also davon ausgehen, dass Kosten von 282,10 Euro für deine Einkommensteuererklärung auf dich zukommen.
## Den passenden Steuerberater finden: Tipps
Steuerberatungskanzleien gibt es viele – sich da für die richtige zu entscheiden, kann eine schwierige Aufgabe sein. Um **den richtigen Steuerberater zu finden**, kannst du diese Tipps beachten:
- **Seriosität: **Das wichtigste Kriterium ist, dass der Steuerberater seriös ist und genügend Fachwissen mitbringt, um dich entsprechend zu beraten.
- **Prioritäten: **Lege zuerst deine Prioritäten fest – ist dir etwa ein günstiger Preis wichtig oder soll sich der Steuerberater möglichst an deinem Wohnort befinden?
- **Empfehlungen: **Empfehlungen von Bekannten und Freunden können dich auf gute Steuerberater aufmerksam machen.
- **Sympathie: **Damit die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert, sollte der Steuerberater dir sympathisch sein. Bei einem (oft kostenlosen) Erstgespräch findest du heraus, ob die Chemie stimmt und du mit dem Dienstleister zusammenarbeiten möchtest.
- **Nutze die Suche der Bundessteuerberaterkammer: **Mit wenigen Klicks kannst du Filter einstellen (z. B. Branchenkenntnisse, Postleitzahl, Sprachen) und so den Anbieter finden, der am besten passt.
## Vergleich Steuerberater, Online-Steuerberatung und Tools
Du bist dir nicht sicher, welche Option sich für dich und dein Business am besten eignet?
In der folgenden Tabelle findest du eine **Übersicht über die Vor- und Nachteile. **
| | **Steuer selbst machen** | **Steuerberater vor Ort** | **Online-Steuerberatung** |
| ------ | ------------------------ | ------------------------- | ------------------------- |
| **Vorteile** | - Günstigste OptionTools können Zeit sparen und den Prozess vereinfachen | - Beratung durch ExpertenKeine Eigenhaftung im Falle von Fehlern | - Örtlich flexibelGünstiger als Steuerberatungsbüros |
| **Nachteile** | - Gefahr von FehlernOhne Steuerwissen nicht möglichZeitaufwand | - Teuerste OptionOft begrenzte Auswahl je nach Wohnort | - Kommunikation eventuell komplizierterÜberprüfung der Seriosität des Anbieters notwendig |
Übernimmst du deine Buchhaltung und Steuer selbst, kannst du dafür Tools nutzen. [Buchhaltungssoftwares](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) wie die von DATEV oder [sevDesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) erleichtern dir sowohl die eigene Buchhaltung als auch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater.
Zusätzlich zu den **klassischen Buchführungsprogrammen** gibt es [nützliche Tools wie WISOSteuer*](https://bloggiraffe.de/link/wiso-steuer/). Dieses browserbasierte Programm hilft Unternehmern – von selbstständig bis Personengesellschaft – bei ihrem Jahresabschluss.
Dafür nutzt es die sogenannte vorausgefüllte [Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/) (VaSt). Einige überzeugende **Vorteile des Tools**: Es ist extrem einfach zu bedienen und du bezahlst erst nach Abgabe deiner Unterlagen ans Finanzamt.
## So kannst du die Steuerberaterkosten senken
Steuerberatungs-Services sind nicht ganz günstig – besonders für Selbstständige, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Mit einigen **Tricks kannst du die Kosten senken:**
- **Belege geordnet halten:** Eine lückenlose und einwandfreie Dokumentation all deiner Geschäftsvorgänge kann Zeit sparen – sowohl für den Steuerberater als auch, wenn du deine Buchhaltung selbst übernimmst.
- **Kosten für die Steuerberatung absetzen: **Holst du dir Hilfe in steuerlichen Angelegenheiten, kannst du dies im nächsten Jahr von deiner Steuer absetzen, nämlich als Werbungskosten oder Betriebsausgaben.
- **Tools nutzen: **Buchhaltungsprogramme helfen dir dabei, deine Finanzangelegenheiten das ganze Jahr über geordnet zu halten. Oder du nutzt gleich ein Tool wie smartsteuer und machst deinen Jahresabschluss einfach selbst.
Ob es besser ist, dass du einen Steuerberater einstellst oder selbst deine Finanzen im Blick behältst, ist schwierig zu beantworten.
Wäge alle Vor- und Nachteile ab und entscheide dementsprechend, was am besten zu deinem Unternehmen passt.
Fest steht: **Tools wie [WISOSteuer*](https://bloggiraffe.de/link/wiso-steuer/) und [sevDesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/)** helfen dir sowohl bei der Zusammenarbeit mit einem Steuerberatungsbüro als auch dann, wenn du deine Steuerangelegenheiten selbst übernimmst.
## FAQ
Aus rechtlicher Sicht benötigst du nicht unbedingt einen Steuerberater. Kleine Unternehmen mit wenig Umsatz (z. B. Freiberufler mit [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) oder Gewerbe mit weniger als 60.000 Euro Gewinn pro Jahr) und einem unkomplizierten Jahresabschluss (EÜR) können Buchführung und Steuererklärung grundsätzlich auch selbst erstellen. Andererseits kann dir ein kompetenter Steuerberater nicht nur Arbeit abnehmen, sondern dir auch bei steuerlichen Fragen beistehen.
Die Kosten für die Steuerberatung richten sich nach der Gebührenverordnung für Steuerberater. Wie hoch diese genau ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, allen voran den von dir in Anspruch genommenen Leistungen und dem Nettojahresumsatz als Gegenstandswert.
Das kommt ganz auf deine Vorlieben an. Während manche ein persönliches Beratungsgespräch beim Steuerberater schätzen, reicht anderen der Kontakt über E-Mail, WhatsApp und Telefon. Der Vorteil von Online-Anbietern: Sie arbeiten ortsunabhängig und sind oft etwas günstiger als klassische Kanzleien. Was dir bei der Suche helfen kann: Auf der Website der Steuerberaterkammer findest du eine Liste seriöser Steuerberater in Deutschland.
Der wichtigste Punkt ist, sich für einen seriösen Anbieter zu entscheiden, der faire Tarife verlangt. Zudem kannst du effektiv Beratungskosten sparen, indem du deine Belege geordnet hältst – viele Steuerberater berechnen mehr, wenn sie sich vor dem Jahresabschluss zuerst einmal durch ein Chaos aus Dokumenten schlagen müssen.
Ja, zumindest bei kleineren Unternehmen ist dies durchaus möglich. Buchhaltungssoftwares wie DATEV oder lexoffice sind große Hilfen und mit Tools wie smartsteuer schaffst du deinen Jahresabschluss selbst.
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# Impressum für Einzelunternehmen: Pflichtangaben, Rechtslage & Muster
Source: https://bloggiraffe.de/impressum-einzelunternehmen/
Als Unternehmer musst du dich an einige Regelungen halten und deine rechtlichen Pflichten erfüllen – das gilt auch für die Inhalte deiner Unternehmenswebseite. Bei einem Verstoß riskierst du Abmahnungen oder saftige Bußgelder.
Zu diesen Pflichten gehört es, deinen Websitebesuchern ein Impressum zur Verfügung zu stellen. Schließlich möchten diese wissen, mit wem sie es zu tun haben.
**Was in ein Impressum gehört** und wie du es richtig erstellst, erfährst du hier.
**Impressum für Einzelunternehmen – die wichtigsten Fakten**
- Die meisten Internetseiten benötigen ein Impressum. Ausgeschlossen sind nur solche, die rein privat und nicht meinungsbildend handeln.
- Für Kleingewerbetreibende, Kleinunternehmer, Freiberufler und alle anderen [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) gilt: Wenn sie eine Webseite betreiben, benötigen sie sowohl Impressum als auch Datenschutzhinweis.
- Um die Rechtssicherheit des Impressums zu gewährleisten, müssen nicht nur alle Pflichtangaben vorhanden sein, sondern es muss außerdem gut sichtbar und leicht zugänglich auf der Seite erscheinen.
- Hast du kein Impressum oder ist dies fehlerhaft, droht eine Abmahnung und Geldbußen von bis zu 50.000 Euro.
## Datenschutzerklärung und Impressum für Einzelunternehmer
**Datenschutzerklärung und Impressum **sind wichtige Bestandteile deiner Website. Sie zeigen Besuchern an, wer für den Internetauftritt verantwortlich ist und wie mit ihren persönlichen Daten umgegangen wird.
Doch, braucht die Webseite für dein Einzelunternehmen überhaupt ein Impressum und eine Datenschutzerklärung?
## Impressumspflicht – rechtliche Grundlagen
Betreibst du als Einzelunternehmer, Selbstständiger oder Freiberufler eine** Internetseite für geschäftliche Zwecke**, benötigst du dort auch ein Impressum.
Diese **Impressumspflicht**, oft auch als Anbieterkennzeichnung bezeichnet, ergibt sich aus [§ 5 Digitale-Dienste-Gesetz DDG](https://www.gesetze-im-internet.de/ddg/__5.html) (ehemals § 5 TMG Telemediengesetz) und der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung).
Dasselbe regelt im Prinzip [§ 18 Abs. 2 MStV (Medienstaatsvertrag)](https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/MStV-18). Dort steht zudem, dass alle Webseiten, die nicht „rein zu persönlichen oder familiären Zwecken“ existieren, der Impressumspflicht unterliegen.
Und auch wenn du „journalistisch oder redaktionell gestaltete Inhalte“ veröffentlichst, die der Meinungsbildung dienen können, musst du die Impressumsangaben auf deiner Seite einbauen.
**In der Praxis bedeutet dies:** Nur sehr wenige Ausnahmen unter den Webseiten benötigen kein Impressum. Denn selbst, wenn du nur aus Spaß einen Blog betreibst, hat dieser meist redaktionell gestaltete oder meinungsbildende Inhalte.
Beim **Datenschutzhinweis **ist es übrigens egal, ob du deine Seite privat oder geschäftsmäßig betreibst – **der ist immer notwendig**.
## Datenschutzerklärung: Das steht drin
Ein **Hinweis zum Datenschutz** muss sich auf jeder Website im EU-Raum finden. Dies ist in der DSGVO festgelegt, genauer in [Artikel 13 DSGVO](https://dsgvo-gesetz.de/art-13-dsgvo/).
Dieser besagt, dass Nutzer immer darüber informiert werden müssen, wenn personenbezogene Daten gesammelt werden. Unter anderem muss aus der Datenschutzerklärung Folgendes hervorgehen:
- Welche personenbezogenen Daten werden eingesehen und gesammelt?
- Was ist der Grund dafür?
- Was geschieht mit den Daten und wie lange werden sie gespeichert?
- Werden die Daten weitergegeben?
- Welche Maßnahmen werden für die Sicherheit der Daten getroffen?
- Wer ist der Beauftrage für den Datenschutz?
Hier steht zum Beispiel auch, wenn du **Tools zum Tracking oder zur Analyse** verwendest oder wenn du Inhalte aus den sozialen Medien auf deiner Website einbettest.
## Pflichtangaben im Impressum: Das muss drinstehen
In § 5 Abs. 1 ff. DDG ist geregelt, welche** Informationen du im Impressum** angeben musst. Hier findest du einen Überblick:
### Vollständiger Name und Anschrift
Als Einzelunternehmer mit Handelsregistereintragung musst du deinen Firmennamen sowie die Namen der Vertretungsberechtigten angeben. Ansonsten muss dein **vollständiger Vor- und Nachname **entscheiden, Abkürzungen sind nicht erlaubt.
Bei der Anschrift muss es sich um eine** ladungsfähige Postanschrift** handeln, an der du auch tatsächlich anzutreffen bist. Die meisten Einzelunternehmer (natürliche Personen) nutzen ihre Wohnadresse.
Ist ein Firmensitz vorhanden, musst du diesen angeben. Postfächer und virtuelle Büros sind nicht erlaubt, Co-Working-Spaces dagegen können akzeptiert werden.
### Kontaktdaten
Die Kontaktdaten sollten aus einer **E-Mail-Adresse **und einer **Telefonnummer **bestehen. Wichtig ist, dass du hierüber auch wirklich erreichbar bist. Lediglich einen Link zu einem Kontaktformular anzugeben, ist unzulässig.
Ob eine Telefonnummer zwingend notwendig ist, ist gesetzlich nicht klar geregelt – gib sie im Zweifelsfall lieber mit an.
### Umsatzsteueridentifikationsnummer
Die Umsatzsteuer-ID oder Wirtschafts-Identifikationsnummer musst du, wenn vorhanden, zwingend angeben (laut § 27a Umsatzsteuergesetz oder § 139c Abgabenordnung).
Wenn du keine Umsatzsteuer-ID besitzt, weil du von der **[Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) **Gebrauch machst, bist du natürlich von deren Angabe befreit.
### Zusätzliche Angaben eingetragener Kaufmann und juristische Personen
- **Rechtsformzusatz: **Betreibst du dein Business als ins Handelsregister eingetragener Kaufmann, muss die Bezeichnung e. K., e. Kfr. oder e. Kfm. im Impressumstext zu finden sein. Entsprechend müssen juristische Personen und Personengesellschaften Firmenname und Rechtsform angeben (also auch, wenn du eine Ein-Mann-GmbH oder UG führst).
- **Vertretungsberechtigte:** Juristische Personen geben hier den bzw. die Geschäftsführer, Vorstand/Vorstände oder Vertreter an.
- **Register und Registernummer:** Handelsregister, Vereins- oder Partnerschaftsregister
- Information, ob du dich in einer **Abwicklung oder Liquidation **befindest: für GmbHs.
### Für bestimmte Berufe
- **Bei zulassungspflichtigen Tätigkeiten,** z. B. Gastronomie, Bauträger, Immobilienmakler: Name und Adresse der zuständigen Aufsichtsbehörde, Link zur Internetseite
- **Bei reglementierten Berufen,** z. B. Ärzte, Architekten, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Physiotherapeuten: Zuständige Aufsichtsbehörde oder Kammer, Land in dem die Berufsbezeichnung erworben wurde, Verweis/Link auf die berufsrechtlichen Regelungen, evtl. Angaben zur Haftpflichtversicherung
### Streitschlichtung
Betreibst du einen **Online-Shop **und verkaufst darin Produkte an Endkunden innerhalb der EU, muss dein Impressum einen **Hinweis zur außergerichtlichen Online-Streitbeilegung** enthalten.
Dafür stellt die Europäische Kommission eine Plattform zur Verfügung, die du an dieser Stelle verlinkst. Das bedeutet nicht, dass du an der Streitschlichtung teilnehmen musst, sondern lediglich, dass du darüber informieren musst. So könnte das aussehen:
*Die Plattform zur Online-Streitbeilegung der Europäischen Kommission finden Sie unter diesem Link: **https://www.ec.europa.eu/consumers/odr *
*Wir nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil, noch sind wir dazu verpflichtet.*
## Wo Impressum und Datenschutzhinweise auf der Website hingehören
Damit **Impressum und Datenschutzhinweise **die gesetzlichen Ansprüche erfüllen, müssen sie bestimmte Eigenschaften vorweisen. Die Rechtsprechung erwartet, dass die Informationen auf der Website:
*leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sind. *
Konkrete Vorgaben, wie dies umgesetzt werden muss, gibt es nicht. Grundsätzlich solltest du auf folgende Punkte achten:
- Von jeder Unterseite aus **mit maximal zwei Klicks erreichbar**, noch besser mit einem
- **Nicht als Pop-up-Fenster**, weil dies wieder verschwindet – besser als eigene Unterseiten
- Cookie-Banner oder andere Pop-ups **dürfen die Links nicht verbergen**
- Auch **auf mobilen Geräten **leicht erkennbar und erreichbar
- Wichtig, dass das **Impressum auch als solches gekennzeichnet wird**
Am praktischsten ist es, Impressum und Datenschutzhinweise im** Footer oder Header deiner Website** zu verlinken. Diese werden auf jeder Unterseite angezeigt und machen die Informationen so jederzeit zugänglich, während Besucher durch deine Seite navigieren.
Doch nicht nur auf der Webseite muss dein Impressum stehen: Auch geschäftliche E-Mails müssen die Informationen des Impressums enthalten.
## Impressum erstellen: Muster
Im Folgenden findest du ein **Muster-Impressum für Gründer und Unternehmer**. Dies soll dir als erster Anhaltspunkt dienen – selbstverständlich musst du die Angaben anpassen und eventuell Informationen ergänzen.
Damit du jederzeit rechtssicher mit deiner Website, deinem Blog oder Online-Shop online unterwegs bist, kann ich dir den Impressums- sowie Datenschutz-Generator **[von eRecht 24 empfehlen*](https://bloggiraffe.de/link/erecht24/)**.
### Impressum
Sven Mustermann Unternehmen
Musterweg 99
98765 Mustercity
**Kontakt**
E-Mail: schreib@sven-mustermann.de
Telefon: 01234/987654
www.sven-mustermann.de
Umsatzsteuer-ID gem. § 27a UStG: DE 998766
### Muster Impressum für E-Mail-Signatur
Sven Mustermann Unternehmen
Musterweg 99
98765 Mustercity
E-Mail: schreib@sven-mustermann.de
Telefon: 01234/987654
Impressum: (Link zu deiner Impressumsseite)
## Achtung: Ohne Impressum droht Abmahnung
Das Impressum auf deiner Webseite einfach wegzulassen, ist keine Option. Im schlimmsten Fall kannst du** angezeigt werden** oder eine **Abmahnung erhalten**. Auch eine Schadenersatz- oder Unterlassungsklage sind denkbar.
Dann kommen Kosten für den Anwalt und im schlimmsten Fall sogar Strafzahlungen auf dich zu: Das **Bußgeld für diese Ordnungswidrigkeit **kann bis zu 50.000 Euro betragen.
## eRecht24 - Der Beste Generator für dein Impressum und Datenschutz
Mit eRecht24 Premium bist du bestens abgesichert. Neben einem Generator für Impressum und den Datenschutz kannst du hier unter anderem auch AGBs generieren, r**echtssichere Texte für Social-Media und Marketing** erstellen sowie das hauseigene Cookie Consent Tool nutzen.
Mit dem Projekt-Manager kannst du so auch Kundenprojekte verwalten. Und das Beste - als WordPress-Nutzer kannst du die Rechtstexte auf deiner Webseite automatisch und immer aktuell synchronisieren.
## Fazit & Tipps: Impressum abmahnsicher erstellen
Damit du nicht abgemahnt wirst, solltest du dein** Impressum gewissenhaft und mit Sorgfalt erstellen**. Abschließend habe ich noch einige Tipps für dich, wie du dies schaffst:
- **Sei genau: **Beim Impressum kann oft ein Wort den Unterschied zwischen rechtssicher und unzulässig machen. Halte dich kleinlich an die Vorgaben.
- **Sorge für die ständige Erreichbarkeit: **Dein Impressum bringst du am besten im Footer oder Header deiner Website unter. So erscheint es direkt auf der Startseite sowie auf allen Unterseiten. Stelle sicher, dass dein Cookie-Hinweis den Link nicht überdeckt.
- **Nutze einen Generator: **Mit einem Impressums-Generator, etwa dem von [eRecht24*](https://bloggiraffe.de/link/erecht24/), kannst du unkompliziert ein individuelles Impressum und eine Datenschutzerklärung erstellen.
*Hinweis: Mein Beitrag soll dir als Guide zum Thema Impressum und Datenschutzhinweis dienen sowie dir einen Überblick verschaffen – er ersetzt keine professionelle Rechtsberatung. Der Artikel enthält zum Veröffentlichungsdatum aktuelle Informationen. Beachte, dass Gesetze und rechtliche Regelungen sich jederzeit ändern können. *
## FAQ
Ja, auch als Kleinunternehmer, Kleingewerbetreibender und Freiberufler benötigst du ein Impressum für deine Website. Dies gilt für alle Internetauftritte, die einem geschäftlichen Zweck dienen.
In den Hinweisen zum Datenschutz steht, welche personenbezogenen Daten deiner User gesammelt werden. Zusätzlich finden sich dort Informationen zur Speicherdauer, zum Datenschutzverantwortlichen, auf der Website verwendeten Diensten (z. B. Tracking-Tools) und zu den Datenschutzmaßnahmen, die auf der Seite implementiert werden.
Die notwendigen Angaben im Impressum können je nach individuellem Unternehmen variieren und sind in § 5 DDG festgelegt. Hier ein Überblick:
Bei Missachtung der Impressumspflicht, fehlenden Datenschutzhinweisen oder fehlerhaften Angaben drohen Abmahnungen und Bußgelder.
Die Datenschutz- und Impressumslinks müssen von jeder Unterseite deiner Webseite gut sichtbar und leicht erreichbar sein. Meist bietet es sich an, die Links in Header oder Footer unterzubringen – achte dabei darauf, dass dein Cookie-Hinweis diese nicht überdeckt. Außerdem müssen deine Impressumsangaben in deinem elektronischen Schriftverkehr nach außen erscheinen, also in deiner E-Mail-Signatur.
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# Steuererklärung für Einzelunternehmen: Steuer-Tipps für Selbstständige 2026
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuererklaerung/
Alle Jahre wieder kommt das leidige Thema der Steuererklärung auf. Als Selbstständiger, Einzelunternehmer oder Kleinunternehmer bist du dazu verpflichtet, zumindest eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einzureichen – ganz unabhängig von der Höhe deines Verdienstes.
Wenn du etwas Grundwissen im Bereich Steuern mitbringst, kannst du deine Steuererklärung über ELSTER ganz einfach online erledigen.
Wie einfach das am Ende wirklich ist, kommt natürlich auch auf dein Unternehmen an. Was dir dabei ungemein helfen kann, ist ein gutes Buchhaltungsprogramm mit ELSTER-Schnittstelle.
In diesem Guide erfährst du die Grundlagen und Wichtiges zum Thema.
**Steuererklärung für Einzelunternehmen – die wichtigsten Fakten:**
- Wie ein Einzelunternehmen besteuert wird und wie die Steuererklärung genau aussieht, kann sich je nach Unternehmensform und Jahresumsatz unterscheiden.
- Ob du eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) verwenden darfst oder eine Bilanz erstellen musst, kommt auf Kriterien wie die Betriebsform und die Höhe deines Umsatzes an.
- Je nach den Umständen müssen Selbstständige neben der Einkommensteuererklärung außerdem eine Gewerbe-, Umsatzsteuer- und Lohnsteuererklärung einreichen.
- Der Abgabetermin für die Steuererklärung ist der 31. Juli des Folgejahres. Wird der Jahresabschluss vom Steuerberater erledigt, verschiebt sich der Stichtag auf den darauffolgenden Februar.
## Die beste Steuersoftware für Einzelunternehmen & Selbstständige im Überblick
## Wie sieht die Steuererklärung für Einzelunternehmer aus?
Die **Steuererklärung für Einzelunternehmer** kann verschieden aussehen – der Grund dafür: Bei dem Begriff handelt es sich nicht um eine Rechtsform, sondern vielmehr um den Fakt, dass du dein Unternehmen selbstständig und als Einzelperson führst.
Wie du deine Steuererklärung machen musst, kommt also darauf an, **in welche Rechtsform dein Business fällt:**
- Kleingewerbetreibender
- Kaufmann bzw. Kauffrau
- Freiberufler
- Unternehmergesellschaft (UG)
- Ein-Personen-GmbH
- Kleine Aktiengesellschaft (AG)
Zudem gibt es Unterschiede, wenn du die [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) nutzt. Aber alles der Reihe nach.
### Steuern für Einzelunternehmer: Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer
Je nach deiner Unternehmensform und deinem Einkommen musst du als [Selbstständiger unterschiedliche Steuern bezahlen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/):
- **Einkommensteuer **zahlen alle Einzelunternehmer.
- **Umsatzsteuer **bezahlen alle, die nicht die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen ([laut § 19 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html)).
- **Gewerbesteuer **wird fällig, wenn du ein Gewerbe führst (also nicht freiberuflich tätig bist).
Je nachdem, in welche Kategorie du mit deinem Business fällst, musst du also die entsprechenden **[Formulare in deiner Steuererklärung](https://bloggiraffe.de/steuerformulare-online-fuer-selbststaendige-zum-kostenlosen-download/) **ausfüllen.
### Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)?
In deiner Steuererklärung musst du dem Finanzamt mitteilen, welchen Gewinn du mit deinem Business erwirtschaftet hast. Dafür musst du aber zuerst einmal wissen, wie du diesen ermitteln kannst – grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:
- **Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR): **Sämtliche Betriebseinnahmen werden zusammengezählt (u. a. von Gläubigern bezahlte Rechnungen, Umsatzsteuereinnahmen) und den Betriebsausgaben (u. a. Wareneinkäufe, Gehälter, Mietkosten) gegenübergestellt.
- **Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) : **Hier werden Vermögenswerte (Aktiva) und Schulden (Passiva) gegenübergestellt. Dafür ist eine Inventur notwendig. Allgemein gilt diese Form als die kompliziertere der beiden.
Es gibt genaue Vorschriften darüber, welche Form der Gewinnermittlung du für dein Business nutzen musst:
- **Freiberufler **dürfen ihre Einkünfte in einer EÜR festhalten, egal, wie viel sie verdienen.
- **Kleingewerbe **sind berechtigt, eine EÜR zu nutzen (unter 800.000 Euro Umsatz und 80.000 Euro Gewinn).
- **Ins Handelsregister eingetragene Kaufleute **unterliegen der Bilanzpflicht (Ausnahme: Umsatz unter 800.000 Euro und Jahresüberschuss unter 80.000 Euro, dann EÜR erlaubt).
- Kapital- und Personengesellschaften wie** UGs, GmbHs und KGs** müssen eine Bilanz erstellen.
In vielen Fällen musst du also als Solo-Gründer keine komplizierte [doppelte Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) vornehmen, sondern kannst eine EÜR erstellen. Das vereinfacht Buchhaltung sowie Jahresabschluss und spart dir einiges an Zeit und Nerven.
## Für alle Selbstständigen: Einkommensteuererklärung
Die Einkommensteuererklärung ist das Herzstück deines Jahresabschlusses. Darin gibst du deine **Einkünfte aus selbstständiger Arbeit **an. Auch etwaige Verdienste aus einem Angestelltenverhältnis (z. B. wenn du einer geringfügigen Tätigkeit nachgegangen bist) kommen dazu.
Die Höhe der Einkommensteuer kommt auf deinen Verdienst an. Das Existenzminimum darfst du verdienen, ohne es versteuern zu müssen. Dieser **Grundfreibetrag liegt im Jahr 2024 bei 11.604 Euro.**
Aufgrund deiner Einkommensteuererklärung wird festgelegt, wie hoch die Vorauszahlungen ausfallen, die du im Folgejahr vierteljährlich direkt an das Finanzamt überweisen musst.
## Für Gewerbetreibende: Gewerbesteuererklärung
Ist dein Unternehmen beim Gewerbeamt gemeldet, musst du eine **Gewerbesteuererklärung **abgeben. Auch hier gibt es einen Freibetrag:
Bis zu einem jährlichen Umsatz von 24.500 Euro bist du von der Gewerbesteuer befreit; erst alles, was darüber hinausgeht, muss versteuert werden.
Wie hoch die Gewerbesteuer ausfällt, hängt unter anderem vom Umsatz und dem Hebesatz am Standort ab.
Wer **von der Gewerbesteuer befreit **ist, muss oft auch keine Gewerbesteuererklärung abgeben – außer das Finanzamt verlangt dies ausdrücklich. In dem Fall gibst du eine sogenannte Nullmeldung ab, bei der du das Formular zwar ausfüllst, am Ende aber nichts bezahlen musst.
## Für alle außer Kleinunternehmer: Umsatzsteuererklärung
Kleine Unternehmen, deren Umsatz maximal 22.000 Euro im laufenden und im Folgejahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird, können sich von der **Umsatzsteuerpflicht befreien lassen.**
Seit der Einführung des [Wachstumschancengesetzes 2024](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/wachstumschancengesetz-2216866) müssen die meisten Kleinunternehmer weder Umsatzsteuervoranmeldungen noch eine Umsatzsteuererklärung beim Jahresabschluss abgeben – außer, das Finanzamt fordert sie explizit dazu auf.
Alle anderen müssen eine **Umsatzsteuererklärung beim Jahresabschluss **abgeben. Oft wird zusätzlich eine **Umsatzsteuervoranmeldung** notwendig:
- **Monatlich:** in den ersten beiden Geschäftsjahren nach der Gründung und wenn die Umsatzsteuerlast bei über 7.500 Euro liegt.
- **Vierteljährlich: **bei einer Steuerlast zwischen 2.000 und 7.500 Euro.
- **Lediglich als Umsatzsteuererklärung am Ende des Jahres: **Umsatzsteuerzahllast unter 2.000 Euro im Vorjahr.
Sowohl die Umsatzsteuervoranmeldungen als auch die Jahreserklärung kannst du im ELSTER-Onlineportal ausfüllen.
## Mit Mitarbeitern: Lohnsteuererklärung
Je nach Unternehmen können weitere Jahresabschlusserklärungen notwendig werden, etwa die Lohnsteuererklärung, wenn du Mitarbeiter beschäftigst.
## Diese Formulare musst du bei der Steuererklärung in ELSTER abgeben
Die Steuererklärung für deine selbstständige Tätigkeit kannst du ganz einfach** online ausfüllen, und zwar über [ELSTER](https://www.elster.de/eportal/start) **(kurz für: **el**ektronische** St**euer**er**klärung).
Quelle: elster.de
Bevor du dies zum ersten Mal machst, musst du dich bei dem Onlineportal registrieren. Das dauert bis zu zwei Wochen und am Ende bekommst du eine Zertifikatsdatei oder einen Sicherheits-Stick, mit dem du dich anmelden kannst.
Allerdings kommst du bereits lange vor deinem ersten Jahresabschluss mit ELSTER in Berührung: Bevor du überhaupt mit deiner selbstständigen Tätigkeit anfangen kannst, musst du nämlich den jeweiligen **Fragebogen zur steuerlichen Erfassung** ausfüllen, der auf dich zutrifft.
Hier fragt das Portal sämtliche Informationen zu deiner Person und deiner Tätigkeit ab – nimm dir dafür also Zeit, denn der Fragebogen ist ziemlich umfangreich. Erst nach Prüfung deiner Unterlagen durch das Finanzamt bekommst du deine **Steuernummer **und kannst loslegen.
### Die erste Steuererklärung einreichen – so geht es
In deinem persönlichen Bereich wählst du „Unternehmer“ aus. Hier findest du alle Formulare und Hilfen zum Jahresabschluss für dein Unternehmen.
Als Selbstständiger sind je nach Einzelfall diese Anlagen wichtig:
- Mantelbogen mit persönlichen Daten, Steuernummer und Steuer-ID
- Anlage EÜR musst du ausfüllen, wenn du eine EÜR erstellst
- Anlage G ist für Gewerbetreibende
- Anlage S für Freiberufler und andere Selbstständige
- Gewerbesteuerjahreserklärung
- Umsatzsteuerjahreserklärung
Zusätzlich gibt es eine Reihe weiterer Formulare und Anlagen, die du **situationsbedingt ausfüllen musst.**
Dazu gehören unter anderem die Anlage KAP für Kapitalerträge, Anlage Kind, Anlage V für Einkünfte aus Vermietung/Verpachtung. Wähle die für dich relevanten aus und fülle sie aus.
So umfangreich die Informationen auf ELSTER sind: Um alles richtig auszufüllen, benötigst du ein gewisses **steuerliches Grundwissen**.
Einfacher geht das mit einem Buchhaltungsprogramm mit ELSTER-Schnittstelle, das deine Daten automatisch an das Portal übermittelt. Empfehlenswert ist hier die Steuersoftware [WISO Steuer*](https://bloggiraffe.de/link/wiso-steuer/).
Mit WISO Steuer kannst du deine Steuererklärung direkt online erledigen - erhältst zu allen Eingaben** hilfreiche Tipps sowie Erklärungen**, und im Anschluss kannst du deine Steuererklärung direkt über ELSTER an das Finanzamt übermitteln.
## Fristen: Bis wann du die Steuererklärung beim Finanzamt abgeben musst
Die **Frist für die Abgabe der Steuererklärung **ist der 31. Juli des Folgejahres. Spätestens am 31. Juli 2025 musst du also deine Steuererklärung für 2024 einreichen.
Übernimmt ein Steuerberater deinen Jahresabschluss, hat dieser sogar bis zum letzten Februartag des darauffolgenden Jahres Zeit (in diesem Beispiel: 28.02.2026).
Aufgrund von Corona wurden die Termine für die Steuererklärung bis zum Jahr 2023 nach hinten verschoben: So galt für den Jahresabschluss 2023 der 02.09.2024 als Stichtag (mit Steuerberater: 02.06.2025).
Wie du siehst, können sich die **Fristen jederzeit ändern** – hol dir deshalb die aktuellen Informationen direkt bei deinem zuständigen Finanzamt.
In Sonderfällen kannst du beim Finanzamt anfragen, die Fristen aus wichtigen Gründen zu verlängern. Das ist etwa bei Umzug, Krankheit oder Arbeitsüberlastung zulässig.
Hältst du die Fristen nicht ein, musst du eine Strafe oder einen sogenannten Verspätungszuschlag zahlen.
## Buchhaltung als Einzelunternehmer selbst oder mit Steuerberater machen
Ob du deine **Steuererklärung selbst machen** möchtest oder diese Aufgabe lieber an einen Steuerberater übergibst, musst du selbst entscheiden. Besonders für Freiberufler und kleine Unternehmen, die die EÜR nutzen dürfen, ist es durchaus machbar, den Jahresabschluss selbst vorzunehmen – vorausgesetzt, es ist ein **gewisses steuerliches Grundwissen** vorhanden.
Eine [**gute Buchhaltungssoftware**](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) kann dir dabei ungemein unter die Arme greifen. So hast du alle notwendigen Dokumente und Informationen an einem Ort und kannst ganz einfach auf diese zugreifen.
Softwares wie [sevDesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) und [lexoffice*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) sind speziell auf die Bedürfnisse von Selbstständigen, Gründern und kleinen Unternehmen ausgelegt und helfen dir dabei, deine **Buchhaltung gut zu organisieren** und deine Steuererklärung ohne Kopfschmerzen hinter dich zu bringen.
## Tipps für deine Steuererklärung als Selbstständiger
Wenn du dein [Einzelunternehmen gründest](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/), ist die Steuererklärung ein leidiges Thema – verzweifeln musst du daran allerdings nicht. Damit du deinen Jahresabschluss gut schaffst, möchte ich dir mit einigen abschließenden** Tipps bei der Steuererklärung helfen: **
- **Ordnung wahren: **Bewahre alle Belege auf und lege sie übersichtlich ab – du bist gesetzlich dazu verpflichtet, diese 10 Jahre lang aufzubewahren. Dazu gehören unter anderem Lieferscheine, sämtliche Rechnungen (ein- und ausgehende), Barzahlungsquittungen, Überweisungsbelege und Kontoauszüge. Noch besser: sofort digitalisieren! Mit den meisten Buchhaltungsprogrammen geht das heute ganz einfach.
- **Nichts vergessen: **Achte darauf, sämtliche Betriebsausgaben in deine Steuererklärung aufzunehmen. So kannst du diese steuerlich geltend machen, deine Steuerlast senken und Geld sparen. Zu den Betriebsausgaben, die du von der Steuer absetzen kannst, gehören unter anderem:
Büro- bzw. Homeofficezubehör (inkl. Laptop, Internet)
- Versicherungen, die mit deinem Betrieb zu tun haben (Voll geltend machen kannst du Versicherungen wie Betriebshaftpflicht, Berufshaftpflicht, betrieblicher Rechtsschutz und weitere. Private Versicherungen wie Kranken-, Renten-, Lebens- oder Privathaftpflichtversicherungen kannst du nur teilweise und als Sonderausgaben absetzen.)
- Kosten für Geschäftsauto inkl. Benzin
- Fortbildungen
- Geschäftsreisen
- Werbungskosten
- Beratungen (z. B. Steuerberatung, Anwalt)
- Vorweggenommene Betriebsausgaben, also solche, die du bereits vor der Gründung getätigt hast (z. B. Seminare, Fachliteratur)
- **Von Anfang an Geld zurücklegen:** Gerade zu Beginn der Selbstständigkeit solltest du im Laufe des Jahres bereits Geld für deine Steuerzahlungen zurücklegen. Besonders hart trifft es viele, wenn die Zahlung aus der ersten Steuererklärung für das ganze Jahr mit der ersten Vorauszahlung für ein Quartal zusammenfällt.
Mit meinem Guide, meinen Tipps und der [richtigen Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/) schaffst du die **Steuererklärung für dein Einzelunternehmen** spielend.
Du hast noch Fragen? Hinterlasse mir gern einen Kommentar.
**Hinweis: Dieser Artikel soll dir eine umfassende Erklärung rund um die Steuererklärung als Einzelunternehmer geben – er ersetzt keine professionelle Rechts- oder Steuerberatung. Abgabefristen und Freibeträge können sich jederzeit ändern: Informiere dich deshalb stets bei deinem zuständigen Finanzamt über die aktuell geltenden Rahmenbedingungen.*
## FAQ
Ja, auch Kleinunternehmer mit weniger als 22.000 Euro Umsatz müssen eine Steuererklärung abgeben. In den meisten Fällen musst du lediglich die Einkommensteuererklärung erledigen, Umsatz- und Gewerbesteuer fallen weg. Grundsätzlich sind alle Unternehmen in Deutschland dazu verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben.
Die Besteuerung von Einzelunternehmen hängt mit der gewählten Unternehmensform zusammen. Prinzipiell können Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Gewerbesteuer anfallen. Wie hoch diese Steuern am Ende genau ausfallen, hängt vom Gewerbeertrag und den Einkünften ab.
Nicht unbedingt. Besonders wenn du nur geringe Einnahmen hast oder als Freiberufler deinen Jahresabschluss sowieso mit der EÜR machen darfst, kannst du deine Steuererklärung auch gut selbst machen. Etwas steuerliches Grundwissen und eine gute Buchhaltungssoftware helfen dir dabei. Für größere Unternehmen kann sich ein Steuerberater lohnen und Arbeit ersparen.
Ja, du kannst Kosten wie Kontoführungsgebühren, Miete, Homeoffice-Anschaffungen und sogar die Gewerbesteuer von der Einkommensteuer absetzen (außer Kapitalgesellschaften).
Keine Umsatzsteuererklärung abgeben zu müssen, erleichtert den Jahresabschluss. Allerdings kann es sich trotzdem lohnen, die Umsatzsteuer auszuweisen: Wenn du bereits von Anfang an hohe Betriebsausgaben erwartest, kannst du die darauf zu zahlende Umsatzsteuer mit der Vorsteuer verrechnen und so die zu zahlenden Steuern verringern. Du musst also weniger Geld „vorstrecken“ und kannst eher liquide bleiben.
Der Stichtag für den Jahresabschluss ist in der Regel der 31. Juli des Folgejahres. Übernimmt dies ein Steuerberater für dich, fällt der Termin auf den letzten Tag im Februar des darauffolgenden Jahres. Aufgrund von Corona waren die Fristen für 2020, 2021, 2022 und 2023 nach hinten verschoben worden.
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# Privatentnahme und Privateinlage versteuern: Steuerliche Aspekte für Einzelunternehmen
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-privatentnahme-privateinlage/
In deinem [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) sind Privatentnahmen und Privateinlagen von großer Bedeutung. Privatentnahmen beeinflussen sowohl **deinen Gewinn als auch die Umsatzsteuer**.
Um Steuern zu sparen, sollten alle Entnahmen und Einlagen sorgfältig überlegt sein. Achte darauf, wie sich Privatentnahmen und Privateinlagen auf dein Geschäft auswirken.
Mit der richtigen Planung behältst du den Überblick und kannst steuerliche Vorteile nutzen. Vermeide Fehler, indem du die steuerlichen Vorschriften kennst.
Wie Privatentnahmen versteuert werden und worum es **bei Privatentnahmen und -einlagen genau geht**, erfährst du in diesem Beitrag.
**Privatentnahme & Privateinlage bei Einzelunternehmen – die wichtigsten Fakten:**
- Jede Entnahme von Geld oder Sachwerten aus dem Einzelunternehmen reduziert das Eigenkapital und beeinflusst den steuerpflichtigen Gewinn.
- Auf privat entnommene Gegenstände kann eine Umsatzsteuer von 19 % anfallen, die auf Basis des aktuellen Marktwerts berechnet wird.
- Jede Privatentnahme muss in der Buchhaltung genau erfasst und durch Belege nachgewiesen werden, um steuerliche Anforderungen zu erfüllen.
- Für [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) gibt es keine feste Obergrenze für Privatentnahmen, doch sollten diese den Gewinn nicht übersteigen, um finanzielle Risiken zu vermeiden.
## Was ist die Privatentnahme?
Fragst du dich, was genau eine Privatentnahme ist? Unter einer Privatentnahme versteht man, wenn du **Geld oder Sachwerte** aus deinem Unternehmen für private Zwecke entnimmst.
Diese Entnahme **mindert das Eigenkapital** und muss in der Buchhaltung korrekt verbucht werden.
**Wichtig:** Eine Privatentnahme reduziert den Gewinn des Unternehmens, was sich auf die Steuerlast auswirken kann. Es sollte jedoch beachtet werden, dass im Einzelunternehmen die Entnahme selbst keine Steuer auslöst, sondern der Gewinn des Unternehmens, der durch die Entnahme gemindert wird, die Grundlage für die Einkommensteuer bildet.
In einer GmbH hingegen gibt es keine klassischen Privatentnahmen, aber Gesellschafter können sich **Ausschüttungen (Dividenden)** oder Gehälter auszahlen lassen, die steuerlich anders behandelt werden.
## Welche Arten von Privatentnahmen für Unternehmer gibt es?
Privatentnahmen können in verschiedenen Formen erfolgen, je nachdem, was du als Unternehmer für private Zwecke aus deinem Unternehmen entnimmst. Die häufigsten Arten von Privatentnahmen sind **Bargeld- und Sachentnahmen**:
### Bargeldentnahmen
Bei einer Bargeldentnahme zahlst du dir **Geld aus dem Unternehmensvermögen** in dein privates Vermögen aus. Diese Art der Entnahme wird oft genutzt, um persönliche Ausgaben wie die Kosten für Lebens- und Haushaltsmittel zu decken.
Es ist wichtig, diese Bargeldentnahmen korrekt zu buchen, da sie das **Eigenkapital deines Unternehmens mindern** und somit auch den steuerpflichtigen Gewinn beeinflussen.
### Sachentnahmen
Neben Bargeld kannst du auch **Gegenstände oder Waren für private Zwecke** entnehmen. Diese Sachentnahmen, auch als Entnahmen für den privaten Gebrauch bezeichnet, können verschiedene Formen annehmen.
Dazu gehört die Entnahme von unterschiedlichen Produkten oder sogar betrieblichem Inventar für den eigenen Haushalt. Jede Entnahme, die für private Zwecke erfolgt, muss in der Buchhaltung erfasst werden.
Dabei ist zu beachten, dass auf **Sachentnahmen Umsatzsteuer anfallen** kann, die auf Basis des aktuellen Marktwerts des entnommenen Gegenstands berechnet wird.
### Private Nutzung betrieblicher Ressourcen
Ein weiteres Beispiel ist die private Nutzung eines Firmenwagens oder anderer betrieblicher Ressourcen. Diese Art der Entnahme wird ebenfalls als Privatentnahme gewertet und muss entsprechend versteuert werden.
Hierbei fällt in der Regel** Einkommensteuer an**, da der private Nutzen als geldwerter Vorteil gilt. Beispielsweise wird die private Nutzung eines Firmenwagens oft nach der 1%-Regelung versteuert.
## Entnahme immer richtig erfassen und versteuern
Für alle Arten von Privatentnahmen gilt: Sie müssen korrekt erfasst und versteuert werden. Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) sowie bei Einzelunternehmern fließen diese Entnahmen **direkt in die Einkommensteuer ein,** da sie den Gewinn des Unternehmens beeinflussen.
Das richtige Buchen ist entscheidend, um keine Probleme mit dem Finanzamt zu bekommen. Jede Art der Privatentnahme mindert das betriebliche Vermögen und erhöht gleichzeitig dein privates Vermögen.
Es ist also wichtig, sich über die verschiedenen Arten von Privatentnahmen bewusst zu sein und diese sauber zu dokumentieren und zu versteuern.
Dies hilft dir, finanzielle Nachteile zu vermeiden und den Überblick über deine Finanzen zu behalten.
## Privatentnahme und Buchhaltung: Was muss ich wissen?
Eine Privatentnahme wirkt sich direkt auf die Buchhaltung aus.
Wenn du als Unternehmer Geld oder Gegenstände aus dem Betrieb entnimmst, muss dies erfasst werden.
- **Geldentnahme**: Jede Geldentnahme wird vom Privatkonto abgebucht.
- **Sachentnahme**: Nimmst du Gegenstände, musst du einen Beleg erstellen und den aktuellen Marktwert sowie die Umsatzsteuer korrekt verbuchen.
- **Gehalt**: Privatentnahmen sind kein Gehalt, sondern eine Entnahme aus dem Eigenkapital.
- **Monatliche Übersicht**: Es ist wichtig, regelmäßig eine Übersicht der Privatentnahmen zu führen.
Die Buchhaltung muss jede Entnahme korrekt verbuchen. Eine monatliche Abrechnung der Privatentnahmen hilft dabei, das Privatkonto und den Unternehmensgewinn im Blick zu behalten.
Ein klarer Beleg für jede Entnahme ist entscheidend, damit die Buchhaltung immer stimmt.
## Wer darf Privatentnahmen tätigen?
Privatentnahmen dürfen in der Regel von verschiedenen Personen und Unternehmensformen getätigt werden. Hier ein Überblick:
### Gesellschafter und Einzelunternehmer
- **Gesellschafter**: In Kapitalgesellschaften wie GmbH oder AG ist eine klassische Privatentnahme nicht direkt möglich. Diese Unternehmen haben spezielle Regeln für Entnahmen und Versteuerung, wie beispielsweise Ausschüttungen oder Gehaltszahlungen.
- **Einzelunternehmer**: Einzelunternehmer können **Privatentnahmen direkt tätigen**. Hierbei gibt es jedoch wichtige Punkte zu beachten, wie die Form der Privatentnahme und die Versteuerung.
### Form der Privatentnahme - Nutzungsentnahme - Leistungsentnahme
- **Nutzungsentnahme**: Dies sind Entnahmen von Gegenständen für den privaten Gebrauch. Beispielsweise kann ein Unternehmer ein Firmenfahrzeug privat nutzen. Diese Nutzung wird in der Regel **nach der 1%-Regelung versteuert**.
- **Leistungsentnahme**: Hierbei werden Erzeugnisse des Unternehmens privat verwendet.
### Unterkonto und monatliches Gehalt
Einzelunternehmer sollten ein Unterkonto für Privatentnahmen führen. Dies erleichtert die Übersicht.
Es ist auch möglich, sich ein monatliches Gehalt auszuzahlen. Dies ist jedoch keine Privatentnahme, sondern eine regelmäßige Entlohnung, die **als Betriebsausgabe behandelt** wird.
Mit dem [kostenlosen Geschäftskonto Finom*](https://bloggiraffe.de/link/finom/) erhältst du nicht nur ein Geschäftskonto, sondern kannst auch ganz bequem Unterkonten anlegen und verwalten.
### Kleinunternehmer und Umsatzsteuer
Kleinunternehmer müssen** keine Umsatzsteuer auf Privatentnahmen** zahlen, da sie die Umsatzsteuer auf ihren Rechnungen nicht ausweisen, sofern sie die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG anwenden.
### Entnahme von Gegenständen und sonstigen Erzeugnissen
Gegenstände und sonstige Erzeugnisse können privat entnommen werden. Die Versteuerung hängt von der Art der Entnahme ab, **und es kann Umsatzsteuer **auf den aktuellen Marktwert anfallen.
### Zusammenfassend: Wer darf Privatentnahmen tätigen?
Einzelunternehmer dürfen Privatentnahmen direkt durchführen. Gesellschafter in Kapitalgesellschaften haben spezifische Regelungen, und direkte Privatentnahmen sind dort nicht möglich.
## Wie hoch darf eine Privatentnahme sein?
Für Einzelunternehmer gibt es **keine feste Obergrenze für Privatentnahmen**. Du solltest jedoch sicherstellen, dass deine Entnahmen nicht höher sind als dein Gewinn.
Andernfalls riskierst du, dass dein Konto leer wird und du dich überschuldest.
Wie hoch deine Privatentnahme sein darf, hängt davon ab, wie viel du monatlich für deinen Lebensunterhalt benötigst. Berechne diesen Betrag sorgfältig.
Um einen Überblick über deine Ausgaben zu bekommen, erstelle eine Ausgabenliste oder nutze eine Finanzapp. Dazu gehören:
- Miete
- Lebens- und Haushaltsmittel
- Hobbys und Freizeitaktivitäten
- Urlaubskosten
Eine detaillierte Kostenaufstellung hilft dir, herauszufinden, wie viel Geld du im Monat brauchst. Sie kann dir auch zeigen, wo du möglicherweise Kosten einsparen kannst.
Plane deine monatlichen Privatentnahmen so, dass immer ein finanzielles Polster auf deinem Geschäftskonto bleibt. Das ist wichtig, falls die Auftragslage einmal schlechter wird.
## Privatentnahme versteuern und richtig buchen
Bei der Versteuerung von Privatentnahmen gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. In einem Einzelunternehmen oder einer UG (Unternehmergesellschaft) müssen **Privatentnahmen buchhalterisch korrekt erfasst** werden.
Die anfallenden Kosten als Privatentnahme sollten immer beachtet werden.
Zuerst muss die Buchung einer Privatentnahme ordentlich durchgeführt werden. Das bedeutet, dass du die Entnahme im Unterkonto für die Privatentnahme verbuchst.
Dadurch wird klar, wie viel Geld aus dem Unternehmen für private Zwecke verwendet wurde. Du darfst den Gewinn dabei nie aus den Augen verlieren.
### Privatentnahmen verbuchen - Buchung einer Privatentnahme
Privatentnahmen zu verbuchen bedeutet, dass du sie separat von den geschäftlichen Buchungen behandelst. Dies ist wichtig, um eine klare Trennung zwischen **Unternehmens- und Privatfinanzen** zu gewährleisten.
In einer UG sind Privatentnahmen möglich, aber sie müssen im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen stehen. Du kannst eine Privatentnahme vornehmen, wenn du regelmäßig Geld für private Ausgaben benötigst, anstatt dir ein Gehalt auszuzahlen.
Stelle sicher, dass du alle Privatentnahmen korrekt versteuerst und die Buchhaltung entsprechend führst.
Eine saubere Buchführung hilft nicht nur beim Überblick über deine Finanzen, sondern auch bei der Einhaltung steuerlicher Anforderungen.
Ich empfehle dir **von Anfang eine [Buchhaltungssoftware wie z. B. sevDesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) **zu nutzen. Mit dieser verbuchst du Privatentnahmen sowie Privateinlagen zu jederzeit Zeit korrekt.
## Fazit - Privatentnahme und Privateinlage
Privatentnahmen sind für Einzelunternehmer und Gesellschafter von großer Bedeutung, um private Ausgaben zu decken. Die Höhe einer Privatentnahme sollte **den Gewinn des Unternehmens nicht überschreiten**, um finanzielle Engpässe zu vermeiden.
Es gibt verschiedene Formen der Privatentnahme, wie die Entnahme von Erzeugnissen oder die Nutzung von Geschäftsgütern für private Zwecke. Beim Versteuern von Privatentnahmen muss besonders darauf geachtet werden, dass die Umsatzsteuer von 19 Prozent auf den aktuellen Marktwert des entnommenen Gegenstands korrekt berechnet wird.
Ein ordnungsgemäß erstellter Beleg für jede Entnahme ist entscheidend, um die Entnahme nachzuweisen und korrekt zu verbuchen.
Eine sorgfältige Buchführung und eine klare **Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen **sind unerlässlich, um steuerliche Anforderungen zu erfüllen und einen Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens zu behalten.
Indem du dich über die steuerlichen Regeln und Pflichten informierst und diese gewissenhaft anwendest, kannst du finanzielle Nachteile vermeiden und dein Unternehmen effizient führen.a
## FAQ
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# Einzelunternehmen gründen - die Vor- und Nachteile von Einzelunternehmen
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-vorteile-nachteile/
Denkst du darüber nach ein [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) zu gründen? Wenn ja, stehst du mit der Gründung deines Unternehmens vor einer wichtigen Entscheidung!
Diese Rechtsform des Einzelunternehmen ist besonders **bei Selbstständigen sehr beliebt**, da sie zunächst sehr kostengünstig und [eine Gewerbeanmeldung](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/) hierfür schnell erledigt ist.
Bevor du jedoch den Schritt wagst, solltest du die unterschiedlichen Vor- und Nachteile kennen. In diesem Artikel möchte ich dich über die wichtigsten Vor- und Nachteile des Einzelunternehmen aufklären.
**Einzelunternehmen gründen - die wichtigsten Fakten: **
- Ein Einzelunternehmen kann schnell und unkompliziert gegründet werden, ohne die Notwendigkeit eines hohen Startkapitals oder umfangreicher Formalitäten.
- Du hast die alleinige Kontrolle über alle Entscheidungen und die Gewinne des Unternehmens.
- Im Vergleich zu Kapitalgesellschaften entstehen beim Einzelunternehmen deutlich geringere laufende Kosten, da keine Mindestkapitalanforderungen bestehen.
- Der größte Nachteil ist die unbeschränkte Haftung, bei der der Unternehmer mit seinem gesamten Privatvermögen haftet.
- [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) haben oft Schwierigkeiten, Kredite zu bekommen, da Banken Kapitalgesellschaften mit beschränkter Haftung bevorzugen.
## Was ist ein Einzelunternehmen und was sind die Vor- und Nachteile?
Möchtest du ein eigenes Geschäft betreiben, dann ist das Einzelunternehmen eines der **unkompliziertesten Rechtsformen für deine Selbstständigkeit**.
Hier bist du der alleinige Inhaber und du kannst selbst über alles entscheiden. Die Rechtsform eignet sich sowohl für Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende sehr gut. In Deutschland gibt es viele Einzelunternehmer, die erfolgreich in verschiedenen Branchen tätig sind.
## Einzelunternehmen gründen - die Vorteile
Ein Einzelunternehmen zu gründen funktioniert in der Regel sehr einfach. Mit der Gewerbeanmeldung und dem **darauffolgenden Gewerbeschein** bist du schon berechtigt, geschäflich als Einzelunternehmen aktiv zu werden.
### Unternehmen Gründen - einfache & schnell zu beantragen
Ein Einzelunternehmen kann schnell und einfach gegründet werden. Hiermusst du keine umfangreiche Formalitäten durchlaufen, wie es zum Beispiel bei einer GmbH oder UG der Fall ist. Du musst dich nur **beim Gewerbeamt anmelden**.
Nach der Gewerbeanmeldung erhältst du dann Post vom Finanzamt sowie den **Fragebogen zur steuerlichen Erfassung**. Dieser muss ausgefüllt an das Finanzamt zurückgesendet werden, damit dein Unternehmen steuerlich erfasst ist.
Möchtest du als Kaufmann agieren, dann musst du dich im Handelsregister eintragen lassen. Einzelkaufleute (eingetragene Kaufleute - kurz e. K.) profitieren von mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen gegenüber Kunden, da sie im Handelsregister eingetragen sind.
Du kannst dich aber auch freiwillig als Einzelunternehmen in das Handelsregister eintragen lassen.
### Eine Rechtsform mit geringen Kosten
Vergleich man die Rechtsform eines [Einzelunternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) mit anderen Rechtsformen, kann man schnell sehen, dass man hier ziemlich viel Geld sparen kann. Ein großer Vorteil hier ist, dass man **kein Mindestkapital** benötigt.
Bei anderen Kapitalgesellschaften wie zum Beispiel bei einer GmbH, benötigst du ein Startkapital von 25.000 Euro. Beim Einzelunternehmen musst du kein bestimmts Stammkapital mitbringen, um loslegen zu können.
Die Rechte und Pflichten sind einfach zu erfüllen. Außerdem sind auch die laufenden Kosten viel geringer.
### Vorteile des Einzelunternehmens - du hast die volle Kontrolle
Die Anmeldung eines Einzelunternehmens erfolgt schnell. Ein großer Vorteil ist auch, dass du **als Einzelunternehmer die komplette Kontrolle** über dein Unternehmen hast und deine Gewinne mit niemandem teilen musst.
Du kannst unternehmerisch je nach Wunsch vorgehen. Du triffst alle Entscheidungen selbst. Du bist also flexibel und musst keine Kompromisse eingehen, wie zum Beispiel ein Kleingewerbetreibender oder eingetragener Kaufmann.
Bei dieser Rechtsform kannst du deine kreativen Ideen jederzeit umsetzen. Du bist der alleinige Entscheidungsträger, und das gibt dir die Freiheit, deine Vision in die Realität umzusetzen.
### Steuerliche Vorteile beim Finanzamt - Kleingewerbe
Einzelunternehmen als Kleingewerbe profitieren von der Anwendung einer einfachen Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Diese Buchführung ist deutlich einfacher (einfache Buchführung) als [die doppelte Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/), die bei Kapitalgesellschaften erforderlich ist.
Für Kleingewerbetreibende** besteht keine Pflicht zur doppelten Buchführung**. Du kannst deine Betriebsausgaben direkt von deinen Einnahmen abziehen.
Zudem musst du als Einzelunternehmen erst Gewerbesteuer zahlen, wenn dein Gewinn über 24.500 Euro liegt. Das vereinfacht nicht nur die Buchführung, es bietet auch finanzielle Spielräume für Investitionen in dein Unternehmen.
### Weniger bürokratischen Aufwand
Als selbstständiges Einzelunternehmen hast du **einen geringen bürokratischen Aufwand**. Wer ein Einzelunternehmen gründen möchte muss keine umfangreichen Gesellschafterverträge oder Satzungen erstellen, wir bei der Gründung einer Gesellschaft.
Dies spart dir Zeit und Kosten. Außerdem ist die Verwaltung der Geschäftstätigkeit weniger kompliziert, was dir mehr Zeit für die eigentliche Arbeit gibt.
Du kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren, ohne von unnötigen bürokratischen Hürden abgelenkt zu werden. Dies bietet dir wirklich viele Vorteile!
### Flexibilität bei der Buchführung
Wie bereits erwähnt, bist du nicht verpflichtet, eine komplexe Buchführung zu führen (doppelte Buchführung). **Eine Buchhaltungssoftware** ist auch nicht notwendig, würde ich dir jedoch von Anfang an empfehlen, damit deine Buchhaltung digital ist.
[SevDesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) ist hier sehr Anfänger- und Benutzerfreundlich. Auch benötigst du **nicht zwingend ein Geschäftskonto**, wovon ich dir jedoch abrate. Trenne von Anfang an deine betrieblichen Einnahmen sowie Ausgaben von privaten.
Das **[Finom Geschäftskonto*](https://bloggiraffe.de/link/finom)** kannst du hier ganz kostenlos und direkt online eröffnen.
Die Einnahme-Überschuss-Rechnung kannst du zudem ohne großen Aufwand sehr gut selber machen. Hierfür gibt es zahlreiche kostenlose Vorlagen im Internet.
Sollte deine Buchhaltung zukünftig jedoch komplexer werden und deine Umsätze zunehmen, **empfiehlt sich ein Steuerberater**.
### Geringer Kapitalbedarf
Ein Einzelunternehmen kann oft **mit wenig Kapital gestartet **werden. Das heißt, du kannst deine Geschäftsidee ohne hohe Investitionen ausprobieren.
Dies ist besonders für Gründer von Vorteil, die zunächst testen möchten, ob ihr Konzept funktioniert, bevor sie größere Investitionen tätigen.
### Verwendung von Vor- und Nachnamen im Firmenname
Als Einzeluntermehmer in Deutschland darf man bei der Firmierung, also bei der Wahl seines Unternehmensnamens, einige Freiheiten genießen, jedoch gibt es bestimmte rechtliche Vorgaben, die beachten werden müssen.
Der **Vor- und Nachname des Einzelunternehmers** muss zwingend im [Firmennamen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-name) enthalten sein (Unternehmensbezeichnung), wenn es sich um ein Einzelunternehmen handelt, das nicht im Handelsregister eingetragen ist.
Dies dient der Transparenz und der rechtlichen Zuordnung des Unternehmens zu einer natürlichen Person.
Der Unternehmer darf den Firmennamen durch eine Zusatzbezeichnung ergänzen, die auf die Art des Geschäfts oder auf eine besondere Eigenschaft hinweist, z. B. „Annas Texterservice". Sie darf jedoch nicht irreführend sein.
## Nachteile des Einzelunternehmens
Zu den **Nachteilen des Einzelunternehmens** zählen unter anderem die unbeschränkte Haftung, eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten sowie ein paar wenige steuerliche Nachteile.
### Unbeschränkte Haftung
Der größte Nachteil eines Einzelunternehmens ist die unbeschränkte Haftung.
Du haftest also mit deinem gesamten Privatvermögen. Diese persönliche Haftung erlaubt Gläubigern auch auf **dein persönliches Vermögen zuzugreifen**. Dies ist ein Risiko, das du kennen solltest.
### Eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten
Für Einzelunternehmer ist ist meistens schwieriger, **einen Kredit zu bekommen**. Banken und Investoren ziehen in der Regel Kapitalgesellschaften wie die GmbH oder UG vor.
Diese bieten nämlich eine beschränkte Haftung. Das bedeutet, dass du möglicherweise persönliche Sicherheiten bieten musst, um finanzielle Unterstützung zu erhalten.
Vor allem dann, wenn du ein großes Projekt planst, kann dies ein deutlicher Nachteil sein.
### Steuerliche Nachteile bei hohem Einkommen
Unabhängig von der Rechtsform können im Bereich der Steuern immer wieder Nachteile aufkommen. Wenn dein Gewinn steigt, kannst du entsprechend mit einer höheren Steuerlast auf dein Einkommen rechnen.
Im Vergleich zu Kapitalgesellschaften, die von speziellen Steuervorteilen profitieren können, hast du als Einzelunternehmer nicht immer die besten steuerlichen Rahmenbedingungen.
Dies kann deine langfristigen Finanzpläne beeinträchtigen. Bei einem Gewinn von über 60.000 Euro kann die Steuerlast erheblich ansteigen, was deine Nettogewinne reduziert. Wenn du darüber nachdenkst, ein Unternehmen zu gründen, sollte dieser Punkt unbedingt beachtet werden.
### Schwierigkeiten bei der Nachfolge
Die Nachfolgeplanung kann kompliziert werden, wenn du dein Einzelunternehmen verkaufen möchtest. Da die unbeschränkte Haftung auf den neuen Inhaber übergeht, kann dies potenzielle Käufer abschrecken.
Dies kann den Wert deins Unternehmens verringern. Wenn du also an eine langfristige Perspektive denkst, kann dies eine bedeutende Herausforderung darstellen, insbesondere wenn du nicht sicher bist.
### Hohe persönliche Arbeitsbelastung
Als Einzelunternehmer trägst du die gesamte Verantwortung für dein Geschäft. Vor allem zu Beginn kann das zu einer hohen Arbeitsbelastung führen.
Du musst dich um alles kümmern. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Arbeitstag bis zu 16 Stunden hat. Diese hohe persönliche Arbeitsbelastung kann auf Dauer auch zu Stress führen.
### Eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten
Ein Einzelunternehmen bietet häufig auch eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten. Einzelunternehmen haben oft weniger Ressourcen als größere Unternehmen.
Dies kann deine Möglichkeiten zur Expansion einschränken. Wenn du schnell wachsen möchtest, könnte es schwierig sein, die nötigen Mittel oder Unterstützung zu finden.
Diese Limitation kann frustrierend sein. Vor allem dann, wenn du denkst, dass dein Geschäft das Potenzial hat, größer zu werden. Der Mangel an Gesellschaftern bedeutet oft, dass dir die verschiedenen Perspektiven und Fähigkeiten fehlen.
### Fehlende Networking-Möglichkeiten
Im Gegensatz zu Kapitalgesellschaften, die oft über Netzwerke und Unterstützungsstrukturen verfügen, bist du als Einzelunternehmer oft auf dich allein gestellt.
Dies kann den Austausch von Ideen und das Lernen von anderen erschweren. Der Kontakt zur Industrie- und Handelskammer (IHK) kann dir helfen. Du musst aber proaktiv sein, um diese Möglichkeiten zu nutzen.
## Fazit - Vor- und Nachteile von Einzelunternehmen
Die Gründung eines Einzelunternehmens hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Vor allem der schnelle Start ins Unternehmertum mach die Rechtsform des Einzelunternehmens so attraktiv.
Überlege dir trotzdem gut, ob diese Rechtsform zu dir und deinen Zielen passt. Vielleicht ist auch die Gründung einer GmbH oder UG für dich sinnvoller, besonders wenn du größere Investitionen planst oder in einem risikobehafteten Geschäftsfeld tätig bist.
In jedem Fall ist es ratsam, sich rechtzeitig Unterstützung zu suchen, sei es durch einen Berater oder durch den Austausch mit anderen Unternehmern. Schau dir auch gerne [meinen Kurs inklusive Schritt-für-Schritt Anleitung an](https://bloggiraffe.de/lp-einzelunternehmen-gruenden/).
## FAQ
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# Der perfekte Name für dein Einzelunternehmen: Vorschriften & Tipps!
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-name/
Wer sein eigenes Business startet, denkt zuerst an die Gründung, Finanzielles und andere wichtige Dinge. Die Namenswahl rückt hier oft in den Hintergrund – dabei ist dies ein wichtiges Kriterium im Gründungsprozess, das nicht vernachlässigt werden sollte.
Einzelunternehmer sind dabei an einige Regeln gebunden. In diesem Beitrag liest du mehr darüber und erfährst, wie du einen passenden Namen für dein Einzelunternehmen findest.
**Einzelunternehmen Name – die wichtigsten Fakten:**
- Der Name für ein Einzelunternehmen sollte mit Bedacht gewählt werden, denn er ist ein wichtiges Marketinginstrument.
- Bei der Namensgebung eines Einzelunternehmens müssen einige Regeln eingehalten werden.
- Wer ein kaufmännisches Gewerbe führt, muss dies mit einem Firmennamen im Handelsregister eintragen.
- Anders ist es bei Freiberuflern, die keinen Firmennamen an sich, aber eine Unternehmensbezeichnung führen.
## Was ist der Firmenname bei Einzelunternehmen?
Der** Firmenname beim [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/)** ist die Bezeichnung, unter der das Business in der Geschäftswelt agiert. Dieser Unternehmensname soll einer Verwechslung mit anderen Unternehmen vorbeugen.
Für die **Namenswahl **gibt es einige Regelungen, die Gründer einhalten müssen. Diese unterscheiden sich je nach gewählter Rechtsform. So dürfen manche Einzelunternehmer-Gruppen, wie eingetragene Kaufleute und Kapitalgesellschaften, Fantasiebezeichnungen im Namen führen.
Hat ein Unternehmen dagegen keinen Handelsregistereintrag, muss aus dem Unternehmensnamen die Identität des Inhabers hervorgehen.
Mit einem Firmennamen hast du die Möglichkeit, dein Unternehmen von anderen abzugrenzen. Er agiert als **Marketinginstrument **und hilft dir dabei, eine Marke aufzubauen.
## Firma, Geschäftsbezeichnung oder Unternehmensbezeichnung?
Rund um das Thema **Firmenname von Einzelunternehmen** in Deutschland gibt es verschiedene Begriffe, die du kennen solltest.
### Firma bzw. Firmierung
Die Firma ist die offiziell im [Handelsgesetzbuch (HGB)](https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__17.html) erwähnte Bezeichnung für den Namen, den ein eingetragener Kaufmann für sein Unternehmen nutzt.
Dies ist auch die Firmenbezeichnung, die** im Handelsregister eingetragen **wird. Solange alle Regelungen rund um den Unternehmensnamen eingehalten werden, kann es sich dabei um einen ausgedachten Namen handeln.
### Unternehmensbezeichnung
Nicht bei allen Einzelunternehmern handelt es sich um Kaufleute. Nicht ins Handelsregister eingetragene Unternehmen nutzen das Pendant zur Firma, die** Unternehmensbezeichnung**.
Freiberufler etwa dürfen nicht firmieren, ihrer selbstständigen Tätigkeit aber in Form einer Unternehmensbezeichnung trotzdem einen Unternehmensnamen geben.
Dieser muss den **bürgerlichen Namen des Inhabers **enthalten. Dasselbe gilt für alle [Kleingewerbetreibenden](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/), die sich nicht ins Handelsregister eintragen lassen.
### Geschäftsbezeichnung
Eine Geschäftsbezeichnung verwenden Einzelunternehmer meist** zu Werbezwecken**, oft gemeinsam mit dem Logo des Unternehmens.
Dies kann auch einfach die Unternehmensbezeichnung sein, aber ohne die erforderlichen Zusätze. Diese sogenannte Branchenbezeichnung muss nirgends angemeldet werden.
Es gibt hier **weniger Regelungen als beim Firmennamen** – trotzdem darf die Geschäftsbezeichnung auch nicht irreführend sein, Hinweise auf die Geschäftsfolge geben (z. B. ehemals XY) oder auf Größe bzw. Ort des Unternehmens hinweisen.
Auf offizieller Korrespondenz (z. B. Rechnungen, Geschäftsbriefen, Schild an der Tür) darf sie nur **gemeinsam mit der Unternehmensbezeichnung** auftreten.
## Unternehmensname: Vorschriften je nach Rechtsform
Da es sich beim Begriff Einzelunternehmen nicht immer um dieselbe rechtliche Unternehmensform handelt, gibt es unterschiedliche **Regeln, was die Firmierung, Unternehmens- und Geschäftsbezeichnung angeht.**
Grundsätzlich gilt: Bei Unternehmen ohne Handelsregistereintrag (Freiberufler und Kleingewerbetreibende) muss aus dem Unternehmensnamen klar hervorgehen, dass es sich um ein Einzelunternehmen mit nur einem Gesellschafter handelt und wer der Inhaber ist.
### Freiberufler
Freiberufler, die **keine [Gewerbeanmeldung](https://bloggiraffe.de/gewerbeanmeldung-gruender-und-selbststaendige/)** vornehmen müssen, dürfen nicht im eigentlichen Sinne firmieren, ihrer Tätigkeit aber trotzdem einen Namen geben.
Daraus muss klar der Inhaber und eine Beschreibung der Tätigkeit hervorgehen. Der Vorname darf dabei aber weggelassen werden, es reicht der Nachname. Ähnliches gilt übrigens für die Rechtsform der Personengesellschaft.
z. B.: Schön Steuerberatung
### Kleingewerbe
Auch Kleingewerbetreibende dürfen nicht firmieren, wenn sie **nicht ins Handelsregister eingetragen** sind. Sie dürfen aber eine Unternehmens- oder Geschäftsbezeichnung wählen.
Auch hier muss klar die Identität des Einzelunternehmers hervorgehen. Anders als bei freien Berufen muss zwingend der Vor- und Nachname enthalten sein. Fantasienamen sind nicht erlaubt. Ähnliches gilt für die [Rechtsform der GbR](https://bloggiraffe.de/gbr/).
z. B.: Kleidungsgeschäft Müller, Inh.: Melanie Müller
### Eingetragene Kaufleute
Kaufleute mit Kaufmannseigenschaft **müssen **für ihr Unternehmen einen Firmennamen wählen und diesen eintragen lassen. Anders als bei [Kleingewerbetreibenden](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) und Freiberuflern muss dieser nicht zwingend den Namen des Inhabers enthalten. Je nach Informationen, die der Unternehmensname preisgibt, unterscheidet man zwischen:
- Personenfirma (Identität des Inhabers)
- Sachfirma (Geschäftszweck)
- Fantasiefirma (Fantasiebezeichnung)
Auch eine **Kombination **ist zulässig. In jedem Fall ist als Zusatz die Abkürzung e. K., also eingetragener Kaufmann bzw. Kauffrau (alternativ e. Kfr. oder e. Kfm.) notwendig.
z. B.: Müller Werkzeuge e. K.
### Kapitalgesellschaften
Bei der Gründung eines Einzelunternehmens hast du die Möglichkeit, dich für eine **Kapitalgesellschaft **zu entscheiden: GmbHs und UGs sind dabei die gängigeren Unternehmensformen, AGs sind auch möglich, treten aber nur selten auf.
Die Vorgaben zur Namenswahl für diese Art von Einzelunternehmen entsprechen denen des Kaufmanns. Es darf also auch ein Fantasiename gegeben werden, solange die Bezeichnung GmbH und UG am Ende steht.
z. B. Werkzeughaus GmbH oder Werkzeughaus Müller UG
## Aufgepasst: Das ist bei der Firmierung deines Einzelunternehmens verboten
Um einen **geeigneten Firmennamen** zu finden, musst du dich an die Regelungen halten. Die folgenden Dinge sind bei der Namenswahl für dein Einzelunternehmen unzulässig:
### Darf nicht in die Irre führen
Die Angaben müssen der **Wahrheit **entsprechen und dürfen nicht den Anschein erwecken, dass dein Unternehmen etwas ist, das es eigentlich nicht ist. Unter anderem sind die folgenden Informationen meist problematisch und dürfen nur dann verwendet werden, wenn dies wirklich stimmt:
- Haftung
- Qualität
- Größe
- Internationalität
- Firmensitz
- „Und Partner“
- Hinweis auf Unternehmensnachfolge (z. B. ehemals XY)
- Akademische Titel
### Muss einzigartig sein
Bei einem Firmennamen darf **keine Verwechslungsgefahr **bestehen. Dein Unternehmen darf nicht den gleichen Namen tragen, wie Mitbewerber in der Nähe, die im Handelsregister eingetragen sind, sondern muss **Unterscheidungskraft **besitzen.
In Einzelfällen kann dies trotzdem zugelassen werden, etwa wenn die Unternehmen in unterschiedlichen Branchen tätig sind.
### Muss Sinn ergeben
Firma und Geschäftsbezeichnung müssen **Sinn ergeben.** Eine reine Abfolge von Buchstaben und Zahlen oder Abkürzungen, die auf den ersten Blick nicht verständlich sind, sind genauso wenig erlaubt, wie Sonderzeichen, die man nicht aussprechen kann.
### Muss spezifisch sein
Der Firmenname muss **spezifisch **für dein Unternehmen sein und zu diesem passen. Es darf sich also nicht um einen Oberbegriff handeln, der nicht auf die eigentliche Geschäftstätigkeit schließen lässt.
## Firmennamen finden: So klappt es mit der Namensgebung
Um eine passende Geschäftsbezeichnung und einen guten Firmennamen zu finden, habe ich einige Tipps zur Namensfindung zusammengestellt:
- **Noch nicht vergeben: **Überprüfe beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), ob der Firmenname noch frei ist.
- **Alleinstellungsmerkmal: **Der Firmenname grenzt dein Unternehmen von Mitbewerbern ab und sorgt dafür, dass das Unternehmen wiedererkannt wird.
- **Spezifisch und klar: **Außenstehende wissen sofort, womit sich dein Business beschäftigt.
- **Regeln einhalten: **Überprüfe deinen gewählten Firmennamen genau auf seine Zulässigkeit und stelle sicher, dass du damit nicht gegen die Vorgaben verstößt.
- **Namen schützen lassen: **Überlege dir, deinen Unternehmensnamen markenrechtlich schützen zu lassen.
## So findest du heraus, ob der Name des Einzelunternehmens zulässig ist
Bist du im Prozess, deinem Einzelunternehmen einen Namen zu geben, solltest du sicherstellen, dass dieser **alle Regeln einhält**. Dazu kann dich zum Beispiel deine zuständige IHK oder ein Anwalt für Markenrecht beraten.
Weiter kannst du **online überprüfen**, ob der Firmenname bereits anderweitig vergeben ist. Wie oben bereits erwähnt, kannst du dafür auf der [Website des DPMA Markenrecherche](https://www.dpma.de/marken/markenrecherche/index.html) betreiben oder das [Unternehmensregister](https://www.unternehmensregister.de/ureg/) durchsuchen.
Hast du deinem Unternehmen einen einzigartigen Firmennamen gegeben, kannst du eine unbefugte Verwendung durch Dritte vermeiden, indem du ihn **als Marke eintragen lässt.** Wende dich an das DPMA, um deinen Unternehmensnamen schützen zu lassen.
## Fazit
Damit der **Name deines[ Einzelunternehmens](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) zulässig und passend **ist, musst du einige Regeln einhalten. Wähle ihn mit Sorgfalt aus, denn er kann sich zu einem mächtigen Marketingwerkzeug entwickeln.
So kannst du dein Business von Mitbewerbern abgrenzen und machst den ersten Schritt auf dem Weg zu einer starken Marke, der deine Kunden vertrauen.
## FAQ
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# Buchhaltungssoftware für Einzelunternehmen: Die 8 besten Buchhaltungsprogramme 2026
Source: https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-einzelunternehmen/
Als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) bist du solo unterwegs. Das hat vielfältige Vorteile, doch bringt auch viel Verantwortung mit.
So kümmerst du dich nicht nur um die meisten deiner Geschäftsabläufe selbst, sondern auch um leidige Themen wie die Buchführung für dein Business.
Mit der** richtigen Buchhaltungssoftware für [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) **behältst du deine Finanzen im Blick und bist zudem optimal auf Jahresabschluss und Steuererklärung vorbereitet – egal, ob du dies mit oder ohne Steuerberater machen möchtest.
In diesem Beitrag stelle ich dir kurz die wichtigsten Funktionen von Buchhaltungsprogrammen vor und zeige dir, welches **[year]**** die besten Softwares in dem Bereich sind.**
**Buchhaltungssoftware für Einzelunternehmen – die wichtigsten Fakten:**
- Einzelunternehmer führen ihr Geschäft alleine. Es handelt sich dabei um Selbstständige, Freiberufler oder gewerbliche Kleinunternehmer.
- Sie profitieren von allen Gewinnen ihres Unternehmens alleine, tragen aber auch selbst die Verantwortung für Dinge wie die Finanzbuchhaltung.
- Bei kleinen Unternehmen reicht eine einfache Buchführung mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) aus. Übersteigt der Gewinn 80.000 Euro oder der Umsatz 800.000 Euro, ist eine Bilanz und [doppelte Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) verpflichtend.
- In jedem Fall unterstützt eine Buchhaltungssoftware Einzelunternehmen dabei, ihre Finanzen im Blick zu behalten.
## Die besten Buchhaltungsprogramme für Einzelunternehmen im Überblick
## Was sollten Buchhaltungsprogramme für Einzelunternehmen und Selbstständige bieten?
Welche **Funktionen und Features** du dir von deiner Buchhaltungssoftware wünschst, kommt auf deine individuellen Ansprüche und dein Unternehmen an. Auf die folgenden Punkte solltest du dabei am meisten achten:
### Funktionen
Es gibt eine lange Liste an möglichen Funktionen von Buchhaltungsprogrammen. Hier einige der wichtigsten:
- Übersicht über Einnahmen und Ausgaben
- Sowohl die einfache als auch die doppelte Buchhaltung (Einnahmen-Überschuss-Rechnung EÜR sowie Gewinn- und Verlustrechnung GuV)
- Vorlagen für Angebote und Rechnungen gestalten und individualisieren
- Auftragsbearbeitung (Angebots- und Rechnungserstellung, Lieferscheine) in verschiedenen Sprachen
- Lohnrechnung
- Voranmeldung Umsatzsteuer
- Warenwirtschaft
- Fakturierung
- Kassenbuch
- Anlagenverwaltung
- Auswertung (z. B. Übersicht offene Posten)
- Gewinnermittlung
- Mahnwesen
Buchhaltungsprogramme kommen oft mit einem **grundlegenden Funktionsumfang **daher. Du hast dann meist die Möglichkeit, Module hinzuzubuchen, mit denen dieser erweitert werden kann.
### Einfache Handhabung
Eine einfach zu bedienende Nutzeroberfläche ist vorteilhaft, damit sich auch **Buchhaltungs-Einsteiger zurechtfinden **und ihre Finanzen selbst verwalten können. Hier einige wichtige Kriterien:
- Übersichtliches Dashboard mit allen wichtigen Informationen
- Kurze Wege: Wenige Mausklicks notwendig, um das Ziel zu erreichen
- Onboarding und Erstkonfiguration sollten einfach sein
- Vorlagen (z. B. Buchungsvorlagen für einfachere Nutzung)
- Mobile Nutzung mit App, sowohl iOS als auch Android
### Automatisierte Vorgänge
Je mehr Vorgänge automatisiert werden können, desto mehr Zeit erspart dir die Software. Einer der bedeutendsten Punkte ist es, dass du **Belege einscannen **und das Programm diese automatisch erkennen/zuordnen kann.
Mit wenigen Klicks bekommst du so wichtige Vorgänge in das Programm und musst die Daten nicht manuell einpflegen.
Auch die **KI hält immer mehr Einzug **in Buchhaltungsprogramme. So können noch mehr Prozesse automatisiert werden.
### Integration mit anderer Software und Steuerberatung
Buchhaltungssoftware kann sich über **API-Schnittstellen** mit anderen Programmen verbinden, z. B. mit Online-Banking, Shops oder Programmen für das Rechnungsmanagement, wie GetMyInvoices.
Besonders wichtig sind hier die **Schnittstellen zu Elster und DATEV, **die das Programm direkt mit dem Finanzamt bzw. dem Steuerberater verbinden. Achte bei deiner Auswahl auch darauf: Nicht alle Programme erlauben es, den Jahresabschluss selbst vorzunehmen – einige verlangen eine steuerliche Beratung.
### Support
Wenn einmal etwas nicht klappt oder du nicht weiterweißt, muss der **Kundenservice **der Software einfach erreichbar sein. Idealerweise sollten dafür verschiedene Kanäle zur Verfügung stehen, sehr vorteilhaft ist dabei eine **telefonische Kontaktmöglichkeit.**
Auch ein Chatbot oder eine Suchleiste mit Antworten aus der Wissensdatenbank auf der Website sind hilfreich.
### Preis
Zuletzt ist auch der Preis ein wichtiger Faktor, ganz besonders für Einzelunternehmer. Eine Buchhaltungssoftware sollte unbedingt auch für Unternehmer, die alleine agieren oder ein Kleinunternehmen führen, erschwinglich sein.
Wie viel du einkalkulieren solltest, kommt auf den **Funktionsumfang **an. Viele Programme kannst du **kostenlos und unverbindlich testen**, bevor du dich endgültig entscheidest.
## Die beste Buchhaltungssoftware [year]
Im Folgenden findest du meinen Vergleich der **besten Buchhaltungsprogramme für Einzelunternehmen**.
Die jeweils angegebenen Preise beziehen sich auf die Kosten pro Monat bei jährlicher Bezahlung bzw. einem Jahresabo. Viele Anbieter haben immer wieder Aktionen, im Rahmen derer Neukunden einige Monate kostenlos bekommen oder von einem Rabatt profitieren.
### 1. Testsieger: sevdesk
Quelle: sevdesk.de
Im Vergleich bietet **[sevdesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) die umfangreichsten Funktionen zu einem vernünftigen Preis. **Als Einzelunternehmer findest du hier alles, was du für deine Buchhaltung, Rechnungs- und Angebotserstellung benötigst.
- Cloudbasierte Lösung
- Automatisierte EÜR, GuV für die Steuererklärung & Umsatzsteuervoranmeldung
- KI-gestützte Belegerfassung
- Zubuchbare Add-ons, etwa Layouts und weitere Benutzer
- E-Bilanz wird leider nicht angeboten
- Offene API-Schnittstelle nur beim teuersten Tarif
Die Software für Buchhaltung bekommst du bei sevdesk ab 19,90 Euro.
Zudem kannst du die Buchhaltungssoftware 14 Tage kostenlos testen, dir so die Benutzeroberfläche ansehen und Funktionen ausprobieren.
### 2. BuchhaltungsButler
Quelle: buchhaltungsbutler.de
Mit der [Buchhaltungssoftware BuchhaltungsButler*](https://bloggiraffe.de/buchhaltungsbutler/) hast du die Flexibilität, entweder eigenständig Buchungen durchzuführen oder die Vorarbeit für deinen Steuerberater zu leisten.
Dank der benutzerfreundlichen Oberfläche finden sich sowohl Buchhaltungsprofis als auch Einsteiger schnell zurecht. Hervorzuheben sind die zahlreichen Automatisierungsmöglichkeiten, die die Arbeit erheblich erleichtern, sowie die gute Belegverwaltung.
Funktionen wie EÜR und Bilanz sind direkt im Programm enthalten (im Selbstbucher-Tarif verfügbar).
Ein kostenfreies Onboarding im Wert von 99 € und eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie bei der Sofortkaufoption - anstatt der 14-tägigen Testphase.
Für 24,95 € monatlich bietet [BuchhaltungsButler](https://www.buchhaltungsbutler.de/) im Vergleich mit das umfassendste Angebot, das durch einen hohen Automatisierungsgrad, zahlreiche Integrationen und vielseitige Workflows überzeugt.
### 3. lexoffice
Quelle: lexoffice.de
Während das bekannte Lexware Financial Office wesentlich ausführlicher ist, fokussiert sich **[lexoffice*](https://bloggiraffe.de/lexoffice/) eher auf Freiberufler, Gründer sowie kleinere Unternehmen **und ist so ideal für Einzelunternehmen.
Dabei lohnt sich das Programm vor allem für dich, wenn in deinem Kleinunternehmen viele Belegbuchungen anfallen.
- Vielfältige Funktionen, u. a. Erstellen von Angeboten und Rechnungen, Belegerfassung, Banking, Dashboard für Übersicht, einfache und doppelte Buchführung, Mahnungen
- Online Cloud-Lösung also immer aktuelle Daten
- E-Rechnungen ab 1.1.2025 ohne Zusatzkosten inklusive
- Lohn- und Gehaltsfunktionen können optional hinzugefügt werden
- Umfangreicher Support: telefonisch, Chat, Online-Hilfe, Webinare
Ab 19,90 Euro pro Monat bekommst du den Tarif L, der alle wichtigen Buchhaltungsfunktionen enthält. Verzichten musst du dabei auf einige Rechnungstypen wie Serienrechnungen und EU-Rechnungen.
Auch die Public API-Schnittstelle gibt es nur bei der teureren Premium-Version. Testen kannst du die Software in jedem Fall einen Monat kostenlos.
Eine kostenlose Testphase gibt es an sich nicht, dafür aber eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.
### 4. WISO MeinBüro
Quelle: buhl.de
Die [WISO **Buchhaltungssoftware für Selbstständige***](https://bloggiraffe.de/link/wiso-mein-buero/) punktet besonders mit ihrer intuitiven Benutzeroberfläche. In dem aufgeräumten Dashboard finden sich auch Buchhaltungs-Anfänger gut zurecht.
- Sehr einfach zu bedienen
- Ausgezeichnete Belegerkennung
- Steuerberater-Anbindung
- EÜR und Bilanz müssen von Steuerberatung vorgenommen werden
- Lange telefonische Support-Zeiten: Mo.–Fr. 9–21 Uhr, Sa. 9–13 Uhr)
- Fremdwährungs-Rechnungsstellung nicht möglich
WISO kannst du 14 Tage kostenlos testen. Das Paket S gibt es ab 16,00 Euro pro Monat und ist für kleine Unternehmen bis 120.000 Euro Umsatz bestens geeignet.
Nur Mahnwesen und Lagerbestände sind erst ab dem nächsten Tarif inkludiert.
### 5. OrgaMAX
Quelle: orgamax.de
Grundsätzlich ist die [OrgaMAX Buchhaltungssoftware*](https://bloggiraffe.de/link/orgamax/) darauf spezialisiert, **Selbstständige, Freiberufler und Start-ups zu unterstützen**, Aufträge und Rechnungen zu erstellen.
Für den Jahresabschluss, sowohl mit EÜR als auch Bilanz und GuV, muss allerdings ein Steuerberater hinzugezogen werden.
- Einfach verständliche Benutzeroberfläche
- Scannen und automatische Zuordnung von Belegen per App
- Online-Banking integriert ab Paket M
- EÜR und GuV müssen von Steuerberatung erstellt werden
Das mittlere OrgaMAX Programm mit Buchhaltung gibt es für 16,00 Euro pro Monat. Du kannst die Software 14 Tage kostenlos testen.
### 6. Papierkram
Quelle: papierkram.de
[Papierkram*](https://bloggiraffe.de/link/papierkram/) ist **ideal für Einzelunternehmer und Selbstständige, **die projektbasiert arbeiten. Bereits das günstigste Paket kommt mit umfangreichen Funktionen daher, unter anderem EÜR und Mahnwesen.
- Arbeitszeiten können live erstellt werden – praktisch für alle, die projektbasiert arbeiten und z. B. Handwerker
- Mahnungen bereits ab Paket S integriert
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- EÜR kann selbst durchgeführt werden, GuV von Steuerberatung
- Dauerhaft kostenlose Version verfügbar
Das günstigste Paket S gibt es bei Papierkram ab 9,90 Euro pro Monat.
Zudem bietet die Software ein kostenloses Paket an: Einige grundlegende Buchhaltungsfunktionen stehen zur Verfügung und es ist ideal zum Testen.
### 7. FastBill
Quelle: fastbill.com
[FastBill*](https://bloggiraffe.de/fastbill/) ist **ideal für Selbstständige und Kleinunternehmer**, besonders die aus dem Bereich E-Commerce, geeignet. Vor allem die Rechnungserstellung wird mit der Software zum Kinderspiel.
- Zeiterfassung integriert
- EÜR und GuV ohne buchhalterischen Beistand durchführbar
- Umsatzsteuervoranmeldung automatisch
- Belegbuchung nicht automatisch
- Mahnwesen und automatischer Belegimport nur bei der teuersten Premium-Version inklusive
FastBill Plus gibt es ab 14 Euro pro Monat. 14 Tage lang kannst du das Programm kostenlos testen.
### 8. Sage
Quelle: sage.com/de-de/
[Sage Active*](https://bloggiraffe.de/link/sage/) hat der Hersteller als **cloudbasierte Lösung für kleine Unternehmen** eingeführt und kommt mit den Basics daher.
Die Buchhaltungssoftware Sage 50 Connected dagegen bietet kleinen Unternehmen und Selbstständigen einen größeren Funktionsumfang.
Weiter gibt es Sage 50 eCommerce, Handwerk und andere Versionen für bestimmte Branchen und Ansprüche.
- Mahnwesen integriert
- Für die Zusammenarbeit mit Buchhalter konzipiert – fokussiert sich auf vorbereitende Buchhaltung
- Einfache und doppelte Buchführung auch bei Sage Active möglich
- Support per Telefon, Online-Hilfe inklusive
- Etwas komplexer – für Laien nur bedingt geeignet
Den Tarif Sage Active gibt es ab 18,75 Euro pro Monat. Dieser ist allerdings nicht für Selbstbucher bestimmt, sondern für die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater.
Eine einmonatige Testphase gibt es nur beim teureren Sage Active Essentials.
## Fazit: die beste Buchhaltungssoftware für Einzelunternehmer / Buchhaltungssoftware für Freiberufler
Das richtige Buchhaltungsprogramm kann dich dabei unterstützen, **betriebliche Prozesse zu optimieren **und deine Finanzen im Auge zu behalten: von der Angebots- und Rechnungserstellung bis zu Jahresabschluss und Steuererklärung.
Damit eine** Buchhaltungssoftware Einzelunternehmen optimal unterstützen** kann, sollte sie alle notwendigen Funktionen haben, die das jeweilige Business benötigt.
Wenn du deine gesamte Buchhaltung selbst abwickeln möchtest, achte darauf, dass dies von deiner gewählten Software angeboten wird. Ansonsten ist eine **DATEV-Schnittstelle** wichtig, damit dein Steuerberater einfachen Zugriff auf alle Daten hat.
[Mit sevdesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) profitierst du von einem Klassiker, der einen umfangreichen Funktionsumfang sowie einen ausgezeichneten Kundenservice bietet.
Wer mit etwas weniger Funktionen auskommt und nur die EÜR benötigt, könnte sich auch für die [Buchhaltungssoftware von Papierkram*](https://bloggiraffe.de/link/papierkram/) entscheiden.
https://www.youtube.com/watch?v=Wtyr76-bOVM
## FAQ
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# Guide: Steuern für Selbstständige: Diese Steuern müssen Einzelunternehmen zahlen
Source: https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen-steuern/
Es ist ein nerviges Thema: Wenn du ein [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) gründen möchtest, musst du Steuern zahlen. Doch welche Steuerarten sind für dich eigentlich relevant?
Da es verschiedene Definitionen für die Rolle als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) gibt, kommt es etwas auf deine individuelle Situation an.
Damit du einen Überblick bekommst, habe ich für dich einen Guide zusammengestellt. In diesem Beitrag lernst du mehr über die wichtigsten Steuern für Einzelunternehmen und wie du am Ende vielleicht noch **Steuern sparen kannst.**
**Einzelunternehmen Steuern – die wichtigsten Fakten:**
- Wie ein Einzelunternehmen besteuert wird, kommt auf die gewählte Rechtsform an.
- Es gibt verschiedene Arten betrieblicher Steuern, die für Selbstständige anfallen können. Die wichtigsten sind Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer und Gewerbesteuer.
- Ausnahmen und Sonderregelungen gibt es für Kleinunternehmer.
- Bei einigen Steuerarten gilt ein Freibetrag. Steuerzahlungen werden dann nur fällig, wenn eine bestimmte Gewinn- oder Umsatzgrenze überschritten wird.
## Die wichtigsten Steuern für Einzelunternehmen: Überblick
Welche **Steuern Einzelunternehmen bezahlen müssen**, kann variieren. Das liegt vor allem daran, dass ein Einzelunternehmen an sich keine Rechtsform ist, sondern verschiedene Unternehmensformen einnehmen kann.
Was sie alle gemein haben: Ein Gründer kann seine Firma allein gründen und führen. Sie sind gewissermaßen das Gegenteil von Personengesellschaften, bei denen sich mindestens zwei Gründer zusammentun müssen.
### Unbegrenzte Haftung bzw. persönliche Haftung
- Kleingewerbe
- Kaufleute
- Freiberufler
Ob du dein Einzelunternehmen als Freiberufler führen kannst, kommt auf deinen Beruf an.
Zum Beispiel fallen Notare, Steuerberater und Journalisten in diese Gruppe und können ihre Arbeit freiberuflich ausüben.
### Begrenzte Haftung des Eigentümers
- Unternehmergesellschaft (UG)
- Ein-Personen GmbH
- Kleine AG (selten)
Zusätzlich gibt es noch die** Einordnung als [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/)**. Dies ist allerdings keine Rechtsform, sondern zeigt lediglich an, dass das Unternehmen unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt.

## Steuerarten für Einzelunternehmer und Selbstständige
Welche Steuerarten für dich als Einzelunternehmer relevant sind, kommt darauf an, ob du als natürliche oder juristische Person agierst. Im Folgenden erkläre ich dir **alle Einzelunternehmens-Steuerarten im Detail.**
### Einkommensteuer
**Freiberufler, Kaufleute und Kleingewerbetreibende**
Einzelunternehmer, die als natürliche Personen agieren, unterliegen der Einkommensteuer.
Für Kapitalgesellschaften gibt es eine Sonderform der Einkommensteuer, die sogenannte Körperschaftsteuer, dazu aber später mehr.
Die** Höhe der Einkommensteuer**, die du ans Finanzamt abführen musst, wird vom Gewinn deines Unternehmens berechnet.
Besteuert wird dabei nur der Verdienst, der über den Grundfreibetrag von 11.604 Euro geht. Danach steigt Steuersatz progressiv an: Je mehr du verdienst, desto mehr Steuern werden fällig, nämlich zwischen 14 und 42 % (bzw. 45 % „Reichensteuer“).
**Je nach Situation können zudem die folgenden Steuern und Abgaben hinzukommen:**
- Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % ab einem bestimmten Einkommen
- Kirchensteuer zwischen 5 und 9 %, je nach Konfession und Wohnort
Die Zahlung der Einkommensteuer erfolgt vierteljährlich als Vorauszahlung an das Finanzamt.
### Umsatzsteuer
**Freiberufler, Kaufleute, Kleingewerbetreibende und Kapitalgesellschaften**
Die Umsatzsteuer fällt auf Waren und Dienstleistungen in Deutschland an. Meistens sind es 19 %, auf Sachen wie Lebensmittel und Bücher entfällt ein vergünstigter Satz von 7 %.
Als Unternehmer legst du die Umsatzsteuer auf deine Kunden um. Diese muss gesondert auf den Rechnungen ausgewiesen sein, die du ausstellst.
Deine Kunden zahlen diese sogenannte **Vorsteuer **an dich und du führst diese später ans Finanzamt ab.
Wenn du auch selbst eine Vorsteuer zahlst, etwa an Lieferanten, darfst du die beiden miteinander verrechnen. Einzelunternehmen müssen dann also nur die **Differenz ans Finanzamt bezahlen**, die dabei übrig bleibt.
Hast du mehr Umsatzsteuer bezahlt, als du deinen Kunden berechnet hast, bekommst du am Ende des Jahres Geld gutgeschrieben.
- Bei weniger als 1.000 Euro Umsatzsteuer im Jahr reicht eine **Jahreserklärung **aus.
- Ab 1.000 Euro pro Jahr musst du eine **Umsatzsteuervoranmeldung **beim Finanzamt vornehmen.
- Wie oft diese abgegeben werden muss, richtet sich nach der Höhe: **vierteljährlich **(1.000 bis 7.500 Euro) oder **einmal pro Monat **(mehr als 7.500 Euro).
- Kann online über ELSTER erledigt werden.
Für Kleinunternehmer besteht keine Umsatzsteuerpflicht: Diese müssen auf der Rechnung ausweisen, dass sie keine Umsatzsteuer berechnen.
### Gewerbesteuer
**Kaufleute, Kleingewerbetreibende, Kapitalgesellschaften**
Die Zahlung der Gewerbesteuer ist für alle Einzelunternehmer Pflicht, die ein Gewerbe angemeldet haben. Wer einer freiberuflichen Tätigkeit nachgeht, ist also davon befreit.
Für Einzelunternehmer und Personengesellschaften gibt es bei der Gewerbesteuer einen Freibetrag von 24.500 Euro – alles darüber wird besteuert. Diese Ausnahme gilt für **Kapitalgesellschaften nicht: Diese zahlen immer Gewerbesteuer. **
Noch einen Vorteil haben Personengesellschaften bzw. natürliche Personen hier: Sie können die Gewerbesteuer auf ihre Einkommensteuer anrechnen.
Wie viel Gewerbesteuer du zahlen musst, hängt vom **Gewerbeertrag **und anderen Faktoren ab. Die Berechnung der Gewerbesteuer erfolgt mit der **Steuermesszahl** (3,5 %) und dem **Hebesatz**.
Letzterer variiert je nach Gemeinde teilweise stark, weshalb sich die Gewerbesteuern in Deutschland je nach Firmensitz unterscheiden können.
Eine **Gewerbesteuererklärung **musst du übrigens oft auch dann abgeben, wenn du unter dem Freibetrag liegst und gar keine Gewerbesteuer bezahlen musst.
### Körperschaftsteuer
**Kapitalgesellschaften**
Die Körperschaftsteuer ist eigentlich ein **Äquivalent zur Einkommensteuer** für juristische Personen, also in diesem Fall Kapitalgesellschaften wie GmbHs, UGs und AGs.
Jedes Unternehmen dieser Rechtsformen muss diese Steuerart bezahlen – einen Freibetrag gibt es nicht. Die Höhe beträgt 15 % auf das zu versteuernde Einkommen des Unternehmens.
Zusätzlich kann noch ein Solidaritätszuschlag hinzukommen.
### Weitere Steuern
Hier sind einige weitere Steuerarten, die zur Besteuerung von Einzelunternehmen gehören können:
- **Lohnsteuer: **Auch Selbstständige und Einzelunternehmen können Mitarbeiter einstellen – dann müssen sie die Lohnsteuer für diese abführen.
- **Kapitalertragsteuer: **Diese Steuern fallen für Kapitalgesellschaften an, wenn betriebliche Anlagen einen gewissen Gewinn erwirtschaften.
## Bringt die Kleinunternehmerregelung steuerliche Vorteile?
Kleinunternehmer und Kleingewerbe werden oft verwechselt, dabei handelt es sich hier um unterschiedliche Dinge. Grundsätzlich kann **jede Unternehmensform [die Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/)** **nutzen**, egal ob Freiberufler, Kaufleute oder GmbHs.
Worauf es ankommt, ist der Gewinn: Liegt dieser bei maximal 22.000 Euro und überschreitet im Folgejahr wahrscheinlich nicht 50.000 Euro, darf von der Regelung Gebrauch gemacht werden.
**Die Folge: **Du musst keine Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen, darfst diese deinen Kunden aber auch nicht berechnen.
- Vorteil: Du musst keine Umsatzsteuererklärung abgeben – dies erleichtert die Buchhaltung.
- Du kannst deine Leistungen günstiger anbieten, weil umsatzsteuerfrei.
- Allerdings kannst du auch keine Umsatzsteuer zurückbekommen, die du selbst auf Leistungen bezahlt hast.
**Nicht vergessen: **Auf deinen Rechnungen muss sich ein Hinweis auf die Kleinunternehmerregelung finden. Das kann etwa so aussehen:
*„Gemäß der Kleinunternehmerreglung nach § 19 UStG enthält diese Rechnung keine Umsatzsteuer.“*
## Steuern im Überblick
Damit du noch mal einen Überblick bekommst, findest du hier alle **Einzelunternehmensformen und Steuern** in einer Tabelle:
| | **Kleingewerbe** | **Kaufleute** | **Freiberufler** | **UG & GmbH** |
| ------ | ---------------- | ------------- | ---------------- | ----------------- |
| **Einkommensteuer** | Ja | Ja | Ja | Nein |
| **Gewerbesteuer** | Ja (Freibetrag: 24.500 €) | Ja (Freibetrag: 24.500 €) | Nein | Ja |
| **Umsatzsteuer** | Ja (außer Kleinunternehmer) | Ja (außer Kleinunternehmer) | Ja (außer Kleinunternehmer) | Ja (außer Kleinunternehmer) |
| **Körperschaftsteuer** | Nein | Nein | Nein | Ja |
**Wichtig bei der Gründung:** Hast du dein Einzelunternehmen neu gegründet und musst Einkommensteuer zahlen, wird diese in den ersten Jahren rückwirkend fällig, nachdem du deine Steuererklärung gemacht hast. Dasselbe gilt für die Gewerbesteuer.
Erst nach einigen Jahren berechnet das Finanzamt, wie hoch die Vorauszahlungen ist und du bezahlst einmal pro Quartal.
## Buchhaltung bei Einzelunternehmen
Wie du deine Buchhaltung machen musst, kommt wieder auf die Unternehmensform an.
Wer ins Handelsregister eingetragen ist, ist zur [doppelten Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) und Bilanz verpflichtet. Außer du hast weniger als 800.000 Euro Umsatz bzw. unter 80.000 Euro Gewinn im Jahr – dann darfst du die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) verwenden. Freiberufler dürfen immer die EÜR für die Gewinnermittlung verwenden.
Um **Steuern zu sparen**, solltest du alles absetzen, was möglich ist. Dazu gehören sämtliche Betriebsausgaben, z. B. Büromaterial, Anschaffungen für den Betrieb und Kosten für den Steuerberater.
Weiter hilft es, das ganze Jahr über **Ordnung in deinen Steuerunterlagen** zu halten – nicht erst, wenn es an die Steuererklärung geht.
So sparst du dir Stress und stellst sicher, dass nichts Wichtiges vergessen wird.
### Tipp: Nutze Unterkonten und lege deine Steuer zurück
Damit du in den ersten Jahren deiner Selbstständigkeit als Einzelunternehmer nicht in die Steuerfalle trittst, solltest du deine Steuern wie z. B. die Einkommensteuer regelmäßig zur Seite legen - am besten auf ein Unterkonto.
Auf solch einem Unternkonto, was bei vielen Onlinebanken sogar kostenlos ist, kannst du Steuerrücklagen bilden, auf die du dann zugreifst, wenn es zu einer Steuernachzahlung kommt.
**So bist du immer auf der sicheren Seite!**
Ich kann dir hier das [Finom Geschäftskonto empfehlen*](https://bloggiraffe.de/link/finom/). Dieses ist vollkommen kostenlos und du kannst bis zu einem Unterkonto kostenfrei nutzen.
## Fazit: Steuern für Selbstständige, Einzelunternehmen und Personengesellschaften
Steuern sind zwar ein leidiges Thema – sobald du dich allerdings einmal etwas damit beschäftigst, ist es gar nicht mehr so undurchsichtig, wie du am Anfang vielleicht gedacht hast.
**Welche Steuerarten** für dich interessant sind, kommt ganz auf deine Einzelunternehmung an. Einkommensteuer müssen fast alle zahlen, Kapitalgesellschaften eben als Körperschaftsteuer. Von der Umsatz- und Gewerbesteuer bist du als Freiberufler oft befreit.
Es ist fast immer empfehlenswert, **sich Hilfe von einem Steuerberater zu holen**. Der bringt nicht nur Licht ins Dunkel, sondern kann vielleicht sogar mit einigen Tricks dabei helfen, deine Steuerlast etwas zu senken. Und: Auch die Steuerberatung kannst du von deiner Steuer absetzen!
https://www.youtube.com/watch?v=pC3zWE-NbVg
## FAQ
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# GbR gründen: Voraussetzungen, Vor- und Nachteile! Schritt-für-Schritt zur Anmeldung!
Source: https://bloggiraffe.de/gbr/
Neben der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und der Unternehmergesellschaft (UG) gehört die Gesellschaft bürgerlichen Rechts, kurz GbR, zu den beliebtesten Unternehmensformen in Deutschland.
Das liegt unter anderem daran, dass es ziemlich einfach und günstig ist, eine GbR zu gründen.
In diesem Leitfaden verrate ich dir, welche Vor- und Nachteile eine GbR hat, mit welchen Kosten die Gründung verbunden ist und worauf du beim Gesellschaftsvertrag achten solltest. Zudem bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dir bei der Anmeldung hilft.
**Rechtsform GbR – die wichtigsten Fakten:**
- Eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) ist eine Personengesellschaft.
- Diese Unternehmensform ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei Gesellschaftern, die denselben Geschäftszweck verfolgen. Es kann sich dabei um Freiberufler oder Gewerbetreibende handeln.
- Die Rechtsform der GbR zählt zu den beliebtesten Unternehmensformen, weil die Gründung unkompliziert und mit wenig Bürokratie verbunden ist.
## Was ist eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)?
Die Abkürzung **GbR steht für Gesellschaft bürgerlichen Rechts**. Dies ist eine Rechtsform, die dir eine einfache und unkomplizierte Gründung eines Unternehmens ermöglicht. Sie eignet sich für Existenzgründer, die in Zusammenarbeit mit anderen Partnern eine Geschäftsidee verwirklichen wollen.
Wenn du also mit einem oder mehreren Partnern ein Unternehmen gründen möchtest, **bietet sich die Rechtsform der GbR am besten an.**
Die GbR gehört zu den beliebtesten Rechtsformen, weil ihre Gründung relativ **unkompliziert **ist. Es ist weder ein schriftlicher Gesellschaftsvertrag zwingend notwendig, noch ein bestimmtes Stammkapital.
### GbR kann automatisch zur OHG werden
Eine GbR darf nur ein „Kleingewerbe“ betreiben. Sobald sie bestimmte Schwellenwerte an Jahresumsatz, Eigenkapital und Mitarbeiterzahl überschreitet, ändert sich die Rechtsform: Die GbR wird** automatisch als offene Handelsgesellschaft (OHG) eingestuft**.
Es gibt hier keine genau festgelegten Grenzen, sondern es zählt das Gesamtbild.
Dies kann nur geschehen, wenn die GbR einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht, nicht aber für freie Berufe. Wird also aus deiner **GbR ein Gewerbe mit größerem Umfang **und erfordert einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb, kommst du um eine Eintragung der GbR ins [Handelsregister](https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/handelsregister-32553) nicht herum.
Sie muss sich dann auch an die Regelungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) halten.
Wenn du die Eintragung absichtlich nicht vornimmst oder dies verpasst, kann das Registergericht diese verordnen. Zudem kann dies Strafen nach sich ziehen.
## Vorteile einer GbR
Die GbR gilt allgemein als besonders **einfach zu gründende und führende Rechtsform.**
Es müssen nur wenige Voraussetzungen erfüllt werden und auch die rechtlichen Regelungen sind, im Vergleich zu anderen Unternehmensformen, unkompliziert.
Da es sich bei der GbR um eine eingetragene Rechtsform handelt (also nicht um eine Kapitalgesellschaft wie eine GmbH), fallen **kaum Gründungskosten **an.
Lediglich für die Anmeldung beim Gewerbeamt und bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) wird eine geringe Gebühr erhoben.
**Die Vorteile im Überblick:**
- Für die Gründung einer GbR ist kein Startkapital erforderlich.
- Der Gründungsprozess einer GbR ist viel schneller und einfacher als etwa der einer GmbH
- Die Firma muss nicht ins Handelsregister eingetragen werden, was Kosten spart.
- Der Gesellschaftsvertrag für eine GbR muss nicht zwingend schriftlich festgehalten werden und bedarf keiner besonderen Form.
- Der bürokratische Aufwand hält sich in Grenzen: Jahresabschluss und Bilanz sind erst ab einem Gewinn von 60.000 Euro (bzw. Umsatz von 600.000 Euro) verpflichtend.
- Steuervorteile, vor allem, wenn die Kleinunternehmerregelung genutzt werden kann.
## Nachteile einer GbR
Ein großer Nachteil einer GbR ist die **Frage der Haftung.** Die Gesellschafter haften gesamtschuldnerisch: Das heißt, alle Partner haften für die Schulden der GbR mit ihrem gesamten Privatvermögen.
Auch wenn einer der Gesellschafter – möglicherweise ohne das Wissen der anderen – einen Schaden verursacht hat, haften sie alle einzeln und in voller Höhe.
Jeder der Gesellschafter ist verpflichtet, sich selbstständig um die Besteuerung seines Gewinns zu kümmern. Das bedeutet, dass die Gewinne für jeden Einzelnen mit seinem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert werden.
**Die Nachteile im Überblick:**
- Private Haftung der Gesellschafter.
- Die Steuerpflicht der einzelnen Gesellschafter muss geklärt werden.
- Für größere Unternehmen nicht geeignet – ansonsten erfolgt die automatische Umwandlung zur OHG.
- Relativ strenge Vorgaben zur Namensgebung der Firma.
### Vor- und Nachteile im Überblick
| **Vorteile** | **Nachteile** |
| ------------ | ------------- |
| Kein Startkapital notwendig | Nicht für Einzelgründer geeignet (mind. zwei Gesellschafter erforderlich) |
| Schneller und unkomplizierter Gründungsprozess | Partner haften mit ihrem persönlichen Vermögen |
| Eintragung im Handelsregister nicht nötig | Nur für kleine Gewerbe (sonst automatische Umwandlung in OHG) |
| Keine Formvorgaben für den Gesellschaftsvertrag | Einschränkungen beim Namen der GbR |
| Geringer Aufwand für Buchhaltung und Verwaltung | |
| Ideal für Kleinunternehmerregelung | |
| Für gewerbliche als auch gemeinnützige Zwecke geeignet | |
## Voraussetzungen für die Gründung einer GbR
Im Allgemeinen sind die Voraussetzung für die Gründung sehr gering. Unerfahrene Unternehmer profitieren dank der Gründung ihrer GbR von einem** einfachen Einstieg in das Geschäftsleben**. Diese Aspekte und Regelungen solltest du dabei beachten:
- Mindestens zwei Personen müssen sich für eine GbR zusammenschließen (natürliche oder juristische Personen).
- Die Gesellschaft muss einen gemeinsamen Zweck verfolgen, der nicht als Handelsgewerbe eingestuft wird.
- Für den Gesellschaftsvertrag ist keine bestimmte Form vorgegeben – er kann also auch mündlich beschlossen werden.
- Die Formvorgaben zur Namensgebung werden eingehalten: Der Name der GbR muss in der Regel die Vor- und Zunamen aller Gesellschafter enthalten.
Die Anforderungen für die GbR-Gründung sind [im Bürgerlichen Gesetzbuch festgehalten](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__705.html).
### Die Sache mit der Namensgebung der GbR
Eine GbR ist im rechtlichen Sinne keine Firma, sondern eine Personengesellschaft. Daher trägt diese keinen Firmennamen, sondern eine **Unternehmensbezeichnung**.
Diese Bestandteile darf bzw. muss ein GbR-Name enthalten:
- **Pflicht: Namen aller Gesellschafter. **Erkundige dich bei der zuständigen IHK, ob die Nachnamen ausreichen oder Vor- und Nachnamen der Gesellschafter notwendig sind.
- **Pflicht: GbR am Ende. **Die Unternehmensbezeichnung muss den Zusatz GbR enthalten.
- **Optional: Sachname oder Fantasiename. **Der Name darf zusätzlich eine Tätigkeitsbezeichnung oder einen ausgedachten Begriff enthalten. Keins dieser beiden darf irreführend bezüglich der Identität der GbR sein.
Es gibt eine ganze Reihe an Begriffen, die du nicht in den GbR-Namen aufnehmen darfst. Dazu gehören etwa Orts- oder Größenangaben, Zahlen- oder Buchstabenkombinationen, akademische Titel oder der Begriff „Partner“.
### Ist ein Vertrag für die Gründung der GbR notwendig?
Ein Vertrag ist notwendig, allerdings darf dieser auch in Form einer mündlichen Vereinbarung abgeschlossen werden. Trotzdem ist es **empfehlenswert, einen schriftlichen Vertrag **aufzusetzen.
Der Gesellschaftsvertrag einer GbR sollte unter anderem die folgenden Punkte festhalten:
- Name, Sitz und Gesellschafter der GbR
- Zweck der Gesellschaft
- Verteilung der Haftung innerhalb der GbR
- Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft
- Vorgehen bei Ausscheiden oder Tod eines Gesellschafters
- Regelungen zur Beendigung bzw. Auflösung der GbR
## Für wen eignet sich eine GbR?
Die **Einfachheit der Gründung **und die **niedrigen Kosten **scheinen die GbR zu einer idealen Alternative für viele Gründer zu machen. Allerdings ist diese Rechtsform nicht für alle Arten von Unternehmen geeignet.
Besonders, wenn du planst, dass dein Unternehmen schnell wachsen soll, solltest du dich gegen eine GbR entscheiden. In so einem Fall bieten sich Kapitalgesellschaften wie die UG oder die GmbH besser an.
### GbR ideal für Freiberufler
Für einen Zusammenschluss von **zwei oder mehr Freiberuflern **bietet sich eine GbR hervorragend an. Die einfachen Regelungen und geringen Gebühren kommen Freiberuflern zugute. Besonders bei kleineren Einkommen bzw. Umsätzen, also wenn die [Kleinunternehmerregelung](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) genutzt werden kann, kann sich eine GbR lohnen.
Übrigens muss der gemeinsame Zweck einer GbR nicht zwingend geschäftlich sein. Auch für gemeinnützige Zusammenschlüsse bietet die GbR optimale Voraussetzungen.
Dies ist bei einer UG (haftungsbeschränkt) oder GmbH-Gründung nicht möglich.
### Nicht optimal für Start-ups
Start-ups sehen auf den ersten Blick die geringen Kosten und Gründungsformalitäten, was natürlich sehr verführerisch ist. Allerdings ist eine GbR nicht immer automatisch die richtige Wahl.
Vor allem, wenn **in der Zukunft Investoren an Bord geholt **werden sollen, eignet sich diese Unternehmensform eher nicht. Da in einer GbR eine persönliche Haftung vorliegt, würde kein Investor sein Geld in solch ein Unternehmen stecken.
Die Gesellschaft müsste in diesem Fall beispielsweise in eine GmbH umgewandelt werden. Dies kann den bereits aufgebauten Geschäftsbetrieb stark beeinträchtigen, da dies zum einen sehr viel Zeit kosten kann und zum anderen auch etwas komplex ist.
## Haftung in der GbR: Gesellschafter haften unbeschränkt
In der Gesellschaft bürgerlichen Rechts haften **alle an der GbR beteiligten Partner mit ihrem Privatvermögen**. Wenn ein Gesellschafter erst später in die GbR einsteigt, haftet er sofort – und zwar auch für Verbindlichkeiten, die vor seinem Einstieg entstanden sind.
Ähnliches gilt für ausscheidende Gesellschafter oder für den Fall, dass die GbR aufgelöst wird.
**Eine Haftungsbeschränkung ist grundsätzlich nicht möglich.** Dies kann auch nicht im Gesellschaftsvertrag so festgelegt werden.
Die einzige Möglichkeit:
Die Haftung für einzelne Verbindlichkeiten der Gesellschaft auf das Vermögen der GbR zu beschränken. Dafür muss eine individuelle Vereinbarung direkt mit dem Gläubiger bzw. Vertragspartner getroffen werden, in der festgelegt ist, dass die GbR in diesem bestimmten Fall nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen haftet.
Wenn du die GbR als Rechtsform für dein Unternehmen in Erwägung ziehst, solltest du dich deshalb genau über die Haftungsrisiken informieren.
## Steuern und Buchhaltung in der GbR
Einer der großen Vorteile von GbRs ist die **einfache Buchführung**. Grundsätzlich sind die Gesellschafter nicht zu einer doppelten Buchführung verpflichtet – eine einfache Buchführung reicht aus ([ein passendes Geschäftskonto für deine GbR](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gbr/)).
Für die Gewinnermittelung ist eine Gegenüberstellung der Ausgaben und Einnahmen völlig ausreichend. Als Jahresabschluss dient die Einnahmenüberschussrechnung.
Es handelt sich bei der GbR um keine eigene Rechtsperson, was bedeutet, dass sie selbst kein Steuersubjekt der Einkommen- und Körperschaftsteuer ist. Hier sind also **die Gesellschafter verantwortlich.**
Hast du dich mit deinem Partner für eine Freiberufler-GbR entschieden, musst du für keine Gewerbesteuer aufkommen, da die GbR nicht gewerbesteuerpflichtig ist.
**Achtung:** Sobald der Umsatz bzw. Gewinn der GbR 600.000 bzw. 60.000 Euro überschreitet, ist eine handelsrechtliche Bilanz Pflicht.
## GbR anmelden – diese Kosten kommen auf dich zu
Verglichen mit den Gründungskosten anderer Rechtsformen, fallen diese bei der GbR äußerst gering aus. Besonders, dass **kein Mindestkapital **vorhanden sein muss, ist ein klarer finanzieller Vorteil.
Die folgenden Kosten können bei der Gründung einer GbR entstehen:
- **Vertrag: **Kein Gesellschaftsvertrag notwendig. Selbst wenn einer erstellt wird, muss dieser weder eine besondere Form haben noch vom Notar beglaubigt werden. Möchtest du einen Vertrag von einem Anwalt aufsetzen lassen, können Kosten in Höhe von 1.000 Euro oder mehr auf dich zukommen.
- **Anmeldung: **Die Gewerbeanmeldung kostet bis zu 30 Euro pro Gesellschafter. Freiberufler nehmen einfach eine kostenfreie Anmeldung der GbR beim Finanzamt vor. Des Weiteren muss die GbR nicht ins Handelsregister eingetragen werden.
- **Steuer-Fragebogen:** Damit die GbR steuerlich erfasst wird, musst du einen Fragebogen vom Finanzamt ausfüllen. Das kannst du selbst machen oder kostenpflichtig einen Steuerberater damit beauftragen.
- **Eine etwaige Eintragung in die Handwerkskammer ist ebenfalls mit Kosten verbunden.** Wie hoch diese genau sind, kommt auf den Umfang deines Unternehmens und deiner angebotenen Dienstleistungen an.
Wenn die Gesellschafter einer GbR sich selbst um den Großteil der Bürokratie kümmern, sind Kosten zwischen 100 und 300 Euro zu erwarten. Willst du dagegen die Services von Anwälten und Steuerberatern nutzen, solltest du mit höheren Kosten für die Gründung rechnen.
## Wie gründet man eine GbR: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Da sich eine GbR schnell und mit wenig bürokratischem Aufwand gründen lässt, ist sie gut für Gründer geeignet, die noch wenig Erfahrung in der Business-Welt haben.
Diesen Schritten solltest du folgen, **wenn du eine GbR gründen möchtest:**
- **Rahmenbedingungen und Geschäftszweck festlegen: **Bevor es mit der GbR-Gründung losgeht, müssen sich alle zukünftigen Gesellschafter über die Rahmenbedingungen einig werden. Dazu gehört etwa der Geschäftszweck, die Gewinnverteilung und das Stimmrecht.
- **Namen finden: **Beachte bei der Namenswahl die Vorgaben. Mit einem Fantasienamen als Zusatz sorgst du dafür, dass die GbR nach außen unverkennbar wird.
- **Vertrag erstellen: **Auch wenn eine mündliche Vereinbarung rechtlich gesehen ausreicht, ist ein Gesellschaftsvertrag in Schriftform empfehlenswert.
- **Bei den zuständigen Ämtern anmelden: **Nun kann die Anmeldung bei den jeweiligen Ämtern erfolgen.
- **Letzte Schritte vor dem Start:** Kümmere dich um die finalen Schritte, welche die GbR zum Funktionieren braucht. So solltest du etwa ein [Geschäftskonto für die GbR eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gbr/) und eine Website sowie allgemein einen Markenauftritt erstellen.
Grundsätzlich kannst du jeden Schritt der GbR-Gründung selbst vornehmen. Einfacher und stressfreier ist es allerdings mit einem Anwalt.
### GbR beendigen
Eine GbR kann aufgelöst werden, wenn der Geschäftszweck erfüllt wurde oder dieser nicht mehr erreichbar ist. Und auch wenn ein Gesellschafter austritt oder auf andere Weise aus der GbR ausscheidet (z. B. durch Tod), kann dies die **Auflösung der GbR** zur Folge haben. Details dazu sollten im Gesellschaftsvertrag festgehalten sein.
Wichtig zu wissen ist außerdem, dass etwaige Schulden auch nach der Beendigung der GbR bestehen bleiben und die Gesellschafter persönlich dafür haften.
## GmbH oder GbR Gründung – was ist für mich besser?
Wenn du vor der Wahl der Rechtsform für dein neues Unternehmen stehst, ist die GbR eine verlockende Option. In manchen Fällen kann es allerdings besser sein, eine Kapitalgesellschaft, etwa eine GmbH, zu gründen.
Der größte Vorteil: Die Haftung ist hier beschränkt und die Gesellschafter haften nicht mit ihrem Privatvermögen.
| **GbR** | **GmbH** |
| ------- | -------- |
| Mindestens zwei Personen notwendig | Kann von einer Einzelperson gegründet werden |
| Einfacher Gründungsprozess, kann selbst durchgeführt werden | Etwas aufwendigerer Prozess, weil Notar hinzugezogen werden muss |
| Geringe Kosten bei der Gründung (ca. 100 bis 300 Euro) | Höhere Kosten, Eintragung in Handelsregister Pflicht |
| Gesellschaftsvertrag kann formlos und sogar mündlich beschlossen werden | Vertrag muss notariell und schriftlich beurkundet werden |
| Etwas weniger Autorität als Kapitalgesellschaften | Beliebt, auch im internationalen Geschäftsverkehr |
| Private Haftung aller Gesellschafter | Haftung mit dem Gesellschaftsvermögen der GmbH |
| Kein Stammkapital erforderlich | Mindestkapital von 25.000 Euro |
Welche Rechtsform sich für dich besser eignet, kommt ganz auf deine individuelle Lage und deine Vorstellungen an. Während es **einfacher ist, eine GbR zu gründen**, kann sich eine GmbH vor allem im internationalen Geschäftsverkehr lohnen.
## Fazit
Die Wahl der Unternehmensform ist einer der ersten Schritte auf dem Weg zu deinem eigenen Business. Je nach Rechtsform gibt es Vor- und Nachteile, sowie Besonderheiten, die du beachten solltest.
Eine GbR gibt dir die Möglichkeit, unkompliziert ein kleines Unternehmen mit einem oder mehreren weiteren Gesellschaftern zu gründen.
Weil kein Stammkapital notwendig ist und die Kosten niedrig sind, ist eine **GbR ideal für den Zusammenschluss von Freiberuflern.** Doch auch für **Kleingewerbetreibende **kann die GbR die richtige Rechtsform sein.
Stelle sicher, dass in einem Gesellschaftsvertrag die Rechte und Pflichten der Gesellschafter schriftlich festgehalten werden. So vermeidest du Streitigkeiten in der Zukunft und bist in jedem Fall abgesichert.
## FAQ
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# AAWP Plugin: das mächtige Amazon Affiliate WordPress Plugin im Test 2026
Source: https://bloggiraffe.de/aawp-amazon-plugin/
[Affiliate-Marketing](https://bloggiraffe.de/affiliate-marketing-was-es-ist-und-wie-es-funktioniert/) ist nach wie vor eine spannende Möglichkeit zum Geldverdienen im Internet. Wer sich selbst um seine Webseite kümmert, ist um jedes hilfreiche Tool froh. Ein praktisches Werkzeug in dem Bereich sind [Affiliate Marketing Plugins](https://bloggiraffe.de/amazon-affiliate-plugin-vergleich/).
**Mein klarer Favorit: [Das AAWP Plugin!*](https://bloggiraffe.de/aawp/)**
Amazon Affiliates können sich damit ein echtes Power-Tool an ihre Seite holen, das vielseitige Unterstützung bietet und dir das Leben erleichtert.
In diesem Artikel findest du meine ausführliche Review zu dem WordPress-Plugin, inklusive einer Übersicht über dessen Funktionen und Vorteile.
**AAWP Plugin – die wichtigsten Fakten: **
- Das AAWP Plugin ist ein WordPress Tool für Affiliate Marketer, die mit dem [Amazon-Partnerprogramm](https://bloggiraffe.de/amazon-partnernet-geld-verdienen-review/) arbeiten.
- Praktisch: Produktdaten werden automatisch von Amazon abgerufen und aktualisiert.
- Die Vorteile von AAWP sind seine umfangreichen Funktionen und die einfache Bedienbarkeit.
- Das Tool ist ideal, um Produkte unkompliziert in die Website einzubinden und kann gleichzeitig dabei helfen, die Conversion-Rate zu steigern.
## Was ist das AAWP Plugin für WordPress?
[Das AAWP Plugin*](https://bloggiraffe.de/aawp/) for WordPress ist ein **Amazon Affiliate Plugin**. Es hilft Seitenbetreibern dabei, Amazon-Produkte auf ihrer Website zu bewerben. Die Produkte können dabei auf verschiedene Weise eingebunden werden, etwa in Produktboxen, Vergleichstabellen und mehr.

Die Daten werden** direkt von Amazon gezogen (Amazon API)**, was dir einiges an Arbeit abnimmt. Gleichzeitig sorgt dies dafür, dass die Informationen zu jedem Zeitpunkt aktuell sind, da diese regelmäßig aktualisiert werden.
Das Plugin AAWP wurde **in Deutschland entwickelt.** Das vereinfacht es dir, die deutschen Datenschutzvorschriften einzuhalten, da es DSGVO-Konformität bietet. Es setzt keine Cookies, daher muss es auch nicht direkt mit einem [Cookie-Plugin](https://cookie-wp-plugin.de/) geblockt werden.
## Funktionen des AAWP Amazon Affiliate Plugins
Mit dem AAWP Plugin kannst du** Amazon-Produkte ganz einfach auf deiner eigenen Website einfügen**, nämlich per Shortcode. Diesen fügst du einfach beim Bearbeiten auf der jeweiligen Seite oder einem Beitrag ein.
Alternativ funktioniert dies auch über den Gutenberg Editor mithilfe eines Blocks.

Um das gewünschte Produkt anzuzeigen, musst du nur noch dessen ASIN im Code hinterlegen. So sehen beispielsweise die Shortcodes für eine Produktbox aus:
***[ amazon box=”ASIN“/] ***
Dabei steht dir nicht nur eine Darstellungsform zur Verfügung – das Tolle an dem Tool sind die unterschiedlichen Formate bzw. Funktionen, die es dir bietet. **So kannst du mit AAWP die folgenden Bausteine erzeugen:**
### Textlinks
Dies ist die wohl einfachste Form, Artikel darzustellen: **per Affiliate Link.** Hier werden Links zu Amazon erzeugt, die auf deiner Webseite zum Beispiel in einem Artikel angezeigt werden.
Dafür fügst du die ASIN und den gewünschten Titel einfach in den Shortcode ein. Optional kannst du außerdem ein Icon anzeigen lassen, etwa das Amazon-Logo.
### Produktboxen
Hier wird es schon etwas interessanter: Mit dieser Funktion von AAWP kannst du **eine Box erzeugen**. Diese zeigt eins oder mehrere Produkte an, inklusive Produktbild, Überschrift mit Link, Features, Preis und Button zu Amazon.

Die **Produktboxen kannst du individuell anpassen**, indem du dem Shortcode Befehle hinzufügst. So kannst du etwa einen eigenen Titel oder eine Beschreibung festlegen oder einen alternativen Text für die Buttons schreiben.
### Vergleichstabellen
Mit dieser Funktion kannst du mehrere **Produkte in einem Vergleich nebeneinander** anzeigen lassen. Bevor du die Tabellen nutzen kannst, musst du diese im Admin-Bereich im Backend deines WordPress anlegen.

Du kannst selbst einstellen, wie viele Zeilen und welche Charakteristiken die Vergleichstabellen beinhalten sollen.
### Bestseller-Listen
Diese Produktlisten zeigen, wie der Name schon sagt, die **Bestseller zu einem bestimmten Suchbegriff **an. Dafür hinterlegst du im Shortcode den gewünschten Begriff und die Anzahl der anzuzeigenden Artikel.

Die Amazon Bestseller werden dann automatisch mit Attributen wie dem Preis, der Bewertung und ihren Features dargestellt.
### Neuerscheinungen-Liste
Diese Funktion funktioniert genau wie die Bestseller-Listen – nur eben mit den **neuesten Artikeln** zu einem bestimmten Suchbegriff. Nutzern werden so die aktuellen Angebote vorgeschlagen, die neu auf Amazon erhältlich sind.

### Datenfelder (Fields)
Die Datenfelder-Funktion bietet die Möglichkeit, **einzelne Daten von Produkten **auf deiner WordPress Website einzufügen. Unter anderem kannst du damit die folgenden Dinge darstellen:
- Bild
- Preis
- Thumbnail
- Link
- Beschreibung
- Button (Jetzt kaufen)
- Bewertungen
- Prime-Icon
So kannst du einerseits einzelne Produkte anzeigen lassen, andererseits aber auch **selbst Vergleichstabellen zusammenstellen.**

### Weitere Funktionen im Überblick
Zusätzlich bietet dir das AAWP Tool diese **praktischen Funktionen und Features:**
**Widgets: **Anstatt über einen Shortcode kannst du Produkte auch über ein Widget einfügen, z. B. am seitlichen oder unteren Rand der Seite (je nach Theme).
**Gekürzte Links:** Das Tool kann lange Amazon Affiliate-Links automatisch kürzen. [Shortened Links](https://bloggiraffe.de/links-kuerzen/) sehen besser aus und sind einfacher zu handhaben.
**Tracking-Funktionen:** Mit dem Click-Tracking siehst du, wie deine Affiliate-Links sich machen. Du erkennst etwa, wo und von welchem Gerät aus Nutzer am häufigsten klicken.

**Toolbar im Browser (Addon):** Die Bedienung über die Toolbar bzw. den Shortcode-Generator im Browser macht die Benutzung des Plugins noch einfacher.

**AAWP Einstellungen:** Die Einstellungen des Plugins erlauben dir umfangreiche individuelle Anpassungen, was das Design angeht. So kannst du alles manuell anpassen, damit es zu deiner Website und deinen persönlichen Vorstellungen passt.
## Vor- und Nachteile des AAWP Plugins
Das AAWP Plugin ist ein **leistungsfähiges WordPress Tool für das [Affiliate-Marketing](https://bloggiraffe.de/affiliate-marketing-was-es-ist-und-wie-es-funktioniert/). **Es kommt mit einer ganzen Reihe von Vorteilen daher:
- **Einfache Bedienung: **Das AAWP Tool ist super einfach und intuitiv zu verwenden. Weiter findest du auf der Website des Herstellers ausführliche Erklärungen zur Nutzung und den einzelnen Funktionen.
- **Direkte Verbindung zu Amazon: **Die Daten werden direkt von der Amazon Datenbank abgerufen. Das macht die Sache für dich nicht nur einfacher, sondern sorgt auch für immer aktuelle Daten durch eine ständige Aktualisierung.
- **Zeit sparen mit Template: **Mit der Nutzung der vorhandenen Templates sparst du Zeit. Außerdem hast du die Möglichkeit, selbst Vorlagen zu erstellen.
- **Bessere Conversion Rate: **Mit dem Tool stellst du Amazon-Produkte attraktiv auf deiner Webseite vor. Besonders die Boxen oder Listen sind effektiver als simple Links und können zu einer Steigerung der Einnahmen beitragen.
- **Mobile-friendly: **Das Tool bietet ein responsives Design, das auch auf kleinen Bildschirmen gut aussieht.
- **Hohe Sicherheit: **Das Plugin kommt von einem deutschen Entwickler und bietet HTTPS/SSL-Zertifikate für eine sichere Verwendung.
- **Deutscher Support: **Alle Infos zu AAWP gibt es auf der Website auf Deutsch. Auch mit dem Support kannst du auf Deutsch kommunizieren, etwa über das Kontaktformular oder per E-Mail.
**Jetzt zu den Nachteilen.** Hier fiel es mir tatsächlich schwer, negative Punkte zu finden.
Ein Wermutstropfen könnte für manche sein, dass das Tool ausschließlich für das Affiliate-Marketing mit Amazon konzipiert ist – eine Verlinkung zu anderen Anbietern ist damit nicht möglich.
Es können jedoch auch eigene Templates erstellt werden, in die du Produkte anderer Affiliate-Programme einfügen kannst.
## Was kostet das AAWP WordPress Plugin?
**Eine AAWP-Lizenz bekommst du bereits für weniger als 50 € pro Jahr. **Die Preise verstehen sich zzgl. Umsatzsteuer:
**Alle Lizenzen bieten dir den vollen Funktionsumfang des Tools.**
Besonders toll finde ich die **Geld-zurück-Garantie von AAWP: **Du kannst das Tool 30 Tage lang kostenfrei und unverbindlich testen. Wenn es dir nicht gefällt und du keine Lizenz kaufen möchtest, bekommst du nach Ablauf dieser Frist dein Geld zurück.
## AAWP Plugin Alternativen
Meiner Meinung nach **ist AAWP das beste [Affiliate Plugin für Amazon](https://bloggiraffe.de/amazon-affiliate-plugin-vergleich/) auf dem Markt**. Falls du aus irgendeinem Grund trotzdem ein anderes Tool nutzen möchtest, hier einige Alternativen:
- Affiliate Super Assistent ([ASA1](https://de.wordpress.org/plugins/amazonsimpleadmin/)): kostenlos, auch als Pro-Version erhältlich ([ASA 2 Pro*](https://bloggiraffe.de/link/asa/))
- [Lasso*](https://bloggiraffe.de/link/lasso/)
- [Affiliateable*](https://bloggiraffe.de/link/affiliateable/)
## Fazit AAWP Test: praktisches Affiliate-Marketing-Werkzeug und mein klarer Favorit
**[Das AAWP Plugin*](https://bloggiraffe.de/aawp/) ist für mich ein echtes Power-Tool:** Es ist nicht nur praktisch und benutzerfreundlich, sondern bietet zudem umfangreiche Funktionen und Features sowie zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten.
Affiliate-Einsteiger und Erfahrene profitieren so gleichermaßen. Das macht das Tool zu einem interessanten Hilfsmittel für Betreiber von Blogs, Websites oder Nischenseiten.
Mit dem AAWP Plugin **spare ich mir extrem viel Zeit**!
Ich füge damit Produktboxen und Vergleichstabellen spielend leicht ein und muss mich nicht darum kümmern, den Preis oder andere Daten zu überprüfen, weil diese** automatisch aktualisiert werden.**
Auch preislich liegt das Amazon Affiliate-Plugin für mich im absolut fairen Bereich. Probier es am besten gleich aus – mit der 30-tägigen Testversion bekommst du im Zweifelsfall dein Geld wieder zurück.
https://www.youtube.com/watch?v=hCB7JvWlXnA&t
## FAQ
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# Pfändung des Geschäftskontos: Was tun und wie ein Pfändungsschutz Konto hilft!
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-p-konto/
Kommst du deinen finanziellen Verpflichtungen nicht nach und kannst offene Rechnungen nicht begleichen, besteht die Gefahr, dass es zu einer** Pfändung deines Geschäftskontos **kommt.
Wie solch eine Situation entstehen kann und wie du in diesem Fall am besten vorgehst, erfährst du in diesem Artikel über Pfändungsschutz.
**Pfändung des Geschäftskontos – die wichtigsten Fakten:**
- Wenn du deine Rechnungen nicht bezahlst, kann es zu einer Kontopfändung kommen: Dann können deine Gläubiger eine Pfändung des Geschäftskontos beim Finanzamt erwirken.
- Kannst du deren Unrechtmäßigkeit beweisen, kannst du der Pfändung des Geschäftskontos beim zuständigen Finanzamt widersprechen. Das ist etwa dann der Fall, wenn die Forderungen zu hoch sind oder die Pfändung deine Existenz bedrohen würde.
- Ein weiterer Schutzmechanismus ist die Umwandlung des geschäftlichen Girokontos in ein P-Konto. So kannst du trotz der Pfändung über ein bestimmtes Guthaben auf deinem Geschäftskonto verfügen.
- Der Idealfall ist natürlich, es gar nicht erst zur Pfändung kommen zu lassen: Rechnungen und andere Forderungen sollten immer rechtzeitig bezahlt werden.
## Kontopfändung des Geschäftskontos: Was ist das?
Eine Kontopfändung ist das **Einfrieren des Kontoguthabens, **etwa weil Zahlungen ausstehen und Mahnungen unbeantwortet bleiben. Gläubiger haben die Möglichkeit, das geschuldete Geld durch ein **gerichtliches Mahnverfahren **einzutreiben – im Anschluss können sie eine Pfändung veranlassen.
Das betroffene Konto wird dann erst einmal gesperrt und du hast keinen Zugriff mehr zum Guthaben auf dem Geschäftskonto. Diese Sperrung kann erst wieder aufgehoben werden, wenn die Schulden beglichen sind.
**Doch ich habe für dich auch eine gute Nachricht:** Es passiert nicht von heute auf morgen, dass ein Konto gepfändet wird. Vom Gläubiger werden zuerst Mahnungen versendet.
Sollten diese Mahnungen unbeantwortet bleiben, dann wird dir ein Vollstreckungstitel zugesendet. Ab diesem Moment ist es für die Gläubiger **möglich, das Geschäftskonto zu pfänden.**
Für Unternehmer ist bei einer Pfändung ihres Geschäftskontos nicht nur das Einziehen des Kapitals ein Problem – auch die Sperrung selbst bringt einige Konsequenzen mit sich. Sollte dein Konto gepfändet werden, bist du erst einmal **nicht mehr handlungsfähig.**
Das bedeutet, dass du zum Beispiel keine Überweisungen mehr tätigen kannst. Du kannst also auch keine Rechnungen mehr begleichen. Bist du selbstständig, kann dies zu großen Problemen führen. Zudem gibt es einen **Schufa-Eintrag**, der sich negativ auf deine Kreditwürdigkeit auswirkt.
Es gibt jedoch eine Lösung dafür, bei einer Kontopfändung deines Geschäftskontos bis zu einem gewissen Maße handlungsfähig zu bleiben:
Nämlich indem du das **Geschäftskonto als P-Konto führst**. Dazu aber später mehr.
## Was man gegen die Pfändung eines Geschäftskontos unternehmen kann
Wenn eine Kontopfändung eingeleitet wird, stehen dir mehrere Möglichkeiten offen. Die erste Option liegt auf der Hand: Du musst deine** Schulden bei allen Gläubigern begleichen** und dies in voller Höhe. Dabei kann es sich um offene Rechnungen von Lieferanten oder auch Schulden beim Finanzamt handeln.
Danach kannst du wieder frei über deine Finanzen verfügen. Dies ist bei eingeschränkten finanziellen Mitteln** jedoch nicht immer möglich.** Deshalb habe ich eine weitere Option für dich parat: den Widerspruch.
### Geschäftskonto gepfändet – Widerspruch beim Finanzamt einlegen
Bevor es zur Pfändung kommt, kannst du **Widerspruch einlegen.** Es handelt sich beim Widerspruch um ein Schreiben, in welchem du der Maßnahme widersprichst und um die Aufhebung der Pfändung bittest.
Grundsätzlich kannst du der Pfändung widersprechen, wenn diese** unrechtmäßig ist oder die Forderungen zu hoch sind**. Es kann aber auch funktionieren, wenn du beweisen kannst, dass eine Kontopfändung deine Existenz bedrohen würde.
Dabei spielt es eine wichtige Rolle, dass du deine **finanzielle Lage genau schilderst**. In diesem Schreiben musst du angeben, warum du den Zahlungen nicht nachkommen kannst. Du kannst alternativ auch vorschlagen, dass du deine Schulden in Raten begleichst.
Diesen Widerspruch können Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und Privatpersonen einlegen.
**Die folgenden Schritte sind nötig, um der Kontopfändung zu widersprechen:**
- Du hast 2 Wochen Zeit, Widerspruch einzulegen
- Offizielles Schreiben an das Finanzamt
- Du kannst auch den Gläubiger direkt kontaktieren und ihm deine finanzielle Lage schildern
- Versuche, mit dem Gläubiger einen Deal auszumachen, damit du deine Schulden in Raten abbezahlen kannst
Am besten ist es, direkt auf Mahnbescheide zu reagieren und nicht erst dann aktiv zu werden, wenn bereits eine Pfändung vorliegt.
Ist die Pfändung bereits in Kraft getreten oder zumindest schon im Gange, hast du noch eine weitere Möglichkeit: **Du kannst dein Konto in ein P-Konto umwandeln.**
## Pfändungsschutzkonto – P-Konto eröffnen
Es besteht in Deutschland die **Möglichkeit, ein P-Konto zu eröffnen**, also [ein Pfändungsschutzkonto](https://www.bmj.de/DE/themen/wirtschaft_finanzen/zwangsvollstreckung/pfaendungsschutzkonto/pfaendungsschutzkonto_node.html). Der Staat hat hier eine gewisse Regelung getroffen: Diese besagt, dass der Schuldner bei einer Pfändung weiterhin auf eine gewisse Summe seines Guthabens zugreifen kann.
Ein P-Konto soll Schuldner dabei unterstützen,** weiterhin die wichtigsten Rechnungen bezahlen zu können. **Und auch gewisse Fixkosten, wie die Miete, können mit einem Geschäftskonto als P-Konto weiterhin bezahlt werden.
Sollte dir eine Pfändung deines Geschäftskontos drohen, kannst du aus deinem **Geschäftskonto ein P-Konto machen.**
Hierbei möchte ich jedoch auch noch darüber informieren, dass sich dieser Pfändungsschutz nur auf einen **bestimmten Grundfreibetrag beschränkt.**
In Deutschland liegt dieser bei 1.410 Euro im Monat. Muss man Unterhalt zahlen, kann der Betrag erhöht werden.
## Konto mit Pfändungsschutz beantragen – Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?
Möchtest du ein neues [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/), das dich vor einer Pfändung schützen kann, dann bietet sich ein **Geschäftskonto mit Pfändungsschutz **an.
Doch musst du bei der Eröffnung eines solchen Kontos einigen rechtlichen Besonderheiten nachkommen. Wenn du über ein P-Konto verfügst, solltest du wissen, dass du dieses nicht überziehen darfst.
Ebenfalls solltest du wissen, dass du ein P-Konto nur dann eröffnen kannst, wenn du als natürliche Person agierst. Kapitalgesellschaften, wie KGaA, AG, GmbH und UG haben diese Möglichkeit nicht.
**Jede Bank ist dazu verpflichtet, ein bereits bestehendes [Girokonto](https://bloggiraffe.de/girokonto-vergleich-fuer-selbststaendige/) in ein P-Konto umzuwandeln,** wenn der Kunde diesen Wunsch hat.
Wenn du jedoch noch kein Girokonto bei dieser Bank hast, kann es schwierig sein, ein P-Konto bei einer Bank zu eröffnen, da die meisten Banken die Schufa prüfen.
## Geschäftskonto als P-Konto führen – geht das?
Ein Geschäftskonto in ein P-Konto umzuwandeln, ist **ausschließlich für natürliche Personen möglich.** Die Umwandlung eines Kontos ist grundsätzlich **kostenlos** und funktioniert einfach, indem du einen Antrag bei deiner Bank stellst.
Die Bank wird dann die erforderlichen Änderungen vornehmen und dein Konto entsprechend umstellen.
Ich hab noch einen weiteren Trick für dich parat: **Als Freiberufler oder [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) ist man nicht dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. **So hast du die Möglichkeit, dass du zum Beispiel beide Konten zusammenführst und ein Konto kündigst. Dieses kannst du dann einfach in ein P-Konto verwandeln.
**Ein P-Konto eignet sich perfekt für den Notfall,** wenn eine Begleichung der Schulden für dich im Moment nicht möglich ist. Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, dass pro Person nur ein P-Konto eröffnet werden kann.
So kannst du wenigstens einen Teil deines Vermögens schützen, wenn deine Gläubiger eine Pfändung einleiten. Auf diese Weise kannst du dein Konto trotz Pfändung nutzen – zumindest bis zu einem bestimmten Betrag.
## Welche Banken bieten P-Konten an?
Banken sind grundsätzlich **dazu verpflichtet, bestehende Konten in ein P-Konto umzuwandeln. **Bei welchen Banken es sich empfiehlt, ein Pfändungsschutzkonto zu führen, erfährst du jetzt.
### 1. N26 P-Konto
Quelle:n26.com/de
[N26*](https://bloggiraffe.de/link/n26/) bietet **unterschiedliche Arten von Geschäftskonten** an.
Wer ein bestehendes Geschäftskonto, also ein Konto ohne Pfändungsschutz bei N26 hat, kann dieses problemlos in ein P-Konto verwandeln. Ich habe einige der Vorteile von einem P-Konto bei N26 für dich aufgelistet:
- Geringe Gebühren für Geschäftskonten
- Geschäftskonto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln, funktioniert schnell und einfach
- Keine Transaktionsgebühren
- Nur ein Konto pro Person möglich
### 2. Holvi P-Konto
Quelle: holvi.com
[Bei Holvi*](https://bloggiraffe.de/holvi/) handelt es sich um eine Digitalbank. Möchtest du, dass die Bank dein Geschäftskonto umwandelt, musst du dich** nur an den Holvi Support wenden.**
Auch private Girokonten kannst du bei diesem Anbieter in ein P-Konto umwandeln. Die Vorteile eines P-Kontos bei Holvi:
- Bietet eine benutzerfreundliche Website
- Verfügt über viele praktische Rechnungs- und Buchhaltungs-Funktionen
- 500 kostenlose Überweisungen im Monat
- Intuitive Oberfläche
- Unterkonten
### 3. Finom P-Konto
Quelle: finom.de
[Bei Finom*](https://bloggiraffe.de/link/finom/) ist es ebenfalls **möglich, ein P-Konto zu eröffnen**. Dafür musst du dich nur an den Support wenden. Einige Vorteile, die dir mit einem Konto bei Finom geboten werden:
- Wichtige Banking-Features
- Viele nette Extras im Bereich Buchhaltung und Rechnungen
- Vier Unterkonten
- Kostenloser Tarif
### 4. Fyrst Solo P-Konto
Quelle: Fyrst.de
Ein [Geschäftskonto bei Fyrst*](https://bloggiraffe.de/link/fyrst/) kann ebenfalls als P-Konto geführt werden. Du musst für die Umwandlung in ein P-Konto das **Online-Banking der Postbank** verwenden. Auch hier habe ich dir einige Vorteile zusammengestellt:
- Günstige Gebühren
- Intuitives Online-Banking
- Unkomplizierte Einzahlungen
- Kostenloser Kontowechselservice
- Zugang zu großem Filialnetz
- Buchungen inklusive
### 5. Commerzbank P-Konto
Quelle: commerzbank.de
Die Umwandlung eines Geschäftskontos in ein [P-Konto ist bei der Commerzbank* ](https://bloggiraffe.de/link/commerzbank/)**direkt online möglich.** Wer ein Konto bei der Commerzbank führt, hat die Wahl zwischen vielen Geldautomaten und Filialen. Auch das Online-Banking funktioniert bei dieser Bank hervorragend.
Im Vergleich zu einem Konto bei [N26](https://bloggiraffe.de/n26-geschaeftskonto-business-review/) sind die **Kosten bei dieser Bank jedoch etwas höher.** Das private Konto und das Geschäftskonto können bei der Commerzbank auch in Kombination geführt werden. Hier die Vorteile von einem P-Konto bei der Commerzbank:
- Commerzbank hat über 450 Filialen
- Buchungen inklusive
- Unterkonten
- Geeignet für fast alle Rechtsformen
- Einfach, ein separates Geschäftskonto zu eröffnen, auch zusätzlich zum privaten Girokonto
### 6. Deutsche Bank P-Konto
Quelle: deutsche-bank.de
Möchtest du dein [Geschäftskonto bei der Deutschen Bank*](https://bloggiraffe.de/link/commerzbank/) als P-Konto führen, musst du hier zuerst den **telefonischen Pfändungsservice kontaktieren**, welcher unter der Nummer 069 / 910-10096 erreichbar ist. Bei einer Selbstständigkeit bietet sich ein P-Konto bei der Deutschen Bank sehr gut an. Die Vorteile habe ich für dich hier zusammengefasst:
- Bei vielen Transaktionen kostengünstig
- Kostenlose Abhebungen
- Großer Funktionsumfang
- Unterkonten
- Eignet sich für zehn unterschiedliche Rechtsformen
## Welche ist die beste Bank für ein Geschäftskonto mit Pfändungsschutz?
**P-Konten sind im Endeffekt alle gleich:** Sie bringen keine Extrakosten mit sich und jede Bank muss dein Konto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln. Achte darauf, dass dieser Prozess einfach ist, denn sobald die Pfändung erfolgt ist, **muss es oft schnell gehen.**
Grundsätzlich kannst du entweder ein privates Girokonto oder ein geschäftliches Konto als P-Konto führen. In jedem Fall ist es für dich als Gründer, Selbstständiger oder Unternehmer **empfehlenswert, ein [separates Geschäftskonto zu führen](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/)**.
Entscheide dich für ein Konto mit allen wichtigen Leistungen und beachte zudem die [Kosten für das Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-kosten/).
Allgemein ist ein** P-Konto eher eine Notlösung im Ernstfall.** Du hast so auch im Pfändungsfall Zugriff auf Guthaben, das nicht pfändbar ist und kannst die nötigen Dinge damit bezahlen. Einen Ersatz für ein reguläres Geschäftskonto stellt es nicht dar.
## Fazit – Geschäftskonto Pfändung aufheben
Hast du es versäumt deine finanziellen Pflichten zu erfüllen und zudem Mahnungsschreiben über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert, besteht die** Gefahr, dass dein Geschäftskonto gepfändet wird.**
Sollte der Ernstfall eintreten und die Forderung ist legitim, hast du die Möglichkeit, dir Rat von einer Schuldenberatung zu holen. Ebenfalls ist es möglich, dass du Widerspruch einlegst.
Personengesellschaften und Solo-Selbstständige können ein **P-Konto eröffnen, das dabei hilft, im Pfändungsfall liquide zu bleiben**. Ein P-Konto ist hilfreich, da es gesetzlichen Schutz vor der Pfändung von Guthaben auf dem Konto bietet.
Es sichert einen **monatlichen Freibetrag** für den Kontoinhaber, um sicherzustellen, dass grundlegende Lebenshaltungskosten auch bei einer Pfändung weiterhin gedeckt sind.
**Der [Anbieter Finom*](https://bloggiraffe.de/link/finom/) zeigt sich im Vergleich am besten, wenn es um die Eröffnung eines P-Kontos geht.**
Eine Pfändung kommt nie unangekündigt – versuche, dies so gut es geht zu vermeiden. Bezahle all deine Rechnungen rechtzeitig und achte darauf, dass du deine Buchhaltung immer genau im Blick hast.
## FAQ
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# LinkWhisper im Test: Interne Links mit künstlicher Intelligenz automatisiert setzen!
Source: https://bloggiraffe.de/linkwhisper/
[Interne Links](https://bloggiraffe.de/interne-links/) sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg deiner Webseite. Sie beeinflussen unter anderem **SEO **und die **Übersichtlichkeit deiner [Domain](https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/)** – eine gute interne Verlinkung hilft deinen Lesern, sich auf deiner Seite zurechtzufinden. Du solltest sie also auf keinen Fall vernachlässigen!
Je mehr Beiträge und Seiten sich auf deiner Domain sammeln, desto zeitintensiver wird die Angelegenheit mit dem Setzen von Links. Es gibt jedoch eine einfache und praktische Lösung: Mithilfe von Tools kannst du den ganzen Prozess automatisieren und gleichzeitig optimieren.
Das **[LinkWhisper Plugin für WordPress*](https://bloggiraffe.de/link/linkwhisper/) **ist so ein Tool. Ich nutze es seit einiger Zeit und kann nur sagen: Es erspart mir einiges an Arbeit und ich bin davon echt begeistert. In diesem Artikel nehme ich das Plugin für dich unter die Lupe und erkläre dir die wichtigsten **Funktionen **und **Vorteile**. So findest du heraus, ob sich das Tool auch für dich lohnen kann.
**LinkWhisper Plugin – die wichtigsten Fakten:**
- LinkWhisper ist ein Plugin für WordPress, das als kostenlose und Premium-Version erhältlich ist.
- Das Tool hilft beim Einfügen interner Links: Es macht Vorschläge für Links oder setzt diese automatisch.
- Dabei hast du umfangreiche Individualisierungs- und Einstellungsmöglichkeiten: Du kannst etwa selbst wichtige Keywords festlegen oder entscheiden, wie viele Links gesetzt werden sollen.
- Interne Verlinkungen sind wichtig für den Erfolg deiner Webseite. Sie beeinflussen unter anderem die Rankings, den Traffic und die Einfachheit der Navigation.
## Was ist LinkWhisper?
**LinkWhisper ist ein Plugin für WordPress Webseiten**, welches das Setzen von internen Links automatisiert. Das Tool nutzt künstliche Intelligenz und NLP-Technologien, um passende Links für deinen Content zu finden. Zusätzlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten für dich, individuelle Einstellungen vorzunehmen.
Das Plugin kann dir **Link-Vorschläge** anzeigen oder **automatisch Links auf deiner Website setzen**. Weiter bietet es umfangreiche Report-Funktionen, mit denen du einen Überblick über die Verlinkungen auf deinen Seiten, kaputte Links und weiteres bekommst.
## Internen Link setzen mit LinkWhisper: So geht es
Mit dem **Setzen von internen Links mit LinkWhisper **kannst du bereits im WordPress Editor starten, während du einen neuen Beitrag schreibst, und zwar so:
- Scrolle im Beitrag nach unten.
- Hier siehst du die Target Keywords und weitere Begriffe, die LinkWhisper für relevant hält. An dieser Stelle kannst du diese anpassen.
- Sieh durch die Vorschläge für Links an, die zum Beitrag passen. Das Plugin durchsucht dafür all deine Inhalte und wählt relevante aus.
- Gehe die Vorschläge durch und entscheiden, ob dein Inhalt mit diesen versehen werden soll.
- Hier kannst du auch direkt die Links anpassen und etwa den Ankertext verändern.
- Insert Links into Post addet die Links dann automatisch, ohne durch den Beitrag scrollen zu müssen.
Dies ist aber noch nicht der ganze **Zauber von LinkWhisper **– schließlich ermöglicht das Tool dir, all dies automatisch durchzuführen. Dazu aber gleich mehr.
## Funktionen von LinkWhisper
[LinkWhisper*](https://bloggiraffe.de/link/linkwhisper/) punktet mit einer Reihe an praktischen Funktionen. Achtung: Auf die meisten dieser Features kannst du nur mit dem **Premium-Plugin **zugreifen. Meine Beschreibungen im Anschluss beziehen sich also auf die Bezahlversion. Weiter unten gehe ich detailliert auf die Unterschiede zwischen Free- und Paid-Version ein.
### Dashboard
Das Dashboard bietet dir eine Übersicht und einen ersten Blick auf deine Domain.

#### Link Stats
Hier findest du Statistiken und Zahlen zu diesen Aspekten:
- **Posts Crawled: **Anzahl der Posts
- **Links: **Anzahl der Links auf deiner Domain insgesamt
- **Internal Links: **Anzahl Links
- **Orphaned Posts:** Beiträge oder Seiten, die keine internal Links aufweisen
- **Broken Links: **Kaputte Links
- **Broken Video Links: **Kaputte Links zu Videos
- **404 Errors: **Anzahl der 404 Not Found Errors
#### Most Linked to Domains
Hier findest du eine Auflistung der Domains, die am meisten auf deiner Domain verlinkt sind. In der Regel steht deine Website selbst hier an erster Stelle.
#### Internal vs. External Links
An dieser Stelle findest du ein Tortendiagramm, welches das Verhältnis von externen und internen Links anzeigt. Idealerweise liegt dieses ungefähr bei 50/50 – die meisten Seiten weisen jedoch mehr internal Links auf und so genau geht es hier auch nicht.
### Links Report
Nach dem Dashboard geht es weiter mit einer wichtigen Sektion: den Reports. Als Erstes kommt der Links Report. Dieser bietet dir unter anderem diese Funktionen:
- **Übersicht **all deiner Seiten und Beiträge sowie deren Internal Inbound, Outbound und External Links
- Du siehst hier, **wie viele Links **auf einen Beitrag führen
- Direkt bei den Posts kannst du das Menü ausklappen und die** Links dort direkt ändern** oder neue hinzufügen
- Suche nach **Keywords **oder **URLs**
- Möglichkeit, **Daten zu exportieren**
### Domains Report
- **Übersicht aller Domains,** die verlinkt wurden
- Du siehst auf einen Blick, in wie vielen Posts und **wie viele Links **gesetzt wurden
- Im Ausklappmenü werden dir alle Posts angezeigt, in denen der gewählte Beitrag verlinkt wurde
- Funktion **Applied Domain Attributes:** Hier kannst du im Bulk die Attribute der Links anpassen, z. B. in neuem Tab öffnen, No-Follow oder Sponsored
### Clicks Report
- **Anzeige aller Beiträge und Posts** auf deiner Domain, du kannst diese auch sortieren, z. B. die neuesten zuerst
- Hier siehst du die **Link Clicks,** also wie viele Links von Nutzern geklickt wurden
- Unter **View Detailed Click Report **erfährst du, an welchen Tagen geklickt wurde und welche Links genau
### Broken Links Report
- Der **Broken Link Checker **von LinkWhisper zeigt dir Beiträge mit kaputten Links
- Scannt deine gesamte Domain
- Die **defekten Links **kannst du hier direkt anpassen oder löschen
Das Dashboard und die Reports sind praktische Hilfsmittel, mit denen du einen** super Überblick über deine Domain **und deren Links bekommst.
Jetzt geht es aber ans Eingemachte: Die folgenden Features ermöglichen es dir, die Linkstruktur auf deiner Domain ganz einfach zu verbessern.
### Auto Linking
- Das **Auto Linking** dient dazu, Links für bestimmte Keywords automatisch zu setzen
- Dazu legst du selbst **Keywords fest**, auf denen in Beiträgen Links gesetzt werden sollen
- Du legst das **Schlüsselwort **und die **zugehörige URL** fest
- Unter den Einstellungen kannst du u.a. diese Dinge einstellen: nur einmal pro Post verlinken, auf einen Link pro Satz begrenzen, Limit für Autolinks, Groß- und Kleinschreibung beachten, Autolinks nur in bestimmten Kategorien und Tags, Long-Tails priorisieren, nur in Posts ab bestimmtem Datum, nur in einer bestimmten Sprache
- Mit einem Klick auf den **Save Button** werden die Verlinkungen gesetzt

### Target Keywords
- Hier schlägt dir LinkWhisper **sinnvolle Keywords **vor
- Wenn die **Google Search Console** verbunden ist, zieht er Vorschläge daraus – das bringt einen riesigen Mehrwert
- Zusätzlich kann auch das SEO-Plugin **Rank Math Keyword-Vorschläge** machen
- Unter **Custom Keywords **kannst du selbst Keywords hinzufügen

### URL Changer
- Dieses Feature ist sinnvoll, wenn du einmal einen **Beitrag löschst **oder die **URL sich ändert**
- Hier kannst du die alte und die neue URL eingeben, auf die der Link in Zukunft **umgeleitet **werden soll
- Vorteil: Du verlierst nicht das Ranking und Traffic des alten Artikels, denn das bekommt dann der neue Artikel

### Settings
Zuletzt möchte ich noch kurz die Settings erwähnen. Hier kannst du zusätzlich zu den anderen Einstellungen innerhalb der Funktionen **weitere wichtige Aspekte festlegen,** unter anderem diese:
- Interne Links immer in neuem Tab öffnen
- Zahlen oder bestimmte Wörter ausschließen
- Welche Seitenarten sollen einbezogen werden? (Seiten, Beiträge etc.)
- Maximale Links pro Post
- Posts, die ignoriert werden sollen, z. B. damit nicht in der [Datenschutzerklärung](https://bloggiraffe.de/wordpress-dsgvo-konform-einrichten/) ein internal Link gesetzt wird

**Ein tolles Feature will ich bei den Settings aber besonders hervorheben:**
**Das Related Posts Setting** erzeugt automatisch eine interne Verlinkung zu passenden Artikeln am Seitenende, etwa als „Weitere Artikel zum Thema“. Dafür habe ich bis jetzt immer ein separates Plugin genutzt, etwa das Contextual Related Posts WP Plugin – jetzt kann das einfach LinkWhisper übernehmen.
Du hast hier auch die Möglichkeit für **umfassende Anpassungen**, wie das aussehen soll, etwa als Liste oder mit Bildern und natürlich Einstellungen, welche Posts unbedingt eingefügt oder ausgeschlossen werden sollen.
## Was kostet LinkWhisper? - Kostenlos vs. Premium
Gleich vorneweg: [Die Pro-Version von LinkWhisper*](https://bloggiraffe.de/link/linkwhisper/) bietet deutlich mehr Funktionen als das kostenlose Plugin.
| **Funktion** | **LinkWhisper Free** | **LinkWhisper Premium** |
| ------------ | -------------------- | ----------------------- |
| **Dashboard** | Ja | Ja |
| **Internal Links Report** | Ja | Ja |
| **Anzeige der Beiträge und internen Links** | Ja | Ja |
| **Auto-Linking** | Nein | Ja |
| **Link-Vorschläge** | Nein | Ja |
| **Google Search Console Integration** | Nein | Ja |
| **Ausführliche Reports** | Nein | Ja |
| **Full Error bzw. Broken Link Report ** | Nein | Ja |
Besonders die** fehlende Auto Linking Funktion** ist beim kostenfreien Abo ein riesiger Nachteil, denn die nimmt mitunter die meiste Arbeit ab.
Offiziell kostet die Lizenz für eine Page 97 $. Drei Seiten gibt es für 137 $ und zehn Seiten kosten 187 $. Zusätzlich bietet LinkWhisper Optionen, wenn du mehr Seiten benötigst.
Diesen Preis zahlst du in der Realität aber selten, denn **LinkWhisper hat immer mal wieder Rabattaktionen**, bei denen du viel Geld sparen kannst – im Moment kostet das günstigste Abo sogar nur 67 $ (Stand 10.06.2024).
### Die Premium-Version von LinkWhisper im Vergleich
## Plugins für interne Verlinkungen auf WordPress: Darum sind sie so nützlich
Internal Links standen lange im Schatten von Backlinks und externen Links – dabei sind sie mindestens genauso **wichtig für den Erfolg deiner Inhalte.**
In meinem Artikel über [interne Links in WordPress](https://bloggiraffe.de/interne-verlinkung-wordpress/) findest du eine ausführliche Erklärung zu dem Thema. Hier aber eine kurze Zusammenfassung der **wichtigsten Vorteile einer guten internen Linkstruktur: **
- Nutzererfahrung verbessern: Tragen zur einfachen Navigation auf deiner Seite bei und können so die Verweildauer erhöhen
- Interne Links helfen Google beim Crawling und der Indexierung deiner Webseite
- Machen deine Artikel und deine gesamte Website für Suchmaschinen relevanter
- Unterstützen die [SEO-Optimierung](https://bloggiraffe.de/kostenlose-seo-tools-on-offpage-optimierung/) deiner Webseite
## LinkWhisper Alternativen: meine Empfehlungen
LinkWhisper ist für mich **[das beste Plugin für interne Links in WordPress](https://bloggiraffe.de/interne-verlinkung-wordpress/).** Es gibt aber auch einige Alternativen, auf die du zurückgreifen kannst, etwa:
- [Internal Link Juicer*](https://bloggiraffe.de/link/internal-link-juicer/)
- [Interlinks Manager*](https://bloggiraffe.de/interlinks-manager/)
- [Contextual Related Posts](https://wordpress.org/plugins/contextual-related-posts/)
All diese Tools haben ihre Vor- und Nachteile. Das höchste Maß an Automatisierung bietet nach wie vor LinkWhisper.
Des Weiteren gibt es einige Alternativen, die dir vor allem bei der SEO-Optimierung deiner Domain helfen können. **Mein Favorit ist RankMath:** Das bietet neben SEO-Funktionen außerdem Link-Vorschläge basierend auf Pillar Links, Kategorien und Tags. Alternativ bietet Yoast SEO eine ähnliche Funktion.
## Fazit: Interne Verlinkung automatisieren mit dem LinkWhisper Plugin
Interne Verlinkungen sind **wichtig für deinen Internetauftritt** – deshalb solltest du diese auch nicht vernachlässigen. Um das Setzen von Links effizienter zu gestalten, kannst du ein **Plugin **verwenden, das passende Inhalte automatisch verlinkt, wie** [LinkWhisper*](https://bloggiraffe.de/link/linkwhisper/).**
Das Programm ist extrem smart und nutzt KI-Technologien, um die **besten Verlinkungsmöglichkeiten** für deine WordPress-Seite zu finden. Mit minimalem Aufwand verbesserst du so deine Linkstruktur und verpasst deinen Beiträgen passende interne Links.
Leider gibt die kostenlose Version nicht ganz so viel her. Die gute Nachricht ist allerdings, dass es das Abo für eine Seite bereits ab unter 100 Euro gibt. Und ganz ehrlich: Das Verhältnis vom Preis dazu, **wie viel Arbeit das Tool mir abnimmt**, ist einmalig. Der Kauf hat sich für mich demnach gelohnt und ich kann dir LinkWhisper sehr empfehlen.
https://www.youtube.com/watch?v=4toIsYBaFgM&t
## FAQ
**Was kann LinkWhisper?**LinkWhisper kann internal Links auf WordPress-Seiten automatisch setzen. Es gibt dir Link-Vorschläge oder fügt Verlinkungen automatisch nach deinen Einstellungen (u. a. Keyword, URL) ein. Du behältst so einen guten Überblick über deine Linkstruktur und die volle Kontrolle über dene Domain.
**Was haben internal Links mit SEO zu tun?**Eine gute Linkstruktur steigert die Benutzerfreundlichkeit deiner Seite, was dazu führen kann, dass Nutzer mehr Zeit auf deiner Website verbringen. Das mag auch Google und interne Links tragen so gleichzeitig zur Optimierung deiner Domain aus SEO-Sicht und auf anderweitige Art und Weise bei.
**Warum ist es ein Vorteil, interne Links automatisch setzen zu lassen?**Das Setzen von internen Links nimmt viel Zeit und Arbeit in Anspruch – dies kannst du dir sparen, indem du den Prozess automatisierst. Mithilfe eines Plugins fügst du deinen Inhalten mit wenigen Klicks genau die richtigen Links hinzu. Des Weiteren ist es bei einer großen Domain mit vielen Beiträgen fast unmöglich, alle Pages und Articles zu verlinken. Zudem kann es zeitaufwendig sein, nach den richtigen Links zu suchen. Ein Tool hilft dir, dass auch ältere Posts nicht in Vergessenheit geraten und spart dir die Zeit.
**Sollte ich mir die Premium-Version holen oder reicht das kostenfreie Abo?**Die kostenlose Version von LinkWhisper ist im Vergleich zum kostenpflichtigen Abo sehr abgespeckt. Um von allen praktischen Features profitieren zu können, empfehle ich dir die Premium-Version.
**Gibt es LinkWhisper nur als WordPress-Plugin? **Nein, LinkWhipser gibt es sowohl als WordPress-Plugin sowie als Plugin für Shopify.
---
# Geschäftskonto mit attraktiven Zinsen und flexibler Guthabenauszahlung
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-zinsen/
Bei der Wahl eines Geschäftskontos können Zinsen eine wichtige Rolle spielen. Dabei kann es einerseits um Zinsen gehen, die du erhältst (Guthabenzinsen) und andererseits um solche, die du an die Bank bezahlen musst (Sollzinsen).
Jede Bank bietet ihre eigenen Konditionen, was Zinsen angeht. In diesem Artikel erfährst du alles, was du **über Zinsen beim Geschäftskonto **wissen musst. In meinem Vergleich findest du außerdem die Anbieter mit den besten Konditionen für Unternehmer und Selbstständige.
**Zinsen beim Geschäftskonto – die wichtigsten Fakten**
- Als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/), Selbstständiger oder Freiberufler begegnen dir Zinsen als Guthaben- oder Sollzinsen.
- Guthabenzinsen sind weniger auf Girokonto-Guthaben üblich, sondern eher auf Tagesgeld- oder Festgeldanlagen.
- Sollzinsen fallen etwa dann an, wenn du einen Finanzierungskredit von deiner Bank aufnimmst oder den Kreditrahmen deiner Kreditkarte überziehen möchtest.
- Bist du auf der Suche nach einem Geschäftskonto, solltest du auf beide Arten von Zinsen achten und welche Konditionen die Banken dahin gehend anbieten.
## Zinsen beim Geschäftskonto: Diese Zinsarten gibt es
Geht es um **Zinsen eines Geschäftskontos,** gibt es verschiedene Arten, zwischen denen du unterscheiden musst:
- **Guthabenzinsen (auch Habenzinsen):** Diese Art von Zinsen bezahlt die Bank auf Guthaben, das Kontoinhaber auf ihrem Konto liegen haben. Guthabenzinsen werden hauptsächlich auf Tagesgeld- und Festgeldkonten ausgezahlt, seltener auch auf Girokonten.
- **Sollzinsen:** Im Gegensatz dazu zahlst du Sollzinsen auf geliehenes Geld an deine Bank, etwa auf Finanzierungen und Kredite (z. B. [Dispokredit oder Kontokorrentkredit](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-dispo/)).
In den vergangenen Jahren hatten die Guthabenzinsen keine allzu große Bedeutung. Jedoch steigt das Zinsniveau immer mehr an, wodurch der Habenzins in Zukunft wieder wichtiger werden könnte. Es kann sich also lohnen, **nach einer Bank zu suchen, die gute Guthabenzinsen anbietet.**
Bis vor einigen Jahren waren auch **Negativzinsen **ein Faktor, den Geschäftstreibende bedenken mussten. Das lag an der [Niedrigzinspolitik der Zentralbank](https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20164/niedrigzinspolitik/), die mittlerweile der Vergangenheit angehört. Diese Strafzinsen (auch Verwahrentgelt genannt) sind heute deshalb kein Thema mehr.
## Konto mit Zinsen: Welche Anbieter haben die besten Konditionen?
Die **Auswahl an Geschäftskonten** nimmt immer mehr zu. Im Internet findest du mittlerweile viele neue Anbieter, etwa Fintechs und Neobanken wie Vivid, Finom, Qonto und Kontist. Des Weiteren gibt es Online-Anbieter, wie die Direktbank N26.
Aber auch klassische Filialbanken wie die Deutsche Bank bieten nach wie vor** gute Optionen für Geschäftskonten.**
Ich habe für dich die **Anbieter mit den besten Zinskonditionen bei Geschäftskonten** herausgesucht – sowohl was vorteilhafte Guthabenzinsen angeht als auch günstige Sollzinsen.
### 1. Vivid kostenloses Zinskonto
Ein [Geschäftskonto bei Vivid*](https://bloggiraffe.de/link/vivid/) bietet sich perfekt für Rechtsformen, wie GmbHs und Selbstständige an. Bei diesem Anbieter kannst du online in nur wenigen Minuten ein neues Konto eröffnen.
- Kostenloses Zinskonto erhältlich
- Bis zu 5 % Zinsen auf die ersten 2 Monate, danach bis zu 3,5 %
- Zinsen werden jeden Werktag berechnet
- Unbegrenzte kostenlose Karten
- Geringe Gebühren für die Kontoführung (dauerhaft kostenlose Kontomodelle erhältlich)
### 2. FYRST Festgeldkonto
[FYRST*](https://bloggiraffe.de/link/fyrst-firmenfestgeld/) gehört zu den beliebtesten Fintech-Unternehmen am Markt. Ein Konto bei diesem Dienstleister bietet sich sehr gut für Freiberufler, Selbstständige und weitere Rechtsformen an.
Wichtig zu wissen ist es, dass es sich hierbei um ein Festgeldkonto handelt. Solch ein [Konto kannst du bei FYRST](https://bloggiraffe.de/fyrst-geschaeftskonto-review/) nur eröffnen, wenn du bereits über ein normales Geschäftskonto bei diesem Anbieter verfügst. Die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) ist einfach und kostenlos.
- Zinssatz bei einer Laufzeit von 3 Monaten 3,33 % Zinsen p. a.
- Bei einer Laufzeit von 12 Monaten: Zinssatz 3,10 % Zinsen p. a.
- Mindesteinlage: 50.000 Euro (maximal: 5 Millionen Euro)
- Geschäftskonto bei FYRST erleichtert die Buchhaltung und Steuererklärung
- MasterCard inklusive
- Geringe Kontoführungsgebühr – dauerhaft kostenloser Tarif für natürliche Personen
### 3. N26 Tagesgeld und Dispo
Mit dem [Tagesgeldkonto von N26*](https://bloggiraffe.de/link/n26/) bist du extrem flexibel: Es gibt kein Einzahlungslimit, keine festgelegte Laufzeit und du kannst jederzeit über das Geld verfügen. Einen Haken gibt es allerdings: Im Moment bietet die Bank ihre Tagesgeldkonten nur in Verbindung mit privaten Girokonten an.
- Kostenloses Tagesgeldkonto mit Zinssätzen zwischen 1,26 % und 4 % Zinsen p. a.
- Gute Sollzinsen: 8,9 % p. a. bei geduldeten Überziehungen und Dispo
- Dauerhaft kostenloser Tarif
- Kostenlose Bargeldabhebungen
- 0,1 % Cashback auf Käufe (N26 Metal sogar 0,5 %)
- 10 Unterkonten mit IBAN (ab N26 Smart-Tarif)
### 4. Deutsche Bank Termingeld
Neben dem Termingeld bzw. Festgeld mit [Zinsen bietet die Deutsche Bank*](http://Neben+dem+Termingeld+bzw.+Festgeld+mit+Zinsen+bietet+die+Deutsche+Bank+außerdem+Möglichkeiten+zur+Finanzierung+für+betriebliche+Ausgaben+oder+für+Gründer.+Die+Sollzinsen+für+einen+Dispositionskredit+oder+andere+Finanzierungen+legt+der+Anbieter+individuell+nach+einer+persönlichen+Beratung+fest.) außerdem Möglichkeiten zur Finanzierung für betriebliche Ausgaben oder für Gründer. Die Sollzinsen für einen Dispositionskredit oder andere Finanzierungen legt der Anbieter individuell nach einer persönlichen Beratung fest.
- Termingeld, Zinssätze zwischen 3,33 % p. a. (3 Monate) und 3,10 % p. a. (12 Monate)
- Finanzierungsmöglichkeiten verfügbar mit variablen und festen Zinssätzen
- Lohnt sich für Unternehmer mit vielen monatlichen Transaktionen
- Großer Funktionsumfang und viele Zusatzleistungen verfügbar
- Kostenlose Abhebungen an teilnehmenden Automaten
## Die besten Geschäftskonten mit Zinsen im Vergleich
## Welche verschiedenen Arten von Guthabenzinsen gibt es?
Theoretisch können Guthabenzinsen auf Guthaben auf einem Girokonto ausgeschüttet werden. Allerdings ist es im Moment nicht üblich, dass Banken diese Art von Zinsen auszahlen. Sollten dennoch von einem Anbieter Guthabenzinsen gewährt werden, befinden sich diese meistens zwischen 0,01 % und 0,05 % im Jahr.
Üblicher ist für Unternehmen die Möglichkeit,** Guthabenzinsen über „geparktes“ Geld zu erwirtschaften.** Das funktioniert über ein **Festgeld- oder Tagesgeldkonto.**
### Tagesgeld
Ein Tagesgeldkonto dient als **Anlagekonto**. Es wird meistens als separates Konto bei dem Anbieter eröffnet, wo du auch dein Geschäftskonto führst. Dieses wird dann als Referenzkonto bei der Bank angegeben. Von dort erfolgen auch die** Ein- und Auszahlungen auf das Tagesgeldkonto.**
Immer mehr Unternehmen führen mittlerweile ein Tagesgeldkonto, da hier die** Guthabenzinsen besonders attraktiv** sind. Beim Tagesgeldkonto orientieren sich die Banken am Leitzins der EZB. Die Zinsen werden auf dein Konto tagesgenau gutgeschrieben. Wie hoch die Zinsauszahlungen genau sind, kommt natürlich immer auf die Höhe deines Guthabens an.
- **Flexibilität:** Es gibt keinen festgelegten Zeitraum für die Anlage, wie etwa bei Festgeldkonten. Du kannst dein Geld jederzeit vom Tagesgeldkonto auf dein Girokonto übertragen – bedenke allerdings, dass dies einige Tage dauern kann.
- **Variable Zinssätze:** Zinsen werden tagesgenau auf das Konto gutgeschrieben und orientieren sich am Marktzins. Das kann vorteilhaft sein, wenn sich dieser Leitzins erhöht, denn dann steigen meist auch deine Zinsen.
- **Zinseszins**: Fließt die Zinsgutschrift auf das Tagesgeldkonto und nicht auf das Geschäftskonto, kannst du vom Zinseszins-Effekt profitieren.
Die **Zinssätze für Tagesgeldkonten **sind in der Regel niedriger als die für Festgelder, die langfristig angelegt werden müssen. Allerdings sieht es so aus, als würden die **Guthabenzinsen für Tagesgelder in Zukunft wieder etwas ansteigen **– es könnte also bald profitabler werden, dein Geld auf diese Weise anzulegen.
### Firmenfestgeld
Etwas anders ist es beim Firmenfestgeld. Hierbei handelt es sich sozusagen um eine **Termineinlage.** Die vereinbarte vertragliche Anlagesumme muss hier **für einen bestimmten Zeitraum angelegt **werden.
Ebenfalls ist der Zinssatz für den gesamten Zeitraum festgelegt und verändert sich nicht.
- **Mindestanlage nötig:** Viele Anbieter verlangen für ein Firmenfestgeld eine gewisse Mindestanlagesumme. Diese Summe beträgt im Schnitt zwischen 1.000 und 25.000 Euro, ist bei manchen Banken aber auch höher.
- **Feste Vertragslaufzeiten:** Für dein Festgeld wählst du deinen Anlagezeitraum aus den angebotenen Optionen der Bank. Meistens werden bei einem Firmenfestgeld relativ kurze Laufzeiten gewählt. Doch bieten die Banken auch Festgeldverträge über mehrere Jahre hinweg an.
- **Höherer Zinssatz: **Der Zinssatz von Festgeldern ist in der Regel deutlich höher als der von Tagesgeldern. Er ist hierbei über den gesamten Zeitraum festgesetzt und bleibt gleich, auch wenn der Marktzins sinkt.
Der große Vorteil eines Firmenfestgelds ist es, dass du **planbare und sichere Erträge **erhältst. Wenn du den Vertrag länger als ein Jahr abschließt, kannst du auch von einem **besseren Zinseszins-Effekt profitieren**.
Der Nachteil ist, dass dir das Firmenfestgeld während der Laufzeit nicht zur Verfügung steht. Eine vorzeitige Vertragsauflösung ist in der Regel nicht möglich.
### Guthabenzinsen auf Business-Kreditkarten
Es gibt noch eine weitere Guthabenverzinsung, die ich erwähnen möchte: Dabei handelt es sich um **Guthabenzinsen auf [Business-Kreditkarten](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/).**
Vor allem in der Vergangenheit konnte man immer wieder Anbieter finden, die diese Option anboten. Momentan sind diese Zinsen jedoch eine Seltenheit und deshalb für viele Unternehmer bedeutungslos.
## Sollzinsen steuerlich geltend machen?
Musst du aus beruflichen Gründen deinen **Kreditrahmen überziehen **oder einen **Firmenkredit aufnehmen**, kannst du die dafür anfallenden **Zinsen von der Steuer absetzen.**
Das ist etwa dann der Fall, wenn du Zinsen auf einen Firmenkredit bezahlst. Dieser Sollzins kann als **Betriebsausgabe **gesehen und steuerlich geltend gemacht werden. Erkundige dich am besten bei deinem Steuerberater und lass dich dahin gehend beraten.
## Wie oft werden Zinsen an das Geschäftskonto ausgezahlt?
Die Zinsen werden entweder** vierteljährlich, monatlich oder jährlich **ausgezahlt. Es kommt hier immer auf die jeweilige Bank an, bei welcher du dein Konto erstellt hast.
Es gibt viele Firmenkonten, die nur sehr geringe oder gar keine Zinsen zahlen. Dabei handelt es sich meistens um Girokonten oder Tageskonten, bei welchen du täglich Zugriff auf dein Geld täglich hast.
Es empfiehlt sich, dass du dir bereits bei der Gründungsphase Gedanken darüber machst, **welches Geschäftskonto sich für dich am besten anbietet.**
## Geschäftskonto mit Zinsen – Fazit
Egal ob Solo-Selbstständige, Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft: Ein Geschäftskonto bietet sich für alle unterschiedlichen Rechtsformen an. Das vereinfacht die [**Trennung von privaten und geschäftlichen Transaktionen**](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/) und erleichtert dein Leben auf viele Weise.
Wichtig zu wissen ist es hierbei jedoch, dass es auf Geschäftsgirokonten so gut wie nie Zinsen gibt. Für Unternehmen kann es sich deshalb lohnen, ein anderweitiges **Geschäftskonto mit Zinsen zu eröffnen**, etwa ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto.
Zudem solltest du bei der Wahl eines Geschäftskontos darauf achten, welche Sollzinsen bei Dispokrediten anfallen.
Banken wie Vivid, FYRST, N26 und die Deutsche Bank bieten ihren Kunden** faire Guthabenzinsen auf unterschiedliche Geldanlagen **an. Bevor du ein Konto bei einem Anbieter eröffnest, solltest du darauf achten, welche Zinsen angeboten werden.
Mein Vergleich erleichtert dir deine Entscheidung hoffentlich etwas. **Mein Favorit ist FYRST: **Der Dienstleister bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif für natürliche Personen und macht die **Eröffnung eines Festgeldkontos mit Zinsen besonders einfach.**
## FAQ
**Welche Banken bieten Geschäftskonten mit Guthabenzinsen an?**Konten mit Guthabenzinsen findest du bei Vivid, FYRST, der Deutschen Bank und N26 (nur Privatkunden). Dabei handelt es sich allerdings nicht um Zinsen auf Girokonten, sondern Tages- oder Festgeldkonten.
**Lohnt sich ein Festgeldkonto mit Zinsen auf lange Sicht?**Wenn du Geld übrig hast, kann es sich lohnen, einen bestimmten Betrag für einen guten Zinssatz fest anzulegen. Entscheide dich jedoch für einen kürzeren Zeitraum unter fünf Jahren. Ansonsten kannst du durch steigende Marktzinsen einen Nachteil haben, wenn du dein Geld zu einem festen Zinssatz angelegt hast.
**Welche Unternehmensrechtsformen können ein Geschäftskonto mit Zinsen eröffnen?**Es besteht für alle unterschiedlichen Rechtsformen die Möglichkeit, ein Geschäftskonto mit Guthabenzinsen zu eröffnen. Allerdings bietet nicht jede Bank Kontomodelle für alle Rechtsformen – informiere dich deshalb im Voraus und entscheide dich je nach deinen individuellen Ansprüchen.
**Auf welche Arten von Zinsen sollte ich bei meinem Geschäftskonto achten?**Bei einem Geschäftskonto sind vor allem Guthabenzinsen und Sollzinsen bzw. Überziehungszinsen wichtig. Es lohnt sich auch, die Kreditzinsen im Auge zu behalten. Wenn dein Unternehmen internationale Transaktionen durchführt, solltest du zudem die Devisenzinsen berücksichtigen, die auf Fremdwährungsguthaben oder Kredite anfallen können.
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# Kosten beim Geschäftskonto – Die besten Konten im Vergleich 2026
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-kosten/
Ein Geschäftskonto hilft Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen dabei, geschäftliche und private Ausgaben und Einnahmen strikt voneinander zu trennen.
Auch für die betriebswirtschaftliche Auswertung und die Steuererklärung ist ein [Firmenkonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) unverzichtbar. Viele Unternehmen sind dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen.
Freiberufler und Selbstständige können sich hingegen individuell entscheiden, ob sie ein Geschäftskonto oder das private Girokonto nutzen möchten.
Dank der vielen Vorteile im Bereich Buchhaltung, Überblick und Steuererklärung kann ich jedoch jedem ein Geschäftskonto empfehlen.
Eine [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) muss dabei nicht immer hohe Gebühren oder Kosten verursachen. Im Internet lassen sich einige Anbieter finden, die **Geschäftskonten günstig oder sogar kostenlos anbieten.**
Ich habe für dich einen **Vergleich der besten Geschäftskonten und deren Kosten** zusammengestellt, mit welchen du herausfinden kannst, welches Konto sich für dich am besten eignet.
**Geschäftskonto Kosten – die wichtigsten Fakten:**
- Welche Kosten für ein Geschäftskonto anfallen, kommt auf das Kontomodell und den Anbieter an.
- Bei vielen Banken kannst du ein Geschäftskonto kostenlos eröffnen.
- Bei einem Girokonto für geschäftliche Zwecke können fixe und variable Kosten anfallen: Das sind etwa Kontoführungsgebühren, aber auch eventuell anfallende Kosten für beleghafte Buchungen.
- Wie viel du für ein Firmenkonto ausgeben solltest, kommt auf deine Ansprüche an. Viele kostenlose Konten bieten gute Leistungen für Freelancer und Selbstständige.
## Geschäftskonto eröffnen – Kosten und Zinsen
Vor allem dann, wenn es um ein Geschäftskonto geht, **können die Gebühren für die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) und Zinsen variieren. **Die Angebote der Banken unterscheiden sich sehr, wenn es um den Preis und die Leistungen geht.
Bei vielen Banken in Deutschland kann allein die **Kontoführungsgebühr **im Monat mehrere Hundert Euro betragen. Doch nicht nur diese fixen Kosten sind zu beachten, sondern auch weitere Kosten wie die Verzinsung sind wichtig.
Im Folgenden findest du eine genauere Erklärung zu den einzelnen **möglichen Kosten eines Geschäftskontos.**
### Monatliche Kontoführungsgebühren
Wie hoch die **monatlichen Gebühren für die Kontoführung **ausfallen, kommt auf den gewählten Tarif an. Viele Banken bieten mehrere Modelle, von kostenlosen Optionen bis zu Beträgen über 100 Euro oder mehr pro Monat.
Meist gilt:** je teurer der Tarif, desto mehr Leistungen sind inkludiert. **Zusatz-Tools wie Buchhaltungsintegrationen etwa sind oft erst ab einem Bezahltarif dabei.
### Beleglose und beleghafte Buchungen
Ein weiterer wichtiger Punkt sind **mögliche Kosten für beleglose und beleghafte Buchungen. **In den meisten Fällen müssen Unternehmen für jede Buchung eine gewisse Gebühr zahlen.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Auszahlungen, Einzahlungen, Lastschriften, Überweisungen oder Daueraufträge handelt.
- **Beleghafte [Buchungen](https://bloggiraffe.de/8-buchungen-auf-dem-geschaeftskonto/)** werden mittels Überweisungsträger durch einen Bankberater durchgeführt.
- **Beleglose Buchungen **werden hingegen elektronisch vom Kunden selbst ausschließlich online via Online-Banking durchgeführt.
Ebenfalls unterscheiden sich beleghafte und beleglose Buchungen in ihrem Preis. Im Vergleich zu beleghaften Buchungen sind **beleglose Buchungen günstiger.**
Der Grund dafür ist, dass weder Papier noch Person dafür gebraucht werden.
In der Regel kosten diese nur wenige Cents, bei vielen Geschäftskonten sind sie auch bis zu einer gewissen Anzahl kostenlos.
Für beleghafte Buchungen dagegen musst du je nach Bank mit Kosten zwischen 50 Cent und 3 Euro pro Buchung rechnen.
### Zinsen
Wenn du in der Zukunft einen** [Kredit für dein Business aufnehmen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-dispo/) möchtest**, solltest du auch die Zinsen beachten. Gerade bei geduldeten Überziehungen und Dispokrediten sind die Bandbreiten der Zinsen groß.
Für Unternehmen, bei welchen die Geschäftskonten oft negative Kontostände aufweisen, spielt dies eine besonders wichtige Rolle. Des Weiteren sind auch Guthabenzinsen ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Entscheidung für ein Konto geht.
### Debit- und Kreditkarten
Ein weiterer möglicher Kostenpunkt sind Karten. Mindestens eine [Kreditkarte bietet ein Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-kreditkarte/) **in der Regel kostenlos **an und auch eine Girocard sollte dabei sein. Viele [Firmenkonten](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) bieten ihren Kunden **mehrere Business-Kreditkarten** an.
Manchmal wird für die Ausstellung der Karten eine einmalige Gebühr fällig, in anderen Fällen bezahlst du eine Jahresgebühr.
Gehe nicht nur sicher, ob du **eine kostenlose Kreditkarte erhältst**, sondern informiere dich außerdem, ob es sich dabei um eine MasterCard oder VISA handelt.
Goldene [Business-Kreditkarten](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/) verfügen oft über äußerst attraktive Versicherungsleistungen. So gibt es Banken, die eine Auslandsversicherung anbieten, was bei Geschäftsreisen äußerst vorteilhaft sein kann.
So hast du die Möglichkeit, am Terminal Buchungen durchzuführen und kannst an Automaten Bargeld abheben. Ebenfalls ist es wichtig, dass deine Bank ein **dichtes Netz an Geldautomaten hat.**
## Anbieter von kostenlosen Firmenkonten
Bei deiner Wahl des Geschäftskontos bieten sich dir **einige kostenlose Alternativen.** Vor allem Online-Dienstleister, welche sehr moderne Finanzmanagementlösungen anbieten, haben die Nase in diesem Bereich ganz vorn.
Ich habe für dich einige **Anbieter von Geschäftskonten ohne monatliche Grundgebühren** geprüft und möchte dir hier nun die besten vorstellen:
- [Finom*](https://bloggiraffe.de/link/finom)
- [Kontist*](https://bloggiraffe.de/kontist/)
- [N26*](https://bloggiraffe.de/link/n26/)
- [FYRST*](https://bloggiraffe.de/link/fyrst/)
- [Revolut*](https://bloggiraffe.de/revolut/)
### Kostenlose Geschäftskonten – die besten Banken im Direktvergleich
**All diese [Geschäftskonten kannst du online kostenlos eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/). **
Möchtest du ein Konto eröffnen, musst du natürlich [einige Voraussetzungen erfüllen](https://bloggiraffe.de/voraussetzung-fuer-ein-geschaeftskonto/) – dazu aber im nächsten Abschnitt mehr.
## Konto eröffnen kostenfrei – Voraussetzungen
Wenn du nun eine passende Bank gefunden hast, kannst du das** Konto meistens direkt online eröffnen. **Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein privates Girokonto oder ein Geschäftskonto handelt.
**In meinem [Geschäftskonto-Vergleich](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/)** kannst du einfach herausfinden, welches Konto für dich das beste ist. Du kannst dir direkt auf der jeweiligen Website einen Überblick verschaffen und den Antrag online ausfüllen.
Im Anschluss prüfen die Filialbanken, Direktbanken oder Online-Banken deine Angaben. Neukunden können sich je nach Bank **per Videoident oder in der Filiale legitimieren.**
### Das ist bei der Eröffnung eines Geschäftskontos notwendig
Wenn du eine natürliche Person bist und ein [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) möchtest, musst du **mindestens 18 Jahre alt sein.** Dabei ist es egal, um welche Rechtsform es sich bei deinem Business handelt.
Ebenfalls benötigst du einen gültigen Reisepass oder Personalausweis, um dich auszuweisen. Eine **Wohnsitzbestätigung **ist ein weiteres Kriterium, um ein Geschäftskonto zu eröffnen.
Juristische Personen benötigen bei der Eröffnung eines Firmenkontos zusätzlich einen **Gesellschaftervertrag**.
Zudem muss sich die Niederlassung des Unternehmens in Deutschland befinden. Sollte das Unternehmen im Handelsregister eingetragen sein, dann musst du als Antragsteller den entsprechenden Auszug vorweisen.
**Notwendige Dokumente im Überblick:**
- Registerauszüge
- Gesellschaftervertrag
- Ausweis oder Reisepass
- Gewerbeanmeldung
## Die 4 besten Geschäftskonten mit niedrigen Gebühren
Bevor du dich für die **[Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) bei einer bestimmten Bank entscheidest**, solltest du die unterschiedlichen Leistungen, Konditionen und Gebühren der jeweiligen Kontomodelle betrachten.
Diese Liste kann dir bei der Entscheidung für ein neues Geschäftskonto helfen:
### 1. FINOM BUSINESS Konto
- Für Unternehmen und Selbstständige geeignet
- Kostenlose Visa-Karten inklusive (virtuell und physisch)
- 100.000 Euro Einlagensicherung
- Bis zu 3 % Cashbacke
- Dauerhaft 0 Euro Kontoführungsgebühr
### 2. N26 Business Geschäftskonto
- 0 Euro Kontoführungsgebühr
- Für Freelancer geeignet
- Virtuelle Visa Debitcard inklusive
- 0,1 % Cashback auf Einkäufe
- Kostenlose Abhebungen von Bargeld
- 0 % Gebühren bei Fremdwährungszahlungen
- Unlimitierte, gebührenfreie Buchungen für Geschäftstransaktionen
- Einlagensicherung bis 100.000 Euro
### 3. FYRST Geschäftskonto
- 0 Euro Grundgebühr für Selbstständige (OHG, GmbH, GbR etc. 6 Euro monatliche Kontoführungsgebühr)
- Kostenlose [FYRST](https://bloggiraffe.de/fyrst-geschaeftskonto-review/) Card und Kreditkarte
- 50 kostenfreie Buchungsposten pro Monat
- Vergabe einer IBAN direkt nach Eröffnung des Kontos
- Visa Business Card inklusive
- DATEV-Integration
- Geschäftskredite möglich
- Deutsche Bank
### 4. Kontist Business Konto
- 0 Euro Grundgebühr
- Dispokredit möglich
- Visa Debitcard enthalten – virtuell
- Für Solo-Selbstständige sehr gut geeignet
- Echtzeit-Steuerschätzung
## Wer benötigt ein Geschäftskonto?
Ein Geschäftskonto ist dann **Pflicht, wenn du eine Kapitalgesellschaft wie eine GmbH oder UG gründest.** Der Grund dafür ist, dass du hier die Stammeinlage von 25.000 Euro einzahlen muss.
Personengesellschaften wie eine GbR, Freelancer und Selbstständige sind **nicht dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu eröffnen**. Dennoch empfehle ich ein Geschäftskonto für Freiberufler und Selbstständige. Ein separates Konto bietet zahlreiche Vorteile in den Bereichen Buchhaltung, Transaktionen und Buchungsposten. Aus diesen Gründen kann ich wirklich **jedem Unternehmer die Eröffnung eines Geschäftskontos empfehlen.**
Zudem kannst du mit einem Geschäftskonto etwaige Mehrkosten vermeiden. So sparst du dir nicht nur den Arbeitsaufwand mit dem Steuerberater, sondern hast es auch mit der [Buchhaltung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-buchhaltung/) leichter. Dank der **vielen kostenlosen oder günstigen Geschäftskonten** ist mittlerweile auch der Preis kein Hindernis mehr.
## Kostenfreies Geschäftskonto Vergleich – Fazit
Ein eigenes Konto für das Geschäftliche ist eine wesentliche Investition für Unternehmen: Daher ist es wichtig, die Kosten sorgfältig zu berücksichtigen.
Für ein **Geschäftskonto können verschiedene Kosten anfallen,** darunter monatliche Kontoführungsgebühren, Transaktionsgebühren, Gebühren für Überweisungen und internationale Transaktionen sowie möglicherweise weitere Servicegebühren.
Seit Langem werden Firmenkonten nicht mehr nur von Filialbanken angeboten: Im Internet gibt es zahlreiche Fintech-Unternehmen und Online-Banken, die Geschäftskonten anbieten.
Bei vielen Online-Anbietern ist es in wenigen Schritten möglich, ein [Geschäftskonto ohne Schufa](https://bloggiraffe.de/geschaftskonto-ohne-schufa/) zu erstellen. Zudem gibt es** kostenlose Geschäftskonten**, die Unternehmern helfen, ihre Finanzen im Rahmen zu halten.
Wichtig bei der Wahl eines Anbieters und Kontos sind die inkludierten Leistungen und zusätzliche Kosten. Diese solltest du bei der **Wahl des passenden Geschäftskontos** unbedingt beachten, um die beste Option zu finden.
Sämtliche Konten aus meinem Vergleich bieten gute Konditionen und niedrige Kosten für Selbstständige und Gründer.
**[Mein Favorit ist das Finom Solo*](https://bloggiraffe.de/link/finom): **Es bietet einen dauerhaft kostenfreien Tarif an und ist super für Einzelunternehmer geeignet.
## FAQ
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# Geschäftskonto für Gründer eröffnen – Vergleich der besten Konten 2026!
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gruender/
Für Gründer spielt die Wahl eines passenden Geschäftskontos eine bedeutende Rolle. Nur mit einem geeigneten Konto behalten sie den Überblick über ihre Finanzen und können unnötige Kosten vermeiden.
Es gibt mittlerweile eine riesige Auswahl an Geschäftskonten, sowohl bei Filialbanken als auch bei Direkt- und Online-Banken. Vor allem im Internet findest du viele Anbieter, bei denen du als Gründer ein Konto eröffnen kannst.
Weil die Auswahl so vielseitig ist, ist es nicht einfach zu wissen, welches Konto eigentlich das beste für dich ist. In diesem Beitrag möchte ich dir **unterschiedliche Geschäftskonten für Gründer **vorstellen, um deine Entscheidung etwas zu erleichtern.
**Geschäftskonto für Gründer – die wichtigsten Fakten:**
- Obwohl das Führen eines Geschäftskontos nicht für alle Gründer Pflicht ist, lohnt es sich in jedem Fall.
- Ein geschäftliches Konto hilft Unternehmen in Gründung von Anfang an bei der Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Finanzvorgängen.
- Bei der großen Auswahl an Optionen ist es entscheidend, die verschiedenen Anbieter und Kontomodelle eingehend zu vergleichen. Nur so kann die richtige Entscheidung getroffen und das optimale Konto passend zu den individuellen Ansprüchen ausgewählt werden.
## Wer braucht ein Geschäftskonto?
Es gibt für Personengesellschaften und Freiberufler **keine gesetzlichen Verpflichtungen**, ein [Firmenkonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) zu führen. Die geschäftlichen Buchungen können einfach über das private Konto stattfinden. Diese Unternehmensformen müssen nicht zwingend ein Geschäftskonto führen:
- Kommanditgesellschaft (KG)
- Offene Handelsgesellschaft (OHG)
- Gesellschaft bürgerliche Rechts (GbR)
- Partnergesellschaft (PartG)
Auch wenn für dich keine Pflicht für ein Geschäftskonto besteht, kann ich dir dies trotzdem empfehlen. Die **Trennung von privaten Einnahmen und Ausgaben** wird durch ein Geschäftskonto um einiges erleichtert. Ebenfalls kann die **Buchführung **mit einem Geschäftskonto einfacher durchgeführt werden. Ein Privatkonto eignet sich eher weniger für geschäftliche Zwecke.
Des Weiteren kann ein [Geschäftskonto für Einzelunternehmen oder Selbstständige](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-einzelunternehmer/) dir dabei helfen, einen professionellen Eindruck bei deinen Kunden zu hinterlassen.
**Für wen ein Geschäftskonto Pflicht ist:**
- GmbH oder UG
- AG
- KGaA
## Geschäftskonto für Gründer - Vergleich im Überblick [year]
## Girokonto vs. Geschäftskonto: Kann ich mein privates Girokonto als Geschäftskonto nutzen?
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass es sich bei einem Geschäftskonto um ein Girokonto handelt, **das sich für Unternehmen, Selbstständige und Gewerbetreibende eignet.** Viele Banken bezeichnen es auch als Gewerbekonto oder Geschäftsgirokonto.
In seinen Grundfunktionen unterscheidet sich ein Geschäftskonto nicht von einem herkömmlichen Girokonto, welches du bereits aus dem privaten Gebrauch kennst. Im Vergleich zu einem Geschäftskonto ist ein privates Konto in der Regel günstiger.
Aus diesem Grund stellen sich hier auch viele Gründer die Frage, ob man vielleicht das [private Girokonto als Geschäftskonto nutzen kann](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/).
Ich möchte dir gerne erklären, warum ein privates Konto keine Alternative zum Geschäftskonto ist:
- Viele Banken geben in ihren AGB an, dass **private Girokonten nicht geschäftlich genutzt werden dürfen.**
- **Für Kapitalgesellschaften wie eine** **UG oder GmbH ist es Pflicht**, ein Geschäftskonto zu führen.
- Auf einem privaten Konto werden die **privaten Finanzen und geschäftlichen Finanzen miteinander vermischt**. Der Überblick wird dadurch erschwert und gleichzeitig bringt auch die Buchhaltung viel mehr Aufwand mit sich.
Egal, ob du selbstständig, [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) oder Freiberufler bist oder sogar eine größere GmbH führst: Auf ein Geschäftskonto solltest du in keinem Fall verzichten. Welche **Vorteile ein [Geschäftskonto für Freiberufler und Selbstständige](https://bloggiraffe.de/die-besten-geschaeftskonten-selbststaendige-freiberufler/) **bietet, verrate ich dir im nächsten Absatz.
## Konto für Gründer eröffnen – das sind die Vorteile
Wenn du ein Geschäftskonto eröffnest, kannst du von vielen unterschiedlichen Vorteilen profitieren. Ich habe für dich einige dieser Vorteile aufgelistet:
- Durch die Eröffnung eines Geschäftskontos kannst du deine **privaten und geschäftlichen Finanzen einfach und übersichtlich trennen.** So verschaffst du dir einen besseren Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben.
- **Ein Geschäftskonto zu eröffnen, ist sehr einfach.** Der ganze Prozess dauert nur wenige Minuten und kann direkt online durchgeführt werden.
- Ein Firmenkonto kann dir die **Buchführung deutlich erleichtern**.
- Findet eine **Betriebsprüfung durch das Finanzamt** statt, hat dieses keinen Einblick auf deine privaten Einnahmen und Ausgaben.
- Geschäftskonten gibt es mit vielen **unterschiedlichen Zusatzfunktionen**. Diese Funktionen werden dir bei einem herkömmlichen Girokonto nicht angeboten.
- Je nach Tarif **halten sich die Gebühren in Grenzen**. Zudem kannst du die anfallenden Kosten für das Geschäftskonto steuerlich absetzen. Wird das private Girokonto auch als Geschäftskonto verwendet, ist dies nicht möglich.
Wie du an den Vorteilen erkennen kannst, lohnt sich ein Geschäftskonto für Gründer von Anfang an!
## Die besten Geschäftskonten für deine Gründung im Vergleich
Jetzt möchte ich dir die besten Geschäftskonten für Gründer im Vergleich [year] vorstellen:
### Testsieger Platz 1: Finom Start
Quelle: finom.de
Wenn es um das** beste Geschäftskonto im Jahr [year] geht**, ist [Finom deutlich Testsieger*](https://bloggiraffe.de/link/finom). Die Geschäftskonten von Finom sind für **alle gängigen Rechtsformen geeignet.**
Der Tarif Finom Start konnte mit diesen Punkten überzeugen:
- Ein Finom-Konto bietet sich hervorragend **für Solo-Selbstständige, Kapitalgesellschaften und Freiberufler** an.
- Die monatliche **Grundgebühr beim Tarif Finom Start beträgt 7 Euro **bei jährlicher Zahlung. Der Tarif enthält **100 kostenfreie beleglose Buchungsposten **pro Monat. Darüber hinaus anfallende Buchungsposten werden mit 20 Cent verrechnet. Für Zahlungen wird ein **Cashback von 2 % **gutgeschrieben.
- Unterkonten sind inklusive. Nutzer erhalten außerdem **drei physische Visa-Karten** und unbegrenzt viele virtuelle Debitkarten kostenlos.
- Du kannst bis zu **2.000 Euro im Monat gebührenfrei vom Konto abheben**.
- Im Tarif ist eine **spezielle Software zur Rechnungsstellung** beinhaltet.
Neben diesem Tarif bietet Finom auch einen Einstiegstarif an. Dabei handelt es sich um den **Tarif Solo ohne monatliche Kontoführungsgebühren**.
Dieser Tarif bietet sich dann an, wenn wenige Buchungen anfallen. Andererseits ist mit Finom Premium auch ein Update möglich. Dieses enthält mehr Karten, 200 kostenfreie Buchungen und zusätzliche Unterkonten.
Egal für welchen Tarif du dich als Gründer entscheidest: **Finom eignet sich hervorragend als separates Geschäftskonto.**
### Platz 2: N26 Business Smart
Quelle: n26.com/de
Die [Direktbank N26*](https://bloggiraffe.de/link/n26/) bietet ebenfalls ein Geschäftskonto, das in meinem Vergleich sehr gut abgeschnitten hat. Jedoch können **bei N26 nur Freiberufler und Einzelunternehmer** ein Konto erstellen, nicht aber juristische Personen, Personen- und Kapitalgesellschaften.
Ein großer Vorteil bei N26 sind die niedrigen Kontoführungsgebühren: Hier kannst du von einem deutlichen Preisvorteil profitieren. Vor allem dann, wenn du zu den Vielbuchern gehörst, eignet sich das [N26 Business Smart](https://bloggiraffe.de/n26-geschaeftskonto-business-review/) perfekt für dich.
- Bei diesem Konto sind **alle beleglosen Buchungsposten inklusive**. Es fallen keine Extrakosten für dich an.
- Die **monatlichen Kontogebühren betragen 4,90 Euro. **
- **Eine Debitkarte** ist inklusive.
- Der Tarif beinhaltet** zehn Unterkonten.**
- Im Bereich Bargeldauszahlungen und Bargeldeinzahlungen ermöglicht dir der Anbieter** fünf monatliche Abhebungen kostenlos. **
- Du kannst **Einzahlungen bis 999 Euro tätigen.**
Das N26 Business Smart **eignet sich optimal für Freelancer**. So sind hier zum Beispiel kleinere Kredite für eine Anschaffung von Equipment möglich. Ein kleiner Nachteil: Mit 0,1 % fallen die Cashbacks eher niedrig aus.
### Platz 3: FYRST BASE
Quelle: Fyrst.de
Ein weiteres beliebtes Geschäftskonto für Gründer ist das Konto von [FYRST BASE*](https://bloggiraffe.de/link/fyrst/).
Es handelt sich bei diesem Anbieter um eine Tochter der Deutschen Bank. Wer sich für FYRST entscheidet, profitiert von einem** kostengünstigen Online-Konto.**
Gleichzeitig kannst du hier auch die Bankdienstleistungen nutzen, die dir von klassischen Banken angeboten werden.
- Sowohl **Einzelunternehmer als auch Freiberufler** können bei FYRST ein Konto erstellen. Doch auch für Kapitalgesellschaften wie **GmbHs oder UGs** eignet sich dieses Kontomodell hervorragend.
- Der große Vorteil an diesem Kontomodell ist, dass es **für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Personengesellschaften völlig kostenlos ist:** Es fallen hier keine monatlichen Kontogebühren an.
- **Für Kapitalgesellschaften und Gründer **bietet FYRST ein Starterpaket mit monatlichen Gebühren ab 6 Euro.
- Pro Monat sind im Tarif **50 beleglose Buchungsposten** enthalten. Anschließend kostet eine Buchung 0,19 Euro.
- Kostenlos inklusive ist **eine Girocard und eine [Kreditkarte](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/).**
- **Auszahlungen sind kostenlos**, während Einzahlungen ab 3 Euro möglich sind.
- Unterkonten sind ebenfalls möglich, doch müssen extra dazugebucht werden.
### Platz 4: Kontist Free
Quelle: kontist.de
Auch mit einem [Konto von Kontist*](https://bloggiraffe.de/kontist/) kann das Leben für Selbstständige erleichtert werden.
Kontist Free – das wird dir geboten:
- Kontist bietet seinen Nutzern ein **Ident-Verfahren per Video **an, so kann hier alles problemlos online erledigt werden.
- Das Firmenkonto von Kontist eignet sich **ausgezeichnet für Selbstständige, Kleinunternehmer, Freiberufler und Gewerbetreibende**.
- Du erhältst **zehn kostenlose Transaktionen **im Monat.
- Du kannst **zwei Rechnungen pro Monat** erstellen.
### Platz 5: Qonto – Basic-Tarif
Quelle: qonto.com
Ein weiteres sehr **beliebtes Geschäftskonto für deine Gründung **gibt es [bei Qonto*](https://bloggiraffe.de/link/qonto/).
Hier wird dir ein intuitives Online-Banking-Erlebnis geboten. Es bietet sich **optimal für Freiberufler, Start-ups und KMU **an.
Ein Geschäftskonto bei Qonto bietet sich für dich an, wenn du viel Wert auf zusätzliche Funktionen und klare Kostenstrukturen legst.
- Im Bereich der Buchhaltung werden den Nutzern **viele zusätzliche Funktionen **angeboten.
- Die Gebühren bei Qonto betragen **9 Euro im Monat**. Ebenfalls steht dir eine 30-tägige Testversion zur Verfügung.
- **Kundenservice **ist jeden Tag erreichbar.
- Mit diesem Konto sind **Lastschriften und SEPA Überweisungen in Echtzeit **möglich.
- Eine **[deutsche IBAN](https://bloggiraffe.de/besten-geschaeftskonten-mit-deutscher-iban/)**
- **MasterCard inklusive**
## Kriterien für die Wahl deines Firmenkontos
Wenn es um die **[Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) für dein Business **geht, ist es wichtig, dass du dir die unterschiedlichen Kontomodelle genau ansiehst.
Selbstverständlich kommt es hier auch immer auf die Unternehmensform an, um zu entscheiden, welches das richtige Geschäftskonto für dich persönlich ist. Vor allem bei der Gründung einer GmbH spielt die Kontowahl eine wichtige Rolle.
Um das passende Konto für dich zu finden, gibt es einige Kriterien, die du beachten solltest. Nicht nur die **Leistungen und Gebühren** sind entscheidende Faktoren, sondern noch einige weitere Dinge:
- **Voraussetzungen für die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/): **Achte darauf, ob deine gewählte Bank ein passendes Geschäftskonto für deine Rechtsform anbietet. Ist das Eröffnen eines Geschäftskontos trotz Schufa-Eintrag möglich?
- **Gebühren und Zahlungsverkehr: **Achte auf die Gebühren. Wie hoch sind die Kosten für beleghafte und beleglose Buchungen? Sind Echtzeitüberweisungen möglich?
- **Digitales Zahlen und Karten: **Benötigst du unterschiedliche Kartentypen und Dienste, wie zum Beispiel Google Pay und [Apple Pay](https://bloggiraffe.de/wie-bezahle-ich-mit-apple-pay/)?
- **Bargeldtransaktionen: **Sind mit dem Geschäftskonto auch Einzahlungen und Auszahlungen möglich? Wenn ja, dann achte darauf, welche Kosten dafür anfallen.
- **Kredit und Finanzierung:** Bietet das Geschäftskonto Kredite für Unternehmen? Prüfe, in welchem Umfang dir die Bank einen Kredit oder eine Finanzierung anbietet.
- **Auslandszahlungsverkehr:** Benötigst du SWIFT-Überweisungen?
- **Features:** Bietet das Konto Unterkonten, Multibanking, Rechnungssoftware usw.?
- **Service:** Willst du dein Konto online eröffnen, ist es wichtig, dass die Banken einen Kundenservice anbieten. Auch danach sollte dir dieser bei Fragen und Problemen zur Verfügung stehen.
Egal, ob du ein** Konto für Selbstständige oder ein Konto für ein anderes Unternehmen** eröffnen möchtest: Beachtest du bei deiner Entscheidung diese Kriterien, wird dir die Auswahl des passenden Kontos um einiges erleichtert werden.
## Geschäftskonto-Vergleich für Gründer – Fazit
Für Gründer, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen **bietet ein Geschäftskonto viele Vorteile. **Ein Geschäftskonto lohnt sich, weil damit die Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen ermöglicht wird.
Das erleichtert dir die Buchhaltung** **und hilft dir dabei, deine Ein- und Auszahlungen im Überblick zu behalten.
Es gibt viele unterschiedliche Anbieter, die er dir ermöglichen, online ein Geschäftskonto zu eröffnen – etwa Kontist, Finom und N26. Um das passende Konto zu finden, solltest du auch auf die unterschiedlichen Tarife und Konditionen der Anbieter achten.
In meinem [Geschäftskonto-Vergleichstest 2024](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) war deutlich zu erkennen, dass der** **[**Tarif Finom Start der Testsieger ist***](https://bloggiraffe.de/link/finom).
Für welches Konto oder für welchen Tarif du dich letztendlich entscheidest, kommt natürlich auf deine eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an.
## FAQ
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# Der ultimative Guide zu internen Links in WordPress: Inkl. Vergleich der besten SEO Plugins
Source: https://bloggiraffe.de/interne-verlinkung-wordpress/
Lange standen interne Links im Schatten der externen und Backlinks. Dabei sind sie mindestens genauso wichtig und können deiner Webseite einen großen Mehrwert verleihen. Sie sorgen dafür, dass deine Leser sich besser zurechtfinden und lenken die Aufmerksamkeit auf andere interessante Inhalte.
Interne Verlinkungen in WordPress zu setzen ist nicht schwer – wenn man weiß, wie es geht und worauf man dabei achten sollte. In diesem Artikel bekommst du eine **Schritt-für-Schritt-Anleitung **für das manuelle Setzen von Hyperlinks sowie eine Vorstellung der besten Plugins zur Automatisierung von internen Links.
Am Ende findest du noch meine Geheimtipps für WordPress-Verlinkungen.
**Interne Links in WordPress einfügen – die wichtigsten Fakten:**
- Interne Hyperlinks auf WordPress Sites führen User zu weiteren interessanten Artikeln innerhalb derselben Domain. So tragen sie zur Verbesserung des Nutzererlebnisses bei.
- Ein weiterer Vorteil: Sie steigern die Sichtbarkeit anderer Inhalte. Einerseits, weil die Leser beim Durchlesen darauf aufmerksam gemacht werden, andererseits aus SEO-Gründen.
- Apropos SEO: Suchmaschinen lieben Hyperlinks! Wichtig ist dabei, dass diese sinnvoll gesetzt sind und über einen aussagekräftigen Ankertext verfügen.
- Hyperlinks kannst du entweder manuell setzen oder diesen Prozess mit einem Plugin automatisieren. In diesem Artikel erfährst du mehr über beide Optionen!
## Was sind interne Verlinkungen?
Interne Verlinkungen sind **klickbare Hyperlinks im Main Content einer Site**, die den Leser zu einer anderen Unterseite innerhalb der gleichen Domain führen. Dies geschieht entweder durch eine Weiterleitung oder indem sich die Ziel-URL in einem neuen Fenster öffnet.
Dabei kann es sich um einen beliebigen Inhalt auf derselben Domain handeln, etwa einen Artikel, ein Kontaktformular, ein Bild oder auch ein WooCommerce [Onlineshop](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/).
### Warum sind interne Links wichtig?
Interne Links helfen Besuchern dabei, sich auf deiner Webseite zurechtzufinden. Sie können damit so einfach wie möglich **durch die Website navigieren** und werden auf andere interessante Inhalte aufmerksam gemacht.
Das führt zu einer verbesserten Nutzererfahrung und kann zudem die [Verweildauer](https://de.ryte.com/wiki/Verweildauer) steigern. Bietest du auf deiner Webseite Services oder Produkte an, kannst du deine Leser so direkt auf Verkaufs- oder Kontaktseiten weiterleiten.
Doch die Hyperlinks haben noch einen weiteren Vorteil: Sie spielen eine **bedeutende Rolle bei der SEO-Optimierung.** Gute Links können Google und Co. nämlich anzeigen, dass die Inhalte deiner Webseite relevant und lesenwert sind.
**Hier die Vorteile im Überblick:**
- Bessere Nutzererfahrung und einfaches Navigieren (wichtige Informationen werden einfach gefunden)
- Besonders für Smartphone-User: Mehr Übersichtlichkeit auf kleinen Displays
- Erhöhung der Linkkraft (Link Juice)
- Helfen Google dabei, eine Website zu crawlen und zu indexieren
- Können SEO für WordPress Sites verbessern (Rankingfaktor bei Google: Deine Website erscheint möglicherweise weiter oben in der Suche)
- Möglichkeit, die Relevanz und Autorität einer Website zu erhöhen
All diese Aspekte machen interne Hyperlinks auf WordPress zu einem wichtigen Bestandteil deiner [Onpage-Optimierung](https://bloggiraffe.de/kostenlose-seo-tools-on-offpage-optimierung/).
## Interne Verlinkung in WordPress: Die besten SEO Plugins [year] im Überblick
**Mein Tipp: **Entscheide dich für ein Tool und bleib dabei. Bei WordPress solltest du niemals zwei Tools mit den gleichen Aufgaben gleichzeitig installiert haben. Das kann sich negativ auf die Performance deiner Webseite auswirken.
## Internen Link einfügen: So geht es im Gutenberg-Editor (Visuellen Editor)
Es ist super einfach, einen **Hyperlink in einem deiner WordPress-Beiträge oder in einer WordPress-Seite** zu setzen – egal ob du den alten Classic Editor verwendest oder den Block bzw. Gutenberg Editor.
Sobald du dich im Backend deiner [Domain](https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/) eingeloggt und den Bearbeitungsmodus geöffnet hast, kannst du diesen Schritten folgen (je nach Theme und Plugins kann die Ansicht minimal abweichen):
**1. Markiere den Anker bzw. Linktext**, also die Wörter, die später klickbar sein sollen.

2.** Klicke auf das Link-Symbol** in der Werkzeugleiste.

3**. Kopiere eine URL** ins Dialogfeld. Alternativ kannst du ein Stichwort eingeben und dir Vorschläge anzeigen lassen. Wähle dann die zu verlinkende Seite aus der Drop-Down-Suche aus. Du kannst auch auf ein Bild aus deiner Mediathek verlinken.

4**. Klicke auf Bearbeiten**, um die Verlinkung anzupassen.

5. **Hier kannst du nun Link-Attribute festlegen**. So unter anderem, dass der Link in einem neuen Tab geöffnet wird, den Link auf „nofollow“ oder „sponsored“ setzen.

6.** Fertig! **Der Ankertext sollte jetzt eingefärbt sein. Natürlich kannst du im Anschluss noch anpassen, in welcher Formatierung die Hyperlinks angezeigt werden sollen.
Dies ist der standardmäßige Weg, mit dem du in WordPress interne Links setzen kannst – **für einen externen Link** folgst du einfach den gleichen Schritten, um auf externe Seiten zu verlinken.
### Seite in neuem Tab öffnen oder nicht?
Ob die Hyperlinks sich in einem neuen oder demselben Tab öffnen sollen, ist** grundsätzlich Geschmackssache.**
Zumindest bei internen Links macht es keinen großen Unterschied – schließlich bleibt der Leser trotzdem auf deiner Webseite und wird lediglich auf eine andere Unterseite umgeleitet.
Etwas anders ist es bei externen Links:
Werden diese im gleichen Fenster geöffnet, **verlässt der User deine Webseite** und wechselt auf die verlinkte Domain. Hier ist es also besser, die Einstellungen zu ändern, damit der Nutzer auf jeden Fall auf deiner Domain bleibt.
## Die besten Plugins für die interne Verlinkung in WordPress [year]
Je mehr Inhalte eine Domain hat, desto schwieriger wird es mit dem manuellen Setzen von Hyperlinks. Ältere Beiträge hast du vielleicht nicht mehr auf dem Schirm und allgemein ist dies einfach eine Mehrarbeit für dich beim Posten.
**Ein WordPress Plugin kann diesen Prozess automatisieren **und dir einiges an Arbeit abnehmen. Nachfolgend findest du meine meine Favoriten und ihre Vorteile.
### 1. LinkWhisper
Quelle: linkwhisper.com
[LinkWhisper*](https://bloggiraffe.de/link/linkwhisper/) macht dir als WordPress User automatisch Vorschläge, wo sich ein interner Link im Text anbietet. Die Besonderheit der App: Aufgrund der **Nutzung von KI** sind die Vorschläge besser als bei vielen anderen Tools.
Hier sind einige der größten Vorteile:
- Report bietet eine Übersicht über deine Beiträge und Hyperlinks
- Setzen von Hyperlinks direkt über den Report möglich, also ohne viel hin und her zu klicken
- Broken Links Report
- umfangreiche Einstellungen zur Individualisierung der Links
- Ausschließen bestimmter Posts oder Schlagwörter möglich
- persönliche Einstellungen möglich (u. a. welche Wörter, Sites oder Kategorien sollen ausgelassen werden, bestimmte Absätze können übersprungen werden)
Der Einsatz der KI macht das Tool zu einem smarten Partner in Sachen interne Hyperlinks auf WordPress. Besonders positiv: [LinkWhisper](https://bloggiraffe.de/linkwhisper/) Free kannst du langfristig kostenlos verwenden.
https://www.youtube.com/watch?v=4toIsYBaFgM&t
### 2. Internal Link Juicer
Quelle: www.internallinkjuicer.com
[Mit Internal Link Juicer*](https://bloggiraffe.de/link/internal-link-juicer/) kannst du spielend leicht interne Links erstellen. Hier legst du für deine Beiträge bzw. Seiten Keywords und Kategorien fest. So erkennt das Plugin, **welche Hyperlinks sich anbieten **und setzt diese automatisch.
Folgenden Vorteile bringt das Tool:
- automatisches Einfügen von Hyperlinks und Erzeugen von Ankertexten
- übersichtliches Dashboard mit Filtermöglichkeiten
- Überblick über Links und Performance
- umfassende Anpassungsmöglichkeiten
Während auch dieses Tool einen überzeugenden Beitrag zur SEO-Performance deiner Webseite leisten kann, bietet es einen Tick weniger Automatisierung als LinkWhisper.
Trotzdem handelt es sich auch hierbei um ein super Tool, das dir einiges an Arbeit abnehmen kann. Auch den Link Juicer bekommst du als kostenfreie Variante.
### 3. Interlinks Manager
Quelle: codecanyon.net/item/interlinks-manager/13486900
[Das Interlinks Manager Plugin*](https://bloggiraffe.de/interlinks-manager/) funktioniert ganz ähnlich wie die anderen beiden vorgestellten. Auch dieses Plugin macht dir **Vorschläge für interne Links**, hier basierend auf von dir gesetzten Kategorien und Tags.
Das sind die größten Vorteile des Plugins:
- Vorschläge basierend auf gesetzten Kategorien und Tags
- Erstellung automatischer Interlinks für bestimmte Schlagwörter
- Berechnung und Analyse des Juice einzelner Hyperlinks
- CSV-Export der Daten möglich (praktisch für anderweitige Analysen)
Das Setzen von Hyperlinks ist mit Interlinks Manager allemal einfacher, als wenn du es manuell machten müsstest.
Allerdings bietet diese App etwas weniger Automatisierung als die beiden oben vorgestellten. Besonders positiv zu erwähnen ist, dass du hier lediglich einen einmaligen Preis zahlst, wenn du dich für die Pro-Version entscheidest.
### 4. Contextual Related Posts
Quelle: wordpress.org/plugins/contextual-related-posts/
Das [Contextual Related Posts Plugin ](https://wordpress.org/plugins/contextual-related-posts/)kannst direkt in aus der WordPress Plugin Bibliothek herunterladen**.**
Es handelt sich dabei nicht um einen klassischen Link Manager, wie bei den anderen drei, allerdings bringt das Tool trotzdem einige Vorteile:
- automatische Verlinkung ähnlicher Inhalte am Ende der Seite
- Verbesserung der Navigation auf der Domain und gesteigerte Sichtbarkeit von Beiträgen
- Auswahl der Hyperlinks nach Tags oder Kategorien
Contextual Related Posts setzt die Hyperlinks am Ende der Seite, also als Leseempfehlungen.
**Ein kleiner Nachteil: **Die Links stehen hier immer erst am Ende der Seite.
Sie werden also nicht in den Fließtext eingebaut, wie das bei internen Links normalerweise der Fall ist. Trotzdem hilft das Tool bei der Navigation und kann Leser zu weiteren interessanten Seiten oder Beiträgen führen.
## Top-Tipps für gute interne Verlinkungen
Nicht jede interne Verlinkung bringt einen Mehrwert. Hier findest du einige hilfreiche Tipps für gute interne Links in WordPress:
- **Verlinke auf relevante Inhalte: **Es geht nicht darum, so viele interne Links zu setzen, wie möglich. Achte deshalb besser auf die Qualität deiner Verlinkungen. Die weiterführenden Inhalte sollten wirklich interessant sein und dem Leser einen echten Mehrwert bringen.
- **Wähle einen guten Linktext:** Achte darauf, dass du deine URLs auf aussagekräftigen Wörtern verlinkst, die dem Leser anzeigen, was ihn auf der verlinkten Seite erwartet. Vermeide Floskeln wie „Mehr Infos“ oder „Hier klicken“ und verwende stattdessen lieber Keywords oder andere aus SEO-Sicht sinnvolle Begriffe.
- **Behalte deine Links im Blick:** Prüfe deine Domain regelmäßig und entferne beschädigte oder nicht mehr funktionierende Hyperlinks. Das zeigt auch Google, dass deine Webseite auf dem neuesten Stand ist.
## Fazit: Interne WordPress Links für SEO und mehr
Für eine gute Webseite mit einer ansehnlichen SEO-Performance sind** interne Verlinkungen von hoher Bedeutung. **Wenn du gerade erst deine WordPress-Domain aufbaust und noch nicht viele Inhalte online sind, kannst du deine Hyperlinks auch manuell setzen.
Achte dabei auf die Suchmaschinenoptimierung und setze deine Links sinnvoll.
Möchtest du Zeit und Nerven sparen, nutzt du am besten ein Plugin. Damit bekommst du **smarte Vorschläge und die internen Links setzen sich wie von selbst**.
Mir gefällt **[LinkWhisper am besten*](https://bloggiraffe.de/link/linkwhisper/).**
Mit den Broken Links Reports und dem übersichtlichen Dashboard behältst du all deine internen Links immer im Blick. Zudem sorgt die vom Tool genutzte KI für intelligente Vorschläge, die das Setzen von Hyperlinks zu einem Klacks machen.
## FAQ
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# [Anzeige] Bloggen für Business: Wie Unternehmen das Potenzial von Blogs im Marketing nutzen
Source: https://bloggiraffe.de/bloggen-fuer-business/
Corporate Blogs sind im Marketing ein unterschätztes, aber wertvolles Instrument der strategischen Kommunikation.
Im folgenden Artikel erklären wir, was ein Corporate Blog genau ist und warum er zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Unternehmenskommunikation geworden ist.
Außerdem erfährst du, wie ein Corporate Blog deine Marketingstrategie unterstützen kann und wir geben dir praktische Tipps für die erfolgreiche Umsetzung deines Corporate Blogs.
## Blog-Marketing für Unternehmen
[Blog-Marketing](https://www.textbroker.de/blog-marketing) ist eine wichtige Marketing-Taktik für Unternehmen, die ihre Online-Präsenz stärken und effektiv mit potenziellen Kunden kommunizieren möchten. Es zielt darauf ab, die [Möglichkeiten von Blogs](https://bloggiraffe.de/blog-geld-verdienen-2024/) für die Bereitstellung frischer und relevanter Inhalte zu nutzen.
Durch die Integration von Blog-Marketing in ihre gesamte Marketingstrategie können Unternehmen ihre Markenbotschaft effektiv vermitteln, ihre Kompetenz unter Beweis stellen und Glaubwürdigkeit in ihrer Branche aufbauen.
Corporate Blogs sind ein wichtiger Bestandteil des Marketing-Mix vieler Unternehmen. So gehören Blogs heute zu den drei am häufigsten genutzten Medien in Content-Strategien. (HubSpot, 2021).
Sie werden gezielt eingesetzt, um die Interessen des Unternehmens wirkungsvoll zu kommunizieren. So entwickeln beispielsweise E-Commerce-Unternehmen eigene Blogs, die ihren Online-Shops mehr als nur Produktbeschreibungen bieten, indem sie beispielsweise Ratgeberartikel und Tipps veröffentlichen.
Damit verbunden ist der Trend zu Unternehmensmagazinen, für die der Bankspiegel der GLS-Bank oder das Magazin von Volkswagen erfolgreiche Beispiele sind.
Kurz nach dem Aufkommen der ersten privaten Blogs begannen auch Unternehmen, Corporate Blogs zu nutzen. Vor allem in den USA erfreuen sie sich großer Beliebtheit im Online-Marketing, aber auch in Deutschland nutzen immer mehr Unternehmen diese Plattformen für die Kommunikation mit Kunden und Stakeholdern.
Ein wesentliches Ziel von Corporate Blogs ist es, eine hohe Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google zu erreichen. Laut einer Studie von SEMrush, 2021, veröffentlichen 92 Prozent der Unternehmen regelmäßig Blogbeiträge.
## Was sind die Vorteile von Corporate Blogs?
Unternehmensblogs bieten eine direkte Kommunikationsplattform, die besonders im B2B-Bereich unerlässlich ist.
Hier sind die Top 5 Vorteile:
1. Steigerung des Website-Traffics
2. Darstellung von Aktualität und Fachwissen
3. Verbesserung der Suchmaschinenrankings
4. Zielgruppenspezifische Kommunikation
5. Darstellung von Aktualität und Fachwissen
Ein Corporate Blog bietet die einzigartige Möglichkeit, die persönliche Seite eines Unternehmens zu präsentieren, im Gegensatz zur offiziellen Unternehmenswebsite, die in der Regel einen seriösen und professionellen Auftritt bevorzugt.
Während die Hauptwebsite häufig von Kunden, potenziellen Geschäftspartnern und Investoren besucht wird, wo ein allzu informeller Ton unangebracht sein könnte, bietet der Blog einen authentischeren Einblick.
Hier können Mitarbeiter persönliche Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben oder das Unternehmen kann seine Initiativen in Bereichen wie soziales Engagement und [Nachhaltigkeit](https://www.bmz.de/de/service/lexikon/nachhaltigkeit-nachhaltige-entwicklung-14700) vorstellen.
[Die Experten der Affiliate-Marketing-Agentur Suchhelden](https://www.suchhelden.de/affiliate-marketing-agentur.php) weisen insbesondere auf den Vorteil des Corporate Blogs in seiner Funktion als experimentelle Plattform.
Er kann zum Beispiel genutzt werden, um Reaktionen auf heikle Themen zu testen. Sollte die Resonanz negativ sein, können die veröffentlichten Ansichten leicht als persönliche Meinungen der beteiligten Mitarbeiter abgetan werden.
Stößt der Inhalt jedoch auf Zustimmung, kann das Unternehmen ihn leicht für seine Zwecke adaptieren. Diese flexible Handhabung macht den Corporate Blog zu einem idealen Werkzeug für Unternehmen, die neu in der Nutzung dieses Mediums sind.
Indem Mitarbeiter inoffiziell und aus einer persönlichen Perspektive heraus bloggen, kann das Unternehmen risikofrei testen, ob sich der Aufwand lohnt und die Kommunikationsziele erreicht werden.
Durch qualitativ hochwertigen Inhalt kann ein Unternehmen sich auch als Autorität in seinem Fachgebiet positionieren und selbst zum Meinungsbildner werden.
Ein Blog kann zudem im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte ein nützliches Instrument sein. Indem man Zielgruppenmitglieder, wie zum Beispiel Studierende aus dem Maschinenbau, frühzeitig in den Blog einbindet, gewinnt das Unternehmen später leichter Mitarbeiter, da es durch den persönlichen Austausch als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird.
## Welche Formen von Corporate Blogs gibt es?
Bei einem Corporate Blog gibt es, wie bei anderen Blogs auch, keine strikten Vorgaben bezüglich Form und Zielsetzung. Auch wenn viele Unternehmen mit ihren Online-Blogs oft ähnliche Ziele verfolgen, so gibt es doch eine Vielzahl von Ausprägungen eines Corporate Blogs:
**Service-Blog:**
Hier bietet das Unternehmen Kunden zusätzliche Informationen zu seinen Produkten. Beispiele dafür sind Rezepte eines Lebensmittelherstellers oder Tipps für Handwerkerarbeiten von einem Baustoff-Fachhändler.
**Themen-Blog: **
Diese Form ist sehr breit angelegt und konzentriert sich lediglich auf ein spezifisches Themengebiet. Themen-Blogs eignen sich hervorragend, um die Expertise des Unternehmens in einem Fachbereich zu demonstrieren und so die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
**Kampagnen-Blog: **
Dieser Blog wird meist zeitlich begrenzt geführt und unterstützt spezifische Werbekampagnen. Mögliche Inhalte sind detaillierte Produktinformationen, Einblicke in soziales Engagement der Produktion oder Vorstellungen von fortschrittlichen Herstellungsverfahren.
**Customer-Relationship-Blog:**
Ziel dieses Blogs ist es, eine Community zu schaffen, die sich mit dem Unternehmen identifiziert und eine starke Bindung entwickelt. Dies kann unter anderem bei Online-Bewertungen der Produkte von Vorteil sein.
## Fazit
Ein [Corporate Blog](https://en.wikipedia.org/wiki/Corporate_blog) ist ein äußerst effektives Instrument des Online-Marketings. Auch wenn der Aufwand im Vergleich zu Social-Media-Präsenzen höher ist und die Ergebnisse oft langsamer sichtbar werden, kann ein gut geführter Corporate Blog Kunden langfristig stark an das Unternehmen binden.
Ein solcher Blog ermöglicht es dem Unternehmen zudem, durch qualitativ hochwertige Inhalte eine Expertenposition zu erlangen und als Meinungsführer in seinem Bereich Einfluss zu nehmen.
Die Full Service Online Marketing Agentur - Suchhelden.de, hilft dir dabei, bei Google & Co ein hohes Ranking in den Suchergebnissen zu erzielen. Mit maßgeschneiderten SEO-Leistungen verhilft sie dir zu mehr Umsatz, mehr potenziellen Kunden und der Steigerung deiner Conversion-Rate.
[**Jetzt die Website besuchen. **](https://www.suchhelden.de/)
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# NeuronWriter im Test: Ist das neue SEO Tool besser als Surfer SEO? Inklusive Lifetime-Deal! ✍🏻
Source: https://bloggiraffe.de/neuronwriter/
Auf dem ersten Platz auf Google landen, ist eines der erklärten Ziele vieler Content Creators und Webseitenbetreiber. Die Optimierung mithilfe eines SEO-Tools kann maßgeblich dazu beitragen, deine Rankings zu verbessern.
An diesem Punkt kommt NeuronWriter ins Spiel: Die App analysiert deine Texte und vergleicht deine Artikel mit denen deiner Konkurrenten.
So hilft dir [NeuronWriter*](https://bloggiraffe.de/link/neuronwriter/) dabei, die Position deiner Beiträge in den Suchmaschinen zu verbessern. Zusätzlich bietet NeuronWriter mit seiner Integration von AI sogar Funktionen, mit denen die Contenterstellung noch einfacher wird.
In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über NeuronWriter wissen musst. Ich verrate dir mehr zu meinen persönlichen Erfahrungen zu dem Content-Tool und warum du den Lifetime-Deal jetzt nicht verpassen solltest.
**NeuronWriter – die wichtigsten Fakten:**
- NeuronWriter gehört zur Kategorie der SEO-Tools und hilft dir dabei, Content zu optimieren.
- Dazu analysiert NeuronWriter die Konkurrenz auf Google und gibt dir Hinweise darauf, wie du deine Inhalte aus SEO-Sicht verbessern kannst.
- So unterstützt dich der Content-Editor dabei, bessere Rankings zu erreichen. Deine Artikel und deine Webseite gewinnen dadurch an Sichtbarkeit.
- NeuronWriter berechnet den Content Score ganzheitlich aufgrund verschiedener Anhaltspunkte. Hier zählen nicht nur die Keywords, sondern außerdem Faktoren wie die Textlänge und die Gestaltung der Überschriften.
- Hast du Interesse, solltest du schnell handeln: Neuron bietet einen Lifetime-Deal, der wahrscheinlich nicht ewig verfügbar sein wird.
## NeuronWriter: Das steckt hinter dem Editor Tool
**NeuronWriter ist ein Content-Editor**, der bei der Erstellung von SEO-optimierten Texten hilft. Das Tool unterstützt Contentersteller dabei, mit ihren Inhalten ein besseres Ranking zu erhalten als die Konkurrenz.

Dazu durchforstet NeuronWriter Google und sieht sich die besten Ergebnisse für das gewählte Keyword an. Entsprechend dieser Analyse **entscheidet die App, wie gut dein Content ist.**
Die Qualität des Contents wird als Content-Score von 0 bis 100 auf einer runden Skala, ähnlich einem Tacho, dargestellt. Je nach Optimierungsgrad bewegt sich die Tachonadel höher und färbt sich von rot über orange und gelb auf grün.
Die NeuronWriter App kannst du im Webbrowser nutzen und direkt dort deinen Text eingeben. Alternativ hast du die Möglichkeit, eine Browsererweiterung zu installieren. Damit kannst du deine Inhalte in Google Docs oder direkt in WordPress optimieren.

## So funktioniert NeuronWriter
Um zu verstehen, wie NeuronWriter – und übrigens auch viele andere Tools – funktionieren, muss dir das Ziel klar sein, das du damit verfolgst:
**Du möchtest einen besseren Text zu dem gewählten Keyword schreiben, als all deine Konkurrenten.**
Google muss von deinen Inhalten denken:
*„Wow! Dieser Text hat einen größeren Mehrwert als die anderen bereits rankenden Texte. Deshalb nehmen wir diesen in die Top-Suchergebnisse auf.“*
Um herauszufinden, welche Erwartung Google an deine Inhalte hat, **crawlt Neuron die 30 besten Suchergebnisse**. NeuronWriter analysiert dabei die verwendeten Begriffe, das Suchvolumen und sieht sich allgemein den Content deiner Konkurrenz zu diesem Keyword an.
### Wie NeuronWriter NLP nutzt
**NeuronWriter nutzt NLP** ([Natural Language Processing](https://de.ryte.com/wiki/Natural_Language_Processing)). Das kann als „Verarbeitung natürlicher Sprache“ übersetzt werden und sorgt für bessere Ergebnisse bei der Analyse sowie eine optimierte KI-Texterstellung.
Konkret bedeutet dies: NeuronWriter scannt die Inhalte der Konkurrenz nicht nur stupide nach den wichtigsten Schlagwörtern, sondern erkennt auch andere relevante Themen.
So erscheinen in den NeuronWriter Terms neben den offensichtlichen Begriffen außerdem andere wichtige Phrasen. Deckst du all diese ab, führt das zu einem** ganzheitlichen Artikel, der Lesern einen großen Mehrwert bietet. **
## Funktionen von NeuronWriter im Überblick
Nutzt du das Tool zum ersten Mal, gibt es einiges zu entdecken. Deshalb findest du hier einen kurzen Überblick über den** vollen Funktionsumfang von NeuronWriter.**
**Beginnen wir mit der Spalte links, die das Hauptmenü darstellt:**
- Übersicht über die Projekte (My Projects und Shared Projects)
- Content Writer / Editor
- Management mit Planung und Management des Contents
- Performance mit der Search Visibility (Verknüpfung mit Google Search Console)
- Team
- Settings mit Angaben zum Projekt (URL, allgemeine Keywords, Konkurrenz, Integrationen z. B. WordPress-Verknüpfung)
- Account mit Informationen zum Account
- Logout-Button

**Gleich daneben befindet sich das Menü für den Text, den du gerade bearbeitest: **
- Content Editor
- Competition
- Content Options (Plagiarism-Check und Optionen zum Speichern / Laden von Content Briefs)
- Export / import (Export- und Importoptionen, auch für WordPress)
- Project Resources (Ideen für zukünftige Artikel, Vorschläge für interne Links)
- Team und Reporting (Teilen mit anderen Personen, kommentieren und Search Console)
Beide Menüs können mit einem Klick auf den jeweiligen Pfeil eingeklappt werden.
**Weitere Funktionen liefert NeuronWriter im Content-Editor. **Auf diesen gehen wir in den folgenden Abschnitten im Detail ein.
## Inhalte mit NeuronWriter erstellen: so gehts
Bevor du den **Content-Editor zur Optimierung deiner Inhalte** nutzen kannst, musst du ein Projekt erstellen.
Dabei kann es sich entweder um einzelne Texte oder eine ganze Domain handeln.
Folge dafür diesen Schritten:
1. Gib die URL ein, um ein neues Projekt für eine Domain zu erstellen.
2. Wähle die richtige Sprache und den Zielmarkt der Suchmaschine (in meinem Fall Deutsch).

3. Mit einem Klick auf „New Query“ und der Auswahl von „New Content“ erstellst du einen neuen Text. Wenn du keinen neuen Artikel erstellen, sondern bereits bestehenden Content optimieren willst: Klicke auf „Optimize Content“.

4. Gib das Fokus-Keyword und gegebenenfalls weitere Keywords oder Themen ein.
5. Lass das Keyword von NeuronWriter analysieren.

6. Du bekommst eine Übersicht der Top-Seiten, die für das Keyword ranken.
7. Standardmäßig sind die Top 10 ausgewählt. Passe die Auswahl an und schließe irrelevante Ergebnisse (z. B. Foren oder Videos) aus.

8. Klicke auf „Next“ und schon kann es mit der Contenterstellung losgehen.

### Content erstellen und optimieren
Hast du einmal die Eingabe des Main Keywords und die Konkurrenzanalyse hinter dir, geht es an die Bearbeitung oder Erstellung deines Texts im** NeuronWriter Content Editor.**
Im folgenden Abschnitt findest du eine ausführliche Erklärung dazu.
## Content optimieren in NeuronWriter – so geht es
**Der [NeuronWriter*](https://bloggiraffe.de/link/neuronwriter/) Editor ist das Herzstück des Tools:** der Zauberkessel, in dem deine top rankenden Inhalte entstehen. Hier findest du eine Erklärung zu den einzelnen Bestandteilen und wichtigen Funktionen:
- **Title: **Mit einem Klick kommst du zur Bearbeitung des Snippets. Du kannst hier den Meta-Titel und die Beschreibung bearbeiten und dir eine Vorschau des Google-Snippets anzeigen lassen.
- **Bearbeitungsleiste:** Hier finden sich alle Funktionen zur Textverarbeitung. Unter anderem kannst du die Terms im Text highlighten lassen, Überschriften formatieren, Aufzählungen, Tabellen und Medien einfügen.

Darunter befindet sich der Writer, in den du deinen Text einpflegst. Dieser sieht herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen ähnlich.
Jetzt geht es ans Eingemachte: In der rechten Spalte findest du alles, was du für **die Optimierung deiner Inhalte** benötigst.
- **Optimierungsgrad:** Hier befindet sich der Tacho mit dem Content Score. Der Pokal zeigt den High Score an und wenn du mit dem Zeiger darüberfährst, erfährst du zudem den durchschnittlichen Score. Rechts daneben siehst du, wie du deine Inhalte bereits optimiert sind, aufgeteilt in Titel, Headings, Terms und Words.
- **Terms:** Diese sind in Terms in headings (Keywords in den Überschriften) und Terms in article (Keywords im Fließtext) aufgeteilt. Zuerst werden dir die wichtigeren „basic“ Terms angezeigt, weiter unten folgen die „extended“ Terms. Du kannst hier nach Wörtern suchen, nur bereits verwendete oder noch offene anzeigen lassen sowie alle kopieren.
- **Outline:** Hier bekommst du einen Überblick über die Inhalte deiner Competitors. Unter Smart headings kannst du von der KI automatisch Überschriften für deinen Text erzeugen lassen. Questions enthält die häufigsten Fragen zum Main Keyword. Und unter AI-Outline kannst du mithilfe von KI automatisch eine komplette Struktur erstellen lassen.
- **Auto-insert: **Diese Funktion fügt automatisch fehlende Terms an den passenden Stellen im Text ein. Das klappt mal besser, mal weniger gut.
- **Media: **Unter diesem Punkt kannst du dich von relevanten YouTube-Videos inspirieren lassen und nach Stock Images suchen.

Auf den **Punkt AI-writing **gehe ich im Folgenden noch detaillierter ein – der ist nämlich besonders interessant.
### Integration von KI
Das Tool **nutzt die künstliche Intelligenz von OpenAI bzw. ChatGPT**. Du hast dabei die Wahl zwischen GPT 3.5 Turbo, Text-davinci-003 und ChatGPT-4.
Bei NeuronWriter gibt es umfassende Funktionen, mit denen du **Inhalte automatisch erstellen lassen kannst. **Diese finden sich vor allem unter „AI-writing“.
#### Standard
Unter diesem Punkt kannst du Textpassagen oder andere Teile des Contents von der KI schreiben lassen. Hier einige Beispiele:
- **Expand text: **Text weiterschreiben
- **Rephrase text:** Textpassagen umschreiben lassen
- **Article outline:** Struktur mit Überschriften erstellen
- **Paragraph:** einen gesamten Absatz für eine Überschrift formulieren
- **FAQ: **FAQs schreiben
#### Advanced
Unter diesem Punkt kannst du **ganze Artikel oder Landingpages von NeuronWriter erstellen lassen**. Ein langer Artikel hat in der Regel einen Score um die 60 – du solltest diesen also im Nachgang noch weiter optimieren.
#### Custom
Hier hast du die Möglichkeit, eigene Templates zu erstellen.
#### Content Designer
Der Content Designer erstellt automatisch einen guten Artikel, der auf [deine Domain](https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/) abgestimmt ist. Diese Funktion befindet sich noch in der Beta-Version – dass dabei in jedem Fall ein passender Artikel herauskommt, ist deshalb nicht sicher.
**Für viele der AI-Funktionen werden Credit Points fällig. **Je nach Abo bzw. Paket hast du mehr oder weniger Punkte pro Monat im Preis inkludiert. Im günstigsten Bronze-Abo etwa stehen dir 15.000 Credits zur Verfügung. Als Anhaltspunkt:
Ein kompletter Artikel mit 1.500 Wörtern aus der Advanced-Sektion kostet rund 9.000 Credits.

## So viel kostet NeuronWriter (inklusive Lifetime-Deal)
Der relativ neue **NeuronWriter ist im Vergleich zu anderen SEO- und AI-Tools ziemlich günstig**. Hier findest du eine Übersicht über die Abos und Preise:
**Ab dem Gold Plan erhältst du Zugriff auf alle Funktionen. **Lediglich der Umfang ändert sich: Je nach Abo hast du mehr oder weniger Credits zur Verfügung oder kannst eine bestimmte Anzahl von Projekten anlegen.
### Was es mit dem NeuronWriter Lifetime-Deal auf sich hat
Mit dem [Lifetime-Deal bietet NeuronWriter*](https://bloggiraffe.de/link/neuronwriter-lifetime-deal/) Interessierten ein **unschlagbares Angebot**: Für einen Festpreis bekommst du ein lebenslanges Abo für das SEO-Tool.

Wie lange dieses Angebot verfügbar sein wird, ist nicht bekannt. Findest du das Tool interessant und siehst dich nach einem Content Editor, AI- und SEO-Tool um, solltest du deshalb besser nicht zu lange warten.
**Der Deal könnte jeden Tag enden!**
## NeuronWriter Test: die Vorteile des SEO-Tools
NeuronWriter ist relativ neu auf dem Markt, die Firma dahinter ist aber keineswegs unerfahren. CONTADU ist **bereit seit Jahren im Content- und AI-Bereich tätig**. Deshalb kommt das SEO-Tool auch mit einigen Vorteilen daher:
- Die **Benutzeroberfläche ist einfach zu bedienen** und intuitiv gestaltet.
- Das Tool **hilft bei der Strukturierung von Artikeln **und gibt vor, welche Wörter in den H2 bzw. H3 eingebaut werden sollen.
- Gute** Übersicht über die Terms **und die Möglichkeit, diese zu filtern.
- **Erleichterte Konkurrenzanalyse: **Mit wenigen Klicks erreicht man die Top-Suchergebnisse auf Google.
- **Umfassende Optimierung**, inklusive Wortanzahl und Meta-Daten.
- **Individualisierungsmöglichkeiten**: Du kannst etwa selbst anpassen, welche Competitors oder einzelne Terms du ausschließen möchtest.
- **Unkomplizierte Erstellung des Snippets: **Die Anzeige der wichtigsten Keywords hilft, die Relevanz zu erhöhen. Zudem wird die Länge in Pixeln dargestellt, wodurch du sicherstellen kannst, dass der gesamte Text in der Google-Vorschau angezeigt wird.
## NeuronWriter – die beste Alternative zu Surfer SEO?
SEO- und Content-Editing-Tools gibt es unglaublich viele. Neben Neuroflash und Jasper ist ein beliebter Vertreter Surfer SEO. Ich bin selbst erst vor kurzer Zeit **von diesem Tool auf NeuronWriter umgestiegen und vollkommen begeistert.**
Ein **überzeugender Vorteil von Neuron** ist, dass es sich dabei um einen praktischen Allrounder handelt. Die Funktionen von NeuronWriter umfassen nicht nur einen Editor für die Optimierung nach Terms, sondern außerdem vielfältige KI-Tools.
### Surfer SEO vs. NeuronWriter: Wer macht das Rennen?
Insgesamt ist NeuronWriter für mich der klare Sieger. Das Tool bietet eine **super SERP-Analyse**, für die man bei [Surfer SEO*](https://bloggiraffe.de/link/surferseo/) beispielsweise extra bezahlen muss. Allgemein bietet NeuronWriter umfangreiche Optionen zur Konkurrenzanalyse.
Ein kleiner Punkt, den Surfer dem neuen Tool voraushat, ist die Einteilung der Schlagwörter in Kategorien (Keyword Cluster). Das stört mich allerdings nicht weiter, denn **NeuronWriter bietet die Filterung der Terms** nach Suchbegriffen an.
Außerdem nutze ich** parallel zu NeuronWriter das [SEO-Tool SERanking*](https://bloggiraffe.de/link/seranking/)**, mit dem die Erstellung von Keyword-Clustern ebenfalls möglich ist.
Entscheidend ist zudem der** preisliche Unterschied.** Denn neben einer** kostenlosen Testversion,** die es bei Surfer nicht gibt, sind die **Preise für die Abos bei NeuronWriter viel günstiger**.
Bei Surfer kostet das günstigste Abo bereits 89 $ im Monat. Das ist dann aber ohne Audit, SERP-Analyse oder AI. Bei NeuronWriter bekomme ich dafür schon fast das Diamond-Abo.
## Mein Geheimtipp zum Schluss: nicht nur der Score zählt
Klar scheint es das** ultimative Ziel zu sein, einen Score von 100 zu erreichen. **Darum geht es aber gar nicht unbedingt bei jedem Text. Schließlich reicht es am Ende, wenn du einfach nur **besser bist als der beste Konkurrent.**
So zeigt dir NeuronWriter nicht nur einzelne Wörter, sondern auch zusammenhängende Wörter, Satzteile und Synonyme. Und diese lassen sich nicht immer sinnvoll in einen Artikel einbauen.
**Texter und Editoren sollten sich deshalb niemals blind auf das Tool verlassen**, sondern sich vor allem darauf konzentrieren, am Ende **qualitativ hochwertige Artikel zu schreiben.** Diese sollten nicht nur gut lesbar sein, sondern außerdem die Interessen der individuellen Zielgruppe treffen.
## Fazit: NeuronWriter – hilfreiches Tool mit Wumms
**Mit der Hilfe von [NeuronWriter*](https://bloggiraffe.de/link/neuronwriter/) kannst du deine Rankings durch optimierten Content verbessern.** NeuronWriter ist demnach nicht nur ein Tool, das dich beim Schreiben unterstützt: Der Writer kurbelt auf lange Sicht dein Marketing an.
**Meine NeuronWriter Erfahrungen sind bis jetzt durchweg positiv**. Der umfassende Funktionsumfang lässt keine Wünsche offen und die einfache Bedienung ist ein Traum. Für mich stellt das SEO-Tool die perfekte Alternative zu anderen Apps wie Surfer dar.
Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass** NeuronWriter um ein Vielfaches günstiger ist.**
Bist du auf der Suche nach einem neuen Content-SEO-Tool mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis? Dann ist NeuronWriter die ideale Lösung für dich. Probier den Editor in der 14-tägigen kostenlosen Testversion unverbindlich aus und überzeuge dich selbst!
https://www.youtube.com/watch?v=oZrfI-kPQp4&t
## FAQ
**Was ist NeuronWriter?**NeuronWriter ist ein Tool mit Funktionen zur SEO-Optimierung und KI-Texterstellung. Zuerst analysiert NeuronWriter die Top-Suchergebnisse entsprechend dem Keyword, für das du ranken möchtest. Im Anschluss zeigt dir die App, welche Begriffe du in deinen Text aufnehmen solltest. Das Tool hilft dir dabei, deine Inhalte zu optimieren und somit besser in den Suchmaschinen zu ranken.
**WordPress-Import-Export möglich?**Ja, NeuronWriter bietet eine API-Schnittstelle, mit der du Content von NeuronWriter mit nur einem Klick direkt in WordPress importieren kannst. Sogar ein Export von WordPress zu NeuronWriter ist möglich.
**Was hat es mit dem Lifetime-Deal auf sich?**Mit dem lebenslangen Deal von NeuronWriter kannst du dir das Content-SEO Tool zu einem Festpreis lebenslang sichern. Die Vorteile gegenüber der monatlichen Bezahlung sind offensichtlich. Wie lang dieser Deal angeboten wird, ist nicht bekannt – es lohnt sich also, schnell eine Entscheidung zu treffen.
**Ist NeuronWriter eine gute Alternative zu SurferSEO?**Tools wie Surfer SEO sind zwar schon länger auf dem Markt als NeuronWriter, allerdings stammt letzteres von einer in dem Bereich erfahrenen Firma. Die App bietet alle Funktionen, die Surfer auch bietet – und noch dazu zu einem viel günstigeren Preis. Für mich ist Neuron deshalb eine exzellente Alternative zu Surfer SEO.
**Lohnt sich NeuronWriter?**NeuronWriter ist die perfekte Rundumlösung für das Optimieren von Inhalten. Das Tool nimmt dir die Konkurrenzanalyse ab und erleichtert die Recherche. Beim Schreiben siehst du übersichtlich, wie du deinen Content verbessern kannst, um besser zu ranken. Noch dazu punktet Neuron mit einem unschlagbaren Preis.
**Kann die Google Search Console verbunden werden?**Ja, die Google Search Console kann ab dem Gold-Plan mit NeuronWriter verbunden werden und liefert so zur Content Erstellung weitere nützliche Informationen.
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# Geschäftskonto mit Dispo – günstig ein Kontokorrentkredit aufnehmen
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-dispo/
Nicht nur Privatpersonen benötigen hin und wieder einen Dispokredit, sondern auch Unternehmer. Gründe kann es dafür viele geben: Müssen Einkäufe für das Geschäft getätigt werden, haben Kunden zu spät gezahlt oder bietet ein Lieferant Skonto und du möchtest die Rechnung sofort bezahlen?
Mit einem Geschäftskonto mit Dispo hast du die Möglichkeit, kurzzeitig finanzielle Engpässe zu überbrücken.
In diesem Beitrag erfährst du mehr über den Kontokorrentkredit sowie seine Vorteile und Nachteile. Zudem stellen wir dir die besten Business-Konten mit Dispo vor.
**Geschäftskonto mit Dispo – die wichtigsten Fakten:**
- Ein Geschäftskonto mit Dispositionskredit gibt Unternehmern einen finanziellen Spielraum, um in schwierigen Zeiten liquide zu bleiben.
- Genau genommen handelt es sich um einen sogenannten Kontokorrentkredit – die Bezeichnung Dispo ist jedoch auch gebräuchlich und wir verwenden die beiden Begriffe hier synonym.
- Mit einem Kontokorrentkredit ist die Überziehung des Geschäftskontos bis zu einem gewissen Betrag erlaubt – dafür fallen Zinsen an.
- Die Zinsen für einen Geschäfts-Dispo sind höher als die anderer Kredite. Du solltest einen Kontokorrentkredit daher mit Bedacht einsetzen.
## Kontokorrentkredit: der Dispo für das Geschäftskonto
Kontokorrentkredite dienen dazu, kurzfristige Liquiditätsengpässe eines Unternehmens zu überbrücken. Sie ähneln Dispositionskrediten auf privaten Girokonten (umgangssprachlich auch Überziehungskredit genannt).
Allerdings handelt es sich bei Dispokrediten um sogenannte Firmenkontokorrentkredite. Dieses Darlehen ist ausschließlich für Geschäftskunden bestimmt. Du kannst einen solchen Firmenkredit jederzeit in Anspruch nehmen – vorausgesetzt, die Bank erlaubt dir einen Überziehungskredit.
Damit kannst du dein Konto bis zu einem vereinbarten Betrag überziehen, also ins Minus gehen. Dir steht so eine flexible Kreditlinie zur Verfügung, die du bei Bedarf nutzen kannst. Sobald auf dem Konto wieder Einnahmen eingehen und du Umsatz machst, wird das negative Guthaben auf dem Girokonto verrechnet.
### Voraussetzungen für einen Geschäfts-Dispo
Mit einem Geschäftskonto mit Überziehungsfunktion kannst du also schnell und einfach einen Kredit aufnehmen. Welche Voraussetzungen du dafür erfüllen musst, bestimmt jede Bank selbst.
Es kann sein, dass die Bank deine finanzielle Situation überprüft, bevor sie eine Entscheidung trifft. In den meisten Fällen muss regelmäßig Geld auf das Konto eingehen und du solltest keinen Schufa-Eintrag haben. Manchmal werden auch deine Gewinn- und Verlustrechnungen oder der gesamte Jahresabschluss betrachtet, um deine Bonität zu überprüfen.

### Achtung: Dispos haben Vor- und Nachteile
Kontokorrentkredite sind, genau wie die privaten Dispokredite, mit relativ hohen Zinssätzen verbunden. Diese sind in der Regel um einiges höher als die Zinsen für einen herkömmlichen Ratenkredit. Sie sollten daher nur vorübergehend und möglichst nicht vollständig in Anspruch genommen werden.
Im Gegensatz zu normalen Krediten bezahlst du beim Kontokorrentkredit meist nur Zinsen auf den Geldbetrag, den du auch tatsächlich genutzt hast. Du bist somit flexibler als mit anderen Krediten und musst den Geschäfts-Dispo nicht vollständig nutzen.
In jedem Fall sollten Unternehmer genau abwägen, welche Option für sie am besten ist.
### Business-Konto mit Dispo: Hier gibt es einen fairen Dispokredit für Unternehmer
Wenn du einen Dispokredit für dein [Firmenkonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) benötigst, läuft dies ähnlich wie beim Dispo für dein Girokonto ab. Bevor du jedoch ein Geschäftskonto mit Dispo beantragst, solltest du auf einige Dinge achten.
Vor allem wenn du selbstständig bist, kann hier sehr viel auf dem Spiel stehen. Nicht nur der Zinssatz sollte bei der Auswahl eines Anbieters beachtet werden, sondern auch die Flexibilität bei der Tilgung und Voraussetzungen zu deiner Bonität. Die meisten Banken gewähren keinen Kreditrahmen, [wenn du eine negative Schufa hast](https://bloggiraffe.de/geschaftskonto-ohne-schufa/).
Im Folgenden stellen wir dir einige Anbieter vor, welche dir einen guten geschäftlichen Dispositionskredit mit fairen Gebühren anbieten:
### 1. Fyrst Geschäftskonto – finanzielle Flexibilität für Unternehmer
[Ein Business-Konto bei Fyrst*](https://bloggiraffe.de/link/fyrst/) bietet einige Vorteile. Die Bank bietet sehr günstige Dispokredite mit fairen Zinskosten an und gibt Unternehmen ausreichend Sicherheit. Für kurzfristige Liquiditätsengpässe eignet sich eine [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) bei Fyrst deshalb hervorragend.
Lass dir jedoch nicht zu viel Zeit mit dem Zurückzahlen deiner Zinsen, sondern versuche diese so schnell wie möglich zu begleichen. So kannst du den Zinssatz so niedrig wie möglich halten.
**Vorteile des Fyrst Geschäftskontos mit Kontokorrentkredit:**
- Fyrst bietet ein kostenloses Geschäftskonto für Selbstständige und Freiberufler
- günstiger Kontokorrentkredit (ab 9,95 %)
- perfekt zur Überbrückung von Engpässen geeignet
- flexibler Kreditrahmen bis 250.000 Euro
- flexible Laufzeit und Tilgung
- integriertes Buchhaltungs- und Rechnungsmanagement
Die Beantragung des Kredits ist ganz unkompliziert online möglich. Beachte allerdings, dass dieser nur Unternehmen gewährt wird, die seit mindestens einem Jahr tätig sind.
Zudem kommen hier auch Kosten auf dich zu, wenn du deine Kreditlinie nicht in Anspruch nimmst: Die sogenannte Bereitstellungsprovision beläuft sich auf 1 %.
### 2. N26 Geschäftskonto – kostenloses Girokonto mit Kreditlinie
Bist du selbstständig oder arbeitest du als Freiberufler, dann bietet sich ein [Geschäftskonto bei N26 an*](https://bloggiraffe.de/link/n26/).
Wünschst du dir einen unkomplizierten Überziehungsrahmen, eignet sich ein [Geschäftskonto mit N26](https://bloggiraffe.de/n26-geschaeftskonto-business-review/) hervorragend. Eine Überziehung ist schnell, einfach und unkompliziert möglich, denn den Dispo kannst du direkt über die App beantragen.
**Vorteile des N26 Geschäftskontos mit Dispo:**
- kostenloses Geschäftskonto für Selbstständige
- Dispo bis zu 10.000 Euro erhältlich
- geringe Zinsbelastung (ca. 13,15 %)
- unkomplizierte Finanzplanung möglich
- [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) schnell und unkompliziert
- gute Konditionen
Dieser Kredit kann nur von Selbstständigen tatsächlich in Anspruch genommen werden.
### 3. Kontist – Konto mit Kontokorrentkredit nutzen
Ein [Geschäftskonto bei Kontist*](https://bloggiraffe.de/kontist/) bietet sich optimal für Selbstständige und Gewerbetreibende an. Du kannst schnell und einfach einen Dispokredit aufnehmen, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken.
Und auch die Höhe der Zinsen befindet sich hier in einem fairen Rahmen. Kommt der Kontokorrentkredit für dich infrage? Das kannst du an den Vor- und Nachteilen erkennen.
**Vorteile des [Kontist](https://bloggiraffe.de/kontist-geschaeftskonto-review/) Firmenkontos:**
- dauerhaft kostenloses Konto mit Dispo verfügbar
- eignet sich sehr gut für die Überbrückung kurzfristiger Engpässe
- Dispos zu fairen Zinsen (11 % auf den genutzten Betrag)
- unkomplizierte Beantragung online in der App
- flexible Tilgung und Laufzeit
### 4. Commerzbank – faire Kosten für das Geschäftskonto
Beim [Geschäftskonto der Commerzbank*](https://bloggiraffe.de/link/commerzbank/) genießen Selbstständige und Einzelunternehmer einige Vorteile.
Jedoch solltest du wissen, dass hier eine monatliche Gebühr für die Kontoführung fällig wird: Geschäftskonten bietet die Filialbank ab 12,90 Euro im Monat.
Obwohl es sich bei der Commerzbank um eine Filialbank handelt, kann der Kontokorrentkredit ganz einfach online beantragt werden.
**Vorteile des Commerzbank Firmenkontos:**
- Zinsen für den Kontokorrentkredit können nach individueller Vereinbarung erstellt werden
- Einzahlen von Bargeld auf das Geschäftskonto möglich
- für alle unterschiedlichen Rechtsformen
- mit Lastschrifteinzug (ein Grund, warum sich fast jeder Unternehmer für dieses Konto entscheidet)
## Geschäftskonto mit Dispo – Fazit
Ein Geschäftskonto mit Dispo erhöht die finanzielle Flexibilität für dein Unternehmen.
Du kommst damit gut durch kurzfristige finanzielle Engpässe und musst dir keine Sorgen machen, dass du deine Zahlungsfähigkeit verlierst. Zudem musst du so nicht dein [privates Konto](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/) überziehen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Kontokorrentkredite sind einfach zu handhaben, sorgen für eine schnelle Wiederherstellung der Liquidität und Zahlungsfähigkeiten können dadurch abgesichert werden.
**Wichtig: **Auch wenn das Konto günstige Kreditoptionen bietet – die Kosten sollten immer im Blick behalten werden. Die Zinsen für Kontokorrentkredite sind in der Regel höher als Zinssätze für andere Arten von Krediten. Sie sind deshalb für die Dauernutzung nicht geeignet und du solltest wirklich nur dann darauf zurückgreifen, wenn es kurzfristig notwendig ist.
Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, welches Geschäftskonto mit Dispo sich für dich am besten eignet. Du kannst zwischen vielen unterschiedlichen Anbietern, wie der [Commerzbank*](https://bloggiraffe.de/link/commerzbank/), [Fyrst*](https://bloggiraffe.de/link/fyrst/), [N26*](https://bloggiraffe.de/link/n26/) und [Kontist*](https://bloggiraffe.de/kontist/) und anderen Fintechs auswählen.
Detaillierte Informationen findest du auch direkt auf der jeweiligen Website der einzelnen Anbieter. Wenn du einen Kredit in Anspruch nehmen möchtest, solltest du dich unbedingt eingehend informieren.
## FAQ
**Was ist ein Geschäftskonto mit Dispo?**Bei einem Geschäftskonto mit Dispo hast du die Möglichkeit, dein Konto zu überziehen. Die Bank gewährt dir so kurzfristig einen Kreditrahmen, den du in einem bestimmten Zeitraum wieder zurückzahlen musst.
**Was sind die Vorteile eines Geschäftskontos mit Dispo?**Mit einem geschäftlichen Dispo (genauer: Kontokorrentkredit) erlangst du eine größere finanzielle Flexibilität. Du kannst so zahlungsfähig bleiben, auch wenn ein Kunde einmal zu spät bezahlt oder du in einem Monat unerwartete Ausgaben hast.
**Wie unterscheidet sich ein Kontokorrentkredit von anderen Firmenkrediten?**Ein Kontokorrentkredit ist wesentlich flexibler als andere Arten von Firmenkrediten. In der Regel werden nur Zinsen auf den Betrag fällig, den du auch wirklich nutzt. Auch die Laufzeit und die Tilgung eines Kontokorrents sind flexibel gestaltet.
**Bekomme ich bei jeder Bank einen Dispo für mein Geschäftskonto?**Nicht jeder Finanzdienstleister bietet dir die Möglichkeit, dein Geschäftskonto zu überziehen. Die Online-Finanzdienstleister Holvi und Finom etwa bieten derzeit nicht die Option eines Dispos. Such dir am besten einen der Anbieter aus unserem Vergleich aus.
**Wie kann ich einen Kredit für mein Geschäftskonto beantragen?**Viele Banken machen die Beantragung einfach und bieten ihren Kunden die Möglichkeit, dies online zu tun.
In manchen Fällen prüft die Bank deine Schufa oder verlangt deine Geschäftszahlen, um sich von deiner Bonität zu überzeugen.
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# Geschäftskonto für Einzelunternehmer: Die 4 besten Konten für Selbstständige
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-einzelunternehmer/
[Privates Girokonto oder Geschäftskonto?](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/) Diese Frage stellt sich für viele Gründer, die motiviert in ihr neues Business starten. Grundsätzlich sind Einzelunternehmer nicht dazu verpflichtet, separate Firmenkonten zu führen.
Allerdings kannst du so deinen privaten und geschäftlichen Zahlungsverkehr voneinander trennen und mehr Ordnung in deine Business-Finanzen bringen.
Die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) ist unkompliziert und kann in der Regel online vorgenommen werden. Oft musst du dafür nicht einmal etwas bezahlen. Abgesehen davon können später aber andere Gebühren für ein Geschäftskonto anfallen.
Bevor du ein [Geschäftskonto eröffnest](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/), solltest du dich deshalb eingehend informieren. In diesem Beitrag erklären wir, worauf du achten musst und warum ein Geschäftskonto wichtig im Blick auf deine unternehmerische Zukunft ist.
**Geschäftskonto Einzelunternehmer – die wichtigsten Fakten:**
- Einzelunternehmer sind natürliche Personen und in der Geschäftswelt als Kaufleute, Freiberufler, Gewerbetreibende oder [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) unterwegs.
- Es gibt keine Gesetzesvorschrift, die diesen Unternehmern das Führen eines getrennten geschäftlichen Kontos vorschreibt. Theoretisch können sie ein privates Girokonto für die Geschäftsfinanzen verwenden.
- Trotzdem ist ein Geschäftskonto für Freiberufler und Einzelunternehmer empfehlenswert. Dies ermöglicht einen besseren Überblick über die Finanzen und erleichtert die Buchhaltung.
- Für ein geschäftliches Konto gibt es kostenfreie und gebührenpflichtige Optionen. Welches Konto sich am besten eignet, kommt auf die individuellen Ansprüche des Selbstständigen an.
## Was ist eigentlich ein Einzelunternehmen?
Ein [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) wird von einer einzelnen natürlichen Person gegründet und geführt. Die folgenden Unternehmer gehören in diese Kategorie:
- Kaufleute bzw. Gewerbetreibende
- Freiberufler
- Kleinunternehmer
**Es gibt auch Ausnahmen: **Die Ein-Personen-GmbH etwa wird zwar von einer Einzelperson gegründet, zählt aber in den meisten Definitionen nicht zu den [Einzelunternehmen](https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19182/einzelunternehmen/). Als Kapitalgesellschaft gelten hier die normalen Regeln einer GmbH.
## Selbstständig: Wann ist ein Geschäftskonto Pflicht?
Ob du rechtlich gesehen ein Geschäftskonto benötigst, kommt auf die Rechtsform deines Unternehmens an. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Kapitalgesellschaften ein Geschäftskonto führen:
- GmbH
- OHG
- UG
- AG
- KG
Bei diesen Unternehmen handelt es sich um juristische Personen: Das Gesellschaftsvermögen ist das Vermögen des Unternehmens, nicht der Gesellschafter.
Im Gegensatz dazu besteht für **Freiberufler oder Einzelunternehmer keine gesetzliche Pflicht, ein Geschäftskonto zu führen**. Auch manche andere Rechtsformen sind von der Firmenkonto-Pflicht befreit, hier ein Überblick:
- selbstständige Kaufleute bzw. Gewerbetreibende
- Freiberufler
- Personengesellschaften (GbR)
Diese Unternehmen bzw. Unternehmer müssen nicht zwingend ein geschäftliches Konto eröffnen. Sie gelten rechtlich als natürliche Personen, die für ihre geschäftlichen Verpflichtungen unbeschränkt mit ihrem Privatvermögen haften. Theoretisch können sie ein privates Girokonto für geschäftliche Zwecke verwenden.
**Dennoch entscheiden sich auch viele Solo-Gründer für die Eröffnung eines Geschäftskontos**, denn es bietet zahlreiche Vorteile und kann den Arbeitsalltag enorm erleichtern.
## Warum sich ein Firmenkonto lohnt
In der Theorie kannst du dein [privates Girokonto gleichzeitig als Geschäftskonto nutzen](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/). Trotzdem kann es sinnvoll sein, ein separates Konto für geschäftliche Transaktionen zu eröffnen.
Welche Gründe für die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) stehen, haben wir hier für dich aufgelistet:
- Ein separates Geschäftskonto ermöglicht eine einfache Trennung deiner geschäftlichen und privaten Einnahmen und Ausgaben. Das gibt dir einen besseren Überblick über deine Finanzen.
- Du genießt mehr Transparenz über beleghafte Buchungen, Überweisungen und den gesamten Zahlungsverkehr deines Unternehmens.
- Die Buchhaltung und Steuererklärungen können effizienter erledigt werden. Viele geschäftliche Girokonten ermöglichen die [Integration von Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-buchhaltung/).
- Viele [Geschäftskonten](/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich) bieten Zugang zu weiteren unternehmensbezogenen Dienstleistungen und einen auf dein Unternehmen zugeschnittenen Kundenservice. Sollten Probleme bei einer Buchung aufkommen, erhältst du effizienten Support.
- Viele Banken lehnen es ab, dass Kunden ihr Privatkonto für geschäftliche Zwecke nutzen. Dies kann sogar zur Kündigung des Kontos führen. Mehr Informationen findest du in den Geschäftsbedingungen des jeweiligen Finanzdienstleisters.
**Auch wenn ein Privatkonto die einfachere Lösung zu sein scheint: **Soll dein Unternehmen in Zukunft wachsen, kann die Eröffnung eines Geschäftskontos bereits heute sinnvoll sein.
Die spätere Umstellung erfordert einen hohen Verwaltungsaufwand – so musst du auch zum Beispiel alle Geschäftspartner über dein neues Konto informieren und alle Firmenunterlagen ändern.
Viele Banken bieten eine einfache und günstige Kontoführung, um deine geschäftlichen und privaten Finanzen perfekt voneinander zu trennen.
## Gibt es wirklich kostenlose Geschäftskonten?
Ob ein als kostenlos beworbenes Konto tatsächlich vollkommen kostenfrei ist, hängt von der Art und dem Umfang der Nutzung ab. **Wir haben für dich einige bekannte Anbieter von Geschäftskonten genauer unter die Lupe genommen.**
So kannst du herausfinden, welche Bank das beste Geschäftskonto für dich bietet. Vorab solltest du dir außerdem über deine Anforderungen an das Konto klar werden. Nur so kannst du das für dich optimale Geschäftskonto finden.
### Das passende Geschäftskonto für Einzelunternehmer: kostenlose Kontomodelle
Ob ein Geschäftskonto vollständig und langfristig kostenfrei ist, kommt auf unterschiedliche Faktoren an. Viele kostenlosen Kontomodelle werben mit 0 Euro Kontoführungsgebühren. Du kannst also definitiv ein **Geschäftskonto ohne monatliche Gebühren für die Kontoführung **finden.
Allerdings fallen in fast allen Fällen Kosten für bestimmte Services an. Ob und zu welchem Ausmaß Dienstleistungen kostenfrei angeboten werden, kommt auf die Bank und das Angebot an. Kontist und N26 etwa ermöglichen unbegrenzte papierlose Buchungen ohne zusätzliche Kosten.
Andere Konten bieten beispielsweise ein Kontingent von 50 beleglosen Buchungen ohne zusätzliche Gebühren – alle weiteren Buchungen sind kostenpflichtig.
**Hier ein Überblick über die Aspekte, auf die du achten solltest:**
- kostenfreie Bargeldabhebungen am Automaten ( bis zu 10.000 Euro bei Finom)
- Bargeldeinzahlungen und Papierbuchungen
- einmalige und monatliche Kosten für Debit- und Kreditkarten
- Fremdwährungstransaktionen
- kontaktloses Bezahlen (Google Pay, [Apple Pay](https://bloggiraffe.de/apple-pay/))
- Möglichkeit, Unterkonten zu erstellen
Welche dieser Aspekte für Freiberufler und Solo-Selbstständige am wichtigsten sind, kommt stark auf das individuelle Unternehmen und dessen Bedürfnisse an. Hast du zum Beispiel viele Kunden im Ausland, können Fremdwährungstransaktionen für dich essenziell sein.
Entscheide, welche Punkte für dein Business am wichtigsten sind und wähle dein Konto dementsprechend aus.
## Geschäftskonto Vergleich: Diese Banken bieten kostenlose Firmenkonten
Wenn du die **Kosten für das Konto so gering wie möglich halten möchtest**, musst du verschiedene Optionen und deren Gebühren vergleichen. So kannst du von Geschäftskonten mit hohen Gebühren die Finger lassen.
Und auch wenn dir die Führung eines Geschäftskontos als Einzelunternehmer oder Freiberufler nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, kann dies Sinn ergeben.
Im Folgenden stellen wir dir die besten Geschäftskonto-Optionen vor, die kostenfrei sind oder mit geringen Gebühren einhergehen.
### 1. Finom Solo
Quelle: finom.de
[Bei Finom*](https://bloggiraffe.de/link/finom) handelt es sich um ein bekanntes niederländisches Fintech-Unternehmen. Der Finanzdienstleister bietet neben kostenpflichtigen Konten auch ein kostenloses Firmenkonto an.
Das kostenfreie Business-Konto Solo eignet sich nicht nur für Freiberufler und Gewerbetreibende, sondern für alle Unternehmensformen. Darüber hinaus haben Businesskunden bei Finom Zugang zu drei weiteren kostenpflichtigen Kontomodellen.
**Hier einige Vorteile des Finom Solo Geschäftskontos für Einzelunternehmer:**
- Integration von Buchhaltungs- und Fakturierungssoftwares
- kostenlose physische Visa-Kreditkarten
- Abhebungen am Geldautomaten bis 2.000 Euro gebührenfrei
- mobile App
Finom bietet ein Geschäftskonto, das sich perfekt für alle Unternehmensformen eignet. Ein kleiner Nachteil: Cashback auf Kartenzahlungen ist ausschließlich dem kostenpflichtigen Kontomodell vorbehalten.
Und auch Kontokorrentkredite und andere Finanzierungsmöglichkeiten sind bei Finom-Geschäftskonten in der Regel nicht möglich.
### 2. Kontist Free
Die 2016 gegründete Kontist GmbH ist ein Berliner Fintech-Unternehmen, das neben zwei kostenpflichtigen Firmenkonten auch [kostenlose Online-Konten für Freiberufler und Selbstständige*](https://bloggiraffe.de/kontist) anbietet.
**Das Kontist Free ist das kostenlose Konto des Finanzdienstleisters und kommt mit diesen Vorteilen daher:**
- unbegrenzte Anzahl von beleglosen Buchungen
- virtuelle Visa-Debitkarte
- Überziehungsrahmen kann zwischen 500 und 3.000 Euro eingestellt werden (je nach Bonität)
- App mit Push-Benachrichtigungen
Buchhaltungs- und Rechnungssoftware sowie eine DATEV-Schnittstelle sind nur im kostenpflichtigen Firmenkonto von Kontist integriert.
### 3. FYRST BASE
Quelle: Fyrst.de
[FYRST*](https://bloggiraffe.de/fyrst-geschaftskonto) ist ein Fintech-Unternehmen im Besitz der Deutschen Bank. Für Einzelunternehmer fallen keine Kosten für ein Geschäftskonto bei FYRST an, denn das FYRST BASE punktet mit 0 Euro Kontoführungsgebühren für natürliche Personen.
Juristische Personen zahlen 6 Euro pro Monat oder entscheiden sich für das FYRST Complete für 10 Euro pro Monat.
Der Leistungsumfang beider Konten ist nahezu identisch – die Unterschiede liegen vor allem in den Buchungslimits und den Kosten für einige andere Serviceangebote.
**Hier zeigen wir einige Vorteile des BASE-Kontomodells auf:**
- Integration von Buchhaltungs- und Rechnungssoftware (DATEV-Schnittstelle)
- kostengünstige Abhebungen von Bargeld an den Automaten der Cash Group (Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank)
- günstige Bargeldeinzahlungen (0,01 € pro Einzahlung)
- 50 kostenlose Buchungsposten pro Monat
- gebührenfreie Debit- und Kreditkarte
Die Anbindung an die Cash Group erleichtert dir die Nutzung des FYRST Kontos. Bareinzahlungen und -abhebungen können so zu günstigen Konditionen getätigt werden. Für Bareinzahlungen und Belegbuchungen stehen den Kontonutzern die Filialen der Deutschen Bank zur Verfügung.
Selbstständige, Freiberufler oder Gesellschafter, die ihr Unternehmen seit mindestens einem Jahr führen, können über die FYRST Online-Konten Kontokorrentkredite und Wachstumsfinanzierungen in Anspruch nehmen.
Das kostenlose Geschäftskonto von FYRST bietet das beste Leistungsprofil im Vergleich zu den vier anderen Geschäftskonten ohne Kontoführungsgebühren aus unserem Test.
### 4. N26 Business Standard
[N26*](https://bloggiraffe.de/link/n26/) ist eine 2013 gegründete Berliner Bank. Das N26 Business Standard-Konto ist das spezielle Angebot der Bank für Selbstständige und Freiberufler und kann kostenfrei eröffnet werden.
**Der Leistungsumfang hier ist sehr vielseitig:**
- 0,1 % Cashback
- drei gebührenfreie Abhebungen pro Monat in Deutschland
- unbegrenzte Anzahl belegloser Transaktionen
- virtuelle Debitkarte kostenfrei, physische Karte gegen eine einmalige Gebühr
Echte Kreditkarten mit Überziehungsrahmen sind noch nicht Teil des N26-Angebots. Es ist aber möglich, einen Überziehungsrahmen für das kostenlose N26 Business Standard-Konto einzurichten.
## Wann sollten Einzelunternehmer ein Geschäftskonto eröffnen?
Es ist empfehlenswert,** so früh wie möglich ein Geschäftskonto zu eröffnen. **Bereits ab der Gründung des Einzelunternehmens profitieren Solo-Gründer und Selbstständige so von den vielen Vorteilen.
Vor allem die Buchhaltung fällt dir mit einem separaten Konto von Anfang an leichter. Die Trennung von privaten und geschäftlichen Transaktionen verschafft einen guten Überblick.
Natürlich ist auch der **spätere Wechsel von einem privaten Konto zu einem Geschäftskonto** möglich. Dies ist allerdings mit viel Aufwand verbunden.
Schließlich musst du dann alle deine Rechnungsdaten aktualisieren und die neue Bankverbindung an deine Kunden weitergeben. Entscheide dich in dem Fall für einen Anbieter mit einem kostenfreien Kontowechselservice.
## Geschäftskonto für Einzelunternehmer – Fazit
**Mit einem Geschäftskonto erhalten Einzelunternehmer ein Girokonto, das sie ausschließlich für ihr Unternehmen nutzen. **Auch wenn du als Solo-Gründer meist nicht dazu verpflichtet bist, ist die Eröffnung eines Kontos für Geschäftszwecke sinnvoll.
Möchtest du ein separates Geschäftskonto eröffnen, bieten sich dir viele Möglichkeiten. Einige Anbieter haben neben Kontomodellen mit einer monatlichen Gebühr für die Kontoführung außerdem eine **kostenfreie Option im Angebot.**
Neben den Kontoführungsgebühren solltest du außerdem auf weitere Kosten und Gebühren achten. Bestimmt wirst du ein Geschäftskonto finden, das deinen Anforderungen und Wünschen entspricht.
## FAQ
**Braucht mein Unternehmen ein Geschäftskonto?**Rein rechtlich gesehen musst du als Einzelunternehmer nicht zwingend ein Geschäftskonto führen. Theoretisch kannst du all deine geschäftlichen Angelegenheiten auch von deinem privaten Girokonto aus erledigen. In der Realität eignen sich private Konten jedoch nur bedingt für die geschäftliche Nutzung, denn es kann schnell unübersichtlich werden.
**Gibt es kostenlose Firmenkonten für Einzelunternehmer?**Ja, es gibt auch geschäftliche Konten ohne monatliche Kosten. Bei einem kostenlosen Firmenkonto fallen keine Gebühren für die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) und Kontoführung an. In den meisten Fällen werden jedoch zusätzliche Gebühren für bestimmte Services fällig, etwa für Bargeldabhebungen oder Überweisungen. Sieh dir deshalb immer genau die Geschäftsbedingungen und die Preisliste an.
**Kann jeder ein Geschäftskonto online eröffnen? **Grundsätzlich kann jeder Unternehmer ein Geschäftskonto für seine Unternehmung starten. Meist ist dies sogar ganz unkompliziert online möglich. Jedoch hat jeder Finanzdienstleister seine eigenen Vorgaben. So sind etwa manche Konten bestimmten Unternehmensformen vorbehalten: Manche der hier vorgestellten kostenfreien Konten können nur von Selbstständigen eröffnet werden, nicht aber von Kapitalgesellschaften.
**Welches ist das beste Geschäftskonto für mein Business?**Welches Konto das beste ist, kommt auf deine Bedürfnisse an. Überlege dir, was für dein Unternehmen am wichtigsten ist: Brauchst du zwingend eine Kreditkarte, musst du jeden Monat viel Bargeld einzahlen oder tätigst du viele Auslandsüberweisungen? Vergleiche deine Optionen und entscheide dich für die passende.
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# Skool.com – die beste Community-Plattform 2026 💜
Source: https://bloggiraffe.de/skool-com/
Eine Community aufbauen, Kurse online anbieten und diese vermarkten: Wofür du bis vor Kurzem noch viele verschiedene Tools brauchtest, bekommst du heute bei [Skool.com*](https://bloggiraffe.de/link/skool-com/) alles in einem.
Skool ist der neue Star unter den Community-Plattformen: Sie ist innovativ, einfach zu bedienen und bietet alles, was sich Unternehmer und User wünschen.
In diesem Artikel nehme ich die praktische neue Plattform ganz genau unter die Lupe. Du erfährst alles über die Funktionen von Skool, welche Vorteile die Software gegenüber anderen Netzwerken wie Facebook bietet und wie du auf Skool.com selbst durchstarten kannst.
## Was ist Skool.com? Das steckt hinter der Community-Plattform
[Skool.com*](https://bloggiraffe.de/link/skool-com/) ist eine Community Software, auf der Online-Kurse und weitere Inhalte angeboten werden. Sie eignet sich für Mentoren, Coaches und andere Menschen, die [selbst Kurse anbieten](https://bloggiraffe.de/online-kurse-erstellen/) möchten, sowie für Nutzer, die nach Kursangeboten suchen oder sich über bestimmte Themen austauschen wollen.
Jeder User kann auf Skool eine eigene Community starten und einer anderen Community beitreten. Der Unterschied zu einer Followerschaft auf Social Media Plattformen wie Instagram: Innerhalb der Community können die Mitglieder sich aktiv einbringen und miteinander interagieren.
Quelle: skool.com
### So ist Skool.com entstanden
Skool wurde von Sam Ovens gegründet. Der Neuseeländer startete mit 21 sein erstes Consulting-Business und schaffte es in wenigen Jahren, seinem Unternehmen extrem hohe Umsätze zu verschaffen. 2014 erreichte er damit bereits Einnahmen von über 1 Million US-Dollar.
Um 2019 verkaufte Ovens seine überaus erfolgreiche [Domain](https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/) Consulting.com und ging, wie er selbst sagt, "All-in" mit Skool.com. Das Ziel: Die Skool-Community zu mindestens einer Milliarde Mitglieder wachsen zu lassen.
Skool hat vielen anderen Plattformen gegenüber einen riesigen Vorteil: Der Gründer bringt jahrelanges Wissen aus der Praxis mit. Er weiß genau, worauf es Usern auf beiden Seiten ankommt – und setzt dies auf Skool.com in die Tat um.
Spätestens seit der bekannte US-Unternehmer und Influencer Alex Hormozi Anfang 2024 in Skool investiert hat ist wohl klar: Die Plattform wird bald durch die Decke gehen.
## Warum Skool?
Wer eine Community aufbauen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.
Die erste Anlaufstelle sind oft Facebook-Gruppen oder YouTube-Channels. Diese haben jedoch einige Nachteile: Vor allem bietet keine dieser Optionen eine Möglichkeit, eine übersichtliche Struktur aufzubauen. Dies ist jedoch essenziell, [um Kurse erfolgreich im Internet zu verkaufen](https://bloggiraffe.de/online-kurs-verkaufen/) und zu vermarkten.
Vor allem Facebook befindet sich eher auf dem absteigenden Ast: Besonders jüngere Nutzer der [Generation Z interessieren sich eher für andere Netzwerke](https://www.derstandard.de/story/2000138230857/gen-z-jeder-zweite-koennte-gaenzlich-auf-social-media-verzichten) und lassen Facebook links liegen.
Die hippe Skool-Plattform kommt da wie gerufen. Sie verbindet alle Vorteile von anderen Community-Plattformen miteinander und schafft so eine praktische Rundumlösung. Noch dazu ist die Webseite sehr einfach zu handhaben und super übersichtlich gestaltet.
Und als wäre das nicht genug: Außerdem ist eine mobile App für Android und iOS verfügbar.

### Vorteile für Unternehmer
Hier sind einige der größten Vorteile für alle Community-Ersteller und Unternehmer:
- nicht von den sozialen Medien abhängig – volle Kontrolle über deinen Channel
- mehrere Tools in einem vereint (u. a. Kurstool, Kalender, Pinnwand)
- kein Limit: Du kannst so viele Kurse erstellen, wie du möchtest
- einfache Tarifstruktur
- Gamifizierung sorgt für mehr Motivation unter den Gruppenmitgliedern
- einfach in der Handhabung
- integriertes E-Mail-Marketing
### Vorteile für Nutzer
Und hier einige der überzeugendsten Vorteile für User:
- übersichtliche Benutzeroberfläche
- Gamification sorgt für Motivation
- Flexibilität beim Lernen (eigenes Lerntempo bestimmen)
- Für Nutzer kostenlos möglich
## Landing Page und Benutzeroberfläche
Die Landing Page ist straightforward: Dort findest du Login- und Signup-Buttons, sowie eine Suchleiste, in der du mithilfe von Schlagwörtern die passenden Communitys finden kannst. Darunter werden dir einige Beispiel-Communitys angezeigt, die gerade trenden.
Mit dem Filter kannst du hier beispielsweise ausschließlich die kostenfreien Optionen anzeigen lassen.
Die Benutzeroberfläche ist auf Englisch. Es finden sich mittlerweile aber zahlreiche deutsche Communitys auf Skool, wenn du dich an englische Inhalte nicht herantraust.
### Nach dem Login
In deinem persönlichen [Mitgliederbereich](https://bloggiraffe.de/mitgliederbereich-erstellen/) findest du deinen Überblick über deine Aktivitäten.
Beginnen wir mit der oberen Leiste: Ganz links gibt es ein Drop-down-Menü. Klickst du darauf, kannst du:
- eine neue Community erstellen
- Communitys entdecken (Discover Communities)
- eine Auflistung deiner Communitys sehen und zwischen diesen hin- und herswitchen
Daneben kommt die Suchleiste. Dort kannst du nach Begriffen innerhalb der Community suchen. So findest du bestimmte Posts oder Themen, die hier besprochen wurden.

Eins weiter rechts sind deine Chats verstaut, die du mit anderen Mitgliedern gestartet hast. Gleich daneben findet sich der Button für deine Benachrichtigungen, etwa wenn jemand deinen Beitrag kommentiert hat.
Ganz rechts findest du dein Profilbild. Wenn du daraufklickst, kommst du ins User Menu mit deinem Profil und den Einstellungen. Mit einem Klick auf das Bild bekommst du einen Überblick über deine Aktivitäten. Zudem siehst du hier auf einen Blick deine eigenen Communitys und die, in denen du Mitglied bist sowie deine Posts.
In den Einstellungen kannst du ganz einfach die folgenden Dinge verwalten:
- dein Profilinformationen
- Account-Infos
- Passwörter und weitere Privatsphäre-Einstellungen
- Referral: Du bekommst Geld oder Ermäßigungen, wenn du Skool weiterempfiehlst und jemand dann eine Community eröffnet
- Zahlungen
- Light / Dark Mode

## Die Funktionen von Skool im Überblick
Das Tolle an Skool ist, dass es intuitiv und einfach zu bedienen ist. Die meisten Funktionen sind selbsterklärend, was das Tool zu einer unkomplizierten Alternative macht.
Die Funktionen finden sich direkt unter der im vorherigen Kapitel beschriebenen Leiste. Sie sind in sechs Reiter aufgeteilt, auf die wir im Folgenden näher eingehen.
### Community Bereich
Der Community-Bereich ist mit der Pinnwand einer Facebook-Gruppe zu vergleichen.
Alle Mitglieder deiner Community haben Zugriff auf diesen Bereich und seine Funktionen. Als Admin bzw. Gruppenersteller kannst du allerdings festlegen, wer in welcher Kategorie posten oder kommentieren kann.
- **Write something: **Hier können alle Mitglieder neue Posts erstellen und in der Gruppe posten. Mitglieder können Beiträge kommentieren, Fragen stellen und an Diskussionen teilnehmen.
- **Tags bzw. Kategorien: **Mit dieser Funktion kannst du Posts filtern, die mit diesen Tags versehen sind (Themen). So findest du relevante Beiträge schnell.
- **Filter:** Der Filter gibt dir verschiedene Möglichkeiten, die Beiträge zu filtern (z. B. nur ungelesene Beiträge anzeigen) und zu sortieren (z. B. neueste Beiträge zuerst).
- **Pinned Posts:** Als erstes erscheinen die Pinned Posts, die an den Seitenanfang geheftet sind.
- **"Portrait" der Gruppe: **Rechts von der Post-Sektion stehen die Community-Details. Neben einem Gruppenfoto und einer Beschreibung kannst du als Community-Ersteller hier Links einfügen, etwa zu deiner Webseite. Darüber hinaus siehst du hier die Anzahl der Gruppenmitglieder, wie viele gerade online sind und die Admins. Mit einem Klick auf Settings kannst du weitere Privatsphäre-Einstellungen vornehmen und findest einen Einladungslink für deine Community, den du auf anderen Plattformen teilen kannst.
- **Leaderboard: **Darunter zeigt das 30-day Leaderboard an, welche Gruppenmitglieder die Tabelle anführen und im letzten Monat am aktivsten waren.
**Besonders praktisch:** Für wichtige Beiträge kannst du Automatisierungen einstellen. Deine Community-Mitglieder erhalten dann direkt eine E-Mail.
Du kannst so zum Beispiel ankündigen, wenn du einen neuen Online-Kurs veröffentlichst.

### Classroom
Auf dieser Seite werden alle Kurse der Community angezeigt. User können hier auf den jeweiligen Online-Kurs klicken und diesen absolvieren. Manche Kurse werden für Mitglieder erst ab einem bestimmten Level freigeschaltet, andere sind kostenpflichtig und wieder andere nur für bestimmte Mitglieder zugänglich.
Du kannst dich innerhalb der Kurse frei durch die Lektionen klicken, Videos stoppen oder die Wiedergabegeschwindigkeit anpassen.

#### Kurs erstellen: So geht es!
Als Community-Inhaber kannst du hier neue Kurse kreieren.

Diese kannst du in Kapitel bzw. Lektionen und Unterthemen unterteilen. Dort kannst du Inhalte verschiedener Art einfügen:
- **Text: **Du kannst hier direkt Texte tippen und veröffentlichen. Auch das Einbinden von Links ist möglich.
- **Posts: **Alternativ oder zusätzlich kannst du auch Posts anheften, die gleichzeitig auf der Pinnwand im Community-Bereich existieren.
- **Videos: **Die Videos werden nicht direkt auf Skool hochgeladen, sondern von anderen Plattformen eingebunden. Du kannst beispielsweise ein Video auf YouTube oder Vimeo hochladen und dieses dann in deinen Skool-Kurs einbinden.
**Übrigens: **Nicht alle Communitys verfügen über einen Classroom.
### Calendar
Der Kalender ist relativ selbsterklärend: Hier sind Events eingetragen, die im Zusammenhang mit der ausgewählten Community anstehen oder die du selbst zu deinem Kalender hinzugefügt hast.

Das können Webinare sein oder auch Zoom-Calls. Mit einem Blick siehst du so, wann das nächste Event ansteht. Des Weiteren kannst du die Mitglieder per E-Mail an das Event erinnern.
Mit einem Klick auf ein Event erfährst du mehr darüber und kannst das Event in einen persönlichen externen Kalender eintragen (z. B. Google oder Apple).
### Members
In diesem Bereich bekommst du einen Überblick über die Community-Mitglieder. Du findest in der Liste Details über deren Beitrittsdatum und kannst außerdem mit einem Klick einen Chat starten (wenn der andere User dies zulässt).

Zudem findet sich hier ein Button, über den du neue Mitglieder einladen kannst – vorausgesetzt, du hast die Berechtigung dazu.
Als Community-Ersteller kannst du so mehr über deine Mitglieder herausfinden. Du kannst die Anzeige filtern und die Informationen sogar exportieren.
### Leaderboards
Bei den Leaderboards kommt die Gamification ins Spiel. Hier siehst du, welches Level du in der Gruppe erreicht hast und einige weitere Dinge:
- Wie viele Punkte du benötigst, um das nächste Level zu erreichen.
- Die Namen der Level, die du individuell erstellen kannst. So machst du dein Levelsystem einzigartig.
- Was bei Erreichen der einzelnen Stufen freigeschaltet wird (z. B. ein Online-Kurs).
- Wie viele Prozent der Gruppenmitglieder einen Level erreicht haben und kannst dich so auch selbst vergleichen.
Darunter zeigt das Leaderboard (7 Tage, 30 Tage, all-time) die aktivsten Mitglieder an. Dies ist ein super Ansporn für alle Member, mehr zur Community beizutragen. Je aktiver ein Community-Member ist, desto höher schafft er es in der Rangliste.

**Doch wie geht das? **Mitglieder können Punkte sammeln, wenn sie aktiv sind. Jedes Mal wenn sie Aufgaben erfüllen oder Kurse abschließen, bekommen sie Punkte gutgeschrieben.
Als Unternehmer bietet dir dies einen riesigen Vorteil: Du bekommst einen Überblick darüber, wie gut deine Community ankommt und wie aktiv die Member sind.
### About
In diesem Abschnitt bietet Skool einen Überblick über die ausgewählte Community.
- Beschreibung
- Bilder
- Private oder Public
- Mitgliederzahlen
- Free oder Paid
- Ersteller und Admins

## Was kostet eine Mitgliedschaft bei Skool als Inhaber einer Community?
Skool bietet lediglich einen Tarif: Die Mitgliedschaft kostet im Moment 99 US-Dollar pro Monat.
Hier sind alle Features inkludiert und außer der Transaktionsgebühren kommen keine weiteren Kosten auf dich zu. Dies gilt für eine Community – willst du eine weitere starten, musst du für eine zweite Mitgliedschaft bezahlen.
Übrigens Transaktionsgebühren: Die sind mit 2,9 % günstiger, als bei anderen Plattformen.
**Noch ein Bonus:** [Du kannst Skool 14 Tage lang kostenfrei und unverbindlich testen*](https://bloggiraffe.de/link/skool-com/).
Für Nutzer, die einer Community beiteten möchten, ist Skool kostenlos - außer der Inhaber verlangt einen einmaligen- oder Abo-Preis.
## Skool im Vergleich: diese Alternativen gibt es
Wer sich lediglich eine Followerschaft aufbauen möchte, ist unter Umständen mit sozialen Netzwerken wie Facebook, Pinterest oder YouTube besser bedient.
Geht es dir ausschließlich um das Veröffentlichen von Online-Kursen könnte sich [Memberspot*](https://bloggiraffe.de/memberspot/) besser für dich eignen.
Meiner Meinung nach ist Skool.com aktuell jedoch die beste Rundumlösung, die Community-Erstellung und Online-Kurse vereint. Gerade auch, weil du auf Skool.com beliebig viele Kurse erstellen kannst.
Der einzige wirkliche Nachteil ist, dass die Plattform keine eigene Online-Zahlungsmöglichkeit anbietet. Du kannst aber ganz unkompliziert Zapier oder einen ähnlichen Dienst dafür verwenden.
## Fazit: Skool.com ist der neue Star am Himmel der Community-Plattformen [year]
[Bei Skool.com*](https://bloggiraffe.de/link/skool-com/) findest du alle Funktionen für den Aufbau und die Verwaltung einer Community an einem einzigen Ort. Die Plattform integriert sogar Marketing, sowie dein Kursangebot und einen Kalender. Diese All-in-one-Lösung ist der große Pluspunkt, den Skool anderen Community-Plattformen voraushat.
Eine einfache Bedienung, die App und die Gamifizierung sorgen dafür, dass die Plattform bereits jetzt richtig an Fahrt aufgenommen hat – und dies aller Voraussicht nach auch weiter tun wird.
Der vielleicht größte Nachteil: Es ist nicht möglich, Videos direkt auf die Plattform hochzuladen. Die Videos zu deinen Online-Kursen musst du also auf eine andere Plattform uploaden und im Anschluss auf Skool teilen. Das ist zwar nicht super kompliziert, fügt aber einen zusätzlichen Schritt hinzu.
Ein weiteres Manko ist, dass Skool bis jetzt keine direkten Zahlungen über die Plattform zulässt.
Übrigens eignet sich die Plattform nicht nur für Unternehmer, die gerade erst mit dem Community-Aufbau starten. Auch wer bereits eine blühende Community hat, kann auf Skool durchstarten. Die Skool Community wächst und gedeiht – jetzt ist deshalb auch der Zeitpunkt für Selbstständige, ein Teil der coolen Community Plattform zu werden.
## FAQ
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# Das beste Geschäftskonto für die GbR: Konten im Vergleich 2026
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gbr/
Die Eröffnung eines Geschäftskontos ist für eine GbR grundsätzlich nicht zwingend nötig – empfehlenswert ist dies aber trotzdem. Die strikte Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen ist nicht nur im Hinblick auf die Buchhaltung vorteilhaft, sondern auch aus anderen Gründen.
Möchtest du ein Konto für eine GbR eröffnen, stehen dir viele Optionen zur Wahl. In diesem Beitrag erfährst du, worauf du beim Gemeinschaftskonto für deine GbR achten solltest und wie du die richtige Entscheidung triffst.
**Geschäftskonto GbR – die wichtigsten Facts:**
- Für eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist ein geschäftliches Konto nicht gesetzlich vorgeschrieben.
- Ein Geschäftskonto ist für eine GbR trotzdem empfehlenswert, um die privaten und geschäftlichen Belange voneinander zu trennen und somit die Buchführung zu erleichtern.
- Ein Gemeinschaftskonto eignet sich ausgezeichnet für GbRs: So hat jeder Gesellschafter Zugriff auf die Finanzen des gemeinsamen Unternehmens.
## Was ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)?
Die Abkürzung GbR steht für Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Dabei handelt es sich um die einfachste und unkomplizierteste Form der Personengesellschaft und demnach nicht um eine juristische Person.
Mindestens zwei Gründer schließen sich dabei als Gesellschafter zusammen, um einen gemeinsamen Geschäftszweck zu verfolgen. Dabei kann es sich um Gewerbetreibende oder Freiberufler handeln.
Der bürokratische Aufwand hält sich in Grenzen und es ist kein Mindest-Stammkapital erforderlich. Zudem besteht die Möglichkeit, für das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt von der Rechtsform der GbR auf eine andere zu wechseln.
## Geschäftskonten Vergleich GbR - [year]
### Firmenkonto eröffnen für eine GbR – muss das sein?
Ein GbR-Geschäftskonto ist ein Gemeinschaftskonto, auf das in der Regel alle Gesellschafter Zugriff haben. Die Alternative wäre es, die Ausgaben anteilig von den Konten der Gesellschafter zu tätigen. Dies ist grundsätzlich möglich, macht die Sache allerdings kompliziert. Nach der Gründung einer GbR ein separates Geschäftskonto einzurichten, ist deshalb empfehlenswert und macht die Angelegenheit einfacher.
Hier findest du die wichtigsten Vorteile eines Geschäftskontos für eine GbR im Überblick:
- **Geschäftsfinanzen im Blick:** Die geschäftlichen Ausgaben der GbR werden strikt vom Privatvermögen der Gesellschafter getrennt. Dadurch erhältst du einen viel besseren Überblick über deine Finanzen und auch über den Cashflow des gemeinsamen Unternehmens.
- **Vereinfachung der Steuern und Buchführung:** Die Buchführung und die Erstellung des Jahresabschlusses sowie die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater werden erleichtert. Alle Einnahmen und Ausgaben können auf dem [Firmenkonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) genau nachvollzogen und zugeordnet werden.
- **Unterstützung der Verwaltungsarbeiten:** Bei einer GbR sind alle beteiligten Gesellschafter für die Geschäftsführung verantwortlich. Das Geschäftskonto ist somit ein Gemeinschaftskonto und erleichtert die Zusammenarbeit, da jeder der Gesellschafter Zugriff auf das vorhandene geschäftliche Budget hat.
**Der einzige Nachteil:** Bei den meisten Geschäftskonten werden eine monatliche Kontoführungsgebühr sowie andere Kosten fällig. Dies kann jedoch als Teil der fixen Geschäftskosten angesehen werden. Des Weiteren bieten einige Banken kostenlose oder sehr günstige Tarifoptionen.
Bei Gemeinschaftskonten unterscheidet man zwischen Und- und Oder-Konten. Bei einem Und-Konto ist bei jeder Transaktion die Zustimmung aller Kontoinhaber notwendig. Ein Oder-Konto gibt dagegen allen Inhabern die volle Verfügungsgewalt und ist somit um einiges praktischer. So können die Gesellschafter einer GbR unabhängig voneinander Finanztransaktionen tätigen.
## GbR gründen: Darauf solltest du achten
Vor der Gründung einer GbR ist es wichtig, eine Einigung zwischen den verschiedenen Gründern bzw. Gesellschaftern zu erzielen. Die Gesellschafter einer GbR müssen sich gemeinschaftlich in diesen Punkten einig sein:
- genauer Unternehmenszweck der GbR
- Gesellschafter-Benennung: Alle Gesellschafter sind meist auch Geschäftsführer
- Gewinn- und Verlustverteilung
- Haftungsverteilung innerhalb der GbR
Anschließend kann ein entsprechender Vertrag aufgesetzt werden. Theoretisch darf der Gesellschaftsvertrag mündlich abgeschlossen werden – ratsam ist allerdings immer ein schriftlich festgehaltener Vertrag, der unter anderem die folgenden Punkte beinhaltet:
- exakter Gesellschaftszweck
- Regelung bei der Ausscheidung eines Gesellschafters
- Tätigkeitsvergütung
- Geschäftsführung
Erst dann kann die GbR als natürliche Personengesellschaft eingetragen und danach beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden. Freiberufler dürfen diesen Schritt auslassen und sich direkt beim Finanzamt melden.
Im Anschluss kannst du dich um die Eröffnung eines Geschäftskontos kümmern. Die Tarife und Leistungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Unser Vergleich hilft dir dabei, ein Konto mit günstigen Konditionen zu finden, das die Anforderungen deiner GbR erfüllt.
## Die besten Geschäftskonto für eine GbR – Vergleich
Solltest du dich dafür entschieden haben, ein Girokonto für deine GbR zu eröffnen, solltest du im ersten Schritt einen passenden Anbieter finden. Nicht alle Finanzdienstleister und Banken bieten passende Optionen für Unternehmen dieser Rechtsform an. Im Folgenden stellen wir dir einige der besten Alternativen vor.
### 1. FINOM Konto – zur Gründung einer GbR
Quelle: finom.de
Das [FINOM Geschäftskonto*](https://bloggiraffe.de/link/finom) bietet dir viele verschiedene Banking-Funktionen und Extras. Die Benutzeroberfläche ist innovativ und sehr einfach zu bedienen. Sowohl das Dokumentieren und Analysieren von Rechnungen als auch die Buchhaltung sind mithilfe der Konten von FINOM möglich. Hier sind noch einige weitere Vorteile:
- bis zu vier individuelle Unterkonten möglich
- ein komplett kostenloser Tarif ist verfügbar
- integrierte Buchhaltungs- und Berechnungsfunktionen
- digitale [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) ist besonders einfach
Ein Nachteil ist, dass das Einzahlen von Bargeld mit den FINOM Geschäftskonten bisher nicht möglich ist. Darüber hinaus ist die Tarifstruktur etwas komplex und eine eingehende Beratung über die Konditionen der einzelnen Optionen ist empfehlenswert.
Wenn deine GbR ein Geschäftskonto benötigt, mit dem du Bargeldeinzahlungen und beleghafte Buchungen durchführen kannst, solltest du ein anderes Konto wählen.
### 2. Qonto – bestes Gemeinschaftskonto und mehr
Quelle: qonto.com
[Qonto*](https://bloggiraffe.de/link/qonto) bietet ein intuitives Online-Banking mit vielen praktischen Funktionen. Die Konten des Anbieters verfügen zudem über einige Extras, wie eine automatisierte Buchhaltung und Ausgabenmanagement. Hier einige der wichtigsten Vorteile:
- einfache [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) in wenigen Minuten
- bis zu 25 Unterkonten mit eigenen IBANs möglich
- Überweisungen in Fremdwährungen möglich (wichtig bei internationalen Geschäften)
- digitale Belege für einfachere Buchhaltung
- Zusatz-Tools u. a. für die vereinfachte Erstellung von Rechnungen
Die verschiedenen Geschäftskonten von Qonto kannst du 30 Tage komplett kostenfrei und unverbindlich testen. Ein dauerhaft kostenloses Geschäftskonto hat Qonto leider nicht im Angebot.
Der Nachteil ist, dass keine Bargeldeinzahlung möglich ist. Offene Fragen zum Geschäftskonto beantwortet dir gerne der Kundenservice.
### 3. Fyrst Geschäftskonto – für GbR geeignet
Quelle: Fyrst.de
Das [Fyrst Firmenkonto*](https://bloggiraffe.de/fyrst-geschaftskonto) ist die optimale Kombination aus preiswerten Kontoführungsgebühren sowie einem intuitiven Online-Banking. Des Weiteren basiert Fyrst auf einem sehr umfangreichen Filialnetz. Dieses ermöglicht nicht nur eine schnelle, sondern auch eine sehr unkomplizierte Einzahlung von Bargeld. Weitere Vorteile sind die folgenden:
- Kreditkarten verfügbar
- Kontokorrentkredit möglich
- kostenloser Kontowechselservice
Alles in allem handelt es sich bei dem Fyrst Konto um ein gutes Gemeinschaftskonto. Ein kleiner Nachteil: Der Kundenservice könnte im Allgemeinen etwas besser sein. Es dauert einige Zeit, bis Anfragen beantwortet werden.
Ein weiterer Minuspunkt: Möchtest du für dein Geschäftskonto Unterkonten anlegen, ist dies kostenpflichtig.
### 4. Bunq – für Gesellschafter der GbR sinnvoll
Quelle: bunq.com/de-de/
[Bunq*](https://bloggiraffe.de/link/bunq/) kommt mit 25 verschiedenen Unterkonten als optimale Banking-Lösung für GbRs daher. Des Weiteren profitierst du von zahlreichen Extras, etwa dem Sortieren von geleisteten Zahlungen. Zu den Vorteilen der Bunq Geschäftskonten gehören:
- automatische Sortierung der einzelnen Zahlungen
- unterstützt SOFORT, IDEAL und Bancontract
- bis zu 25 Unterkonten mit derselben IBAN
- Integration von Buchhaltungstools (u. a. SevDesk und DATEV)
- Unterstützung von Fremdwährungen (Bunq ist Partner von Wise)
Die Gebühren, die für die Nutzung des Bunq Kontos anfallen, sind verglichen mit anderen Geschäftskonten relativ hoch. Es gibt zwar einen kostenlosen Tarif, dieser eignet sich für GbRs jedoch eher weniger. Allgemein fallen ziemlich viele Extra-Gebühren an – unter anderem auch für Überweisungen jeglicher Art.
Sehr positiv ist, dass du die Services von Bunq 30 Tage kostenlos testen kannst. So lernst du die Vor- und Nachteile kennen und kannst nach der Testphase eine Entscheidung treffen.
### 5. Postbank – drei Geschäftskonten zur Wahl
Quelle: postbank.de
[Die Postbank*](https://bloggiraffe.de/link/postbank-giro/) bietet als klassische Filialbank ein breites Netz an eigenen Automaten und Partnern, an denen Kunden Geld abheben und einzahlen können. Im Gegensatz zu anderen Filialbanken ist die Postbank einen Schritt voraus, was das Online-Banking angeht: Die ausgezeichnete App erleichtert die Finanzgeschäfte besonders für Geschäftsleute. Hier sind einige weitere Vorteile der Postbank-Geschäftskonten:
- günstige Gebühren verglichen mit anderen Filialbanken
- Datenschnittstelle für Steuerangelegenheiten
- außergewöhnlich gutes Online-Banking für eine Filialbank
- [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) mit negativer Schufa möglich
Ein Nachteil für GbRs ist, dass bei den Postbank-Konten keine Unterkonten angelegt werden können.
Einen dauerhaft kostenlosen Tarif bietet die Postbank für ihre Geschäftskunden leider nicht an. Allerdings gibt es immer wieder Aktionen, im Rahmen derer beispielsweise für die ersten sechs Monate keine Kontoführungsgebühren fällig werden.
### 6. Commerzbank Geschäftskonto – das praktische Geschäftskonto für deine GbR
Quelle: commerzbank.de
[Die Commerzbank*](https://bloggiraffe.de/link/commerzbank/) verfügt über ein großes Netz an Filialen und Geldautomaten. Die Geschäftskonten der Commerzbank bieten zudem Zugang zu einem umfangreichen Online-Banking und vielen unterschiedlichen Finanzlösungen. Wir haben für dich die Vorteile des Kontos aufgelistet:
- gute Erreichbarkeit: über 450 Filialen in Deutschland
- Kreditkarten sind inbegriffen und müssen nicht zusätzlich beantragt werden
- Bareinzahlung zum Festpreis
Sowohl Einzahlungen als auch Auszahlungen sind bei dem Geschäftskonto kostenpflichtig. Dies wird von den meisten Verwendern als kleiner Nachteil empfunden. Verglichen mit anderen GbR-Konten sind die Kosten bei der Commerzbank außerdem etwas höher.
### 7. Deutsche Bank – optimale Kontrolle der Finanzen
Quelle: deutsche-bank.de
Von der [Deutschen Bank*](https://bloggiraffe.de/link/deutsche-bank/) werden viele unterschiedliche Zahlungs- und Banking-Funktionen angeboten. Das macht das Geschäftskonto sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen sehr interessant. Zu den bedeutendsten Vorteilen des Geschäftskontos der Deutschen Bank gehören:
- Auslandsüberweisungen möglich
- Firmenlastschriften
- lohnenswert für GbRs, die viele Transaktionen durchführen
- sehr breiter Funktionsumfang und viele verfügbare Extra-Funktionen
- kostenfreie Bargeldabhebungen
Zu den negativen Aspekten des Geschäftskontos der Deutschen Bank gehört unter anderem der hohe Einstiegspreis. Auch der mangelhafte Support fällt vielen Anwendern auf. Sollte es bei der Nutzung des Kontos einmal zu Schwierigkeiten kommen, kannst du dich leider nicht auf einen umfangreichen Kundenservice verlassen.
## Geschäftskonto für die GbR: Kosten und Gebühren
Die genauen Kosten für ein GbR-Geschäftskonto sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Am meisten fallen diese Positionen ins Gewicht:
- monatliche Grundgebühr bzw. Kontoführungsgebühren
- Kosten pro Transaktion
- zusätzliche Gebühren für andere Funktionen (z. B. Abheben oder Einzahlen von Bargeld)
Grundsätzlich fallen oft höhere Zusatzgebühren an, je günstiger die Kontoführungsgebühren sind. Erkundige dich im Voraus genau, wie hoch die Kosten für Transaktionen sind. Oft ist eine bestimmte Anzahl von Buchungen, Überweisungen oder Abhebungen pro Monat kostenlos – wird die Zahl überschritten, fallen Gebühren an.
Für kleine GbRs mit wenigen Transaktionen können sich Alternativen mit kostenlosen Kontogebühren demnach durchaus eignen. Im Schnitt fallen dabei zwischen 10 und 30 Euro Sondergebühren pro Monat an. Sollte die Gesellschaft jedoch eine Vielzahl von Transaktionen durchführen, liegen die Kosten zwischen 100 und 250 Euro.
**Tipp:** Zahle die Kontoführungsgebühren jährlich, statt monatlich. Bei vielen Anbietern bekommst du so Rabatte und kannst Geld sparen.
## Was ist zur Kontoeröffnung eines GbR-Geschäftskontos notwendig?
Es ist sehr wichtig, dass du dich im Vorfeld genau erkundigst, was für die Eröffnung eines Firmenkontos benötigt wird. Die folgenden Unterlagen verlangen Banken und Finanzdienstleister in jedem Fall:
- **Identitätsnachweis und persönliche Daten aller Personen, die als Gesellschafter agieren:** Jeder an der GbR beteiligte Gesellschafter muss einen Identitätsnachweis vorlegen (Personalausweis oder Reisepass). Ohne diesen ist weder die Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts noch das Eröffnen eines Geschäftskontos möglich.
- **Nachweis über die GbR:** Dabei kann es sich entweder um einen Gewerbeschein oder um einen schriftlich unterzeichneten Gesellschaftsvertrag handeln. Es ist wichtig, dass in diesem Vertrag der genaue Geschäftszweck der GbR enthalten ist.
- **Video-Identifikationsverfahren:** Für die schlussendliche Aktivierung des Firmenkontos müssen sich die einzelnen Gesellschafter über eine Live-Videoidentifikation verifizieren.
Je nach Anbieter können weitere Dokumente erforderlich werden. Manchmal müssen ein persönlicher Wohnsitz und ein Unternehmenssitz angegeben werden.
Manche Banken möchten zudem über die Liquidität der Gesellschafter Bescheid wissen: Für eine [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) ist eine Schufa-Prüfung vorgesehen. Dies ist nicht bei allen Finanzdienstleistern der Fall – erkundige dich also im Voraus, wo du auch ohne Schufa ein Geschäftskonto für deine GbR eröffnen kannst.
## Fazit zum Geschäftskonto für die GbR
Ein Geschäftskonto ist für eine GbR sehr wichtig und bei einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit empfehlenswert. Wer eine GbR gründen möchte, benötigt dafür mindestens zwei natürliche oder juristische Personen. Ein separates Konto für die GbR ermöglicht es allen Gesellschaftern, Transaktionen zu tätigen.
Ein Gemeinschaftskonto ermöglicht einen besseren Überblick über die Geschäftsfinanzen der GbR. So kann das Geschäftskonto der GbR für geschäftliche Zwecke genutzt werden und das Privatvermögen der Gesellschafter bleibt separat. Die Gesellschafter der GbR haben jederzeit Zugriff auf das Konto und in vielen Fällen sogar eine eigene Karte für das Konto.
Wenn ihr euch dazu entschlossen habt, eine GbR zu gründen und ein Geschäftskonto zu eröffnen, geht es an die Wahl des geeigneten Anbieters. Neben Online-Banken und Fintechs (z. B. [FINOM*](https://bloggiraffe.de/link/finom) und [Qonto*](https://bloggiraffe.de/link/qonto)) gibt es zudem klassische Filialbanken (z. B. [Commerzbank*](https://bloggiraffe.de/link/commerzbank/) und [Postbank*](https://bloggiraffe.de/link/postbank-giro/)). Welche Option sich am besten eignet, müssen die Gesellschafter einer GbR am Ende gemeinsam entscheiden.
Informiere dich über die angebotenen Funktionen und die Gebühren, die bei den einzelnen Geschäftskonten anfallen. Die von uns vorgestellten Geschäftskonten für eine GbR können in unterschiedlichen Punkten überzeugen. Das gewählte Konto sollte die Anforderungen des eigenen Unternehmens so vollständig wie möglich erfüllen. Entscheide deshalb immer nach den individuellen Ansprüchen für deine GbR.
## FAQ
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# Das beste Geschäftskonto mit Kreditkarte im Vergleich 2026
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-kreditkarte/
Ein Geschäftskonto bietet den Vorteil, geschäftliche und private Einnahmen und Ausgaben besser im Blick zu haben. Durch die getrennte Kontoführung ist nicht nur der Überblick außerordentlich einfach zu behalten, sondern es bietet auch weitere Vorteile. Viele Banken bieten Geschäftskonten mit Kreditkarten oder Firmenkreditkarten, was für Selbstständige besonders praktisch ist.
Doch welches Konto passt zu den Bedürfnissen von Selbstständigen und was sollte ein Geschäftskonto generell bieten? Es ist in jedem Fall lohnenswert, mehrere Anbieter zu vergleichen und deren Konditionen sowie Gebühren zu überprüfen. Im folgenden Beitrag erklären wir dir, worum es sich bei einem Geschäftskonto mit Kreditkarte handelt und worauf du achten solltest, bevor du deine Wahl triffst.
**Geschäftskonto mit Kreditkarte – die wichtigsten Facts:**
- Laut Gesetz müssen Selbstständige nicht in allen Fällen ein geschäftliches Konto führen, Kapitalgesellschaften aber schon.
- Ein Geschäftskonto mit Kreditkarte hat für alle Unternehmer Vorteile und ist deshalb empfehlenswert.
- Welches Konto mit Kreditkarte das beste ist, kommt auf die individuellen Ansprüche des Unternehmens an.
- Business-Konten bieten unterschiedliche Arten von Kreditkarten. Vor allem unterscheidet man zwischen Prepaid-Karten und "echten" Kreditkarten.
## Was ist ein Geschäftskonto?
Ein Geschäftskonto ist im Endeffekt einem “normalen” Girokonto (Privatkonto) sehr ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass dieses ausschließlich für den Zahlungsverkehr eines Unternehmens genutzt wird. Dies ist bei privaten Girokonten nicht der Fall. Diese dürfen nicht immer betrieblich genutzt werden.
Die Grundfunktionen sind praktisch identisch mit denen eines Girokontos und es gibt in dieser Hinsicht keine weiteren Dinge zu beachten. Lastschriften, Transaktionen, Überweisungen sowie Ein- und Auszahlungen können mithilfe eines Geschäftskontos einfach durchgeführt werden.
Einer der wenigen Unterschiede betrifft nicht das Konto selbst oder seine Handhabung. Es geht hier um die Aufbewahrungsfrist der Belege und Kontoauszüge. Bei Geschäftskonten muss die Bank diese Belege zehn Jahre lang aufbewahren, was die Buchhaltung erleichtern kann.

Des Weiteren bieten Geschäftskonten in der Regel zusätzliche Funktionen wie etwa das Einrichten von Unterkonten, eine Verknüpfung mit einer Software für Buchhaltung oder eine Kategorisierung der Konto-Transaktionen. Ein Geschäftskonto bietet somit hilfreiche Vorteile in den Bereichen Organisation, [Rechnungsstellung](https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/) (inklusive Zahlungsziel) und steuerliche Angelegenheiten. Noch besser ist es, wenn das Geschäftskonto eine Business-Kreditkarte beinhaltet.
Die [Eröffnung eines Geschäftskontos](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) ist sehr einfach und kann online durchgeführt werden. Auch ein Geschäftskonto mit Kreditkarte kannst du problemlos online eröffnen.
## Wer benötigt ein Geschäftskonto mit Kreditkarte?
[Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) und Personengesellschaften müssen nicht zwingend ein Geschäftskonto mit Kreditkarte eröffnen. Eine Kapitalgesellschaft (KG) dagegen ist gesetzlich verpflichtet, ein Business-Konto zu besitzen. Erst wenn das Stammkapital auf einem Geschäftskonto eingeht, kann das Unternehmen im Handelsregister eingetragen werden und rechtmäßig agieren.
Es ist jedoch bei jeder Unternehmensform empfehlenswert, die geschäftlichen Zahlungen von privaten zu separieren – und das geht eben am einfachsten mit einem separaten Konto.
### Ein kurzer Überblick über die Unternehmensformen
#### Einzelunternehmen
- eingetragener Kaufmann
- Solo-Selbstständige
- Kleingewerbetreibende
- Freiberufler und Selbstständige
#### Personengesellschaften
- offene Handelsgesellschaft
- Gesellschaft bürgerlichen Rechts
- Kommanditgesellschaft
#### Kapitalgesellschaften
- Unternehmensgesellschaft
- Aktiengesellschaft
- Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Auch wer laut Gesetz kein Geschäftskonto benötigt, muss manchmal aufgrund der Vorschriften der Bank ein Konto für den geschäftlichen Gebrauch eröffnen. In jedem Fall ist ein Geschäftskonto für Freiberufler und andere Unternehmer sinnvoll, um Privates und Geschäftliches einfach trennen zu können. Darüber hinaus kannst du auf anderen Wegen von einem geschäftlichen Konto mit Kreditkarte profitieren.
## Welche Kriterien sollte ein Geschäftskonto mit Kreditkarte erfüllen?
In erster Linie solltest du dir überlegen, welche Anforderungen du als Gründer an dein Geschäftskonto stellst. Die Kosten für die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) und Kontoführung sind dabei nur zwei von vielen Punkten. Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Aspekte.
### Rechtsform deines Unternehmens
Nicht jede Bank bietet die Möglichkeit der Eröffnung eines geschäftlichen Kontos für Unternehmen jeder Art. Kleingewerbetreibende oder freiberuflich Tätige haben in der Regel keine Probleme mit der [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/). [Geschäftskonten für GmbHs](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gmbh/), UGs oder GbRs dagegen bieten nicht alle Banken an.
### Art der gewählten Bank: Neobank, Direktbank oder Filialbank
In den letzten Jahren ist die Beliebtheit von Fintech-Unternehmen stark gestiegen. Dabei handelt es sich um Finanzdienstleister, die Services ähnlich einer Bank anbieten, meist aber eigentlich gar keine Bank sind. Geschäftskonten von Fintech-Unternehmen (oft Direkt- oder Neobanken) zeichnen sich durch ihre einfache Nutzung und meist sehr günstige Kontogebühren aus. Im Gegensatz dazu stehen die klassischen Filialbanken.
Direkt- oder Neobanken stellen für Unternehmen in der Regel sehr günstige Konditionen bereit, Filialbanken bieten ihren Kunden dagegen meist einen besseren persönlichen Kundenservice. Bei Online-Banken läuft der Service rein digital oder nur über das Telefon, wodurch oft längere Wartezeiten entstehen können. Ein Geschäftskonto bei einer Filialbank bietet meist einen verlässlicheren Kundensupport.
### Internationale Überweisungen
Achte darauf, dass bei deinem gewählten Girokonto auch Auslandsüberweisungen ohne hohe Kosten getätigt werden können. Bei vielen Anbietern hast du die Möglichkeit kostenloser SEPA-Überweisungen (z. B. bei Kontist und größtenteils bei Finom). Bei Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums oder Überweisungen in Fremdwährungen entstehen oft höhere Kosten, wobei einige Banken hier ebenfalls Sonderkonditionen gewähren.
Vor der Wahl gilt es somit auch zu bedenken, wie oft du Auslandsüberweisungen tätigen wirst. Revolut Freelancer Ultimate und Revolut Business Grow etwa bieten bis zu fünf Auslandsüberweisungen kostenlos für ihre Geschäftskunden.
### Kundenservice
Jede Bank bietet ihren Kundenservice auf unterschiedliche Weise an. Bei Direkt- und Neobanken ist der Support meist über einen Chat oder das Telefon erreichbar. Eine weitere Kontaktmöglichkeit stellt außerdem ein Online-Kontaktformular dar. Wünschst du dir hingegen persönliche Beratung, passt eine Filialbank besser zu dir.
Welche Bank den besten Service bietet, ist nicht einfach zu sagen, da dies nur sehr schwer vergleichbar ist. Die Bank N26 zum Beispiel bietet dir Beratung über den Live-Chat oder am Telefon. Die Postbank, eine Filialbank, stellt wiederum persönliche Beratung durch einen Betreuer bereit.
### Verfügbare Zusatzleistungen
Bei den Online-Banken wird viel Wert auf eine Vielzahl von digitalen Eigenschaften gelegt. Dadurch ist hier auf jeden Fall ein enorm breit gefächertes Angebot an Zusatzleistungen erhältlich. So kann etwa im Bereich der Buchhaltung eine Verknüpfung mit einer Buchhaltungssoftware viele Vorteile bringen.
Weitere Zusatzfunktionen sind zum Beispiel:
- Schnittstellen zu Buchhaltungsprogrammen wie Lexoffice oder sevDesk
- DATEV-Anbindung
- bestimmte Anzahl weiterer Nutzer hinzufügen
- Einrichten von Unterkonten
- Cashback
DATEV-Anwendungen und Verknüpfungen mit Buchhaltungstools werden bei vielen Geschäftskonten angeboten. Einige Banken bieten auch Cashback bereits ohne weitere Anfragen an. N26 und Qonto sind Beispiele für Anbieter, die diese Zusatzleistungen regulär in ihrem Portfolio haben.
### Angebotene oder inkludierte Firmenkreditkarte
Ein weiterer wichtiger Punkt vor der [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) sind die angebotenen Karten. Eine Girocard ist immer dabei. Ob du zusätzlich eine Business Visa, eine MasterCard Business oder eine American Express Business GoldCard bevorzugst, ist grundsätzlich Geschmackssache.
Bei den Kreditkarten unterscheidet man zwischen Prepaid-Karten und “echten” Kreditkarten. Die Prepaid-Karten müssen mit Guthaben aufgeladen werden, um zu funktionieren. Bei echten Kreditkarten ist die Funktionsweise so ähnlich wie bei einem Kontokorrentkredit (die unternehmerische Form eines Dispokredits): Die Zahlungen mit der Kreditkarte werden angesammelt und am Ende des Monats von dem verbundenen Girokonto abgebucht.
Je nach Kontomodell wird für die Business Kreditkarte eine Gebühr fällig. Diese unterscheiden sich je nach Karte, Bank und Tarif und können von einmalig 10 Euro zu mehreren hundert Euro Jahresgebühr reichen. Auch in der Kreditkarte inkludierte Sonderleistungen, wie beispielsweise Versicherungen, sind ein wichtiger Punkt, den du bedenken solltest.
## Welches ist das beste kostenlose Geschäftskonto?
In verschiedenen Tests und Vergleichen hat das N26 Business Standard als kostenloses [Firmenkonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) am besten abgeschnitten. Hier sind die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
- keine Kontoführungsgebühr
- kostenlose Buchungen ohne Begrenzung
- kostenlose virtuelle MasterCard Debit (physische Karte optional für 10 Euro erhältlich)
- Cashback für Einkäufe mit der Kreditkarte
- einfache Bedienung über die N26 App
Das kostenlose N26 Business-Konto ist eine praktische Option für Selbstständige. Ein kleiner Minuspunkt: Bei den Kreditkarten von N26 handelt es sich um Debitkarten, nicht um “echte” Kreditkarten. Ob das für dich ausreicht, musst du selbst entscheiden.
## Welches ist das beste Geschäftskonto für Selbstständige und Freiberufler?
Für Selbstständige und Freiberufler kann sich ebenfalls das kostenlose Geschäftskonto von N26 eignen. Genau genommen sind die N26-Konten für jedes Einzelunternehmen empfehlenswert.
Möchtest du von etwas mehr Funktionen profitieren, ist das [N26 Business Smart*](https://bloggiraffe.de/link/n26/) eine gute Wahl. Hier genießt du die folgenden Vorteile, zusätzlich zu den Pluspunkten des Standard-Kontos:
- physische MasterCard inkludiert
- zehn kostenlos Unterkonten
- sehr günstige Kontoführungsgebühr
- telefonischer Kundensupport
Die kostenlosen zehn Unterkonten und kostenfreien Buchungen sind für Unternehmen sehr vorteilhaft. Darüber hinaus ist die inkludierte Business Card vorteilhaft, etwa bei einer Geschäftsreise.
Des Weiteren ist das kostenlose [Revolut Business Basic zu empfehlen*](https://bloggiraffe.de/revolut/) – übrigens auch für Unternehmen mit anderen Rechtsformen. Bei Revolut fällt keine Kontoführungsgebühr an. Und auch das Geschäftskonto mit Kreditkarte von Holvi oder das Kontist Business mit Visa-Karte eignet sich für viele Freiberufler und Selbstständige sehr gut.
## Welches Geschäftskonto mit Kreditkarte eignet sich am besten für GmbHs oder UGs?
Für eine GmbH oder UG ist das Geschäftskonto Revolut Business Free äußerst empfehlenswert. Es überzeugt nicht nur durch die kostenfreie Kontoführung, sondern auch dadurch, dass jedem Mitarbeiter kostenlos eine [Firmenkreditkarte](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/) zur Verfügung steht.
Des Weiteren bietet es eine unendliche Anzahl an Unterkonten und ein eigenes Tool zur Erstellung von Rechnungen. Sieh dir vor deiner Entscheidung in jedem Fall die Webseite des Anbieters genau an und vergleiche verschiedene Angebote.
## Fazit: das beste Geschäftskonto mit Kreditkarte
Möchtest du ein Konto eröffnen, das du nur für dein Geschäft nutzt und dir eine Kreditkarte zur Verfügung stellt, hast du viele Möglichkeiten. Welches für dich das optimale Geschäftskonto mit Kreditkarte ist, kommt auf deine individuellen Ansprüche an. Vergleiche die Konditionen und Leistungen der verschiedenen Anbieter und entscheide dich für die passende Lösung.
Im Geschäftskonto Vergleich schneiden die Konten [N26 Business Smart*](https://bloggiraffe.de/link/n26/) und [Revolut Business Basic*](https://bloggiraffe.de/revolut/) am besten ab. Keine Grundgebühr, keine Jahresgebühr, enthaltene Kreditkarten und eine unendliche Anzahl an kostenfreien Buchungen machen diese beiden Konten sehr interessant für Geschäftsleute.
Wenn du ein Firmenkonto eröffnen möchtest, kann je nach Bank eine Schufa-Anfrage stattfinden. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn du einen Kredit in einem gewissen Kreditrahmen benötigst. Ansonsten ist die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) einfach und unkompliziert.
## FAQ
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# Geschäftskonto Kleinunternehmer: Die besten Geschäftskonten im Überblick!
Source: https://bloggiraffe.de/geschaftskonto-kleinunternehmer/
Bei der Gründung deines eigenen Unternehmens stellen sich dir wahrscheinlich viele Fragen. Eine ist sicherlich die, ob du als [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) ein Business-Konto benötigst.
Vorab solltest du wissen, dass ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer keine Pflicht ist. Für betriebliche Transaktionen kann zum Beispiel auch ein Privatkonto verwendet werden.
Trotzdem empfiehlt es sich, geschäftliche und private Transaktionen immer voneinander zu trennen. Benötigst du einen Kredit für dein Kleinunternehmen, dann ist es besser, wenn du über ein separates Konto für dein Business verfügst.
Bei der Wahl des Geschäftskontos für dein Unternehmen gibt es einiges zu beachten. Welches Geschäftskonto Kleinunternehmer nutzen sollten, erfährst du hier. Zudem erklären wir dir, wann es sich lohnt, ein Business-Konto zu eröffnen und welche Vorteile dir ein [Firmenkonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) bietet.
## Was ist ein Geschäftskonto?
Ein Geschäftskonto ist eine Sonderform des Girokontos. Dieses Konto ist für Gewerbetreibende, Selbstständige und andere Unternehmer gedacht und wird für alle beruflichen Transaktionen verwendet.
Mit einem Firmenkonto haben Unternehmer die Möglichkeit, ihre privaten und geschäftlichen Transaktionen voneinander zu trennen. Diese Trennung ermöglicht dir einen besseren Überblick [über deine Einnahmen und Ausgaben](https://bloggiraffe.de/kassenbuch/) und macht deine Buchhaltung übersichtlicher.
Es gibt viele unterschiedliche Arten von Geschäftskonten. Als Freiberufler oder Selbstständiger kannst du selbst entscheiden, ob du ein solches eröffnen möchtest oder nicht.
Gesetzlich vorgeschrieben ist dies nicht. Wie bereits erwähnt, kannst du deshalb auch dein Privatkonto für die geschäftlichen Transaktionen nutzen.
Bei anderen Arten von Unternehmen ist dies anders: Andere Gewerbetreibende, juristische Personen, Aktiengesellschaften und GmbHs sind dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen.
## Was sind Kleinunternehmer?
Die [Kleinunternehmerregelungen nach § 19 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html) ist eine bürokratische und steuerliche Erleichterung für Einzelunternehmer mit kleinen Gewerben oder Freiberufler. Ein Kleinunternehmer hat so die Möglichkeit, als Privatperson zu wirtschaften.
Kleinunternehmer sind Selbstständige und Freiberufler, die mit Ihren Umsätzen unter einem bestimmten Jahreswert bleiben. In diese Kategorie fällst du, wenn dein Umsatz im vorangegangenen Jahr weniger als 22.000 Euro betrug. Zudem muss der voraussichtliche Umsatz des laufenden Jahres bei unter 55.000 Euro liegen.
Als Kleinunternehmer bist du von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Du musst also keine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung vornehmen und deine Rechnungen müssen keine Umsatzsteuer ausweisen. Auch für Kunden sind solche Regelungen ein großer Vorteil, denn sie können dadurch die Umsatzsteuer sparen.
Wichtig zu wissen ist jedoch, dass Kleinunternehmer nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sind. Sie dürfen für eigene Einkäufe die Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt nicht geltend machen.
Auch was die Buchhaltung angeht, hat die Kleinunternehmerregelung Vorteile. Als Kleinunternehmer bist du nicht zur [doppelten Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) verpflichtet.
Für die Verwendung der Kleinunternehmerregelung spielt die Anwendung der Rechtsform übrigens keine Rolle. Sowohl Freiberufler als auch Gewerbetreibende können Kleinunternehmer sein.
## Warum ist ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer sinnvoll?
Mit einem separaten Konto für dein Business hast du den Vorteil, dass du jederzeit einen Überblick über deine Finanzen erhältst. Ebenfalls kann die Buchführung dadurch vereinfacht werden.
Des Weiteren kannst du mit einem Firmenkonto zusätzliche Funktionen nutzen, welche dir bei einem herkömmlichen Girokonto nicht zur Verfügung stehen. Steuerlich sind die Kosten eines Geschäftsgirokontos voll absetzbar, bei einem privaten Konto funktioniert dies nicht.
Hier findest du die Vorteile von Geschäftskonten im Überblick:
- Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen
- Besseren Überblick über geschäftliche Einnahmen und Ausgaben
- Vereinfachte Buchhaltung
- Zusätzliche Funktionen
- Kosten steuerlich absetzbar
- Kostenlose Alternativen vorhanden
Generell empfiehlt es sich für Kleinunternehmer, gleich am Anfang ihrer Selbstständigkeit ein Geschäftskonto zu eröffnen. Das Angebot an Konten ist dabei sehr vielseitig. Viele, vor allem Direktbanken, bieten mittlerweile sogar kostenlose Geschäftskonten an.
## Die Kosten von Firmenkonten
Die Kosten eines Firmenkontos setzen sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Dazu gehört zum Beispiel eine monatliche Kontoführungsgebühr. Zudem können Gebühren für Überweisungen anfallen.
Wie viel ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer im Monat kostet, hängt ebenfalls vom Nutzungsumfang ab. Wenn du monatlich zum Beispiel viele Überweisungen tätigst, dann steigen dadurch automatisch die Gebühren.
Verschiedene Zusatzfunktionen können bei Business-Konten zusätzlich hinzugebucht werden. Auch diese können sich in ihren Kosten unterscheiden.
Du solltest dir vor der Eröffnung eines Geschäftskontos ausreichend Gedanken darüber machen, welche Funktionen du wirklich benötigst. Vergleiche dafür am besten das Angebot der Geschäftskonten für Kleinunternehmer und erkundige dich bei den unterschiedlichen Banken, wie hoch die Gebühren sind.
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein Geschäftskonto für Kleinunternehmer und Gewerbetreibende pro Jahr durchschnittlich zwischen 50 und 150 Euro kostet.
Weil das Angebot an Konten und Banken groß ist, haben wir für dich einige der besten Optionen zusammengestellt. Bei den Banken in unserem [Geschäftskonto-Vergleich](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) hast du die Möglichkeit, ein kostenloses Geschäftskonto für dein Kleingewerbe zu sehr guten Konditionen zu eröffnen.
## Kostenlose Geschäftskonten im Überblick
Es gibt viele unterschiedliche Geschäftskonten, die kostenlos sind. Die meisten dieser Optionen werden von Direktbanken angeboten. Auch mit diesen Geschäftskonten können Belege und Zahlungen ausgeführt werden. Zudem kannst du deine Buchhaltung mithilfe der Konten viel einfacher verwalten.
Hier eine Übersicht einiger der besten kostenlosen Geschäftskonten:
- [N26 Standard*](https://bloggiraffe.de/link/n26/)
- [Finom*](https://bloggiraffe.de/link/finom/)
- [FYRST BASE*](https://bloggiraffe.de/link/fyrst/)
- [Qonto*](https://bloggiraffe.de/link/qonto/)
- [Kontist*](https://bloggiraffe.de/kontist/)
- [Revolut Business*](https://bloggiraffe.de/revolut/)
- [Holvi*](https://bloggiraffe.de/holvi/)
- [Commerzbank Klassik*](https://bloggiraffe.de/commerzbank/)
Im Folgenden sehen wir uns für dich vier der Business-Konten genauer an.
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### N26 für Freiberufler, Einzelunternehmer und Selbstständige
Ein beliebtes Firmenkonto für Kleinunternehmer ist N26. Es bietet sich sehr gut für Kleingewerbe, Selbstständige, [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) und Freiberufler an. Die Kontoführungsgebühr liegt bei diesem Konto bei 0 Euro im Monat.
Mit diesem Konto kannst du beleglose SEPA-Buchungen unbegrenzt gratis durchführen. Nicht möglich sind jedoch beleghafte Buchungen.
Du kannst Kartenzahlungen weltweit in allen Währungen unbegrenzt durchführen. Eine virtuelle Karte ist inklusive, eine physische Karte ist optional und kostet einmalig 10 Euro.
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### Finom Solo für Solo-Selbstständige, Kleinunternehmer und mehr
Finom Solo ist ebenfalls ein kostenloses Geschäftskonto, das sich sehr gut für Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Freiberufler eignet. Du hast mit Finom Solo 50 beleglose Buchungen pro Monat kostenfrei inkludiert, anschließend kostet eine Buchung 20 Cent.
Auch hier erhältst du eine virtuelle Karte zu deinem Konto und kannst im Monat 500 Euro kostenlos am Automaten Geld abheben. Zudem hast du die Möglichkeit der integrierten Buchhaltung, was dir viel Zeit und Nerven bei der Steuererklärung ersparen kann.
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### FYRST BASE für Freiberufler, Gewerbetreibende und Selbstständige
Ein weiteres kostenloses Geschäftskonto ist das [FYRST BASE](https://bloggiraffe.de/fyrst-geschaeftskonto-review/). Es bietet sich für Kleingewerbe, Solo-Selbstständige und Freiberufler an.
Die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) ist kostenlos und auch die Kontoführungsgebühr beträgt 0 Euro. Du hast im Monat 50 beleglose Buchungen kostenfrei, danach kostet eine Buchung 0,19 Cent. Dazu erhältst du eine Visa Business Card.
Mit dem FYRST BASE sind Geldauszahlungen kostenfrei möglich. Die Eröffnung dieses Kontos ist in der Regel in wenigen Minuten vollzogen - dazu gibst du einfach deine persönlichen Informationen in ein Formular ein und identifizierst dich per Video-Ident.
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### Qonto für Kleinunternehmer
Qonto bietet Geschäftskonten für Kleinunternehmer, die du die ersten 30 Tage unverbindlich und kostenlos testen kannst. Anschließend fallen monatliche Gebühren von 9 Euro oder mehr an, je nach Kontotyp.
Das Qonto-Konto bietet sich für registrierte Einzelunternehmer, Freiberufler und Selbstständige an.
Pro Monat stehen dir 30 kostenlose SEPA-Lastschriften und SEPA-Überweisungen zur Verfügung. Ebenfalls hast du hier Zugriff auf mehrere unterschiedliche Tools, wie Buchhaltungsintegrationen und Schnittstellen zu verschiedenen Programmen.
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## Geschäftskonto auswählen - das sind die Kriterien
Die Auswahl an unterschiedlichen Konten ist vielseitig. Um das für dich und dein Unternehmen passende Konto zu finden, solltest du einige Dinge beachten.
Die Kosten spielen für Selbstständige und Gründer in der Regel eine bedeutende Rolle, wenn es um Geschäftskonten geht. Allerdings gibt es auch noch einige andere Aspekte, die deine Entscheidung beeinflussen können.
Bevor du ein passendes Konto auswählst, solltest du dir die Leistungen und Funktionen der jeweiligen Konten genau ansehen.
Wir haben einige wichtige Faktoren für dich zusammengefasst, die dir bei der Auswahl eines Geschäftskontos für dein Kleinunternehmen helfen:
### Gebühren und Zahlungsverkehr
Achte auf die Kosten und Gebühren, die bei der Nutzung des Kontos anfallen. Kostenlose Kontoführungsgebühren sind gut, allerdings fallen dafür oft höhere Kosten für Zahlungen und andere Transaktionen an.
So entstehen bei manchen Konten Kosten für SEPA-Transaktionen, beleghafte und beleglose Buchungen. Hier gilt es darauf zu achten, wie hoch diese Kosten sind.
Des Weiteren empfiehlt es sich, Konten mit Echtzeit-Überweisungen zu vergleichen. Schau dir in jedem Fall die Kosten für die einzelnen Belege genau an.
### Digitales Bezahlen und Karten
Hier solltest du darauf achten, ob unterschiedliche Kartentypen wie Kreditkarten, Debit Cards oder Girocards angeboten werden. Vielleicht kannst du auch Google Pay und [Apple Pay](https://bloggiraffe.de/wie-bezahle-ich-mit-apple-pay/) verwenden.
Wenn dir eine physische Girocard wichtig ist, solltest du darauf achten, ob dein gewähltes kostenloses Geschäftskonto die Karte kostenlos inkludiert - oft fallen dafür zusätzliche Kosten an.
### Bargeldtransaktionen
Bei der Eröffnung eines Geschäftskontos sollten Gewerbetreibende auch darauf achten, ob Bargeldeinzahlungen und Bargeldauszahlungen möglich sind.
Viele der kostenlos angebotenen Geschäftskonten werden von sogenannten Direktbanken oder Online-Banken angeboten. Diese Banken haben in der Regel weder Filialen noch eigene Geldautomaten.
Mit einer physischen Karte ist es trotzdem auch mit Konten dieser Banken möglich, Bargeld abzuheben - nämlich an den Automaten anderer Banken. Auch die Einzahlung von Geld wird auf diese Weise manchmal ermöglicht. Allerdings fallen dafür in den meisten Fällen Gebühren an.
### Features
Sind für dich mehrere Unterkonten und eine Rechnungssoftware wichtig? Oder möchtest du das Programm für deine Buchhaltung mit deinem Business-Konto verknüpfen?
Manche Banken bieten diese Features mit ihren Geschäftskonten an. So gibt es auch Banken, die dir zum Beispiel einen Datev-Export oder Multibanking anbieten. Oft fallen dafür zusätzliche Gebühren an.
Außerdem gibt es Geschäftskonten, die Banking und Buchhaltung direkt miteinander verbinden. Ein Beispiel ist das [Lexware Geschäftskonto](http://www.lexware.de/geschaeftskonto), bei dem Transaktionen automatisch mit Belegen verknüpft werden, Zahlungen und Rechnungen automatisch zugeordnet sind und ein direkter DATEV-Export die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erleichtert.
### Seriosität und Sicherheit
Bei der Auswahl von Geschäftskonten spielt die Vertrauenswürdigkeit der Anbieter eine wichtige Rolle. Schau dir am besten die Bewertungen anderer Kunden an und finde heraus, welche Erfahrungen sie mit dem jeweiligen Unternehmen gemacht haben.
Die Sicherheit ist ein weiteres entscheidendes Kriterium. Wie sicher und vertrauensvoll ein Anbieter ist, kannst du an den Awards und am Gütesiegel erkennen. Besonders empfehlenswert sind Unternehmen, die eine 2-Faktor-Authentifizierung für das Bankkonto anbieten.
### Benutzerfreundlichkeit und Online-Banking
Das Business-Konto sollte einfach in der Handhabung sein. Vor allem junge Gewerbetreibende und Freiberufler bevorzugen in der heutigen Zeit einen digitalen Zugang zum Geschäftskonto. Viele der kostenlosen Geschäftskontos werden heute von Direktbanken angeboten, die ihre Geschäfte ausschließlich online abwickeln.
Achte bei der Wahl deines Business-Kontos auf die Qualität der Benutzeroberfläche. Die mobile App sollte übersichtlich und einfach zu bedienen sein.
## So eröffnest du als Kleinunternehmer ein Geschäftskonto
Egal, für welche Bank du dich entscheidest: Die Beantragung eines Kontos läuft in der Regel ähnlich wie die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) eines normalen Bankkontos für private Zwecke.
Entscheidest du dich für ein Konto bei einer der Direktbanken, kannst du die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) ganz bequem online von zu Hause erledigen. Deine Identität wird durch ein Video-Ident-Verfahren geprüft.
Hier haben wir für dich die einzelnen Schritte der Beantragung zusammengefasst:
- Fülle den Antrag für das Geschäftskonto online beim gewählten Anbieter aus.
- Legitimiere deine Identität per Video-Ident-Verfahren.
- Im nächsten Schritt kann eine Bonitätsprüfung anfallen - dies ist jedoch nicht bei allen Banken der Fall.
- Die Bank nimmt den Antrag an.
- Warte, bis dir die Unterlagen für das Online-Banking sowie die Debit- oder [Kreditkarte](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/) zugesendet werden.
- Hast du die Unterlagen und Zugangsdaten erhalten, kannst du dich in der App oder im Onlineportal der Bank anmelden.
Den Antrag hast du in der Regel in wenigen Minuten ausgefüllt. Bis der komplette Prozess abgeschlossen ist, dauert es in den meisten Fällen fünf bis acht Werktage.
### Welche Unterlagen sind für die Kontoeröffnung notwendig?
Für die Eröffnung eines Geschäftskontos benötigen Banken unterschiedliche Unterlagen von dir. Welche Unterlagen dies im Detail sind, hängt von der jeweiligen Bank ab.
Im Normalfall solltest du Folgendes bereithalten:
- Identitätsnachweis (Reisepass oder Personalausweis)
- Steuer-Identifikationsnummer
- Deine persönlichen Angaben (u.a. Namen, Adresse, Telefonnummer)
Da Direktbanken keine physischen Filialen anbieten, ist oft der Identifikationsnachweis per Video möglich.
## Vorteile eines Geschäftskonto für Kleinunternehmer
Auch wenn du als Kleinunternehmer nicht rechtlich zur Führung eines separaten Geschäftskontos verpflichtet bist, bietet sich dies im Gegensatz zum privaten Girokonto an.
Hier sind einige Vorteile, die mit Geschäftskonten einhergehen:
### Du hast eine bessere Übersicht über deine Finanzen
Werden geschäftliche und private Transaktionen getrennt, hast du eine bessere Übersicht über deine finanzielle Lage. Du hast sofort einen Überblick über die Ausgaben und Einnahmen deines Unternehmens. So weißt du immer, wie gut dein Unternehmen läuft.
### Die Buchhaltung wird erleichtert
Durch die Eröffnung eines Geschäftskontos wird deine Buchführung erleichtert. Dies ist vor allem für Kleinunternehmer mit begrenzten Ressourcen ein großer Vorteil. So können alle Rechnungen und Belege genau zugeordnet werden.
### Ein professionelleres Auftreten als Unternehmer
Wenn du dein privates Girokonto für geschäftliche Zwecke nutzt, kann dies ein wenig unprofessionell wirken. Werden Zahlungen auf ein Geschäftskonto überwiesen, wirkt dies für Kunden gleich viel professioneller.
Ebenfalls können SEPA-Transaktionen mit einem Geschäftskonto einfacher ausgeführt werden.
Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass ein Business-Konto für Gewerbetreibende und Selbstständige immer sinnvoll ist. Die Vorteile überwiegen deutlich im Vergleich zur Nutzung eines privaten Girokontos.
## Privates Girokonto für geschäftliche Zwecke nutzen
Wie bereits erwähnt, ist es problemlos möglich, ein [privates Konto für geschäftliche Zwecke zu nutzen](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/). Jedoch solltest du wissen, dass dies nicht jede Bank erlaubt. Halte dich in jedem Fall an die allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bank.
Führst du in diesem Fall geschäftliche Transaktionen durch, ohne deine Bank darüber zu informieren, droht dir die Kündigung deines Kontos.
Sollte deine Bank Geschäftstransaktionen nicht erlauben, bleibt dir immer noch die Möglichkeit, deine Bank zu wechseln und ein neues Girokonto zu eröffnen.
Für das Finanzamt spielt es keine Rolle, ob du als Kleinunternehmer dein Konto für geschäftliche oder private Zwecke nutzt.
Dennoch empfehlen wir dir in jedem Fall, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Schon allein die bessere Übersicht über deine Finanzen ist hier ein großer Vorteil.
## Welche Nachteile bringt ein kostenloses Firmenkonto?
Kostenlose Geschäftskonten bieten leider nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile. So haben sie im Vergleich zu kostenpflichtigen Konten meist weniger Funktionen. Sollte dein Unternehmen zum Beispiel in eine andere Rechtsform wechseln oder sich vergrößern, dann reicht ein kostenloses Geschäftskonto meistens nicht mehr aus.
Bei einem kostenlosen Konto für dein Business ist es des Weiteren solltest du zudem unbedingt darauf achten, welchen Anbieter du wählst. Vergleiche dabei vor allem zusätzlich entstehende Kosten und sieh dir die Bewertungen anderer Kunden an.
## Geschäftskonto eröffnen: Darauf solltest du achten
Ein Geschäftskonto kann bei jeder Bank oder bei jedem Kreditinstitut eröffnet werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass du bei einem Institut sowohl ein Geschäfts- als auch ein Privatkonto führst.
In den meisten Fällen werden für Geschäftskonten andere Konditionen angeboten als für ein Konto, das du lediglich privat nutzen möchtest. Zudem gibt es oft unterschiedliche Tarife, aus denen du wählen kannst.
Überlege dir im Voraus genau, wo deine Prioritäten liegen. Möchtest du langfristig als Kleinunternehmer agieren oder dein Unternehmen als Gewerbetreibender in Zukunft wachsen lassen? Prüfe die verschiedenen Business-Konten genau und werde dir darüber klar, auf welche Leistungen und Funktionen du nicht verzichten möchtest.
Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, lohnt sich auf jeden Fall ein eingehender Geschäftskonto-Vergleich. Achte dabei auch auf etwaige Zusatzkosten - bei vielen Anbietern sind diese versteckt angegeben.
Wir empfehlen dir auf jeden Fall ein Geschäftskonto zu eröffnen. Möchtest du später dein Unternehmen ausweiten, kann ein separates Konto für dein Business sogar zur Pflicht werden.
### Ab wann ist ein Geschäftskonto Pflicht?
Für Selbstständige und Freiberufler ist es keine Pflicht, ein Geschäftskonto zu führen. Ist deine Firma dagegen eine Kapitalgesellschaft, ist ein Geschäftskonto gesetzlich vorgeschrieben. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn dein Unternehmen eine GmbH ist.
## Geschäftskonto für Kleinunternehmer - Fazit
Du bist als Kleinunternehmer nicht dazu verpflichtet ein Geschäftskonto zu eröffnen. Empfehlenswert ist es trotzdem.
Du profitierst so von einigen entscheidenden Vorteilen: Einer einfacheren Buchhaltung, der Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen und einem allgemein besseren Überblick über deine Bankgeschäfte. Du kannst auf einen Blick erkennen, wie viel Einnahmen du mit deinem Kleinunternehmen jeden Monat erzielt hast.
Am Ende kannst du mit einem Geschäftskonto Zeit und Geld sparen - etwa, wenn es am Ende des Jahres an die Steuererklärung geht.
Zudem wirkst du als Kleinunternehmer mit eigenem Geschäftskonto viel professioneller auf deine Kunden. Starte also am besten direkt mit einem Business-Konto in deine Selbstständigkeit. Unser Vergleich der besten kostenlosen Konten hilft dir dabei, das für dich richtige zu finden!
## FAQ
**Muss ich als Kleinunternehmer ein [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/)?**
Nein, du bist als Kleinunternehmer nicht dazu verpflichtet ein Geschäftskonto zu eröffnen - grundsätzlich kannst du dein kleines Gewerbe auch mit einem privaten Girokonto führen. Allerdings bietet ein separates Business-Konto viele Vorteile.
Die Entscheidung, ob du ein Firmenkonto eröffnen möchtest, liegt ganz bei dir. Andere Unternehmensformen (z. B. GmbH) benötigen dagegen zwingend ein Geschäftskonto.
**Wie lange dauert die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/)?**
In der Regel kannst du die Beantragung für ein Firmenkonto direkt online vornehmen. Die Beantragung dauert nur wenige Minuten. Anschließend dauert es zwischen fünf und acht Tagen, bis das Konto eröffnet ist.
**Worauf muss ich bei der Eröffnung eines Business-Kontos achten?**
Es gibt einige Dinge, auf die du achten solltest, bevor du ein Firmenkonto eröffnest. So bieten die unterschiedlichen Anbieter zum Beispiel verschiedene verknüpfbare Tools und andere Features an. Und auch die Kosten variieren teilweise stark. Überlege dir vor der Eröffnung deines Kontos genau, auf welche zusätzlichen Funktionen du auf keinen Fall verzichten möchtest.
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# Kostenlose Buchhaltungssoftware - Was können sie und welche Anbieter gibt es?
Source: https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-kostenlos/
Die Buchhaltung bereitet vielen Gründern Kopfzerbrechen. [Rechnungen schreiben](https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/), Einnahmen und Ausgaben verwalten, Finanzen überblicken, Kundenmanagement und noch so einiges ist zu tun, um alles im Blick zu behalten.
Aus diesem Grund solltest du einen starken Partner in Sachen Buchführung an deine Seite holen. Eine [Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-vergleich/) bietet dir alles aus einer Hand: Buchungsvorlagen, ein Kassenbuch, einfache Buchführung und vieles mehr, um alles im Griff zu haben.
In diesem Beitrag erfährst du mehr über bekannte Programme für die Buchführung und Finanzen. Zudem stellen wir dir die besten kostenlosen Buchhaltungssoftwares vor.
## Buchhaltung als gesetzliche Vorschrift
Die Buchhaltung eines Unternehmens ist außerordentlich wichtig und muss immer genauestens geführt werden. Bei der Eröffnung von Start-ups oder kleinen und mittleren Unternehmen stellt sich die Frage, ob man mithilfe von Online-Buchhaltung Geld sparen kann.
Steuerberater und Buchhalter verlangen hohe Preise und trotzdem muss der größte Teil der Buchhaltung selbst erledigt werden.
Mit einer Buchhaltungssoftware sind diese Arbeiten einfach zu erledigen und die Buchhaltung bleibt immer aktuell. Am günstigsten ist es, wenn du dabei auf eine kostenlose Buchhaltungssoftware zurückgreifst.
## Die beste Buchhaltungssoftware im Vergleich
### Warum ist die Buchhaltung so wichtig?
Doch die Buchhaltung ist für Unternehmer nicht nur wichtig, sondern sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Freiberufler und selbstständige [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) mit einem Gewinn pro Jahr bis maximal 60.000 Euro dürfen eine sogenannte vereinfachte Buchführung anwenden. Dabei stellen sie einfach ihre Einnahmen und Ausgaben in einer Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) gegenüber.
Größere Unternehmen unterliegen dagegen einer Bilanzierungspflicht. Die Erstellung einer Bilanz ist um einiges umfangreicher und umfasst die sogenannte [doppelte Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/).
Jedes Detail und alle Arten von Geschäftsvorfällen des Jahres sind darin aufgeführt. Die Bilanz sehr großer Unternehmen wird eventuell sogar von einem Prüfer unter die Lupe genommen.
Während große Unternehmen meist auf Steuerberater, Buchhalter oder ein Steuerbüro zurückgreifen, kannst du als Einzelunternehmer kostenlose Buchhaltungssoftware für deine Buchführung nutzen.
Damit hast du nicht nur deine EÜR im Griff, sondern kannst deine komplette Buchhaltung selbst übernehmen.

## Was ist eine Buchhaltungssoftware und welche Aufgaben der Buchführung kann sie übernehmen?
Bei Buchhaltungssoftware handelt es sich um Softwarelösungen, die alle Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens erfassen und somit die Buchführung im eigenen Unternehmen ermöglichen.
Es gibt zahlreiche Programme, die sowohl für Mac OS- als auch Windows-Systeme verfügbar sind.
Buchführungsprogramme ersparen dir die Kosten für einen professionellen Steuerberater oder Buchhalter.
Das Buchführungsprogramm ermöglicht es, alle wichtigen Daten einfach zu speichern und zu verwalten. Die meisten Buchhaltungssoftwares sind einfach in der Handhabung.
**Einige Aufgaben, die Buchhaltungssoftwares übernehmen:**
- Registrieren und Verbuchen von Belegen
- Veranlassen und Überprüfung von Online-Zahlungen
- Überwachung und Auswertung von Geschäftszahlen
- Berechnung der Umsatz- und Vorsteuer
- Übermittlung aller Daten an das zuständige Finanzamt
### Die vielen Funktionen von Buchhaltungsprogrammen
Ein Buchhaltungsprogramm übernimmt wichtige Aufgaben rund um Finanzen und Belegführung in einem Unternehmen. Die Software vereinfacht so die Verwaltung im kaufmännischen Bereich.
Eine ausgereifte Buchhaltungssoftware bietet dem Nutzer zusätzlich weitere praktische Features, um den gesamten Bereich der Buchhaltung abzudecken.
Durch diese Software kann die Buchhaltung komplett oder zum Großteil im eigenen Unternehmen durchgeführt werden und muss nicht ausgelagert werden. Enthalten die Buchhaltungssoftwares zusätzlich eine Schnittstelle, kannst du deine Daten direkt an deinen Steuerberater oder an das für dich zuständige Finanzamt übermitteln.
Bei der Verwendung von Buchhaltungsprogrammen ist zudem sichergestellt, dass deine Daten verschlüsselt und somit sicher an die richtige Stelle übermittelt werden.
Bei den meisten Programmen ist zudem nur ein Download notwendig - und schon kannst du die Software zur Online-Buchhaltung verwenden.
## Welche Funktionen sollten gute Buchführungsprogramme erfüllen?
Eine gute und vor allem für dich richtige Buchhaltungssoftware zu finden, ist nicht einfach. Die enorme Auswahl der unterschiedlichen Buchhaltungsprogramme vereinfacht die Suche nicht.
In jedem Fall solltest du von Anfang an darauf achten, dass das von dir gewählte Buchhaltungsprogramm alle von dir benötigten Funktionen erfüllt. Der [Wechsel auf ein anderes Buchhaltungsprogramm](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-wechseln-5-faktoren-die-du-beachten-solltest/) während des Jahres kann sehr aufwendig und schwierig werden.
Erspare dir daher unnötige Kosten und Ärger und wähle die Software für deine Buchhaltung sehr genau aus. Dabei hast du sogar die Möglichkeit, dich für eine kostenlose Buchhaltungssoftware zu entscheiden. Erstelle dir vor deiner Suche eine Liste mit den Tools, die du für die Buchführung in deinem Unternehmen benötigst.
Wenn du alle Anforderungen an dein zukünftiges Buchhaltungsprogramm aufgelistet hast, [vergleichst du es einfach mit den angebotenen Buchhaltungssoftwares](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-vergleich/) und wählst das Programm aus, das die meisten Punkte erfüllt.
**Je nach Unternehmen sind diese Funktionen wichtig:**
- Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR)
- Gewinn-und-Verlustrechnung (GuV)
- Jahresabschluss
- Bilanz oder E-Bilanz
- Rechtssichere Vorlagen für Buchungen
- Möglichkeit der Auswertung von Berichten
- Automatische Zahlungserinnerungen
- Möglichkeit der Umsatzsteuervoranmeldung
- Offene-Posten-Verwaltung
- Schnittstelle zum Datenexport wie zum Beispiel ELSTER oder DATEV
- Online-Banking
**Des Weiteren sind die folgenden Funktionen hilfreich:**
- Integriertes Kassenbuch
- Umsatzsteuer-Jahreserklärung
- Berechnung der lohnrelevanten Daten
- Möglichkeit, mehreren Mitarbeitern den Zugriff zu gestatten
- Verwaltung von mehreren Firmen
- Verwalten der Anlagen wie zum Beispiel die gängigen Arten der Abschreibungen, Sofortabschreibung von geringwertige Gütern, AfA-Vorschau
- Zugriff von einem mobilen Endgerät (idealerweise eine App)
## Welche Vorteile hast du von diesen Funktionen?
Wählst du eine Buchhaltungssoftware mit den genannten Funktionen, kannst du mit Leichtigkeit deine gesamte Buchführung damit erledigen.
So bietet sich dir die Möglichkeit, fast alle Prozesse rund um Buchhaltung und Finanzen in deinem Unternehmen automatisch ablaufen zu lassen. Du benötigst in der Regel weder einen Buchhalter noch einen Steuerberater.
Dies gilt für Start-ups und alle anderen Größen von Unternehmen. Der Arbeitsaufwand im Bereich der Buchhaltung kann dadurch nicht nur zeitlich, sondern generell verringert werden. Dadurch gewinnst du wertvolle Zeit, um dich um dein Kerngeschäft zu kümmern.
**Die Vorteile einer guten Buchhaltungssoftware im Überblick:**
- Du kannst deine gesamte Buchhaltung selbst durchführen.
- Das Führen der Buchhaltung ist unkompliziert.
- Deine Kosten verringern sich.
- Die Buchhaltungssoftware erspart dir viel Zeit.
- Die maximale Sicherheit deiner Daten wird gewährleistet.
- Die Gefahr, Fehler zu machen, kann verringert werden.
## Welches Buchhaltungsprogramm eignet sich am besten für welche Art von Unternehmen?
Um diese Frage zu beantworten, muss zuerst klar sein, welche Funktionen bei der Buchhaltungssoftware benötigt werden. Es kommt somit darauf an, in welchen Bereichen du dein Buchhaltungsprogramm einsetzen möchtest.
Möchtest du nur deine Einnahmen und Ausgaben bzw. Einzahlungen und Auszahlungen festhalten?
Möchtest du in dem Programm [Rechnungen erstellen](https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/) und vielleicht sogar direkt von dort versenden?
Soll die Verwaltung deiner Kunden und die Aufzeichnung von Geschäftsvorfällen im Detail möglich sein?
Oder möchtest du deine gesamte Bilanzbuchhaltung mit der Software durchführen?
Hier kommt es auch auf die Größe und die Art deines Unternehmens an. Inhaber eines [Kleinunternehmens](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/) und selbstständige Freiberufler dürfen bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze die vereinfachte EÜR anwenden. Eine kostenlose Buchhaltungssoftware mit den grundlegenden Funktionen reicht hierfür in der Regel aus.
Der Funktionsumfang der Buchhaltungsprogramme ist im Großen und Ganzen nicht enorm unterschiedlich. Die Programme unterscheiden sich meist hinsichtlich des Orts der Datenspeicherung, vorhandenen Schnittstellen zur Datenübermittlung und weiteren Möglichkeiten in der Kunden- und Lagerverwaltung.
### Kostenlose Online-Buchhaltungssoftware
Sie kommt in den meisten Fällen Start-ups und Neueinsteigern zugute. Wenn du nur wenige Kenntnisse im Bereich Buchhaltung aufweist, kannst du damit einfach und sicher alle Daten deines Unternehmens verwalten.
Diese Buchhaltungsprogramme sind übersichtlich gestaltet und recht einfach zu bedienen.
Empfehlenswert ist eine kostenlose Buchhaltungssoftware für freiberuflich tätige Personen und neu gegründete Kleinunternehmen.
Für Kleinbetriebe oder Selbstständige, die eine Buchhaltung nur für die Gewinnermittlung durchführen und keine Pflicht zur Bilanzierung haben, sind die kostenfreien Programme eine tolle Alternative. Du kannst mit der Freeware deine Einnahmen und Ausgaben festhalten und ganz einfach deine EÜR erstellen.
### Klassische Buchhaltungssoftware
Die klassische Buchhaltungssoftware eignet sich für Kleinunternehmer und mittlere Unternehmen. Sie besitzt im Gegensatz zu der kostenlosen Buchhaltungssoftware mehr Funktionen und integrierte Schnittstellen zur Datenübermittlung.
Ein Buchhaltungsprogramm, das den Datenimport und die Datenübermittlung sowie weitere Funktionen wie zum Beispiel die Jahresbilanz und Vorsteuerberechnung anbietet, ist für größere Unternehmen außerordentlich empfehlenswert.
Wie viel die klassischen Buchhaltungsprogramme kosten, kommt wieder auf die Funktionen an. Einnahme-Überschuss-Rechnungs-Software mit weniger Features ist in der Regel günstiger als ein Rundumpaket, das alle Aspekte der Buchhaltung abdeckt.
## Der „kostenlose“ Buchhaltungssoftware-Vergleich
Wie schon erwähnt, werden die unterschiedlichsten Buchhaltungsprogramme zum Download angeboten. Hier das für dich beste Programm auszuwählen, ist nicht einfach - besonders wenn du als Unternehmer eher noch am Anfang stehst und bis jetzt nicht viele Erfahrungen mit der Buchführung gemacht hast.
**Die folgenden Qualitätskriterien solltest du beachten:**
- Einfache und automatische Bedienung wie zum Beispiel der Import von Daten und automatische Kontierung
- Datenexport-Schnittstelle
- Möglichkeit der Abwicklung aller kaufmännischen Verwaltungsarbeiten
- Regelmäßige Aktualisierung
- Möglichkeit der Datensicherung und Speicherung zur Datensicherheit inklusive einer Datenverschlüsselung
- Übersichtliche und einfache Benutzeroberfläche
## Buchhaltungssoftware kostenlos: Vergleich
Wir möchten dir hier einige Beispiele für kostenlose Buchhaltungssoftware und deren Funktionen zeigen. Im Normalfall musst du für gute Tools und ausreichende Features bezahlen. Es gibt jedoch auch Freeware, die deine Anforderungen zufriedenstellend erfüllen kann.
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### Zervant
Quelle: zervant.com/de
Diese [kostenlose Buchhaltungssoftware Zervant*](https://bloggiraffe.de/link/zervant/) bietet die Möglichkeit, deine Buchhaltung einfach zu führen. Bis zu fünf Kunden können damit spielend verwaltet werden und deine Rechnungen sind im Handumdrehen geschrieben.
**Kostenlose Funktionen bei Zervant:**
- Erstellung von Rechnungen und Angeboten nach gesetzlichen Vorschriften
- Versendung der Rechnungen und Angebote mittels E-Mail oder als PDF
- Integrierte Zeiterfassung
- Möglichkeit, über mobile Endgeräte zuzugreifen
Wenn dir die kostenfreie Variante zu wenig Möglichkeiten bietet, kannst du auf eine Premium-Variante upgraden und mehr Kunden betreuen.
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### SumUp
Quelle: sumup.com/de-de/
[SumUp*](https://bloggiraffe.de/link/sumup/) bietet dir die Möglichkeit, innerhalb von Sekunden deine Rechnungen auszustellen.
Des Weiteren bietet dir diese kostenlose Buchhaltungssoftware immer einen Überblick über alle deine getätigten Verkäufe. So hast du sämtliche Geschäftsvorfälle immer im Griff.
**Kostenlosen Funktionen bei SumUp:**
- Erstellung und Versenden von bis zu vier Rechnungen pro Monat
- Versenden von Gutschriften, Angeboten und Lieferscheinen
- Transaktionsgebühr von 2,5 Prozent pro Zahlung für online getätigte Transaktionen
- Standardvorlage für Rechnungen
- Anweisungen werden nur akzeptiert, wenn sie auf dem SumUp-Geschäftskonto erscheinen
Benötigst du mehr Funktionalität, kannst du jederzeit über ein Upgrade die Funktionen der Freeware erweitern.
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### Invoiz
Quelle: invoiz.de
Die [kostenlose Buchhaltungssoftware Invoiz*](https://bloggiraffe.de/link/invoiz/) ermöglicht es dir, deine gesamte Buchhaltung online zu organisieren. Du kannst individuelle Rechnungen einfach und schnell erstellen und deine Dokumente nach den rechtlichen Vorschriften sichern.
Genauso einfach ist das Übermitteln deiner Buchhaltungsunterlagen an deinen Steuerberater mit wenigen Klicks.
Ein automatischer Zahlungsabgleich erspart viel Zeit und Stress und die Möglichkeit der Nutzung von mobilen Endgeräten vereinfacht die Buchführung zusätzlich.
Ein weiterer Vorteil von [Invoiz](https://bloggiraffe.de/invoiz-rechnungsprogramm-selbststaendige/) ist, dass du diese Buchhaltungssoftware bis zu einem Umsatz von 17.500 Euro im Jahr gratis nutzen kannst.
**Kostenlose Funktionen bei Invoiz:**
- Verwaltung der Kunden
- Kundenhistorie und To-dos
- Erstellung und Versand von Rechnungen
- Mahnwesen
- Statistiken zu Einnahmen und Ausgaben
- Einsehen von Umsätzen und Salden
- Grafische Darstellung von Berichten zu den Finanzen
Für umfangreichere Funktionen oder die Buchhaltung von Unternehmen mit mehr Gewinn und Umsatz kannst du auf einen der bezahlten Pläne aufstocken.
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## Gibt es bei der kostenlosen Buchhaltungssoftware Nachteile?
Bei der Nutzung kostenloser Buchhaltungssoftware gibt es aber auch einige Nachteile, die du beachten solltest. Die meisten kostenlosen Tools sind nur für eine bestimmte Zeit als Testversion verfügbar - dies ist der Nachteil Nummer 1.
## Weitere Nachteile einer Open-Source-Software für die Buchführung
- Zeitweise werden für die kostenlose Buchhaltungssoftware keine Updates zur Verfügung gestellt. Die Gefahr von Viren und Hackerangriffen erhöht sich.
- Einige der kostenlosen Buchhaltungsprogramme sind rechtlich und fachlich nicht auf dem aktuellen Stand.
- Es ist in einigen Fällen nicht möglich, die Buchhaltung mit Freeware GoBD-konform zu führen.
- Es gibt keinen oder wenig ausreichenden Support - besonders schwierig für Selbstständige mit wenig Erfahrungen in der Buchführung.
- Einige kostenlose Buchhaltungsprogramme enthalten Werbung, damit der Anbieter seine Kosten decken kann.
- Teilweise sind Programmierfehler vorhanden, was dir bei einer bezahlten Software nicht passieren kann.
- Für kostenlose Buchhaltungssoftware gibt es nur selten Tutorials oder den Austausch zwischen Nutzern, da sie nur von wenigen Menschen verwendet werden.
## 3 Top-Buchhaltungsprogramme für dich im Vergleich
Im Folgenden möchten wir dir drei kostenpflichtige Buchhaltungsprogramme vorstellen, die eine Vielzahl an funktionellen Features bieten und das Führen der Buchhaltung sehr einfach gestalten.
### sevDesk
Quelle: sevdesk
Die [Buchhaltungssoftware von sevDesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) bietet jeder Art von Unternehmen einen einfachen Einstieg, um die Buchhaltung selbst zu führen. Vielfältige Funktionen und eine äußerst benutzerfreundliche Oberfläche zeichnen dieses Buchhaltungsprogramm aus.
Mit dieser Software kannst du nicht nur deine Rechnungen, sondern auch deine Angebote einfach erstellen.
Selbstverständlich gehören zu den Funktionen auch das Verwalten deiner Kunden und das Übermitteln deiner Daten über eine Schnittstelle an deinen Steuerberater oder das Finanzamt.
Weitere Features wie ein Kassenbuch und Online-Banking sind ebenfalls Teil der Grundausstattung dieser Software.
Eine zusätzliche vorteilhafte Funktion ist das Warenwirtschaftssystem, mit dem du dein Lager und deine Lieferanten verwalten kannst.
Bei der Buchhaltungssoftware von sevDesk hast du zusätzlich die Möglichkeit zur Erweiterung des Tools mit zusätzlichen Funktionen.
### BuchhaltungsButler
Quelle: buchhaltungsbutler.de
[BuchhaltungsButler*](https://bloggiraffe.de/buchhaltungsbutler/) ist besonders geeignet für Einzelunternehmen, da die Software gezielt darauf ausgelegt ist, den Buchhaltungsprozess effizient und benutzerfreundlich zu gestalten. Eine der größten Stärken von BuchhaltungsButler ist die Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben wie Belegverwaltung und Kontierung.
Ein weiterer Vorteil von [BuchhaltungsButler ](https://www.buchhaltungsbutler.de/)ist die integrierte automatische Zuordnung von Transaktionen und Belegen, die das Erstellen von Finanzberichten deutlich vereinfacht.
Die Software lässt sich problemlos mit bestehenden Tools wie Online-Banking verbinden, sodass Transaktionen automatisch synchronisiert werden können. Das spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht es den Nutzern auch, in Echtzeit den Überblick über ihre finanzielle Situation zu behalten.
### lexware office
Quelle: lexoffice.de
Die [Buchhaltungssoftware von lexoffice*](https://bloggiraffe.de/lexoffice/) ist mittlerweile nicht nur sehr bekannt, sondern auch äußerst beliebt. Dieses Programm eignet sich für jede Art von Unternehmen, das seine Buchhaltung inklusive der Lohnabrechnung selbst, also ohne Buchhalter, durchführen möchte.
Mit lexoffice kannst du dich neben der Buchführung außerdem um deine Steuern kümmern. Steuererklärungen, die Umsatzsteuer-Voranmeldung und auch eine Einnahmen-Überschussrechnung, die Gewinn-und-Verlustrechnung und ein Kassenbuch stehen dir hier zur Verfügung.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, diese Buchhaltungssoftware auch von mobilen Endgeräten nutzen zu können. Das Programm ist nicht nur für Windows- und Mac OS-Geräte verfügbar, sondern außerdem für Android- und iPhones.
## Cloud-Lösung vs. Software
Buchhaltungssoftware erhältst du mittels Cloud-Diensten oder als klassische Software, die du auf deinem Laptop installieren kannst. Welche dieser beiden Optionen für dich die richtige ist, hängt von deinen Anforderungen und der Größe deines Unternehmens ab.
Ein weiterer Faktor ist die Bilanzierungspflicht, die für dich als Kleinunternehmer in der Zukunft ein Thema werden kann. Cloudbasierte Software kann diesen Bereich nicht abdecken und ist für dich daher nicht die beste Lösung.
Falls du ein Problem damit hast, deine sensiblen Daten in einem für dich fremden Rechenzentrum zu speichern, dann ist eine klassische Desktop-Software für dich das passende Buchhaltungsprogramm.
Dieses Programm speichert die Daten deines Unternehmens direkt auf deiner Festplatte.
Nutzt du diese Variante, bist du jedoch dafür verantwortlich, dass diese Daten sicher und geschützt vor Unbefugten gespeichert werden.
### Der Unterschied zwischen Software und Cloud
Die cloudbasierten Buchhaltungsprogramme sind für kleine bis mittlere Unternehmen angefertigt und stoßen bei der Vergrößerung des Unternehmens rasch an ihre Grenzen.
Buchhaltungsprogramme für den Desktop können das Unternehmenswachstum besser handhaben, sind jedoch weniger flexibel als die angebotenen Cloud-Dienste.
Der Vorteil der Cloud-Dienste ist in jedem Fall, dass von jedem mobilen Endgerät zugegriffen werden kann.
Hier findest du die Unterschiede im Überblick:
**Cloudbasierte Software**
- Meist leicht zu erweitern, zum Beispiel durch andere Funktionen
- Haben einen eingeschränkten Umfang der Funktionsweise
- Unterstützen mobile Endgeräte und Browser
- Sind plattformübergreifend
- Bieten Lösungen für Miete, Abonnement oder Leasing
- Speichern Daten online
- Stellen hohe Online-Anforderungen
- Kurzfristige Verpflichtung mittels Vertrag
- Die Bedienung ist innovativ
**Das klassische Software-Paket**
- Der mobile Zugriff ist, falls vorhanden, nur eingeschränkt möglich
- Bietet umfassenden Service
- Installation erforderlich
- Kann gemietet oder gekauft werden
- Funktioniert auch ohne Online-Verbindung
- Funktioniert zum größten Teil über Windows
- Die Daten werden lokal gespeichert
- Klassische Form der Nutzung
Ob du für deine Buchhaltung eine Cloud-Lösung oder eine klassische Software bevorzugst, kommt auf deine Vorlieben an.
Cloudbasierte Optionen haben den Vorteil, um einiges flexibler zu sein, als die klassische Variante. Die meisten dieser Lösungen kannst du sowohl mit Mac OS, als auch Windows-Geräten nutzen - und zudem von überall aus auf deine Daten zugreifen.
Ein Nachteil der Cloud-Lösungen ist, dass du dazu immer mit dem Internet verbunden sein musst.
## Praktische Alternative: Geschäftskonto mit Buchhaltung
Stehst du noch am Anfang deiner Reise als Unternehmer, gibt es noch weitere Lösungen für deine Buchführung.
Besonders für Selbstständige ist ein [Geschäftskonto mit Buchhaltung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-buchhaltung/) optimal. Mittlerweile bieten dir verschiedene Anbieter Geschäftskonten inklusive Buchhaltung an. Alternativ auch mit vielen weiteren Schnittstellen zu externen Buchhaltungsprogrammen.
Damit hast du deine Einnahmen und Ausgaben sowie Einzahlungen und Auszahlungen jederzeit im Blick und kannst gleichzeitig Rechnungen erstellen und versenden.
## Fazit - kostenlose Buchhaltungssoftware
Bevor du dich für eine kostenlose Buchhaltungssoftware entscheidest, solltest du die Programme der verschiedenen Anbieter genau prüfen.
Überlege dir, was du für die Buchführung in deinem Unternehmen benötigst: Reicht eine Übersicht deiner Einnahmen und Ausgaben (EÜR) oder musst du eine Bilanz erstellen können?
Einige Anbieter bieten eine Testversion ihrer Buchhaltungssoftware an. Nutze diese Möglichkeit und probiere sie aus, um feststellen zu können, ob diese Software für dich geeignet ist.
Wir können dir das Buchhaltungs-Tool [sevDesk empfehlen*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/).
Wenn du ein MacBook nutzt, solltest du zudem darauf achten, dass dein gewähltes Programm auf Mac OS läuft - das gilt nämlich nicht für alle Buchhaltungsprogramme.
Grundsätzlich ist eine Buchhaltungssoftware für Selbstständige eine gute Alternative zum Steuerberater oder Steuerbüro - damit sparst du Geld und sammelst gleichzeitig Erfahrungen rund ums Thema Buchführung.
Es ist wichtig, dass du deine Buchhaltungssoftware nach deinen Bedürfnissen wählst. Achte zudem darauf, dass die Software dir eine Schnittstelle bietet, um deinem Steuerberater oder dem Finanzamt deine Daten unkompliziert und sicher übermitteln zu können.
Ob es sich nun um einfache oder [doppelte Buchhaltung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) handelt, wirst du unzählige Anbieter finden, deren Software Vor- und Nachteile für dich bereithält.
Achte auf zertifizierte Software, damit du immer deine Datensicherheit gewährleisten kannst. Eine Buchhaltungssoftware soll deine Arbeit erleichtern und nicht erschweren!
Mit dem richtigen Programm wird deine Buchhaltung für dich ein Klacks und du bist immer auf dem Laufenden, was deinen erwirtschafteten Gewinn angeht!
## FAQ
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# Warum ein guter Link-Shortener Gold wert ist - die besten Anbieter!
Source: https://bloggiraffe.de/link-shortener/
Sobald man sich in das World Wide Web begibt, trifft man auf Links oder auch URLs. Diese sind ebenfalls unter dem Namen Ziel-URL oder einfach als Internetadresse bekannt.
Die Länge eines Links liegt bei maximal 2.000 Zeichen.
Mit einer URL wird eine Webseite registriert und anschließend von Nutzern gefunden. Links sind unterschiedlich lang und manchmal nicht einfach einzugeben. Abhilfe schaffen Short URLs oder Short Links.
Diese verkürzten Links haben den Vorteil, dass Nutzer sich diese viel einfacher merken können und die kürzeren URLs allgemein besser und übersichtlicher aussehen.
Doch wie wird aus einer langen und komplizierten URL eine Short URL? Dabei helfen sogenannte URL Shortener.
In diesem Artikel erfährst du mehr über die Funktionsweise von URL Shortenern und findest einen Vergleich der besten Dienste.
## Was ist ein URL Shortener?
Ein URL Shortener oder Link Shortener reduziert lange Internetadressen und leitet diese über einen Drittanbieter zur eigentlichen [Domain](https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/) weiter.
Die neue Kurzversion der Adresse kann ein spezieller Wortlaut oder ein extra dafür generierter Code sein. Die URL wird so verkürzt und vereinfacht, damit Nutzer die Webadressen besser eingeben können und diese allgemein einladender aussehen.
Mithilfe der kryptischen Verschlüsselung erfolgt die Weiterleitung an Drittanbieter. Wird auf die Kurz-URL geklickt, gelangt man über eine Umleitung auf die eigentliche Linkadresse.
Short Links findest du auch auf Facebook-, YouTube- und Twitter-Beschreibungen.

## Wie funktioniert ein Link Shortener?
Möchtest du eine URL kürzen, nutzt du dafür am besten den Service eines Link Shorteners. Um deinen Link zu verkürzen, besuchst du einfach die Website des von dir gewählten Anbieters und gibst deine URL in das zur Verfügung stehende Feld ein.
Nach einem Klick wählt das System eine zufällige Kombination von Zeichen und erstellt eine neue Kurz-URL. Bei manchen Diensten kannst du den neuen Kurzlink selbst wählen.
Bei der Nutzung von sozialen Netzwerken oder Microblogging-Diensten benötigst du in jedem Fall einen Link-Verkürzer um erfolgreich zu sein. Einige der angebotenen Tools verlangen die Erstellung eines Kontos, was dir gleichzeitig Zugang zu Link Analytics ermöglicht.
Du kannst so Statistiken einsehen oder deine neuen Kurz-URLs mit einem Passwort schützen. Zudem kannst du damit verfolgen, wie oft dein Link angeklickt wurde.
## Welche Kurz-URL-Dienste sind empfehlenswert?
Auf dem Markt gibt es eine große Anzahl an URL-Shortener-Diensten. Welcher sich für dich am besten eignet, hängt von deinen Ansprüchen ab.
Im Folgenden findest du einen Vergleich der beliebtesten URL Shortener in Deutschland.
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### ClickWhale

[ClickWhale*](https://bloggiraffe.de/link/clickwhale/) bietet dir nicht nur Features zum Link Kürzen und Link Analytics zum Link Management deiner erfolgreich angelegten Short URLs.
Du hast zusätzlich die Möglichkeit, Seiten nach deinen Vorstellungen für die Social-Media-Plattformen zu erstellen (Link Pages).
Diese Seiten kannst du danach mit deinen individuellen URLs verbinden und je nach Bedarf aktualisieren. Gerade auf Social Media ist es wichtig, aktiv zu bleiben.
#### Vorteile:
- Kostenlose Browser Extension.
- Hinzufügen von Tracking-Codes zu deiner Website.
- Preis auf Lebenszeit verfügbar.
- Erstellung von Link-Seiten für soziale Medien möglich.
#### Nachteile:
- Keine Option für die Offenlegung von Partnerlinks.
- Die kostenlose Version enthält nur die Grundfunktionen.
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### TinyURL
Quelle: tinyurl.com/app
[T](https://tinyurl.com/app)[inyurl.com](https://tinyurl.com/app) ist einer der bekanntesten URL Shortener. Die Seite des Kurz-URL-Dienstes ist übersichtlich und einfach zu navigieren.
Über ein Dashboard kannst du deine Kurzlinks einsehen, verwalten und über Link Analytics analysieren. Du siehst, wie oft diese genutzt werden und wie Nutzer darauf reagieren.
So kannst du herausfinden, wer deine Links von welchen Geräten aufruft und deine Brand zielgerichtet stärken.
Mit TinyURL kannst du zudem die Short URL mit einer benutzerdefinierten Struktur passend zu deiner Brand versehen sowie QR Codes erzeugen.
#### Vorteile:
- TinyURL ist ein nützliches Tool für die Erstellung von Short Links.
- Schnell und einfach zu bedienen.
- Möglichkeit, Branded Links zu erstellen.
- Erzeugung von QR Codes.
- Als Browser Extension erhältlich.
#### Nachteile:
- Link Analytics bietet nur wenige Möglichkeiten zur Analyse der URLs.
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### Bitly
Quelle: bitly.com
Auch dieser URL Shortener bietet dir mehr Funktionen, als nur das Kürzen deiner Links. [Mit Bitly](https://bitly.com/) kannst du zusätzlich deine eigenen QR Codes erstellen oder Links mit einer einzigartigen Endung versehen.
Bei Bitly handelt es sich um einen der beliebtesten URL Shortener - noch kannst du den Service kostenlos nutzen. Die Registrierung ist einfach und erfolgt mit deiner E-Mail-Adresse.
Ein weiterer Vorteil dieses URL-Verkürzers ist, dass du hier den verkürzten Link auch mit deiner eigenen Domain für deine Page individualisieren kannst.
#### Vorteile:
- Bietet neben verkürzten Links auch QR Codes.
- URLs können für das Unternehmen personalisiert werden (Branded Links).
- Bietet URL-Verfolgung und ausgezeichnete Analysefunktionen.
#### Nachteile:
- Nur wenige Funktionen in der kostenlosen Version.
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### Rebrandly
Quelle: rebrandly.com
Wenn du auf der Suche nach einer leistungsstarken Alternative zu Bitly bist, [ist Rebrandly](https://www.rebrandly.com/) ebenfalls eine sehr gute Wahl.
Es handelt sich dabei um einen sehr guten kostenlosen URL Shortener mit vielen Vorteilen.
Beim kostenlosen Plan bekommst du 2.500 verfolgte Klicks pro Monat, über insgesamt 250 gekennzeichnete Links mit einer benutzerdefinierten Domain (die du allerdings über Rebrandly kaufen musst) und die gleichen Analysefunktionen wie bei den kostenpflichtigen Plänen der Einstiegsklasse.
Das ist genug für jeden, der einen Nebenjob ausübt oder einen kleinen Blog betreibt.
Darüber hinaus ist Rebrandly einfach zu bedienen. Die Web-App ist schnell und minimalistisch und enthält Tools zur Verfolgung der Popularität der einzelnen Links sowie eine automatische QR-Code-Generierung.
Wie Bitly hat auch Rebrandly eine Link-in-Bio-Funktion namens LinkGallery und ist mit Zapier integriert, sodass du automatisch Links aus Google Sheets erstellen oder neue Links zu Buffer hinzufügen kannst.
#### Vorteile:
- Sehr solider kostenloser Plan.
- Analytics-Funktionen ohne Kosten integriert.
- Schöne, übersichtliche Web-App, die keine Funktionen an seltsamen Stellen versteckt.
#### Nachteile:
- Zu niedriges Limit für Klicks pro Monat, wenn man viral gehen möchte.
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### Fazit Vergleich - welcher ist der beste Dienst für Short URLs?
Welcher Link-Shortener-Dienst sich für dich am besten eignet, musst du selbst entscheiden. Dabei kommt es vor allem darauf an, welche Ziele du verfolgst.
Willst du lediglich kürzere URLs mit weniger Zeichen, reicht ein Standard-Tool aus. Möchtest du die Adressen dagegen an deine Brand anpassen oder QR Codes erstellen, solltest du den Dienst wählen, der diese Services anbietet.
Zusätzlich zu den vorgestellten Anbietern gibt es weitere Optionen, zum Beispiel [t1p.de](https://t1p.de/).
Die Sicherheit, dass deine Daten nicht von Dritten entwendet werden, wird von jedem dieser Anbieter garantiert; manche haben zudem einen Malware-Schutz.
Auch das Tracking deiner Links ist oft integriert; so findest du heraus, wie du bei deinen Audiences ankommst.
Bist du WordPress-Nutzer und möchtest mehr als nur ein Link-Shortener nutzen, [dann können wir dir ClickWhale empfehlen*](https://bloggiraffe.de/link/clickwhale/).
Mit diesem Tool steht dir außerdem ein Link-Manager zur Verfügung sowie die Möglichkeit, sogenannte „Link Pages“ - wie Linktree, zu erstellen.
## Short URLs sind für SEO-Optimierung einsetzbar
Die Internetadresse ist ein Faktor, der das Ranking in den Suchmaschinen beeinflusst. Durch gut strukturierte URLs kann deine Webseite einfacher gefunden und gezeigt werden.
SEO-Optimierung ist in der heutigen Zeit unglaublich wichtig, um erfolgreich im Internet zu sein.
Betrachtet man die Wirkung einer optimierten Kurz-URL, bietet diese vier wichtige Funktionen:
- Sie agiert als Visitenkarte für deine Brand.
- Der Link gibt Aufschluss über den Inhalt der Website.
- Sie kann eine Verzeichnisstruktur aufweisen.
- Der Link kann Keywords enthalten.
Möchtest du deine Webseite optimieren, solltest du auch deine Links entsprechend anpassen.
Um deine URLs SEO-freundlich zu gestalten, sollten sie auf den ersten Blick aufzeigen, was den Nutzer erwartet. Die SEO-Optimierung eines Links kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Link angeklickt wird.
## Link Shortener - Fazit
Kurze und einprägsame URLs bringen deinem Business vielfältige Vorteile - aus diesem Grund sind Link Shortener hilfreiche Tools in der Welt des digitalen Marketings.
Ob auf Social Media oder in Printmedien: Ein kurzer Link sieht besser aus und kann sich deshalb positiv auf deine gesamte Marketingstrategie auswirken.
URL Shortener machen es dir extrem einfach, Short Links zu erstellen. Viele bieten das URL Kürzen kostenlos oder zu günstigen Preisen an.
Sehr beliebte Tools sind zum Beispiel [TinyURL](https://tinyurl.com/app), [ClickWhale*](https://bloggiraffe.de/link/clickwhale/), [Rebrandly](https://www.rebrandly.com/) und [Bitly](https://bitly.com/). Innerhalb kürzester Zeit kannst du hier einen langen, komplizierten Link in eine kurze und übersichtliche URL umwandeln.
Diese lässt sich leichter in den sozialen Medien und anderen digitalen Formaten teilen.
Neben dem Erstellen von Short Links kannst du bei manchen Tools zudem QR Codes erzeugen und Links analysieren.
Am besten probierst du es einfach aus und suchst dir deinen Favoriten unter den vorgestellten Anbietern aus.
Um die Sicherheit deiner Daten musst du dir übrigens keine Sorgen machen, da die meisten URL Shortener Maßnahmen dahingehend ergreifen.
Ein einmal erstellter Kurz-Link bleibt dir in jedem Fall erhalten und kann nicht von einem anderen Nutzer gewählt werden.
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/link-shortener/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Was ist ein Short Link?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"URLs sind oft lang und kryptisch, enthalten also viele aneinandergereihte Zeichen, die auf den ersten Blick nicht wirklich Sinn ergeben.
Ein Short Link bzw. eine Short URL ist ein wesentlich kürzerer neuer Link. Dieser leitet die Nutzer über eine Weiterleitung an die ursprüngliche URL weiter."}},{"@type":"Question","name":"Wozu benötige ich eine Short URL?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ein verkürzter Link bringt viele Vorteile: Dieser ist einfacher zu lesen, einzugeben und zu teilen, als eine lange und komplizierte URL. Passt du den Link zudem an deine Brand an, lässt dies dein Unternehmen professioneller erscheinen."}},{"@type":"Question","name":"Was haben Short Links mit SEO zu tun?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Erstellst du eine individuelle Kurz-URL, kannst du diese SEO-optimieren. Füge dafür Keywords zum Link hinzu. So stellst du sicher, dass deine Seite von Nutzern und Google eher als relevant für die Suchanfrage eingeschätzt wird."}},{"@type":"Question","name":"Was sollte ein URL Shortener können? ","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Neben dem Kürzen von Links bieten einige Link Shortener weitere Funktionen. So kannst du mit einigen eigene QR Codes erzeugen oder die Links deiner Domain auf verschiedene Faktoren überprüfen. "}},{"@type":"Question","name":"Welcher URL-Verkürzer ist der beste?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Im Idealfall kannst du mit einem Tool nicht nur deinen Link kürzen, sondern zudem auswählen, wie dieser individuelle Link aussehen soll. Auch das Erstellen von QR Codes und die Link Analyse sind hilfreiche Funktionen. Unser Tipp: Entscheide dich für das Tool, das deine Ansprüche am besten erfüllt."}},{"@type":"Question","name":"Was haben Domains mit einem Link Shortener zu tun? ","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Bist du Besitzer einer oder mehrerer Domains, so kannst du Links auch mit deiner eignen URL kürzen. Hierzu benötigst du jedoch eine eigene Domain bzw. Domains. "}}]}
**Was ist ein Short Link?**URLs sind oft lang und kryptisch, enthalten also viele aneinandergereihte Zeichen, die auf den ersten Blick nicht wirklich Sinn ergeben.
Ein Short Link bzw. eine Short URL ist ein wesentlich kürzerer neuer Link. Dieser leitet die Nutzer über eine Weiterleitung an die ursprüngliche URL weiter.
**Wozu benötige ich eine Short URL?**Ein verkürzter Link bringt viele Vorteile: Dieser ist einfacher zu lesen, einzugeben und zu teilen, als eine lange und komplizierte URL. Passt du den Link zudem an deine Brand an, lässt dies dein Unternehmen professioneller erscheinen.
**Was haben Short Links mit SEO zu tun?**Erstellst du eine individuelle Kurz-URL, kannst du diese SEO-optimieren. Füge dafür Keywords zum Link hinzu. So stellst du sicher, dass deine Seite von Nutzern und Google eher als relevant für die Suchanfrage eingeschätzt wird.
**Was sollte ein URL Shortener können?** Neben dem Kürzen von Links bieten einige Link Shortener weitere Funktionen. So kannst du mit einigen eigene QR Codes erzeugen oder die Links deiner Domain auf verschiedene Faktoren überprüfen.
**Welcher URL-Verkürzer ist der beste?**Im Idealfall kannst du mit einem Tool nicht nur deinen [Link kürzen](https://bloggiraffe.de/links-kuerzen/), sondern zudem auswählen, wie dieser individuelle Link aussehen soll. Auch das Erstellen von QR Codes und die Link Analyse sind hilfreiche Funktionen.** Unser Tipp:** Entscheide dich für das Tool, das deine Ansprüche am besten erfüllt.
**Was haben Domains mit einem Link Shortener zu tun? **Bist du Besitzer einer oder mehrerer Domains, so kannst du Links auch mit deiner eignen URL kürzen. Hierzu benötigst du jedoch eine eigene Domain bzw. Domains.
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# Digitale Produkte verkaufen - Goldgrube: Von der Idee zum Profit!
Source: https://bloggiraffe.de/digitale-produkte-verkaufen/
Digitale Produkte sind für viele Menschen alltägliche Begleiter. Ohne, dass wir es gemerkt haben, wurden sie immer beliebter und sind heute nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken.
Manche Online-Produkte sind nützlich und hilfreich, andere unterhaltsam. So ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen eigene digitale Produkte verkaufen möchten.
Diese Produkte gibt es in verschiedenen Erscheinungsformen. Von Video- und Musikclips über E-Books bis hin zu Online-Seminaren und Online-Kursen - **digitale Produkte sind äußerst vielfältig und wandelbar!**
Der Vorteil von digitalen Produkten ist, dass sie nach Erstellung immer wieder angeboten werden können. Ein weiterer positiver Faktor ist, dass sie keine weiteren Kosten für Lagerung und Verwaltung auslösen.
So ist es möglich, mit einem Produkt langfristig Geld zu verdienen. Digitale Produkte eignen sich hervorragend für kreative Menschen, Freischaffende oder Coaches, die neue Einnahmequellen ohne großen Aufwand suchen.
## Was genau sind digitale Produkte eigentlich?
Digitale Produkte sind Online-Inhalte, Artikel oder Medien, die mehrfach verbreitet und verkauft werden können. In den meisten Fällen handelt es sich um Dateien zum Streaming oder zum Herunterladen - sei es in Audio-, Video- oder Textform.
Nur in wenigen Fällen wirst du dein digitales Produkt jemals in den Händen halten.
Des Weiteren gehören zu den [digitalen Produkten auch Online-Kurse](https://bloggiraffe.de/online-kurse-erstellen/) und Dienstleistungen, die in digitaler Form angeboten werden.
Die Ideen für Online-Produkte sind schier endlos und enorm vielfältig. Die Popularität der digitalen Produkte steigt stetig an und es werden laufend neue Unternehmen in dem Bereich gegründet.
## Arten von digitalen Produkten
Das E-Book ist wahrscheinlich eine der berühmtesten Arten der Online-Produkte. Die leicht zu transportierende Alternative zum gebundenen Buch hat mittlerweile einen festen Platz im Alltag vieler Menschen eingenommen.
Dabei gibt es noch viele andere Kategorien und Arten von digitalen Produkten.
So interessieren sich immer mehr Menschen für Online-Seminare und Online-Kurse. Aufgrund des steigenden Interesses entstehen zudem ständig neue Online-Produktlinien, die das Sortiment erweitern und immer neue Nischen erschließen.
Hier sind einige der beliebtesten Arten digitaler Güter:
### E-Books
E-Books und andere Schriftstücke können auf unterschiedlichem Wege heruntergeladen werden.
Manche Menschen nutzen etwa E-Book-Reader, andere laden die Inhalte auf ihren Laptop oder ihr Smartphone.
Egal welches Themengebiet: Mittlerweile gibt es sicher ein E-Book, das sich damit beschäftigt.
### Musik, Videos, Kunstwerke
Künstler können ihre Meisterwerke in unterschiedlichen Formen online anbieten. Musiker stellen ihre Kompositionen und Tracks zum Stream oder Download bereit und verdienen jedes Mal Geld, wenn eine Person die Produkte herunterlädt.
Auch Kunstwerke werden oft als digitale Produkte angeboten, etwa als Hintergrundbild für das Smartphone.
Alternativ können Künstler ihre [Werke über ihren Online-Shop verkaufen](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/) und aus dem digitalen Werk ein physisches Produkt machen, etwa mit Print-on-Demand-Services.
### Verschiedene Arten von Online-Kursen
Der Online-Kurs ist eine der beliebtesten Arten von Online-Produkten. Sie sind extrem vielseitig und es gibt scheinbar endlos viele Möglichkeiten in diesem Bereich.
Von Sprachkursen über Weiterbildungen in den verschiedensten Themenbereichen bis hin zu Meditationen und Kochkursen, alles ist denkbar.
Ein Online-Kurs kann entweder als Live-Version oder als downloadbares Video angeboten werden.
**Du willst wissen, wie du ein Online-Kurs erstellen und erfolgreich verkaufen kannst? Dann solltest du unbedingt meinen Artikel lesen:** [Online-Kurs erstellen - Die ultimative Anleitung!](https://bloggiraffe.de/online-kurse-erstellen/).
### Online-Dienstleistungen
Das breite Feld der Online-Dienstleistungen bietet vielfältige Möglichkeiten für den Verkauf von digitalen Produkten.
Besonders populär sind Online-Beratungen und Coaching. So geben Experten ihr Wissen auf digitalem Wege weiter.
Des Weiteren gehören auch Services wie Streamingdienste und Clouds zu den digitalen Dienstleistungen.
**Du willst wissen, wie du dich erfolgreich mit deiner eigenen Online-Dienstleistung selbstständig machst? Dann schau dir gerne folgenden Artikel an:** [Freelancer werden](https://bloggiraffe.de/freelancer-werden/).
### Software
Auch Software gehört zur Kategorie der digitalen Produkte.
Wer Programmierkenntnisse hat, kann beispielsweise eine App erstellen oder ein Spiel programmieren und zum Verkauf anbieten.

## Kann jeder digitale Produkte verkaufen?
Grundsätzlich ist zu sagen, dass jeder digitale Produkte verkaufen kann, der eine gute Idee hat oder über ausreichend Wissen verfügt.
Wichtig ist, dass diese Produktideen oder das vorhandene Wissen anderen Menschen einen echten Mehrwert bieten.
So kann etwa ein von einer fachkundigen Hebamme angebotener Online-Rückbildungskurs nach der Geburt neuen Müttern enorm weiterhelfen.
Diese ersparen sich so den Anfahrtsweg, können sich die Zeit frei einteilen und das Video zwischendurch pausieren.
**Hier ein weiteres Beispiel: **
Wer Programmierkenntnisse besitzt, kann dies als Geschäftsmodell nutzen und seine Dienstleistungen online anbieten.
Die Person könnte etwa eine Website oder eine Software für einen Auftraggeber programmieren. Alternativ könnte sie in Online-Kursen Dritten das Programmieren beibringen.
Wie der Einstieg in den Verkauf digitaler Produkte aussieht, kommt vor allem auf deine persönlichen Voraussetzungen an.
Hast du bereits eine Website und [einen Online-Shop](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/) oder verfügst du über Kanäle auf diversen Plattformen im Internet, so besitzt du schon ein Publikum, welches an deinen angebotenen Inhalten interessiert ist.
So wird es noch einfacher, digitale Produkte zu verkaufen.
Befindest du dich hingegen noch ganz am Anfang, solltest du dir Informationen über die diversen Möglichkeiten und Produkte einholen.
Welche Optionen sind für dich geeignet und wie kannst du diese digitalen Produkte verkaufen oder anbieten?
### Beispiele für Berufsgruppen und deren Angebot digitaler Produkte
Um dir konkrete Beispiel zu geben, findest du hier eine kurze Liste an Berufsgruppen, die ihre Dienste online anbieten können:
- **Fotografen**: Stock-Materialien auf speziellen Plattformen anbieten
- **Künstler**: Eigene Kunstwerke digitalisieren
- **Musiker**: Musik als digitale Datei zum Stream oder Download bereitstellen, Musikkurse anbieten
- **Autoren**: E-Books verkaufen
- **Blogger**: Dienstleistungen wie Schreibarbeiten oder E-Books bereitstellen
- **Lehrende**: Vorlagen von Lehrmaterialien, Online-Kurse und Seminare verkaufen
- **Andere Dienstleister**: Eigene Produkte digitalisieren, Checklisten weitergeben, Coaching-Sessions anbieten
Wie du siehst, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten für den Verkauf digitaler Produkte.
Welche sich für dich am besten eignet, musst du selbst herausfinden. Wo liegen deine Fähigkeiten und Interessen?
Welche Produkte haben ein großes Potenzial und können gute Umsätze erzielen?
Noch besser als ein bereits vielfach im Internet angebotenes digitales Produkt: Finde für dein Produkt Ideen, die es so bisher noch nicht gibt.
## Digitale Produkte erstellen
Wenn du dich für ein digitales Produkt entschieden hast, ist der nächste Schritt das Erstellen des Produkts. Im Internet findest du zahlreiche kostenlose Tools, die dir bei diesem Prozess helfen können.
Andere notwendige Arbeitsmaterialien und Technologien befinden sich sicherlich bereits in deinem Besitz.
Um dein digitales Unternehmen zu starten, reicht zum Beispiel schon ein Smartphone, mit dem du deine ersten Videos selbst aufnehmen kannst.
Sind diese Videos, Podcasts oder [Online-Kurse](https://bloggiraffe.de/online-kurse-erstellen/) für dich zufriedenstellend, kannst du sie auf einer passenden Verkaufsplattform im Internet verkaufen.
Alternativ oder zusätzlich kannst du sie auf deiner eigenen Website veröffentlichen und deine digitalen Produkte in deinem Shop zum Verkauf anbieten.
Um digitale Online-Kurse oder andere Produkte online zur Verfügung stellen zu können, benötigst du [einen Mitgliederbereich für deine Kunden](https://bloggiraffe.de/mitgliederbereich-erstellen/).
[Meine Empfehlung ist Memberspot*](https://bloggiraffe.de/memberspot).
## 5 Tipps, mit denen du erfolgreich digitale Produkte erstellst
E-Books, Online-Kurse und Online-Shops - von all diesen Begriffen schwirrt dir vielleicht gerade der Kopf.
Dabei ist die Erstellung und der Verkauf von digitalen Produkten einfacher, als du vielleicht denkst. Unser Leitfaden erleichtert dir den Einstieg in die Welt der Online-Produkte:
### 1. Starte mit der Ideenfindung
Im digitalen Bereich sind dir und deiner Kreativität fast keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist es, das Medium zu wählen, welches du ausgezeichnet beherrschst. Nur so kannst du auf deinem Fachgebiet so richtig durchstarten.
So gibt es Produkte in Textform (z. B. E-Books und Blogartikel), als Audiodatei (z. B. Musik-Clips) oder in Form von Videos (z. B. Online-Kurse und Seminare).
Aus diesen verschiedenen Möglichkeiten für digitale Produkte solltest du die Option wählen, mit der du die meisten Erfahrungen vorweisen kannst.
Dasselbe gilt für das Thema deines Angebots an digitalen Produkten.
Überlege dir gut, was für dich infrage kommt und notiere dir alle Ideen sorgfältig. Die folgenden Fragen können dir dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen:
- Mit welchen Medien und Plattformen kennst du dich am besten aus?
- Welche Erfahrungen kannst du weitergeben?
- Worin bist du wirklich sehr gut?
- Kannst du deine Kunden bei der Nutzung deines Produktes unterstützen?
- Wie kann dein Produkt deinen Kunden helfen?
- Wie kannst du deine Kunden informieren und zusammenbringen?
### 2. Betreibe Nachforschungen und Recherche
Wenn du deine Ideen notiert und die vorherigen Fragen beantwortet hast, geht es an die detaillierte Planung deines Vorhabens.
Du musst nun herausfinden, wer deine zukünftigen Kunden sind und was sie benötigen. Ihre Probleme und ihr Bedarf zeigen dir auf, wie du und dein Produkt ihnen helfen kannst.
So kannst du digitale Produkte erschaffen, die einen echten Mehrwert bieten und sich infolgedessen besser verkaufen.
Mach dir dafür eine Liste und beschreibe deinen idealen Kunden so genau wie möglich - diese Fragen helfen dir dabei:
- Welche Eigenschaften und Bedürfnisse bringt die Person mit?
- Was wünschen sich Kunden von digitalen Produkten dieser Art?
- Wie viel Geld hat der Kunde zur Verfügung?
- Welchen Preis ist er bereit, für dein Produkt zu zahlen?
- Welche Verkaufsplattform nutzen diese Personen in der Regel für digitale Produkte?
Die Antworten auf diese Fragen findest du an verschiedenen Stellen im Internet. Social-Media-Plattformen und Blogs etwa zeigen dir, welche Inhalte gerade im Trend liegen.
Was sich Kunden von spezifischen digitalen Produkten wünschen, findest du zum Beispiel in Kommentarspalten und Bewertungen der Produkte von anderen Anbietern.
### 3. Führe eine umfassende Bedarfsanalyse durch
Wer eigene digitale Produkte verkaufen möchte, sollte einiges an Zeit einplanen. Bevor du beginnst, deine wertvolle Zeit zu investieren, solltest du deine notierten Ideen sortieren und überprüfen.
Hierzu empfiehlt es sich, Google Trends zu durchforsten oder auch eine Keyword-Recherche durchzuführen.
Findest du bei dieser Nachforschung hohes Interesse an deinem Thema, ist das schon einmal eine gute Sache.
Gibt es für bestimmte digitale Produkte ein hohes Volumen an Suchanfragen, verspricht dies auch ein hohes Potenzial, damit Geld verdienen zu können.
Andererseits gibt es die Möglichkeit, dass dein Produkt eine Marktlücke füllt und gerade deshalb sehr lukrativ sein kann. So kannst du digitale Produkte verkaufen, die andere Unternehmer nicht in ihrem Sortiment haben.
Das gibt dir mit deinen Produkten ein sogenanntes Alleinstellungsmerkmal und bringt den Vorteil, dass weniger Konkurrenz besteht.
### 4. Hol dir Feedback aus deinem Umfeld
Bei deinen Nachforschungen darfst du nicht vergessen, dir Feedback von verschiedenen Personen einzuholen. Dies kann dir noch genauer anzeigen, worauf du dich fokussieren solltest, wenn du in Zukunft deine eigenen digitalen Produkte verkaufen möchtest.
Dieser Schritt ist sozusagen eine erweiterte Marktanalyse, die gezielt auf deine Produktidee abgestimmt ist.
Du kannst zum Beispiel:
- Familie und Freunde befragen
- Umfragen auf sozialen Plattformen erstellen
- Rückfragen bei deinen Kunden stellen
Dieser Schritt ist nicht nur wichtig, wenn du zum ersten Mal dein [eigenes Produkt](https://bloggiraffe.de/eigene-produkte-online-verkaufen/) auf den Markt bringst. Kontinuierliches Feedback unterstützt dich dabei, auf lange Sicht erfolgreich zu bleiben.
Du kannst dein Produkt so an sich verändernde Umstände und Bedürfnisse anpassen und langfristig damit Geld verdienen.
### 5. Beginne klein
Hast du alle vorherigen Schritte erledigt und ausreichend Feedback gesammelt, kannst du beginnen, dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. In der Regel benötigst du hierzu weder teure Software noch ein besonderes Equipment.
Dein Smartphone ist zum größten Teil ausreichend, um Videos, Fotos und Online-Kurse in außerordentlich guter Qualität zu erstellen.
Möchtest du dich beispielsweise auf E-Books spezialisieren, reicht meist ein normaler Laptop mit einem Schreibprogramm aus.
In erster Linie zählt, dass du Inhalte mit Mehrwert präsentierst und deine digitalen Produkte Schritt für Schritt verbesserst. Bist du dir nicht sicher, ob dein Online-Produkt gut genug ist, launche vorerst eine Demo-Version.
So stellst du deine Idee deinen Freunden, Familie oder Kunden vor und kannst bereits um Spenden bitten. Durch das Feedback kannst du dein Produkt leichter verbessern und einzigartig werden lassen.

## Welche Vorteile haben digitale Produkte?
Digitale Produkte zu verkaufen bietet sehr viele Vorteile. Hier sind einige positive Aspekte des Verkaufs von Online-Gütern im Gegensatz zu physischen Produkten:
### Hohe Flexibilität
Bei der Wahl deines Angebots sind dir praktisch keine Grenzen gesetzt. Einmal erstellt, müssen digitale Produkte nicht für immer genauso bleiben wie am Anfang.
Es gibt viele Möglichkeiten, sie anzupassen und zu verändern. Richte dich dabei am besten nach deinem erhaltenen Feedback und aktuellen Trends.
### Geringe Kosten
Beim Verkauf digitaler Produkte sparst du dir Lager- und Versandkosten. Zudem musst du kein zusätzliches Geld für Mieten oder Personal ausgeben.
Sowohl das Erstellen von E-Books, als auch Online-Kursen und sogar der Online-Verkauf über eine Website oder einen Shop können ganz komfortabel aus deinem Homeoffice erfolgen.
### Hohe Gewinne möglich
Die Kosten für die Produktion von digitalen Produkten halten sich normalerweise in Grenzen. Zahlreiche Tools für die Erstellung und den Verkauf sind kostenfrei zugänglich.
Dein erwirtschafteter Umsatz bleibt dir deshalb zum größten Teil als Gewinn. Zudem entscheidest du selbst über den Preis deiner angebotenen Artikel.
### Automatisierung für passives Einkommen
Da digitale Produkte nicht immer wieder neu produziert oder erstellt werden müssen, ist ein automatisierter Verkauf möglich.
So können etwa Bestellungen in deinem Online-Shop nach eingegangener Zahlung direkt freigeschaltet werden und du hast keine zusätzliche Arbeit damit.
So kannst du digitale Produkte verkaufen, ohne überhaupt an deinem Smartphone zu sein oder am Laptop zu sitzen.
## Digitale Produkte verkaufen - so geht es
An sich ist der Verkauf digitaler Produkte nicht kompliziert. Hast du bereits eine Website mit einem eigenen Online-Shop (z. B. einem Shopify-Store), kannst du die Artikel einfach dort integrieren.
Alternativ suchst du dir eine Plattform mit Shop, die Produkte dieser Art anbietet. Allgemein musst du jedoch einige Dinge beachten:
### Einzigartigkeit und Wert deines Produkts
Das enorm große Internet wird immer eine Möglichkeit bieten, um einen ähnlichen digitalen Artikel von anderen kostenlos oder günstiger beziehen zu können.
Achte daher darauf, dass du dein Produkt besonders wertvoll gestaltest und deinen Kunden einen größeren Mehrwert bietest als deine Mitstreiter.
### Schutz deiner Produkte
Es besteht die Möglichkeit des Diebstahls deines geistigen Eigentums. Vergiss daher nicht deine digitalen Produkte zu schützen.
Für Downloads etwa solltest du die Zahl der IP-Adressen und Zugriffe beschränken, für die das Ansehen oder Herunterladen erlaubt ist.
### Professionalität
Achte bei deiner Website und in deinem Shop auf wichtige Aspekte wie Privatsphäre-Einstellungen und den richtigen Umgang mit Cookies sowie der Datenverarbeitung.
Bietest du deine Produkte auf den sozialen Plattformen an, musst du dich unbedingt an die E-Commerce-Richtlinien dieser Plattformen halten.
Digitale Produkte zu verkaufen ist nicht schwierig - allerdings musst du wissen, worauf dabei zu achten ist. Diese Herausforderung kannst du einfach überwinden, wenn du von Anfang an die richtigen Tools verwendest.
Das gilt sowohl für die Erstellung von Produkten, als auch für den Verkauf.
## Die Verwendung von Tools zur Vermarktung digitaler Produkte
Egal ob du dir [einen neuen Online-Shop aufbaust](https://bloggiraffe.de/online-shop-eroffnen/) oder die Website deines bestehenden Online-Business mit deinen digitalen Produkten erweitern möchtest; das Internet bietet einige hilfreiche Tools.
Wähle die aus, die deine Bedürfnisse am besten erfüllen und dabei helfen, den Erfolg deines Geschäfts zu optimieren.
Wir haben mit [Memberspot*](https://bloggiraffe.de/memberspot) zum Beispiel ein überaus nützliches Tool aus dem großen Angebot herausgefiltert.
Die Lernplattform bietet dir die Möglichkeit, unkompliziert digitale Produkte in Form von Online-Kursen zu erstellen.
Du benötigst dafür keine bestimmte Software - dein Smartphone oder Laptop reichen vollkommen.
Online-Kurse sind derzeit sehr beliebt, da sie den Nutzern eine erhöhte Flexibilität und freie Zeiteinteilung bieten.
Mit Tools wie Memberspot kannst du einfach und professionell deine [Online-Kurse erstellen](https://bloggiraffe.de/online-kurse-erstellen/) und in die Welt der digitalen Produkte einsteigen.
## Finde das für dich geeignete digitale Produkt und starte dein Unternehmen
Wenn du dein digitales Produkt gefunden und deine ersten Feedbacks gesammelt hast, kannst du mit dem Vertrieb und dem Verkauf beginnen.
Selbstverständlich gehört hierzu auch ein gewisses Grundwissen im Bereich Marketing, das du dir einfach zulegen kannst.
Werbung auf den Social Media Plattformen etwa ist eine leichte und effektive Methode, deine Produkte bekannter zu machen.
Die Ads werden in der Regel genau den Usern angezeigt, die sich für deine Online-Artikel interessieren. In der Folge ist es wahrscheinlicher, dass daraus auch tatsächlich ein Kauf entsteht.
Eine weitere Möglichkeit ist das E-Mail-Marketing, wenn du bereits ein Online-Business besitzt. Im Idealfall hast du E-Mail-Adressen interessierter Kunden in einer Liste gesammelt und kannst diesen dein Angebot gezielt schicken.
Besitzt du noch kein Online-Unternehmen, ist eine eigene Website sehr empfehlenswert. Mit deiner eigenen IP-Adresse und guten Produktideen lässt sich dein digitales Unternehmen einfach starten.
So schaffst du eine Plattform für deine digitalen Produkte oder Dienstleistungen und erhöhst die Sichtbarkeit.
Wichtig ist es darauf zu achten, dass du deine und die Daten deiner Kunden immer gut schützt.
[Ein eigener Mitgliederbereich auf deiner Website ](https://bloggiraffe.de/mitgliederbereich-erstellen/)ist daher eine gute Möglichkeit, um deinen Kunden Sicherheit zu bieten.
Dort können sich User mit ihrer E-Mail-Adresse und einem Passwort anmelden.
Das ist vor allem dann wichtig, wenn du deinen Kunden Abonnements oder andere exklusive Vorteile anbietest.
## Fazit - Digitale Produkte verkaufen leicht gemacht
Wie in unserem Leitfaden ersichtlich ist, kannst du mit der richtigen Idee, hilfreichen Tools und einem Smartphone äußerst einfach digitale Produkte verkaufen.
Mit ausreichendem Wissen und einem exzellenten Produkt schaffst du dir so eine zusätzliche Einkommensquelle, mit der du langfristig Geld verdienen kannst.
Wichtig ist in jedem Fall, dass du dich von Drittanbietern deutlich abhebst. Deine ausführliche Recherche zu Beginn macht es dir sehr einfach, dies umzusetzen.
So schaffst du es, mit guten Produktideen und einem durchdachten Plan, erfolgreich digitale Produkte zu erstellen und zu verkaufen.
## FAQ
Bist du bereit, deine eigenen digitalen Produkte zu verkaufen? Hier findest du Antworten zu den häufigsten Fragen, die zu diesem Thema aufkommen.
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**Was fällt alles unter den Begriff digitale Produkte?**Digitale Produkte sind zum Beispiel Musik, Videos oder E-Books, die zum Download angeboten werden. Des Weiteren gehört auch die Erstellung, das Verarbeiten oder Speichern von Daten in den Bereich der digitalen Produkte. Diese Bereiche unterliegen einer rechtlichen Regelung, um den Datenschutz gewährleisten zu können.
**Was sind digitale Dienstleistungen?**Von digitalen Dienstleistungen spricht man, wenn Datenbanken, Webanwendungen, Cloud-Services, der Download von Medien wie Videos, Musik oder E-Books zur Verfügung gestellt werden. Auch Messenger- oder E-Mail-Dienste und digitale Fernsehdienste gehören in diese Kategorie.
**Was ist ein Digital Business Model?**Ein Digital Business Model zeichnet sich dadurch aus, dass der Fokus auf Daten und Analytik sowie organisierten Partnernetzwerken liegt.
Somit ist ein digitales Geschäftsmodell ein Modell, bei dem digitale Technologie benutzt wird, um die Aspekte der Organisation zu verbessern. Diese Aspekte umfassen die Kundenbewertungen, Dienstleistungen und Produkte, die von einem Unternehmen angeboten werden.
**Warum verkaufen wir digitale Produkte ? **Das Verkaufen von digitalen Produkten bietet zahlreiche Vorteile. Mit der bereits zur Verfügung stehenden Technologie können nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch das Kundenerlebnis um ein Vielfaches erhöht werden.
Als Anbieter von digitalen Produkten hat man die Vorteile des Wettbewerbs besser im Fokus, geringe Kosten und bietet seinen Kunden einen besseren Mehrwert.
**Wie wichtig ist das Marketing für digitale Produkte? **Marketing ist immer wichtig, sobald man etwas verkaufen möchte. Demnach sollte auch jeder ein Augenmerk darauf legen, der digitale Produkte verkaufen möchte. Digitales Marketing hat den Vorteil, dass Kunden und deren Interaktionen in Echtzeit übermittelt werden.
Dadurch wird nicht nur die Kundenbindung positiv beeinflusst, sondern du kannst außerdem sehr schnell auf die Bedürfnisse deiner Kunden reagieren. Sind deine Kunden zufrieden, werden sie dich und deine digitalen Produkte weiterempfehlen.
**Warum gerade digitale Produkte?**Digitale Produkte verkaufen hat einige Vorteile, die nicht zu unterschätzen sind. Sie sind einfach zugänglich und schnell verfügbar. Des Weiteren sind sie in den meisten Fällen einfacher in der Herstellung und um ein Vielfaches günstiger zu produzieren als physische Produkte.
**Was sind digitale Inhalte? **Digitale Inhalte sind in digitaler Form erstellte oder bereitgestellte Daten. Unter anderem gehören zu diesen Musikdateien, digitale Spiele und E-Books. Auch Computerprogramme, Apps und andere Arten von Software zählen oft zu den digitalen Inhalten.
**Was ist der Unterschied zwischen Website und Online-Shop?**Eine Website und ein Online-Shop sind zwei verschiedene Dinge, die unterschiedliche Zwecke erfüllen. Eine Website ist eine digitale Präsenz, die Informationen über ein Unternehmen, eine Organisation oder eine Person bereitstellt.
Der Hauptunterschied zwischen einer Website und einem Online-Shop liegt also in ihrer Funktion. Während eine Website darauf abzielt, Besucher zu informieren und zu engagieren, hat ein Online-Shop das Ziel, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen.
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# 10 Tipps, wie du mit einem Blog 2026 Geld verdienen kannst
Source: https://bloggiraffe.de/blog-geld-verdienen-2024/
Die Welt des Bloggens hat sich ständig weiterentwickelt, und mit dem Jahr [year] bieten sich noch mehr Möglichkeiten, mit einem [Blog Geld zu verdienen](https://bloggiraffe.de/mit-einem-blog-geld-verdienen/).
In diesem Artikel werden wir zehn wirkungsvolle Tipps erkunden, die dir helfen können, deinen Blog in eine finanzielle Erfolgsgeschichte zu verwandeln.
## Tipp 1: Kenne deine Zielgruppe
Bevor du über die Monetarisierung deiner Internetreichweite nachdenkst, ist es entscheidend, deine Zielgruppe in- und auswendig zu kennen. Vertiefe dich in ihre Bedürfnisse, Interessen und Herausforderungen.
Erst durch dieses fundierte Verständnis kannst du Inhalte erstellen, die nicht nur ansprechend, sondern auch relevant sind. Nutze Analysetools, beobachte Kommentare und frage aktiv nach Feedback.
Je besser du deine Leser verstehst, desto zielgerichteter und effektiver kannst du deinen Content entsprechend monetarisieren. Die Verbindung zu deiner Zielgruppe bildet das Fundament für langfristigen Erfolg und ermöglicht es dir, passgenaue Angebote zu entwickeln, die Mehrwert schaffen und gleichzeitig Einnahmen generieren.
## Tipp 2: Hochwertiger und zielgerichteter Content
Qualität triumphiert über Quantität. Setze auf hochwertigen Content, der nicht nur informativ, sondern auch ansprechend ist. Jeder Beitrag sollte einen klaren Mehrwert für deine Leser bieten. Relevanz ist dabei der Schlüssel – richte deine Inhalte auf die spezifischen Interessen deiner Zielgruppe aus. Achte auf eine klare Struktur, fesselnde Überschriften und ansprechende visuelle Elemente.
Suchmaschinen lieben qualitativ hochwertige Inhalte, die nicht nur aktuell sind, sondern auch die neuesten Erkenntnisse liefern. Diese Kombination wirkt sich positiv auf deine Sichtbarkeit aus.
Investiere deine Zeit in gründliche Recherche, ansprechende Schreibweise und regelmäßige Aktualisierung. Durch hochwertigen und zielgerichteten Content kannst du nicht nur Leser binden, sondern auch die Basis für verschiedene Monetarisierungsstrategien legen.
## Tipp 3: Diversifiziere deine Einnahmequellen
Verlasse dich nicht allein auf eine Einnahmequelle, sondern strebe eine vielseitige [Blog Monetarisierung](https://symplr.de/) an. Nutze eine kluge Mischung aus Affiliate-Marketing, Werbung, gesponserten Beiträgen und digitalen Produkten.
Diese Diversifikation minimiert finanzielle Risiken und schafft eine stabilere Grundlage für nachhaltigen Erfolg. Wähle sorgfältig Partner für Affiliate-Marketing, um die Relevanz für deine Zielgruppe sicherzustellen.
Durch das breite Spektrum von Einnahmequellen erhöhst du nicht nur dein Einkommenspotenzial, sondern schaffst auch eine robuste finanzielle Struktur für deinen Blog.
## Tipp 4: Baue eine starke Community auf
Die Kraft deines Blogs liegt nicht nur im Content, sondern auch in der Gemeinschaft, die du aufbaust. Sei aktiv in den Kommentaren, in sozialen Medien und fördere den Dialog. Eine engagierte Leserschaft ist nicht nur bestärkend, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Blog Monetarisierung.
Antworte auf Kommentare, erkenne die Meinungen deiner Leser an und schaffe Raum für Diskussionen. Durch den [Aufbau einer starken Community](https://greator.com/community-aufbau-so-gehts/) entsteht nicht nur Vertrauen, sondern auch eine loyale Anhängerschaft, die bereit ist, in deine Angebote zu investieren.
Verbinde dich authentisch mit deiner Zielgruppe, um langfristigen Erfolg zu gewährleisten.
## Tipp 5: Optimiere für mobile Geräte
In der Ära mobiler Technologie ist die Anpassung deines Blogs für mobile Geräte unerlässlich. So sollte es für dich selbstverständlich sein, eine nahtlose Benutzererfahrung zu gewähren, indem du sicherstellst, dass deine Website responsiv und benutzerfreundlich ist.
Suchmaschinen bevorzugen mobil optimierte Seiten, was sich ebenfalls positiv auf deine Sichtbarkeit auswirken kann. Überprüfe regelmäßig die Ladezeiten auf verschiedenen Geräten und optimiere Bilder für eine flüssige Navigation.
Die Mobilität deiner Seite ist nicht nur ein SEO-Faktor, sondern auch entscheidend für die Zufriedenheit deiner Leser. Durch die gezielte Optimierung für mobile Endgeräte verbesserst du nicht nur die Zugänglichkeit, sondern eröffnest auch neue Chancen für ein breiteres Publikum.
## Tipp 6: Nutze Social Media geschickt
Social Media ist mehr als nur eine Plattform zur Inhaltsverbreitung – es ist ein mächtiges Werkzeug für die Steigerung der Reichweite deines Blogs. Sei strategisch in der Nutzung von Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram. Teile nicht nur deine Inhalte, sondern baue eine aktive Präsenz auf.
Interagiere mit deiner Zielgruppe, beantworte Nachrichten und nutze gezielte Hashtags, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Eine geschickte Social-Media-Strategie kann nicht nur Traffic generieren, sondern auch die Markenbekanntheit steigern.
Pflege authentische Beziehungen zu deinem Publikum, um nicht nur Follower, sondern auch potenzielle Einnahmequellen zu gewinnen.
## Tipp 7: Verkaufe eigene Produkte
Entwickle und verkaufe exklusive Produkte, die den Bedürfnissen deiner Leser entsprechen. Von E-Books bis zu [Online-Kursen](https://bloggiraffe.de/online-kurs-verkaufen/) – [eigene Produkte](https://bloggiraffe.de/eigene-produkte-online-verkaufen/) bieten nicht nur Mehrwert, sondern schaffen auch eine direkte Einnahmequelle für deinen Blog.
Mit einer signifikanten Reichweite kann es sich darüber hinaus lohnen, die Präsenz um einen eigenen Online-Shop zu erweitern.
## Tipp 8: Nutze gezielt Affiliate-Marketing
[Affiliate-Marketing](https://bloggiraffe.de/affiliate-marketing-was-es-ist-und-wie-es-funktioniert/) ist eine effektive Strategie, um online Einnahmen zu generieren. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern kannst du Produkte oder Dienstleistungen bewerben und Provisionen für jeden vermittelten Verkauf verdienen.
Es ist wichtig, geeignete Partnerprogramme zu wählen, die zu deiner Zielgruppe passen. Nutze gezielt relevante Affiliate-Links in deinem Content, sei es in Blogbeiträgen, Videos oder Social-Media-Posts. Transparenz ist dabei entscheidend – informiere deine Leser offen über Affiliate-Links.
Achte darauf, hochwertige Produkte zu bewerben, um das Vertrauen deiner Community zu stärken. Verfolge und analysiere regelmäßig deine Affiliate-Marketing-Erfolge, um deine Strategie zu optimieren und langfristig Einnahmen zu steigern.
## Tipp 9: Mitgliederbereich oder Abonnements
Ein Mitgliederbereich oder Abonnementmodell kann eine lukrative Einnahmequelle für deine Online-Präsenz sein. Durch die Schaffung eines exklusiven Mitgliederbereichs kannst du Premium-Inhalte, Schulungsmaterialien oder spezielle Angebote für zahlende Mitglieder zugänglich machen.
Dies schafft nicht nur einen zusätzlichen Mehrwert für deine Community, sondern ermöglicht auch eine regelmäßige Einnahmequelle durch Abonnementgebühren.
Wähle sorgfältig aus, welche Inhalte exklusiv für zahlende Mitglieder sind, um den Anreiz für Abonnements zu maximieren. Pflege eine enge Interaktion mit deiner Community im Mitgliederbereich, um die Bindung zu stärken.
Nutze Marketingstrategien wie kostenlose Testphasen, um neue Abonnenten zu gewinnen, und optimiere kontinuierlich dein Angebot basierend auf dem Feedback deiner Mitglieder.
## Tipp 10: Aktualisiere und evaluiere deine Strategien regelmäßig
Die Schlüssel zum langfristigen Erfolg liegen in der ständigen Aktualisierung und Evaluierung deiner Strategien. Die digitale Landschaft ändert sich ständig, und es ist entscheidend, dass du flexibel bleibst. Regelmäßige Überprüfungen deiner Marketing- und Monetarisierungsstrategien sind unerlässlich.
Analysiere Performance-Daten, Identifiziere Trends und passe deine Taktiken entsprechend an. Experimentiere mit neuen Ideen und Technologien, um herauszufinden, was am besten für deine Zielgruppe funktioniert. Beachte auch das Feedback deiner Community und berücksichtige deren Bedürfnisse und Wünsche.
Halte dich über Branchentrends und technologische Entwicklungen auf dem Laufenden, um sicherzustellen, dass deine Strategien stets relevant und effektiv sind. Diese fortlaufende Anpassung wird dir helfen, langfristig erfolgreich zu bleiben und mit den sich wandelnden Anforderungen deiner Online-Präsenz Schritt zu halten.
## Fazit
In der sich ständig weiterentwickelnden Welt des Bloggens bieten die Tipps für die Zukunft umfassende Einblicke, wie du deinen Blog in eine finanzielle Erfolgsgeschichte verwandeln kannst.
Die Grundlagen beginnen mit dem tiefen Verständnis deiner Zielgruppe, das die Basis für zielgerichteten und hochwertigen Content bildet. Die Diversifizierung der Einnahmequellen, von Affiliate-Marketing über Mitgliederbereiche bis hin zu eigenen Produkten, minimiert Risiken und schafft eine robuste finanzielle Struktur.
Der Aufbau einer starken Community und die geschickte Nutzung von Social Media sind entscheidend, um nicht nur Leser zu binden, sondern auch potenzielle Einnahmequellen zu erschließen.
Schließlich ist die regelmäßige Aktualisierung und Evaluierung der Strategien der Schlüssel zum langfristigen Erfolg in einer sich ständig wandelnden digitalen Landschaft. Flexibilität, Analyse und die Berücksichtigung von Feedback bilden die Grundlage für anhaltenden Erfolg und die Anpassung an die sich wandelnden Anforderungen der Online-Präsenz.
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# Instagram Bio Links: Das Geheimnis für mehr Traffic - aber richtig!
Source: https://bloggiraffe.de/instagram-bio-links/
Wer sich häufig im Bereich der Social-Media-Kanäle aufhält, hat bestimmt schon einmal vom sogenannten Link-in-Bio (LIB) bzw. Instagram Bio Links gehört - oder?
Doch was bedeutet er und welche Vorteile bietet dieser Link?
In diesem Artikel erfährst du alles, was über die Bio Links wissen solltest.
## Was genau ist ein Instagram Bio Link?
Die meisten Social-Media-Plattformen bieten Nutzern einige Möglichkeiten, Informationen über ihr Unternehmen oder ihre Person zu veröffentlichen.
Auf Facebook hast du zum Beispiel die Möglichkeit, im Abschnitt "Über" Informationen über dein Unternehmen bereitstellen. Ähnliche Möglichkeiten gibt auch es bei Twitter.
Instagram blieb jedoch lange Zeit die einzige Plattform ohne eine Möglichkeit, in einem Abschnitt einen Link z. B. zur „Bio“ (Biografie) zu hinterlegen.

Der Grund dafür liegt in der Beschaffenheit von Instagram. Das Netzwerk erlaubte es nicht, anklickbare Links irgendwo in der Oberfläche des Profils zu hinterlegen.
Diese Situation hat sich jedoch glücklicherweise geändert, nämlich mit den Instagram Bio Links. Der "Link in Bio" ist die anklickbare URL, die in deinem Instagram Profil erscheint und wichtige Informationen über dein Unternehme, deine Person oder deine Produkte enthält.
Der Bio Link enthält in der Regel den Link zur Unternehmenswebsite, Kontaktdaten oder ähnliches.
Wie wird der Instagram Bio Link genau angewendet?
Der Link in der Instagram Bio ist ein perfekter Ort für deine Zielgruppe, um mehr über dein Unternehmen, deine Marke und deine Produkte zu erfahren.
Links in der Bio bieten sich perfekt dafür an, ein höheres Engagement mit potenziellen Kunden aufzubauen, Influencer anzuziehen, deine Produkte zu bewerben oder auch Traffic zu generieren.
Die beliebtesten Anwendungsbereiche für die Instagram Bio Links sind zum Beispiel:
- Werbung für dein Produkt oder deine Dienstleistung
- Gewinnung von Kunden für die Einführung eines neuen Produkts
- Werbung für ein Ereignis im Zusammenhang mit deiner Marke
- Spezielle Rabatte und Angebote für Instagram Nutzer
- Informationen über deine wichtigsten Produkte
- Weiterleitung potenzieller Kunden auf deine Website oder YouTube-Kanal
- Link zu einem Video oder Blogpost mit einzigartigem Inhalt
Die Links in der Bio erfordern besondere Aufmerksamkeit in Bezug auf die Analyse. Es ist wichtig, dass die Bio regelmäßig überwacht und angepasst wird. Nur so können deine Marketingziele auch erreicht werden.
Je besser die Analyse ist, desto größer sind auch die Chancen, dass du dein [Ziel schnell erreichst](https://bloggiraffe.de/ziele-setzen-erreichen-checkliste/). Mit einem Instagram Bio Link wirst du bereits nach kurzer Zeit erkennen können, dass sich dein Traffic erhöht, dein Account wird häufiger besucht und des Weiteren kannst du auch von Kommentaren profitieren, die dir dabei helfen können, Menschen auf dich aufmerksam zu machen.
Auch kannst du als Bio Link mittlerweile sogar mehrere Links hinterlegen.
## Profil Link (Bio) - warum es sich lohnt
Der größte Vorteil von Instagram Bio Links besteht darin, dass du deinen Followern einen direkten Zugang zu weiteren Informationen oder Ressourcen ermöglichst.
Mit nur einem Klick kannst du deine Follower dazu ermutigen, mehr über dein Unternehmen oder deine Produkte zu erfahren und direkt mit ihnen in Kontakt zu treten.
Darüber hinaus bieten Instagram Bio Links dir die Möglichkeit, auf aktuelle Angebote oder Aktionen hinzuweisen. Wenn du beispielsweise eine limitierte Rabattaktion durchführen oder ein neues Produkt einführen möchtest, kannst du dies einfach durch das Hinzufügen eines entsprechenden Links in deiner Biografie tun.
Auf diese Weise können deine Follower sofort darauf zugreifen und davon profitieren.
Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit anderen Marken oder Influencern.
Durch das Teilen von Kooperationslinks in deiner Biografie kannst du deren Reichweite nutzen und neue Zielgruppen erreichen.
**Die Vorteile im Überblick: **
- Direkter Zugang zu weiteren Informationen (Website, Online-Shop, etc.)
- Follower können wir mit dir in Kontakt treten
- Hinweis auf Aktionen und / oder Rabatte
- Zusammenarbeit / Kooperationen vereinfachen
## Welche sind die besten Instagram Bio Links Tools?
Mit den passenden „Link in Bio“ Tools kann der Traffic auf deiner Website erhöht werden, wodurch zur gleichen Zeit dein Umsatz gesteigert wird.
Vorteile dieser Tools sind unter anderem, dass sie dir auf einer separaten sogenannten „Link Page“ ermöglichen, mehrere Links gleichzeitig zu hinterlegen.

Auch kannst du mit solchen Bio Links Tools Links mit Hilfe von Statistiken auswerten und so deine Linkpage weiter optimieren.
Sehr beliebte Bio Links Tools sind:
- [ClickWhale*](https://bloggiraffe.de/link/clickwhale/)
- [Linktree](https://linktr.ee/)
- [Wonderlink](https://www.wonderlink.de/)
- [Beacons](https://beacons.ai/)
- [Feedlink](https://feed.link/)
- SendPulse - [Instagram Biolink](https://sendpulse.com/de/features/biolink)
### Welche Features sollte ein Tool für Instagram Bio Links bieten?
Nachfolgend findest du einige interessante Punkte, mit denen ein Tool für Instagram Bio Links ausgestattet sein sollte.
- **Anpassbare Designs:** Ein gutes Bio Link Tool sollte verschiedene Designoptionen bieten, damit man den Look an seine individuellen Bedürfnisse anpassen kann.
- **Statistikfunktion:** Es ist wichtig zu wissen, wie oft die verschiedenen Links angeklickt werden und welcher Traffic über den Instagram Account generiert wird.
- **Integrierte Social-Media-Buttons:** Um eine optimale Nutzererfahrung zu gewährleisten und den Besuchern einfache Möglichkeiten zur Interaktion mit dem eigenen Content zu geben, sollten integrierte Social-Media-Buttons vorhanden sein.
- **Verlinkung auf externe Websites oder Landingpages:** Das Hauptziel eines Bio Link Tools ist es schließlich, die Nutzer auf weitere Inhalte weiterzuleiten – sei es auf einen Onlineshop oder einen Blogartikel.
- **Flexibilität bei der Hinzufügung neuer Links:** Da sich Inhalte ständig ändern können und neue Projekte hinzukommen können, sollte ein gutes Bio Link Tool flexibel genug sein, um problemlos neue Links hinzuzufügen oder alte zu entfernen.
### Instagram Bio Links - Fazit
Links in der Instagram Bio sind ein wichtiger Bestandteil des Marketings auf der Plattform, da sie es Nutzern ermöglichen, direkt auf Informationen über Unternehmen oder Produkte zuzugreifen.
Die Links können für verschiedene Zwecke genutzt werden, wie beispielsweise zur Werbung für Produkte oder Dienstleistungen, zur Gewinnung von Kunden oder zur Förderung von Events im Zusammenhang mit einer Marke.
Es gibt auch verschiedene Tools, die dabei helfen können, den Traffic auf der Website zu erhöhen und die Statistiken zu analysieren. Ein gutes Bio Link Tool sollte anpassbare Designs, Statistikfunktionen und integrierte Social-Media-Buttons bieten sowie flexibel genug sein, um neue Links hinzuzufügen oder alte zu entfernen.
Insgesamt bieten Instagram Bio Links eine großartige Möglichkeit, das Engagement mit potenziellen Kunden aufzubauen und den Umsatz zu steigern.
Für WordPress-Nutzer können [wir das Bio Link Tool ClickWhale empfehlen](https://bloggiraffe.de/clickwhale/)!
## FAQ
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# Links kürzen: So verwandelst du lange URLs in klickfreundliche Links!
Source: https://bloggiraffe.de/links-kuerzen/
Möchtest du im Internet deine URLs teilen, dann besteht die Möglichkeit, dass du diese Links kürzen kannst.
Es gibt einige Kurz-URL-Dienste, die dir dabei helfen können eine bessere Reichweite und mehr Sichtbarkeit mit Kurz-URLs zu erreichen.
In diesem Artikel möchten wir dir zeigen, warum es sich empfiehlt, Links zu kürzen und wie du dabei vorgehen kannst.
## Links kürzen: Warum eigentlich?
In der heutigen digitalen Welt ist es von entscheidender Bedeutung, dass Websites schnell und effizient Informationen bereitstellen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, Links zu kürzen.
Aber warum lohnt sich das überhaupt?
Ein Link Shortener ist ein Tool zur Verkürzung langer URLs in kurze und prägnante Webadressen. Die Vorteile, die dir ein Link Verkürzer dabei bietet, liegen auf der Hand:
**Erstens** nehmen gekürzte Links weniger Platz in Anspruch – besonders wichtig bei begrenzten Zeichen-Limits wie beispielsweise Twitter-Posts.
**Zweitens** sind sie benutzerfreundlicher und leichter lesbar für deine Zielgruppe. Statt einer langen Kombination aus Buchstaben und Zahlen sehen Nutzer nun einen kompakten Link vor sich - ansprechend gestaltet, mit aussagekräftigen Wörtern oder Schlüsselbegriffen.
**Drittens** ermöglichen verkürzte URLs auch die Nachverfolgung des Traffics deiner Webseite genauer als je zuvor!
Mit einem guten URL Shortener kannst du Statistiken abrufen: Wie oft wurde dein Link angeklickt? Woher stammen diese Klicks? Welche Kanäle bringen dir den meisten Traffic?
## Was ist ein URL Verkürzer (URL Shortener)?
Ein URL Shortener, alias Link Kürzer, ist ein fantastisches Werkzeug für all jene, die gerne ihre Links verkürzen und teilen möchten.
Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff?
Ganz einfach: Ein URL Shortener wandelt lange URLs in kurze und prägnante Links um. Doch warum sollte man überhaupt seine Links kürzen? Nun, es gibt viele Gründe dafür!
**Erstens** machen kurze Links das Teilen von Inhalten viel einfacher und bequemer. Stell dir vor, du möchtest einen interessanten Artikel oder ein lustiges Video mit deinen Freunden auf Social Media teilen.
Mit einem langen Link wird der Beitrag schnell unübersichtlich und nimmt wertvollen Platz in deinem Post ein. Mit einem URL Shortener kannst du den Link jedoch auf eine handliche Länge reduzieren und so mehr Platz für deine eigene Nachricht schaffen.
**Zweitens **wirken kurze Links professioneller und ansprechender. Lange URLs können abschreckend wirken - sie sehen kompliziert aus und vermitteln den Eindruck von Unübersichtlichkeit. Kurze Links hingegen sind leicht zu merken, sehen elegant aus und erwecken Vertrauen bei den Lesern.
Ein weiterer Vorteil eines URL Shorteners ist die Möglichkeit zur Verfolgung von Klicks. Indem du einen solchen Service nutzt, erhältst du detaillierte Informationen darüber, wie oft dein Link angeklickt wurde sowie weitere Statistiken wie Herkunft der Klicks oder Tageszeit des Anklickens.
Um also das volle Potenzial deiner Online-Aktivitäten auszuschöpfen und deine Links zu optimieren, ist ein URL Shortener unverzichtbar. Mit nur wenigen Klicks kannst du lange URLs in kurze und aussagekräftige Links umwandeln, die leicht zu teilen und professionell aussehen.
Bist du WordPress-Nutzer? Dann solltest du dir auf jeden Fall einmal [ClickWhale anschauen](https://bloggiraffe.de/clickwhale/)!
## Links und deren Länge
Links spielen eine entscheidende Rolle in der Online-Welt. Sie verbinden uns mit Informationen, [Produkten und Dienstleistungen im Internet](https://bloggiraffe.de/eigene-produkte-online-verkaufen/). Doch manchmal können sie lang und unhandlich sein - ein Problem, dem viele von uns begegnen.
Hier kommt der Link Shortener ins Spiel! Studien haben gezeigt, dass Menschen eher geneigt sind, auf kürzere Links zu klicken als auf lange URLs voller Zahlen und Buchstabengewirr.
## Die Vorteile der Kurz URL
Eine URL ist mehr als nur eine Adresse zum Surfen, Ziel URL oder eine E-Mail-Adresse. Diese URLs sind wie die Visitenkarte eines Unternehmens oder einer Person auf den Social-Media-Plattformen.
Durch eine entsprechende Kurz-URL können Domains werbewirksam gestaltet werden. Die Adresse gibt den Kunden oder Followern Sicherheit und Vertrauen.
Die Vorteile kurz zusammengefasst:
- durch den entsprechenden Anbieter kann das Link kürzen einfach und schnell durchgeführt werden
- du ersparst dir viele Zeichen in deinen Posts in den Social-Media-Plattformen
- der Kurz Link ist einfach und übersichtlich ohne schwierige Zeichen-Kombinationen
- deine gewählten Short URLs bleiben dir erhalten und gelten dauerhaft
- du hast ein einfaches Link-Management
Ein Hauptvorteil besteht in der Reduzierung langer und komplexer URLs auf eine übersichtliche Länge. Dadurch wird das Teilen von Links erleichtert – sei es in sozialen Medien oder per E-Mail.
Ein kurzer Link ist nicht nur einfacher zu kopieren und einzufügen, sondern verhindert auch lästige Zeilenumbrüche oder unansehnlich lange Texte. Mit einem gekürzten Link präsentierst du dich also absolut zeitgemäß im digitalen Raum.
Darüber hinaus ermöglicht das Kürzen von Links eine bessere Kontrolle über den Traffic sowie detaillierte Analysen für Tracking-Zwecke.
Du erhältst Informationen darüber, wie oft dein verkürzter Link angeklickt wurde und welche Quellen diese Zugriffe generiert haben. Dies hilft bei der Messung unserer Online-Marketing-Aktivitäten und kann zur Optimierung zukünftiger Kampagnen beitragen.
## Was ist bei der Erstellung eines Kurz-Links zu beachten?
Doch bevor du dich Hals über Kopf ins Link-Kürzungsabenteuer stürzt, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten:
- **Sicherheit geht vor:** Achte darauf, dass der gewählte Link Shortener seriös ist und deine Daten geschützt werden. Schließlich möchtest du dir darum keine Sorgen machen müssen!
- **Tracking-Funktionen nutzen**: Ein guter URL Shortener bietet detaillierte Statistiken darüber an, wie oft Ihr verkürzter Link angeklickt wurde. Nutze diese Informationen zum Erfolgsmessen deiner Marketingstrategien.
- **Verständlicher Text wählen**: Der neue Kurzlink sollte aussagekräftig sein und idealerweise den Inhalt widerspiegeln - so wissen potenzielle Besucher direkt, worauf sie sich einlassen.
## Schritt-für-Schritt-Anleitung: Mit ClickWhale Links kürzen
In nachfolgenden und kurzen Anleitung möchten wir dir kurz erläutern, wie einfach du Links mit Hilfe des [WordPress-Plugins ClickWhale*](https://bloggiraffe.de/link/clickwhale/) kürzen kannst.

### Schritt 1: Installieren und Aktivieren das Plugin in WordPress
Lade dir zunächst das Plugin ClickWhale herunter und installiere / aktiviere es anschließend in WordPress.

### Schritt 2: Erstelle einen Kurzlink (Links kürzen)
Klicke im Anschluss in der Menüleiste auf „**Links**” und dann auf den Button „**Add new**“.
Du gelangst dann in den Editor zum Links erstellen. Hier gibst du dann einen Titel, Slug sowie die Target-URL (Ziel URL) ein.
Im Anschluss klickst du auf den Button „**Save link**“ und speicherst deinen gekürzten Link.
Du kannst den Link natürlich auch noch kategorisieren, wenn du das magst.
### Schritt 3: Füge den Link auf deiner Seite ein.
Wenn du den gekürzten Link bzw. Shorten-Link erfolgreich angelegt hast, kannst du diesen kopieren und an jeder beliebigen Stelle einfügen.

Sei es direkt in WordPress oder auch außerhalb von WordPress, z. B. in deinen Social-Media-Kanälen.
## Fazit zum „Links kürzen“
Lange und komplizierte Links können dazu führen, dass die Internetpräsenz darunter leidet. Besitzt du hingegen einen einprägsamen Short URL, kann sich das positiv auswirken.
Nicht nur dabei, dass du auf den Social-Media-Plattformen nicht so viele Zeichen schreiben musst, sondern deine Follower oder Kunden merken sich den Link leichter.
Es gibt bereits viele unterschiedliche Tools, die dir dabei helfen können, einen Kurz-URL zu erstellen. Ein selbst erstellter Short-Link über die zur Verfügung stehenden Dienste kann dir auch bei der SEO Optimierung Unterstützung bieten.
Dadurch wirst du von den Suchmaschinen belohnt und im Ranking besser bewertet. Nicht zu vergessen, dass du auf deiner Webseite oder in deinem Account angebotene Aktionen auch mit diesem Link verbinden kannst.
Wenn du dir mit deiner Short URL ebenfalls so viel Mühe gibst wie mit deiner Internetpräsenz, werden die Nutzer dich nicht nur einfacher finden können. Du kannst auch dein Unternehmen damit positiv boosten und neue Kunden einfacher generieren.
Das Verkürzen von Links bietet zahlreiche Vorteile, die nicht nur unsere Arbeitsabläufe effizienter gestalten, sondern auch einen professionellen Eindruck hinterlassen.
Ein Link-Shortener mit vielen weiteren Zusatzfunktionen ist beispielsweise [ClickWhale](https://bloggiraffe.de/link/clickwhale/)[*](https://bloggiraffe.de/link/clickwhale/).
## FAQ
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**Was ist ein Link-Shortener?**Ein Link-Shortener ist ein unglaublich nützliches Tool, das jeder nutzen sollte. Es ermöglicht dir, lange und komplizierte Links in kurze und prägnante URLs umzuwandeln. Das Beste daran ist, dass es nicht nur gut aussieht, sondern auch viele Vorteile bietet
**Was sind Kurzlinks?**Kurzlinks sind eine Möglichkeit, um lange und komplizierte Links in kurze und einfache zu verwandeln. Das bedeutet, dass du deine Links viel einfacher teilen kannst - sei es auf Social Media, in E-Mails oder sogar auf Visitenkarten!
**Brauch ich Top Level Domins zum Links kürzen?** Du brauchst keine Top Level Domains, um Links zu kürzen. Es gibt viele kostenlose Tools und Dienste im Internet, die es dir ermöglichen, lange Links in kurze und ansprechende URLs umzuwandeln. Diese Dienste sind einfach zu bedienen und erfordern keine technischen Kenntnisse. Einige der beliebtesten Link-Verkürzer sind Bitly, TinyURL und Ow.ly.
**Welche URL Endung haben gekürzte Links?**Gekürzte Links haben in der Regel eine Endung, die auf ".ly" oder ".me" endet. Das liegt daran, dass diese Endungen oft von bekannten Link-Kürzungsdiensten wie bit.ly oder ow.ly verwendet werden.
**Kann ich gekürzte Links auch für Kurznachrichtendienste nutzen?**Ja, selbstverständlich kannst du gekürzte Links auch für Kurznachrichtendienste nutzen! Das ist sogar eine besonders praktische Möglichkeit, um lange URLs in kurzen Nachrichten unterzubringen.
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# Von Ausgaben bis Einnahmen: Alles, was du über das Kassenbuch wissen musst!
Source: https://bloggiraffe.de/kassenbuch/
In einem Kassenbuch werden alle Geschäftsvorfälle des Unternehmens, die in Barzahlungen erfolgen, erfasst.
Es werden also in einem Kassenbuch alle Auszahlungen und Einzahlungen aus der Geschäftskasse eines Unternehmens ermittelt.
Warum ein Kassenbuch für jedes Unternehmen sehr wichtig ist und wie es genau funktioniert, wirst du in diesem Beitrag erfahren.
## Was genau ist ein Kassenbuch?
Mit einem Kassenbuch hast du den Überblick, wie viel Geld sich in der Geschäftskasse befindet. Ebenfalls werden in einem Kassenbuch alle Buchungsbelege der Geschäftsvorfälle aufgezeichnet.
Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass es sich bei einem Kassenbuch um eine Form der Buchführung handelt.
Unternehmen, die ein Kassenbuch führen, können ihre Bareinnahmen bestens im Blick behalten.
Auch hast du die Möglichkeit, dass du mit einer bestimmten Kassenbuch Vorlage arbeitest. Mittlerweile kannst du eine Kassenbuchführung auch mit einer speziellen Kassenbuch Software führen.

## Wer muss Kassenbücher führen?
Ein Kassenbuch muss von jedem geführt werden, der über Betriebseinnahmen in Form von Bareinnahmen verfügt. Diese müssen im Kassenbuch genau aufgezeichnet werden. Doch muss nicht jeder dies in einer speziellen Form eines Kassenbuchs tun.
Wenn du deinen Gewinn mittels Einnahmen und Ausgaben ermittelst, dann bist du auch nicht dazu verpflichtet, dass du ein Kassenbuch führst. So reicht es hier zum Beispiel auch aus, wenn du eine Liste erstellst, in welcher alle Bargeldbewegungen aufgezeichnet werden.
Neben Einnahmen und Ausgaben solltest du hier als Selbstständiger auch Privateinlagen und Privatentnahmen aufzeichnen.
Wenn du jedoch ein bilanzierendes Unternehmen führst, bei welchen die Verbuchungen der Einnahme und Ausgaben etwas komplexer sind, wie es zum Beispiel bei einer GmbH der Fall ist, dann ist es Pflicht, dass du sowohl ein Kassenbuch, als auch eine [doppelte Buchführung](https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/) führst.
Für die ordnungsgemäße Führung eines Kassenbuches können wir dir die Buchhaltungssoftware [sevDesk](https://bloggiraffe.de/sevdesk/)[*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) empfehlen.
Hiermit hast du immer einen exakten Überblick deines Kassenbestandes in digitaler Form. Solch eine Aufzeichnung lohnt sich für jede Unternehmensform bzw. Unternehmensgröße.
## Kassenbuchführung und Aufbau eines Kassenbuchs
Wenn du Bareinnahmen hast und ein Kassenbuch führst, dann musst du hier sowohl den Aufbau und die Führung vorschriftsmäßig befolgen:
### Kassenbuchführung - der Aufbau
Der Aufbau eines Kassenbuchs sieht wie folgt aus:
- das Datum der Geschäftsvorfälle
- die Belegnummer sowie der Buchungstext
- der Steuersatz
- Einnahmen und Ausgaben - Privateinlage oder auch Privatentnahme
- Umsatzsteuer
- der aktuelle Kassenstand
### Kassenbuch - die Führung
Kassenbücher verfügen immer über den Anfangsbestand der Kasse mit dem aktuellen Datum.
Es werden hier nun alle Bargeldbewegungen chronologisch addiert. Den Bargeldbestand ergibt das Saldo in der Kasse.
## Kassenbuch - Kassenbericht
Wer Bargeldeinnahmen bzw. Bargeschäfte führt, der benötigt in diesem Fall auch einen Kassenbericht. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Kassenbuchführung Pflicht oder nicht ist.
Wenn du einen Kassenbericht erstellst, musst du hier jedoch keine Geschäftsvorfälle einzeln registrieren. Ein Kassenbericht bietet dir die Möglichkeit, dass du die Gesamtsummer aller Einnahmen des Tages im Überblick hast.
Nach Geschäftsschluss muss der Inhalt in der Kasse immer gezählt und natürlich im Kassenbericht aufgezeichnet werden. Das Muster sieht zudem vor, dass der Kassenbericht rückläufig, also retrograd geführt wird.
Der Kassenbericht muss dabei retrograd – also rückläufig – geführt werden, so sieht es das Muster vor.
## Wie funktioniert die Kassenbuchführung?
Die Kassenbuchführung ist eine der einfachsten Aufgaben im Finanzbereich, selbst für Personen, die keinerlei Kenntnisse in der Buchführung haben.
Alles, was du für den Anfang brauchst, ist die richtige Kassenbuch Vorlage. Mit dieser Vorlage kannst du dann damit beginnen, alle Bargeldtransaktionen, die du erhalten oder ausgegeben hast, in den entsprechenden Spalten zu erfassen.
Beim Kassenbuch führen sollte des Weiteren darauf geachtet werden, dass dieses am Ende des Tages immer abgeschlossen wird.
Außerdem solltest du die Daten immer zusammen mit den dazugehörigen Belegen aufzeichnen. Bei den Eintragungen in das Kassenbuch solltest du Folgendes beachten:
- Das Kassenbuch sollte nur für die Aufzeichnung von Bargeldgeschäften verwendet werden.
- Das genaue Datum des Vorgangs sowie den Eröffnungssaldo des vorangegangenen Rechnungszeitraums sollten eingetragen werden.
- Alle Bareinnahmen, die das Unternehmen erhält, fallen unter "Einnahmen", und alle Barauszahlungen fallen unter "Ausgaben".
- Alle Transaktionen sollten in der Reihenfolge ihres Auftretens erfasst werden, also an dem Tag, an dem sie stattfinden.
- Ein Kassenbestand sollte nie unter 0 fallen.
Wenn du selbst nicht weißt, wie du bei deinem Kassenbuch genau vorgehen solltest, dann hast du hier auch die Möglichkeit, dass du mit deinem Gerät auf unterschiedliche Online Tools zurückgreifst.
Auch eine Kassenbuch Software bzw. Buchhaltungssoftware kann dir eine einfache Kassennachschau über alle Kasseneinnahmen und Kassenausgaben bieten.

## Bedeutung des Kassenbuchs in der Buchhaltung
Das Kassenbuch ist ein wesentlicher Bestandteil der Buchhaltung. Mit Hilfe eines Kassenbuchs können Unternehmen jeden kleinen Bareinkauf nachverfolgen, der sonst schnell mal übersehen werden kann.
Das heißt, ein Kassenbuch sollte einen Teil des Kassenbestandes des Unternehmens ausmachen. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um Geld, das für unbedeutende Transaktionen beiseite gelegt wird, die mit einem Scheck oder einer [Kreditkarte](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/) getätigt werden können.
Einige Einzelhändler und Lieferanten verwenden ungern Bargeld oder Kreditkarten, sodass es für Unternehmen unerlässlich ist, über eine Portokasse zu verfügen, wenn sie mit ihnen Geschäfte abwickeln.
## Kassenbuch führen - diese Vorteile entstehen für dich
Jedes Unternehmen oder jede Geschäftsperson führt täglich eine Vielzahl von Transaktionen durch. Wenn du jede dieser Einnahmen oder Ausgaben in einem normalen Dokument aufzeichnest und später in ein Hauptbuch überträgst, würde dies nicht nur viel mühsamer sein, sondern würde es dich auch viel mehr Zeit kosten.
Ein weiterer Nachteil der Aufzeichnung von Bargeldtransaktionen in einem herkömmlichen Notebook besteht darin, dass es nicht den genauen Geldbetrag angibt, den du am Ende des Tages, der Woche oder anderer Buchungszeiträume hast.
Um diese und weitere Hürden zu überwinden, wurde das Kassenbuch erfunden.
### Kassenbücher sorgen für Zeitersparnis
Mit einem Kassenbuch musst du deine Bargeldtransaktionen nicht erst in einem Dokument erfassen.
Alle Ausgaben und Einnahmen werden direkt im Kassenbuch verfasst, um sie später in erweiterte Finanzberichte zu übertragen. Dank dieses Verfahrens kannst du dir sehr viel Zeit sparen.
### Kassenbücher ersparen dir viel Aufwand
Du sparst nicht nur Zeit, sondern auch Energie und Aufwand, die du für andere Kernaufgaben einsetzen kannst.
Du kannst dein Kassenbuch auch unterwegs führen. Hier hast du zum Beispiel die Möglichkeit, dass du eine spezielle Smartphone App anwendest, um ein Kassenbuch zu führen. [Das geht zum Beispiel mit sevDesk*.](https://bloggiraffe.de/sevdesk/)
### Mit einem Kassenbuch kann Unterschlagung (Steuerhinterziehung) verhindert werden
Eine der Hauptursachen für die Veruntreuung von Geldern ist das Versäumnis, Transaktionen genau und rechtzeitig zu erfassen.
Mit einem Kassenbuch kannst du alle Bareingänge und -ausgänge sowie den genauen Zeitpunkt dieser Transaktionen konsequent aufzeichnen.
Auf diese Weise wird die Wahrscheinlichkeit der Veruntreuung von Geldern auf ein Minimum reduziert.
### Leichte Identifizierung von Fehlern
Ein Kassenbuch ist ein wichtiges Dokument für den Bankabgleich. Wenn es eine Diskrepanz zwischen deinem Banksaldo und dem Abschlusssaldo in deinem Firmenbuch gibt, kannst du das Kassenbuch zu Rate ziehen und prüfen, ob du einen Fehler gemacht hast.
Häufige Fehler sind das Auslassen einer Transaktion oder die doppelte Verbuchung einer Transaktion.
### Den Kassenstand des Unternehmens ermitteln
Wenn du planst, einem Kreditgeber oder Investor Geld zu leihen, möchte er unter anderem wissen, wie es um deine Liquidität steht.
Ein Investor möchte wissen, ob das Unternehmen ausschließlich auf Schulden angewiesen ist und wie viel Geld für das Tagesgeschäft zur Verfügung steht. Wenn du ein Kassenbuch erstellst, hast du alle diese Informationen zur Hand.
Die Führung eines Kassenbuchs bietet dir sehr viele unterschiedliche Vorteile. Den Kassenbestand täglich im Überblick zu behalten, kann sich sehr positiv auf den Erfolg deines Unternehmens auswirken.
## Die unterschiedlichen Arten von Kassenbüchern
Ein Kassenbuch ist für alle Bargeldtransaktionen eines Unternehmens bestimmt. Im Kassenbuch werden alle Bareinnahmen auf der Sollseite und alle Barauszahlungen des Unternehmens auf der Habenseite erfasst.
Um die vier wichtigsten Arten von Kassenbüchern zu kennen, die ein Unternehmen führen kann, müssen wir uns näher mit den verschiedenen Arten befassen:
### Einfache Kassenbücher
Diese werden auch als einspaltige Kassenbücher bezeichnet. Dieses Kassenbuch wird nur für Bargeldtransaktionen geführt.
Die Bareingänge werden als Quittungen bezeichnet, die auf der linken Seite stehen, und die Barzahlungen werden auf der rechten Seite aufgezeichnet.
Da alle Bargeldtransaktionen hier erfasst werden, ist kein zusätzliches Hauptbuchkonto erforderlich.
### Zweispaltige Kassenbücher
Hier haben wir eine zusätzliche Spalte für die Rabatte. Zusammen mit den Bargeldtransaktionen müssen wir also auch die Rabatte in demselben Kassenbuch erfassen.
Es werden also sowohl die erhaltenen als auch die gegebenen Rabatte erfasst. Die Organisationen, die in einer allgemeinen Praxis des Gebens oder des Empfangens der Diskonte sind, ist diese Art des Kassenbuches die bevorzugte Wahl.
### Dreispaltige Kassenbücher
Dieses Kassenbuch hat drei Spalten, bestehend aus dem - Bargeld, dem Diskont und der zusätzlichen Spalte als die Bankspalten in ihm.
Mit der Entwicklung des Bankwesens ziehen es die meisten Firmen heutzutage vor, mit Schecks oder Wechseln zu handeln.
Eine Bankspalte im gleichen Kassenbuch macht die Dinge übersichtlicher und einfacher zu erfassen.
### Porto Kassenbuch
In einem Unternehmen gibt es normalerweise Bargeldtransaktionen, die in allen Abteilungen durchgeführt werden. Die Bargeldtransaktionen werden dann in einem der oben genannten Formate der Kassenbücher aufgezeichnet.
Aber es gibt eine Menge von Bargeldtransaktionen, die für jeden kleinen Betrag aufgezeichnet werden. Selbst die Dutzenden solcher Transaktionen, die an einem einzigen Tag anfallen, werden hier aufgezeichnet.
Diese werden als Bargeldgeschäfte bezeichnet.
## Fazit - Kassenbuch
Ein Kassenbuch ist ein Dokument, in dem alle Bareinnahmen und -ausgaben (Betriebseinnahmen, Betriebsausgaben in Bar) einer Firma innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufgeführt sind.
Dieses Dokument ist in zwei Hauptabschnitte unterteilt: die Soll- und die Habenseite. Jede Transaktion, die einen Geldeingang beinhaltet, wird auf der Sollseite vermerkt, während die Zahlungen auf der Habenseite verbucht werden.
Ein Kassenbuch ist in der Buchhaltung wichtig, weil es dem Unternehmer eine einfache Möglichkeit bietet, alle Bargeldtransaktionen zu verfolgen.
Es minimiert auch das Risiko der Veruntreuung von Geldern und hilft, den Kassenbestand eines Unternehmens zu bestimmen.
Wenn du das Kassenbuch in Ordnung halten und Fehler von Anfang Fehler vermeiden möchtest, solltest du eine [Kassenbuch Software*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/) verwenden.
Dank einer Kassenbuch Software wird dir auch die Buchführung um einiges einfacher fallen.
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/kassenbuch/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Was ist der Unterschied zwischen einer Registrierkasse und dem Kassenbuch? ","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Registrierkasse ist ein elektronisches Gerät, das speziell für den Einsatz in Geschäften und anderen Verkaufsstellen entwickelt wurde. Es ermöglicht das schnelle und effiziente Erfassen von Verkäufen und die automatische Berechnung von Steuern und anderen Gebühren. Eine Registrierkasse ist also ein praktisches Werkzeug, um den Verkaufsvorgang zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Ein Kassenbuch hingegen ist eine manuelle Aufzeichnung aller Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens. Es wird oft von kleineren Unternehmen oder Einzelunternehmern verwendet, die keine Registrierkasse haben oder diese nicht benötigen. Ein Kassenbuch ist also eine Art Tagebuch der Finanzen des Unternehmens."}},{"@type":"Question","name":"Wann ist eine Kassenzählung?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Kassenzählung ist ein wichtiger Schritt, um die finanzielle Situation eines Unternehmens zu überprüfen und sicherzustellen, dass alle Einnahmen und Ausgaben korrekt erfasst wurden. Es ist empfehlenswert, regelmäßig eine Kassenzählung durchzuführen, um Fehler oder Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren."}},{"@type":"Question","name":"Was bedeutet „Kassensturzfähigkeit”?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Konkret heißt das, dass man immer wissen sollte, wie viel Geld man auf dem Konto hat, welche Ausgaben bereits getätigt wurden und welche noch bevorstehen. Nur so kann man vermeiden, dass man plötzlich vor unerwarteten Ausgaben steht und nicht weiß, ob man diese stemmen kann."}},{"@type":"Question","name":"Darf ich mein Kassenbuch handschriftlich führen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, natürlich darfst du dein Kassenbuch handschriftlich führen! Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, die besagt, dass du es elektronisch oder auf andere Weise führen musst. Solange du alle erforderlichen Angaben vollständig und ordentlich einträgst, ist es absolut in Ordnung, wenn du dein Kassenbuch von Hand schreibst."}},{"@type":"Question","name":"Was ist der Kassenbestand?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der Kassenbestand bezeichnet den Betrag an Bargeld, der sich in einer Kasse befindet. Dieser Wert ist wichtig für die Buchhaltung und die Finanzplanung eines Unternehmens oder einer Organisation. "}},{"@type":"Question","name":"Wie vermeide ich Steuerhinterziehung mit einem Kassenbuch?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Du solltest immer ein Kassenbuch führen, um deine Einnahmen und Ausgaben ordentlich zu dokumentieren. Wenn du jedoch falsche Angaben in deinem Kassenbuch machst oder Einnahmen nicht korrekt verbuchst, kann dies schnell zur Steuerhinterziehung führen.
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Zudem hilft dir die Buchhaltungssoftware dabei, gesetzliche Anforderungen einzuhalten."}}]}
**Was ist der Unterschied zwischen einer Registrierkasse und dem Kassenbuch? **Eine Registrierkasse ist ein elektronisches Gerät, das speziell für den Einsatz in Geschäften und anderen Verkaufsstellen entwickelt wurde. Es ermöglicht das schnelle und effiziente Erfassen von Verkäufen und die automatische Berechnung von Steuern und anderen Gebühren. Eine Registrierkasse ist also ein praktisches Werkzeug, um den Verkaufsvorgang zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Ein Kassenbuch hingegen ist eine manuelle Aufzeichnung aller Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens. Es wird oft von kleineren Unternehmen oder Einzelunternehmern verwendet, die keine Registrierkasse haben oder diese nicht benötigen. Ein Kassenbuch ist also eine Art Tagebuch der Finanzen des Unternehmens.
**Wann ist eine Kassenzählung?**Eine Kassenzählung ist ein wichtiger Schritt, um die finanzielle Situation eines Unternehmens zu überprüfen und sicherzustellen, dass alle Einnahmen und Ausgaben korrekt erfasst wurden. Es ist empfehlenswert, regelmäßig eine Kassenzählung durchzuführen, um Fehler oder Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.
**Was bedeutet „Kassensturzfähigkeit”?**Konkret heißt das, dass man immer wissen sollte, wie viel Geld man auf dem Konto hat, welche Ausgaben bereits getätigt wurden und welche noch bevorstehen. Nur so kann man vermeiden, dass man plötzlich vor unerwarteten Ausgaben steht und nicht weiß, ob man diese stemmen kann.
**Darf ich mein Kassenbuch handschriftlich führen?**Ja, natürlich darfst du dein Kassenbuch handschriftlich führen! Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, die besagt, dass du es elektronisch oder auf andere Weise führen musst. Solange du alle erforderlichen Angaben vollständig und ordentlich einträgst, ist es absolut in Ordnung, wenn du dein Kassenbuch von Hand schreibst.
**Was ist der Kassenbestand?**Der Kassenbestand bezeichnet den Betrag an Bargeld, der sich in einer Kasse befindet. Dieser Wert ist wichtig für die Buchhaltung und die Finanzplanung eines Unternehmens oder einer Organisation.
**Wie vermeide ich Steuerhinterziehung mit einem Kassenbuch?**Du solltest immer ein Kassenbuch führen, um deine Einnahmen und Ausgaben ordentlich zu dokumentieren. Wenn du jedoch falsche Angaben in deinem Kassenbuch machst oder Einnahmen nicht korrekt verbuchst, kann dies schnell zur Steuerhinterziehung führen.
Denn das Finanzamt prüft regelmäßig die Buchführung von Unternehmen und Selbstständigen, um sicherzustellen, dass alle Steuern korrekt abgeführt werden.
**Wieso sollte ich eine Kassenbuch Software (Buchhaltungssoftware) nutzen?**Zum einen sparst du Zeit und Nerven, denn die manuelle Buchführung kann sehr zeitaufwendig und fehleranfällig sein. Mit der Software kannst du deine Finanzen einfach und schnell verwalten und behältst jederzeit den Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben.
Zudem hilft dir die Buchhaltungssoftware dabei, gesetzliche Anforderungen einzuhalten.
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# Online Geschäftskonto: Die smarte Lösung für dein digitales Unternehmen!
Source: https://bloggiraffe.de/online-geschaeftskonto/
Wenn du in der heutigen Zeit ein [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten. So kannst du das entweder direkt in einer Filialbank oder Online-Bank erledigen.
Dank der heutigen Digitalisierung ist die Eröffnung eines Online Geschäftskonto innerhalb von nur wenigen Minuten möglich.
Du musst also keine klassischen Filialbank aufsuchen, sondern kannst alles bequem von zu Hause aus und online erledigen.
## Was ist ein Geschäftskonto?
Es handelt sich bei einem Geschäftskonto um eine Sonderform des Girokontos. Unternehmen haben mit einem Geschäftskonto die Möglichkeit, geschäftliche Transaktionen von privaten zu trennen.
Sprich, sowohl Geschäftseinnahmen als auch Geschäftsausgaben sollten niemals über dein Privatkonto abgewickelt werden. Mehr hierzu haben wir dir bereits in unserem Artikel [Privatkonto als Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/) nutzen, erläutert.
Generell kannst du als selbständiges Unternehmen selbst entscheiden, ob du ein Online [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) möchtest oder nicht. Im [Vergleich zu einem Girokonto](https://bloggiraffe.de/girokonto-vergleich-fuer-selbststaendige/) funktioniert das Geschäftskonto gleich.
Du kannst alle laufenden Bewegungen (Geschäftseinnahmen, Geschäftsausgaben) in deinem Kontoauszug vorfinden. Das Geschäftskonto enthält sowohl alle Einnahmen, als auch Ausgaben.

Die Arten der Geschäftskonten können unterschiedlich sein, wie zum Beispiel eine Zahlung per Girocard, Überweisungen, Abhebungen, Abwicklungen von Lastschriften und Daueraufträgen. Viele Konten bieten zudem auch Telefonbanking an.
Es bietet verschiedene Nutzungsmöglichkeiten wie die Zahlung per Girocard, Abhebungen, Überweisungen, Daueraufträge und das Abwickeln von Lastschriften. Online- und Telefonbanking sind meist Bestandteil des Vertrages.
Du kannst deinen Zahlungsverkehr dank eines Online Geschäftskonto perfekt im Blick behalten.
### Für wen eignet sich ein Online Geschäftskonto?
Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass ein solches Geschäftskonto gerade für Gründer, Selbstständige, Freelancer, Freiberufler oder auch Betreiber von Online-Shops geeignet ist.
## Online Geschäftskonto - das sind die Vorteile
Generell bist du als Gründer- und/oder Solo-Selbstständiger nicht dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Doch gibt es auch hier einige Rechtsformen, die zu einem Geschäftskonto verpflichtet sind, z. B. die GmbH oder AG.
**Der aktuelle Geschäftskonto-Vergleich**
Mit dem aktuellen Geschäftskonto-Vergleich findest du das beste Geschäftskonto für deine Gründung, deine Selbstständigkeit und dein Unternehmen. Nutze jetzt den Vergleich, finde dein passendes Geschäftskonto und eröffne es in wenigen Schritten gleich online.
**[>> Hier gehts zum Geschäftskonto-Vergleich <<](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/)**
Von welchen Vorteilen Freiberufler, Unternehmer und Selbstständige bei einer Onlinebank profitieren können:
### Ein Online Geschäftskonto bietet dir eine bequeme und einfache Verwaltung
Mit einem Online Geschäftskonto wird dir eine unkomplizierte und schnelle Verwaltung deiner Finanzen geboten und dies von überall aus. Es spielt dabei keine Rolle, wo du dich gerade befindest.
Ebenfalls hast du auf dein Geschäftskonto jederzeit Zugriff. Überweisungen, Transaktionen und auch andere Bankgeschäfte kannst du bequem online erledigen.
### Du kannst dir Kosten sparen
Vergleicht man ein Online Geschäftskonto mit dem Geschäftsgirokonto einer Filialbank, dann wirst du schnell feststellen können, dass du mit der Eröffnung eines Geschäftskontos einiges an Geld sparen kannst.
Ein Online Geschäftskonto weist viel geringere Gebühren auf, es gibt zudem auch Geschäftskonten, die völlig kostenlos sind.
### Schnell und einfache Einrichtung
In der Regel ist die Eröffnung eines Geschäftskontos online sehr schnell und unkompliziert. Die Durchführung dauert nur wenige Minuten.
Der Anmeldeprozess bzw. die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) bei einer Onlinebank kann direkt online von dir durchgeführt werden. Du musst also nicht persönlich eine Bank aufsuchen.
### Praktische Integrationen
Meistens kommen die Online Geschäftskonten mit weiteren Funktionen, wie zum Beispiel auch Integration von [Buchhaltungssoftware](https://bloggiraffe.de/buchhaltungssoftware-vergleich/) daher.
Auch beim [Erstellen von Rechnungen](https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/) kann dir ein Online Geschäftskonto helfen. So hast du eine bessere Übersicht über deine Finanzen. So gibt es beispielsweise auch eine Vielzahl von Anbieter, die [Geschäftskonten mit integrierter Buchhaltung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-buchhaltung/) anbieten.
### Du erhältst zusätzliche Tools
Ein Online Geschäftskonto verfügt auch über zusätzliche Tools, die du nutzen kannst. Sehr beliebte Tools dabei sind zum Beispiel Berichterstattung, Unterkonten, Ausgabenverfolgung oder Budgetierung.
Die Finanzen deines Business Kontos kannst du dadurch viel einfacher und besser verwalteten.
### Internationale Transaktionen
Ein Online Geschäftskonto bietet sich vor allem auch für Unternehmer an, die häufig oder ausschließlich internationale Geschäfte tätigen. Meistens bieten sie günstigere Wechselkurse an, was ein großer Vorteil sein kann, vor allem dann, wenn man mit großen Summen im Geschäft ist.
Wenn du dich für ein Online Geschäftskonto von FinTech Unternehmen entscheidest, stehen dir in der Regel auch mehrere unterschiedliche Unterkonten zur Verfügung. FinTech Unternehmen bieten Geschäftsleuten viele verschiedene Tools an.
### Sonstiges
Bei einem Online-Business Konto profitierst du zudem von vielen zusätzlichen Features, wie dem Anbinden einer Banking Software, einer Visa Business Card (Debitkarte) bzw. [Kreditkarte](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/), welche bereits kostenlos enthalten ist.
## Online Business Konten: Kontomodelle im Überblick
Wenn man sich heute nach Online [Geschäftskonten einen Überblick](/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich) verschaffen möchte, kann dies schwierig werden. Der Grund dafür ist, dass es bereits viele Anbieter gibt, die Online Geschäftskonten anbieten.
Vor allem dann, wenn du am Anfang stehst und dich noch gar nicht so viel mit Firmenkonten auseinandergesetzt hast, kann es schwierig werden, ein Konto zu finden, das deinen individuellen Bedürfnissen und Ansprüchen entspricht.
Aus diesem Grund ist es sehr ratsam, dass du die unterschiedlichen Konten mit Hilfe eines Geschäftskontenvergleiches miteinander vergleichst, bevor du dich letztendlich für einen Anbieter entscheidest.
Nur, wenn du einen guten Vergleich durchführst und dir auch dafür Zeit nimmst, hast du die Möglichkeit, dass du das beste Firmenkonto für dich finden wirst.
Wir empfehlen dir, dass du zu Beginn genau abcheckst, ob FinTech Konten für deine Unternehmen-Rechtsform überhaupt geeignet sind.
Es gibt nämlich viele Anbieter, die sich ausschließlich auf [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) und Freelancer beschränken. Meistens führen andere Rechtsformen auch höhere Kosten durch.
Es gibt viele kostenlose Konten, dennoch empfiehlt es sich, dass du dir die Leistungen dieser Konten immer genau ansieht - denn manchmal befinden sich hier auch versteckte Kosten.
Ist der Tarif besonders teuer, dann sind hier meistens auch mehrere Leistungen inkludiert. Schau dir die zusätzlichen angebotenen Services der Anbieter an, und entscheide dann, welchen Service du überhaupt brauchst.
Nicht immer ist günstig zur gleichen Zeit auch gut. Nachfolgend findest du einige sehr empfehlenswerte Onlinebanken.
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### FINOM
Quelle: finom.de
Bei [Finom*](https://bloggiraffe.de/link/finom/) wird dir ein All-in-One Banking inklusive Online Banking angeboten. Die Kontoführung ist übersichtlich und einfach zu verstehen. Du kannst sowohl Buchhaltung führen als auch Rechnungen erstellen.
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### Qonto Basic
Quelle: qonto.com
Beim [Qonto](https://bloggiraffe.de/link/qonto/)[*](https://bloggiraffe.de/link/qonto/) Basic Konto handelt es sich um ein sehr gutes digitales Geschäftskonto. Du hast die Möglichkeit, das Konto für 30 Tage unverbindlich und kostenlos zu testen. Das Konto bietet dir einen einfachen Zahlungsverkehr und im Monat 30 freie Überweisungen. Inklusive erhältst du auch eine Mastercard.
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### Fyrst
Quelle: Fyrst.de
Ein [Fyrst](https://bloggiraffe.de/link/fyrst/)[*](https://bloggiraffe.de/link/fyrst/) Online Geschäftskonto eignet sich sehr gut für Start-ups. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Rechtsform es geht. Ebenfalls stehen dir bei Fyrst einige Kreditangebote und Bargeldlösungen zur Verfügung.
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### N26
Quelle: n26.com/de
Bei [N26](https://bloggiraffe.de/link/n26/)[*](https://bloggiraffe.de/link/n26/) stehen dir im Monat 3 kostenlose Bargeldabhebungen zur Verfügung. Auf alle Zahlungen mit der Mastercard erhältst du 0,1 % Cashback. Die kostenlosen Unterkonten bieten dir einen sehr guten Überblick.
### Geschäftskonto online eröffnen
Wie bereits erwähnt, kannst du dein [Firmenkonto direkt online eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/). Hierzu brauchst du in der Regel lediglich deinen Personalausweis oder Reisepass.
Damit du die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) abschließen kannst, wird noch ein Identifikationsnachweis benötigt, den du mit Hilfe des „Video-Ident-Verfahren” ebenfalls direkt online erledigen kannst.
Mehr zur [Geschäftskontoeröffnung erfährst du hier](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/).
## Fazit - Online Geschäftskonto
Ein Online Geschäftskonto bietet zahlreiche Vorteile gegenüber eines Firmenkontos bei einer Filialbank. Es ist nicht nur oftmals deutlich günstiger, sondern bietet dir außerdem einen großen Umfang von Zusatz-Features an.
Vor allem Gründer, Selbstständige und Unternehmen können bei solch einem Konto deutlich sparen. Gerade auch, weil man viele der Geschäftskonten bereits kostenlos eröffnen kann.
Bevor du dich jedoch für ein Business Konto entscheidest, solltest du [verschiedenen Geschäftskonten miteinander vergleichen](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/), da jede Bank Onlinebank eine Vielzahl von unterschiedlichen Kontomodellen anbietet.
Ein Geschäftskontenvergleich lohnt sich also IMMER!
## FAQ
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Eine Filialbank bietet dir den Vorteil, dass du persönlich mit einem Bankberater sprechen kannst. Du kannst Fragen stellen und erhältst eine individuelle Beratung. Zudem hast du die Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen oder abzuheben. Allerdings musst du dafür auch Zeit einplanen und dich zu einer Filiale begeben.
Eine Onlinebank hingegen ist rund um die Uhr für dich erreichbar und bietet dir somit eine hohe Flexibilität. Du kannst jederzeit Überweisungen tätigen oder dein Konto einsehen. Auch das Eröffnen eines Kontos ist in der Regel unkompliziert und schnell erledigt. Zudem sind Onlinebanken oft günstiger als Filialbanken, da sie keine Kosten für Miete oder Personal haben."}},{"@type":"Question","name":"Was sind beleglose Buchungen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Beleglose Buchungen sind eine äußerst praktische und zeitsparende Methode, um Überweisungen und Transaktionen durchzuführen. Dabei werden keine physischen Belege wie zum Beispiel Überweisungsträger oder Schecks benötigt, sondern alles wird digital abgewickelt."}},{"@type":"Question","name":"Was ist eine SEPA Überweisung?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine SEPA Überweisung ist eine schnelle, einfache und sichere Möglichkeit, Geld innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums zu überweisen. Mit SEPA (Single Euro Payments Area) können Überweisungen in Euro zwischen Bankkonten in verschiedenen Ländern durchgeführt werden, ohne dass zusätzliche Gebühren anfallen."}},{"@type":"Question","name":"Was sind Bargeldeinzahlungen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Bargeldeinzahlungen sind eine einfache und bequeme Möglichkeit, Geld auf ein Bankkonto einzuzahlen. Wenn du Bargeld hast, das du auf dein Konto einzahlen möchtest, kannst du einfach zur nächsten Bankfiliale gehen und das Geld einzahlen. Es ist schnell und unkompliziert - du gibst das Geld einfach dem Bankmitarbeiter und er zahlt es auf dein Konto ein.
Bargeldeinzahlungen bieten viele Vorteile. Zum Beispiel musst du kein Online-Banking nutzen oder eine Überweisung tätigen, um Geld auf dein Konto zu überweisen. Du musst auch keine Gebühren für die Einzahlung von Bargeld bezahlen, wie es bei einigen anderen Zahlungsmethoden der Fall sein kann."}},{"@type":"Question","name":"Was ist eine Debitkarte?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Mit einer Debitkarte kannst du einfach und bequem Einkäufe tätigen und Geldautomaten nutzen, ohne ständig Bargeld bei dir zu tragen. Im Gegensatz zu einer Kreditkarte musst du bei einer Debitkarte keine Schulden aufbauen oder Zinsen zahlen. Stattdessen wird der Betrag direkt von deinem Bankkonto abgebucht, sodass du immer den Überblick über deine Finanzen behältst. "}},{"@type":"Question","name":"Was ist eine Bankverbindung?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Bankverbindung ist ein wichtiger Bestandteil des modernen Finanzsystems und ermöglicht es dir, dein Geld sicher zu verwalten und zu transferieren. Eine Bankverbindung besteht aus verschiedenen Informationen, wie beispielsweise deiner Kontonummer und deiner Bankleitzahl. Mit diesen Daten kannst du Überweisungen tätigen, Zahlungen empfangen oder auch Lastschriften einrichten. "}}]}
**Was sind Fintechs?**Fintechs sind Unternehmen, die Technologie nutzen, um innovative Finanzdienstleistungen anzubieten. Diese Dienstleistungen reichen von Online-Banking und mobilen Zahlungslösungen bis hin zu Kryptowährungen und automatisierten Anlageberatungen.
**Was ist der Unterschied zwischen einer Filialbank und Onlinebank?**Du fragst dich, was der Unterschied zwischen einer Filialbank und einer Onlinebank ist? Nun, es gibt einige entscheidende Unterschiede, die du kennen solltest.
Eine Filialbank bietet dir den Vorteil, dass du persönlich mit einem Bankberater sprechen kannst. Du kannst Fragen stellen und erhältst eine individuelle Beratung. Zudem hast du die Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen oder abzuheben. Allerdings musst du dafür auch Zeit einplanen und dich zu einer Filiale begeben.
Eine Onlinebank hingegen ist rund um die Uhr für dich erreichbar und bietet dir somit eine hohe Flexibilität. Du kannst jederzeit Überweisungen tätigen oder dein Konto einsehen. Auch das Eröffnen eines Kontos ist in der Regel unkompliziert und schnell erledigt. Zudem sind Onlinebanken oft günstiger als Filialbanken, da sie keine Kosten für Miete oder Personal haben.
**Was sind beleglose Buchungen?**Beleglose Buchungen sind eine äußerst praktische und zeitsparende Methode, um Überweisungen und Transaktionen durchzuführen. Dabei werden keine physischen Belege wie zum Beispiel Überweisungsträger oder Schecks benötigt, sondern alles wird digital abgewickelt.
**Was ist eine SEPA Überweisung?**Eine SEPA Überweisung ist eine schnelle, einfache und sichere Möglichkeit, Geld innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums zu überweisen. Mit SEPA (Single Euro Payments Area) können Überweisungen in Euro zwischen Bankkonten in verschiedenen Ländern durchgeführt werden, ohne dass zusätzliche Gebühren anfallen.
**Was sind Bargeldeinzahlungen?**Bargeldeinzahlungen sind eine einfache und bequeme Möglichkeit, Geld auf ein Bankkonto einzuzahlen. Wenn du Bargeld hast, das du auf dein Konto einzahlen möchtest, kannst du einfach zur nächsten Bankfiliale gehen und das Geld einzahlen. Es ist schnell und unkompliziert - du gibst das Geld einfach dem Bankmitarbeiter und er zahlt es auf dein Konto ein.
Bargeldeinzahlungen bieten viele Vorteile. Zum Beispiel musst du kein Online-Banking nutzen oder eine Überweisung tätigen, um Geld auf dein Konto zu überweisen. Du musst auch keine Gebühren für die Einzahlung von Bargeld bezahlen, wie es bei einigen anderen Zahlungsmethoden der Fall sein kann.
**Was ist eine Debitkarte?**Mit einer Debitkarte kannst du einfach und bequem Einkäufe tätigen und Geldautomaten nutzen, ohne ständig Bargeld bei dir zu tragen. Im Gegensatz zu einer Kreditkarte musst du bei einer Debitkarte keine Schulden aufbauen oder Zinsen zahlen. Stattdessen wird der Betrag direkt von deinem Bankkonto abgebucht, sodass du immer den Überblick über deine Finanzen behältst.
**Was ist eine Bankverbindung?**Eine Bankverbindung ist ein wichtiger Bestandteil des modernen Finanzsystems und ermöglicht es dir, dein Geld sicher zu verwalten und zu transferieren. Eine Bankverbindung besteht aus verschiedenen Informationen, wie beispielsweise deiner Kontonummer und deiner Bankleitzahl. Mit diesen Daten kannst du Überweisungen tätigen, Zahlungen empfangen oder auch Lastschriften einrichten.
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# Rechnungen schreiben leicht gemacht: Arten, Pflichtangaben, Tipps und mehr!
Source: https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/
Hast du zum ersten Mal einen Kundenauftrag bekommen, weißt aber nicht, wie man Rechnungen schreibt, dann bist du hier richtig.
Wir geben dir wichtige Tipps zur Rechnungsstellung für Selbständige.
## Was bedeutet überhaupt Rechnungsstellung?
Bei einer Rechnungsstellung wird dem Kunden eine Rechnung über eine Leistung oder Lieferung erstellt. Es handelt sich bei der Rechnungsstellung um einen Teil der sogenannten Fakturierung, welche im deutschen Raum ein Vorgang im Rechnungswesen ist.
Es ist sehr wichtig, dass eine Rechnung richtig geschrieben wird. Solltest du eine fehlerhafte Rechnung schreiben, dann kann dies für dich schnell sehr teuer werden.
Mit unseren Tipps wirst du nicht nur lernen, wie du eine Rechnung richtig erstellen kannst, sondern auch, worauf du beim Rechnungen schreiben achten musst.
## Wer muss überhaupt Rechnungen schreiben?
Eine Rechnungsstellung ist in 2 bestimmten Fällen Pflicht:
- Bei Leistungen und Lieferungen, welche mit einem Grundstück zusammenhängen.
- Bei einer Leistung oder Lieferung, welche sich an juristische Personen oder Unternehmen richtet.
In diesen beiden Fällen bist du als leistender Unternehmer dazu verpflichtet, innerhalb von 6 Monaten eine Rechnung zu erstellen und diese dem Leistungsempfänger bzw. dem Rechnungsempfänger zuzusenden.
Hier gilt das Umsatzsteuer-Gesetz (§ 14 UStG). In anderen Fällen bist du nicht juristisch dazu verpflichtet, eine Rechnung zu erstellen.
Allerdings solltest du als Unternehmer und Selbstständiger auch wissen, dass es für Beteiligten immer besser ist, wenn eine Rechnungsstellung stattfindet.
Wir haben für dich ein Beispiel, warum es wichtig ist, in jedem Fall eine Rechnung zu erstellen:
> Erbringt ein Handwerker bei einer Privatkundin eine Dienstleistung, benötigt dieser in der Regel keine Rechnung. Wenn er sich jedoch einen Anteil seiner Anfahrtskosten vom Finanzamt zurückerstatten möchte, dann kann ihm eine Rechnung dabei helfen. Ein Finanzamt akzeptiert nämlich nichts anderes als Rechnungen.
>
>
>
>
>
> Doch auch für die Kundin selbst kann eine Rechnung ein großer Vorteil sein. Möchte die Kundin ihre Leistung bei der Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe geltend machen, dann hat sie die Möglichkeit, eine entsprechende Steuerrückerstattung erhalten zu können.
Vereine und öffentliche Einrichtungen sind nicht dazu verpflichtet, Rechnungen zu verlangen. Jedoch verlangen sie in den meisten Fällen ebenfalls Rechnungen, bevor sie Auszahlungen oder Überweisungen tätigen.
Der Grund dafür ist einfach: Rechnungen sind der Nachweis für Ausgaben, welche sehr häufig Steuervorteile mit sich bringen.
Immer wieder müssen Rechnungen erstellt werden, auch von Privatpersonen. Doch nur selten wissen diese auch, wie eine Rechnung überhaupt erstellt werden muss und welche Pflichtangaben es gibt.
Solltest du eine Rechnung erstellen müssen, dann bietet es sich hier an, wenn du dich an eine Rechnungsvorlage hältst, diese gibt es online auch zum Download. Eine Word Vorlage kann dir zum Beispiel dabei helfen, Fehler zu vermeiden.
Wird eine Rechnung von Privatpersonen erstellt, agieren diese automatisch als [Kleinunternehmer](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmerregelung-und-voraussetzungen/). Die richtige Erstellung einer Rechnung ist deshalb sehr wichtig, um nicht in Schwierigkeiten mit dem Finanzamt zu geraten.

## Rechnung schreiben - Pflichtangaben
Eine Rechnung kann nicht einfach nach eigenen Regeln oder Wünschen geschrieben werden.
Rechnungen müssen auch einige Pflichtangaben enthalten, die vom Gesetzgeber genau vorgeschrieben sind. Dazu zählen zum Beispiel:
- das Datum, an dem die Rechnung ausgestellt wurde
- das Datum der Lieferung oder Leistung
- eine fortlaufende und einmalige Rechnungsnummer
- deine Steuernummer (Umsatzsteuer-ID bzw. Umsatzsteuer Identifikationsnummer)
- die Anschrift des Kunden, als auch deine Anschrift
- Rechnungsnummer
- die Menge und Art des Produktes oder eine Beschreibung der Leistung
- der Preis (Brutto, Netto, USt.-Satz und USt.-Betrag)
Um dir den Aufwand der Rechnungserstellung zu erleichtern, empfehlen wir dir ein Rechnungsprogramm bzw. eine Buchhaltungssoftware zu nutzen.
Dieses Programm stellt dir eine rechtskonforme und professionelle Rechnungsvorlage zur Verfügung und du musst nicht ein beliebiges Word-Muster nutzen.
Außerdem ist es mit solch einem Rechnungs-Tool gleich viel einfacher, Rechnungen zu schreiben.
### Nachteile von Rechnungsvorlagen (Word Vorlagen) und Mustern aus dem Internet
Es liegt natürlich nahe, nach einer Rechnungsvorlage bzw. einem Muster für das Schreiben von Rechnungen im Internet zu suchen.
Jedoch gibt es hier auch einige Nachteile, welche wir dir nachfolgend erläutern möchten.
#### 1. Anpassbarkeit
Viele dieser Vorlagen sind oft nicht individuell anpassbar. Jedes Unternehmen hat seine eigenen spezifischen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rechnungsstellung – sei es bezüglich des Firmenlogos, bestimmter Zahlungsbedingungen oder rechtlicher Vorgaben für den jeweiligen Wirtschaftszweig.
Eine Standard-Rechnungs-Vorlage kann hier schnell an ihre Grenzen kommen.
#### 2. Rechtssicherheit
Bei Rechnungs-Mustern aus dem Internet besteht immer das Risiko von veralteten Informationen.
Gesetzliche Bestimmungen ändern sich regelmäßig und auch steuerrechtliche Aspekte können aktualisiert werden – ohne dass du davon erfährst!
#### 3. Sicherheit
Frei zugänglichen Vorlagen bergen ein gewisses Sicherheitsrisiko: Du weißt nie genau, wer sie erstellt hat oder ob sie manipuliert wurden könnten, um sensible Daten abzugreifen!
Um all diese Probleme zu vermeiden, empfehle ich dir daher dringend den Einsatz einer professionellen Buchhaltungssoftware wie z. B. [sevDesk*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/).
**Denke daran:** Die ordnungsgemäße Erstellung von Rechnungen ist essenziell für deinen Geschäftserfolg - setze daher auf zuverlässige Softwarelösungen statt auf fragwürdige Vorlagen aus dem Internet!
[buchhaltungssoftware_vergleich]
## Rechnung schreiben - die formale Gliederung
In der Regel stehen im Briefkopf alle Angaben zu deiner Firma und die Adresse deines Kunden. Es ist wichtig, dass du bei der Erstellung der Rechnung den richtigen Namen des Kunden oder des Unternehmens verwendest.
Immer wieder passieren in diesem Bereich unnötige Fehler, welche anschließend berichtigt werden müssen und dich viel Zeit kosten können.
Im oberen Bereich einer Rechnungen solltest du außerdem diese Informationen angeben:
- Rechnungsdatum fortlaufende Rechnungsnummer
- Leistungsdatum oder den Zeitraum der Leistung
### Rechnung
Im nächsten Abschnitt geht es weiter mit dem Wort "Rechnung". Professioneller und auch schöner sieht eine Rechnung aus, wenn du sie mit einem kleinen und einfachen Anschreiben eröffnest.
So hast du in diesem Abschnitt die Möglichkeit, dass du zum Beispiel „Danke“ sagst für den Auftrag oder du bedankst dich für das Vertrauen des Kunden.
Du kannst ihm auch viel Spaß mit dem neuen Produkt wünschen. Du wirkst direkt etwas vertrauenswürdiger und auch freundlicher, wenn du solche Sätze im Abschnitt verwendest.
### Leistungsbeschreibung
Anschließend kommst du dann zum Kern der Rechnung, nämlich zur Leistungsbeschreibung.
Bist du zum Beispiel als Freiberufler oder Freiberuflerin tätig, dann musst du jetzt deine Leistung genau aufschreiben.
Auch musst du hier die Kosten deiner Leistung dazu schreiben. Solltest du ein Produkt verkaufen, dann schreibst du genau dazu, um welches Produkt es sich dabei handelt und was es kostet.
### Rechnungssumme
Anschließend folgt die Rechnungssumme. Es handelt es sich um die Summer der einzelnen Produkte oder Leistungen. Dabei ist es vor allem wichtig, dass du hier sowohl die Angaben zur Netto-Summe als auch zur Bruttosumme machst.
Die Rechnungsnummer sollte inklusive der Mehrwertsteuer angegeben werden. Ebenfalls musst du hier den Mehrwertsteuerbetrag und den Mehrwertsteuersatz angeben.
Bei der Bruttorechnungssumme handelt es sich um die Summe, die der Kunde überweisen muss.
### Rabatt oder Skonto
Solltest du deinem Kunden einen Rabatt gewähren, dann sollte auch dieser auf deiner Rechnung erwähnt werden. Das Gleiche gilt, wenn du deinem Kunden ein Skonto gewähren möchtest.
Bei der Rechnungserstellung solltest du auch immer daran denken, dein Zahlungsziel festzuhalten. Gesetzlich ist eine Rechnung immer sofort fällig.
Das Zahlungsziel kann aber länger sein. Wichtig: Du musst dieses ausdrücklich in der Rechnung hinzufügen z. B. 7 Tage, 14 Tage oder mehr. Ist kein Zahlungsziel auf der Rechnung vermerkt, greift immer das gesetzliche Zahlungsziel.
Viele Unternehmen vermerken im unteren Bereich der Rechnung weitere Angaben, doch sind diese kein Muss. So kann es sich hier zum Beispiel um Bankverbindungen handeln oder die Kontaktdaten.
## Was droht bei einer fehlerhaften Rechnungsstellung?
Auf den ersten Blick sind die Folgen bei einer fehlerhaften Rechnungsstellung harmlos. Der Grund dafür ist, dass der Rechnungsempfänger nämlich derjenige ist, der vom Finanzamt keine Rückerstattung erhält, sollte dieser eine fehlerhafte Rechnung erhalten.
Doch musst du damit rechnen, dass dich der Rechnungsempfänger verklagt, sollte dieser eine fehlerhafte Rechnung erhalten. Auch beim kleinsten Fehler in einer Rechnung kann es vorkommen, dass der Empfänger keine Rückzahlungen erhält.
In der Regel kommt es in solch einem Fall dann auch noch zum Gerichtsverfahren, welche alles andere als günstig sind. Es ist in jedem Fall sehr wichtig, dass du Rechnungen richtig schreibst, um zukünftige Probleme zu meiden.
## Gibt es Sonderregelungen für Kleinunternehmer?
Ja, für Kleinunternehmer gibt es einige Sonderregelungen, wenn es um das Verfassen der Rechnungen geht.
Wenn du als Kleinunternehmer Rechnungen schreiben möchtest, dann kannst du hier die vereinfachte Form der Rechnungsstellung verwenden. Auch für dich als Kleinunternehmer empfehlen wir dir ein Rechnungssoftware wie [sevDesk](https://bloggiraffe.de/sevdesk/)[*](https://bloggiraffe.de/sevdesk/).
Wie eine Rechnung für Kleinunternehmer aussehen sollte, erklären wir dir jetzt.
### Kleinunternehmer Rechnungen
Wenn du als Kleinunternehmer tätig bist, dann kannst du eine Rechnung ohne eine Umsatzsteuer erstellen, da du nicht in der Regelbesteuerung bist.
Beim Rechnung schreiben brauchst du also keine Umsatzsteuer bzw. Umsatzsteuerbeträge auszuweisen. Ein Verweis auf § 19 UStG reicht hier völlig aus. Dies zeigt, dass du keine Umsatzsteuer ausweisen darfst.
Im Vergleich zu einer regulären Rechnung unterscheiden sich die Rechnungen für Kleinunternehmer in 2 Punkten:
- Du musst auf all deinen Rechnungen immer auf die Steuerbefreiung hinweisen.
- Auf der Rechnung darf keine Umsatzsteuer stehen. Das bedeutet für dich zur gleichen Zeit auch, dass hier nicht zwischen Brutto- und Nettobeträgen unterschieden wird, wie es in der Regelbesteuerung der Fall ist.
## Worum handelt es sich bei einer Kleinbetragsrechnung?
Ebenfalls gibt es die Kleinbetragsrechnungen. Wie du vom Namen her bereits erkennen kannst, handelt es sich hier um Rechnungen mit einem geringen Betrag.
In der Regel spricht man von einer Kleinbetragsrechnung immer dann, wenn der Rechnungsbetrag nicht mehr als 250 Euro beträgt. Dabei handelt es sich bereits auch um die Bruttosumme.
Diese Summe von 250 Euro darf auf keinen Fall bei einer Kleinbetragsrechnung überschritten werden. Eine solche Rechnung lässt sich auch sehr einfach schreiben. Eine Kleinbetragsrechnung sollte folgende Angaben enthalten:
- Anschrift und Name des Rechnungserstellers
- das Ausstellungsdatum der Rechnung
- Angaben zum Produkt oder zur erbrachten Lieferung (Leistungen)
- der Grund für eine Steuerbefreiung
- der Gesamtbetrag deiner Rechnung
Du kannst Kleinbetragsrechnungen auch als vollständige Rechnung ausschreiben.
## Rechnungen schreiben als Freiberufler
Auch für dich als Freiberufler gelten alle bereits genannten Pflichtangaben bei der Rechnungsstellung wie z. B. Leistungsbeschreibung, Summe, Rechnungsnummer oder ähnliches.
Als Freiberufler kannst du ebenfalls MwSt. auf der Rechnung ausweisen (bzw. musst Umsatzsteuer zahlen) oder nicht. Das hängt davon ab, ob du Kleinunternehmer bist oder nicht.
Als Freiberufler bist du jedoch kein Gewerbetreibender. Die Gewerbesteuer entfällt also in deinem Fall. Aber das ist ein ganz anderes Thema und hat erst mal nichts mit dem Rechnungen schreiben, an sich zu tun.
## Warum sollte ich ein Rechnungsprogramm bzw. eine Software verwenden?
Ganz egal, ob du neu im Business bist oder bereits seit vielen Jahren als Selbstständiger unterwegs bist, ein Rechnungsprogramm kann dir zu jederzeit mehrere unterschiedliche Vorteile bieten.
Ein großer Vorteil hier ist es zum Beispiel, dass du dir jede Menge Zeit mit solchen Programmen sparen kannst. Es dauert nur wenige Sekunden, bis eine Rechnung mit einem Rechnungsprogramm erstellt wird.
Ein weiterer wichtiger Vorteil einer Rechnungsvorlage ist, dass du damit Schreibfehler vermeiden kannst. Immer wieder kann es zu Fehler kommen, die man gar nicht bemerkt, bevor man sie abschickt.
So wird häufig ein Rechtschreibfehler im Namen oder auch in der Adresse gemacht. Mit einem Rechnungsprogramm können solche Fehler vermieden werden.
Auch werden alle deine Rechnung nach Erstellung sicher im Programm aufbewahrt werden.
Ebenfalls lässt dich solch ein Programm gleich viel professioneller aussehen. Mit solch einem Programm musst du dir in der Regel keine Sorgen machen, dass du unseriös aussiehst.
### Tipp: Rechnungen schreiben - Richtig & Kostenlos
Wenn du als Selbstständiger oder Freiberufler erst mal Kosten einsparen möchtest und kein Geld für eine extra Software ausgeben möchtest, kann ich dir ein [Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) mit Buchhaltung empfehlen.
**Welchen Vorteil hast du hier? **
Ein Geschäftskonto solltest du zwingend für deine selbstständige Tätigkeit nutzen. Sprich, ein Geschäftskonto brauchst du so oder so.
Einige Anbieter von Geschäftskonten bieten dir den Vorteil, dass du hier sogar direkt Rechnungen erstellen kannst.
Du profitierst also auch hier von allen Vorteilen einer Buchhaltungssoftware - was die Rechnung selbst angeht (Pflichtangaben, Rechtssicherheit, etc.) und hast gleichzeitig dein Geschäftskonto.
Außerdem werden die Rechnungen in den meisten Fällen sogar direkt den Umsätzen in deinem Geschäftskonto zugeordnet. Ein sehr guten Geschäftskonto mit Buchhaltung ist [Finom](https://bloggiraffe.de/link/finom)[*](https://bloggiraffe.de/link/finom).
## Rechnung schreiben - das Fazit
Wer eine Rechnung erstellen möchte, muss dabei einige unterschiedliche Dinge beachten. Hier kommt es auch darauf an, welche Rechtsform du hast und wie hoch der Preis für eine Dienstleistung ist.
Wenn zum Beispiel der Preis nicht höher als 250 Euro in der Rechnung beträgt, dann kannst du hier auch eine Kleinbetragsrechnung ausschreiben. Die Erstellung von Rechnungen kann etwas kompliziert erscheinen, vor allem, wenn du zum ersten Mal Rechnungen erstellen musst.
Es gibt einige Pflichtangaben, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Auch das Format einer Rechnung spielt eine wichtige Rolle. Um hier Fehler von Anfang an zu vermeiden, empfehlen wir dir eine entsprechende Software zu nutzen oder aber ein [Geschäftskonto mit Buchhaltung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-buchhaltung/).
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/rechnungen-schreiben/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Welche Rechnungsarten gibt es?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die bekannteste ist die Handelsrechnung, die bei Geschäften zwischen Unternehmen ausgestellt wird. Eine weitere wichtige Rechnungsart ist die Proforma-Rechnung, die vor der eigentlichen Lieferung erstellt wird und als Angebot dient.
Auch die Gutschrift und die Stornorechnung sind wichtige Rechnungsarten, um Fehler in bereits ausgestellten Rechnungen zu korrigieren. Zudem gibt es noch die Abschlagsrechnung, bei der Teilzahlungen während eines längeren Projekts vereinbart werden können. "}},{"@type":"Question","name":"Was sind Abo Rechnungen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Abo-Rechnung ist eine Rechnung, die regelmäßig in einem bestimmten Intervall (z.B. monatlich oder jährlich) an Kunden verschickt wird, um die Nutzung eines Produkts oder einer Dienstleistung zu bezahlen. "}},{"@type":"Question","name":"Wer ist der Rechnungsempfänger?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der Rechnungsempfänger ist immer derjenige, der eine Dienstleistung in Anspruch genommen oder ein Produkt gekauft hat. Also dein Kunde. "}},{"@type":"Question","name":"Was ist eine Kleinunternehmer Rechnung?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Kleinunternehmer Rechnung ist eine Rechnung, die von einem Unternehmen ausgestellt wird, das unter die Regelungen des Kleinunternehmer-Status fällt. Dies bedeutet, dass das Unternehmen einen Jahresumsatz von maximal 22.000 Euro (Stand 2021) erzielt und somit von der Umsatzsteuer befreit ist."}},{"@type":"Question","name":"Darf ich Rechnungen per Mail versenden?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, du darfst Rechnungen per Mail versenden. In der heutigen digitalen Welt ist es üblich und auch praktisch, Rechnungen per E-Mail zu verschicken. Es spart Zeit und Geld für Porto und Papier. Allerdings solltest du darauf achten, dass die E-Mail sicher verschlüsselt ist, damit die Daten nicht von Unbefugten abgefangen werden können."}},{"@type":"Question","name":"Was ist das Reverse Charge Verfahren?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Reverse Charge Verfahren ist eine umsatzsteuerliche Regelung, bei der die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übertragen wird. Das bedeutet, dass der Empfänger einer Leistung die Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen muss und nicht der Leistende. Dieses Verfahren wird angewendet, wenn ein Unternehmen aus dem EU Ausland in Deutschland Dienstleistungen erbringt oder Waren liefert."}},{"@type":"Question","name":"Was ist ein Zahlungsziel?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Das Zahlungsziel ist der Zeitraum, innerhalb dessen dein Kunde eine Rechnung begleichen muss. Es ist also der Zeitpunkt, bis zu dem der Kunde seine Rechnung bezahlen muss, ohne dass es zu Mahngebühren oder anderen Konsequenzen kommt. "}},{"@type":"Question","name":"Was sind Rechnungsnummern?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Rechnungsnummern sind eine unverzichtbare Komponente in der Welt des Geschäfts. Sie dienen dazu, jede einzelne Rechnung eindeutig zu kennzeichnen und somit eine schnelle Identifikation und Zuordnung zu ermöglichen."}},{"@type":"Question","name":"Was ist der Unterschied zwischen Rechnungssoftware und Buchhaltungssoftware?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der Unterschied zwischen Rechnungssoftware und Buchhaltungssoftware ist, dass Rechnungssoftware in erster Linie für die Erstellung von Rechnungen verwendet wird. Es ist ein Werkzeug, das dir dabei hilft, schnell und einfach professionelle Rechnungen zu erstellen und zu versenden. Auf der anderen Seite ist Buchhaltungssoftware ein umfassenderes Tool, das alle Aspekte der Buchhaltung abdeckt."}}]}
**Welche Rechnungsarten gibt es?**Die bekannteste ist die Handelsrechnung, die bei Geschäften zwischen Unternehmen ausgestellt wird. Eine weitere wichtige Rechnungsart ist die Proforma-Rechnung, die vor der eigentlichen Lieferung erstellt wird und als Angebot dient.
Auch die Gutschrift und die Stornorechnung sind wichtige Rechnungsarten, um Fehler in bereits ausgestellten Rechnungen zu korrigieren. Zudem gibt es noch die Abschlagsrechnung, bei der Teilzahlungen während eines längeren Projekts vereinbart werden können.
**Was sind Abo Rechnungen?**Eine Abo-Rechnung ist eine Rechnung, die regelmäßig in einem bestimmten Intervall (z.B. monatlich oder jährlich) an Kunden verschickt wird, um die Nutzung eines Produkts oder einer Dienstleistung zu bezahlen.
**Wer ist der Rechnungsempfänger?**Der Rechnungsempfänger ist immer derjenige, der eine Dienstleistung in Anspruch genommen oder ein Produkt gekauft hat. Also dein Kunde.
**Was ist eine Kleinunternehmer Rechnung?**Eine Kleinunternehmer Rechnung ist eine Rechnung, die von einem Unternehmen ausgestellt wird, das unter die Regelungen des Kleinunternehmer-Status fällt. Dies bedeutet, dass das Unternehmen einen Jahresumsatz von maximal 22.000 Euro (Stand 2021) erzielt und somit von der Umsatzsteuer befreit ist.
**Darf ich Rechnungen per Mail versenden?**Ja, du darfst Rechnungen per Mail versenden. In der heutigen digitalen Welt ist es üblich und auch praktisch, Rechnungen per E-Mail zu verschicken. Es spart Zeit und Geld für Porto und Papier. Allerdings solltest du darauf achten, dass die E-Mail sicher verschlüsselt ist, damit die Daten nicht von Unbefugten abgefangen werden können.
**Was ist das Reverse Charge Verfahren?**Reverse Charge Verfahren ist eine umsatzsteuerliche Regelung, bei der die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übertragen wird. Das bedeutet, dass der Empfänger einer Leistung die Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen muss und nicht der Leistende. Dieses Verfahren wird angewendet, wenn ein Unternehmen aus dem EU Ausland in Deutschland Dienstleistungen erbringt oder Waren liefert.
**Was ist ein Zahlungsziel?**Das Zahlungsziel ist der Zeitraum, innerhalb dessen dein Kunde eine Rechnung begleichen muss. Es ist also der Zeitpunkt, bis zu dem der Kunde seine Rechnung bezahlen muss, ohne dass es zu Mahngebühren oder anderen Konsequenzen kommt.
**Was sind Rechnungsnummern?**Rechnungsnummern sind eine unverzichtbare Komponente in der Welt des Geschäfts. Sie dienen dazu, jede einzelne Rechnung eindeutig zu kennzeichnen und somit eine schnelle Identifikation und Zuordnung zu ermöglichen.
**Was ist der Unterschied zwischen Rechnungssoftware und Buchhaltungssoftware?**Der Unterschied zwischen Rechnungssoftware und Buchhaltungssoftware ist, dass Rechnungssoftware in erster Linie für die Erstellung von Rechnungen verwendet wird. Es ist ein Werkzeug, das dir dabei hilft, schnell und einfach professionelle Rechnungen zu erstellen und zu versenden. Auf der anderen Seite ist Buchhaltungssoftware ein umfassenderes Tool, das alle Aspekte der Buchhaltung abdeckt.
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# Doppelte Buchführung - wichtige Tipps für alle Unternehmensformen
Source: https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/
Wenn ein Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist, dann ist dieses auch zu einer doppelten Buchführung verpflichtet.
Bei einem doppelten Buchführung wird die Basis der Gewinnermittlung gebildet. Die Erstellung des Jahresabschluss kann dank einer doppelten Buchführung einfach erstellt werden.
## Was ist eine doppelte Buchführung?
Eine doppelte Buchführung, auch unter dem Namen doppelte Buchhaltung genannt, dient dazu, zahlenmäßige Geschäftsvorgänge systematisch abzubilden.
Die doppelte Buchführung bietet sich sehr gut dafür an, deine Ergebnisse des unternehmerischen Handelns festzustellen.
Bei einer doppelten Buchführung werden im Vergleich zu einer einfachen Buchhaltung die Einnahme und Ausgaben doppelt, also zweimal erfasst. Wie eine Geldbewegung stattgefunden hat, wird auf einem Konto festgehalten, während auf dem Gegenkonto festgehalten wird, wofür dein Geld ausgegeben oder eingenommen wurde.
Hier werden zum Beispiel die Einnahmen eines Warenverkaufs, Büromaterials, Telefonkosten oder auch die Miete festgehalten.
Mit einer doppelten Buchführung wird dafür gesorgt, dass alle Vorgänge der Richtigkeit entsprechen. Eine doppelte Buchhaltung umfasst neben Einnahmen und Ausgaben auch Erträge und Aufwendungen, als auch Vermögen und Kapital.
Wir haben für dich einen kleinen Überblick erschaffen, was sich in einer doppelten Buchführung alles befinden kann oder muss:
- Anlagevermögen
- Warenbestand und Wareneingang
- Fremdkapital
- Umlaufvermögen
- betriebliche Aufwendungen
- betriebliche Erträge

## Warum ist die doppelte Buchhaltung besser als die einfache Buchhaltung?
Jedes Unternehmen unterliegt einer bestimmten Buchführungspflicht. Im Vergleich zur doppelten und einfachen Buchführung gibt es einige Unterschiede.
Welche Vorteile dir die doppelte Buchführung gegenüber der einfachen Buchführung bietet, siehst du hier:
### Die Aufzeichnungsmethode
Die einfache Buchführung vermittelt ein einseitiges Bild der in der Kasse erfassten Vorgänge. Bei der doppelten Buchführung spiegeln sich Änderungen aufgrund einer Transaktion auf mindestens zwei Konten wider.
Das System der doppelten Buchführung wird von Investoren, Banken und Käufern bevorzugt, da es ihnen ein vollständigeres Bild der finanziellen Situation eines Unternehmens vermittelt.
Wichtig zu wissen ist es, dass eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) in beiden Optionen erfasst werden kann.
### Fehlererkennung
Bei der doppelten Buchführung müssen Soll und Haben immer übereinstimmen. Wenn das nicht der Fall ist, liegt ein Fehler vor. So lassen sich Fehler leicht erkennen und es wird sichergestellt, dass sie nicht in andere Journale und Jahresabschlüsse übertragen werden.
Bei der einfachen Buchführung gibt es keine Methode zur Fehlerkorrektur oder -erkennung. So sind auch die Buchungen oder ein spezieller Geschäftsvorfall bei einer doppelten Buchführung viel einfacher zu erkennen.
### Die doppelte Buchhaltung bietet sich für größere Unternehmen an
Das System der einfachen Buchführung ist nur für kleine Unternehmen geeignet, während das System der doppelten Buchführung von Unternehmen aller Größenordnungen, einschließlich Großunternehmen, verwendet werden kann.
### Erstellung von Jahresabschlüssen
Die in der einfachen Buchführung erfassten Informationen sind für die Finanzberichterstattung oder die Erstellung von Gewinn- und Verlustrechnungen nicht ausreichend.
Größere Unternehmen sind auf diese Berichte angewiesen, um ihre Leistung zu verfolgen, und benötigen daher die zusätzlichen Informationen, die in der doppelten Buchführung erfasst werden.
Wenn du also ein größeres Unternehmen hast, dann ist eine doppelte Buchführung sozusagen Pflicht.
## Doppelte Buchführung - die Bestandteile
Eine doppelte Buchführung besteht aus mehreren unterschiedlichen Bestandteile. Grundlegend besteht sie aus diesen 4 Hauptelementen:
- Journal
- Hauptbuch
- Nebenbücher und
- Bilanz
In den Büchern als auch im Journal werden die Buchungssätze erfasst und sortiert.
Eine Momentaufnahme deines finanziellen Zustandes stellt die Bilanz dar. in der Bilanz werden alle Verbindlichkeiten, Vermögenswerte sowie das Eigenkapital aufgelistet.
## Welche Vorteile bringt eine doppelte Buchführung mit sich?
Die Vorteile der doppelten Buchführung sind vielfältig.
Zu den wichtigsten gehören:
- ein klares Bild der Finanzlage (Bilanzierung) eines Unternehmens zu erhalten
- Leichtere Erkennung von Fehlern und Betrug
- Nützliches Wissen für die Entscheidungsfindung
- Wissen über das finanzielle Ergehen eines Unternehmens
Mit Hilfe der doppelten Buchführung können Jahresabschlüsse (z. B. Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen) erstellt werden, die Aufschluss über die Gesamtleistung und den Zustand eines Unternehmens geben können.
Wenn auch du ein Unternehmen gegründet hast und nun doppelte Buchführung führen musst, dann bietet sich hier auch an, wenn du über ein GUV Konto verfügst.
Auch dieses gehört zu den Grundlagen dazu, denn so hast du einen perfekten Überblick auf das Einkommen deines Unternehmens und auf das private Einkommen.
## Die Nachteile der doppelten Buchführung
Die doppelte Buchführung ist sehr zeitaufwendig und komplex. Sie kann ausschließlich mit einer entsprechenden Software und/oder geschulten Mitarbeitern erledigt werden.
Denn hier sind nicht nur Kenntnisse für die Kontenrahmen notwendig, sondern auch Wissen zum Thema Steuern und Finanzen.
Zum anderen sollte in diesem Fall auch immer ein Experte in Form eines Steuerberaters hinzugezogen werden, um sowohl den Jahresabschluss zu erstellen, als auch Steuerprobleme beim Finanzamt zu vermeiden.
## So funktioniert die doppelte Buchführung
Die doppelte Buchführung ist die häufigste Form der Buchhaltung in Unternehmen. Sie basiert auf dem Konzept, dass jede finanzielle Transaktion zwei Seiten hat: eine Soll- und eine Habenseite.
In den Büchern muss jede Transaktion in einem Unternehmen mit mindestens einer Soll- und einer Habenbuchung erfasst werden. Die Buchhaltungsgleichung ist die Grundlage der doppelten Buchführung.
## Doppelte Buchführung - welche Fähigkeiten brauche ich dazu?
Um Buchhalter zu werden, musst du in der Lage sein, Finanzunterlagen zu führen und Berichte zu erstellen. Es gibt auch einige grundlegende Kenntnisse, die du benötigst, um Buchhaltung für dein eigenes Unternehmen zu führen.
Es empfiehlt sich, wenn du Kenntnisse in den folgenden Bereichen mit dir bringst:
- Buchführungssoftware
- Buchführungspraktiken
- Jahresabschlüsse
- Grundlegende Buchführung
- Rechtliche Anforderungen an die Buchhaltung

Es kann notwendig sein, die Fähigkeiten und Kenntnisse zu erlernen, die für eine korrekte Buchführung erforderlich sind, um Rechenfehler zu vermeiden.
Du benötigst dafür mindestens diese Kompetenzen:
- Grundkenntnisse der Tabellenkalkulation
- Analytische Fähigkeiten
- Liebe zum Detail
- Organisationstalent
## Welche Rolle spielt die Gewinn- und Verlustrechnung (GUV)?
Die Gewinn- und Verlustrechnung bringt zusätzliche Informationen zur doppelten Buchführung und hilft dabei, die finanzielle Situation besser zu verstehen.
Indem wir das Einkommen den Ausgaben gegenüberstellen, können wir feststellen, wie rentabel unser Geschäft wirklich ist. Daher sollte diese [Rechnungsart](https://bloggiraffe.de/wie-schreibt-man-rechnungen/) in keinem Unternehmensprozess fehlen.
Insgesamt kann man sagen: Die Gewinn- und Verlustrechnung vervollständigt das Bild der doppelten Buchführung, indem sie weitere Einblicke in die finanzielle Performance des Unternehmens gibt.
## Tipps für die Durchführung einer doppelten Buchführung
Du bist als Unternehmer verpflichtet, die doppelte Buchführung für dein Unternehmen durchzuführen, wenn dein Jahresumsatz über 600.000 EUR bzw. der Gewinn über 60.000 EUR liegt.
Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Programme, Softwares, die du dir herunterladen kannst, um eine doppelte Buchführung durchzuführen.
Für viele kann die doppelte Buchhaltung etwas kompliziert sein, wodurch dir solch ein Programm eine sehr große Hilfe sein kann.
Ein Vergleich der unterschiedlichen Möglichkeiten bietet sich hier allemal an, denn die Programme können sich sehr voneinander unterscheiden.
## Fazit - doppelte Buchführung
Ein System der doppelten Buchführung bezieht sich auf ein Buchhaltungsverfahren, bei dem zwei Buchungen gleichzeitig auf zwei verschiedenen Konten vorgenommen werden, um sicherzustellen, dass die Soll- und die Habenseite übereinstimmen.
Es beruht auf dem Grundsatz, dass die Finanzlage des Unternehmens effizient ist, wenn die Soll- und Habenbuchungen zu jedem beliebigen Zeitpunkt ausgeglichen sind.
Jeder Gutschrift sollte eine gleichwertige, aufeinanderfolgende Lastschrift gegenüberstehen.
Eine Nichtübereinstimmung von Soll- und Habenseite zu einem beliebigen Zeitpunkt bedeutet einen Buchungsfehler, der leicht behoben werden kann, wenn die verwendete Buchungsmethode die doppelte Buchführung ist.
Eine doppelte Buchführung ist bei größeren Unternehmen Pflicht. Vor allem dann, wenn das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist, gilt die doppelte Buchführungspflicht.
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/doppelte-buchfuhrung/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Was sind Geschäftsvorfälle?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Geschäftsvorfälle sind alle Vorgänge, die in einem Unternehmen stattfinden und finanzielle Auswirkungen haben. "}},{"@type":"Question","name":"Was ist ein Geschäftsjahr? ","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ein Geschäftsjahr ist ein Zeitraum von 12 Monaten, in dem ein Unternehmen seine finanziellen Aktivitäten aufzeichnet und auswertet. Es beginnt normalerweise am 1. Januar und endet am 31. Dezember, kann aber auch zu einem anderen Zeitpunkt beginnen, je nach Unternehmensbedarf."}},{"@type":"Question","name":"Was ist ein Jahresabschluss?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ein Jahresabschluss ist eine Zusammenstellung aller finanziellen Aktivitäten eines Unternehmens während eines Geschäftsjahres. Es beinhaltet die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz sowie den Anhang und den Lagebericht."}},{"@type":"Question","name":"Was ist ein Buchungssatz?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ein Buchungssatz ist eine Zusammenfassung von Geschäftsvorfällen, die in der Buchhaltung erfasst werden. Er besteht aus mindestens zwei Konten, die jeweils mit einem Betrag versehen sind. Der Buchungssatz dient dazu, die Veränderungen in den Konten übersichtlich darzustellen und somit eine korrekte Buchführung zu gewährleisten."}},{"@type":"Question","name":"Welche Rechtsform muss die doppelte Buchführung anwenden?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Rechtsform spielt dabei keine Rolle. Egal ob Du als Einzelunternehmer, Freiberufler oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) agierst - die doppelte Buchführung ist für alle Unternehmensformen empfehlenswert."}},{"@type":"Question","name":"Wo wird die doppelte Buchführung geregelt?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die doppelte Buchführung wird in Deutschland im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Dort sind alle Vorschriften und Regelungen zur Buchführung von Unternehmen festgelegt. Das HGB schreibt vor, dass Unternehmen ihre Geschäftsvorfälle nach dem Prinzip der doppelten Buchführung dokumentieren müssen. "}},{"@type":"Question","name":"Was sind die Aufgaben der doppelten Buchführung?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Durch die doppelte Buchführung werden alle Geschäftsvorfälle erfasst, dokumentiert und systematisch aufbereitet. Dadurch erhältst Du als Unternehmer/in einen genauen Überblick über Deine finanzielle Situation und kannst fundierte Entscheidungen treffen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der doppelten Buchführung ist die Kontrolle der eigenen Geschäftstätigkeit. "}}]}
**Was sind Geschäftsvorfälle?**Geschäftsvorfälle sind alle Vorgänge, die in einem Unternehmen stattfinden und finanzielle Auswirkungen haben.
**Was ist ein Geschäftsjahr?** Ein Geschäftsjahr ist ein Zeitraum von 12 Monaten, in dem ein Unternehmen seine finanziellen Aktivitäten aufzeichnet und auswertet. Es beginnt normalerweise am 1. Januar und endet am 31. Dezember, kann aber auch zu einem anderen Zeitpunkt beginnen, je nach Unternehmensbedarf.
**Was ist ein Jahresabschluss?**Ein Jahresabschluss ist eine Zusammenstellung aller finanziellen Aktivitäten eines Unternehmens während eines Geschäftsjahres. Es beinhaltet die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz sowie den Anhang und den Lagebericht.
**Was ist ein Buchungssatz?**Ein Buchungssatz ist eine Zusammenfassung von Geschäftsvorfällen, die in der Buchhaltung erfasst werden. Er besteht aus mindestens zwei Konten, die jeweils mit einem Betrag versehen sind. Der Buchungssatz dient dazu, die Veränderungen in den Konten übersichtlich darzustellen und somit eine korrekte Buchführung zu gewährleisten.
**Welche Rechtsform muss die doppelte Buchführung anwenden?**Die Rechtsform spielt dabei keine Rolle. Egal ob Du als [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/), Freiberufler oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) agierst - die doppelte Buchführung ist für alle Unternehmensformen empfehlenswert.
**Wo wird die doppelte Buchführung geregelt?**Die doppelte Buchführung wird in Deutschland im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelt. Dort sind alle Vorschriften und Regelungen zur Buchführung von Unternehmen festgelegt. Das HGB schreibt vor, dass Unternehmen ihre Geschäftsvorfälle nach dem Prinzip der doppelten Buchführung dokumentieren müssen.
**Was sind die Aufgaben der doppelten Buchführung?**Durch die doppelte Buchführung werden alle Geschäftsvorfälle erfasst, dokumentiert und systematisch aufbereitet. Dadurch erhältst Du als Unternehmer/in einen genauen Überblick über Deine finanzielle Situation und kannst fundierte Entscheidungen treffen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der doppelten Buchführung ist die Kontrolle der eigenen Geschäftstätigkeit.
**Was ist ein Rumpfwirtschaftsjahr?**Ein Rumpfwirtschaftsjahr ist ein verkürztes Geschäftsjahr, das nicht dem regulären Kalenderjahr entspricht. Es wird oft aus bestimmten Gründen eingeführt, wie beispielsweise bei der Gründung eines Unternehmens oder bei einer Änderung des Geschäftsjahresendes.
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# Was ist eine Domain? Für was brauchst du sie und welche Unterschiede gibt es?
Source: https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/
Es handelt sich bei einer Domain um die Adresse, die man benötigt, wenn man eine Website besuchen möchte. Die Domain ist das, was nach den „//“ oder nach den „@“ kommt. Warum Domains so wichtig sind, erfährst du in den nachfolgenden Absätzen.
Eine Domain ist ein sehr wichtiger Bestandteil einer jeden Website. Ohne eine Domain würde das Internet sozusagen nur aus Zahlen bestehen. Da man sich jedoch keine langen Zahlenketten merken kann, leben die Domain Namen.
Diese helfen dir dabei, dass du dich im Internet einfach zurechtfinden kannst, ohne, dass du dabei deine Mathematik-Fähigkeiten einsetzen musst.
## Was sind Domains?
Eine Domain ist das Äquivalent einer physischen Adresse für eine Website. Die Domain besteht aus einem bestimmten Namen und einer Erweiterung. Ein Domain Name hilft den Nutzern, eine Website leicht zu finden.
Dank einer Domain Adresse ist es nicht nötig, dass man sich die Internet-Protokoll-Adresse (IP) der Website merkt. Darüber hinaus sind Domain Name der Schlüssel zur Internet-Infrastruktur.
Wenn du eine Website aufbauen möchtest, dann benötigst du dafür auch eine Domain. Es handelt sich dabei um einen sehr wichtigen Bestandteil deiner Website.
Ein Domain Name ist eine eindeutige Webadresse, die durch eine Domain Registrierung erworben werden kann. Domain Namen bestehen in der Regel aus einem Webseitennamen und einer Domain Namenserweiterung.
Eine gute Domain stärkt das Branding und hilft deinem Publikum, deine Website schnell und einfach zu finden.

## Warum benötige ich eine Domain?
Es spielt keine Rolle, ob du einen Online-Shop besitzt, einen Blog schreiben möchtest oder eine Landingpage hast. Wenn du im Internet präsent sein möchtest, dann benötigst du dafür auch eine Domain.
Wenn du auf der Suche nach einer Domain bist, dann solltest du wissen, dass ein professioneller Name dabei sehr wichtig ist. Der Name spielt eine entscheidende Rolle FÜR deinen Auftritt im Internet und auch für dein Branding.
Domains sind zudem auch immer einzigartig, was bedeutet, dass hier keine IP-Adressen zum Beispiel doppelt vergeben werden. Eine Domain, die gut einprägsam ist, machen es deinen potenziellen Kunden einfacher, dich leichter und schneller zu finden.
Gute Domainnamen sind auch für die Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig. Zwar wird deine Website durch viele unterschiedliche Faktoren sehr beeinflusst, doch spielt hier auch der Domainname eine wichtige Bedeutung.
## Welche Domain Levels gibt es?
Es gibt unterschiedliche Arten von Domains, so kann man sich hier zum Beispiel für ein Top Level Domain, Second Level Domain oder auch für Third Level Domains entscheiden.
Die Domain ist meistens das Erste, was die Internetuser oder deine Nutzer sehen können, wenn diese deine Website besuchen. Genau aus diesem Grund ist die Wahl deiner Domain hier auch so wichtig.
Wir haben dir hier zusammengefasst, welche Arten von Domains es genau gibt. Zuerst ist es wichtig, zu wissen, dass die Domains meistens aus 3 unterschiedlichen Levels bestehen:
- Top Level Domain TLD
- Second Level Domain SLD, dabei handelt es sich meistens um den Domainname
- Third Level Domain - Subdomain
Die TLDs, also Top Level Domains sind zusätzlich in weitere Arten untergliedert:
- Länderspezifische Domains oder auch Country Code
- Generische, oder Generic TLDs
Unsponsored TLDs (uTLD) sowie
- Sponsored TLDs (sTLD)
- Neue oder New TLDs (nTLD)
## Aus wie vielen Levels sollte eine Domain bestehen?
Im Allgemeinen kannst du selbst entscheiden, aus wie vielen Domain Levels deine Domain bestehen sollte. Diese werden immer nach dem gleichen Muster gezählt.
So kommt nach der Top Level Domain, die Second Level Domains, danach die Third Level Domain und anschließend zum Beispiel die Fourth Level Domain.
Doch solltest du wissen, dass es sich empfiehlt, die Domain so kurz und einfach wie möglich zu halten. Nutzer müssen sich dadurch nicht zu viel merken. Auch der Umgang mit einer kürzeren Domain ist viel einfacher.
Im Internet werden die Domain Levels von unterschiedlichen Organisationen verwaltet, welche davor von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers zugelassen werden muss.
Die „Registries“ verwalten die Top Level Domains. Alle Domains kommen in spezielle „Domain Name Systems“, bevor sie dann mit der Website online gehen.
Wenn du dir wünschst, dass du schnell im Internet gefunden wirst, dann bieten sich hier generische TOP Level Domains am besten an.
Wenn du nicht sicher bist, welche Domain du verwenden solltest, hast du auch die Möglichkeit, auf Sponsored Top Level Domains zurückzugreifen.
## Tipps für den richtigen Domain Namen
Bist du auf der Suche nach einem Domainnamen, dann stellst du dir mit Sicherheit auch die Frage, worauf du hier achten musst.
Wir möchten die ein paar Tipps dazu geben, wie ein Domain aussehen sollte, damit deine Internetadresse auch schnell gefunden wird.
### Wähle kurze und prägnante Bezeichnungen
Eine Domain sollte immer so kurz und prägnant wie möglich sein. Am besten ist es, wenn die Domain auch höchstens 3 Silben besteht.
Bei der Auswahl des Namens ist es auch wichtig zu beachten, ob du auf dem deutschen Markt oder im Ausland agieren möchtest.
Wenn du nur auf dem deutschen Markt tätig sein möchtest, dann bietet sich hier ein englischer Name für deine Domain weniger an. Finde einen Namen, den sich Menschen einfach merken können.
### Der Name, die Begriffe sollten nicht verwechselt werden
Neben der Kürze und der Einprägsamkeit spielt hier auch die Verwechselbarkeit eine bedeutende Rolle. Es gibt jedoch auch Unternehmen, die den Trick dieser Verwechslung nutzen, um die Aufmerksamkeit auf sie zu ziehen.
In der Regel sollte man jedoch nicht diesen Weg wählen. Es empfiehlt sich immer, wenn man sein eigenes und einzigartiges Branding anstrebt.
### Domain Check - der Name sollte auch über das Keyword verfügen
Es wird kontrovers diskutiert, ob eine Domain mit Keyword wirklich gut für das Ranking ist. Eine Domain mit dem Keyword ist mit Sicherheit nicht schlecht.
Wird zum Beispiel ein Keyword für die Domain genutzt, dann kann dieses bei Google in den Suchergebnissen farblich hervorgehoben werden.
Der Vorteil ist dann, dass die Klickrate dadurch erhöht werden kann. Bist du also noch beim Domain Aufbau, dann kann es dir dabei auch helfen, wenn du ein Keyword für deine Adresse anwendest.
### Recht und Markennamen
Auch die Rechte und Markennamen sind zu beachten, wenn du eine Domain erstellst. Es gibt einige unterschiedliche Websites, bei welchen du prüfen kannst, ob bereits eine Eintragung mit dem gleichen Namen vorliegt. Auch eine Google Suche kann dir dabei helfen, abzuschätzen, ob dein Name einzigartig ist.
## Die besten Domains kaufen
Wenn du auf der Suche nach einer passenden Domain bist, wirst du auch schnell merken, dass viele gute Namen bereits vergeben sind. Die Namensfindung kann hier aus diesem Grund auch etwas schwieriger sein und länger dauern.
Du hast jedoch auch die Möglichkeit, dass du den Namen direkt von einem Inhaber kaufst. Mit etwas Glück erhältst du deine Domain mit nur wenigen Euros. Es gibt viele Anbieter auf dem Markt, so z. B. [Nicsell](https://nicsell.com/de).
## Fazit
Sowohl Websites als auch eine E Mail-Adresse benötigen eine Domain, damit du einfach erkannt oder schneller gefunden wirst.
Eine Domain und ein [Webhosting-Server*](https://bloggiraffe.de/all-inkl/) sind die beiden Hauptelemente einer Website. Alle Domains sind mit den entsprechenden IP-Adressen verbunden und verweisen auf die spezifischen Server, die die Website hosten.
Wenn ein Nutzer eine Domain in einen Browser eingibt, sucht ein globales Netz von DNS-Servern (Domain Name System) nach der zugehörigen IP-Adresse und dem Webserver.
Dieser Webserver speichert die Daten der Website, einschließlich ihrer Dateien, der Datenbank und des HTML-Codes.
Der Vorteil einer Domain ist, dass dein Publikum deine Website technisch durch Eingabe der IP-Adresse besuchen kann.
Ein gut durchdachter Domainname hilft, die Werte und den Auftrag deines Projekts oder Unternehmens zu vermitteln.
Websites mit benutzerdefinierten Namen sehen professioneller aus als solche mit einer freien Subdomain, wie z. B. yourwebsite.websitebuilder.com.
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Was ist eine Root Domain? ","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Root Domain ist die höchste Ebene in der Hierarchie von Domain-Namen im Internet. Sie wird auch als Top-Level-Domain (TLD) bezeichnet und besteht aus dem eigentlichen Namen der Website sowie der Endung wie zum Beispiel .com oder .org."}},{"@type":"Question","name":"Was ist der Unterschied zwischen einer Second Level Domain und einer Third Level Domain?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Second Level Domain ist der Teil einer Internetadresse, der direkt vor der Top-Level-Domain (z.B. .com, .org oder .de) steht. Beispiele für Second Level Domains sind google.com oder amazon.de.
Eine Third Level Domain hingegen ist ein Subdomain, die direkt unterhalb der Second Level Domain liegt. Sie wird durch einen zusätzlichen Namen ergänzt, z.B. www.google.com oder shop.amazon.de."}},{"@type":"Question","name":"Was ist eine fully qualified Domain? ","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine fully qualified Domain ist eine vollständige und eindeutige Bezeichnung für eine Internet-Domain. Sie besteht aus dem Namen der Domain und der Top-Level-Domain (TLD), wie beispielsweise .com oder .org. "}},{"@type":"Question","name":"Wie lang sollte eine Domain sein?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine kurze Domain ist leichter zu merken und einzugeben. Es wird empfohlen, dass deine Domain nicht länger als 15 Zeichen sein sollte. Je kürzer die Domain ist, desto besser ist es für die Nutzerfreundlichkeit und das Branding deiner Website."}},{"@type":"Question","name":"Welche Domain Endungen gibt es? ","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"- .com - Die am häufigsten verwendete Domain-Endung weltweit. Sie steht für \"commercial\" und wird oft von Unternehmen genutzt.
- .org - Steht für \"organization\" und wird häufig von gemeinnützigen Organisationen oder Non-Profit-Unternehmen verwendet.
- .net - Ursprünglich für Netzwerkunternehmen gedacht, wird diese Endung heute oft von Technologie- oder Internet-bezogenen Unternehmen verwendet.
- .edu - Diese Endung ist ausschließlich für Bildungseinrichtungen wie Universitäten oder Schulen reserviert.
- .gov - Diese Endung ist nur für Regierungsbehörden reserviert.
- .io - Eine immer beliebter werdende Endung, die oft von Start-ups oder Technologie-Unternehmen verwendet wird.
Es gibt noch viele weitere Domain-Endungen zur Auswahl, je nachdem welche Art von Webseite du erstellen möchtest. Es ist wichtig zu beachten, dass jede Endung ihre eigene Bedeutung hat und es daher sinnvoll sein kann, eine passende Endung für dein Projekt zu wählen."}},{"@type":"Question","name":"Was sind URLs?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"URLs sind die Abkürzung für \"Uniform Resource Locator\" und dienen dazu, eine eindeutige Adresse im Internet zu definieren. Eine URL besteht aus verschiedenen Teilen wie dem Protokoll (z.B. http oder https://... dem Domain-Namen (z.B. google.com) und dem Pfad zur spezifischen Ressource (z.B. /search?q=URLs)."}},{"@type":"Question","name":"Was ist eine DNS-Hierarchie?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die DNS-Hierarchie besteht aus verschiedenen Ebenen, die jeweils für unterschiedliche Teile des Domainnamens zuständig sind. An der Spitze dieser Hierarchie stehen die Root-Nameserver, die für alle Top-Level-Domains (TLDs) wie .com, .org oder .net verantwortlich sind. Darunter befinden sich dann die Nameserver der einzelnen TLDs und schließlich die Nameserver der einzelnen Domains."}}]}
**Was ist eine Root Domain? **Eine Root Domain ist die höchste Ebene in der Hierarchie von Domain-Namen im Internet. Sie wird auch als Top-Level-Domain (TLD) bezeichnet und besteht aus dem eigentlichen Namen der Website sowie der Endung wie zum Beispiel .com oder .org.
**Was ist der Unterschied zwischen einer Second Level Domain und einer Third Level Domain?**Eine Second Level Domain ist der Teil einer Internetadresse, der direkt vor der Top-Level-Domain (z.B. .com, .org oder .de) steht. Beispiele für Second Level Domains sind google.com oder amazon.de.
Eine Third Level Domain hingegen ist ein Subdomain, die direkt unterhalb der Second Level Domain liegt. Sie wird durch einen zusätzlichen Namen ergänzt, z.B. www.google.com oder shop.amazon.de.
**Was ist eine fully qualified Domain? **Eine fully qualified Domain ist eine vollständige und eindeutige Bezeichnung für eine Internet-Domain. Sie besteht aus dem Namen der Domain und der Top-Level-Domain (TLD), wie beispielsweise .com oder .org.
**Wie lang sollte eine Domain sein?**Eine kurze Domain ist leichter zu merken und einzugeben. Es wird empfohlen, dass deine Domain nicht länger als 15 Zeichen sein sollte. Je kürzer die Domain ist, desto besser ist es für die Nutzerfreundlichkeit und das Branding deiner Website.
**Welche Domain Endungen gibt es? **- .com - Die am häufigsten verwendete Domain-Endung weltweit. Sie steht für "commercial" und wird oft von Unternehmen genutzt.
- .org - Steht für "organization" und wird häufig von gemeinnützigen Organisationen oder Non-Profit-Unternehmen verwendet.
- .net - Ursprünglich für Netzwerkunternehmen gedacht, wird diese Endung heute oft von Technologie- oder Internet-bezogenen Unternehmen verwendet.
- .edu - Diese Endung ist ausschließlich für Bildungseinrichtungen wie Universitäten oder Schulen reserviert.
- .gov - Diese Endung ist nur für Regierungsbehörden reserviert.
- .io - Eine immer beliebter werdende Endung, die oft von Start-ups oder Technologie-Unternehmen verwendet wird.
Es gibt noch viele weitere Domain-Endungen zur Auswahl, je nachdem welche Art von Webseite du erstellen möchtest. Es ist wichtig zu beachten, dass jede Endung ihre eigene Bedeutung hat und es daher sinnvoll sein kann, eine passende Endung für dein Projekt zu wählen.
**Was sind URLs?**URLs sind die Abkürzung für "Uniform Resource Locator" und dienen dazu, eine eindeutige Adresse im Internet zu definieren. Eine URL besteht aus verschiedenen Teilen wie dem Protokoll (z.B. http oder https://... dem Domain-Namen (z.B. google.com) und dem Pfad zur spezifischen Ressource (z.B. /search?q=URLs).
**Was ist eine DNS-Hierarchie?**Die DNS-Hierarchie besteht aus verschiedenen Ebenen, die jeweils für unterschiedliche Teile des Domainnamens zuständig sind. An der Spitze dieser Hierarchie stehen die Root-Nameserver, die für alle Top-Level-Domains (TLDs) wie .com, .org oder .net verantwortlich sind. Darunter befinden sich dann die Nameserver der einzelnen TLDs und schließlich die Nameserver der einzelnen Domains.
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# Wie bezahle ich mit Apple Pay - sicher? Einrichtung, Funktionen und Nutzung!
Source: https://bloggiraffe.de/wie-bezahle-ich-mit-apple-pay/
Apple Pay ist seit wenigen Jahren auch in Deutschland verfügbar. Jedoch weiß nicht jeder Apple Nutzer, wie man Apple Pay anwenden kann und wie es überhaupt funktioniert.
Wir zeigen dir in diesem Artikel, wie die Nutzung von Apple Pay auf deinem iPhone, auf deiner Apple Watch oder auf einem anderen Apple Gerät (iPad, Apple Watch etc.) funktioniert.
## Was ist eigentlich Apple Pay?
Es handelt sich bei Apple Pay um ein mobiles Zahlungssystem, welches mit deinem Mac, iPad, iPhone oder mit deiner Apple Watch genutzt werden kann.
Das Unternehmen Apple arbeitet dabei mit einer hauseigenen Wallet App. Bereits seit dem Jahre 2018 ist Apple Pay nun auch in Deutschland verfügbar, während man in den USA Apple Pay bereits seit dem Jahre 2014 nutzen konnte.
Wer sich für Apple Pay entscheidet, muss kein Bargeld mehr mit sich führen, um Zahlungen zu tätigen. Es handelt sich hierbei sozusagen um das kontaktlose Bezahlen.
Der große Vorteil an Apple Pay ist vor allem die hohe Sicherheit, die dahintersteckt.

## Wie muss Apple Pay auf dem iPhone eingerichtet werden?
In Deutschland musste der Apple Nutzer sehr lange auf Apple Pay warten. Doch auch hier kann man endlich seit dem Jahre 2018 mit Apple Watch, iPad, iPhone oder den Mac problemlos bezahlen.
Damit du Apple Pay nutzen kannst, musst du zuerst eine [Kreditkarte](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/) (Visa, Mastercard) in deinem Wallet hinterlegen, die natürlich auch von Apple Pay unterstützt wird.
Öffnest du die Wallet App auf deinem iPhone, dann wird auf Apple Pay bereits ein Hinweis erscheinen. Dort musst du dann entweder auf das Plus-Symbol oder auf Hinzufügen drücken.

Du findest nun eine Liste von Vorschlägen vor, wo du deine Kreditkarte oder deinen Anbieter auswählen musst.

Du kannst die Daten auf deiner Kreditkarte jetzt entweder manuell eintragen oder einfach deine Karte scannen.

Anschließend musst du einen Sicherheitscode bzw. eine PIN eingeben, damit deine Kreditkarte beim Anbieter verifiziert werden kann. Danach kannst du problemlos Apple Pay mit deinem iPhone nutze und bargeldlos bezahlen.
In der Regel dauert dieses Setup nur wenige Sekunden. Apple Pay wird von vielen unterschiedlichen Banken und Anbieter unterstützt.
Dazu gehören zum Beispiel
- die Deutsche Bank
- Triodos Bank
- Sparkassen
- Volksbanken
- Commerzbank
- Raiffeisenbanken
- Unicredit Bank AG
- American Express und viele mehr
Du findest auch direkt [auf der Apple Support Seite von Apple Pay](https://support.apple.com/de-de/HT206637) eine Liste mit allen unterschiedlichen Banken und Anbieter, die diese Nutzung unterstützen.
Weitere Banken, welche Apple Pay unterstützen, findest du in meinem [Geschäftskonto-Vergleich](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/).
## Apple Pay auf iPad, Mac und Apple Watch einrichten
Es ist auch mit dem Mac, iPad und mit der Apple Watch möglich, Apple Pay einzurichten. Auch hier musst du einfach nur die Wallet App hinzufügen - in der Regel ist diese auf Apple Geräten bereits verfügbar.
Ebenfalls findest du in der Wallet App weitere Einstellungen. Du kannst entweder eine Versandadresse hinterlegen oder Zahlungen mit deinem Mac erlauben.
Möchtest du Apple Pay auf deinem MacBook oder iPad mit deiner Touch ID aktivieren, dann musst du hier ebenfalls einen Blick in die Einstellungen werfen. Möchtest du deine Apple Watch für Apple Pay nutzen, dann musst du deine Kreditkarten zuerst über deine Watch App hinzufügen und mit dem Smartphone verknüpfen.
### Einrichtung auf dem Mac und / oder MacBook
Für die Einrichtung von Apple Pay auf dem MacBook oder Mac klicke einfach auf die „**Systemeinstellungen**“ und gebe in die Suche „**Wallet**“ ein.

Klicke hier rechts auf den Punkt „**Karte hinzufügen …**“. Es öffnet sich nun ein Fenster, in dem du gefragt wirst, ob Safari die Daten für das automatische Ausfüllen nutzen darf.

In nächsten Schritt erhältst du eine Übersicht, deiner bisher hinzugefügten Karten in der Apple Wallet. Klicke hier unten links auf „**Andere Karte hinzufügen**“.

Um die Karte nun final zur Apple Wallet hinzufügen zu können, musst du im Anschluss nun noch die Kartennummer sowie den Sicherheitscode eingeben.

Klicke dann auf „**Weiter**“, um die Einrichtung abschließen zu können.
Wie sicher ist es, mit Apple Pay zu bezahlen?
Mit Apple Pay wird den Nutzern ein sehr hohes Maß an Sicherheit garantiert. Es ist sicherer als, wenn du mit Kreditkarte / Debitkarte oder Prepaid-Karten bezahlst.
Möchtest du mit deinem Apple Gerät bezahlen, dann ist hier entweder ein Code bzw. eine PIN, Touch ID oder Face ID notwendig. Weder deine Identität noch deine Kartennummer werden dem Händler weitergegeben. Auch werden deine Kartennummern nicht auf deinem Gerät gespeichert.
Führst du zum Beispiel eine Bezahlung in Geschäften durch, dann wird dem Händler deine Kartennummer nicht weitergegeben, was darauf hindeutet, dass dies sicherer ist, als wenn du zum Beispiel mit Visa- oder Kreditkarte bezahlst. Ebenfalls ist die Apple Pay Nutzung sicherer als Online-Banking.
Möchtest du online mit Apple Pay bezahlen, dann werden dem Händler auch nur die Daten angezeigt, die du angibst. Damit eine Bestellung online zum Beispiel bearbeitet werden kann, musst du deine Lieferadresse, E-Mail Adresse, deinen Namen und deine Rechnungsadresse angeben, dies sind in der Regel auch alle Informationen, die weitergegeben werden.
## Wo kann ich Apple Pay nutzen?
Du kannst Apple Pay in mittlerweile fast allen Geschäften nutzen. In der heutigen Zeit wird Apple Pay von immer mehr Händlern akzeptiert. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass man Apple Pay eigentlich überall nutzen kann, wo man es sich auch wünscht.
Solltest du dir dabei nicht sicher sein, dann frag einfach nach beim Händler oder Online Händler nach. Generell kannst du Apple Pay überall nutzen, wo auch ein kontaktloses Bezahlen möglich ist.
Ob, in Geschäften, im Taxi oder in der U-Bahn, mittlerweile kannst du fast überall mit Apple Pay problemlos bezahlen.
## Deutsche Bank, Sparkasse und Apple Pay
Viele Banken in Deutschland unterstützen Apple Pay, so seit Kurzem auch die Deutsche Bank sowie die Sparkasse. Du musst als Kunde in der Deutschen Bank oder der Sparkasse einfach nur Apple Pay aktivieren, wenn du das Portemonnaie zu Hause lassen möchtest.
Kunden der Deutschen Bank haben die Möglichkeit, dass sie schnell und problemlos mit dem iPhone, mit der Apple Watch oder einem anderen Gerät bezahlen.
Du kannst bei Banken auch auswählen, ob du Kredit- oder Debitkarten wählen möchtest. Du kannst auch Mastercard und Visa wählen. Generell musst du bei einer Bank nur über ein Girokonto verfügen, um anschließend mit deinem gewünschten Endgerät einkaufen zu können.
## Mit Apple Pay auf Webseiten und in Apps bezahlen
In unterschiedlichen Apps und auch auf Websites hat man die Möglichkeit, mit dem iPad oder iPhone zu bezahlen. Dies ist auch ganz einfach möglich. Man muss dafür nur die Apple Pay Schaltfläche nutzen.
Ebenfalls bieten viele Websites bereits Apple Pay als Zahlungsmethode an. Möchte man mit Apple Pay bezahlen, reicht es aus, wenn man diese Zahlungsmethode anklickt.
Deine Kontaktdaten, Versandadresse und Rechnungsadresse werden dabei direkt in deinem Apple Pay gespeichert. Der Vorteil daran ist, dass du die Daten bei einem weiteren Einkauf nicht erneut eingeben musst. Mit der Touch ID oder Face ID kann die Zahlung dann einfach bestätigt werden.
Auf Mac, iPad und iPhone hat man die Möglichkeit, auf Webseiten mit Apple Pay zu bezahlen. Dies funktioniert gleich wie in den Apps mit der Apple Pay Schaltfläche. Wenn du über Mac-Modelle mit Touch ID verfügst, dann kannst du hier die Zahlung entweder mit der Touch Bar, Touch ID oder Face ID bestätigen.
Wenn deine Mac-Modelle über keine Touch ID verfügen, dann benötigst du eine Apple Watch oder ein iPhone, um eine Zahlung zu bestätigen. Hierbei ist es wichtig, dass auf deinem Mac die Aktivierung von Bluetooth stattfindet. Auch sollten deine Geräte alle mit der gleichen Apple ID angemeldet sein.
## Was sind die Vorteile mit Apple Pay
Entscheidest du dich für Zahlungen mit Apple Pay kannst du von mehreren unterschiedlichen Vorteilen profitieren.
Welche Vorteile dir mit Apple Pay geboten werden, siehst du hier:
- eine Registrierung ist sehr einfach möglich
- bei Diebstahl oder Verlust musst du deine Kreditkarten nicht sperren lassen
- deine Daten werden nicht gespeichert
- anstatt deine Kreditkarten Daten wird hier nur ein zugewiesener Code gespeichert
- mehr Sicherheit wird dir durch die Apple Touch ID geboten
- Händler sowie Online-Händler erhalten keine Ansicht auf deine Kreditkarten oder VISA Details
Du kannst Apple Pay auf allen unterschiedlichen Apple Pay Geräten nutzen. Deine Konten sind dabei jederzeit sicher aufgehoben.
Dank Face ID Touch wird dir mit Apple Pay ein sehr hohes Maß an Sicherheit geboten.
## Sorgen um die Sicherheit
Viele Menschen haben sich Sorgen über die Sicherheit von Apple Pay gemacht. Das liegt vor allem daran, dass in den USA seit dem Start von Apple Pay ein hohes Maß an Betrug gemeldet wurde.
Es ist wichtig zu wissen, dass dieser Betrug nicht auf schlechte Sicherheitsvorkehrungen seitens Apple zurückzuführen ist, d. h. auf das Hacken von Telefonen usw. Stattdessen scheinen Kriminelle gestohlene Informationen auf das iPhone zu laden und diese Karte dann mit ihrem eigenen Fingerabdruck zu registrieren.
Im Grunde musst du dir keine Sorgen machen, dass deine Daten über das Apple-Pay-System gestohlen werden. Wenn deine Daten jedoch auf andere Weise gestohlen werden, können Kriminelle Apple Pay nutzen, um Transaktionen mit deinem Geld durchzuführen.
## Apple Pay geschäftlich nutzen
Eine der zahlreichen Funktionen von Apple Pay ist die Möglichkeit, es auch im geschäftlichen Bereich einzusetzen. Dies eröffnet Unternehmen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und bietet den Kunden ein bequemes Beizahlerlebnis.
Um als Geschäftsbesitzer Apple Pay zu nutzen, benötigst du lediglich ein NFC-fähiges Terminal oder Kassensystem. Sobald diese Voraussetzung erfüllt ist, können deine Kunden ihre Einkäufe ganz einfach mit ihrem iPhone oder ihrer Apple Watch bezahlen – schnell und sicher per Fingerabdruck- oder Gesichtserkennung.
Ein großer Vorteil für Unternehmer besteht darin, dass durch die Nutzung von Apple Pay weniger Bargeld gehandhabt werden muss. Das bedeutet nicht nur mehr Sicherheit an der Kasse, sondern auch einen reibungslosen Zahlungsprozess ohne das lästige Heraussuchen des passenden Wechselgelds.
Darüber hinaus ermöglicht dir Apples Wallet-App wichtige Informationen wie Quittungen und Transaktionshistorien direkt auf deinem Gerät zu speichern. So behältst du jederzeit den Überblick über alle getätigten Verkäufe in deinem Unternehmen.
Mit Hilfe dieser innovativen Technologie kannst du also dein Geschäft effizienter führen und gleichzeitig deinen Kundinnen und Kunden eine moderne Bezahlmethode bieten. Nutze noch heute die Vorteile von Apple Pay für dein Business!
## Fazit
Bereits seit dem Jahre 2018 kann Apple Pay nun auch endlich in Deutschland genutzt werden. Viele Banken unterstützen bereits diese neue Technologie. Im Großen und Ganzen sorgt Apple Pay dafür, dass Nutzer kontaktlos bezahlen können.
Sowohl in Geschäften als auch online ist es möglich, mit Apple Pay zu bezahlen. Der große Vorteil daran ist, dass deine Daten dabei nicht weitergegeben werden. Du kannst Apple Pay mit allen unterschiedlichen Apple Geräten verwenden.
Um Apple Pay zu nutzen, musst du zuerst die Wallet Apple Pay über den App Store herunterladen. In der Regel ist die Wallet aber bereits installiert.
Die Einrichtung von Apple Pay dauert nur wenige Sekunden und ist für den Nutzer sehr einfach. Ein hohes Maß an Sicherheit wird dir durch Face ID Touch geboten.
## FAQ
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Kredit- und Debitkarten, MasterCard und Visa, sowie viele andere Karten werden problemlos akzeptiert."}},{"@type":"Question","name":"Ist Apple Pay sicher?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Bei Apple Pay wird deine Debit- oder Kreditkartennummer nie auf deinem Gerät gespeichert. Apple weist jedem Einkauf eine eindeutige Nummer zu, sodass deine Zahlungen sicher bleiben.
Wenn dein Telefon verloren geht oder gestohlen wird, bist du außerdem durch die Touch ID oder deine Face ID bestens geschützt."}}]}
**Welche Zusatzkosten können mit Apple Pay entstehen?**Es entstehen keine Gebühren oder Zusatzkosten, wenn du Apple Pay nutzen möchtest. Ganz egal, ob du dabei Online Zahlungen durchführst oder in einem Geschäft bezahlst.
**Ist es möglich, Apple Pay auch im Ausland zu nutzen?**Du kannst auch in einigen anderen Regionen und Ländern Apple Pay problemlos nutzen. Wenn du eine Reise in ein bestimmtes Land planst, dann erkundige dich zuerst bei deiner Bank, ob Apple Pay auch dort unterstützt wird.
**Welche Apple-Geräte können Apple Pay nutzen?**In Geschäften funktioniert Apple Pay mit dem iPhone 6 oder den neueren Geräten sowie mit der Apple Watch. In Apps funktioniert Apple Pay mit dem iPhone 6 oder auch hier mit den neueren Modellen sowie mit dem iPad Air 2, iPad Pro und iPad mini 3 und 4.
**Wie kann ich Apple Pay nutzen?**Um Apple Pay zu nutzen, musst du zunächst das Apple Wallet auf einem unterstützten Apple-Gerät öffnen. Dann musst du mit der Kamera deines Geräts Fotos von den Karten, die du auf deiner mobilen Brieftasche laden möchten, machen.
Kredit- und Debitkarten, MasterCard und Visa, sowie viele andere Karten werden problemlos akzeptiert.
**Ist Apple Pay sicher?**Bei Apple Pay wird deine Debit- oder Kreditkartennummer nie auf deinem Gerät gespeichert. Apple weist jedem Einkauf eine eindeutige Nummer zu, sodass deine Zahlungen sicher bleiben.
Wenn dein Telefon verloren geht oder gestohlen wird, bist du außerdem durch die Touch ID oder deine Face ID bestens geschützt.
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# Affiliate School: Mit Nischenseiten & E-Mails erfolgreich Geld verdienen!
Source: https://bloggiraffe.de/affiliate-school/
Mit der Affiliate School hast du den perfekten Online-Kurs zur Hand, um einzigartige und hochkonvertierend Nischenseiten zu erstellen.
Aber nicht nur das! Auch findest du in der Affiliate School die E-Mail Affiliate Academy, in welcher du lernst, wie du zusätzlich mit E-Mail Marketing Geld verdienen kannst.
## Die Affiliate School: Nischenseiten & E-Mail-Marketing
Die [Affiliate School von Christopher Hauffe*](https://bloggiraffe.de/affiliate-school-masterclass//) bietet dir alles Wissenswerte rund um das Thema Affiliate-Marketing.

Durch einen gut strukturierten Online-Kurs startest erfolgreich mit dem Aufbau deiner eigenen Nischenseite und lernst nicht nur, wie erfolgreiches Affiliate-Marketing funktioniert, sondern auch, welche Technik für eine gut aufgebaute Website notwendig ist.

Wie schon kurz erwähnt, beinhaltet die Affiliate School nicht nur einen Kurs rund um das Thema “Nischenseiten-Aufbau”, sondern auch eine Erweiterung zum Thema “E-Mail-Marketing.
In beiden Kursen geht es natürlich im Grundsatz darum, wie du als Anfänger mit Hilfe von Affiliate-Marketing deine ersten Einnahmen generieren kannst.
### Einführung in die Affiliate School
Der Online-Kurs von Christopher Hauffe erklärt dir übersichtlich und Schritt für Schritt und anhand eines Live Beispiels, den Einstieg und Aufbau in das Nischenseiten-Business.
Auch steht dir der Autor während des Kurses jederzeit beratend zur Seite. Support kann zudem auch über den Kurszeitraum hinaus hinzugebucht werden.
Auf der Website der Affiliate School erhältst du über ein kostenloses Einstiegsvideo alle wichtigen Informationen über den Inhalt und Aufbau der Affiliate School Masterclass.
Im Einführungsvideo wird dir bereits in 6 Lektionen erklärt erläutert, was dich innerhalb des Online-Kurses erwartet. Auf den vollen Kurs hast du erst Zugriff, sobald du dich für den der Affiliate School entschieden hast.

Der Kurs ist einfach und übersichtlich aufgebaut und bietet dir ein außerordentlich einfaches System, um mit einer Affiliate-Website Einnahmen erzielen zu können.
### Die Affiliate School Masterclass und ihre Ziele
Die Affiliate School Masterclass zeigt dir, wie du eine erfolgreiche Affiliate-Website erstellst und mit den richtig ausgewählten Tools Geld im Internet verdienen kannst.

So lernst du innerhalb des Einsteiger-Kurses, wie du die perfekte Nische für dich findest und wie du beim Aufbau deiner Nischenseite Schritt für Schritt vorgehst.
Außerdem wird dir natürlich gezeigt, welche Technik und Tools du brauchst und wie du diese optimal anwenden kannst.
So spielt zu Anfang vor allem die Keyword-Analyse in der Affiliate School Masterclass eine wichtige Rolle. Denn diese ist notwendig, um später ein gutes Ranking in den Suchmaschinen mit der Affiliate-Website erzielen zu können.
Auch legst du mit der Keyword Analyse den Grundstein dafür, wie deine Nischenseite später performt und wie viel Einnahmen du damit schlussendlich verdienst.
### Was genau ist Affiliate-Marketing?
Ein Kernthema der Affiliate School ist natürlich das Affiliate-Marketing selbst. Du musst also wissen, wie Affiliate-Marketing funktioniert.
Genau diese Grundlagen werden dir in der Affiliate School Masterclass näher gebracht - du benötigst also keine Vorkenntnisse.
So gibt es für fast jede Produkt- oder Dienstleistungssparte die Möglichkeit, ein Partnerprogramm zu nutzen.
Durch das Nutzen von Partnerprogrammen kannst du im [Affiliate-Marketing](https://bloggiraffe.de/affiliate-marketing-was-es-ist-und-wie-es-funktioniert/) von gebotenen Provisionen profitieren.
Mit Hilfe eines Partnerprogramms kannst du Provisionen verdienen. Das bedeutet, der Partner stellt dir Werbematerialien wie z. B. den Affiliate-Link, Banner etc. zur Verfügung mit welchen du dann Werbung machen kannst.
Affiliate-Marketing Modelle im Überblick:
- Pay per sale
- Pay per click
- Pay per view
- Pay per install
- Pay per link
- Pay per click out
und noch einige mehr.
In der Affiliate School Masterclass wird dir dieser Bereich sehr ausführlich erklärt.
## Der Aufbau der Affiliate School Masterclass
Die Affiliate School Masterclass ist sehr gut strukturiert. Ein Thema baut auf dem anderen auf, sodass du deinem Ziel - nämlich der Aufbau einer erfolgreichen Nischenseite, von Lektion zu Lektion näher kommst.

Du erhältst du zahlreiche Tipps & Tricks für die Bereiche:
- Design deiner Webseite
- Richtlinien des Datenschutzes
- steuerliches Wissen
- Datensicherheit
- Datenanalyse
- Handhabung verschiedener Tools wie WordPress, Semrush etc.
- Marketing Tricks
- technisches Umsetzen von Ideen
- künstliche Intelligenz
- Kaufverhalten von Kunden
Nachfolgend möchte ich dir einige interessante Lektionen bzw. Video im Detail vorstellen.
### Die Funktionsweise von Backlinks
In Video zum Thema “Backlinks” erläutert dir Christopher alles zu diesem Thema. Vor allem, was Backlinks sind, welche Relevanz sie für dich haben und wie Backlinks dein SEO beeinflussen können.

Natürlich lernst du hier auch, wie du Backlinks systematisch aufbauen kannst und was sie für die Off-Page-Optimierung bedeuten.
### Payback Systeme und deren Nutzen
Im “Exkurs: Cashback” zeigt dir Christopher, wie du von Cashback Tools profitieren kannst.

Diese hilfreiche Erklärung und die Umsetzung vervollständigt die umfangreiche Ausbildung durch die Affiliate School Masterclass, die dich zu einem erfolgreichen Nischenseiten-Betreiber werden lässt.
Die folgenden Cashback-Systeme werden zum Beispiel in Deutschland gerne genutzt:
- Getmore
- Shoop
- Aklamio
Durch diese Portale erhält der Nutzer einen gewissen Prozentsatz vom Kaufpreis zurück.
Weitere Möglichkeiten, die durch diese Portale bestehen, sind Empfehlungslinks, die Kunden an Familie, Freunde oder Bekannte schicken können und dadurch neue Kunden generieren.
Durch die Nutzung dieser Werbelinks bekommst du Cashback gutgeschrieben. Eine genaue Erklärung erhältst du in der Affiliate School, in der dir dieses System ausführlich erläutert wird.
## Das Kurs Angebot der Affiliate School
Die Affiliate School Masterclass beinhaltet zum einen die Affiliate School Masterclass, in der es um den Aufbau von Nischenseiten bzw. Affiliate-Website geht und zum anderen die E-Mail Affiliate Academy.

Die Affiliate School Masterclass ist quasi der Hauptkurs. Dieser besteht schon seit vielen Jahren. Ergänzend hierzu ist Jahr 2022 die E-Mail Affiliate Academy erschienen, welche sich super als Ergänzung zur eigentlichen Nischenseite eignet.
Hierin lernst du vor allem, wie du E-Mail Marketing mit dem Nischenseiten-Aufbau verbindest und du auch via Newsletter im Affiliate-Marketing Geld verdienst.
## Kosten der Affiliate School Masterclass
Die Kosten für die Affiliate School Masterclass belaufen sich aktuell auf 39 € monatlich. Es handelt sich hierbei um ein 12-monatige Abo-Modell.

Mit dem **Rabatt-Code: BLOGGIRAFFE25** sparst du übrigens zusätzlich 25 % beim Kauf der Affiliate School Masterclass.
Solltest du zusätzlich noch Interesse an der E-Mail Affiliate Academy haben, kannst du diese zusätzlich für einmal 297 € erwerben.
## Fazit
[Der Einsteigerkurs “Affiliate School Masterclass”*](https://bloggiraffe.de/affiliate-school-masterclass/) ist für jeden geeignet, der an Nischenseiten interessiert ist und bereit ist, mit Affiliate-Marketing Geld zu verdienen.
(**Rabatt-Code:** GIRAFFE10 **einfach 10 % sparen**)
Mit Hilfe einer gut gegliederten Schritt-für-Schritt-Anleitung und ganzen 73 Lektionen von Christopher Hauffe wirst du alle nötigen Tools und Strategien kennenlernen, um eine äußerst profitable Nischenseite aufzubauen.
Ein weiteres Plus der Affiliate School Masterclass ist das Forum, in dem Nutzer Fragen stellen können. So ist jederzeit ein Austausch mit dem Autor selbst oder anderen Online-Kurs-Teilnehmern möglich.

Du erhältst hier also einen Komplettkurs, der dich bei der Erstellung deiner ersten Affiliate-Website unterstützt, mit welcher du dir ein weiteres Einkommen aufbauen kannst.
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/affiliate-school/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Was sind Nischenseiten?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Nischenseiten oder auch Affiliate-Websites fokussieren sich auf ein ganz spezielles Thema (eine Nische) und heben sich so insbesondere von großen Seiten wie z. B. Online-Shops ab. Hierdurch können Nischenseiten sehr gute Rankings und Einnahmen erzielen."}},{"@type":"Question","name":"Kann ich den Kurs auch als Anfänger ohne Vorkenntnisse im Bereich Online-Marketing besuchen und erfolgreich absolvieren?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, genau hierfür ist die Affiliate School Masterclass ausgelegt. Ein Einsteiger-Kurs, welcher dir alles Schritt für Schritt beibringt."}},{"@type":"Question","name":"Gibt es im Kurs auch praktische Übungen, bei denen ich das gelernte Wissen direkt anwenden und ausprobieren kann?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Der Nischenseiten-Kurs ist so aufgebaut, dass du alles anhand eines Live-Beispiels gezeigt bekommst."}},{"@type":"Question","name":"Wie erfahren ist der Coach im Bereich Nischenseiten und Affiliate-Marketing?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Seit über 10 Jahren betreibt Christopher Hauffe schon Nischenseiten und lebt heute davon."}},{"@type":"Question","name":"Kann ich nach Abschluss des Online-Kurses sofort mit dem Geld verdienen im Internet starten oder brauche ich weitere Vorbereitungen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Nischenseite braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Aber sobald du die ersten guten Rankings in Google erzielst, wirst du auch Einnahmen generieren."}},{"@type":"Question","name":"Brauche ich einen Digistore24 Account?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Nicht zwingend. Aber es macht auf jeden Fall Sinn. Im Kurs lernst du, welche Partnerprogramme sich für Einsatz von Nischenseiten besonders lohnen."}},{"@type":"Question","name":"Gibt es einen Rabatt-Code für die Affiliate-School?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, mit dem Code BLOGGIRAFFE25 sparst du monatlich 25 %."}}]}
**Was sind Nischenseiten?**Nischenseiten oder auch Affiliate-Websites fokussieren sich auf ein ganz spezielles Thema (eine Nische) und heben sich so insbesondere von großen Seiten wie z. B. Online-Shops ab. Hierdurch können Nischenseiten sehr gute Rankings und Einnahmen erzielen.
**Kann ich den Kurs auch als Anfänger ohne Vorkenntnisse im Bereich Online-Marketing besuchen und erfolgreich absolvieren?**Ja, genau hierfür ist die Affiliate School Masterclass ausgelegt. Ein Einsteiger-Kurs, welcher dir alles Schritt für Schritt beibringt.
**Gibt es im Kurs auch praktische Übungen, bei denen ich das gelernte Wissen direkt anwenden und ausprobieren kann?**Der Nischenseiten-Kurs ist so aufgebaut, dass du alles anhand eines Live-Beispiels gezeigt bekommst.
**Wie erfahren ist der Coach im Bereich Nischenseiten und Affiliate-Marketing?**Seit über 10 Jahren betreibt Christopher Hauffe schon Nischenseiten und lebt heute davon.
**Kann ich nach Abschluss des Online-Kurses sofort mit dem Geld verdienen im Internet starten oder brauche ich weitere Vorbereitungen?**Eine Nischenseite braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Aber sobald du die ersten guten Rankings in Google erzielst, wirst du auch Einnahmen generieren.
**Brauche ich einen Digistore24 Account?**Nicht zwingend. Aber es macht auf jeden Fall Sinn. Im Kurs lernst du, welche Partnerprogramme sich für Einsatz von Nischenseiten besonders lohnen.
**Gibt es einen Rabatt-Code für die Affiliate-School?**Ja, mit dem Code ***BLOGGIRAFFE25*** sparst du monatlich 25 %.
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# Wie man als Unternehmen / Online-Shop Affiliate-Marketing erfolgreich als Umsatzquelle nutzen kann!
Source: https://bloggiraffe.de/affiliate-marketing-unternehmen-online-shops/
Im Online-Marketing hat sich Affiliate-Marketing bereits seit vielen Jahren als rentable Umsatzquelle etabliert. Für Unternehmen und Online-Shops besteht der Vorteil, dass dieses Marketing-Konzept im Vorfeld keine Werbekosten verursacht.
Es handelt sich um ein erfolgsbasiertes Provisionsmodell, bei dem (je nach Abrechnungsmodell) erst durch Klicks, Leads oder Sales Kosten entstehen.
In diesem Artikel möchten wir dir spannende Fakten zu diesem Thema näher bringen.
## Wie funktioniert Affiliate-Marketing?
Hinter dem Begriff Affiliate-Marketing verbirgt sich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen einem Verkäufer und einem Online-Publisher, der die passende Zielgruppe liefert.
Im Rahmen dieser Kooperation stellt beispielsweise ein Online-Shop einem Blog Werbemittel für die Website zur Verfügung. Dabei kann es sich um Banner oder Verlinkungen zum Angebot des werbenden Unternehmens handeln.
Werbetreibende haben durch die Einbindung die Chance, Provisionen zu erwirtschaften, und zwar nach den folgenden üblichen Abrechnungsmodellen:
- **Pay per Click**: Bereits ein Klick auf das Werbemittel wird bezahlt.
- **Pay per Lead**: Der Werbetreibende erhält pro Kontaktaufnahme durch Kunden die vereinbarte Provision.
- **Pay per Click-out**: Ehe der Werbetreibende bezahlt wird, muss noch ein zweiter Klick auf der Website des Merchants erfolgen.
- **Pay per Link**: Dieses Modell kommt bei einem Advertorial bzw. einem gesponserten Blogartikel zum Einsatz, d.h. ein Blogger verlinkt einen Online-Shop und wird dafür entlohnt.
- **Pay per Sale**: Dies ist die bekannteste Vergütungsart beim Affiliate-Marketing, bei der Werbetreibende erst bezahlt werden, wenn ein Kunde nach dem Klick auf das Werbemittel ein Produkt kauft.
Heutzutage spielt beim Affiliate-Marketing der Datenschutz eine große Rolle. Das Portal [Gründer.de](https://www.gruender.de/online-marketing/affiliate-marketing-trends/) weist Unternehmen auf die neuen DSGVO-Vorschriften im Jahr 2023 hin.
Werbetreibende sind verpflichtet, ein Cookie-Consent-Tool oder Plugin zu installieren, damit Besucher bei jedem Website-Aufruf ihr Einverständnis für die Nutzung von Cookies abgeben.
## So können Händler durch Affiliate-Marketing ihren Online-Umsatz verbessern
Aufgrund der [aktuell anhaltenden Inflation](https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/_inhalt.html) ist es für Unternehmen ratsam, ihre Werbekosten effizient zu kalkulieren. Für einen möglichst kostengünstigen Einsatz der Gelder kann es sich lohnen, eine [Affiliate Marketing Agentur mit ins Boot zu holen](https://www.suchhelden.de/affiliate-marketing-agentur.php). Eine Agentur beschäftigt in der Regel Experten, die Unternehmen eine Menge Arbeit abnehmen können.
Diese kreativen Köpfe sind imstande, sich sowohl in einen Merchant als auch in die Werbetreibenden und Kunden hineinzuversetzen, so dass Affiliate-Marketing zu einer Win-Win-Situation für sämtliche Beteiligten wird.
Wie das [E-Commerce-Magazin](https://www.e-commerce-magazin.de/verkaufschancen-wie-haendler-ihren-online-umsatz-steigern-koennen/) erklärt, haben Händler außerdem die Option, mit eBay Ads ihren Umsatz zu optimieren. Das bedeutet, dass innerhalb des eBay-Netzwerks Anzeigen platziert werden und sich dadurch die Verkaufschancen erhöhen.
Darüber hinaus können sich Online-Shops in Affiliate-Netzwerken wie Awin, Digistore24, Tradetracker oder Tradedoubler registrieren. Als Vermittlerplattform stellt solch ein Netzwerk die Kontakte zwischen Affiliates und Publishern her. Die Plattform kümmert sich ebenfalls um das Tracking und ist für die Abrechnung von Klicks, Leads und Verkäufen verantwortlich.
In Deutschland spielt in diesem Bereich auch das Amazon Partnernet eine tragende Rolle. Es existiert seit 1996 und ist damit eines der ältesten Affiliate-Netzwerke der Welt. Um mit einem Netzwerk als Partner Verkaufserfolge zu erzielen, ist es wichtig, sich für die passende Plattform zu entscheiden.
Wer sich in einer Nische etablieren möchte, der wählt idealerweise ein Netzwerk, das ebenfalls in dieser Nische agiert. Die Idee, mit Rabatt-Gutscheinen den Umsatz zu steigern, ist nicht neu, aber im Affiliate-Marketing für Online-Shops schon seit mehreren Jahren gang und gäbe.
Affiliate-Netzwerke sind in der Lage, solche Coupons mit riesiger Reichweite zu verteilen, zum Beispiel auf Gutscheinportalen und Blogs, die im Netzwerk als Publisher angemeldet sind. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich Gutscheine und andere Rabattaktionen vor Feiertagen wie Ostern und Weihnachten oder anlässlich internationaler Shopping-Events wie Singles Day, Black Friday und Cyber Monday.
## Qualitativ hochwertige Informationen über das Unternehmen zur Verfügung stellen
Mit spannenden Blogartikeln und ansprechendem Bildmaterial können Affiliates auf den Websites ihrer Werbetreibenden die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf sich lenken. Diese Strategie wird vor allem im englischsprachigen Raum angewendet, gewinnt aber auch in Deutschland mehr und mehr an Bedeutung.
Das Prinzip ist simpel: Die Beiträge werden inklusive Verlinkung bzw. Banner auf relevanten Websites platziert, und zwar entweder permanent oder für einen vorher festgelegten Zeitraum.
Um nachhaltig Aufmerksamkeit auf das eigene Unternehmen zu lenken, sollte grundsätzlich Qualität vor Quantität stehen. Es obliegt den Unternehmen, auf den Gehalt der veröffentlichten Informationen zu achten. Das gilt insbesondere im Rahmen einer Zusammenarbeit mit einer Marketing-Agentur.
Auf dem Markt tummeln sich auch zahlreiche schwarze Schafe, die für Blog-Marketing weder Unique Content produzieren noch für den deutschsprachigen Markt mit versierten Muttersprachlern kooperieren. Das Ergebnis sind im schlimmsten Fall minderwertige Textwüsten voller Floskeln und Grammatik-Fehler, die nach den Ergüssen von Google Translate klingen.
## Die richtige Affiliate-Marketing-Strategie finde
Vor allem Startups neigen dazu, kurz nach der Gründing, mehrere Affiliate-Strategien gleichzeitig auszuprobieren. Vielleicht ist eine gute Mischung sogar der richtige Weg, doch für langfristigen Erfolg ist es sinnvoll, das Marketing-Konzept auf das eigene Produktsegment zuzuschneiden.
## Fazit: Affiliate-Marketing lohnt sich für Unternehmen und Online-Shops
Abschließend lässt sich sagen, dass Affiliate-Marketing ein äußerst effektives Marketinginstrument für Unternehmen und Online-Shops darstellt. Durch das Einbinden von Affiliates können diese ihre Reichweite und damit auch ihren Umsatz deutlich steigern. Gleichzeitig profitieren auch die Affiliates selbst, da sie durch eine erfolgreiche Vermittlung hohe Provisionen erhalten.
Besonders positiv zu erwähnen ist zudem, dass Affiliate-Marketing vergleichsweise einfach umzusetzen ist und mit relativ geringem Aufwand verbunden ist. Auch kleine Unternehmen oder Start-ups können somit von dieser Marketingstrategie profitieren und sich erfolgreich am Markt positionieren.
Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass Affiliate-Marketing ein lohnenswertes Investment für Unternehmen und Online-Shops darstellt, insbesondere wenn es darum geht, die eigene Reichweite zu steigern und den Umsatz zu maximieren. Wer bislang noch nicht auf diese Strategie gesetzt hat, sollte dies unbedingt in Erwägung ziehen - es könnte sich als äußerst profitabel erweisen.
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# Das perfekte Geschäftskonto für deine GmbH: Die ultimative Entscheidungshilfe
Source: https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gmbh/
Wenn du eine GmbH gründest, dann ist ein [Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) für die GmbH sozusagen Pflicht. Die Auswahl an unterschiedlichen Bankkonten für ein Unternehmen ist vielseitig.
Wir möchten dir mit diesem Artikel helfen, das passende Geschäftskonto für die GmbH zu finden.
## Warum ein Geschäftskonto für die GmbH eröffnen?
Haftungsbeschränkte Kapitaleigenschaften sind im Gegensatz zu Selbstständigen und Freiberuflern dazu verpflichtet, ein [separates Geschäftskonto für geschäftliche Finanzen](https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/) zu öffnen.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich auch, dass man die unterschiedlichen Angebote der Geschäftskonten von Fintechs und Filialbanken genauer unter die Lupe nimmt. So kann man schnell herausfinden, welches Geschäftskonto die besten Konditionen bietet.
Wer sich für die [Eröffnung eines Geschäftskontos](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) entscheidet, hat den Vorteil, dass er den Überblick der Finanzen immer genau im Auge behält.
Es gibt des Weiteren auch Konten, die praktische Finanztools anbieten. So hat man hier die Möglichkeit, sich jede Menge Zeit zu sparen, wenn es um die Buchhaltung geht.
## Für wen ist es ein MUSS ein Geschäftskonto zu führen?
In Deutschland gibt es klare Gesetze, die bestimmte Unternehmen verpflichten, ein Firmenkonto zu führen. So zählen vor allem Kapitalgesellschaften hierzu.
Folgende Firmen müssen in Deutschland laut Gesetz ein Business Konto eröffnen:
- die Aktiengesellschaft (AG)
- die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
- die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
- die Europäische Aktiengesellschaft (SE)
- die Unternehmensgesellschaft (UG) und
- die eingetragene eG
Personengesellschaften und auch natürliche Personen, wie Solo Selbstständige, [Kleinunternehmen](https://bloggiraffe.de/kleinunternehmer/) und Einzelkaufleute sind von dieser Verpflichtung ausgeschlossen. Auch Freiberufler und offene Handelsgesellschaften sind von dieser Verpflichtung ausgeschlossen.
## Vorteile Online Geschäftskonten für die GmbH
Geschäftskonten sind für viele Unternehmensformen verpflichtend. Nicht vergessen solltest du dabei, dass eine Online [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) für ein Unternehmen auch viele unterschiedliche Vorteile mit sich bringt.
Als GmbH kannst du auch einfach ein [Online Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/online-geschaeftskonto/) nutzen, um deine Finanzen zu verwalten. Eine Online [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) bietet nicht nur die Möglichkeit, Geld einzuzahlen und abzuheben, sondern auch eine Reihe anderer Vorteile wie Zahlungsverfolgung, Echtzeit-Buchhaltung, Kosteneinsparungen, SEPA Echtzeitüberweisungen, Visa Business Card und mehr.
Auch sind hier meist eine unbegrenzte Anzahl SEPA Transaktionen inbegriffen. Das macht ein [Online Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/online-geschaeftskonto/) natürlich vor allem im Gründungsprozess bzw. deiner GmbH in Gründung sehr interessant, um unnötige Kosten einsparen zu können.
Zusätzlich findest du bei den meisten Banken, welche ein [Online Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/online-geschaeftskonto/) anbieten, sogenannte Gründerkonten, in welchen du vergünstigte Leistungen erhältst. So unter anderem bei [Qonto*](https://bloggiraffe.de/link/qonto/).
Darüber hinaus bietet das [Online Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/online-geschaeftskonto/) Ihnen Zugang zu verschiedenen Finanzdienstleistungsunternehmen sowie Tools zur Steueroptimierung und zur Unterstützung bei der Buchhaltung.
Aufgrund all dieser Vorteile ist es für jede GmbH ratsam, ein solches Geschäftskonto zu eröffnen, um ihr Finanzmanagement effizienter und reibungsloser zu gestalten.
**Hier sind die wichtigsten Vorteile:**
- **Kosteneinsparung:** Verglichen mit traditionellen Bankkonten musst du für ein [Online Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/online-geschaeftskonto/) in der Regel wesentlich weniger Gebühren zahlen. Darüber hinaus kannst du dank des automatisierten Abrechnungsprozesses viel Zeit sparen.
- **Schnelle Abwicklung:** Mit dem [Online Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/online-geschaeftskonto/) kannst du Zahlungsvorgänge viel schneller abwickeln als mit herkömmlichen Bankkonten. Es ermöglicht dir auch die Bearbeitung mehrerer Zahlungsvorgänge gleichzeitig.
- **Echtzeit-Buchhaltung:** Mit dem Online-Geschäftskonto kannst du alle finanziellen Transaktionen in Echtzeit verfolgen und überwachen. Dies hilft dir bei der Überprüfung von Finanzdaten und der Erstellung von Berichten. Besonders interessant sind hier auch [Geschäftskonten mit integrierter Buchhaltung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-buchhaltung/).
- **Sicherheit:** Da die meisten Online-Geschäftskonten mit fortschrittlichen Technologien gesichert sind, ist es schwierig für Unbefugte, auf Ihr Konto zuzugreifen oder Datendiebstahl zu begehen. Auf diese Weise bleibt dein Geld geschützt und sicher.
## Die 3 besten Geschäftskonten für GmbHs im Vergleich
Wie bereits erwähnt, ist die Auswahl an den unterschiedlichsten Firmenkonten sehr groß. Wir möchten dir nun in diesem Beitrag die 3 besten Geschäftskonten im GmbH Konto Vergleich vorstellen.
So wird es dir vereinfacht, dich für das passende Geschäftskonto für GmbHs zu entscheiden.
### 1. Qonto - Geschäftskonto GmbH
[Mit dem Anbieter Qonto*](https://bloggiraffe.de/link/qonto/) kann ein GmbH Geschäftskonto oder auch UG Geschäftskonto eröffnet werden. Rechnungen können mit diesem GmbH Konto einfach erstellt werden.
Auch im Bereich der Buchhaltung kann mit diesem GmbH Geschäftskonto profitiert werden. Online Banking ist problemlos möglich. Die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) gestaltet sich sehr einfach und ist in wenigen Schritten erledigt.
Ebenfalls erhältst du hier eine Mastercard Business kostenlos zum Business Konto. DATEV und weitere Integrationen sind mit diesem Gründerkonto verfügbar. Der Kundenservice steht dir bei Qonto 7 Tage die Woche zur Verfügung.
Mit Qonto kann ein GmbH oder UG Konto schnell und einfach abgeschlossen werden.
### 2. FINOM - Geschäftskonto GmbH
[Auch mit dem Anbieter FINOM*](https://bloggiraffe.de/link/finom/) bietet es sich an, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Der Gründer eines Unternehmens kann auch hier von vielen unterschiedlichen Vorteilen profitieren.
Die [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) erfolgt auch hier nur in wenigen Schritten. Entscheidest du dich für ein GmbH Geschäftskonto von FINOM, dann ist dir sowohl eine einfache Buchhaltung als auch eine unkomplizierte Rechnungsstellung gewährt. Des Weiteren kannst du mit FINOM auch das Online Banking problemlos nutzen.
Ein großer Vorteil ist es auch, dass du hier Business Visa Cards sowohl virtuell als auch physisch nutzen kannst.
Bis zu 10.000 Euro ist dir außerdem eine kostenlose Bargeldabhebung gewährt. Aus allen Kartenumsätze erhältst du des Weiteren bis zu 3% Cashback.
### 3. Holvi - Geschäftskonto GmbH
[Beim Anbieter Holvi*](https://bloggiraffe.de/holvi/) erhältst du eine Kreditkarte komplett kostenlos. Der Vorteil an diesem Geschäftskonto ist es, dass hier eine Buchhaltungsfunktion integriert ist. Ein Nachteil kann es hier jedoch sein, dass keine Bareinzahlung möglich ist.
Viele Unternehmen entscheiden sich für den Anbieter Holvi aus dem Grund, da die Digitalbank sehr benutzerfreundlich ist. Sie überzeugt außerdem mit einem intuitiven Web-Portal Ein Grund, warum man sich für ein GmbH Geschäftskonto bei Holvi entscheiden sollte, ist zum Beispiel auch die schnelle [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/). Die App dazu macht das Online Banking noch einfacher.
Entscheidest du dich für ein Konto bei Holvi kannst du des Weiteren von vielen unterschiedlichen Extras profitieren, vor allem im Bereich Rechnungsstellung und Buchhaltung. Ein Geschäftskonto für eine GmbH bietet sich von Holvi sehr gut an.
## Business Konten bei Filialbanken
Filialbanken gehören zu den klassischen Anbietern, wenn es um die [Eröffnung von Geschäftskonten](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) geht.
Filialbanken bieten neben dem eigenen GmbH Geschäftskonto einige Bankdienstleistungen an, dazu gehören zum Beispiel Finanzierungsangebote, Kredite, Ein-Auszahlungen und internationaler Zahlungsverkehr.
Es gibt in Deutschland 5 aktive Anbieter:
- Commerzbank
- HypoVereinsbank
- Targobank
- Deutsche Bank und
- [Postbank*](https://bloggiraffe.de/link/postbank-giro/)
Der Vorteil eines Business Kontos bei einer Filialbank ist ganz klar der persönliche Kontakt zu einem Bankberater.
Auch kannst du hier mit einem vorherigen Banktermin im Gründungsprozess unterstützt werden. Vor allem dann, du Förderungen oder Firmenkredite in Anspruch nehmen möchtest.
## GmbH Gründerkonto eröffnen - darauf solltest du achten
Wenn du ein GmbH oder UG [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) möchtest, dann gibt es hier auch einige Dinge zu beachten.
Wir möchten hier näher auf das GmbH Geschäftskonto eingehen und worauf du achten solltest.
### Die Kosten eines Geschäftskonto GmbH
Wenn du ein Geschäftskonto für eine GmbH eröffnen möchtest, dann sind die Kosten hier ein sehr wichtiges Kriterium. Bei den Online Geschäftskonten sind auch die Leistungen zu beachten, die eine Bank oder das Bankkonto selbst erfüllen müssen.
Generell kommt es hier natürlich auch auf die eigenen Wünsche an. Welche Bereiche sollten mit dem GmbH Konto abgedeckt werden. Diese Frage solltest du dir vor der [Kontoeröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) ebenfalls selbst beantworten können.
### Die Kontoeröffnung selbst
Die [Firmenkonto-Eröffnung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/) sollte nicht nur schnell erfolgen, auch hier gibt es weitere wichtige Dinge zu beachten. Bei der Eröffnung des Kontos sollte darauf geachtet werden, ob die Bank auch ein Geschäfts-Girokonto für die gewünschten Rechtsformen anbietet.
Hast du bereits einen bestehenden Schufa-Eintrag ([Geschäftskonto ohne Schufa](https://bloggiraffe.de/geschaftskonto-ohne-schufa/)) und möchtest ein GmbH Geschäftskonto eröffnen, dann solltest du auch sichergehen, ob das bei deinem ausgesuchten Anbieter auch möglich ist.
### Gebühren und Zahlungsverkehr
Bei der Eröffnung eines Geschäftskontos sollte man auch auf die unterschiedlichen Gebühren achten, die monatlich anfallen. Bei vielen Geschäftskonten ist es zum Beispiel üblich, dass Kosten für beleghafte und beleglose Buchungen entstehen.
Für Unternehmer ist es des Weiteren auch von Vorteil, wenn SEPA Überweisungen in Echtzeit möglich sind.
### Bargeldtransaktionen
Bevor man sich für ein bestimmtes Geschäftskonto für die GmbH entscheidet, sollte man auch sichergehen, dass Bargeldein- und auszahlungen möglich sind.
Aber Achtung! Gerade hier verlangen viele Online-Banken hohe Gebühren.
### Digitales Bezahlen und Karten
Bei einem GmbH Geschäftskonto ist es für viele Unternehmer auch wichtig zu wissen, welche unterschiedlichen Kartentypen erhältlich sind.
Mach dir zudem Gedanken darüber, ob dein Business Konto auch Dienste wie Google Pay oder Apple benötigt.
Benötigst du Karten wie Debitcard, Girocard oder eine [Firmenkreditkarte](https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/)? Es gibt einige Anbieter, die diese kostenlos zum Geschäftskonto für eine GmbH anbieten.
### Der Service eines Geschäftskontos
Ist für dich der Service deines GmbH Geschäftskontos wichtig? Es gibt bereits viele Anbieter, die dir 7 Tage die Woche eine persönliche Beratung anbieten.
Ebenfalls sind Geschäftskontos verfügbar, die über Telebanking verfügen, was für viele Unternehmer auch ein großer Vorteil sein kann. Dies bietet z. B. [die Postbank*](https://bloggiraffe.de/link/postbank-giro/) an.
### Features für dein Business Konto
Benötigst du für dein Gründerkonto auch gewisse Features? Wenn für dich zum Beispiel eine Rechnungssoftware oder Unterkonten wichtig sind, dann solltest du nach einem Anbieter suchen, der dir diese auch anbietet.
Es gibt auch Firmenkonten für GmbHs, die Multibanking oder Datev-Exporte anbieten.
### Zahlungsverkehr ins Ausland
Wenn du ein Unternehmen führst, dass auch im Ausland tätig ist, dann ist es von Vorteil, wenn das Geschäftskonto für eine GmbH auch SWIFT Überweisungen anbietet.
## Voraussetzungen für das Geschäftskonto einer GmbH
Möchte man ein GmbH [Geschäftskonto eröffnen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/), müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden.
Zu diesen Voraussetzungen gehören:
- ein Mindestalter von 18 Jahren
- für Solo Selbstständige und Freiberufler eine Meldeadresse in Deutschland
- für Kapital- und Personengesellschaften ein Firmensitz in Deutschland
- die Bank muss die Rechtsformen des Unternehmens akzeptieren (es gibt zum Beispiel Anbieter, die nur [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) oder Freiberufler akzeptieren)
- das Handeln darf nur auf eigenes wirtschaftliches Interesse erfolgen
Es gibt auch einige Unterlagen, die bei der Eröffnung eines GmbH Geschäftskontos erforderlich sind.
Um welche Unterlagen es sich dabei jedoch genau handelt, hängt immer vom Unternehmen und von den Rechtsformen ab.
Im Allgemeinen sind diese Unterlagen für die Gründung eines GmbH-Geschäftskonto (Kapitalgesellschaft) notwendig:
- Ausweisdokument
- Steuernummer
- Beurkundeter Gesellschaftsvertrag
- Gesellschafterliste
- Aufstellung einer Beteiligungsstruktur
- wenn erforderlich auch Vollmachten
- Handelsregisterauszug
[geschaeftskonto_vergleich]
## Fazit - Geschäftskonto GmbH
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Geschäftskonto für eine GmbH unerlässlich ist, um den rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden und die Finanzen der Firma sauber zu trennen.
Es gibt zahlreiche Angebote von Online Geschäftskonten und Filial-Banken, die sich in ihren Leistungen und Kosten unterscheiden. Ein Vergleich lohnt sich also auf jeden Fall. Ein sehr interessanter [Anbieter ist hier vor allem Qonto*](https://bloggiraffe.de/link/qonto/).
Nutze die Vorteile eines Geschäftskontos und erleichtere dir das Management deiner Finanzen.
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-gmbh/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"GmbH Geschäftskonto bei Filial-Bank oder Online Bank?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Filial-Bank bietet den Vorteil persönlicher Beratung und Betreuung durch einen Bankberater vor Ort. Wenn man als Geschäftsinhaber gerne eine persönliche Beziehung zu seinem Bankberater aufbauen möchte, um beispielsweise spezielle Finanzierungsbedürfnisse oder Fragen zur Buchhaltung zu besprechen, ist eine Filial-Bank die bessere Wahl.
Online Banken bieten hingegen den Vorteil von niedrigeren Gebühren und einfacherem Zugang zu Finanzdienstleistungen. Die meisten Online Banken bieten rund um die Uhr Kundensupport per Telefon oder Chat an, was für Unternehmen mit begrenzter Zeit von Vorteil sein kann. Zudem können Geschäftsinhaber online schnell und einfach Überweisungen tätigen oder Kontoauszüge abrufen."}},{"@type":"Question","name":"Wer kann das Geschäftskonto für eine GmbH eröffnen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Das Geschäftskonto für eine GmbH kann von verschiedenen Personen eröffnet werden. In der Regel ist es jedoch die Aufgabe des Geschäftsführers oder der Gesellschafter, das Konto zu eröffnen."}},{"@type":"Question","name":"Welche Dokumente benötige ich, um ein Geschäftskonto für meine GmbH zu eröffnen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Unter anderem: Ausweisdokument, Steuernummer, Beurkundeter Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste, Aufstellung einer Beteiligungsstruktur
, Vollmachten, Handelsregisterauszug."}},{"@type":"Question","name":"Warum ist es wichtig, dass meine GmbH ein separates Geschäftskonto hat?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Es ist von entscheidender Bedeutung, dass deine GmbH ein separates Geschäftskonto hat, um die Finanzen deines Unternehmens klar von Ihren persönlichen Finanzen zu trennen. Zudem ist ein Geschäftskonto bei Kapitalgesellschaften Pflicht."}}]}
**GmbH Geschäftskonto bei Filial-Bank oder Online Bank?**Eine Filial-Bank bietet den Vorteil persönlicher Beratung und Betreuung durch einen Bankberater vor Ort. Wenn man als Geschäftsinhaber gerne eine persönliche Beziehung zu seinem Bankberater aufbauen möchte, um beispielsweise spezielle Finanzierungsbedürfnisse oder Fragen zur Buchhaltung zu besprechen, ist eine Filial-Bank die bessere Wahl.
Online Banken bieten hingegen den Vorteil von niedrigeren Gebühren und einfacherem Zugang zu Finanzdienstleistungen. Die meisten Online Banken bieten rund um die Uhr Kundensupport per Telefon oder Chat an, was für Unternehmen mit begrenzter Zeit von Vorteil sein kann. Zudem können Geschäftsinhaber online schnell und einfach Überweisungen tätigen oder Kontoauszüge abrufen.
**Wer kann das Geschäftskonto für eine GmbH eröffnen?**Das Geschäftskonto für eine GmbH kann von verschiedenen Personen eröffnet werden. In der Regel ist es jedoch die Aufgabe des Geschäftsführers oder der Gesellschafter, das Konto zu eröffnen.
**Welche Dokumente benötige ich, um ein Geschäftskonto für meine GmbH zu eröffnen?**Unter anderem: Ausweisdokument, Steuernummer, Beurkundeter Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste, Aufstellung einer Beteiligungsstruktur
, Vollmachten, Handelsregisterauszug.
**Warum ist es wichtig, dass meine GmbH ein separates Geschäftskonto hat?**Es ist von entscheidender Bedeutung, dass deine GmbH ein separates Geschäftskonto hat, um die Finanzen deines Unternehmens klar von Ihren persönlichen Finanzen zu trennen. Zudem ist ein Geschäftskonto bei Kapitalgesellschaften Pflicht.
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# Das Privatkonto als Geschäftskonto nutzen: Warum Selbstständige es vermeiden sollten!
Source: https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/
Das Girokonto ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Doch solltest du als Selbstständiger und / oder [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) wissen, dass es unbedingt notwendig ist ein Geschäftskonto für deine Firma zu nutzen, anstatt betriebliche Umsätze über dein Privatkonto abzuwickeln.
Welche Hintergründe dafür sprechen und wieso dein Privatkonto “privat” bleiben sollte, erläutere ich dir in nachfolgendem Artikel.
## Privatkonto als Geschäftskonto nutzen: Geht das überhaupt?
Jeder, der nicht als Kapitalgesellschaft tätig ist, also beispielsweise nicht als GmbH oder AG firmiert, kann sein Privatkonto als Geschäftskonto nutzen.
Es bleibt dir als Unternehmer also selbst überlassen, ob du deine Privatentnahmen und Privateinlagen über das Privatkonto laufen lassen möchtest oder nicht.
Es kann allerdings passieren, dass sich deine Bank irgendwann „quer“ stellt und im schlimmsten Fall eine Kündigung ausspricht, da du zu viele geschäftliche Transaktionen über dein Privatkonto gelaufen sind.
Überlege also gut, ob es nicht gleich Sinn für dich macht, ein Geschäftskonto zu eröffnen!
[geschaeftskonto_vergleich]
## Wer muss überhaupt ein Geschäftskonto führen?
Laut deutscher Gesetzgebung sind nur Unternehmer, die eine Unternehmensform wie eine GmbH, UG, AG, eG und KGaA haben, verpflichtet ein Geschäftskonto zu führen!
[Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/), Selbstständige, Kleinunternehmer, Freiberufler und auch die GbR-Unternehmensformen sind demnach nicht dazu verpflichtet und können ihre geschäftlichen Umsätze ihrem privaten Girokonto durchführen.
## Was sind die Vorgaben der Banken?
Solltest du dich dazu entschieden haben, dein privates Konto für geschäftliche Zwecke zu nutzen, gibt es einiges zu beachten.
Denn die geschäftliche Nutzung deines Privatkontos bringt eine Menge zusätzliche Arbeit mit sich, wenn es darum geht, deine Finanzen zu sortieren.
Leider lassen die Banken die Doppelnutzung oftmals nicht zu und bitten dich, einfach direkt ein Geschäftskonto zu eröffnen. Auch ist dies in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Banken geregelt und wird dort in den allermeisten Fällen untersagt.
Je nach Bank kann es einige Monate dauern, bis die Doppelnutzung des Privatkontos auffällt. Mal kann sich eine Bank früher melden, mal dauert es länger.
### Welche Folgen könnte das für dich haben?
- Es kann passieren, dass dir deine Bank einen Brief oder eine E-Mail schreibt und dich **auffordert**, die geschäftliche Nutzung des Privatkontos sofort zu unterlassen.
- Dein Girokonto könnte einfach **automatisch** auf ein Geschäftskonto **umgestellt **werden. Zudem kann die Bank für die Monate, in denen du das Konto geschäftlich genutzt hast, eine Nachzahlung für die doppelte Kontoführung fordern!
- Wenn du von deiner Bank aufgefordert wirst, ein separates Geschäftskonto zu eröffnen, dieses aber ignorierst und weiterhin dein Privatkonto zu geschäftlichen Zwecken nutzt, könnte dir die Bank mit einer generellen **Kündigung** drohen.
- Deine Bank kündigt dein privates Girokonto mit sofortiger Wirkung. In vielen Fällen hast du keine Möglichkeit, bei deiner bisherigen Bank **ein neues Konto**, egal ob geschäftlich oder privat, zu eröffnen!
## Unterschied Privatkonto & Geschäftskonto
Der größte Unterschied zwischen Privatkonto und Geschäftskonto ist der Bank-Aspekt! Auf einem Geschäftskonto kannst du genauso Überweisungen tätigen, Geld abbuchen und Geldeinträge überwachen wie auf einem Privatkonto!
Außerdem bieten mittlerweile die meisten Banken auch eine Smartphone App und dazugehörige TAN-App zum Geschäftskonto Banking an. Ein Geschäftskonto wird sowohl von Filialbanken, Direktbanken und natürlich auch Fintechs angeboten.
Die Unterschiede der zwei Konten liegen vor allem in der Verbraucherschutzbestimmung. Diese erfordert für ein Privatkonto mehr Transparenz als bei Geschäftskonten.
Zudem muss die gesetzliche Aufbewahrungspflicht von Belegen mit einer Frist von zehn Jahren eingehalten werden! Allerdings gibt es einfach Dinge, die auf dem Privatkonto nicht ausführbar sind und für die daher ein Geschäftskonto oder Firmenkonto genutzt werden muss!
Das sind beispielsweise Gehalts- oder Lohnzahlungen an eigene Mitarbeitende sowie Gutschriften an Kunden aus Verkäufen, die ein Unternehmer tätigt.
## Warum von Anfang an ein Geschäftskonto nutzen?
Private und geschäftliche Ein- und Ausgaben zu trennen, ist für jeden Unternehmer empfehlenswert! Denn du hast von Anfang an einen besseren Überblick und eine bessere Struktur in deiner Buchhaltung oder Kontoübersicht.
Gerade in der Anfangszeit einer Selbstständigkeit entscheiden sich viele, ihr Privatkonto weiterhin zu nutzen, was aber irgendwann schwierig werden kann! Warum? Weil Banken zu viele geschäftliche Transaktionen auf Privatkonten nicht gerne sehen und somit von Anfang an ein Geschäftskonto empfehlen.
Zusätzlich musst du wissen, dass auch dein Steuerberater oder das Finanzamt deine privaten Umsätze einsehen kann, solltest du dein Privatkonto für deine geschäftlichen Zwecke nutzen.
Es gibt also viele Vorteile, die schon von Anfang an für ein Geschäftskonto sprechen!
### Vorteile & Funktionen:
- **Besserer Überblick **und** klare Trennung **deiner Konten
- **Vereinfachte Buchhaltung **durch getrennte Ein- und Ausgaben
- **Steuererklärungen** lassen sich einfacher und günstiger anfertigen
- Du kannst die Kosten für dein Geschäftskonto **steuerlich absetzen**
- **Mehr Funktionen** als ein privates Girokonto
- Zugang für deinen **Buchhalter**
- Zugang für deinen **Steuerberater**
- Flexibilität durch **eine Mobile App**
- Verschiedene **Karten für Mitarbeiter**
- Teils **integrierte Buchhaltungssoftware**
- Sofort Benachrichtigungen über eine **Kontoaktivitäten in Echtzeit**
## Kostet ein Geschäftskonto mehr als ein Privatkonto?
Im Allgemeinen fallen die Gebühren oder der Beitrag für Geschäftskonten höher aus als für private Konten. Das betrifft vor allem Kontoführungsgebühren, Dispozinsen und Gebühren für Überweisungen.
Aber dennoch gibt es viele Banken, die eine gewisse Anzahl an kostenlosen SEPA-Überweisungen und -Lastschriften sowie eine oder mehrere Karten für Zahlungen anbieten.
Natürlich unterscheiden sich die Kosten bei den einzelnen Banken, daher empfiehlt sich ein [Geschäftskonto-Vergleich](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/), um das beste Ergebnis für dich zu finden.
**TIPP: **Ein [Geschäftskonto mit integrierter Buchhaltung](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-mit-buchhaltung/) bietet dir deutlich mehr Kontrolle über deine geschäftlichen Finanzen, beschleunigt deine Finanzverwaltung und erleichtert dir das Anfertigen einer fehlerfreien Steuererklärung! Auch kannst du hier direkt deine [Rechnungen schreiben](https://bloggiraffe.de/wie-schreibt-man-rechnungen/)!
## Privateinlage & Privatentnahme
Wie zuvor im Artikel schon mehrfach angesprochen, sollte kein Privatkonto als Geschäftskonto genutzt werden. Das hat auch den Grund der sogenannten “Privateinlagen” und “Entnahmen”.
Mit einem Geschäftskonto lassen sich diese Einlagen oder Entnahmen einfach viel besser nachvollziehen. Das macht deine Buchhaltung für denjenigen, der deine Buchführung macht, deutlich einfacher.
Vor allem auch dann, wenn du mehrere Firmenkonten hast. Geldtransite (Umbuchungen) müssen eindeutig nachvollziehbar sein, was bei geschäftlichen Umsätzen auf einem Privatkonto zu extremen Mehraufwand führen würde.
Auch wenn ein Firmenkonto als Einzelunternehmer keine Pflicht ist, merkst du vielleicht gerade selbst, wie viel übersichtlicher solch ein Konto deine Buchführung bzw. Buchhaltung machen kann.
## Welche Unterlagen brauche ich zur Eröffnung eines Geschäftskontos?
Gewöhnlich verlangen Banken für die Geschäftskontoeröffnung häufig weitere Unterlagen, die sich nach der Rechtsform deines Unternehmens richten!
Hierzu können folgende Unterlagen zählen:
- Personalausweis
- Steuernummer
- Schufa-Auskunft
- Einkommensnachweise der letzten Monate
- Kontoverträge
- Kontoauszüge des Privatkontos
- Bei Kapitalgesellschaften der Handelsregistereintrag, Bürgschaften der Gesellschafter und bei Neugründung auch beglaubigte Kopien der Gründungsurkunde
- Für Personengesellschaften der Gesellschaftsvertrag
Mehr zu Thema [“Unterlagen bei der Geschäftskontoeröffnung” kannst du hier nachlesen](https://bloggiraffe.de/geschaeftskonto-eroeffnen-unterlagen/).
## Bei welcher Bank soll ich ein Geschäftskonto eröffnen? – Zwei gute Optionen im Vergleich
Zuerst solltest du dir überlegen, welche Art von Transaktionen du mit deinem Geschäftskonto abwickeln möchtest. Wenn du hauptsächlich bargeldlose Zahlungen empfängst und tätigst, solltest du nach einem Konto suchen, das eine gute Online-Plattform bietet.
Wenn du jedoch häufiger Bargeldgeschäfte machst, solltest du ein Konto wählen, das eine Filiale in deiner Nähe hat. Darüber hinaus solltest du auf die Kosten achten.
Viele Banken bieten kostenlose Geschäftskonten an oder haben zumindest niedrige Gebühren. Vergleiche die Angebote sorgfältig und achte auch auf versteckte Kosten wie Kontoführungsgebühren oder hohe Überweisungsgebühren.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Kundenservice. Du möchtest sicherstellen, dass du bei Fragen oder Problemen schnell Hilfe bekommen kannst. Schau dir Bewertungen anderer Kunden an und informiere dich über die Erreichbarkeit des Kundenservice.
Insgesamt solltest du bei der Auswahl deines Geschäftskontos sorgfältig vorgehen und verschiedene Angebote vergleichen. Denke daran, dass das richtige Konto dazu beitragen kann, dein Unternehmen effizienter zu führen und Zeit und Geld zu sparen.
### Kontist
Das [digitale Geschäftskonto Kontist für Selbstständige*](https://bloggiraffe.de/kontist) bietet dir neben einer Steuereinschätzung in Echtzeit, eine vereinfachte Buchhaltung, eine Auto-Kategorisierung, Google & Apple Pay, eine Deutsche IBAN sowie eine 100.000 Euro Einlagensicherung.
Das Kontist Geschäftskonto eignet sich hervorragend für Einzelunternehmer (Freelancer), Freiberufler und Kleinunternehmer.
### Qonto
Das [Geschäftskonto Qonto*](https://bloggiraffe.de/link/qonto) bietet dir zahlreiche Funktionen zu einem fairen Preis und bietet ebenso alle Standards, wie z. B. die Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro.
Zusätzlich profitierst du als Selbstständiger bzw. Kleinunternehmer von Funktionen wie dem Echtzeit-Tracking von Transaktionen, Unterkonten mit eigener IBAN, einer DATEV-Schnittstelle sowie Schnittstellen zu Buchhaltungstools.
Das Qonto Geschäftskonto eignet sich hervorragend für Selbstständige und Kleinunternehmer.
[geschaeftskonto_vergleich]
## Fazit
Wenn du dich gerade mit der Selbstständigkeit beschäftigst oder vielleicht bereits selbstständig bist - egal ob als Freelancer, Freiberufler, empfehle ich dir ab sofort, deine betrieblichen Umsätze über ein Geschäftskonto abzuwickeln.
In der Regel ist es immer besser, eine klare Trennung von Privatvermögen und Betriebsvermögen zu haben. Nicht nur deine Buchhaltung freut sich, wenn keine Privatbuchungen auf dem geschäftlichen Konto zu finden sind, sondern auch dein Steuerberater.
Außerdem stehen dir mein der Nutzung eine geschäftlichen Firmenkonto zahlreiche Funktionen zur Verfügung. So kannst du nicht nur diverse Buchhaltungstools direkt integrieren, sondern auch externe Zugriffe für deinen Buchhalter und / oder Steuerberater erteilen.
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/privatkonto-als-geschaftskonto-nutzen/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Müssen Kapitalgesellschaften zwingend ein Geschäftskonto eröffnen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, sie sind verpflichtet, ein eigenes Geschäftskonto zu führen. (gemäß § 7 Abs. 2 S. 2 GmbHG)"}},{"@type":"Question","name":"Was ist ein Geldtransit?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"In der Buchführung bezeichnet der Geldtransit in der Regel eine Umbuchung von einem Konto auf das andere."}},{"@type":"Question","name":"Gehören private Umsätze auf ein Geschäftskonto?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Private Umsätze sollten auf keinen Fall auf ein Geschäftskonto gehören. Es ist wichtig, dass man als Unternehmer klare Trennungen zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen zieht, um einen Überblick über die finanzielle Lage des Unternehmens zu behalten und eventuelle Steuerprobleme zu vermeiden."}},{"@type":"Question","name":"Sind Kontoführungsgebühren Betriebsausgaben?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, Kontoführungsgebühren können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden."}}]}
**Müssen Kapitalgesellschaften zwingend ein Geschäftskonto eröffnen?**Ja, sie sind verpflichtet, ein eigenes Geschäftskonto zu führen. (gemäß § 7 Abs. 2 S. 2 GmbHG)
**Was ist ein Geldtransit?**In der Buchführung bezeichnet der Geldtransit in der Regel eine Umbuchung von einem Konto auf das andere.
**Gehören private Umsätze auf ein Geschäftskonto?**Private Umsätze sollten auf keinen Fall auf ein Geschäftskonto gehören. Es ist wichtig, dass man als Unternehmer klare Trennungen zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen zieht, um einen Überblick über die finanzielle Lage des Unternehmens zu behalten und eventuelle Steuerprobleme zu vermeiden.
**Sind Kontoführungsgebühren Betriebsausgaben?**Ja, Kontoführungsgebühren können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.
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# Mehr als nur Plastik: Warum Firmenkreditkarten ein Must-Have sind!
Source: https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/
Firmenkreditkarten, auch unter Business Kreditkarten bekannt, eignen sich für Unternehmen und Geschäftsleute. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Geschäftskreditkarten, welche wiederum für verschiedene Abrechnungen verwendet werden können.
Mittlerweile statten auch größere Unternehmen ihre Mitarbeiter mit solchen Kreditkarten aus. Welche Business Kreditkarten es mittlerweile gibt, erfährst du in unserem Vergleich.
## Was sind Firmenkreditkarten und wie funktionieren sie?
Bei Firmenkreditkarten handelt es sich um vollwertige Kreditkarten, welche Unternehmen von MasterCard, American Express Business und VISA angeboten werden.
Wie man vom Namen her bereits erkennen kann, bieten sich Firmenkreditkarten ausschließlich für den geschäftlichen Zweck an. Für Unternehmen besteht die Möglichkeit, dass sie ihre Mitarbeiter mit einer Firmenkreditkarte ausstatten.

Die Ausgaben können so durch ein spezielles Management Informationssystem vom Unternehmen kontrolliert werden. Alle Abrechnungen der Firmenkreditkarten erfolgen direkt über das Firmenkonto.
In der Regel handelt es sich bei den Kreditkarten um sogenannte Charge Cards. Die getätigten Ausgaben werden einmal im Monat in Rechnung gestellt, also vom Referenzkonto abgebucht.
Man unterscheidet 2 unterschiedlichen Arten von Firmenkreditkarten:
- **Corporate Cards**
- **Business Cards**
Der Unterschied liegt darin, dass Corporate Cards sich für Selbstständige, [Einzelunternehmen](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) und kleinere Unternehmen eignen, während Business Cards von größeren Unternehmen, Behörden und Non-Profit-Organisationen verwendet werden.
Corporate Cards werden von Unternehmen meistens in einer größeren Stückzahl bestellt, wodurch sich der Anbieter auch zu Verhandlungen im Bereich der unterschiedlichen Konditionen einlässt.
Unternehmen haben hier also die Option, dass sie die Firmenkarten genau ihren Anforderungen und Bedürfnissen anpassen.
## Die besten Firmenkreditkarten im Vergleich
## Worauf sollte beim Kauf von Firmenkreditkarten geachtet werden?
Firmenkreditkarte ist nicht gleich Firmenkreditkarte - sie unterscheiden sich in vielen unterschiedlichen Bereichen. Bevor sich Unternehmen für eine bestimmte Business Kreditkarte entscheiden, kann sich hier ein Vergleich sehr gut anbieten.
Auch ich möchte dich darüber aufklären, worauf du bei deiner Entscheidung nach der geeigneten Business Kreditkarte achten solltest:
### Die Grundkosten
In der Regel fällt bei einer Geschäftskreditkarte **eine jährliche Grundgebühr** an. Das bedeutet, dass sich für jede einzelne Karte gewisse Grundkosten ergeben.
Unternehmen sollten aus diesem Grund bei der Entscheidung auf die Jahresgebühr der Kreditkarten achten.
### Die Einsatzgebühren der Kreditkarten
Neben der jährlichen Grundgebühr fallen bei den meisten Firmenkreditkarten noch viele weitere Gebühren an. Sollte die Kreditkarte zum Beispiel auch im Ausland zum Einsatz kommen, dann können hier **ebenfalls zusätzliche Kosten** anfallen.
Es handelt sich dabei meistens um eine Fremdwährungsgebühr. Wird eine Kreditkarte für den geschäftlichen Zweck angewendet, dann ist es hier umso wichtiger, dass auf geringes Auslandseinsatzentgelt geachtet wird.
Ebenfalls empfiehlt es sich, wenn man sich für Firmenkreditkarten ohne Fremdwährungsgebühren entscheidet. Hohe Reisekosten können somit optimal vermieden werden.
### Sollzinsen und Zahlungsziele
Es gibt einige Firmenkreditkarten für Unternehmen, die die Option bieten, die **Zahlungsziele bis zu 58 Tage **ohne Zinsen zu verlängern. Das bedeutet, dass die Firmenkreditkarte dem Unternehmen ein bestimmtes Zeitfenster bietet, um zu einer bestimmten finanziellen Liquidität zu verhelfen.
Die meisten Firmenkreditkarten bieten den Vorteil, dass sie über sehr niedrige Sollzinsen verfügen.
## Kreditrahmen
Der Kreditrahmen ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Firmenkreditkarte und definiert, **wie viel Geld du mit der Karte ausgeben **kannst. Er wird anhand deiner finanziellen Situation und deiner Kreditwürdigkeit berechnet.
Je höher deine Kreditwürdigkeit ist, desto größer ist in der Regel auch dein Kreditrahmen. Die meisten Firmenkreditkarten vergeben einen Kreditrahmen zwischen 500 und 50.000 Euro.
Bei einigen Anbietern können auch höhere Beträge möglich sein, je nachdem, wie gut deine Bonität ist. Wenn du unsicher bist, was für dich am besten geeignet ist, kann es sich lohnen, verschiedene Angebote genau zu vergleichen oder Rat bei einem Finanzexperten einzuholen.
Selbstständige haben in der Regel eine etwas schlechtere Bonität als festangestellte Arbeitnehmer oder Unternehmer, daher sollten sie besonders darauf achten, welche Konditionen ihnen die verschiedenen Anbieter bieten.
Einige Anbieter bieten spezielle Angebote für Selbstständige an, die es ihnen ermöglichen, den Kreditrahmen flexibler zu gestalten und ihn je nach Bedarf anzupassen. Bevor man sich für eine bestimmte Firmenkarte entscheidet, sollte man unbedingt den Kreditrahmen prüfen.
### Das Versicherungspaket
Es gibt viele Firmenkreditkarten, die auch ein spezielles Versicherungspaket beinhalten. Unterschiedliche Versicherungen können für Business Kreditkarten von großem Vorteil sein.
Wenn du zum Beispiel ein Unternehmen führst, in welchem die Mitarbeiter viel im Ausland unterwegs sind, dann bietet sich hier zum Beispiel **eine Auslandsversicherung** sehr gut an. So profitieren deine Mitarbeiter auch im Ausland von einer Krankenversicherung.
Des Weiteren gibt es auch Firmenkreditkarten, die eine spezielle Einkaufsversicherung anbieten.
### Vollkaskoversicherung beim Mietwagen
Neben dem klassischen Versicherungspaket, welches bereits zuvor genannte wurde, bieten viele Anbieter für Business Kreditkarten ebenso Vollkaskoversicherungen für Mietwagen an.
Das ist besonders interessant, wenn du als Selbstständiger oder deine Mitarbeiter als Unternehmer, im Ausland unterwegs sind. Diese kann dir vor allem im Schadensfall viele Kosten und Ärger ersparen.
Vergleiche verschiedene Angebote und prüfe genau, ob die Firmenkarte eine Vollkaskoversicherung beinhaltet – denn nicht alle Kreditkarten bieten dies an.
### Bonusprogramme und weitere Zusatzleistungen
Eine Vielzahl von Anbietern bieten auch nette Extras in puncto Bonusprogramme (z. B. Miles More) an. So können Mitarbeiter hier **Bonuspunkte sammeln**, die sie dann gegen Prämien oder Rabatte eintauschen können.
Wichtig ist es, dass bereits voraus geregelt wird, wer letztendlich die Bonusmeilen bekommt. Auch sollte sicher gegangen werden, ob die Bonusprogramme keine steuerlichen Folgen haben.
Manche Kreditkarten bieten Mitarbeitern auf Geschäftsreisen zum Beispiel einen kostenlosen VIP-Flughafen Lounge Zugang auf Flughäfen an.
Von diesen Extras können vor allem Mitarbeiter profitieren, doch auch der Geschäftsführer kann sich dank dieser Extras über glückliche und zufriedene Mitarbeiter freuen.
### Google Pay & Apple Pay
Fast nicht mehr wegzudenken sind heutzutage die Zahlungsdienste Google Pay sowie [Apple Pay](https://bloggiraffe.de/wie-bezahle-ich-mit-apple-pay/). Bei Google Pay und Apple Pay handelt es sich um **mobile Bezahlsysteme**, die mittlerweile von vielen Banken unterstützt werden.
Mit diesen Systemen kannst du einfach und schnell per Handy bezahlen, ohne dass du deine Kreditkarte aus der Tasche holen musst (kontaktlos). Auch für Selbstständige können diese Bezahlmethoden ein großer Vorteil sein, denn so sparst du Zeit und bist flexibler unterwegs.
Bei der Auswahl einer passenden Firmenkreditkarte solltest du auf diesen Service achten. Denn leider unterstützen auch heute noch nicht alle Anbieter das kontaktlose Bezahlen per Kreditkarte.
### Management Informationssystem - Managementtool
In den meisten Fällen sind Kreditkarten an einen speziellen Managementtool gebunden. Dies ist vor allem für Großunternehmen ein wichtiger Vorteil, denn somit können sie einen perfekten Überblick über die Spesenabrechnungen bewahren.
Unternehmen können alle Spesen mit den Kreditkarten **gebündelt über ein Firmenkonto** abrechnen und auch über das Online-Banking einsehen.
Dank eines Management Informationssystem haben Unternehmen die Möglichkeit, die Firmenkreditkarten zu managen. Kostenanalysen können erstellt werden und die Ausgaben können ausgewertet werden. Auch wird dank dieses Systems die Buchhaltung um einiges erleichtert.
## Die besten Firmenkreditkarten in unserem Vergleich
Es gibt mittlerweile sehr viele Anbieter, die Unternehmen und auch Solo Selbstständigen spezielle Firmenkreditkarten anbieten.
Nachfolgend habe ich für dich die besten Kreditkarten für Firmen herausgesucht und möchten dich über die Vorteile der einzelnen Firmenkreditkarten aufklären.
### American Express Business Platinum Card
Es handelt sich bei der **[American Express Business Platinum Card*](https://bloggiraffe.de/link/american-express-business-platinum-card/)** um eine sehr leistungsstarke Kreditkarte, die von American Express angeboten wird.
Sie bietet sich sehr gut für Selbstständige an. Diese Business Kreditkarte bietet dir folgende Vorteile:
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### American Express Business Gold Card
Nur leicht unterscheidet sich die **[American Express Business Gold Card](https://bloggiraffe.de/link/american-express-business-gold-card/)**[*](https://bloggiraffe.de/link/american-express-business-gold-card/) von der Platinum Variante.
Die Vorteile, die Mitarbeitern mit einer solchen Business Kreditkarte geboten werden:
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### Miles and More Mastercard Gold Business
Die **[Miles More Gold Business Mastercard*](https://bloggiraffe.de/link/miles-and-more-mastercard-gold-business/)** bietet sich vor allem für Unternehmen gut an, in welchen die Mitarbeiter viel auf Reisen unterwegs sind.
Wie man vom Namen her bereits erkennen kann, kann man mit der Miles and More Gold Firmenkreditkarte Meilen sammeln. Diese Firmenkarte ist bei der Lufthansa bekannt, hier wird sie sozusagen als Standard-Werkzeug verwendet.
Weitere Vorteile, die dir mit einer Miles and More Gold geboten werden:
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### Pliant Visa Platinum Business Kreditkarten
Es handelt sich bei Pliant um einen relativ neuen Anbieter auf dem Markt. Mit der **[Pilant Visa Platinum Business Kreditkarte*](https://bloggiraffe.de/link/pliant-visa-platinum-business/)** wird dir eine digitale Kreditkartenlösung für dein Unternehmen geboten.
Der Anbieter setzt auf unlimitiertes Cashback und darüber hinaus kannst du von einem integrierten Beleg- und Kartenmanagement profitieren.
Weitere Vorteile, die dir diese Business Kreditcard bietet:
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### N26 Mastercard Business Firmenkreditkarte
Eine weitere sehr interessante Credit Card ist die **[N26 Mastercard Business Kreditkarte*](https://bloggiraffe.de/link/n26-mastercard-business-kreditkarte/)**. Beim Anbieter handelt es sich um eine moderne Internetbank.
Die N26 Mastercard liegt dir ebenfalls einige Vorteile zu Füßen, die sich vor allem für Reisende auszahlen.
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### Eurowings Kreditkarte Premium - Business Kreditkarte
Für Vielreisende ist die **[Eurowings Kreditkarte*](https://bloggiraffe.de/link/eurowings-kreditkarte-premium/)** eine hervorragende Option. Es fällt keine Gebühr für Abhebungen an und es wird dir eine niedrige Jahresgebühr angeboten.
Die Vorteile dieser Kreditkarte im Vergleich:
## Geschäftskonten mit Kreditkarte
Ein [Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) mit Kreditkarte ist eine exzellente Wahl für Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler. Mit einem solchen Konto kannst du nicht nur deine Finanzen besser verwalten, sondern auch von vielen Vorteilen profitieren.
Der größte Vorteil einer Kreditkarte mit Geschäftskonto ist natürlich, dass du alles aus eine Hand erhältst und keinen weiteren Anbieter in Anspruch nehmen musst. Außerdem handelt es sich bei solchen Kreditkarten meist um sogenannte “Debitcards”.
Das bedeutet, du kannst mit deiner Business Kreditkarte nur so viel ausgeben, wie auch tatsächlich auf deinem Geschäftskonto zur Verfügung hast.
Debitcards sind die perfekte Alternative für die klassischen Kreditkarten mit Kreditrahmen. Vor allem dann, wenn du als Gründer bzw. Selbstständiger nicht über die Bonität verfügst, um einen höheren Kreditrahmen in Anspruch nehmen zu können.
Ein sehr guter Anbieter für eine Kreditkarte mit Geschäftskonto ist N26. Hier erhältst du das [Geschäftskonto](https://bloggiraffe.de/der-aktuelle-geschaeftskonto-vergleich/) kostenlos zu deiner Kreditkarte.
## Debitcard - was ist das?
Im Gegensatz zu klassischen Kreditkarten wird bei Debitcards das Geld direkt von deinem Geschäftskonto abgebucht. Das hat den Vorteil, dass du immer im Blick hast, wie viel Geld du noch zur Verfügung hast und nicht in Versuchung gerätst, mehr auszugeben als geplant.
Achte allerdings darauf, dass deine Debitcard auch international akzeptiert wird und über ausreichende Sicherheitsfeatures verfügt.
Besonders für Selbstständige kann eine Debitcard eine gute Option sein, um ihre Ausgaben zu kontrollieren und flexibel zu bleiben. Wenn du jedoch regelmäßig größere Beträge ausgibst oder oft im Ausland unterwegs bist, solltest du dich eventuell doch für eine klassische Kreditkarte entscheiden.
Informiere dich am besten eingehend über die verschiedenen Angebote und vergleiche die Vor- und Nachteile.
## Die Vorteile einer Firmenkreditkarte
Der wichtigste Vorteil einer Firmenkreditkarte ist die einfache Trennung von privaten und geschäftlichen Ausgaben sowie natürlich auch eine einfache Zahlungsabwicklung im Ausland.
Doch bietet eine Firmenkreditkarte noch viele weitere positive Aspekte.
### Zusätzliche Liquidität
Der erste Pluspunkt ist hier die **zusätzliche Liquiditä**t, welche von unterschiedlichen Business Cards angeboten wird. Für Unternehmen als auch Selbstständige kann dies einen großen Unterschied in ihrer Finanzplanung machen.
Wenn zum Beispiel Lieferanten mit einer Business Card bezahlt werden, dann muss eine Zahlung erst nach 30 Tagen der Lieferung erfolgen. Jedoch kann man mit den meisten Firmenkreditkarten von einem verlängerten Zahlungsziel profitieren.
So hat man bei vielen Karten zum Beispiel nochmal 30 Tage länger Zeit, um einen bestimmten Zahlungsverkehr durchzuführen.
### Meilen sammeln
Unternehmen, die viel auf Geschäftsreisen müssen, können von diesem Punkt allemal profitieren. Ein großer Vorteil einer Firmenkreditkarte ist mit Sicherheit die kostenfreie Rückvergütung.
Aufgrund dessen, dass man mit Kreditkarten Meilen sammeln kann, sind diese bei Geschäftsleuten sehr beliebt. Es handelt sich bei solch einer Firmenkreditkarte um eine Kreditkarte, mit welcher man pro ausgegebenen Euro eine Meile erhält.
Anschließend kannst du diese dann einfach für Prämienflüge einlösen. Genieße bei der nächsten Reise dann deinen First Class Sitzplatz - mit diesen Business Cards natürlich völlig kostenlos.
Die besten Business Karten, mit welchen du Meilen sammeln kannst:
- [American Express Business Gold*](https://bloggiraffe.de/link/american-express-business-gold-card/)
- [American Express Business Platinum*](https://bloggiraffe.de/link/american-express-business-platinum-card/)
- [Miles and More Gold Business Kreditkarte*](https://bloggiraffe.de/link/miles-and-more-mastercard-gold-business/)
### Geschäftsessen
Geschäftsessen sind heutzutage ein integraler Bestandteil des Geschäftslebens. Ob als Teil eines Meetings oder als Teil einer Veranstaltung, wenn Sie auf Geschäftsessen angewiesen sind, ist die richtige Zahlungsmethode entscheidend. Mit einer Firmenkreditkarte können Selbstständige und Unternehmen viele Vorteile bei Geschäftsessen nutzen.
So können auch bei einem Geschäftsessen Punkte oder Cashback-Boni gesammelt werden. Dies kann den Unternehmen helfen, Einsparungen beim Einkauf von Büromaterialien oder anderen Produkten zu erzielen.
Viele Firmen bieten ihren Mitarbeitern verschiedene Belohnungspunkte an, die sie bei Geschäftsessen sammeln können. Diese Punkte können dann in Geschenkkarten oder andere Prämien umgetauscht werden - eine nette Anerkennung für gute Arbeit!
In jedem Fall ist eine Firmenkreditkarte bei Geschäftsessen eine nützliche Option für Selbstständige und Unternehmen gleichermaßen.
### Kein Bargeld
Wenn du als Selbstständiger oder Unternehmen viel unterwegs bist und oft Ausgaben tätigen musst, kann der Umgang mit Bargeld schnell nervig werden.
Kein lästiges Geldabheben mehr und keine Sorgen um die Sicherheit deiner Bargeldreserven. Stattdessen kannst du bequem und sicher bargeldlos bezahlen. Egal ob Hotelübernachtungen, Restaurantbesuche oder Geschäftsausgaben - alles wird auf der Karte abgerechnet und lässt sich später leicht nachvollziehen.
Auch für deine Buchhaltung bringt das viele Vorteile: Du hast einen genauen Überblick über alle getätigten Ausgaben und kannst sie einfach in deinem Finanzsystem erfassen. Das spart Zeit und Nerven bei der Abrechnung.
## Fazit
Firmenkreditkarten bieten eine einfache und schnelle Art, Zahlungen im Ausland abzuwickeln.
Sie bieten eine Vielzahl an Vorteilen wie Bonusprogramme und Versicherungen auf Reisen. Auch die Abrechnung und die Buchhaltung werden vereinfacht. Dank der Kreditkarte ist man für alle Eventualitäten vorbereitet.
Mit einer Firmenkreditkarte können Unternehmen und Selbstständige ihr Geschäft optimieren und Zeit und Geld sparen.
Nicht nur, dass man sich damit ein Reiseguthaben sichern kann, man kann mit einer Firmenkreditkarte auch von einem Flughafen Lounge Zugang profitieren, in dem man einen umfangreichen Business Travel Service erhält.
## FAQ
{"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","@id":"https://bloggiraffe.de/firmenkreditkarten/","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Welche Leistungen sollten Geschäftskreditkarten beinhalten? ","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Geschäftskreditkarten sollten Belohnungen / Bonusprogramme bieten, flexible Zahlungsoptionen haben, Zusatzleistungen im Ausland, ein gutes Ausgabenmanagement-Tool bereitstellen und sicher sein."}},{"@type":"Question","name":"Kann ich die Firmenkreditkarte auch für Einkäufe benutzen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Klar! Die Firmenkreditkarte ist schließlich dazu da, um Ausgaben im Namen des Unternehmens zu tätigen. Wenn du also Einkäufe für das Unternehmen erledigen musst, dann kannst du die Kreditkarte dafür nutzen. Das ist sogar eine der Hauptfunktionen der Karte."}},{"@type":"Question","name":"Was ist der Unterschied zwischen einer Debit Card und Prepaid Card (Kreditkarte)?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Eine Debitkarte ist direkt mit deinem Bankkonto verbunden. Das bedeutet, dass du nur Geld ausgeben kannst, das sich bereits auf deinem Konto befindet. Eine Prepaid-Kreditkarte hingegen funktioniert anders. Du lädst Geld auf die Karte und kannst es dann ausgeben. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, musst du die Karte erneut aufladen."}},{"@type":"Question","name":"Wann erhalte ich die Kreditkartenabrechnung?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Normalerweise solltest du deine Abrechnung einmal im Monat erhalten. Das genaue Datum hängt jedoch von deinem Kreditkartenanbieter ab. Es kann sein, dass du sie am Anfang des Monats bekommst oder erst gegen Ende. Wenn du dir unsicher bist, solltest du einfach mal bei deinem Anbieter nachfragen."}}]}
**Welche Leistungen sollten Geschäftskreditkarten beinhalten?** Geschäftskreditkarten sollten Belohnungen / Bonusprogramme bieten, flexible Zahlungsoptionen haben, Zusatzleistungen im Ausland, ein gutes Ausgabenmanagement-Tool bereitstellen und sicher sein.
**Kann ich die Firmenkreditkarte auch für Einkäufe benutzen?**Klar! Die Firmenkreditkarte ist schließlich dazu da, um Ausgaben im Namen des Unternehmens zu tätigen. Wenn du also Einkäufe für das Unternehmen erledigen musst, dann kannst du die Kreditkarte dafür nutzen. Das ist sogar eine der Hauptfunktionen der Karte.
**Was ist der Unterschied zwischen einer Debit Card und Prepaid Card (Kreditkarte)?**Eine Debitkarte ist direkt mit deinem Bankkonto verbunden. Das bedeutet, dass du nur Geld ausgeben kannst, das sich bereits auf deinem Konto befindet. Eine Prepaid-Kreditkarte hingegen funktioniert anders. Du lädst Geld auf die Karte und kannst es dann ausgeben. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, musst du die Karte erneut aufladen.
**Wann erhalte ich die Kreditkartenabrechnung?**Normalerweise solltest du deine Abrechnung einmal im Monat erhalten. Das genaue Datum hängt jedoch von deinem Kreditkartenanbieter ab. Es kann sein, dass du sie am Anfang des Monats bekommst oder erst gegen Ende. Wenn du dir unsicher bist, solltest du einfach mal bei deinem Anbieter nachfragen.
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# Scheinselbstständigkeit - Wenn die Selbstständigkeit zur Falle wird!
Source: https://bloggiraffe.de/scheinselbststaendigkeit/
Als Selbstständiger und vor allem als Gründer, kann es dir schnell passieren, dass deine selbstständige Tätigkeit als Scheinselbstständig eingeordnet wird. Vor allem Freelancer und freiberuflich tätige sind häufig davon betroffen.
Doch was bedeutet die Scheinselbstständigkeit überhaupt?
In meinem Blogpost möchte ich Licht ins Dunkel bringen und dir erklären, wann man als Scheinselbstständiger gilt und welche rechtlichen Konsequenzen und finanzielle Risiken das haben kann.
## Was ist Scheinselbstständigkeit im Arbeitsrecht?
Als Selbstständiger hast du vermutlich schon von der Scheinselbstständigkeit gehört. Aber weißt du auch, was genau dahintersteckt?
Kurz gesagt handelt es sich um eine Form der Beschäftigung, bei der ein Arbeitnehmer wie ein Selbstständiger arbeitet, jedoch nicht die volle Kontrolle über seine Arbeit und sein Unternehmen hat.
Das heißt, er ist in Wirklichkeit abhängig beschäftigt, obwohl er als Selbstständiger gilt!
Im Sozialgesetzbuch V (SGV) wird die Scheinselbstständigkeit in § 7a definiert.
Demnach gilt eine Person als scheinselbstständig, wenn sie zwar formal als Selbstständige tätig ist, jedoch in Wirklichkeit wie ein Arbeitnehmer arbeitet. Dabei sind verschiedene Kriterien zu beachten, wie zum Beispiel die Weisungsgebundenheit oder die Eingliederung in den Betrieb des Auftraggebers.
Wer als Scheinselbstständiger eingestuft wird, hat keine Ansprüche auf Arbeitslosengeld oder Rentenversicherung und muss hohe Strafen befürchten.
Deshalb ist es wichtig, dass du dich vorab gut informierst und sicherstellst, dass deine Selbstständigkeit auch wirklich rechtlich korrekt ist.

## Welche Kriterien müssen für eine Scheinselbstständigkeit erfüllt sein?
Im Grunde bist du immer dann **Scheinselbstständig**, wenn du nicht mehr die volle Macht über deine Selbstständigkeit hast und dein Arbeitgeber dich für **Weisungsgebunden** hält!
Das heißt, du bist nicht mehr in der Lage, als Arbeitnehmer zu bestimmen, **wann**, **wo** und **wie** du deine Leistung erbringst.
Was aber nicht heißt, dass du in der Selbstständigkeit keine Abgabefristen einzuhalten hast. Wie du dir jedoch deine **Arbeitszeit** einteilst, geht deinen Auftraggeber, salopp gesagt, nichts an.
Zudem kann eine Scheinselbstständigkeit erfolgen, wenn du über einen sehr langen Zeitraum für einen **gewissen** **Auftraggeber** tätig bist und dein **Haupteinkommen** über diesen erfolgt!
Außerdem kann die Scheinselbstständigkeit in Kraft treten, wenn du deinem Auftraggeber gegenüber gewisse **Verpflichtungen** hast! Das heißt, du musst deinen Urlaub mit festangestellten Kollegen absprechen, besitzt eine E-Mail über diesen Betrieb oder hast einen firmeneigenen Computer. All das können Indizien dafür sein!
Ein weiterer Punkt der vollen Selbstständigkeit ist die freie Auswahl deiner **Aufträge**! Du allein bestimmst, welchen Auftrag du annimmst und ablehnst! Wenn das in deiner Tätigkeit nicht der Fall ist, könnte das einen weiteren Indiz für eine Scheinselbständigkeit darstellen!
Bist du im **Urlaub** oder **krank**, kannst du dich als Selbstständiger durch deine Arbeitskraft vertreten lassen - falls eigene Mitarbeiter vorhanden sind. Wenn du [Einzelunternehmer](https://bloggiraffe.de/einzelunternehmen/) bist, kannst du deine Arbeit natürlich erst fortsetzen, wenn es dir wieder besser geht!
Auch der **Stundensatz** spielt in der Selbstständigkeit eine bedeutende Rolle! Selbstständige verdienen in ihrer Tätigkeit oft deutlich mehr als Angestellte! Solltest du für deine Leistung oder Beschäftigung also gleich viel wie ein Angestellter verdienen, könnte das den Verdacht eines “Arbeitnehmers” erhärten.
Die Scheinselbstständigkeit kannst du vor allem auch dann umgehen, wenn du eigene **Geschäftsräume **besitzt (Büro), eine Webseite hast, ein Firmenschild oder auch Briefpapier mit deinem Firmennamen. Diese Merkmale werten einen **echten** Unternehmer auf!
**Wichtig**:
Nicht alle genannten Kriterien sprechen direkt für eine Scheinselbstständigkeit.
Es muss immer der Einzelfall betrachtet und der Rahmen für die Selbstständigkeit geprüft werden!
Wichtig für die **Behörde und/oder das Gesetz ** ist nur, dass du über ein professionelles, **unternehmerisches** **Profil** verfügst und deine Tätigkeiten frei ausüben kannst!
## Wieso sind häufig Freelancer / freie Mitarbeiter (Freiberufler) betroffen?
Als Freelancer oder freier Mitarbeiter bist du oft auf unterschiedliche Auftraggeber angewiesen, um deine Einkünfte zu generieren. Dabei kann es passieren, dass du in eine Scheinselbstständigkeit gerätst, ohne es zu merken.
Das liegt daran, dass du als Freiberufler oft ähnlich wie ein Angestellter arbeitest, aber trotzdem selbstständig bist. Wenn du jedoch hauptsächlich für einen Auftraggeber tätig bist und von diesem abhängig bist, kann das als Indiz für eine Scheinselbstständigkeit gewertet werden.
Auch wenn du als Freelancer selbstbestimmt arbeiten möchtest, kann es vorkommen, dass dein Auftraggeber dir Vorgaben macht und dich wie einen Angestellten behandelt. So kann es sein, dass du an festen Arbeitszeiten gebunden bist oder nur für einen bestimmten Zeitraum beschäftigt wirst.
Diese Umstände können dazu führen, dass du als scheinselbstständig eingestuft wirst.
Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Scheinselbstständigkeit rechtliche Konsequenzen haben kann. So können hohe Nachzahlungen von Sozialabgaben und Steuern drohen.
Daher solltest du immer darauf achten, dass deine Tätigkeit als Freelancer und/oder Freiberufler nicht den Kriterien einer Scheinselbstständigkeit entspricht und dich im Zweifelsfall beraten lassen.
## Worauf muss der Auftragnehmer und Auftraggeber achten?
Wenn es zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber zu einer Zusammenarbeit kommt, ist es sehr wichtig diese Zusammenarbeit vertraglich festzulegen!
### Das müssen Auftragnehmer und Auftraggeber wissen!
Als Selbstständiger solltest du immer darauf achten, unter welchen Bedingungen ein bestimmter Job angenommen wird.

Folgende Anzeichen sollten bei einer Zusammenarbeit vermieden werden:
- Der Auftraggeber gibt Anweisungen oder Forderungen bezüglich der Art und Weise, wie die Arbeit erledigt werden soll;
- Der Auftragnehmer arbeitet regelmäßig für den gleichen Kunden;
- Der Kunde stellt alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung;
- Der Kunde bestimmt das Entgelt für den Dienst;
- Der Kunde behandelt den Auftragnehmer genauso wie andere angestellte Mitarbeiter.
## Welche Folgen und welches Risiko gehen Scheinselbstständige ein?
Wird bei dir eine Scheinselbstständigkeit festgestellt, kann das gravierende Folgen für dich und deinen Auftraggeber haben!
Diese machen sich besonders in deiner **Renten - und Krankenversicherung** bemerkbar. Es kann außerdem zu **steuerrechtlichen Komplikationen **kommen, da die Einnahmen von Selbstständigen und Arbeitnehmern oft unterschiedlich besteuert werden.
Aber das größte und eigentliche Problem ist, dass eine bereits festgestellte Scheinselbstständigkeit nur noch als **Angestellten-Tätigkei**t fortgesetzt werden kann!
Das heißt für die jeweilige Person, dass sie sich entweder von ihren **Aufträgen** oder von ihrer **Selbstständigkeit** verabschieden muss!
Zudem kommen natürlich hohe **finanzielle Belastungen** auf Scheinselbstständige zu!
**Folgen einer Scheinselbstständigkeit im Überblick: **
- Dein Status als Selbstständiger wird nicht weiter anerkannt
- Du musst Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen
(Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung)
- Lohnsteuer und Umsatzsteuer müssen nachgezahlt werden
- Gerichtsverhandlung mit Anklage zur Steuerhinterziehung

## Wie wird die Scheinselbstständigkeit geprüft?
Die Prüfung der Scheinselbstständigkeit wird in der Regel von der Deutschen Rentenversicherung in Auftrag gegeben!
Unterschiedliche und zufällig ausgewählte Selbstständige erhalten dann einen Fragebogen anhand der obigen Kritikern und füllen diesen aus.
Die **Zollverwaltung** kann dann im Rahmen einer Bekämpfung von Schwarzarbeit eine Scheinselbstständigkeit prüfen und feststellen! Wenn sich der Verdacht bestätigt, enden diese Fälle meist vor Gericht.
Natürlich kann man als Selbstständiger auch selbst den Verdacht auf eine Scheinselbstständigkeit äußern und prüfen lassen. Allerdings geht das nur, wenn die Rentenversicherung nicht schon selbst tätig geworden ist.
In diesem Fall kann es durchaus Sinn machen, sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen, der ebenfalls auch Verträge zwischen dir und deinem Auftraggeber prüfen kann.
### Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung
Die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung ist eine unabhängige Institution, die dir dabei helfen kann, deine Beschäftigungssituation zu klären. Du kannst dich an sie wenden, wenn es Unklarheiten bezüglich deiner Selbstständigkeit gibt.
Die Clearingstelle prüft im Anschluss dein Arbeitsverhältnis und entscheidet, ob du tatsächlich selbstständig oder doch arbeitnehmerähnlich beschäftigt bist.
Es ist ratsam, sich frühzeitig an die Clearingstelle zu wenden, um möglichen rechtlichen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen. Falls du bereits als scheinselbstständig eingestuft wurdest, bietet dir die Clearingstelle auch Unterstützung bei der Umstellung auf ein reguläres Arbeitsverhältnis oder einer Klärung mit deinem Arbeitgeber.
Insgesamt ist es also wichtig, sich bewusst mit seiner Beschäftigungssituation auseinanderzusetzen und gegebenenfalls Hilfe von der Clearingstelle in Anspruch zu nehmen.
So kannst du sicherstellen, dass deine Selbstständigkeit nicht ungewollt zur Scheinselbstständigkeit wird.
## Wie kann man Scheinselbstständigkeit vermeiden?
Bereits mit der Gründung und dem Start deiner selbstständigen Tätigkeit, kannst du einiges tun, um eine Scheinselbstständigkeit zu vermeiden.
Das klappt am besten mit einem [Businessplan](https://bloggiraffe.de/businessplan/)! Befasse dich mit allen Aspekten deines Vorhabens und nutze professionelle Checklisten, um deine unternehmerische Tätigkeit zu prüfen und möglichst echt aussehen zu lassen!
### Checkliste
| **Selbstständiges Arbeiten ** | **Scheinselbstständiges Arbeiten ** |
| ------------------------------ | ------------------------------------ |
| - ich arbeite in meinem Büro für meine Kunden! | - ich arbeite von / mit einer Firma aus! |
| - ich zeige MICH und meine gewinnbringende Strategie! | - Ich nutze wenig bis kein eigenes Marketing! |
| - ich habe einen guten Kundenstamm und halte diesen! | - ich arbeite hauptsächlich mit einem Kunden zusammen! |
| - ich habe deutlich höhere Stundensätze als Angestellte! | - mein Stundensatz ist ähnlich hoch wie der von Angestellten! |
| - ich weiß, wie man rechtsgültige Angebote erstellt! | - ich kenne wenig bis keine rechtlichen Bedingungen! |
| - Ich halte meine Leistungen vertraglich fest! | - ich arbeite ohne einen Vertrag! |
| - ich arbeite zu 100 % frei! | - ich habe vorgegebene Arbeitszeiten! |
| - ich habe Personal, welches auch für mich arbeiten kann! | - nur ich darf Leistungen für Kunden vollbringen! |
## Die 10 größtem Probleme von Scheinselbstständigen
In der nachfolgenden Übersicht möchte ich dir zum Abschluss nochmals aufzeigen, welche Probleme und Hürden auf dich zukommen können, wenn du das Risiko einer Scheinselbstständigkeit eingehen solltest.
- Mögliche rechtliche Konsequenzen bei Scheinselbstständigkeit, wie Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern sowie mögliche Strafen.
- Schlechtes Image und Rufschädigung durch den Vorwurf der Scheinselbstständigkeit.
- Verlust von Kunden und Aufträgen aufgrund fehlender Sozialleistungen und Absicherung für die Mitarbeiter.
- Mangelnde Planungssicherheit, da man jederzeit mit einer Prüfung durch die Behörden rechnen muss.
- Schwierigkeiten bei der Beantragung von Krediten oder Fördermitteln aufgrund des Verdachts der Scheinselbstständigkeit.
- Hohe Kosten für Anwälte und Berater, um sich gegen Vorwürfe der Scheinselbstständigkeit zu verteidigen.
- Einschränkungen in der Arbeitsweise und -flexibilität, da bestimmte Vorschriften eingehalten werden müssen, um nicht als scheinselbstständig zu gelten.
- Unzufriedenheit unter Mitarbeitern, die sich benachteiligt fühlen, wenn sie als Selbstständige arbeiten müssen und dadurch keine Sozialleistungen erhalten.
- Schwierigkeiten bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter aufgrund des schlechten Rufs als potenzieller Arbeitgeber mit scheinselbstständigen Mitarbeitern.
- Mögliche Probleme mit dem Finanzamt oder anderen Behörden im Falle einer Betriebsprüfung oder Ermittlung wegen Scheinselbstständigkeit.
## Wie kann ich mich als Auftraggeber gegen Scheinselbstständige schützen?
Als Auftraggeber solltest du dich vor einer Beschäftigung mit einem Scheinselbstständigen schützen, um mögliche rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Eine Möglichkeit ist es, sich bei der Sozialversicherung (Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung) zu informieren und zu prüfen, ob die Person als Selbstständiger oder Angestellter eingestuft wird.
Auch ein Blick auf die Vertragsbedingungen kann helfen. Wenn der Vertrag ausschließlich eine Arbeitnehmer-Tätigkeit beschreibt und der Selbstständige keine eigenen Arbeitsmittel verwendet, spricht dies für eine Scheinselbstständigkeit.
Ein weiterer Schutzmechanismus ist eine sorgfältige Auswahl des Selbstständige!
Recherchiere als Auftraggeber im Vorfeld gründlich die Referenzen des Auftragnehmers und spreche ihn gezielt mit Fragen zur Selbständigkeit und zum Unternehmen an.
Beachte zudem die Kriterien der Selbständigkeit, wie z.B. das Tragen von unternehmerischen Risiken oder die freie Gestaltung der Arbeitszeit.
Es ist wichtig, dass Auftraggeber sich nicht nur über die Leistung des Selbständigen Gedanken machen, sondern auch über dessen rechtlichen Status.
Eine falsche Einstufung kann nicht nur finanzielle Folgen haben, sondern auch den Ruf des Unternehmens schädigen.
## Fazit
Als angehender **Selbstständiger in Deutschland** solltest du dich unbedingt mit dem Thema Scheinselbstständigkeit auseinandersetzen, um rechtlichen und steuerlichen Problemen aus dem Weg zu gehen.
Es ist ratsam, sich mehrere Kunden oder Auftraggeber zu sichern, um eine Abhängigkeit von nur einem Auftraggeber zu vermeiden und somit nicht als Scheinselbstständiger eingestuft zu werden.
Informiere dich intensiv über dieses Thema, um nicht unvorbereitet in eine Falle zu tappen. Lass dich nicht von Unwissenheit überwältigen und sorge selbst für eine sichere und erfolgreiche Selbstständigkeit.
## FAQ
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**Was ist ein scheinselbstständiger?**Ein Scheinselbstständiger ist jemand, der eigentlich wie ein Arbeitnehmer arbeitet, aber formal als Selbstständiger gilt.
**Was ist eine abhängige Beschäftigung?**Eine abhängige Beschäftigung ist im Grunde genommen eine Arbeitnehmer-Tätigkeit, bei der du als Angestellter in einem Unternehmen beschäftigt bist.
**Welchen Schutz haben Freelancer / Freiberufler vor Scheinselbstständigkeit?**Du solltest sicherstellen, dass dein Arbeitsverhältnis klar und eindeutig definiert ist. Das bedeutet, dass du einen schriftlichen Vertrag mit deinem Auftraggeber haben solltest, der genau festlegt, was deine Aufgaben sind und wie viel du dafür bezahlt wirst. Es ist auch wichtig zu betonen, dass du als Freelancer selbstständig arbeitest und nicht in die Arbeitsabläufe des Unternehmens eingebunden bist.
**Wie können Rechtsanwälte bei der Scheinselbstständigkeit helfen? **Sie können dir dabei helfen, den Status deiner Beschäftigung zu klären. Wenn du der Meinung bist, dass du als Scheinselbstständiger arbeitest und nicht als regulärer Angestellter behandelt wirst, kann ein Anwalt dir dabei helfen, deine Situation zu überprüfen und festzustellen, ob du tatsächlich scheinselbstständig bist.
**Muss ich als Auftraggeber die Scheinselbstständigkeit prüfen?**Klar, du solltest auf jeden Fall die Scheinselbstständigkeit prüfen! Denn wenn du als Auftraggeber eine Person beschäftigst, die eigentlich als Scheinselbstständige tätig ist, kann das für dich teuer werden. Du musst dann nämlich Sozialversicherungsbeiträge und Steuern nachzahlen, die du eigentlich hättest abführen müssen. Außerdem drohen dir Bußgelder und sogar strafrechtliche Konsequenzen.
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# Von zu Hause nebenbei Geld verdienen: 13 clevere Möglichkeiten!
Source: https://bloggiraffe.de/von-zu-hause-nebenbei-geld-verdienen/
**Geld verdienen nebenbei zu Hause:** Eine Traum, der für viele Menschen eine echte Option wäre und zudem dazu noch so verlockend sein kann!
Die Digitalisierung macht es möglich! Leute wie du und ich brauchten lediglich eine Internetverbindung, um diese Möglichkeit in Anspruch nehmen zu können.
Aber welche Vor- & Nachteile gibt es für solch eine Heimarbeit? Ist diese Option sinnvoll für dich und vor allem, welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, um mit der Heimarbeit starten zu können?
**Ist da was für dich dabei?**
All diese Fragen werde ich dir in diesem Artikel beantworten! Außerdem erhältst du einen tollen Überblick über zahlreiche Möglichkeiten und Anbieter, um mit der Heimarbeit von zu Hause aus Geld verdienen zu können.
## Was ist überhaupt eine Nebenbeschäftigung und was bedeutet die Heimarbeit Jobs?
Alle Personen, die in Deutschland **neben** ihrem **regulären** Beruf als Angestellter oder Beamter eine berufliche Tätigkeit ausüben, sind nebenberuflich tätig.
**Besonders wichtig!** Deine Nebentätigkeit - also das Geld verdienen von zu Hause, darf deinen Hauptjob nicht beeinträchtigen.
Zudem darfst du in deiner Nebentätigkeit nicht über 10 Stunden in der Woche arbeiten.
Diese Regel gilt für jeden, der Vollbeschäftigt ist. Wenn du also Teilzeit beschäftigt bist, gelten andere Regelungen und die 10-Stunden-Regel ist hinfällig.
Für eine Nebentätigkeit als Vollzeitbeschäftigter solltest du dir auch immer gleich die Erlaubnis von deinem Arbeitgeber einholen.
## Die Vor- und Nachteile: Geld verdienen nebenbei zu Hause
Nachfolgend nenne ich dir einige gute Gründe (Vorteile) für die Heimarbeit und das Geld verdienen von zu Hause sowie natürlich auch Gründe, die gegen eine Heimarbeit dieser Art sprechen können.
### Vorteile:
- Du kannst **selber** **auswählen**, welche Tätigkeit du anbieten oder ausführen möchtest. Du musst nicht mehr/nur die lästigen Aufgaben erledigen, die dein Chef dir vorgibt! Du kannst dich auf das fokussieren, was dir Spaß macht.
- Deutlich **mehr** **Ruhe** vor lästigen Arbeitskollegen! Denn du arbeitest nur für dich in deinem Nebenjob und keiner kann dir ständig über die Schulter schauen. Somit entsteht auch weniger Stress und du bist meist konzentrierter bei der Sache.
- Du bist **weniger** **krank,** da du in deinen eigenen vier Wänden geschützter bist und dich niemand anstecken kann. So schützt du natürlich auch andere bei einer Ansteckung, was gleich doppelt gut ist.
- Du sparst dir den **Fahrweg** und **Kosten für **in die Arbeit oder ins Büro, denn du umgehst Staus, überfüllte Straßen oder öffentliche Verkehrsmittel. Doppelter Vorteil: Du kannst die Zeit, die du normalerweise im Auto oder Bus verbringst, direkt zum Arbeiten nutzen.
- Du kannst die Arbeit mit dem **Haushalt, der Familie sowie den Kindern** verbinden, indem du dir einen Plan machst und dich zeitlich gut einteilst. So kannst du beispielsweise Wäsche waschen und in dieser Zeit To-Dos abarbeiten. Mega, oder?
### Nachteile:
- Deine **Selbstdisziplin** wird auf die Probe gestellt. Denn auch Zuhause lenken uns einige Sachen ab! Dein Fernseher, der dich dazu verleitet, deine Lieblingsserie zu schauen oder das Handy, dass dir die Zeit raubt.All das erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin, aber mit Erfolg kommt auch der Stolz!
- Der wohl größte Punkt der Selbstständigkeit ist das **unregelmäßige** **Einkommen**! Viele Angestellte raten daher von diesem Weg ab. Aber diese Entscheidung triffst ganz alleine du!Entscheidest du dich für diesen Weg, brauchst du tendenziell mehr Rücklagen, da nicht immer ein Auftrag auf dich wartet und somit Geld auch mal ausbleiben kann!
## Warum und für wen ist die Heimarbeit sinnvoll?
Grundsätzlich ist dieser Weg für jeden Menschen möglich, der seine finanzielle Situation verbessern oder ein Unternehmen gründen möchte.
**Du bist Teilzeit aktiv und suchst eine weitere Einnahmequelle, dann wäre diese Option etwas für dich! **
Aber auch wenn du Vollzeit tätig bist und zusätzlich noch nach Einnahmequellen suchst, um beispielsweise dein Einkommen aufbessern zu wollen, dann wärst diese Methode ebenfalls etwas für dich.
Du bist auf der Suche nach etwas ganz **Neuem**? Möchtest endlich dein Angestelltenverhältnis hinter dir lassen und **freier** im Business sein?
Dann überlege dir, was du machen möchtest, was dir Spaß macht und wo du gute Verdienstchancen hast.
Denn in vielen freien Tätigkeiten kannst du mehr Geld verdienen als im Angestellten-Job.
Eine berufliche Ausbildung ist nicht immer die **Voraussetzung**, um nebenberuflich arbeiten zu können. Auch als **Quereinsteiger** sind viele Berufe möglich und bieten dir ausreichend zum Leben.
**Aber**: Deine Qualifikationen machen sich in manchen Jobs bemerkbar. So solltest du in Online-Berufen ein grundsätzliches technisches Wissen mitbringen!
## Welche Voraussetzungen gibt es für das Geld verdienen nebenbei zu Hause?
Die Voraussetzungen, um von zu Hause nebenbei Geld verdienen zu können, sind so gering, dass diese jeder erfüllen und somit mit der Heimarbeit starten kann.
Du benötigst lediglich einen einigermaßen gescheiten PC / Laptop sowie natürlich einen Internetzugang.
Du brauchst nicht zwingend eine Qualifikation als Heimarbeiter und kannst dir wenn notwendig die Digitalisierung zunutze machen und dich gegebenenfalls online weiterbilden.
Bei einigen Heimarbeiten musst du dich außerdem zunächst auf diversen Portalen anmelden, welche dir die Anbieter zur Verfügung stellen, z. B. bei Online-Umfragen.
## Von Zuhause aus Geld verdienen: Top 13 Möglichkeiten
Wie und womit du nun am besten Geld verdienst, kann natürlich **unterschiedlich** aussehen.
Zunächst solltest du dich darüber **informieren**, wie dein **Start** in diese Heimarbeit aussieht! Am besten natürlich **seriös**!
**Fehlen Beschreibungen, zahlst du vorab Geld oder fehlt der Kundenservice, dann halte dich lieber davon fern!**
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### 1. Online-Umfragen

An **Online-Umfragen** teilnehmen: Eine beliebte Methode für das Arbeiten von Zuhause aus. Für Online-Umfragen erstellst du ein Profil beim jeweiligen Anbieter und nimmst an unterschiedlichen Umfragen teil.
Deine Aufgabe in der Umfrage ist es, deine Meinung zu verschiedenen Themen abzugeben. Klingt doch gut, oder? Denn es gibt viele Unternehmen, die zum Start eines Auftrages viele **Meinungen** einholen wollen! Aber auch **einzelne Auftraggeber** schalten immer wieder eine Umfrage zu gewissen Themen frei.
Warum? Sie möchten die eigene **Zielgruppe** besser einschätzen und ihre Produkte somit anpassen. Der Vorteil: Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse für diese Umfragen, deine Meinung zählt!
Wichtig ist natürlich die Bewertung, um Ergebnisse zu erzielen. Die Bezahlung ist hierbei sehr individuell und kann nicht wirklich festgelegt werden.
Mal springen 400 Euro monatlich dabei herum, mal nur wenige Euros. Das Thema interessiert dich?
Dann findest du hier [entsprechende Anbieter für Online-Umfragen](https://bloggiraffe.de/umfragen-geld-verdienen/).
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### 2. Texter

Als Texter **verfasst** du Texte für Webseiten, schreibst Artikel für Blogs oder erhältst deinen Auftrag von Online-Shops.
Als Texter musst du immer wieder ausgiebig recherchieren und dich über passende Themen informieren, um genug Wissen zu haben, damit du entsprechende [Texte schreiben](https://bloggiraffe.de/texte-schreiben/) kannst.
Wäre das etwas für dich?
Der Verdienst wird hierbei entweder pro Wort oder auch vorher vereinbarte Pauschalen.
Um an erste Textaufträge zu gelangen, kann ich dir Portale wie z. B. [Content.de*](https://bloggiraffe.de/contentde/) empfehlen.
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### 3. Produkttester

Wie der Name es schon sagt, testest du als Produkttester unterschiedliche Produkte und wertest diese aus. Sehr beliebt sind vor allem Technik-Produkte!
So können Unternehmen herausfinden, ob ihr Produkt für den Markt geeignet ist oder ob es Mängel gibt.
Für dich als Produkttester gibt es viele verschiedene Branchen. So beispielsweise kosmetische Waren, Technik-Produkte, Spielzeuge und viele mehr.
Du testest das jeweilige Produkt und gibst über einen Auswertungsbogen deine Meinung ab!
In den allermeisten Fällen kannst du das Produkt nach dem Test behalten. Dafür fällt jedoch die Bezahlung eher gering aus.
Bei **Testerheld, Meinungsort, Swagbucks **und anderen Plattformen kannst du durchstarten.
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### 4. Virtuelle Assistenz

Du telefonierst gerne, bist organisiert und strukturiert? Dann wäre diese Tätigkeit doch etwas für dich.
Das Tolle daran: Du kannst für viele Auftraggeber tätig sein, die dir Geld einbringen. Du erledigt dabei vor allem Background-Aufgaben, während deine Auftraggeber sich auf das Kerngeschäft konzentrieren können.
Eine kaufmännische Ausbildung ist hierbei ein Pluspunkt und könnte von dir verlangt werden. Der Verdienst wird meist nach Stunden abgerechnet.
Der Vorteil hier ist: Du kannst in ganz vielfältigen Bereichen arbeiten, möchtest du nicht nur in dieser einen Sache tätig sein, dann biete unbedingt mehr an!
**Tipp**: Je mehr du anbietest, je größer die Chance auf viele Kunden und mehr Gehalt.
Du interessierst dich für die virtuelle Assistenz: Dann schau mal bei **eAssistentin.de,**** Fernarbeit.net, My VPA** oder ähnlichen Plattformen vorbei.
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### 5. Grafikdesigner

Als Grafikdesigner erstellst du Logos, Bilder, visuelle Elemente und andere Designs. Diese Grafiken nutzen Unternehmen in vielen Fällen für Werbung, Webseiten oder Beiträge, z.B. auf einem Blog.
Für deine Aufträge tauschst du dich regelmäßig mit deinem Kunden aus, um Designs anzupassen oder wünschenswerte zu kreieren. Eine Ausbildung als Grafikdesigner ist vorn Vorteil, jedoch kein Muss!
Auch als Quereinsteiger kannst du gute Ergebnisse abliefern! Je mehr Referenzen und Erfahrung du vorweisen kannst, desto mehr Stundenlohn kannst du natürlich verlangen. So sind als Grafikdesigner locker Stundensätze von bis zu 60 € oder mehr möglich.
**Tipp:** Eine eigene Webseite lohnt sich als Grafikdesigner sehr! Präsentiere deine Designs auf deiner Seite, um bei möglichen Auftraggebern Impulse zu setzen.
Außerdem kannst du dich auch auf Plattformen wie **Twago, Upwork.com, Mylittlejob.de, 99designs.de **registrieren.
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### 6. Influencer

Eine Tätigkeit, die für viele in der heutigen Zeit der „**Traumjob schlechthin wäre**“! Klingt meist super einfach, ist aber eine große Herausforderung! Als Influencer musst du dich auf den sozialen Medien beweisen und an Reichweite aufbauen.
Aber mit Reichweite ist es nicht immer getan! Biete deinen Follower Mehrwert auf deinen Kanälen, indem du ihnen coolen Content präsentierst. Das ist nicht leicht, denn die Konkurrenz ist groß und der Inhalt oft derselbe.
Zudem benötigst du als Influencer passende Partner, die dich dafür bezahlen, dass du für sie auf deinen Kanälen Werbung macht. Eine gute Mischung aus Reichweite und Mehrwert ist das A und O als Influencer.
Die Spanne ist super unterschiedlich, wenn du aber regelmäßig Werbung schaltest und interessante Produkte wirbst, dann kann dieser Job eine enorme Einnahmequelle sein!
**Instagram und TikTok** sind die Nummer 1 Anbieter hierfür.
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### 7. Blogger

Bloggen ist eine beliebte Form, um Zuhause Geld zu verdienen. Du startest deinen eigenen Blog im Internet und füllst diesen mit interessanten und lehrreichen Artikeln.
Am besten suchst du dir ein Thema aus, was dir einen richtigen Mehrwert bietet. Ein Thema, welches dir sehr am Herzen liegt und zudem man viel erzählen kann.
Aber was interessiert die Leser?
Das solltest du natürlich vorab herausfinden und spannend vermarkten. So erzielst du immer weiter an Reichweite und steigerst deine Einnahmen. Für den Start brauchst du viel Zeit und Arbeit, um deine Reichweite aufzubauen.
Aber es lohnt sich, denn wenn du dabei bleibst, kannst du einiges verdienen und das sogar passiv.
**Tipp**: Schalte für den Anfang viel Werbung und mach auf deinen Blog aufmerksam!
Meine absolute Lieblingssoftware zum Bloggen ist [wordpress.org](https://wordpress.org/).
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### 8. Online-Händler

Wie der Name es schon sagt, verkaufst du Produkte online in deinem Onlineshop. Für den Start machen das viele über die bekannte App **Ebay** oder Ebay Kleinanzeigen. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Plattformen.
Für die Zukunft kann es sich sehr lohnen, eigene Produkte zu entwickeln und diese im eigenen Onlineshop zu verkaufen. Das kann Schmuck, Kleidung, z.B. selber genähtes oder andere Gegenstände sein.
Dafür brauchst du vorab keinerlei Wissen oder einen Abschluss. Für eigene Produkte solltest du kreativ sein und Produktion Kenntnisse haben - diese eignest du dir aber auch schnell an.
Je nach Ware und Qualität kannst du mehr oder weniger verdienen. Du kannst dich bei **Amazon, Ebay, Vinted und Etsy** registrieren, wenn dich dieses Business interessiert.
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### 9. Videoproduzent

Als Videoproduzent erstellst du Videos oder Filme, die unterschiedliche Nutzen haben können. Meist handelt es sich um Werbung oder Werbespots, die du für Auftraggeber schneiden und produzieren darfst.
Kreativ sein, Spezial-Effekte und weitere Punkte spielen hier eine wichtige Rolle. Wichtig ist natürlich Kenntnis darüber zu haben und sich mit deinem Kunden auseinanderzusetzen.
Was benötigt er? Wie soll das Video aussehen? Was brauche ich dafür?
All das solltest du vorab herausfinden und das steigert auch die Chance auf viele Aufträge. **Wichtig:** Für diese Art von Arbeit solltest du bereits einiges an Wissen mitbringen, denn viele Auftraggeber erwarten Genauigkeit und einen guten Schnitt.
Am besten schickst du möglichen Interessanten vorab Entwürfe von deiner Arbeit, sodass im Nachhinein nichts schiefgehen kann. Als Videoproduzent kannst du pro Auftrag locker mehrere tausende Euros verdienen.
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### 10. Programmierer

Du bist ein echter Tech-Nerd und beherrschst das Programmieren? Dann hast Du gute Chancen, online Geld zu verdienen. Denn die Programme, die Du schreibst, werden von vielen Unternehmen benötigt. Egal ob es sich um eine Website, eine App oder ein spezielles Programm handelt - es gibt immer jemanden, der Deine Dienste benötigt.
Die Möglichkeiten sind vielfältig: Du kannst Dich auf bestimmte Bereiche wie Webentwicklung oder App-Entwicklung spezialisieren oder auch als Freelancer arbeiten und verschiedene Aufträge annehmen. Auch das Erstellen von eigenen Programmen und Apps kann sich lohnen, wenn diese erfolgreich sind.
Wichtig ist jedoch, dass Du Dich ständig weiterbildest und auf dem neuesten Stand bleibst. Das bedeutet nicht nur, dass Du Dich mit aktuellen Technologien auseinandersetzt, sondern auch Deine Soft Skills wie Kommunikation und Projektmanagement verbessern solltest.
Wenn Du all das beachtest und fleißig arbeitest, steht Deinem Erfolg als Online-Programmierer nichts mehr im Weg!
Auf Portalen wie **Twago, Freelance.de oder upwork.com **kannst du erste Aufträge finden.
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### 11. Usability Tester

Als Usability Tester hast du die Möglichkeit, Produkte im Voraus zu testen und Herstellern dabei zu helfen, ihre Produkte benutzerfreundlicher zu gestalten. Das bedeutet für dich nicht nur eine aufregende Tätigkeit, sondern auch die Chance auf einen lukrativen Nebenverdienst.
Du wirst in der Regel von Unternehmen beauftragt, um deren Produkte auf ihre Benutzerfreundlichkeit hin zu überprüfen. Dabei geht es vor allem darum, herauszufinden, ob die Bedienung des Produkts für den Nutzer einfach und intuitiv ist oder ob es Verbesserungsbedarf gibt.
Deine Aufgabe als Tester besteht darin, das Produkt ausgiebig zu testen und deine Erfahrungen und Meinungen in einem Fragebogen oder Protokoll festzuhalten.
Die Vergütung variiert je nach Auftraggeber und Umfang des Tests, kann jedoch durchaus attraktiv sein.
Viele Unternehmen bieten ihren Testern eine Vergütung von 10 bis 20 Euro pro Stunde an. Wenn du also regelmäßig als Usability Tester arbeitest, kannst du dir damit einen schönen Nebenverdienst aufbauen.
Als Usability Tester benötigst du keine speziellen Vorkenntnisse oder Qualifikationen.
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### 12. Game Tester

Du bist ein begeisterter Gamer und verbringst jede freie Minute vor deinem Computer oder deiner Konsole? Dann könnte der Job des Game-Testers genau das Richtige für dich sein.
Als Game Tester hast du die Aufgabe, neue Videospiele auf Herz und Nieren zu prüfen und Fehler zu finden, bevor sie auf den Markt kommen. Dabei testest du nicht nur die Grafik und den Sound, sondern auch die Spielmechanik und die Benutzerfreundlichkeit.
Deine Meinung als Tester ist wichtig, um sicherzustellen, dass das Spiel eine hohe Qualität hat und den Erwartungen der Spieler gerecht wird.
Der Vorteil des Jobs als Game Tester ist, dass du von zu Hause aus arbeiten kannst. Du musst keine spezielle Ausbildung haben oder ein bestimmtes Alter erreicht haben, um als Tester tätig zu werden.
Alles was du brauchst, ist eine schnelle Internetverbindung, eine gute Auffassungsgabe und natürlich eine große Leidenschaft für Videospiele.
Als Game Tester verdienst du in der Regel zwischen 10 und 15 Euro pro Stunde. Je nachdem wie viel Zeit du investierst, kannst du dir so einen ordentlichen Nebenverdienst aufbauen.
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### 13. Affiliate-Marketing

Eine tolle Möglichkeit, von zu Hause aus Geld zu verdienen, ist das Affiliate Marketing. Dabei geht es darum, dass du deine Onlinepräsenz nutzt, um Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen zu bewerben.
Wenn jemand über den von dir platzierten Link das Produkt kauft, erhältst du eine Provision.
Doch wie funktioniert das genau?
Zunächst solltest du eine Nische finden, für die du dich begeistern kannst und in der du auch Expertise hast. Dann suchst du nach Unternehmen, die passende Produkte oder Dienstleistungen anbieten und schließt dich deren Affiliate-Programm an.
In der Regel bekommst du dann Zugriff auf spezielle Links oder Banner, die du auf deiner Website platzieren kannst.
Ein wichtiger Faktor beim Affiliate-Marketing ist Vertrauen. Du solltest nur Produkte bewerben, von denen du selbst überzeugt bist und die auch für deine Zielgruppe relevant sind. Wenn du deinen Lesern vertrauenswürdige Empfehlungen gibst, werden sie eher bereit sein, über deine Links zu kaufen.
Natürlich braucht es etwas Zeit und Geduld, bis man mit Affiliate Marketing wirklich gutes Geld verdient. Aber wenn man kontinuierlich dranbleibt und seine Onlinepräsenz ausbaut, kann man sich einen lukrativen Nebenverdienst aufbauen – und das alles von zu Hause aus!
## So kann das Arbeiten von Zuhause besser gelingen: 10 wertvolle Tipps!
- Richte dir ein **Arbeitszimmer** oder eine **Arbeitsecke** ein! Das erleichtert dir viel und du kannst dich privat und beruflich separieren. Das kann auch ein Schreibtisch mit gutem Bürostuhl in deinem Schlafzimmer sein, wenn du nicht ausreichend Zimmer oder Platz dafür hast. Zudem würde ich dir davon abraten, auf deiner Couch zu arbeiten!
- Mache dir **bewusst,** dass nebenher arbeiten auch Arbeitszeit ist! Bereite dich darauf vor, mache dich fertig, „hüpfe“ unter die Dusche und setze dir auch Zuhause ein zeitliches Limit.
- Auch Zuhause solltest du **Feierabend** machen! Dir ist nicht geholfen, wenn du bis in die Nacht am Laptop sitzen musst und deine Schlafqualität kaputt machst. Am besten orientierst du dich nach festen Uhrzeiten, z.B. 8-18 Uhr oder 15-19 Uhr.
- Sorge für eine **gute** **Technik** Zuhause und einen schnellen **Internetzugang**. Hierbei solltest du nicht sparen, denn schlechte Geräte zerren an deiner Arbeitslust!
- **Pause** machen! Auch in der Heimarbeit ist die Pause das A&O. Überarbeitung ist nicht gesund. Halte deine Pause begrenzt, auch zu lange Pause können deine Motivation tilgen und du kommst nicht mehr rein!
- Setze dir **Prioritäten**! Was ist wichtig, was sollte ich gleich angehen? Welchen Auftrag muss ich wann haben? Notiere dir diese am besten auf einer To-Do Liste mit Kugelschreiber. 🙂
- Auch in der Heimarbeit sind Mahlzeiten super wichtig! Oft passiert es, dass die Zeit vergessen wird und plötzlich sind 6 Stunden ohne Essen vorbei. Achte auf die Mittagspause und stärke dich, das sorgt für neue Energie und du erreichst höhere Leistung den Tag hinüber!
- Gehe an die frische Luft oder treffe dich mit deiner Familie oder mit Freunden! **Soziale** **Kontakte** verhindern es, einsam zu sein und sorgen für guten Ausgleich von der Arbeit.
- Online-Fortbildungen sorgen für stetiges Wachsen und erhöhen den Bezug zu neuen Tätigkeiten. Auch im Nebenjob kann eine **Weiterbildung** sehr sinnvoll sein, um ein größerer Experte zu werden.
**Musik** hören kann während der Arbeit sinnvoll sein. Achte aber darauf, dass es eher langsame Musik, ohne viel Text ist, denn das kann das Schreiben oder Denken beeinträchtigen. Beispiele hierfür ist die Entspannungsmusik.
## Fazit
Es gibt unzählige Optionen, um über das Internet von Zuhause aus Geld zu verdienen. Ob du dich als Schreiberling, Designer oder Programmierer betätigen möchtest – es gibt für jede Nische eine Fülle an Plattformen und Kunden, die auf deine Fähigkeiten warten.
Wenn jedoch dein Ziel ist, wirklich durchzustarten, solltest du den [Schritt zum selbstständigen Freelancer*](https://bloggiraffe.de/coaching-freelancer-werden/) wagen. Hier kannst du deine eigenen Preise festlegen und dich voll auf deine Stärken konzentrieren.
**Also worauf wartest du noch?**
Nutze das Potenzial des Internets, um deine Einkünfte zu erhöhen und starte deine Karriere z. B. als Freelancer!
## FAQ
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**Welche Fähigkeiten oder Kenntnisse braucht man, um erfolgreich von Hause aus zu arbeiten?**Um erfolgreich von zu Hause aus zu arbeiten, sind bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse unerlässlich. Hier sind einige der wichtigsten:
- Selbstdisziplin
- Zeitmanagement
- Technische Fähigkeiten
- Flexibilität
- Eigeninitiative
**Wie kann man sicherstellen, dass man seriöse Angebote für einen Nebenverdienst findet?**Recherchiere gründlich, bevor du dich für ein Angebot entscheidest. Lese Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Nutzer.
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# ClickWhale: Der Beste Link Shortener für WordPress - mit zahlreichen Zusatz-Features!
Source: https://bloggiraffe.de/clickwhale/
**Vergiss Linktree & Co. und nutze ClickWhale! ** Mit ClickWhale kannst du ab sofort Links auf deiner WordPress-Seite einfach verwalten, kürzen und analysieren. Und das alles mit deiner eigenen [Domain](https://bloggiraffe.de/was-ist-eine-domain/).
Darüber hinaus profitierst du von zahlreichen Zusatz-Features wie Link Pages oder auch dem Platzieren von Tracking Codes auf jeder beliebigen WordPress-Seite.
## Was ist ClickWhale?
[ClickWhale](https://bloggiraffe.de/link/clickwhale/) ist ein neuer und einzigartiger Link-Shortener für WordPress!

**Warum einzigartig? **
Mit ClickWhale kannst du nicht nur [Links kürzen](https://bloggiraffe.de/links-kuerzen/), verwalten und analysieren - NEIN! ClickWhale bietet dir noch viel, viel mehr.
So bietet dir das Link Shortener Plugin neben dem Anlegen und Verwalten von Links noch weitere sehr nützliche Features an - und das kostenlos!
Mit den Link Pages kannst du spezielle Seiten für deine Social-Media-Kanäle erstellen.
Eine separate “Link-Seite” bietet viele Vorteile. Zum einen kannst du hier alle wichtigen Links zu deinen Social-Media-Profilen und anderen Webseiten übersichtlich darstellen.
Zum anderen kannst du diese Seite jederzeit aktualisieren und anpassen, ohne dass du jedes Mal den Link in deiner Bio ändern musst.
Auch kannst du mit ClickWhale Statistiken zu deiner Link Page einsehen. So bekommst du einen Überblick darüber, welche Links besonders gut ankommen und welche weniger geklickt werden.
Das kann dir dabei helfen, deine Social-Media-Strategie zu optimieren.

Darüber hinaus kannst du mit ClickWhale Tracking Codes auf jeder beliebigen Seite deiner WordPress-Installation platzieren.
**ClickWhale ist das perfekte Tool für Online-Marketer und Influencer!**
Um das Plugin schnellstmöglich nutzen zu können, bietet dir ClickWhale natürlich auch eine Import-Funktion, mit der du Links von deinem bisher verwendeten Tool ganz einfach direkt in ClickWhale importieren kannst.
## Die Funktionen von ClickWhale im Überblick
Nachfolgend zeige ich dir die wichtigsten Funktionen von ClickWhale und was du damit machen kannst.
### Links
Das **Anlegen von Links** in ClickWhale funktioniert denkbar einfach und ähnlich wie in anderen Link-Shortener auch.

Für die Erstellung der Links stehen dir unter “**Edit Link**” die Felder Title, Slug, Target URL, Redirection Type, Nofollow, Sponsored und Description zur Verfügung.

#### Title
Hier vergibst du deinen Titel, welcher für den Link gespeichert und angezeigt werden soll.
#### Slug (Teil deiner URL)
Der Slug wird standardmäßig mit “link/” ausgegeben. Dies kannst du aber in den Einstellungen auch ändern.
In meinem Beispiel ist der Slug wie folgt: “**link/bloggiraffe**”.
Für den Besucher sieht der Link wie folgt aus:
https://www.svenjscheuerle.de/link/bloggiraffe
#### Target URL
Hier hinterlegt du die URL, auf welche verlinkt werden soll.
In meinem Beispiel: [https://bloggiraffe.de](https://bloggiraffe.de)
#### Redirection Type:
Mit dem Redirection Type kannst du angeben, welche Form der server-/clientseitigen Weiterleitung du bevorzugst.
Für die URL-Weiterleitung sollte am besten immer der 301-Redirect gewählt werden.
Dieser ist auch standardmäßig bei ClickWhale hinterlegt.
Alle anderen Redirect Types (302 - 308) sollten mit bedacht ausgewählt werden, da sie ebenfalls Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben können.
#### Nofollow
Mit der Nofollow-Option hast du als Nutzer die Möglichkeit, Links in ClickWhale mit dem nofollow-attribut zu kennzeichnen.
Das ist vor allem dann interessant, wenn du über ClickWhale sogenannte Affiliate-Links verwaltest. Diese Links sollten immer mit “nofollow” gekennzeichnet sein.
Außerdem wird über diese Funktion der Link auf “noindex” gesetzt und ist somit für die Suchmaschinen unrelevant.
#### Sponsored
Die Sponsored-Option ermöglicht es dir, einen Link mit dem “sponsored” - Attribut zu versehen. Das sollte immer dann der Fall sein, wenn es sich um einen bezahlten Link handelt.
#### Description
Hier steht dir ein Textfeld zur Verfügung, in welches du eine Beschreibung für diesen Link in ClickWhale hinterlegen kannst.
So kannst du jederzeit nachlesen, wieso und warum du diesen Link eingepflegt hast und zu welchem Zweck.
#### Category
Auch kannst du deinen Link in ClickWhale mit einer Kategorie versehen. Hierzu musst du jedoch zunächst mindestens eine Kategorie anlegen, damit du diese entsprechend in “Edit Link” auswählen kannst.

Hast du nun alle Einstellungen für deinen Link in ClickWhale festgelegt, kannst du diesen über den Button “Save Link” speichern.
In der Übersicht sieht das Ganze dann wie folgt aus:

Den Link kannst du hier nicht nur mit einem Klick kopieren, sondern du siehst ebenfalls die Anzahl der Klicks.
### Link Pages
Die sogenannten “**Link Pages**” in ClickWhale - oder wie ich sie gerne nenne: “Social Media Pages”, sind eine weitere sehr tolle Funktion, die sich die Entwickler haben einfallen lassen.
Denn so hast du als WordPress-Nutzer die Möglichkeit, auf sehr einfache Weise, deine eigene “Link Page” für die Social-Media-Kanäle zu erstellen, ohne dass du auf ein Drittanbieter-Tool wie z. B. Linktree zurückgreifen musst.

Für die Erstellung deiner persönlichen Link Page steht dir ein einfacher Drag-and-Drop-Editor zur Verfügung.

In der Registerkarte “**Contents**” kannst du deinen Content bzw. deine Links für die Link Page erstellen.
#### ClickWhale Content

- Mit dem “**ClickWhale Link**” kannst du für deine Link Page einfach einen bereits vorhandenen Link auswählen (den du bereits in ClickWhale angelegt hast), der auf deiner Link Page ausgegeben werden soll.
- Mit dem “**Custom Link**” kannst du einen ganz individuellen Link (welcher nicht in ClickWhale angelegt ist) innerhalb deiner Link Page ausgeben lassen. Hierfür fügst einfach eine individuelle URL sowie einen Titel hinzu.
##### Post Types

- Wähle hier einen bereits **vorhandenen Beitrag** für die Link Page aus.
- Wähle hier eine bereits **vorhandene Seite** für die Link Page aus.

- Hier kannst du bereits **vorhandene Shorcodes** auswählen, welche du im Plugin “[Shorty - The Shortcode Manager](https://wordpress.org/plugins/shorty/)” angelegtt hast.
- Hier können **alle Custom Post Types**, die es in WordPress gibt, integriert werden.
##### Formatting

- Füge eine **Überschrift sowie einen Beschreibung** (bzw. einen Subtitle) in deine Link Page ein.
- Füge eine **Trennlinie** in deine Link Page ein.
#### Icons & Link Page Elemente
Bei allen Links hast du zudem die Möglichkeit Icons hinzufügen.

Hier steht dir die Option für eigene Bilder zur Verfügung, eine Icon-Sammlung sowie die bekannten Emojis.
##### Icon

##### Emoji

Auch lassen sich die einzelnen Link Page Elemente natürlich jederzeit einfach nach oben oder unten verschieben.

#### Settings
Innerhalb der **Settings** kannst du für die Link Page von ClickWhale einen individuellen Title, eine Beschreibung sowie natürlich einen Slug vergeben.

Auch kannst du hier ein individuelles Logo / Bild einfügen.
#### Styles
In den **Styles** stehen dir verschiedene Farbanpassungen für die Seite allgemein sowie die Links selbst, zur Verfügung.

So kannst du hier unter anderem den Hintergrund verändern, die Text- und/oder auch Linkfarbe.
#### SEO
In den **SEO-Einstellungen** von ClickWhale hast du die Möglichkeit sowohl einen SEO-Title, als auch eine SEO-Description für deine Link Page zu vergeben.
Auch kannst du dir verschiedene Optionen zu den “Robots Meta” aktivieren.

Innerhalb der SEO-Einstellungen von ClickWhale stehen dir außerdem die “Open Graph Options” zur Verfügung.
Diese ermöglichen es dir, Einfluss darauf zu nehmen, wie deine Link Page z. B. in den Social-Media-Kanälen geteilt wird.
Wird der URL-Link deiner ClickWhale Link Page also in einen Beitrag eingefügt, zieht sich das Netzwerk die Daten aus den Open Graph Options.
Du könntest in den Open Graph Options also nochmals einen eigenen Title, eine eigene Description und ein eigenes Bild hinterlegen.
### Tracking Code
Mit dem Tracking Code Feature von ClickWhale kannst du mit Hilfe des Plugins verschiedene Tracking Codes auf deiner WordPress-Seite hinterlegen.
Hierzu können unteren anderem Tracking Codes für:
- Google Analytics
- Facebook Pixel
- Google AdSense
- Google Ads
- Matomo
- Hubspot
- uvm.
gehören.

In den Tracking Code Einstellungen hast du die Möglichkeit, die Code-Platzierung (Before , After